Viel spricht für den Einsatz einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF), etwa ihre Langlebigkeit oder ihre oft zentrale Rolle für das Brand- und Wärmeschutzkonzept von Gebäuden. Von entscheidender Bedeutung für die ästhetische Wirkung der Fassadenbekleidung ist nicht zuletzt die Art der Befestigung von z. B. Tafeln aus Naturstein, Metall oder Faserzement. Keinen Einfluss muss diese Entscheidung allerdings auf den Brandschutz haben. Das belegt die Deutsche Rockwool mit einer neuen gutachterlichen Stellungnahme für das Fixrock BWM Brandriegel Kit. Sie zeigt Lösungen, wie mit diesem Brandriegel aus Steinwolle auch dann die Anforderungen an den Brandschutz erfüllt werden, wenn die Bekleidung mit Agraffen unsichtbar befestigt wird.
Selbst wenn eine vorgehängte hinterlüftete Fassade komplett mit nichtbrennbaren Materialien ausgeführt wird, so sind ab Gebäudeklasse 4 Brandsperren vorgeschrieben. Seit zwei Jahren im Markt und seither vielfach verarbeitet wurde das Fixrock BWM Brandriegel Kit von Rockwool, ein System, das als geeignete Ergänzung zu einer nichtbrennbaren Flächendämmung aus Steinwolle entwickelt wurde. Mit seinen optimal abgestimmten Systemkomponenten ist dieses Brandsperren-System sehr schnell und wärmebrückenfrei zu montieren.
Das Fixrock BWM Brandriegel Kit verfügt über die Brandschutzklassifizierung A2-s1, d0 und besteht aus zwei miteinander verklebten Steinwolleplatten mit unterschiedlicher Rohdichte. Eingesetzt werden kann es in einem Zwischenraum von bis maximal 400 mm zwischen tragender Wand und Hinterkante der Bekleidung, wenn die Dämmung zweilagig verlegt wird. Der Brandriegel wird einfach zwischen die montierte Flächendämmung gedrückt und durch entsprechende Klemmwirkung und Reibungskräfte in seiner Position stabil gehalten.
Die Anwendung des Systems ist geprüft mit den Flächendämmungen Fixrock 035 VS und Fixrock 033 VS, die aufgrund ihrer spezifischen Rohdichten und ihrer Formstabilität die Voraussetzungen für einen zugelassenen Aufbau erfüllen. Lieferbar ist der Brandriegel in den Versionen S, M, L und XL, also in Dicken von 180 bis 300 mm. Bei Bedarf kann der Brandriegel an der weicheren Innenseite exakt auf eine individuelle Dicke zugeschnitten werden, um eventuell auftretende Toleranzen auszugleichen.
Weitere Produkte des Herstellers Deutsche Rockwool GmbH & Co. KG:
Soll der Raum unter dem Dach ausgebaut und zu Wohnzwecken genutzt werden, wird in der Regel zwischen den Sparren gedämmt. Für eben diese Anwendung und die Dämmung von Wänden im Holzrahmenbau hat Rockwool anlässlich der Messe BAU 2025 den Dämmkeil Next in den deutschen Markt eingeführt – eine technisch bewährte Lösung mit besonders emissionsarmem Bindemittel für den wohngesunden Innenausbau. Das wird durch die Zertifikate eurofins (Gold) und cradle to cradle (Gold) bestätigt.
Neben den bekannten Varianten der nichtbrennbaren Coverrock-Dämmplatten für Wärmedämmverbundsysteme bietet die Deutsche Rockwool mit der neuen Coverrock X-2 jetzt eine weitere mit nützlichen Eigenschaften. So zeichnet sich diese Weiterentwicklung durch eine erhöhte Abreißfestigkeit von 10 kPa (TR10) und eine hohe Dübeltragfähigkeit von bis zu 0,30 kN pro Dübel aus. In allen Windzonen kann die Coverrock X-2 zuverlässig mit weniger Dübeln und an Gebäuden mit einer Höhe bis 25 m montiert werden.
Mit einer gedämmten Kellerdecke lassen sich nicht nur teure Wärmeverluste reduzieren, sondern auch der Wohnkomfort und das Klima in den Räumen des Erdgeschosses spürbar verbessern. Die Nachfrage nach einer sicher zu verarbeitenden Kellerdeckendämmung wächst deshalb stetig. Komfortabel zu verarbeiten, überstreichbar und sogar zu verputzen ist die neue Kellerdecken-Dämmplatte Planarock Paint von Rockwool aus nichtbrennbarer Steinwolle. Sie zeichnet sich durch gute Leistungswerte beim Wärme-, Schall- und Brandschutz aus, aber auch durch Vorteile bei der Montage.
Speziell für die Dämmung von zweischaligen Außenwänden bietet Rockwool die „Kernrock“ Dämmplatte. Durchgehend wasserabweisend trotzen die Platten Wind und Wetter und lassen sich aufgrund ihrer hohen Flexibilität jeder Bausituation optimal anpassen.
Schnell verlegt und effizient in der Wirkung ist eine Dämmung der obersten Geschossdecke. Die Auswahl des geeigneten Dämmstoffs ist dabei abhängig von der geplanten späteren Nutzung des Dachbodens. Die Dämmplatte „Tegarock L“ von ROCKWOOL ist leicht und deshalb angenehm zu handhaben, zugleich aber so stabil, dass schon das Auflegen einer handelsüblichen Holzspanplatte ausreicht, um den Dachboden nutzbar zu machen.
