Bautec Machinery GmbH & Co. KG
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An den Bahngleisen 28
48356 Nordwalde
Deutschland
Tel.: Tel. 02573 979 117-0
Klassische Betonfundamente sind zeit- und kostenintensiv – und aus ökologischer Sicht oft problematisch. Eine deutlich schnellere, wirtschaftlichere und umweltfreundlichere Lösung bieten Schraubfundamente. Das Unternehmen Schraubfundamente Strauss aus Hirschhorn hat gemeinsam mit Bautec Machinery eine praxisgerechte Umsetzung dieser Technik entwickelt. Mithilfe kompakter Baumaschinen und leistungsstarker DIGGA-Antriebe gelingt die sichere Gründung in kurzer Zeit – ganz ohne Aushub, Trocknungszeiten oder Beton.
Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass Fundamente auch ohne Beton realisiert werden können – etwa durch den Einsatz von Schraubpfahl-Fundamenten. Diese Gründungsvariante ist nicht nur kostengünstiger und schneller, sondern auch deutlich umweltfreundlicher. Gleichzeitig wird in puncto Sicherheit kein Kompromiss eingegangen: Ein Statiker berechnet im Vorfeld exakt die erforderliche Anzahl, Länge und Tragfähigkeit der Pfähle – angepasst an die spezifischen Bodenverhältnisse. Ein weiterer Vorteil: Das Fundament ist sofort belastbar, sodass direkt im Anschluss weitergebaut werden kann.
Die Anfang 2021 gegründete Schraubfundamente Strauss GmbH & Co. KG befasst sich mit diesen Gründungen und hat sich aus deren riesigem Anwendungsgebiet, das von Pfählen für Zäune bis hin zur Gründung von großen Bauten reicht, die Spezialgebiete Wohnbau, Modulbau, Holzrahmenbau und Stahlständerbau ausgewählt. „Somit konzentrieren wir uns seit drei Jahren vor allem auf die Schaffung von Wohnraum“, erklärt Geschäftsführer Mario Strauss.
Alternative Lösung gefunden
Bevor die Umsetzung starten konnte, waren zunächst einige Praxistests erforderlich. Um die Investitionskosten gering zu halten, sollte nicht – wie bei Schraubpfahlgründungen üblich – ein Dumper mit Lafette zum Einsatz kommen, sondern der bereits vorhandene Kompaktbagger Takeuchi TB 225. Zahlreiche Stimmen hielten diese Lösung für ungeeignet und prognostizierten ein Scheitern. Doch Mario Strauss war entschlossen, einen Weg zu finden, die Schraubpfähle auch mit dem 2,5-Tonnen-Bagger und einem passenden Bohrantrieb zuverlässig einzubringen.
An dieser Stelle erwies sich Peter Reinke, Geschäftsführer der Bautec Machinery, als der richtige Ansprechpartner, um gemeinsam mit Strauss eine passende Lösung zu entwickeln und weiter zu optimieren. Noch vor dem Kauf stellte Reinke ein Bohrgerät vom Typ DIGGA PD 8 für Testzwecke zur Verfügung – ein Gerät, das in Sachen Hydraulik eher auf einen 8-Tonnen-Bagger ausgelegt ist. Mit einem Spitzenbedarf von bis zu 70 l Hydrauliköl pro Minute und einer max. Kraft von etwa 7.500 Nm erreichte man mit dem kleineren 2,5-Tonnen-Bagger dank reduzierter Ölmenge ein Drehmoment von rund 6.000 Nm. Für viele Anwendungen im Bereich Schraubfundamente ist das vollkommen ausreichend.
Sicherer Einbau mit Nachweis
Beim Fundamentbau für öffentliche Einrichtungen oder beim Bau von Wohnraum muss jeder einzelne eingebaute Schraubpfahl aufgezeichnet und dokumentiert werden, denn es muss ein Nachweis über die erreichten Einbaudaten vorliegen. Anhand dieser Daten kann ein Standsicherheitsnachweis oder eine prüffähige Statik von einem Statiker erstellt werden. „Dafür haben wir von Bautec den DIGGA Torque Hub, eine Messstation, die vorne am hydraulischen Schraubantrieb montiert wird und mit deren Live-Daten genau dokumentiert werden kann, mit wie vielen Nm ein Schraubpfahl eingebaut wird. Das gibt dem Monteur die Sicherheit, immer die geforderten Lasten zu erreichen“, erklärt Strauss.
Um die Arbeitsweise weiter zu verbessern, investierte Strauss nach einiger Zeit in den speziell für Minibagger entwickelten DIGGA MM10K, ebenfalls über Bautec Machinery bezogen. Dieses Modell dreht mit 12 Umdrehungen pro Minute zwar langsamer, erreicht jedoch dank der Getriebeuntersetzung ein Drehmoment von über 13.000 Nm. Mit beiden Geräten – dem DIGGA PD 8 und dem MM10K – machte Strauss durchweg positive Erfahrungen, sowohl hinsichtlich Qualität als auch im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis: „Der DIGGA PD 8 arbeitet nach 4 Jahren harter Einsätze und über 1.500 Betriebsstunden noch immer einwandfrei.“
Und Arbeit hat Mario Strauss genügend, denn die Schnelligkeit der Fundamenterstellung, die geringeren Kosten und natürlich auch die Einsparung an CO2, weil kein Beton benutzt wird, überzeugen viele Kunden. Ebenso sei die Gründung von am Hang gelegenen Grundstücken kein Problem, da die Pfähle entsprechend verlängert werden können. Ähnliches ist mit Beton nur sehr schwierig und unter hohen Kosten möglich.
Weitere Informationen:
www.bautec-machinery.de
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