ZF: Antriebstechnik

Intelligente Systemlösungen zur Dekarbonisierung

ZF Friedrichshafen AG, Industrietechnik/Industrial Technology

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Deutschland

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Egal ob konventioneller Diesel, alternative Kraftstoffe oder Elektrifizierung: ZF hat auf der bauma 2025 intelligenten Systemlösungen für die Dekarbonisierung gezeigt. So kann das Unternehmen mit dem ERGOPOWER Lastschaltgetriebe sowie der effizienten cPOWER CVT-Technologie unabhängig von der Energiequelle die passende Antriebstechnik bereitstellen. Das elektrische Antriebssystem eTRAC erfüllt alle Erwartungen hinsichtlich Leistung und Produktivität verglichen mit konventionellen Antriebssträngen und kombiniert sie mit den umfassenden Vorteilen und Möglichkeiten elektrischer Systeme. Dank seiner modularen Bauweise lässt sich die neue Reihe von elektrischen Zentralantrieben ohne großen Aufwand für verschiedene Fahrzeuganwendungen adaptieren.

Mit seiner neuesten Entwicklung – eTRAC eCD110-230 – deckt ZF nun den Leistungsbereich von 20-230 kW für Baumaschinen ab. eTRAC gewährleistet:

• emissionsfreien Betrieb ohne Leistungseinbußen

• niedrigen Geräuschpegel

• effiziente elektrische Komponenten

• robusten und zuverlässigern mechanischer Antriebsstrang

• kompakten Einbauraum.

E-Mobility-Lösungen für Kompaktfahrzeuge wie z.B. kompakte Lader, Dumper oder Telehandler eignen sich insbesondere für den Einsatz in städtischen oder emissionsregulierten Gebieten. Das von ZF entwickelte Antriebssystem eTRAC mit 48/96/650-Volt-E-Motoren sorgt für den nötigen emissionsfreien Antrieb. Darüber hinaus agiert der Konzern als Systemlieferant. So stellt ZF nicht nur den elektrischen Antrieb, sondern auch eine Kombination aus Vorder- und Hinterachse, Wechselrichtern und eDCU (electric Drive Control Unit) bereit. Diese Lösung erreicht die gleiche Leistung wie herkömmliche Antriebsstränge, ohne Kompromisse bei Leistungsfaktoren wie Traktion und Geschwindigkeit einzugehen.

Mobilbagger

Für Mobilbagger wurde kürzlich ein System eingeführt, bestehend aus einem Zwei-Gang-Lastschaltgetriebe, Elektromotor sowie Wechselrichter. Es kann auf ein maximales Drehmoment von 850 Nm und eine Dauerleistung von 80 kW skaliert werden. Drei Leistungsklassen des elektrischen Zentralantriebssystems eCD50, eCD70 und eCD90 stehen zur Verfügung, um unterschiedliche Fahrzeuggrößen in den jeweiligen Anwendungen abzudecken. Die elektrischen Zentralantriebe lassen sich problemlos an verschiedene Fahrzeuganwendungen wie Baggerlader, Teleskoplader oder Forstmaschinen anpassen. Um die Nachfrage der Kunden nicht nur in Bezug auf den Fahrantrieb zu erfüllen, bietet ZF auch einen sogenannten ePTO an, z.B. für den Betrieb der Arbeitshydraulik. Das elektronische Antriebssteuergerät eDCU rundet das System in Bezug auf den Fahrantrieb ab.

Für eine der Haupteinsatzfunktionen von Baggern auf der Baustelle – die Drehung des Oberwagens – hat ZF den vollelektrischen Schwenkantrieb eDR entwickelt. Neben dem eigentlichen Fahrbetrieb ist es nun auch möglich, die Rotationsbewegung elektrisch zu betreiben, was für noch mehr Einsparungen hinsichtlich Energie und CO2-Emissionen sorgt.

Mittelgroße Radlader

Um das Angebot an elektrischen Antrieben für größere Baufahrzeuge zu vervollständigen, bietet ZF die Baureihe eCD110-230 für mittelgroße Radlader an, bestehend aus einem elektromechanischen Lastschaltgetriebe und neu entwickelten ZF E-Motoren für Traktion und ePTO. Ein Steuergerät für die Gesamtsystemleistung und das Energiemanagement des Antriebsstrangs rundet das System ab. Mit einer Betriebsspannung von 650 V kann das eTRAC-System auf bis zu 120 kW Dauerleistung skaliert werden; der zum System gehörige ePTO reicht von 30 bis 70 kW Dauerleistung. Dank des modularen Aufbaus lässt sich das System auch in verschiedene andere Fahrzeuganwendungen integrieren und unabhängig von der Stromquelle ansteuern. Die Lösungen lassen sich sowohl in batterieelektrische Fahrzeuge als auch in batterieelektrische Brennstoffzellenfahrzeuge integrieren, welche v.a. in der Zukunft eine zunehmend große Rolle spielen werden.

