Ob beim Befestigen und Beiziehen von Holzelementen, bei Beplankungen, Sockelleisten oder Türbeschlägen, moderne Spanplattenschrauben gewährleisten eine zeitsparende, saubere Montage, reduzieren die Spaltwirkung und sorgen für stabile, belastbare Verbindungen zwischen Spanplatten und anderen Holzwerkstoffen. Fischer bietet ein breites Spektrum an Spanplattenschrauben, die optimal auf die Anforderungen moderner Holzverarbeitung abgestimmt sind, so etwa die Schraubeninnovation fischer PowerFast II und die Justierschraube FAFS.
Mit PCI Flexmörtel Light bringt die PCI ein Produkt im 12,5-kg-Gebinde auf den Markt, das dank innovativer Leichtfüll-Technologie die doppelte Verlegereichweite im Vergleich zu herkömmlichen Fliesenklebern bietet. Zusätzlich zeichnet sich der neue Leichtkleber durch besonders komfortable Verarbeitungseigenschaften aus: Er lässt sich leicht und mit geringem Kraftaufwand aufbringen sowie geschmeidig verarbeiten.
Mehr Tempo, geringere Kosten, deutlich weniger CO2: In Heidelberg ist ein Projekt gestartet, das dem Wohnungsbau in Deutschland neuen Schub geben soll. Mit dem DREIHAUS wurde erstmals ein vollständig für den seriellen 3D-Gebäudedruck optimierter Wohngebäudetyp der Öffentlichkeit vorgestellt – reproduzierbar, skalierbar und sofort einsetzbar. Das Referenzprojekt gilt als Meilenstein für den industriellen Wohnungsbau aus dem 3D-Drucker und zeigt, wie sich Mehrfamilienhäuser in Rekordzeit, mit reduzierten Baukosten und erstmals unter Einsatz von Net-Zero-Zement realisieren lassen.
Im Ansbacher Stadtteil Meinhardswinden ersetzte die Abwasserentsorgung Ansbach AöR ein in die Jahre gekommenes Kanalnetz durch ein modernes, modifiziertes Mischsystem. Besondere Herausforderungen stellten dabei die beengten Platzverhältnisse im Straßenraum sowie die geringe Distanz zwischen Misch- und Fremdwasserkanal dar. Um beide Leitungen trotz enger Baugräben dauerhaft und betriebssicher zu führen, kamen kompakte Rohr- und Schachtlösungen aus Kunststoff zum Einsatz.
Beton vereint Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit und ist daher aus dem Bauwesen nicht wegzudenken. Gleichzeitig zählt seine Herstellung zu den CO2-intensivsten industriellen Prozessen überhaupt. Vor dem Hintergrund steigender Nachhaltigkeitsanforderungen rückt daher eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lässt sich der unverzichtbare Werkstoff ressourcenschonender einsetzen, ohne Abstriche bei der technischen Leistungsfähigkeit zu machen? Eine Antwort darauf liefert z. B. der mineralische Hochleistungsbeton FILCOTEN HPC.
Die Bauwirtschaft steht unter Druck: steigende Kosten, verschärfte Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen sowie der Mangel an Wohnraum und Fachkräften erzwingen ein Umdenken. Gleichzeitig machen veraltete Bauprozesse und ein struktureller Rückstand in Sachen Digitalisierung und Automatisierung die Branche im Wettbewerb weniger attraktiv. Die Antwort darauf liegt zunehmend in neuen, innovativen Bauweisen, die Wertschöpfung ins Werk verlagern und mit robotergestützten Prozessen höhere Effizienz, Präzision und Arbeitsattraktivität ermöglichen. Der deutsche Maschinenbauer Rimatem zeigt mit seinen automatisierten Produktions- und Logistiksystemen, wie moderne Vorfertigung im Mauerwerksbau nicht nur Zeit und Kosten spart, sondern auch einen zentralen Schlüssel für nachhaltiges, zukunftsfähiges Bauen darstellt.
In der bayerischen Gemeinde Ringelai entstand ein innovatives Einfamilienhaus, das ökologische Prinzipien und hervorragenden Wärme- sowie Kälteschutz vereint. Mit Fokus auf natürliche Baustoffe wie Holz, Lehm, Stroh und Kalk wurde ein großzügiger, gleichzeitig gemütlicher Rückzugsort geschaffen – inklusive Einliegerwohnung für zukünftige Familienbesuche. Das Projekt zeigt, wie durchdachte Bauweisen und nachhaltige Materialien eine zukunftsfähige und gesunde Wohnqualität ermöglichen, die im Einklang mit der Natur steht und Werte für kommende Generationen schafft.
