Seit 45 Jahren setzt Holp Praxiserfahrung in Technik um

Der unkonventionelle Macher

Holp GmbH

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Vor 45 Jahren von Franz Holp als Erdbauunternehmen gegründet, hat sich die Holp GmbH im Laufe der Jahrzehnte zu einem Pionier der Baumaschinenbranche entwickelt. Seit der Sohn des Firmengründers, Günter Holp, die Leitung des Fornsbacher Familienunternehmens übernommen hat, liegt der Fokus auf der Entwicklung innovativer Produkte, die auf Mehrwert und Leistungssteigerung ausgerichtet sind. Vom VarioLöffel über den MultiGrip und KranFix bis hin zum RotoTop hat Holp wegweisende Lösungen entwickelt und patentiert, die den Arbeitsalltag von Maschinenführern erleichtern. Im Gespräch mit den Geschäftsführern Günter Holp und Torsten Schick werfen wir einen Blick auf die Anfänge des Unternehmens, beleuchten aktuelle Herausforderungen und diskutieren Optimierungspotenziale für die Branche.

bpz: Holp ist heute als Entwickler und Hersteller ausgeklügelter Bagger-Anbaugeräte bekannt. Die Wurzeln des Unternehmens liegen jedoch im bauausführenden Bereich.

Holp: Ja, mein Vater Franz Holp hat 1979 seinen Raupenbetrieb gegründet und Dienstleistungen im Wald- und Wegebau angeboten. Schon damals galt er als einer der besten Raupenfahrer überhaupt, nicht zuletzt, weil er über 25 Jahre Erfahrung mit diesen Maschinen in die Selbstständigkeit einbrachte. Dieses Expertenwissen hat später auch Liebherr genutzt: Bei der Weiterentwicklung der Planierraupe B-Serie PR 721 war mein Vater als Fahrer und Tüftler beteiligt. Er blieb der Branche über Jahrzehnte treu und hat sich erst letztes Jahr mit 88 Jahren endgültig in den Ruhestand verabschiedet.

bpz: Und wann sind Sie ins Unternehmen eingestiegen?

Holp: Das war 1990. Schon damals hatte ich das Ziel, das Arbeiten mit dem Bagger einfacher und wirtschaftlicher zu machen. Ich habe mich bspw. gefragt, warum die Reinigung eines Entwässerungsgrabens mit dem Bagger und der Grabenfräse so kompliziert sein muss, während andere Geräte, wie die von Mulag, die Grabenpflege sauberer und kostengünstiger erledigen konnten. Erste Eigenentwicklungen führten schließlich 1993 zum Bau eines Grabenschlepplöffels für den Eigenbedarf – der Start in eine neue Zukunft für das Unternehmen.

bpz: Der endgültige Wendepunkt kam aber erst, als Sie die Geschäftsführung übernommen haben, oder?

Holp: Genau. Ab 1997 habe ich mich als Geschäftsführer Schritt für Schritt auf die Entwicklung bedarfsorientierter Anbaugeräte konzentriert. Mit einem kleinen Team haben wir 1998 unserem Grabenschlepplöffel eine zweite Öffnung verpasst, daraus den Vario-Löffel entwickelt und ihn patentieren lassen. Unser Debüt auf der bauma 2001, damals noch als „Untermieter“ bei der Firma Schoch, war ein Achtungserfolg, aber noch kein Durchbruch.

bpz: Wann wurde der Durchbruch erreicht?

Holp: Das ging nicht von heute auf morgen. In den folgenden Jahren haben wir kontinuierlich weitere Innovationen entwickelt, wie z. B. das Schnellwechselsystem KranFix für Forstkräne oder den MultiGrip, einen Löffel-Greiffinger, der die Vorteile von Tieflöffel und Greifer kombiniert.

bpz: Wie kam es zur Idee des Drehantriebs?

Holp: Schon 1992 habe ich mit Tiltrotatoren experimentiert. Ein Zylinderschaden führte dazu, dass ich nur mit der reinen Rotationsfunktion weiterarbeitete – und dabei bemerkte, dass dies für die meisten Anwendungen völlig ausreicht. Nach der Markteinführung des VarioLöffels, der durch Drehbarkeit sein volles Potenzial entfaltet, lag es nahe, ein Gerät mit reiner Rotation zu entwickeln. 2007 haben wir auf der bauma erstmals den RotoTop präsentiert, basierend auf einem selbsthemmenden Schneckengetriebe.

bpz: War der deutsche Markt bereit für ein solches Produkt?

