Kann GmbH Baustoffwerke
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Deutschland
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Vor zehn Jahren wurden die in die Jahre gekommenen Gebäude des Johannes-Gymnasiums, das auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblickt, umfassend modernisiert. Nun folgte die Sanierung der Außenanlagen, einschließlich der Neugestaltung des Schulhofs. Bei der Wahl des Belags spielten nicht nur optische, sondern auch ökologische Aspekte eine wichtige Rolle. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die das Planungsbüro Sabine Kraus Stadt und Freiraum aus Limburg übernahm. Die Entscheidung fiel letzlich auf das Betonsteinpflaster Vios RX40 von Kann, das zu einem großen Teil aus Recyclingmaterial besteht.
im Netzwerk ökologisch profilierter Schulen in Rheinland-Pfalz“ und wurde in diesen Bereichen mehrfach ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen bildeten auch die Grundlage für die Planungen zur Neugestaltung des Schulhofs.
Abwechslungsreiches Oberflächendesign
Schüler wie Lehrer waren sich einig, dass die Sanierung des Schulhofes längst überfällig war. Der Belag war schadhaft, bei Regen bildeten sich Pfützen. Außerdem bot der Hofbereich kein attraktives Umfeld für die Pausengestaltung. Um die Gestaltungsforderungen mit den raumbildenden und ökologischen Aspekten auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, entschied sich das mit der Ausführung beauftragte Bauunternehmen Horst Schulz aufgrund der Ausschreibung des Planungsbüros für das Recyclingpflaster Vios RX40 von Kann. Damit kommt dem Umweltaspekt eine tragende Rolle bei der Umsetzung der Baumaßnahmen zu.
Zunächst galt es, das alte Betonsteinpflaster zu entfernen. Die Steine wurden ausgebaut und im nahe gelegenen Kann-Betonwerk Bendorf zum Recycling angeliefert. Im Anschluss erhielt der gesamte Hofbereich einen neuen Unterbau zur Vorbereitung für eine neue Pflasterfläche. Die Wahl fiel auf das großformatige Vios RX40 in den Abmessungen 80 x 60 cm sowie 60 x 40 cm in 12 cm Dicke. Es besteht im Kernbeton zu mindestens 40 % aus Recyclingmaterial, die sichtbare Oberflächenschicht wird jedoch aus den gleichen Materialien gefertigt, die auch bei der herkömmlichen Steinfertigung verwendet werden. Die Anmutung ist daher nachhaltig und zeitlos schön. Zum Einsatz kam der objektbezogene Farbmix „sandgrau“, eine Mischung aus vier verschiedenen, aufeinander abgestimmten Sandgrautönen mit feingestrahlter Oberfläche. Sie wurden im Reihenverband mit unterschiedlichem Farbwechsel eingebaut. Dabei folgen die Farben unregelmäßig aufeinander und es entsteht ein dynamisches Flächenbild.
Besonders auf der großen Fläche in der Mitte des Schulhofs entfaltet sich die lebendige Wirkung sehr gut. In die Pflasterfläche eingebettet ist ein von großen Natursteinblöcken eingefasster, rechteckiger Rasenbereich mit neuen Baumpflanzungen. Beim Umbau wurden die von Schülern und Anwohnern gleichermaßen gern genutzten Tischtennisplatten beibehalten. Auch der alte Baumbestand blieb erhalten. Die neue Pflasterung wurde um diesen Bereich herumgeführt und rahmt ihn entsprechend ein. Insgesamt kamen 3.600 m² des Vios RX40 zum Einsatz.
Konsequent kreislaufwirtschaftlich gedacht
Mit Vios RX40 setzt Kann den Nachhaltigkeitsgedanken optimal durch den Wertstoffkreislauf um. Das für die Fertigung des Gestaltungspflasters benötigte Basismaterial wird regional und ortsnah bei Bau- und Sanierungsarbeiten recycelt und aufbereitet. Auch die alten Pflastersteine vom Schulhof des Johannes Gymnasiums wurden auf diese Weise wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Einerseits wird das Material erneut im Produktionsprozess genutzt, andererseits lässt sich gleichzeitig der Abbau von Rohstoffen reduzieren. Außerdem ergeben sich durch diese Vorgehensweise kurze Wege für den Rohstofftransport und in der Folge CO2-Einsparungen. Komplettiert wird die ökologische Gesamtbilanz durch die Nähe des Lieferanten zur Baustelle. Für die vorbildliche Umsetzung dieser Nachhaltigkeitskriterien wurde dem Recyclingpflaster Vios RX40 im Jahr 2022 das Umweltsiegel „Blauer Engel“ verliehen.
