Wilhelm Layher GmbH & Co. KG
Kontakt:
Ochsenbacher Str. 56
74363 Güglingen-Eibensbach
Für deutsche Bauprofis steht dieses Unternehmen wie kaum ein anderes als Synonym und als einer der zentralen Pioniere des modernen Gerüstbaus: Das unmittelbar nach Kriegsende im baden-württembergischen Eibensbach gegründete Unternehmen Wilhelm Layher revolutionierte 1965 mit dem Blitz Gerüst als Steckrahmen-Systemgerüst die Branche. Neun Jahre später setzte Layher mit der Entwicklung des Allround Gerüstes als Modulsystem für komplexe Konstruktionen ein weiteres Ausrufezeichen. Auch 60 Jahre später zählt das Unternehmen weiterhin zu den Innovationstreibern der Branche – inzwischen ebenso im Bereich des digitalen Bauens. Bei einem Besuch in der Unternehmenszentrale haben wir uns die aktuellen digitalen Angebote von Layher genauer angeschaut.
Es wirkt beinahe schon kitschig, wie konsequent und erfolgreich Layher seine Unternehmensgeschichte fortschreibt – und dabei an Werten festhält, die im industriellen Umfeld längst nicht mehr selbstverständlich sind. Das in dritter Generation familiengeführte Unternehmen produziert ausschließlich in Deutschland, in einer Region mitten in Baden-Württemberg, die wahrlich nicht für Hungerlöhne bekannt ist. Zugleich investiert Layher seit Mitte der 2000er-Jahre in mehreren Ausbaustufen massiv in den Standort Eibensbach – insbesondere in die Erweiterung und Optimierung von Produktion und Logistik.
In der Region verwurzelt
Der Stammsitz ist 250.000 m² groß und hochautomatisiert, konnte jedoch langfristig den ambitionierten Wachstumszielen allein nicht mehr gerecht werden. In unmittelbarer Nachbarschaft entstanden daher weitere Werke: im nur wenige Kilometer entfernten Güglingen etwa, wo 2009 ein zweites Werk für die Produktion von Aluminium- und Holzbauteilen in Betrieb ging. Ebenfalls nur einen Steinwurf vom Stammsitz entfernt wurde 2023 das hochmoderne Werk 3 in Cleebronn eingeweiht. Es beherbergt die dritte Feuerverzinkerei sowie eine neue, leistungsfähige Stahlfertigung für die Produktgruppe AllroundGerüst – ergänzt um ein angeschlossenes Logistikzentrum. Insgesamt verfügt Layher heute über 228.000 m² überdachte Produktions- und Lagerfläche auf einer Gesamtfläche von 428.000 m² – mehr, als z . B. das Außengelände der bauma in München zu bieten hat.
Das klare Bekenntnis zu „Made in Germany“ und das Konzept, Entwicklung, Produktion, Vertrieb, Logistik und Verwaltung an einem Standort zu bündeln, sind bei Layher bewusst gewählt. „Hier im Stammwerk bündeln wir das Know-how und die Qualitätssicherung. Dadurch können wir unsere Produktion sehr engmaschig kontrollieren – das wäre an einem entfernten Standort, etwa in Asien, deutlich schwieriger“, erklärt Andrea Beisswenger, verantwortlich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Layher. Gleichzeitig ermöglichen die kurzen Wege hohe Reaktionsgeschwindigkeiten. Ein großes Zentrallager sichert die Lieferfähigkeit, während ein dichtes Netz an Servicestützpunkten mit eigenen Materiallagern direkte Unterstützung vor Ort bietet. „Fehlen unseren Kunden auf der Baustelle kurzfristig wichtige Gerüstteile, schaffen die Servicestützpunkte schnell Abhilfe, sodass ohne Unterbrechung weitergearbeitet werden kann“, so Beisswenger.
Know-how aus erster Hand
Unterstützung bietet Layher nicht nur direkt auf der Baustelle. Gerade in den Wintermonaten, wenn die Bautätigkeit naturgemäß zurückgeht, intensiviert das Unternehmen sein Schulungsangebot. In praxisnahen und theoretischen Seminaren werden unterschiedliche Themenfelder abgedeckt. Gerüstbauer erhalten dabei u. a. Impulse, wie sie ihr Dienstleistungsportfolio strategisch erweitern können. Gleichzeitig bereiten die Schulungen auf die gestiegenen Anforderungen im Arbeitsschutz bei der Gerüstmontage vor – Stichwort TRBS 2121.
