Mit 34 ausgestellten Maschinen auf über 7.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert sich Komatsu auf der bauma 2025. Dabei wartet das Unternehmen mit allein 13 Neuvorstellungen auf. Darunter befindet sich der Bagger PC220LCi-12. In die Entwicklung dieses Modells sind die jahrzehntelange Erfahrung von Komatsu sowie die Erkenntnisse aus Millionen von Betriebsstunden mit der intelligenten Maschinensteuerung (iMC) eingeflossen. Kunden profitieren nun von den neuen Funktionen der iMC 3.0. Die Maschine setzt laut Komatsu nicht nur neue Maßstäbe bezüglich Produktivität und Effizienz, sondern bietet auch eine neue Kabine mit hohem Fahrerkomfort und nahtlosen Konnektivitätslösungen, die die Digitalisierung der Baustelle vereinfachen.
Ein weiteres Highlight sind die neuen Radlader der Serie 11, WA475-11 und WA485-11, die von Komatsu Ltd. in Japan entwickelt wurden und bei der Komatsu Germany GmbH – Construction Division in Hannover gefertigt werden. Die beiden neuen Modelle zeichnen sich durch hohe Leistung und Kraftstoffeffizienz aus, die durch einen leistungs- und drehmomentstarken Motor sowie ein leistungsverzweigtes Getriebe ermöglicht werden. Die Radlader verfügen zudem über eine deutlich gesteigerte Nutzlast sowie ein hohes Schaufelvolumen und erfüllen mit einem langlebigen Dieselpartikelfilter die Abgasnorm EU-Stufe V. Die geräumige und ergonomische Kabine verfügt über anpassbare Bedienelemente und einem luftgefederten Sitz.
Unter den ausgestellten Radladern befindet sich auch der überarbeitete WA700-8, den Besucher nun erstmalig nach einem Jahrzehnt Entwicklung in Aktion erleben können. Er wird zusammen mit seinem Partner, dem Starrrahmen-Muldenkipper HD605-10, bei einer dynamischen Live-Demo zu sehen sein. Dieser zeichnet sich durch eine komfortable Fahrerkabine, der hohe Sicherheit, Leistung, Stabilität und Nutzlast aus sowie einem großen Schaufelvolumen und maximaler Umweltfreundlichkeit.
Weiterhin zu sehen gibt es den elektrisch angetriebenen PC7000-11E Miningbagger, der mit einem Tieflöffel ebenfalls im Betrieb gezeigt wird. Dieser vereint die hohe Grableistung von leistungsstarken Dieselmaschinen mit dem geringen CO2-Fußabdruck einer elektrischen Maschine. Der PC7000-11E ist für härteste Einsatzbedingungen gerüstet und steht für große Haltbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistung.
Für den Einsatzbereich der innerstädtischen Baustellen hat Komatsu zwei neue Kompaktlader entwickelt, einen Vier-Tonnen-Kompaktlader auf Reifen und einen Fünf-Tonnen-Kompaktlader auf Raupe. Beide Maschinen bieten eine der höchsten Nutzlasten dieser Maschinenklasse sowie besondere Hub-, Losbrech- und Zugkraft, um die wachsenden Anforderungen der Kunden zu erfüllen.
Des Weiteren enthüllt Komatsu auf der bauma einen 7,5-T-Kompaktmobilbagger mit Kurzheck, der die Lücke unterhalb der mittelgroßen Mobilbagger schließt. Mit dieser Maschine können jegliche Anbaugeräte einfach und präzise genutzt werden. Sie bietet ein gutes Fahrgefühl auf der Straße und eignet sich dank der kompakten Abmessungen auch für innerstädtische Einsätze.
Auch im Innenbereich in Halle C6 wird es Live-Demos geben. Dort werden einige elektrische Bagger im Betrieb gezeigt, darunter der inzwischen bewährte PC33E-6 sowie die Prototypen von PC20E und PC26E. Ebenfalls im Rampenlicht stehen die Prototypen von PC138E-11 und PC210LCE-11 zusammen mit mehreren zukunftsweisenden Konzeptmaschinen.
In Sachen Digitalisierung stellt Komatsu Smart Construction, Smart Quarry und eine ganze Reihe von Telematiklösungen vor.
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Auf bis zu 4 mm genau arbeitet eine Cat Raupe D4, wenn ein Planum auf kiesigem und sandigem Boden anzulegen ist. Unterstützt wird sie dabei von einer Reihe von Assistenzsystemen, allen voran einer 3D-Steuerung. Drei Möglichkeiten stehen dem Maschinisten mit der integrierten Trimble Maschinensteuerung zur Verfügung: Er kann eine 2D-Steuerung mit Laser nutzen, alternativ greift er auf eine 3D-Steuerung in Verbindung mit UTS oder GPS zurück.