bpz meint: Kommunen spielen eine entscheidende Rolle im Klimaschutz, da öffentliche Einrichtungen ein erhebliches Potenzial zur Reduzierung von Treibhausgasen bieten. Insbesondere bei Bauprojekten sollten sie mit gutem Beispiel vorangehen. Die Schulhof-Sanierung in Lahnstein zeigt exemplarisch, dass der Markt bereits innovative Lösungen für klimaschonendes Bauen bietet und moderne Betonpflaster nicht nur funktionale und ästhetische, sondern auch ökologische Anforderungen erfüllen können.
Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.
Das neue Gestaltungspflaster Zentano Pur von Kann vereint eine geradlinige, moderne Form, wie sie gerade im Trend liegt, mit einem attraktiven Farbkontrastspiel, das im Gesamtbild abwechslungsreich und ausgewogen wirkt. Das Betonsteinpflaster ist im Rechteckformat (3:1-Format) mit den Abmessungen 36 x 12 cm in 8 cm Dicke erhältlich. Es schließt in Bezug auf Format und Fase eine Lücke im Kann-Sortiment. Dank der ungefasten Kanten wirkt das Fugenbild besonders geradlinig. Die drei Farbvarianten Moonlightschwarz, Titangrau und Muschelkalk orientieren sich an natürlichen Beige- und Grau-/Anthrazittönen.
Der neuartige Pflasterstein ProKlima Zero von Kann reduziert nach Angaben des Unternehmens 100 % CO2 gegenüber einem herkömmlich hergestellten Betonpflaster. Dies gelingt durch den Einsatz eines innovativen CO2-speichernden Rohstoffs Damit lassen sich Pflasterflächen, bezogen auf das verwendete Steinmaterial, mit äußerst geringem CO2-Fußabdruck anlegen. Die Kompensation des CO2 findet beim ProKlima Zero nicht extern statt, sondern im Kernbeton selbst.
Das neue Pflaster Keno der Kann GmbH Baustoffwerke zeichnet sich durch ein schickes Design in harmonischen Farbnuancen und sein Allround-Format aus. Durch die Dicke von 6 cm anstelle der üblichen 8 cm ist das Pflaster verhältnismäßig leicht und damit prädestiniert als Gestaltungspflaster im privaten Bereich. Außerdem bietet es gleich mehrere Vorteile bei Transport, Einbau und Umwelt.
In der modernen Architektur sind Terrassen Freiräume, in denen sich großzügig geplante Außenflächen homogen und ausgewogen präsentieren. Klare Strukturen dominieren, sodass sich der Blick auf das Wesentliche konzentriert. Wer puristische Ansätze liebt, findet mit der neuen Gestaltungsplatte Alesaro Betonplus den passenden Belag für repräsentative und prägnante Entwürfe. Die großformatigen Platten lassen sich überall dort einsetzen, wo anspruchsvolle Lösungen mit natürlichem Touch gesucht werden.
Mit der neuen Terrassenplatte Taja Betonplus entstehen laut dem Hersteller Kann hochwertige Flächengestaltungen, die ein lebhaftes Flair ausstrahlen. Besonderes Kennzeichen ist ihre feine Struktur mit nuancierter Natursteinoptik in der Farbe rostrot. Sie kombiniert einen edlen Grauton mit erdigen Rot-Braun-Nuancen. Zusammen mit der geradlinigen Kantenführung und der großformatigen Abmessung von 80 x 40 cm ergibt sich ein Eindruck, der gleichzeitig elegant und natürlich wirkt.
Vor über 20 Jahren wurde das Castell im Ortszentrum von Eschbach umfangreich saniert und beherbergt seitdem das Rathaus der Gemeinde nahe Freiburg. Um die Architektur des alten Adelssitzes zu unterstreichen, wurde nun auch der Platz rund um das dreistöckige Bauwerk neu gestaltet. Zum Einsatz kam das Gestaltungspflaster MultiTec-Color von Kann.