Holp: Anfangs war es nicht leicht, die Anwender von der reinen Rotation zu überzeugen, die wir als erster und einziger Hersteller angeboten haben. Es erforderte viel Überzeugungsarbeit, und das ist auch heute noch der Fall. Dennoch sind wir mittlerweile mit unserem Marktanteil in Deutschland zufrieden – insbesondere in unserem heimischen Markt haben wir uns mit unserer Lösung erfolgreich etabliert.

bpz: Warum ist die Akzeptanz der skandinavischen Bauunternehmer für Tiltrotatoren so hoch?

Holp: In Schweden sind Tiltrotatoren fester Bestandteil der Baustellenausschreibungen, das konnte ich bereits bei meinen Vorführungen des VarioLöffels 2003 feststellen. Daher verfügen die meisten Bauunternehmen über Bagger, die standardmäßig mit diesen Geräten ausgestattet sind. Besonders bei schweren Maschinen ist der Tiltrotator in der Regel fest am Baggerstiel montiert. In felsigen Regionen hingegen wird der Tiltrotator in Sandwichbauweise angebracht, damit er bei Einsätzen mit Hydraulik-Anbauhämmern oder Fräsen schnell abgenommen werden kann.

bpz: Extremeinsätze, die ein RotoTop meistern kann?

Holp: Durchaus. Deshalb habe ich im RotoTop ein großes Getriebe verbaut, damit es auch mit einem Anbauhammer betrieben werden kann. Anfangs hatte ich nicht an Felsfräsen in Kombination mit einem RotoTop gedacht, aber Praxistests der Fräsen-Hersteller haben gezeigt, dass auch diese Kombination hervorragend funktioniert. Heute sind wir die erste Wahl, wenn eine Fräse im Festanbau mit Rotation ausgestattet werden soll. Unser Vorteil: Der RotoTop bleibt auch bei solchen Arbeiten am Bagger, ohne dass Kunden eine Sandwich-Lösung mit zwei Schnellwechslern nutzen müssen. Nachteile wie zusätzliches Gewicht, größere Bauhöhe und verringerte Losbrechkräfte entfallen.

bpz: Warum haben Sie sich beim Durchmesser des Zahnrads für eine ungewöhnliche Lösung entschieden, obwohl das Produkt dadurch teurer wurde?

Holp: Wir wollten Platz in der Mitte schaffen, um die volle Hydraulikleistung an das Anbaugerät weiterzuleiten. Außerdem wollten wir ein robustes Gerät bauen, das selbst bei anspruchsvollen Aufgaben wie der Wurzelstockrodung standhält. Die fest montierte Rotatoreinheit am Baggerstiel hat sich in der Praxis als wirtschaftlich und zuverlässig erwiesen, um die Bewegungsfreiheit zu erhöhen.

bpz: Der RotoTop ist kein Schnäppchen und bietet dennoch nur Rotationsfunktion. Wie wirtschaftlich ist er?

Holp: In Kombination mit der Baggerkinematik deckt der RotoTop alle Einsatzfälle auf der Standardbaustelle ab. Für spezielle Aufgaben, die zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten erfordern, bieten wir natürlich auch den Umbau auf RotoX-Tiltrotator an – jedoch greifen nur die wenigsten Kunden darauf zurück.
Zur Wirtschaftlichkeit: Sie entsteht nicht nur durch das Plus an Produktivität beim RotoTop-Einsatz, sondern auch durch die lange Lebensdauer. Unsere großen Getriebekomponenten garantieren Langlebigkeit. Außerdem überholen wir als einziger Hersteller die Getriebe zum Festpreis, sodass sie ein zweites Baggerleben durchhalten. Am Ende liegt der Stundenpreis unseres größten Antriebs bei nur 2,30 Euro – sogar ein Löffel ist langfristig teurer!

bpz: Wie lange hält ein Baggerleben?

Schick: Ein Bagger wird meist nach etwa 8.000 Stunden ersetzt, wenn die Reparaturkosten steigen. Dabei kann das RotoTop-Getriebe überholt werden. Neben der Überholung muss evtl. nur noch die Anbauplatte gewechselt werden, und dem nächsten 8.000-Stunden-Einsatz steht nichts mehr im Weg..

bpz: Das klingt fair. Aber wie konkurrenzfähig sind die Verkaufspreise?

Schick: Wir sind etwa 10 bis 15 % günstiger als ein Tiltrotator, obwohl unsere Drehdurchführung hochwertig und langlebig ist. Darüber hinaus erfordert ein Tiltrotator zusätzliche Ausrüstung am Bagger, wie etwa Hydraulik-Zusatzleitungen für den Tilt-Antrieb und spezielle Joysticks für die Steuerung. Diese zusätzlichen Kosten von 5.000 bis 15.000 Euro – je nach Ausführung – entfallen bei unserem RotoTop vollständig, was ihn noch wirtschaftlicher macht.