„Das war auch der Grund, warum wir vor einigen Jahren unser Kundenzentrum gebaut haben – mit modernen Seminarräumen und einer Trainingshalle für praxisnahe Live-Montagen“, erläutert die Kommunikationsexpertin. Auf mehr als 4.000 m² Fläche, darunter eine über 1.200 m² große Ausstellungshalle, schafft Layher optimale Voraussetzungen für Schulungen, Workshops und Tagungen – ebenso wie für den Empfang von Kundengruppen aus aller Welt. So lässt sich die gesamte Bandbreite der Layher-Lösungen unmittelbar erleben.
Ergänzend zu den Seminaren veranstaltet Layher regelmäßig sogenannte Stammtische und Bauunternehmertage. Diese Formate bieten Fachvorträge zu aktuellen Branchenthemen sowie Raum für den Austausch mit Kollegen. „Hier greifen wir Themen auf, die die Branche aktuell bewegen und intensiv diskutiert werden – etwa die Nachfolgeregelung oder die Digitalisierung“, erläutert Beisswenger.
Layher SIM
Wie hoch Layher das Thema Digitalisierung priorisiert, zeigt der Hersteller eindrucksvoll mit dem Ausbau seines Serviceportfolios. Mit „Layher SIM“ präsentiert der Marktführer im Gerüstbau eine eigene Antwort auf die Optimierung von Arbeitsprozessen bei Planung und Montage von Gerüstkonstruktionen.
SIM steht für Scaffolding Information Modeling – einen von Layher entwickelten, auf 3D-Modellen basierenden Prozess, der eine deutlich effizientere Planung und Ausführung temporärer Gerüstkonstruktionen ermöglicht. „Wir haben Layher SIM entwickelt, weil temporäre Konstruktionen im klassischen BIM bislang kaum berücksichtigt werden“, erklärt Marc Zengerle aus der Anwendungstechnik Bau. „Mit SIM schaffen wir auch hier einen digitalen Zwilling, aus dem sich sämtliche relevanten Informationen für die Gerüstbauplanung ableiten lassen.“ Dabei nimmt Layher seine Kunden an die Hand und führt sie behutsam und individuell an digitale Prozesse heran – ohne sie mit der Komplexität des Themas zu überfordern. „Gemeinsam mit unseren Kunden analysieren wir, an welchen Stellen sich Arbeitsprozesse sinnvoll digitalisieren lassen“, erklärt Andrea Beisswenger. „Das kann die Planung betreffen, das Materialmanagement, die Übergabe an die Statik oder auch die Visualisierung von Gerüstbauprojekten.“
Klar ist dabei: „Je digitaler unsere Kunden planen, desto größer sind ihre Planungs- und Terminsicherheit“. Insbesondere bei komplexen oder großvolumigen Projekten lassen sich durch digitale Prozesse Mehrkosten vermeiden. „Kollisionen oder ungeplante Zwischenfälle können so weitgehend ausgeschlossen werden. Davon profitieren nicht nur die Gerüstbauer, sondern letztlich auch die Endkunden.“
Digitale Gerüstplanung
Die digitale Gerüstplanung als zentraler Bestandteil des SIM-Prozesses basiert auf den Geometriedaten des einzurüstenden Objekts. Liegen keine 3D-Modelle vor, können diese entweder durch 3D-Laserscans oder durch Nachmodellierungen auf Basis von 2D-Plänen erzeugt werden. Aus diesen Daten entsteht ein digitaler Zwilling, der für alle weiteren Planungsschritte unmittelbar zur Verfügung steht.
Um die digitale Gerüstplanung effizient umzusetzen, stellt Layher mit der LayPLAN SUITE eine integrierte Softwarelösung bereit. Sie umfasst neben den einzelnen Programmen auch ergänzende Tools, Plugins und Schnittstellen. Das Spektrum reicht von LayPLAN CLASSIC zur automatisierten Planung vordefinierter Gerüstanwendungen über LayPLAN CAD als Plugin für gängige CAD-Systeme bis hin zum LayPLAN MATERIALMANAGER, der detaillierte Materiallisten per Knopfdruck erstellt. Ergänzt wird das Paket durch den LayPLAN VR VIEWER, der virtuelle Begehungen von Gerüstkonstruktionen ermöglicht.