Das neue Mauersystem Cubaro Grande von Kann bietet eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Ob als Zierelement, Abgrenzung oder Sichtschutz – die Gartenmauer das System bietet für alle Zwecke eine moderne Außengestaltung. Kennzeichen von Cubaro Grande ist eine lineare Formgebung, die durch die langen und schlanken Formate der Steine noch unterstützt wird. Abgerundet wird die elegante Optik durch ein schmales Fugenbild.
Immer häufiger fragen private Bauherren wie auch öffentliche Auftraggeber nach dem „ökologischen Fußabdruck“ von Baustoffen. Kann hat auf diesen Trend mit dem Vios RX40 reagiert. Die Grundlage für Vios RX40-Steine besteht zu mindestens 40 % aus Recyclingmaterial. Bruchsteine, Reste aus der Produktion oder auch Reststücke vom Zuschnitt werden zerkleinert und zu unterschiedlichen Körnungsgrößen verarbeitet. Zusammen mit Bindemitteln und weiteren Zuschlagstoffen werden daraus neue Betonsteine, die genauso stabil und langlebig sind wie „Neuware“. Die sichtbare Oberflächenschicht entsteht aus den gleichen Materialien, die auch bei der herkömmlichen Steinherstellung verwendet werden. Daher ist Vios RX40 rein optisch und qualitativ nicht von klassisch produzierten Steinen ohne Recyclingmaterial zu unterscheiden.
Gestaltungen mit Holzoptik liegen voll im Trend. Nicht immer ist echtes Holz jedoch das ideale Material. Bei der Anlage von Terrassen und Sitzplätzen im Garten ist seine Haltbarkeit – trotz intensiver Pflegemaßnahmen – begrenzt. Eine dauerhafte Lösung finden Haus- und Gartenbesitzer mit den neuen Yamino BETONPLUS-Platten von Kann. Sie verbinden die natürliche Struktur von Holz mit der Dauerhaftigkeit der Beton+Keramik-Verbundplatte. Erst auf den zweiten Blick offenbart Yamino BETONPLUS ihre wahre Natur aus Beton und Granitkeramik. Die Platten überzeugen durch ihre täuschend echt nachgebildete Holzoptik.
Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.
Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.
Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.
Einen Mischwasserkanal DN 700 sanierte die Katec Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH jetzt in Simmern in Hunsrück – und das auf einer Länge von 200 Metern mittels UV-Schlauchlining. Dabei erfolgt der Einbau der gesamten Länge in einem Arbeitsschritt. Damit konnten eine kurze Bauzeit und geringe Umweltbelastungen erzielt werden. Auch wurden die Verkehrseinschränkungen für die Anwohner minimiert. Im Vergleich zum klassischen Tiefbau punktet das Schlauchlining als effizientes, kostensparendes Verfahren.
Auf der InfraTech 2026 präsentiert BIRCO Lösungen für den Infrastrukturbau von morgen – vom digitalen Regenwassermanagement über modulare Entwässerungssyteme bis hin zu Hochleistungsrinnen zur Starkregen-Retention. Technologien, die die Infrastruktur von morgen prägen – wirtschaftlich, ökologisch und zukunftssicher!
Lange Zeit bestanden Regen- und Abwasserrohre überwiegend aus Beton, Steinzeug oder Guss. Heute werden diese traditionellen Werkstoffe zunehmend durch Kunststoffe wie PVC-U ersetzt. Das harte PVC überzeugt im Tiefbau durch hohe Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit, Langlebigkeit sowie mechanische Robustheit. Sein geringes Gewicht erleichtert zudem Transport und Handhabung auf der Baustelle. Da dieser Kunststoff jedoch zu 43 % aus Erdöl besteht, rücken nachhaltigere Alternativen immer stärker in den Fokus. Als führender Hersteller von PVC-U-Tiefbaulösungen bietet Funke daher umweltbewussten Kunden inzwischen auch ressourcenschonende Produktvarianten an.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Deutschland immer deutlicher sichtbar. Extreme Hitzeperioden wechseln sich mit Starkregenereignissen ab – mit spürbaren Folgen für die Anforderungen an das Bauen in urbanen Räumen. Eine klimaresiliente Stadtplanung ist daher unerlässlich. Für deren Umsetzung stehen heute zahlreiche praxistaugliche Lösungen zur Verfügung. Im Mittelpunkt einer Presseveranstaltung des Regenwasserbewirtschaftungsspezialisten Mall, die im Mai in Berlin stattfand, stand daher der neue Blick auf den Umgang mit Regenwasser.