Liebherr: Raupenbagger R 926

Neue Erdbaumaschine erstmals im praktischen Einsatz

Liebherr-France SAS

Anschrift:
2 avenue Joseph Rey
68005 Colmar Cedex
Frankreich

Der rundum überarbeitete Liebherr-Raupenbagger R 926 wurde vom bayrischen Erdbauunternehmen Heinz Kecht GmbH in Siegsdorf erstmals im praktischen Einsatz erprobt. Unter anderem mit einer neuen Motorisierung ersetzt der Bagger mit einem Einsatzgewicht von 26 t den gleichnamigen Vorgänger. Das Antriebsaggregat, ein 140 kW (190 PS) starker Dieselmotor, verfügt über ein SCR-System mit Harnstoffeinspritzung zur Abgasnachbehandlung und erfüllt damit die Emissionsnormen der Abgasstufe IV / Tier 4f. Weiterhin ist die Maschine mit einem leistungsstarken und energieeffizienten 2-Kreis-Hydrauliksystem, dem „Positive Control“ von Liebherr, ausgestattet. Bei diesem System ermöglichen zwei voneinander unabhängige hydraulische Kreise die Ansteuerung der Komponenten, um den benötigten Volumenstrom schnell und bei optimaler Energienutzung zur Verfügung zu stellen.

Durch den Wegfall des Partikelfilters, des Dieseloxidationskatalysators und des AGR-Ventils sorgen für kürzere Wartungszeiten. Der Kraftstoffverbrauch sowie Kosten für Ersatzteile konnten laut Hersteller gesenkt werden.

Mit dem Raupenbagger R926 adressiert Liebherr Kunden, die wie Heinz Kecht auf der Suche nach einer vielseitig einsetzbaren und leicht zu transportierenden Maschine sind. So soll sich die Maschine mit ihren kompakten Abmessungen flexibel und auf den unterschiedlichsten Baustellen einsetzten lassen, wie es heißt. Das Spektrum reicht von Erdbewegungsarbeiten auf privaten Baustellen über die Rohrverlegung bis hin zum Straßenbau. Dazu ist sie unter anderem auch mit einem Schnellwechselsystem für Anbaugeräte ausgestattet, dem sogenannten „Likufix“ von Liebherr, das einen einfachen und sicheren Wechsel verschiedener Werkzeuge von der Kabine aus ermöglicht.

Der Raupenbagger R926 verfügt über Reiß- und Losbrechkräfte von 143 kN und 165 kN. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 13,5 l/h ist er vergleichsweise kraftstoffsparend. Dafür sorgen unter anderem die von Liebherr entwickelten und produzierten sowie aufeinander abgestimmten Schlüsselkomponenten, wie Dieselmotor, Hydraulikpumpen, Elektronikteile, Drehkranz und Schwenkantrieb.

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