Fehlen 3D-Modelle von Bauwerken – etwa bei Bestandsobjekten wie Schlössern, Kirchen, Brückenbauwerken oder Industrieanlagen –, kann die digitale Gerüstplanung auf einem vor Ort durchgeführten 3D-Laserscan aufsetzen. Dieses digitale Aufmaß bietet Layher seinen Kunden an, um den realen Zustand der zu sanierenden Objekte präzise zu erfassen und als belastbare Planungsgrundlage zu nutzen.
Beschleunigung der Montage
Nach der digitalen Planung geht es früher oder später zurück auf die Baustelle, wo die Gerüstmontage erfolgt. Auch hier hat Layher Arbeitsschritte digitalisiert, um Prozesse direkt vor Ort zu optimieren. Mit dem neuen Service SIM2Field und der ergänzenden SIM2Field XR App, die auf der bauma in München erstmals vorgestellt wurden, wird das Einmessen und der Weiterbau von Gerüsten auf Basis des 3D-Gerüstmodells deutlich vereinfacht. Marc Zengerle erläutert den Hintergrund der Entwicklung: „Bis einschließlich Logistik hatten wir bereits einen vollständig digitalen Prozess. In der Ausführung kam es jedoch zum digitalen Bruch, weil auf der Baustelle weiterhin mit 2D-Plänen gearbeitet wurde.“ Mit SIM2Field lässt sich der Projektworkflow nun durchgängig digital abbilden.
SIM2Field ist ein digitaler Vermessungs- und Übertragungsservice, der das 3D-Gerüstmodell aus LayPLAN CAD direkt auf die Baustelle bringt. Aus dem Modell werden zunächst die relevanten Punkte – etwa die Positionen der Fußspindeln, Achsen oder Längen – in eine Totalstation übertragen. Diese projiziert die Daten anschließend per Laser auf den Untergrund, sodass die Fußspindeln exakt positioniert werden können.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Einmessen ist im Vergleich zu Maßband oder 2D-Plänen deutlich schneller und präziser. Vor allem bei komplexen Industrie- oder Sondergerüsten lassen sich Fehler von Beginn an vermeiden. „Stimmt die Unterkonstruktion bspw. bei einem hohen Traggerüst, entfällt im weiteren Aufbau das erneute Einmessen. Durch die automatische Rechtwinkligkeit kann einfach weiter gebaut werden“, erklärt Andrea Beisswenger. Wird ein Gerüst hingegen zu Beginn falsch angelegt, kann es in der Höhe zu Kollisionen kommen. „Im schlimmsten Fall muss das Gerüst zurückgebaut und neu errichtet werden“ – ein kostenintensiver Aufwand, der sich mit SIM2Field vermeiden lässt.
Optional kann die kostenlose SIM2Field XR App genutzt werden, um das 3D-Gerüstmodell per Augmented Reality auf dem Tablet direkt auf der Baustelle zu visualisieren. Die Anwendung dient der Arbeitsvorbereitung, fungiert als digitale Montageanleitung oder unterstützt bei der Kontrolle der Konstruktion. Papierpläne werden reduziert, Zeit gespart und die Ausführungsqualität verbessert.
Weitere Informationen:
Der neue CO2-reduzierte Stahlboden LW von Layher verfügt wie der klassische Stahlboden LW nicht nur über ein leichtes Teilegewicht, hohe Tragfähigkeit und gutes Handling, sondern auch über einen um bis zu 40 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck. Die Berechnungsmethode wurde durch den TÜV SÜD nach ISO 14067 in Verbindung mit ISO 22095 validiert. Da Gerüstböden im Durchschnitt rund ein Drittel des eingesetzten Materials auf Baustellen ausmachen, ist die CO2-Einsparung in Projekten deutlich messbar.
Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zählen zu den zentralen Anforderungen auf Baustellen. Mit diesem Fokus treibt Layher als führender Hersteller von Gerüstsystemen und Steigtechnik-Lösungen die Weiterentwicklung seines Portfolios kontinuierlich voran. Auf der NordBau in Neumünster können sich Kunden und Interessenten über zahlreiche Neu- und Weiterentwicklungen informieren – vom modularen Fassadengerüst AGS über das neue Uni Telegeländer für Fahrgerüste bis hin zum digitalen Prozess „Layher SIM“.
