Nach der erfolgreichen Teilnahme an der diesjährigen bauma in München ist die Gipo AG nun auch auf der RATL vertreten. Und es gibt einiges zu erzählen, denn der Schweizer Experte für Aufbereitungstechnik hat zwei neue Modelle ins Sortiment aufgenommen – die Prallbrecher GIPO P 101 GIGA und GIPO P 111 GIGA.
Beide Maschinen sind das Ergebnis klar definierter Entwicklungsziele: geringeres Gewicht, reduzierter Kraftstoffverbrauch bei nochmals niedrigeren Emissionen, eine kompakte und durchdachte Anordnung aller Aggregate sowie – mit dem Genset-Antrieb (rein elektrisch über Netzstrom oder über ein Dieselaggregat zur Stromerzeugung) – eine alternative, energieeffiziente Antriebslösung. Auch der Eisenaustrag, wahlweise in Quer- oder Längsrichtung, wurde praxisgerecht berücksichtigt.
Zu den technischen Highlights der GIPO P 101 GIGA zählt der robust konzipierte Prallbrecher mit einem Einlauf von 970 x 800 mm und einem Rotordurchmesser von 1.100 mm. Ergänzt wird die Maschine durch eine 2-Deck-Nachsiebmaschine sowie eine Leichtstoffausscheidung mittels Windsichter. Dank der separaten Zwei-Deck-Vorabsiebung wird die Endproduktqualität durch das Ausscheiden von verschleißintensivem Feinmaterial, plattigem Korn und Verunreinigungen verbessert. Gleichzeitig steigt die Brechleistung, während der Verschleiß reduziert wird. Die Aufgabeleistung liegt bei rund 250 t/h, die Antriebsleistung bei 331 kW.
Der Motorraum für den diesel- oder elektrisch-hydraulischen Antrieb befindet sich nun gut zugänglich mittig auf dem Brecher. Mit einem Gesamtgewicht von ca. 38.000 kg ohne und rund 46.000 kg mit Nachsiebeinheit sowie einer Anlagenhöhe von 3.140 mm eignet sich die neue GIPO für schnellen und problemlosen Transport. Gewichtsoptimiert, flexibel und schnell einsetzbar bei hoher Transportmobilität – genau das zählt in der Kompaktklasse, die mit der GIPO P 101 GIGA einen neuen Mitstreiter gewonnen hat.
Umweltfreundlicher Allrounder
Mit der GIPO P 111 GIGA präsentiert der Hersteller einen Prallbrecher, der sich ideal zwischen den Modellen GIPO P 100 und GIPO P 131 positioniert. Das Transportgewicht liegt bei 59.000 kg mit Nachsiebeinheit, ohne bei 50.000 kg. Die Aufgabeleistung beträgt je nach Material bis zu 300 t/h, die Antriebsleistung erreicht 430 kW. Auch hier überzeugen die technischen Merkmale: ein robuster Prallbrecher mit einem Einlauf von 1.070 x 800 (920) mm und einem Rotordurchmesser von 1.200 mm, eine 2-Deck-Nachsiebmaschine sowie eine Leichtstoffausscheidung mit Windsichter. Hinzu kommt – wie bei der GIPO P 101 GIGA – die separate Zwei-Deck-Vorabsiebung. Die typischen hohen Qualitätsansprüche von Gipo in Stahlbau, Aufbereitungsaggregaten und Antriebstechnologien gelten natürlich auch für dieses Modell.
Die beiden neuen Prallbrecher markieren den Start einer neuen Generation, die auf bewährter Qualität aufbaut und technische Weiterentwicklungen integriert. Der Fokus liegt auf funktionaler Ausstattung und praxisgerechten Lösungen. Dabei bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Gipo-Philosophie unverändert: Maschinen werden weiterhin individuell an die jeweiligen Kundenanforderungen angepasst.
Messestand: P3 / F114
Weitere Informationen:
www.gipo.ch
Mesda Deutschland und Hako Bau haben eine neue Maschinenkombination für das Recycling von Baustoffen präsentiert. Mit der Lösung, bestehend aus der Mesda Grobstücksiebmaschine S8H und dem Leichtstoffabscheider Hako WS 1400 reagieren die Unternehmen auf die gestiegenen Qualitätsanforderungen der Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Sie ermöglicht es Aufbereitungsbetrieben, verunreinigten Bauschutt prozesssicher in gütegesicherte Recyclingbaustoffe zu verwandeln.
