Im Jahr 2014 nimmt die Peikko Group neue Artikel zur Konstruktion von Betonböden in ihr Produktsortiment auf. Die Akquisition des britischen Unternehmens Metalscreed Ltd. im letzten Jahr brachte eine erhebliche Erweiterung des Angebots an Fugenprofilen für den Einsatz in Bodenkonstruktionen mit sich. Nun steht ein umfangreiches Sortiment für verschiedenste Funktionen zur Verfügung. Darunter auch die Estrichschienen UNIRAIL und UNIFORM.
Die neuen Bodensysteme verbessern die Nutzungsdauer. Durch sie sind die Fugen dauerhaft wartungsarm, die Reparaturkosten geringer und die Gesamtlebensdauer der Böden länger. Alle Peikko-Bodensysteme werden aus 100 % recyclingfähigen Materialien hergestellt. Die vielseitigen Estrichschienen und Bewegungsfugen mit integrierter verlorener Schalung dienen außerdem als Lauffläche für das Estrich-Einbringverfahren. Peikko-Estrichschienensysteme werden zur Konstruktion von Dehn- und Arbeitsfugen ohne Kantenschutz eingesetzt.
UNIRAIL 40/60
Die vielseitige Estrichschiene UNIRAIL 40/60 eignet sich für geringe Estrichhöhen. Sie wird aus hochfestem verzinktem Stahl mittels Präzisionsumformung unter Einhaltung hoher Geradheits- und Ebenheitstoleranzen hergestellt. Die Mindesteinbauhöhe des Estrichs beträgt 40 mm. Um eine Estrichhöhe von 60 mm zu erreichen, wird die Estrichschiene einfach um 90° gedreht. Zahlreiche unterschiedliche Durchbrüche auf der ganzen Länge ermöglichen die Durchführung von Betonstahl oder Installationsleitungen. Mit UNIRAIL lässt sich eine ebene Oberfläche unkompliziert realisieren.
UNIRAIL 70/120
Wird UNIRAIL 40/60 mit höhenverstellbaren Montagefüßen versehen, erhält man UNIRAIL 70/120. Diese Estrichschiene ist für höhere Estrichaufbauten geeignet. Die Montagefüße ermöglichen auch die Montage der UNIRAIL 70/120 auf Metall-Verbunddecken oder in einem Gefälleestrich, beispielsweise bei Abläufen oder Dachentwässerungen. Durch die Erweiterung mit dem TOPEXTENDER-Kunststoffaufsatz wird der Aufbau auf 135 mm erhöht und die Lücke zwischen UNIRAIL 40/60 und UNIFORM 140 geschlossen.
UNIFORM
UNIFORM ist ein Hybrid zwischen einer vorgefertigten Bewegungsfuge und einer Estrichschiene. Es wird unter Einhaltung hoher Geradheits- und Ebenheitstoleranzen aus verzinktem Stahl hergestellt. UNIFORM wurde eigens für Anwendungen entwickelt, bei denen ein Kantenschutz nicht erforderlich ist, wie z. B. Langfeld-Bodenkonstruktionen oder Beläge im Außenbereich. Auch Arbeits- und Dehnfugen können mit UNIFORM ausgebildet werden. UNIFORM ist die wirtschaftliche Lösung für den Außenbereich, beispielsweise für Gehwege oder Stellplätze. Insbesondere in Verbindung mit dem TOPEXTENDER-Kunststoffaufsatz stellt es ein effektives System für Bereiche dar, in denen Stahl an der Oberfläche nicht vorhanden sein soll, wie zum Beispiel Hubschrauberlandeplätze, Hallenböden und Hofflächen. UNIFORM kann als Estrichschiene für hohe Bodenaufbauten oder als Fugenprofil für Betonplatten eingesetzt werden.
Weitere Produkte aus der Kategorie Beton / Betonsanierung:
Mehr Tempo, geringere Kosten, deutlich weniger CO2: In Heidelberg ist ein Projekt gestartet, das dem Wohnungsbau in Deutschland neuen Schub geben soll. Mit dem DREIHAUS wurde erstmals ein vollständig für den seriellen 3D-Gebäudedruck optimierter Wohngebäudetyp der Öffentlichkeit vorgestellt – reproduzierbar, skalierbar und sofort einsetzbar. Das Referenzprojekt gilt als Meilenstein für den industriellen Wohnungsbau aus dem 3D-Drucker und zeigt, wie sich Mehrfamilienhäuser in Rekordzeit, mit reduzierten Baukosten und erstmals unter Einsatz von Net-Zero-Zement realisieren lassen.