Layher Fahrgerüste bieten dem Bauhandwerk individuelle Lösungen für jede Aufgabenstellung. Dank des Uni-Baukastenprinzips lassen sich die Bauteile flexibel zu unterschiedlichen Systemlösungen kombinieren – ohne aufwendigen Materialbedarf. Sicher nach oben geht es dabei mit dem Sicherheitsaufbau P2. Die bewährte Montagefolge vereint einen optimalen Plattform-Abstand von 2 m mit einer vorlaufenden Geländermontage. Eine kollektive Schutzmaßnahme ist so einfach und schnell realisierbar. Mit dem neuen Uni Telegeländer hat Layher den Sicherheitsaufbau P2 jetzt flexibel weiterentwickelt.
Layher hat auf der NordBau in Neumünster seine neuesten Entwicklungen in Sachen Systemgerüste vorgestellt. Dazu gehörte auch Layher SIM, ein Prozess für die Digitalisierung im Gerüstbau. Der Prozess ist für die speziellen Anforderungen im Gerüstbau konzipiert und ermöglicht auf einfache Weise die Digitalisierung von Arbeitsabläufen über den gesamten Lebenszyklus eines Gerüstprojekts – von der Planung über die Logistik bis hin zur Ausführung. Eine verlässliche 3D-Planung von Gerüstkonstruktionen ohne Kollisionen ist nur einer der Vorteile. Hinzu kommen die realitätsnahe Visualisierung der Gerüste zur Abstimmung mit anderen Gewerken oder Sicherheitsverantwortlichen, die einfache Übergabe der Gerüstplanung an Statikprogramme sowie die Ausgabe von Materiallisten und Montageplänen. Transparenz in allen Arbeitsschritten führt zur Reduzierung von Kosten und zur Erhöhung von Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Layher hat jetzt den neuen Aluminiumträger TwixBeam vorgestellt. Die zerlegbare Trägerlösung fügt sich in den Layher Systembaukasten ein und zeichnet sich trotz geringer Bauhöhe sowie leichtem Teilegewicht durch eine hohe Tragfähigkeit aus. Die Innovation besteht aus zwei 200 mm hohen, gelochten Aluminium-U-Profilen, die miteinander verschraubt werden. Erhältlich ist der TwixBeam in den Längen 0,80 bis 6,60 m. Leichte Einzelteile aus Aluminium und die Zerlegbarkeit beschleunigen die Montage und erleichtern den Einsatz auch bei engen Platzverhältnissen.
Die überarbeitete technische Regel TRBS 2121 Teil 2 regelt die gewerbliche Nutzung von Leitern. Hierbei ist definiert, dass der gewerbliche Nutzer Leitern nur dann als Arbeitsplatz einsetzen darf, wenn er mit beiden Füßen auf einer Stufe mit mindestens 80 mm Auftrittsfläche oder einer Plattform steht. Um Kunden zu unterstützen, hat Layher für sein umfassendes Angebot an Profi-Leitern passende Neuheiten entwickelt. Dazu gehören die Stufenschiebeleiter TOPIC 1032 und der Drei-Stufeneinhängetritt für das schnelle Nachrüsten von Sprossenleitern.
Layher setzt seine Lightweight-Philosophie konsequent fort. Zuletzt hat sich der Gerüsthersteller intensiv mit dem Thema Gerüstboden beschäftigt, der ein sicherheitsrelevantes Bauteil darstellt und in einem Fassadengerüst immerhin bis zu 60 % des Gewichts ausmacht. Zur bauma hat Layher nun den neuen Stahlboden Lightweight präsentiert. Die Kombination aus höherfestem Stahl sowie intelligenter Profilierung und Materialkonzentration in statisch relevanten Bereichen sorgt nicht nur für ein noch besseres Handling, sondern bei gleicher Tragfähigkeit auch für bis zu 10 % beziehungsweise über zwei kg weniger Gewicht.
Ein Großteil der deutschen Brücken muss saniert oder neu gebaut werden. Um einen Verkehrskollaps zu vermeiden, will der Bundesverkehrswegeplan 2030 in den nächsten 10 bis 15 Jahren rund 270 Mrd € in den Erhalt der Bestandsnetze sowie Aus- und Neubauprojekten investieren. Entsprechend hoch ist derzeit der Bedarf an sicheren Arbeitsplattformen, zum Beispiel Hängegerüsten als Zugang zu Brückenkappen und zur Brückenuntersicht. Anwendungen, bei denen bislang zeitaufwendige, speziell angefertigte Sonderkonstruktionen aus Holz oder Gitterträgern mit dem Nachteil der geringeren Durchgangshöhe zum Einsatz kamen. Mit dem neuen, hochtragfähigen Aluminiumträger FlexBeam hat Layher für seine Kunden jetzt eine deutlich wirtschaftlichere und zugleich nutzerfreundlichere Systemlösung für stehende und hängende Flächengerüste entwickelt.