Mit MCube CAM bringt REMA TIP TOP eine wegweisende Innovation für die Fördergurtüberwachung auf den Markt. Die neue Lösung ermöglicht eine einfache, automatisierte und KI-gestützte Videoanalyse der Tragseite des Fördergurtes direkt über ein Smartphone und setzt damit die konsequente Innovationsstrategie des Unternehmens fort. MCube CAM steigert die Effizienz und Betriebssicherheit erheblich und liefert Ergebnisse, die weit über herkömmliche Sichtprüfungen hinausgehen, in kürzester Zeit.
Der teilweise Einsturz der Carolabrücke in Dresden im September 2024 machte klar, dass die Reste der Brücke schnellstmöglich und kontrolliert abgerissen werden mussten. Die Arbeiten riefen ein wahres Kraftpaket auf den Plan: den 117 t schweren Longfront-Abbruchbagger SENNEBOGEN 870E Demolition.
Mit der erfolgreichen Sprengung und dem anschließenden Rückbau der Zeller Brücke im Odenwald wurde im Sommer 2025 ein bedeutendes Infrastrukturprojekt umgesetzt. Die Christof Brand GmbH übernahm dabei die Gesamtkoordination und setzte konsequent auf moderne Maschinentechnik von Liebherr. Im Zusammenspiel mit der Liebherr-Mietpartner GmbH sowie der Liebherr Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH kam eine leistungsstarke Flotte von Erdbewegungsmaschinen zum Einsatz, die für Effizienz, Sicherheit und Termintreue auf der Baustelle sorgte.
Bis 2027 soll am Hanauer Hauptbahnhof eine neue Brücke über die Bahngleise entstehen. Dafür musste die 120 m lange Vorgängerbrücke weichen. Die besondere Herausforderung: Da sie über aktive Bahnstrecken führte, war der Rückbau nur während einer vollständigen Sperrung möglich. Erschwerend kam der begrenzte Platz für den Großkran und die gesamte Baustellenlogistik hinzu. Das Abbruch-Team der Max Wild GmbH meisterte diese Aufgabe erfolgreich.
Überschusskörnungen stellen viele Betreiber vor erhebliche Herausforderungen. Häufig wird das hochwertige Gestein platzraubend zwischengelagert oder im Zuge von Verfüllungen unter Wert entsorgt. Dabei lassen sich auch größere Mengen mit überschaubarem technischem Aufwand effizient aufbereiten – wie im Werk 2 Saaldorf der deutsch-österreichischen Moosleitner-Gruppe. Dort verarbeitet ein raupenmobiler SBM-Vertikalprallbrecher überschüssige Kieskörnungen zu hochwertigem Brechsand.
MESDA Deutschland stellt mit der Low-Level-Aufgabeeinheit B210F eine innovative Lösung für die kosteneffiziente und materialschonende Lagerung von Schüttgütern vor. Der Low-Feeder optimiert die Flächennutzung und steigert die Produktionseffizienz, indem er die Nachteile herkömmlicher Methoden wie dem Radladereinsatz vermeidet.
Mit der raupenmobilen Siebanlage TEREX EvoQuip COLT 600 hat Moerschen Mobile Aufbereitung ein Modell im Sortiment, das besonders auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist. Es handelt sich um eine kompakte Lösung, die sparsam ist, intuitiv zu bedienen und schnell und einfach in Betrieb zu setzen. Mit dem Einstiegsmodell können auch Familienunternehmen etwa aus dem GaLaBau Recycling betreiben und eigene Baustoffe herstellen.
Nach dem Einsturz eines Brückenzuges der Carolabrücke in Dresden am 11. September 2024 kam nun ein Sennebogen 870E Demolition zum Einsatz, um die beiden verbliebenen Brückenzüge kontrolliert zum Einsturz zu bringen. Nachdem der eingestürzte Teil der Brücke beseitigt worden war, begannen zwei Bagger damit, die Fahrbahndecken sowie die Fahrbahnplatten der verbliebenen Brückenzüge abzutragen. Im Vorfeld wurde ein Fallbett aus Schotter in der Elbe errichtet, um die herabfallenden Trümmerteile sicher aufzufangen. Über den Tag hinweg stürzten nacheinander die beiden verbliebenen Brückenzüge kontrolliert auf das Schotterbett. Von dort aus zerlegten insgesamt zehn Bagger die Trümmer, welche anschließend mit LKW und Traktoren abtransportiert wurden.