Antriebssteuergerät EC5

In der heutigen vernetzten Welt ist der Schutz sensibler Daten und Systeme vor Cyber-Bedrohungen von entscheidender Bedeutung. Cybersicherheit ist in Fahrzeugen besonders wichtig, um die Sicherheit und Integrität ihrer Systeme zu gewährleisten. ZF begegnet dieser Herausforderung mit seinem Antriebssteuergerät EC5, das „Cyber Security Ready“ ist und den kommenden Cybersicherheitsstandards entspricht. Dazu gehört die Einhaltung sowohl des Cyber Resilience Act als auch der Maschinenrichtlinie, die im Jahr 2027 in der EU in Kraft treten werden.

• EC5 gewährleistet ein Höchstmaß an Sicherheit und Integrität für die gesamte Fahrzeugsystem

• EC5 basiert auf einem Technologietransfer aus der Nutzfahrzeuganwendung

• Software CAN Schnittstelle zum OEM bleibt unverändert zu Vorgängermodellen

• Hardware ist Plug & Play, d.h. gleiche Anschlüsse, Form und Einbau

www.zf.com

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ZF elektrifiziert Mobilbagger und macht sie somit bereit für emissionsfreie Baustellen. (Bild: ZF Friedrichshafen AG)
Drei Systeme für unterschiedliche Größen verfügbar
ZF: Elektrischer Antriebsstrang für Mobilbagger
ZF elektrifiziert Mobilbagger und macht sie somit bereit für emissionsfreie Baustellen. (Bild: ZF Friedrichshafen AG)

ZF erweitert sein Produktportfolio im Segment Antriebssysteme um einen elektrifizierten Antriebsstrang für Mobilbagger. Erste Prototypen wurden vor Kurzem bereits an einen ersten Pilotkunden ausgeliefert. Das neu entwickelte System besteht aus einem 2-Gang-Lastschaltgetriebe, eMotor sowie Wechselrichter. Es kann bis zu einem Spitzenmoment von 850 Nm und einer Dauerleistung von 80 kW skaliert werden.

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Standardlösungen bietet ttv ebenso wie speziell entwickelte Geometrien für anspruchsvolle Einsatzfälle. (Bild: ttv)
Systemrelevante Bausteine
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Hydraulik arbeitet unter oft widrigen Bedingungen. Hohe Drücke, wechselnde Temperaturen, dynamische Bewegungen und unterschiedliche Medien wirken permanent auf alle Komponenten ein. Während Zylinder, Pumpen oder Ventile konstruktiv viel Aufmerksamkeit erhalten, wird die Dichtung häufig als notwendiges Standardbauteil betrachtet. Erst wenn Leckagen auftreten oder Stillstände entstehen, rückt sie in den Fokus. Genau an diesem Punkt setzt das Unternehmen ttv an. Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich ttv mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen Hydrauliksysteme in der Praxis maximal effizient und zuverlässig arbeiten.

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EM-Radialreifen von Bohnenkamp erhöhen die Pannensicherheit im Recyclingbetrieb. (Bild: Bohnenkamp)
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Bohnenkamp bietet ein umfassendes Reifenportfolio und praxisnahe Einsatzberatung für Recycling, Abbruch und Schrottumschlag. Auf Recyclinghöfen und in vergleichbaren Einsatzbereichen herrschen besonders anspruchsvolle Betriebsbedingungen. Scharfkantige Materialien, hohe Einsatzgewichte, permanente Rangierbewegungen und wechselnde Untergründe führen zu außergewöhnlich hohen mechanischen Belastungen. Dabei werden Profil, Karkasse und Felgen kontinuierlich beansprucht, was den Verschleiß deutlich erhöht.

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Über den Monitor sieht der Fahrer genau, ob sich Personen in der Nähe der Maschine bewegen. (Bild: Develon)
Neue intelligente Sicherheitslösungen
Develon: Raupenbagger der Serie 9
Über den Monitor sieht der Fahrer genau, ob sich Personen in der Nähe der Maschine bewegen. (Bild: Develon)

Aufbauend auf der Einführung der Raupenbagger der Serie 9 im Jahr 2025 stellt das Develon nun eine neue Generation intelligenter Sicherheitslösungen vor, die optional erhältlich sind. Dazu gehört das E-Stop-System als erste speziell für den Baggermarkt entwickelte Technologie dieser Art. Dieses System stoppt die Maschinenbewegung automatisch, sobald sich eine Person innerhalb einer Sicherheitszone von 4 m befindet. Die E-Stop-Technologie ist mit Notbremssystemen aus der Automobilindustrie vergleichbar.