Einst entstanden in Königsbrunn im Fertigteilwerk von Hochtief Bauteile aus Beton. Doch die Produktion ruhte dort schon lange. Die Baumarktkette Globus und das Dehner Gartencenter erschließen und bebauen das weitläufige Gelände neu. Dafür mussten die alten Produktionsanlagen weichen. Den Rückbau von 250 000 Kubikmetern umbautem Raum stemmt das Abbruchunternehmen Hafner Baumgartl. Ein Kraftakt, wie sich an der eingesetzten Maschinentechnik ablesen lässt.
DEVELON, ehemals Doosan Construction Equipment, hat sein Angebot an knickgelenkten Muldenkippern (ADT) um eine aktualisierte Kabine erweitert, die den Fahrerkomfort, die Produktivität und die Sicherheit auf der Baustelle maximiert.
Zwei neue Modelle erweitern die Mobilbagger-Produktpalette von Komatsu im Bereich der großen Baumaschinen bis 20 t Einsatzgewicht: der PW148-11 und der PW190-11. Die neuen Maschinen können auf engstem Raum arbeiten und schnell zur nächsten Baustelle transportiert werden, ohne dass dafür ein Spezialtieflader erforderlich ist. Mit einer niedrigen Bauhöhe von nur 3,1 m sind Transporte auf gängigen Tiefladern bis 4 m Ladehöhe bei beiden Modellen möglich. Der kurze Hecküberstand des PW148-11 von 1,80 m ist prädestiniert für enge Baustellen.
Develon hat zahlreiche Neuerungen bei seinen Mobilbaggern der Klasse von 14 bis 21 t eingeführt, die eine deutliche Leistungssteigerung, höhere Sicherheit und mehr Bedienerkomfort mit sich bringen. Die sechs modernisierten Modelle sind am „K“ in der Modellbezeichnung erkennbar: der DX140W-7K, der DX160W-7K, der DX165WR-7K, der DX170W-7K, der DX190W-7K sowie der DX210W-7K.
Für die Augusta Gleistechnik GmbH aus Augsburg war die präzise Verlegung neuer Weichen bei Augsburg ein entscheidender Schritt zur Modernisierung der Gleisinfrastruktur. Liebherr-Mietpartner GmbH unterstützte mit einem Zweiwegebagger A 922 Rail und einer Planierraupe PR 716 mit Leica 2D-Steuerung – für höchste Genauigkeit, Effizienz und eine reibungslose Umsetzung.
Seine Geologie macht den Abbau zu einer täglichen Herausforderung: der Steinbruch Mergelstetten bei Heidenheim an der Brenz. Angesichts der variierenden Schichtstärken von Kalk und Mergel-Einschlüssen müssen die Baumaschinen präzise zusammenspielen, um jeden Tag die geforderten Rohstoffmengen für die gewünschten Rezepturen und vorgegebenen Qualitätsanforderungen in der Zementproduktion im angrenzenden Werk von SCHWENK zu gewinnen. Bis zu neun Ladestellen, verteilt auf verschiedenen Sohlen, müssen in der Lagerstätte angefahren werden. Daraus resultieren lange Distanzen von 800 Metern bis zu drei Kilometern, die zurückzulegen sind. Und dann wären da auch noch Steigungen. Das sind die Bedingungen, denen dort Gewinnungsmaschinen ausgesetzt sind. Diesen muss sich auch der neue Cat Muldenkipper stellen, der soeben die Flotte mit drei weiteren Skw in der knapp 60-Tonnen-Klasse ergänzt.
Auf einer Baustelle im Münsterland trafen zwei Raupenbagger aufeinander. Beides sind Liebherr-Maschinen, doch zwischen ihnen liegen 55 Jahre Maschinenentwicklung. Der eine ist ein Liebherr R 901 aus dem Jahr 1968 mit rund 10 Tonnen Gewicht und kantigem Design. Er wurde liebevoll restauriert. Der andere: ein hochmoderner Liebherr R 978 SME mit über 80 Tonnen Gewicht und Hightech-Ausstattung, entwickelt für die Gewinnungsindustrie. Die beiden Exponate verbindet eine gemeinsame Geschichte.
Mit einem 944 fing alles an: 1959 rollte Caterpillar den Markt für Radlader auf. Das Modell war der erste Cat Radlader mit Allradantrieb, der von einem Gasmotor mit 105 PS angetrieben wurde. Er verfügte über ein Vierganggetriebe, einen Drehmomentwandler und einen stabilen Rahmen in Kastenprofil-Bauweise, wodurch er einen neuen Standard hinsichtlich Haltbarkeit und Leistung von Baumaschinen setzte. Im Laufe der Jahrzehnte hat Caterpillar seine Produktreihe ausgebaut und um Hydrauliksysteme, ergonomische Bedienelemente und integrierte Technologien ergänzt. Nun wird die Baumaschinengeschichte um ein Kapitel fortgeschrieben. Die Baureihe in der 30-Tonnen-Klasse wird um den 980 GC erweitert.