Holp: Die Installationskosten unserer Lösung belaufen sich auf lediglich 2.000 bis 3.000 Euro – ein überschaubarer Betrag, da keine aufwendige Umrüstung der Maschine erforderlich ist. Selbst einen 20 Jahre alten Bagger können wir problemlos mit einem RotoTop zum vielseitigen Bewegungskünstler machen. Für den Unternehmer bedeutet das: Er kann bereits heute Arbeitskraft auf der Baustelle einsparen oder fehlendes Personal ersetzen – und muss nicht erst auf die Anschaffung eines neuen Baggers warten.

Wenn der Bagger später ersetzt wird, können wir den RotoTop zurücknehmen, etwa für den Einsatz als Vorführgerät beim Händler. Alternativ wird er aufbereitet und leistet an einem neuen Bagger weiterhin zuverlässig seinen Dienst. Nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen ist diese Vorgehensweise sinnvoll – auch im Sinne der Nachhaltigkeit setzt man so ein starkes Zeichen!

bpz: All dies sind Fakten, die den Anwendern entsprechend vermittelt werden müssen, und auch eine Beratung über die Möglichkeiten des Produkts erfordert ein gewisses Maß an Zeit. Wie gehen Sie damit um? Vertreiben Sie direkt an Bauunternehmen?

Schick: Nein, wir haben ein Händlernetzwerk, das an die Endanwender vertreibt. In Deutschland sind das etwa 700 Partner, wobei die wichtigsten Händler der Kategorien A und B unsere Produkte vorrätig haben und daher vor Ort an ihren Maschinen vorführen können. Zur Unterstützung haben wir drei Außendienstmitarbeiter, die dem Fachhandel zur Seite stehen. Natürlich wird auch hin und wieder der eine oder andere Endkunde von uns beraten und erhält auf Nachfrage ein Angebot, die Verkaufsabwicklung läuft jedoch über den Händler vor Ort.

bpz: Es wird propagiert, auch von uns als Medienmarke, dass der Bagger in erster Linie ein Geräteträger ist. Mich würde aber nicht überraschen, wenn viele Baufirmen die Maschine mit dem Löffel dran als ganz normale Grabmaschine im Tiefbau nutzen. Wie sehen Sie das?

Holp: Ich schätze, dass jeder zweite Bagger da draußen immer noch so arbeitet. Ich bin jedoch überzeugt, dass das Potenzial eines flexibel arbeitenden Baggers nach und nach erkannt wird. In der Zukunft werden wir einen Markt haben, der bis zur 25-Tonnen-Klasse wie folgt aussieht: 40 % werden mit einer Tiltfunktion ausgestattet sein, 20-25 % mit Rotation und 10 bis 15 % mit einem Tiltrotator.

bpz: Und wieso gerade in dieser Reihenfolge?

Holp: Weil die Tiltfunktion die günstigste Variante ist. Mit der teureren Rotation kann der Baggerfahrer deutlich mehr leisten, sie ist aber auch wesentlich einfacher zu erlernen als die Bedienung eines Tiltrotators. Wir dürfen nicht vergessen, dass es keine studierten Baggerfahrer gibt, die mit einem solch komplexen System sofort produktiv arbeiten können, ohne das Gerät im Eifer des Gefechts zu beschädigen. Unsere Erfahrung zeigt: Ein Mietbagger mit einem RotoTop funktioniert – die Anwender kommen damit schnell zurecht und können von Beginn an Mehrwerte liefern.

bpz: Ich höre immer wieder, dass das Geld nicht mit dem Bagger, sondern mit dem Anbaugerät verdient wird. Stimmt das?

Holp: Ob ein Bagger 5 % mehr oder weniger Sprit braucht als ein vergleichbares Modell, ist nicht ausschlaggebend. Der entscheidende Faktor ist, wie die Maschine eingesetzt wird. Genau hier liegt das eigentliche Potenzial. Mit dem RotoTop können wir bei einfachsten Arbeiten wie Lkw-Ladespielen 10 % Leistungssteigerung garantieren, beim Kanalbau 30 % und im GaLaBau sogar 50 %.

bpz: Dennoch wird sich ein Händler mehr über einen verkauften Bagger als über ein Anbaugerät freuen. Wie kann man ihn zu mehr Engagement motivieren?

Schick: Indem wir auch direkt die Bauunternehmen von unserem Produkt überzeugen. Wir halten daher stetigen Kontakt zu den Endanwendern und präsentieren die Leistungsfähigkeit unserer Geräte auf Messen oder im Rahmen unserer regelmäßigen Anbaugeräte-Tage.

bpz: Die bauma bietet dafür eine ideale Bühne. Sind Sie vor Ort?