Um Kunden bereits in der Planungsphase zu unterstützen und dabei Aufwand und Kosten zu sparen, hat Layher für den Allround Modultreppenturm jetzt umfangreiche statische Berechnungen zu gängigen Aufbauvarianten durchgeführt und vom Prüfamt des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) im Rahmen der Typenprüfung TP-14-004 offiziell bestätigen lassen – bis zur maximal möglichen Aufbauhöhe von 115 m und für eine zulässige Verkehrslast von 2,0 kN/m² gemäß BG-Regel 113 „Treppen auf Baustellen“. Ein objektbezogener Nachweis im Einzelfall und die Prüfung entfallen für Gerüstersteller. Dadurch lassen sich bereits bei der Planung Zeit und Geld sparen. Berücksichtigt wurden sowohl der gleich- als auch der gegenlaufende Aufbau, der Einsatz von Podest- und Komforttreppen in U- und O-Variante, die Montage mit Bauteilen der Allround-Generationen Lightweight oder K2000+ beziehungsweise in Kombination, unterschiedliche Ankerraster, die Bekleidung mit Planen sowie verschiedene Windlasten ohne Standzeitbegrenzung.
Für Treppen und Aufstiege stehen im Layher Produktprogramm je nach Anforderung passende Ergänzungsbauteile zur Verfügung. Jetzt hat das Unternehmen sein Angebot unter anderem bei Handläufen ausgebaut. Treppentürme, Rollstuhlrampen oder Überbrückungen im öffentlichen Bereich müssen laut Landesbauordnungen mit durchgehenden Handläufen ausgestattet sein. Mit dem neuen Systemhandlauf steht für Layher Kunden jetzt eine ebenso einfache wie flexible Lösung zur Verfügung. Die Neuentwicklung besteht aus nur drei Einzelteilen: einem Systemhandlaufrohr aus Aluminium mit einem Durchmesser von 42,3 mm, einem Systemhandlaufhalter sowie einem drehbaren Kunststoff-Gelenk. Das Gelenk wurde so konstruiert, dass es sich variabel von 90° bis 180° einstellen lässt. Auf diese Weise passt sich der Systemhandlauf stufenlos an alle Steigungen und Bauformen an – es ist nur ein Bauteil für Auf- und Übergänge im öffentlichen Bereich erforderlich.
Angesichts der gravierenden Auswirkungen auf die Gesundheit gewinnt der Schutz vor Lärmeinflüssen immer mehr an Bedeutung. Mit dem Protect-System bietet Layher eine leistungsfähige Systemeinhausung für wirtschaftlichen Baustellenschutz: Kassettenelemente aus einem Aluminium-Rahmen mit umlaufender Gummidichtung, wahlweise mit einem verzinkten Stahlblech oder einer lichtdurchlässigen Kunststoff-Stegplatte gefüllt lassen sich in einfacher und logischer Aufbaufolge schnell an den Layher Systemgerüsten Blitz und Allround anbringen. So wird das staubdichte Einhausungs-System den hohen Anforderungen an zeitgemäßen Umwelt-, Lärm-, Wetter- und Passantenschutz wirtschaftlich gerecht – egal ob bei Abbrucharbeiten mit großer Staubentwicklung, bei Korrosionsschutzmaßnahmen mit einem hohen Anteil an Strahlgut oder bei Asbestsanierungen. Dank guter Lärmdämmeigenschaften lässt es sich zudem für temporäre Lärmschutzwände einsetzen. Emissionen werden um 26 dB gemindert.