Mit dem neuen KLB-Wabenstein erweitert KLB Klimaleichtblock sein Sortiment um einen Leichtbeton-Planstein, dessen ökologische Leistungsfähigkeit nun erstmals durch eine unabhängige Umwelt-Produktdeklaration (EPD) belegt ist. Die von den Kiwa Ecobility Experts veröffentlichten Daten bestätigen eine deutlich reduzierte Umweltwirkung im Vergleich zu anderen Leichtbetonsteinen mit integrierter Dämmung. Grundlage dafür sind sowohl die bionisch inspirierte Wabengeometrie als auch die mineralische Dämmstoff-Füllung, die den energiearmen Charakter des Baustoffs weiter optimiert.
Moderne Dach- und Fassadenkonstruktionen stellen Planer und Verarbeiter vor neue Herausforderungen: steigende Dämmstärken, unterschiedliche Dämmstoffqualitäten und komplexe Lastsituationen aus Sog- und Druckkräften. Gleichzeitig wächst die Bedeutung eines sicheren Lastabtrags, der die Konstruktion zuverlässig trägt, ohne die Dämmung zu belasten. Mit der MULTI-MONTI-plus Therm hat Heco eine Lösung entwickelt, die speziell für Aufdachdämmungen und gedämmte Fassadensysteme auf Beton und Mauerwerk ausgelegt ist – unabhängig von dessen Druckfestigkeit.
Holzbauweise, Vorfertigung und Aufstockung zählen zu den prägenden Trends der Bauwirtschaft – beim Sanierungsprojekt „The Flag“ in Köln wurden sie konsequent umgesetzt. Das ehemalige siebengeschossige Verwaltungsgebäude der Generalzolldirektion aus den 1980er-Jahren wurde zu einem modernen Appartementhaus für Studierende und Young Professionals umgebaut. Dank eines hohen Anteils wetterunabhängiger Vorfertigung und eines durchdachten Montagekonzepts entstanden unter innerstädtischen Rahmenbedingungen in vergleichsweise kurzer Bauzeit 137 Wohneinheiten. Das Projekt leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Entlastung des angespannten Kölner Wohnungsmarkts, sondern setzt zugleich Maßstäbe in puncto Nachhaltigkeit und effizienter Bauprozesse.
Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.
Die Max Wild GmbH hat einen Flüssigboden entwickelt, den sie aus mineralischen Bauabfällen aufbereitet. Der innovative Verfüllbaustoff kommt im z.B. Fernwärmenetz als Bettung zum Einsatz und punktet beim Verlegen der Leitungen für Fernwärme und -kälte sowie Lichtwellenleiter. Flüssigboden ist ein zeitweise fließfähiger und selbstverdichtender Verfüllbaustoff für eine hohlraum- und erschütterungsfreie Verfüllung. Er ist dauerhaft wiederaushubfähig, wodurch sich der ausgehärtete Flüssigboden leicht mit einem Spaten lösen lässt. Weil Flüssigboden vorwiegend aus Bodenaushub besteht, der wiederverwertet wird, ist der Recyclingbaustoff zudem eine ressourcenschonende Alternative und ein wichtiger Schritt hin zu CO2-reduziertem Bauen.
Mit der neuen Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung von Regenwasser lassen sich, wie im DWA-Arbeitsblatt A 138-1 für die Einleitung in eine unterirdische Versickerungsanlage gefordert, objektspezifische Bemessungen auch für Mischflächen mit unterschiedlichen Belastungskategorien durchführen. Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Versickerung steht besonders der stoffliche Aspekt im Vordergrund, damit das Grundwasser als Trinkwasserquelle dauerhaft erhalten bleibt. Hier fordert das Arbeitsblatt deshalb, dass abhängig von der Beurteilung der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter „AFS63“ und „gelöste Stoffe“ erbracht werden.
Zeitersparnis, Prozesssicherheit und eine einfache Verarbeitung sind zentrale Anforderungen an moderne Befestigungstechnik. Bei chemischen Befestigungen rücken daher Systeme in den Fokus, die hohe Tragfähigkeit mit einem reduzierten Montageaufwand verbinden. Ein Beispiel dafür ist das VZ-Verbundankersystem der MKT Metall-Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG aus Weilerbach.
Metallische Rückstauklappen sind besonders in feuchter Umgebung anfällig für Korrosion. Ein Problem, das langfristig die Funktion beeinträchtigt und zu hohen Wartungskosten führen kann. Fernco geht einen anderen Weg: Die FV-Klappe besteht vollständig aus hochdichtem Polyethylen (HDPE). Das Material ist widerstandsfähig und resistent gegenüber Rost, Sonneneinstrahlung und Ablagerungen und damit bestens geeignet für den Einsatz in Rückhaltebecken, offenen Gewässern und Kanälen. Die FV-Klappe schützt zuverlässig, selbst nach Jahren im Einsatz.