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Schräg geneigte Betondächer sind eine etablierte Bauweise bei urbanen Nachverdichtungs- und Aufstockungsprojekten. Im dicht bebauten städtischen Umfeld werden sie häufig bei Gebäudeverlängerungen nach oben eingesetzt, da Beton die hohen Anforderungen an den Brandschutz erfüllt. Aber gerade bei geneigten Betonflächen treffen komplexe Geometrien auf hohe technische Anforderungen. Druck-, Sog- und Schublasten müssen sicher aufgenommen werden, ohne die Dämmung zu beeinträchtigen. Gleichzeitig spielen Montagezeit und Ausführungssicherheit eine zentrale Rolle. Neben den statischen Anforderungen sind energetische Aspekte zu berücksichtigen. Neubauten müssen aktuellen Standards entsprechen, Bestandsgebäude werden häufig energetisch saniert. Leistungsfähige Aufdachdämmsysteme auf Betondächern benötigen daher Befestigungslösungen, die hohe Lasten sicher abtragen und zugleich eine wirtschaftliche Montage ermöglichen. Mit der MULTI-MONTI-plus Therm bietet Heco eine speziell für diese Anwendungen entwickelte Schraublösung für Aufdachdämmungen sowie gedämmte Fassadenkonstruktionen auf Beton und Mauerwerk.
Die neue Dämmplatte ULTIMATE FSP-030 von Isover zeichnet sich insbesondere durch eine niedrige Wärmeleitstufe (WLS 031) und bestmögliche Brandschutzeigenschaften aus. Dank dieser Performance lassen sich mit der neuen Dämmplatte bei gleichbleibenden U-Werten besonders schlanke und effiziente Fassaden realisieren. Zudem vergrößert sich die Geschossfläche, wodurch zusätzlicher Platz zum Beispiel für Büroräume geschaffen wird, was wiederum für höhere Miet- beziehungsweise Verkaufserlöse sorgt – ein geldwerter Vorteil für alle Bauherren und Immobilienentwickler.
Mit dem neuen XPS D N MRS PLUS bietet Ursa eine weiterentwickelte Lösung zur Wärmebrückendämmung im zweischaligen Mauerwerk. Der druckstabile Mauerrandstreifen zeichnet sich durch eine noch niedrigere Wärmeleitfähigkeit (λB) von 0,032 W/(m·K) aus und bietet damit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängerprodukt.
Die Anforderungen an Dämmstoffe steigen kontinuierlich. Energieeffizienz, Brandschutz und Nachhaltigkeit müssen heute nicht nur technisch erfüllt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert und regelkonform geplant werden. Zum Jahresbeginn stellt Xella dazu passend drei Neuerungen rund um die Multipor Dämmsysteme vor: Neue Nachhaltigkeitsdatenblätter für Multipor-Mineraldämmsysteme erleichtern ab sofort die Planung und Nachweisführung. Multipor erweitert außerdem sein Wärmedämm-Verbundsystem um die Anwendung „unterseitige Deckendämmung“. Und schließlich ist das bewährte Multipor Dämmbuch in der 4. Auflage erschienen.
Mit MW ecoCYCLE bringt Heck Wall Systems ein neuartiges, zum Patent angemeldetes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf den Markt, das für den Rückbau und die sortenreine Trennung seiner Komponenten konzipiert wurde. Integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, Dämmstoff, Putz, Kleber und Befestigungselemente am Ende der Nutzungsdauer zu separieren und der Wiederverwertung zuzuführen. Aus einem klassischen WDVS wird damit ein zirkuläres System, das Ressourcen schont und CO₂-Emissionen deutlich reduziert.
Ob Markisen, Vordächer, französische Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenanlagen – bei der Montage der Anbauteile am WDVS muss die Befestigung im Verankerungsgrund hinter dem Dämmstoff verankern, ohne eine Wärmebrücke in der Fassade zu verursachen. Die neuen TherMax-II-Systeme von Fischer mit Gewindestangen M12 und M16 erlauben eine zulassungskonforme Verankerung schwerer Lasten mit thermischer Entkopplung an gedämmten Außenwänden und Deckenstirnseiten. Die Gewindestangen aus galvanisch verzinktem Stahl oder Edelstahl überbrücken Dämmstoffdicken von 60 bis 300 mm in Beton und bis 250 mm in Lochbaustoffen, ohne den Wärmeschutz zu beeinträchtigen.
Mit neuem Unterdach, schwerentflammbaren PU-Elementen und einer innovativen Deckendämmung präsentiert sich puren auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln. Das Unternehmen aus Überlingen setzt auf Innovation aus Erfahrung – bleibt sich treu und denkt zugleich neu.
Wenn es um Befestigung auf Wärmedämmverbundsystemen geht, haben Handwerker heute viele Möglichkeiten. Doch wo andere Systeme auf Vorbohren, zusätzliche Dübel oder Kompromisse bei der Optik setzen, geht BTS mit der TEREDO-Dämmstoffschraube einen Schritt weiter: Sie bohrt sich direkt durch Blech, Kunststoff oder Zink – ohne Vorbohren, ohne Wärmebrücke – und das ganz ohne Dübel. Und das Beste: Als einzige Dämmstoffschraube am Markt ist TEREDO auch mit farbig beschichtetem Schraubenkopf erhältlich – für perfekte Integration in moderne Fassadenoptik.
Ein Projekt mit Weitblick: In Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Fassadenfläche von rund 2.000 Quadratmetern energetisch saniert. Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch signifikant zu senken, die Wohnqualität für die Bewohner zu erhöhen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher kam der Einblasdämmstoff Pure Floc KD von Ursa zum Einsatz. Er stellt eine besonders wirtschaftliche Lösung dar, da das Einblasen ohne aufwändige Eingriffe in das zweischalige Mauerwerk erfolgt. Zudem überzeugt das Material durch seine hohe Wärmedämmung sowie sehr gute Schall- und Brandschutzeigenschaften.