Sicherheit und Effizienz sind bei der Gerüstmontage entscheidende Faktoren. Ein wichtiger Punkt ist der Aufstieg im Gerüst, vor allem beim Mitführen von Arbeitsmaterial. Für Gerüstersteller und Nutzer stehen hier verschiedene Varianten zur Auswahl. Als Standardlösung gilt der innenliegende Leiternaufstieg, bei dem Durchstiegsböden mit separater oder integrierter Etagenleiter verwendet werden. Sicherer, komfortabler und wirtschaftlicher nach oben geht es dagegen mit einer vorgesetzten Podesttreppe. Eine Leistung, die sich dank eines wesentlich schnelleren und trittsicheren Auf- und Abstiegs sowie einer problemlosen Mitnahme von Arbeitsmaterial oder Werkzeug schnell bezahlt macht. Messungen von Layher haben eine Zeitersparnis von über 40 % gegenüber dem Leiternaufstieg ergeben.
Mitten in Augsburg, direkt am Rathausplatz, erhebt sich eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt – der Perlachturm. Ursprünglich im 10. Jahrhundert als Wachturm errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut, ist der rund 70 Meter hohe Turm heute ein Symbol Augsburger Geschichte und stolzer Teil des historischen Stadtensembles rund um das Rathaus.
Ob im Hoch-, Ingenieur- oder Tiefbau – das einhäuptige Schalen stellt hohe Anforderungen an Technik und Sicherheit. Paschal bietet mit einer durchdachten Kombination aus Stützböcken, Ankersystemen und Wandschalung eine vielseitige und zuverlässige Lösung für unterschiedliche Baustellensituationen. Mit innovativen Komponenten und bewährter Technik sorgt es für stabile, effiziente Bauprozesse, hohe Sicherheit und Präzision.
Alkus wird künftig mehr Schalungssysteme von Hünneberg mit seinen Schalhäuten beliefern. Im Rahmen einer neuen Vereinbarung wird künftig das Rundschalungssystem RONDA, das Säulenschalungssystem PAX sowie weitere Systeme in die Belieferung mit einbezogen. Bereits seit dem Jahr 2013 wird das Wandschalungssystem PLATINUM 100 von Hünnebeck serienmäßig mit der Alkus-Schalungsplatte aus Vollkunststoff ausgestattet. Im Jahr 2021 kam das Wandschalungssystem MANTO G3 hinzu.
Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes realisiert der Schweizer Kanton Zürich den Entlastungsstollen Sihl-Zürichsee. Das beeindruckende Bauwerk verbindet unterirdisch zwei Gewässer. Umgesetzt wird das Projekt durch die ARGE Marti Entlastungsstollen. Die Ein- und Auslaufbauwerke werden mit MEVA-Lösungen errichtet.
Mit der Vario Box präsentiert Peri eine Lösung, die den Materialtransport und die Logistik bei Bauprojekten deutlich verbessern soll. Das kompakte Konzept vereint Lagerung und Transport in einem System und sorgt mit seiner variablen Bauweise für optimierte Abläufe vom Lager bis zur Baustelle. Mit seiner hohen Traglast von bis zu 2.000 kg soll die Vario Box den Alltag von Gerüstbauern und Bauunternehmern gleichermaßen erleichtern.
Auch im Jahr 2026 setzt PASCHAL seine erfolgreiche Seminarreihe fort: Die 24. Auflage der Bauseminare bietet Bauprofis wieder fundiertes Praxiswissen und aktuelle Einblicke in die Welt der modernen Schalungs- und Beton-technologie.
Baustellen sind komplexe und dynamische Arbeitsumgebungen, in denen täglich zahlreiche Baugeräte, Maschinen und Werkzeuge bewegt werden. Oft besteht Unklarheit darüber, wo sich das benötigte Baugerät gerade befindet, ob es einsatzbereit ist oder wann die nächste Wartung ansteht. Dies führt zu Verzögerungen im Baustellenablauf und zu steigenden Kosten. Genau hier setzt die neue Trackinglösung von PERI an.
Der Technologiekonzern Zeiss investiert in Jena, dem Ursprungsort des Unternehmens, in einen neuen Innovationsstandort mit 118.000 m² Bruttogeschossfläche und über 2.000 Arbeitsplätzen. Ziel ist es, ein modernes Forschungs- und Arbeitsumfeld zu schaffen, das Wissenschaft und Wirtschaft vernetzt und internationale Fachkräfte anzieht. Architektonisch setzt das Projekt auf markante Sichtbeton- und Glasflächen, offene Strukturen und prismatisch anmutende Gebäudekörper. Für die bauliche Umsetzung sorgt Riedel Bau, das bei den hohen architektonischen und technischen Anforderungen auf Schalungslösungen von Doka vertraut.