Mit dem Steildach-Sanierungsdämmsystem „Ökonomic“ stellt Puren ein erweitertes bauphysikalisches Paket vor. Damit seien auch Anwendungen in höher liegenden Regionen, wie beispielsweise der Schwäbischen Alb, dem Schwarzwald oder Österreich, geprüft, so der Anbieter.
Das polymere Bindemittel zur Formulierung wasserabweisender 2K-Baumaterialien Vinnapas 760 ED von Wacker sorgt in flexiblen Dichtungsschlämmen für hohe Haftzugfestigkeit nach dauerhafter Wasserbelastung und sehr gute Rissüberbrückung – selbst bei niedrigen Temperaturen, wie der Hersteller betont. Die hydrophob wirkende Dispersion zeige zudem gute Verarbeitungseigenschaften und biete damit beste Voraussetzungen für den Einsatz in Abdichtungssystemen für Innenschwimmbäder, Keller oder Bäder.
Hohen Schallschutz durch hohe Rohdichten sowie einen zügigen Baufortschritt versprechen die Funktionswände aus dem großformatigen Bausystem „Silka XL“ und dem „Multipor“-Wärmedämm-Verbundsystem der Xella International GmbH. Vor allem bei größeren Bauvorhaben können damit große Wandflächen in deutlich kürzerer Zeit erstellt werden als bei herkömmlichem Mauerwerk. Das rein mineralische WDVS ist leicht rückbaubar sowie gut recycelbar und kann dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden.
Steigende Anforderungen an die Energiebilanz von Gebäuden erfordern innovative Baustoff-Lösungen. Mit der richtigen Planung lassen sich dann auch anspruchsvolle energetische Ziele realisieren. Eine ideale Lösung bietet die monolithische Ziegelbauweise. Ergänzt durch intelligente System-Komponenten, bilden hochwärmedämmende Mauerziegel eine stabile, energieeffiziente und wohngesunde Gebäudehülle. Aus diesem Grund versteht sich die Münchener Unipor-Ziegel-Gruppe immer mehr als Systemanbieter von nachhaltig aufeinander abgestimmten Wandbaustoff-Lösungen. Diese Philosophie zeigt sich aktuell in der Mauerziegel-Gattung „Unipor Silvacor“: Mit ihrer natürlichen Dämmstoff-Füllung aus reinen Nadelholzfasern erreicht diese laut Hersteller ökologische und bauphysikalische Bestwerte.
Multifunktionale Systemfertigdecken liegen nicht nur bei Neu-, sondern auch bei An- und Umbauten im Trend. Das gilt für das Einfamilienhaus ebenso wie für den Gewerbebau. Trotz ihrer massiven Konstruktion sind sie meist leichter als übliche Ortbeton- oder Filigrandecken und belasten daher Fundament und Mauerwerk weniger, weil in die Deckenelemente werkseitig bereits röhrenförmige Hohlräume integriert sind. So bietet beispielsweise der Baustoffspezialist Dennert seine Raumklimadecken „DX-Therm“ mit integrierter Flächenheizung oder -kühlung sowie der Möglichkeit zum Einbau einer Be- und Entlüftungsanlage an. Dabei betont der Hersteller die hohen Potenziale in Energieeffizienz, Behaglichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Bei der Sanierung von Terrassen und Balkonen müssen oft abgeplatzte Betonbauteile an den Brüstungen und Untersichten saniert und gesprungene Fliesen ersetzt und gegebenenfalls auch Bodenaufbau und Wasserabführung erneuert werden. Dafür hat der Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber ein Komplettsystem zusammengestellt. Es umfasst das Betonsanierungssystem „weber.rep duo“, das Multifunktionsprodukt „weber.xerm 844“ als Abdichtung und Fliesenkleber sowie schnell abbindende Estrich- und Ausgleichsmörtel und Beschichtungen.
Bauteile mit hohen Lasten sicher in gerissenem Beton verankern: Dies verspricht Fischer in Bezug auf die Betonschraube Ultracut FBS II. Sie ist den Herstellerangaben zufolge leicht zu montieren, kann wiederverwendet werden und ist auch für Befestigungen in erdbebengefährdeten Gebieten geeignet. Für diese und andere Anwendungen verfügt die Ultracut FBS II über alle erforderlichen Zulassungen. Durch die Aufnahme hoher Lasten eignet sich die Betonschraube z. B. zur Befestigung von Geländern im Innenbereich, von Hochregalen oder von Aufzugskonstruktionen, aber auch zur Verankerung von Holzkonstruktionen. Die spezielle Gewindegeometrie soll hohe Zuglasten bei weniger Befestigungspunkten gewährleisten.
Als „echtes Leistungspaket in Sachen Schallschutz“ preist Unika seinen Kalksandstein an. Durch die hohe Rohdichte des Kalksandsteins seien sehr gute Schalldämmwerte beim Mauerwerk garantiert, so das Unternehmen aus dem hessischen Rodgau. Denn je schwerer ein Baustoff, desto besser sei seine Schalldämmung. Selbst die Dicke einer Wand sei nicht so entscheidend wie die Rohdichteklasse (RDK) des verwendeten Baumaterials. Je höher die RDK ist, desto besser ist der Schallschutz. Mit Rohdichteklassen von 1,8 bis 2,2 ist Unika-Kalksandstein in Sachen Schallschutz leichteren Mauerwerkstoffen weit voraus. Die Anforderungen an den Schallschutz beim Wohnungsbau lassen sich mit Kalksandstein-Planelementen oder den KS-R-Plansteinen in RDK 2,0 von Unika problemlos erfüllen.