Baumaschinentechnik
Das Caterpillar-Touchpad wurde darauf ausgerichtet, Arbeitswerkzeuge für den Fahrer einfach zu erkennen und auszuwählen. (Bild: Caterpillar)
Der Bildschirm als Steuerzentrale
Zeppelin: Touchpads in Cat-Baumaschinen
Das Caterpillar-Touchpad wurde darauf ausgerichtet, Arbeitswerkzeuge für den Fahrer einfach zu erkennen und auszuwählen. (Bild: Caterpillar)

Schalter, Tasten, Hebel: Früher bewegten sich ohne sie keine Bagger, Radlader oder Raupen. Längst hat sich jedoch die Art und Weise verändert, wie Fahrer mit ihren Arbeitsgeräten per Wischbewegung interagieren, seitdem Touchscreen-Monitore das Nonplusultra in der Kabine geworden sind und sich die Bedienlogik von Smartphones bei der Steuerung von Fahrzeugen durchgesetzt hat. Durch Touchpads wird die Maschinenbedienung sicherer und benutzerfreundlicher, indem sich darüber zentrale Maschinenfunktionen, Arbeitsmodi und Assistenzsysteme auf einen Blick erfassen und einstellen lassen. Gleichzeitig ermöglichen Touchpads eine in-dividuell anpassbare Benutzeroberfläche, ausgerichtet auf verschiedene Fahrerprofile.

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Mit Cat-Payload kann der Fahrer genau dokumentieren, wie viel Tonnen Splitt, Kies oder andere Materialien verladen und abtransportiert wurden. (Bild: Zeppelin)
Das Potenzial voll ausschöpfen
Zeppelin: Assistenzsysteme für Cat-Radlader
Mit Cat-Payload kann der Fahrer genau dokumentieren, wie viel Tonnen Splitt, Kies oder andere Materialien verladen und abtransportiert wurden. (Bild: Zeppelin)

Für Cat Radlader der unterschiedlichsten Größenklassen gibt es eine Vielzahl Assistenzsysteme, die den Maschineneinsatz noch effizienter gestalten und den Bediener gezielt unterstützen. Während erfahrene Fahrer mit ihrer Hilfe das Potenzial des Geräts voll ausschöpfen, erzielen Neulinge sofort gute Arbeitsergebnisse.

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Bewährter Liebherr-Service für Wartung und Instandhaltung
Liebherr verdoppelt Wartungsintervall auf 1.000 Betriebsstunden
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Mehr Effizienz, weniger Stillstand – 1.000 statt 500 Betriebsstunden: Liebherr verdoppelt das Wartungsintervall seiner Materialumschlagmaschinen der Generation 6. Während die ersten beiden Wartungen bei 500 bzw. 1.000 Betriebsstunden bestehen bleiben, setzt Liebherr ab der dritten Wartung auf das neue Intervall. Möglich machen dies diverse Optimierungen in Verbindung mit Liebherr-Originalersatzteilen und Liebherr-Schmierstoffen in den entsprechenden Maschinen. Mit dem neuen Wartungsintervall von 1.000 Betriebsstunden lassen sich die Wartungskosten um bis zu 30 % senken. Das verlängerte Intervall gilt ab jetzt für elektrisch- und dieselbetriebene Materialumschlagmaschinen der Modelle LH 40 bis zum LH 150 (Elektroantrieb) und vom LH 30 bis LH 150 (Dieselantrieb).

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BERGMANN präsentiert auf dem Oldenburger Rohrleitungsforum 2026 ein zukunftsorientiertes Portfolio an Lösungen für den modernen Leitungs- und Tiefbau. Die Veranstaltung zählt seit ihrer Gründung 1987 zu den wichtigsten Branchentreffs und zieht heute mehrere tausend Fachbesucher sowie über 400 Aussteller in die Weser-Ems-Hallen.

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Im Steinsalzwerk Grasleben fördert K+S Minerals and Agriculture GmbH seit Jahrzehnten Salz aus Tiefen von bis zu 630 Metern. Aus den weißen Kristallen entstehen Streusalz, Spezialitäten für die Lebensmittelindustrie oder Tierlecksteine. Ein zentrales Glied dieser Förderkette: ein Volvo L110G, der mit seiner Schaufel tonnenweise Salz bewegt.

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CNH und Baumaschinen Service Gerstung auf der RATL
Grader im Live-Einsatz, neue Bagger der E-Serie und ein Blick in die Zukunft der Baumaschinentechnik
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Grader im Live-Einsatz, neue Bagger der E-Serie und ein Blick in die Zukunft der Baumaschinentechnik. Auf der RATL präsentierte CNH gemeinsam mit Baumaschinen Service Gerstung (BSG) die neueste Generation von Baumaschinen für den Tiefbau, Abbruch und Recycling.