Beton vereint Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit und ist daher aus dem Bauwesen nicht wegzudenken. Gleichzeitig zählt seine Herstellung zu den CO2-intensivsten industriellen Prozessen überhaupt. Vor dem Hintergrund steigender Nachhaltigkeitsanforderungen rückt daher eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lässt sich der unverzichtbare Werkstoff ressourcenschonender einsetzen, ohne Abstriche bei der technischen Leistungsfähigkeit zu machen? Eine Antwort darauf liefert z. B. der mineralische Hochleistungsbeton FILCOTEN HPC.
Zeitersparnis, Prozesssicherheit und eine einfache Verarbeitung sind zentrale Anforderungen an moderne Befestigungstechnik. Bei chemischen Befestigungen rücken daher Systeme in den Fokus, die hohe Tragfähigkeit mit einem reduzierten Montageaufwand verbinden. Ein Beispiel dafür ist das VZ-Verbundankersystem der MKT Metall-Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG aus Weilerbach.
Mit der Entwicklung der neuen Fertigteiltreppe Eco Step hat Dennert in Kooperation mit der Bilstein Steel Fiber GmbH den Ressourcenverbrauch um 20 % reduziert. Gewöhnlich sorgt eine Stahlbewehrung aus Stäben und Matten für Stabilität. Dieses Grundgerüst wird dann verschalt und mit Beton ausgegossen. Bei Eco Step werden zur Bewehrung 60 mm lange, hochfeste Stabils-Stahlfasern verbaut, die im ganzen Beton dreidimensional verteilt sind. Auf einen Kubikmeter Beton kommen zwischen 25 und 30 kg Stahlfasern zum Einsatz – und damit deutlich weniger als bei einer konventionellen Bewehrung.
Der Glockenturm der Bugenhagenkirche in Hannover, ein ungewöhnlicher Betonbau aus den 1960er Jahren, wurde jetzt umfangreich saniert. Für die Arbeiten am denkmal-geschützten Turm mit filigranem Tragwerk fiel die Wahl auf Systemlösungen von StoCretec.
Mit Sicorol ECO TN präsentiert Fabrino eine innovative Imprägnierung, die Betonflächen nicht nur zuverlässig vor Wasser, Schmutz und Frostschäden schützt, sondern dabei auch ohne PFAS auskommt. Das macht das Produkt zur zukunftssicheren Lösung für Fertigteilwerke, Kommunen und Bauunternehmen. Bisher griff man zum Feuchteschutz von Betonflächen oft auf Produkte zurück, die sogenannte Ewigkeitschemikalien enthielten. Doch deren Zeit läuft ab: Die EU bereitet derzeit ein weitreichendes Verbot bestimmter per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) vor. Fabrino hat mit Sicorol ECO TN eine ebenso wirksame wie nachhaltige Alternative entwickelt.
Mehr Recycling auf der Straße: Beim Pilotprojekt an der A62 setzte die Autobahn GmbH auf einen Rekordanteil von 70 % Recyclingmaterial im Beton. Dank intensiver Prüfungen durch Heidelberg Materials Beton und guter Zusammenarbeit aller Beteiligten zeigt das Projekt, wie nachhaltiger Straßenbau in der Praxis gelingen kann.
Der Ostbayernring ist eine bestehende, rund 185 km lange Höchstspannungsleitung zwischen Redwitz in Oberfranken und Schwandorf in der Oberpfalz. Da die Einspeisung von Wind- und Solarenergie in der Region stetig zunimmt, erweitert der Übertragungsnetzbetreiber TenneT die Kapazität der Stromtrasse durch einen Ersatzneubau. Cemex Deutschland liefert hierfür Transportbeton für die Fundamente von rund 100 Strommasten in mehreren Bauabschnitten.
Wo einst das Bade- und Freizeitzentrum „Blub“ bis zu 600.000 Besucher jährlich in den Berliner Ortsteil Britz lockte, entsteht heute auf 36.000 m² hochwertiger Wohnraum: 860 Wohnungen, darunter 100 Sozialwohnungen, sollen bereits 2026 bezugsfertig sein. Möglich macht das die serielle Bauweise – insgesamt 15 Gebäude werden mit vorgefertigten Bauelementen realisiert, die im Werk produziert und vor Ort montiert werden. Das beschleunigt die Abläufe erheblich und sorgt für eine hohe Ausführungsqualität. Auch beim Thema Energieeffizienz wurde sorgfältig geplant: Besonders der Vermeidung von Wärmebrücken wurde große Aufmerksamkeit geschenkt.
