Ein neu entwickelter Beton ermöglicht es, dass Verformungen im Bauwesen deutlich reduziert werden und die Lastumlagerungen bei Verbundkonstruktionen besser zu steuern sind. Festigkeit von Beton ist wichtig, oft ist jedoch der Nachweis von Durchbiegungen und Mindeststeifigkeiten für die Bemessung maßgebend. Ein hoher und vor allem zuverlässiger E-Modul des eingesetzten Betons ist ganz entscheidend bei Hochhausstützen, Tribünenstufen und Maschinenfundamenten. Bei Verbundbrücken und Halbfertigteilen beeinflusst der E-Modul die Lastverteilung innerhalb der einzelnen Bauteilschichten. Dyckerhoff hat mit Hilfe spezialbehandelter Gesteinskörnungen einen Beton mit hohem E-Modul entwickelt. Der Nanodur-Beton E 80 weist einen E-Modul von über 80.000 N/mm² auf und ist damit verformungsstabiler und steifer als Aluminium.
Bei einigen tausend Betonmischanlagen hierzulande ist der umweltbewusste Umgang mit Betriebsmitteln eine Grundvoraussetzung. Wer bei der Mischerreinigung und -pflege lösemittelfreie und ökologisch leicht abbaubare Mittel verwendet, reduziert die Umweltbelastung nachhaltig und entspricht dem Leitbild der Betonbranche. Der Mischerschutz Divinol SYN BE von Zeller+Gmelin ist lösemittelfrei und biologisch leicht abbaubar, hat wasserverdrängende Eigenschaften und ist zudem frei von Wachsen und Silikonen.
Hieber Betonfertigteilwerk GmbH brachte vor einigen Jahren den ersten Pumpensumpf auf den Markt und lieferte damit eine praktische Lösung für Bauten im Grundwasser. Nun entwickelte Hieber eine Neuerung und setzte sie in Kooperation mit der StekoX GmbH Abdichtungstechnik um.
Auf der BAU in München präsentierte die Schöck Bauteile GmbH den neuen Isokorb ID für die nachträgliche Montage von Fertigteilbetonelementen im Neubau, wie beispielsweise Balkone. Der frei auskragende oder gestützte Balkon kann am Ende der Rohbauphase vor dem Einbau der Fenster montiert werden. Die Systemlösung besteht aus insgesamt drei Komponenten: Einem Randelement, einem Deckenelement und dem Schöck Isokorb ID.
Hilti bringt den ersten Injektionsmörtel ohne Gefahrensymbole auf den Markt. Mit dem HIT-CT 1 erweitert der Befestigungsspezialist sein HIT-Dübeltechnik Angebot um das erste Produkt einer neuen zugelassenen „Clean-Tec“ Mörtel Generation.
Ausgestattet mit einer ETA-Zulassung Option 1 ermöglicht das neue Verbundmörtelsystem Verankerungen in gerissenem und ungerissenem Beton in Verbindung mit herkömmlichen Ankerstangen von M8 bis M30. Die hohe Verbundspannung sorgt für ein hohes Lastniveau und damit eine hohe Sicherheit der Befestigung.
Betonzusatzmittel wie z. B. das Master X-Seed von Master Builders Solutions beschleunigt das Aushärten und sichert gleichzeitig die Dauerhaftigkeit des Betons. Durch die beschleunigte Hydratationsreaktion erwärmt das Mittel den Beton von innen heraus. So werden gas- oder dieselbetriebene Wärmequellen überflüssig, was Kosten spart und den CO2-Ausstoß senkt.
Im Jahr 2014 nimmt die Peikko Group neue Artikel zur Konstruktion von Betonböden in ihr Produktsortiment auf. Die Akquisition des britischen Unternehmens Metalscreed Ltd. im letzten Jahr brachte eine erhebliche Erweiterung des Angebots an Fugenprofilen für den Einsatz in Bodenkonstruktionen mit sich. Nun steht ein umfangreiches Sortiment für verschiedenste Funktionen zur Verfügung. Darunter auch die Estrichschienen UNIRAIL und UNIFORM.