Schick: Natürlich. Wir werden die weltgrößte Bandbreite an Rotation für Bagger in München präsentieren. Mittlerweile haben wir 11 verschiedene RotoTop-Modelle für Bagger von 600 kg bis 45 t Einsatzgewicht. Zusätzlich möchten wir diesmal zeigen, dass wir weltweit die meisten Schnellwechsler-Typen verbauen können. Die vielfältigen Möglichkeiten unserer Lösungen werden anschaulich mit zwei Baggern – einem 8-Tonnen- und einem 25-Tonnen-Modell – demonstriert.

bpz: Dann sieht man sich in München. Herr Holp, Herr Schick – ich bedanke mich für das Gespräch.

bauma Messestand: FN 1017/6

Weitere Informationen:
www.holp.eu

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Die RotoTop-Range ist inzwischen auf elf fein abgestimmte Modelle gewachsen.(Bild: Holp GmbH)
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Seit 15 Jahren sorgt der RotoTop von Holp an Baggern für höhere Leistung und damit größere Wirtschaftlichkeit auf Baustellen. Mittlerweile stehen für alle Bagger mit einem Einsatzgewicht zwischen 600 kg und 45 t Modelle der endlosdrehbaren Antriebe zur Verfügung; bei minimalem Aufbau und maximaler Ölmenge am Anbaugerät. Die RotoTop-Range ist inzwischen auf elf fein abgestimmte Modelle gewachsen. Jetzt wurden die ersten Modelle der aus hochwertigem Aluminium gefertigten Serie 2 auf Messe RecyclingAKTIV & Tiefbau/LIVE in Karlsruhe gezeigt.

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Es gibt nun einen RotoTop für alle Bagger von 0,6 bis 45 t – die Serie wurde deutlich vergrößert. (Bild: Holp GmbH)
Jetzt für jeden Bagger das passende Modell
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Es gibt nun einen RotoTop für alle Bagger von 0,6 bis 45 t – die Serie wurde deutlich vergrößert. (Bild: Holp GmbH)

Holp baut die Modellrange seiner RotoTop-Drehantriebe aus. Um den Kunden die Möglichkeit zu geben, alle Bagger von 0,6 bis 45 t mit einem RotoTop auszustatten, stellt Holp auf der bauma 2022 die neuen Modelle RT.92, RT.22 und RT32 vor. Zudem gibt es zusätzliche Abstufungen bei den Drehantrieben sowie Heavy Duty-Ausführungen wie den 201 HD und 301 HD.

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Die QuickOn sorgt dafür, dass Kuppeln und Entkuppeln leichter erfolgen kann und Beschädigungen vermieden werden. (Bild: Holp GmbH)
Erleichtert das Kuppeln von Anbaugeräten
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Die QuickOn sorgt dafür, dass Kuppeln und Entkuppeln leichter erfolgen kann und Beschädigungen vermieden werden. (Bild: Holp GmbH)

Der Druck auf Kupplungen an Anbaugeräten ist oft so hoch, dass diese sich nur schwer lösen lassen. Im allgegenwärtigen Zeitdruck wird dann häufig zum Hammer gegriffen – das Hydrauliköl spritzt und die Kupplung ist defekt, sobald dies ein paarmal wiederholt wurde.  Die Holp GmbH bietet nun mit der QuickOn Zange ein Werkzeug, das alle diese Probleme lösen und die Lebensdauer von Kupplungen erheblich verlängern soll.

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Präzises Arbeiten mit Greifer unter dem RotoTop: Die Sichtbeton-Wand wird nicht berührt. (Bild: Holp GmbH)
Anbaugeräte flexibler und wirtschaftlicher nutzen
Holp: Drehantrieb RotoTop
Präzises Arbeiten mit Greifer unter dem RotoTop: Die Sichtbeton-Wand wird nicht berührt. (Bild: Holp GmbH)

Damit Anbaugeräte wie Tieflöffel und Greifer in verschiedenen Größen in allen Situationen und für zahlreiche Arbeiten genutzt werden können, bietet die Holp GmbH eine Lösung, die dem Bau-Unternehmer in ganz besonderem Maße Flexibilität in der Baustellen-Logistik verschafft: Der Drehantrieb RotoTop mit einer Achtfach-Drehdurchführung und einem Umschaltventil am Drehantrieb schafft die Möglichkeit, vorhandene Anbaugeräte effizienter zu nutzen und damit beträchtliches Investitionskapital zu sparen. Er wird laut Holp in den letzten Jahren immer häufiger von Bauunternehmen nachgefragt, die Bagger von 4 bis 35 t mit vollhydraulischem Schnellwechsler im Einsatz haben und diese mit den unterschiedlichsten Anbaugeräten nutzen möchten.

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