Beispielsweise für die Fertigung von Bauelementen liefert Puren schnell und maßgenau die vielseitigen PIR-Konstruktions- und Funktionswerkstoffe. Die unter anderem unter dem Markennamen „Foradur“ angebotenen Dämmstoff-Spezialzuschnitte und Frästeile können individuell nach Kundenwunsch gefertigt werden. Durch moderne CNC-Maschinentechnik werden nicht nur hohe Kapazitäten, sondern auch geringe Toleranzen und damit feinere, filigrane und präzise Formen erreicht. Die Frästeile und Plattenzuschnitte verfügen über gute Dämmwerte (z.B. 0,025 W/mK) und ermöglichen mit vergleichsweise geringen Stärken Bauelemente für hohe Anforderungen, wie sie beispielsweise für Fenster und Haustüren gestellt werden.
Als wertvolle Ergänzung für jedes Steildach in Neubau und Sanierung empfiehlt Ursa seine neue Aufsparrendämmplatte: Die „ASP 32 Plus“ biete mit der für Mineralwolle guten Wärmeleitfähigkeit von 0,032 W/(m∙K) einen ausgezeichneten Wärme- und Kälteschutz bei sommerlicher Hitze oder winterlicher Kälte, zudem betont der Hersteller die hervorragenden schalldämmenden Eigenschaften. Die Plattenmaße in Verbindung mit einem Stufenfalz sorgen für eine zeitsparende sowie fugen- und daher wärmebrückenfreie Verlegung. Eine aufkaschierte Unterdeckbahn sorgt mit ihren Überlappungen und integrierten Selbstklebestreifen für eine flächendeckende Herstellung der Regensicherheit. Die in ihrem Kern nicht brennbare „ASP 32 Plus“ ist diffusionsoffen und ermöglicht daher einen sicheren Feuchtetransport von innen nach außen.
Der Dämmstoffhersteller Isover hat auf der BAU 2017 sein Konzeptprodukt „Typha“ vorgestellt und damit sein Angebot an nachhaltigen und ökologischen Dämmstoffen ausgebaut. Der diffussionsoffene Baustoff auf pflanzlicher Basis erreicht je nach Struktur zumindest Baustoffklasse E und ist derzeit Gegenstand aktueller Entwicklungen. Produkte aus Typha weisen laut Hersteller bei geringem Gewicht eine hohe Druckfestigkeit und Biegesteifigkeit auf, so dass – abhängig vom Aufbau des Produktes – auch statische Aufgaben gelöst werden können. Bezüglich der Wärmeleitfähigkeit wird ein Wert um 0,045 W/(m*K) angestrebt.
Auf der Fachmesse BAU 2017 in München stellte Franken Maxit aus Azendorf den mineralischen Leichtmauermörtel „maxit therm 825“ vor, der zugleich hochfest und wärmedämmend sein soll. Laut Hersteller können Maurer diesen Ergänzungsmörtel quasi als Allrounder auf der Baustelle einsetzen, etwa zum Anlegen der Kimmschicht, zur Vermörtelung von Stoßfugen oder bei Stürzen und Rollladenkästen. Kompromisse zwischen hoher Druckfestigkeit und geringer Wärmeleitfähigkeit seien damit passé. In Kombination mit den „Mörtelpads“ von Maxit müssten Maurer also nur noch auf zwei unterschiedliche Mörtelprodukte für die Errichtung von Planstein-Mauerwerk zurückgreifen.
Um Betonflächen trocken zu halten und vor Schäden zu schützen, hat Stocretec mit der „StoCryl V 700“ eine bionisch funktionale und CO2-neutrale Beschichtung entwickelt. Diese Beschichtung basiert laut Hersteller auf dem sogenannten hydrophob-hydrophilen Prinzip, nach dem Wasser nicht an einer Betonoberfläche anhaftet, sondern schnell und vollständig abfließt. Als Vorbild für die Beschichtung auf Acrylatbasis diente der in der Namib-Wüste heimische Nebeltrinker-Käfer. Mit unzähligen mikroskopisch kleinen Noppen auf seinem Panzer lässt er Luftfeuchte kondensieren und das Wasser anschließend in sein Maul laufen.
Mit der neuen Generation seiner Streich- und Dichtspachtelmasse „Secco One“ bietet Redstone ein Abdichtungsprodukt, das sich sowohl bei Feuchteeinbruch durch Sickerwasser, Druckwasser oder zu viel Erdfeuchte einsetzen lässt. Secco One kann laut Hersteller sowohl im Innen- als auch im Außenraum für jeden Lastfall eingesetzt werden. Mit wenigen Arbeitsschritten gelinge damit eine sichere und schnelle Abdichtung bei jedem Wetter. Secco One ist nach zwei Stunden regen- und nach 16 Stunden druckfest.
PCI hat seine „Pecilastic U“ hinsichtlich eines besseren Verarbeitungskomforts überarbeitet: Das Tragen der Rollen, das Zuschneiden und das Auslegen sollen nun leichter vonstattengehen. Zudem wurde bei der Entkopplungsbahn „Pecilastic E“ die Farbe der Vlieskaschierung geändert: Ein grünes ersetzt das bisherige hellgraue Vlies.