„Energieeffizienz“ bildet eine wichtige Säule für die Energiewende. Moderne Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) tragen hierbei zum Gelingen ambitionierter Ziele bei und spielen speziell bei der Sanierung von Bestandsgebäuden eine wichtige Rolle. Der häufig eingesetzte expandierte Polystyrol-Hartschaum (EPS) wird dabei aber auch kontrovers diskutiert: Er sei nicht robust genug und anfällig für Flammen, Feuchtigkeit und Schädlinge, argumentieren Kritiker. Mit dem massiven Dämmsystem „maxit Dickputz WDVS“ bietet der Putze-Spezialist maxit eine stabile Alternative zu herkömmlichen Putzsystemen.
Dieses Dickputz-Dämmsystem zeichnet sich durch seine rein mineralischen Bestandteile aus. Auf Grundlage natürlicher Rohstoffe entsteht so eine robuste, ökologisch unbedenkliche Dämmlösung, die für einen guten Wärmeschutz sorgt und später unproblematisch entsorgt werden kann. Die Basis des „maxit Dickputz WDVS“ bilden Dämmstoffplatten aus Mineralwolle, über denen ein etwa 15 mm starker Kalk-Zement-Grundputz aufgetragen wird. Auf diesen bringt der Verarbeiter einen Klebe- und Armierungsmörtel auf, in den er ein Gewebe von 8x8 mm einsetzt. Abschließend folgt ein mineralischer Oberputz, der die Grundlage für den Farbanstrich darstellt. Auf diese Weise entsteht eine „massive Putzschale“ über der Wärmedämmung, die wirksam vor Witterung und physischer Einwirkung schützt. Zudem gleicht dieses Dickputzsystem Unebenheiten des Untergrundes besser aus, was Putzrisse und damit das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Laut Herstellerangaben ergeben sich daraus deutlich verlängerte Wartungsintervalle und eine höhere Lebensdauer.
Die Masse des Dickputz-Dämmsystems von maxit hat aber auch einen positiven Einfluss auf die thermische Speicherfähigkeit der Außenwand. „Unser ‚Dickputz WDVS‘ speichert über den Tag Wärme und gibt sie sukzessive in den Abendstunden wieder ab. Dadurch bleibt die Oberflächentemperatur konstanter und es bildet sich spürbar weniger Tauwasser“, erläutert Entwicklungschef Friedbert Scharfe. Somit entzieht das Dickputzsystem Algen und Pilzen auf rein physikalische Weise die Existenzgrundlage. Unterstützt wird diese Funktion durch die hohe Kapillarität des hydroaktiven Putzes, die der Außenwand das „Atmen“ ermöglicht. Der Wasserdampf-Diffusionswiderstand nimmt hierbei nach außen hin ab, so dass das Tauwasser zwischen Dämmung und Putz gut verdunsten kann. Eine der Hauptursachen für Schäden am WDV-System ist somit ausgeräumt.
Neben der Robustheit und dem Feuchteschutz überzeugt das maxit-Dickputzsystem mit seinem hohen Feuerwiderstand und seiner schalldämmenden Wirkung: Auch ohne den Einsatz von Flammschutzmitteln erreicht eine Gebäudehülle mit diesem dreischichtigen Putzaufbau die Brandschutzklasse A1 – nicht brennbar. Andere Systeme auf Kunststoffbasis hingegen sind entflammbar und setzen im Brandfall viel Ruß und gesundheitsschädliche Gase frei. Beim Thema „Schallschutz“ verbessert das „Dickputz WDVS“ von maxit die Leistungsfähigkeit des Mauerwerkes um rund fünf Dezibel. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Dickputzsystem weniger leicht vom Luftschall in Schwingungen versetzt wird. Dem Masse-Feder-Prinzip folgend gibt die unter dem Putz liegende Wärmedämmung weniger Schall an das Mauerwerk und somit an den Innenraum ab.
Weitere Produkte des Herstellers Franken Maxit GmbH & Co.:
In der bayerischen Gemeinde Ringelai entstand ein innovatives Einfamilienhaus, das ökologische Prinzipien und hervorragenden Wärme- sowie Kälteschutz vereint. Mit Fokus auf natürliche Baustoffe wie Holz, Lehm, Stroh und Kalk wurde ein großzügiger, gleichzeitig gemütlicher Rückzugsort geschaffen – inklusive Einliegerwohnung für zukünftige Familienbesuche. Das Projekt zeigt, wie durchdachte Bauweisen und nachhaltige Materialien eine zukunftsfähige und gesunde Wohnqualität ermöglichen, die im Einklang mit der Natur steht und Werte für kommende Generationen schafft.
Die Maxit-Gruppe verfolgt seit einiger Zeit eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie, bei der der gesamte Produktionsprozess ihrer Bauprodukte auf CO2-Einsparungen überprüft wird. Maßnahmen wie die Substitution von Zement, die Reduzierung der Produktmasse und der Einsatz neuer ökologischer Materialien stehen im Fokus. Auf der Messe BAU präsentiert das familiengeführte Unternehmen erstmals den maxit ZeroCO2-Baukasten, der klimaschonende Produkte für verschiedene Bauanwendungen bietet. Ergänzend gibt es auf dem Maxit-Messestand Live-Vorführungen.
Mit einer Vielzahl ökologisch verbesserter Bauprodukte hat sich die Maxit-Gruppe auf der BAU 2025 präsentiert. Insgesamt drehte sich am Messestand alles um das Thema CO2-Neutralität. So präsentierte Hersteller vor Ort erstmals seinen maxit ZeroCO2-Baukasten, aus dem sich Planer und Bauherren die passenden klimaschonenden Produkte für die Einsatzbereiche Boden, Wand, Fassade und Decke heraussuchen können.
Als spannungsarmer Kalk-Zement-Putz ist der für wärmedämmende Mauerwerke konzipierte „maxit ip 18 ML“ seit langem ein Verkaufsschlager im maxit-Sortiment. Seine umweltgerechte, rein mineralisch angelegte Rezeptur wurde jetzt nochmal durchdacht und noch umweltfreundlicher gestaltet. Denn dank eines neuartigen Bio-Zuschlagstoffes aus Pflanzkohle gilt der Leichtputz nun nicht nur als emissionsfrei, sondern speichert langfristig sogar rund 150 kg CO2 ein. Dabei bleibt er weiterhin so verarbeitungsfreundlich wie ein herkömmlicher Kalk-Zement-Putz. Der neue Buchstabe ‚C‘ im Namen des modernisierten maxit ip 18 ML C steht laut maxit für ‚low CO2‘.
Mit dem „mörtelpad“ präsentierte die Maxit-Gruppe im Jahr 2015 erstmals eine neue Lösung für die Effizienzsteigerung beim Mauern. Die innovativen Trockenmörtelplatten lassen sich leicht auf die gewünschte Stelle positionieren und mit Wasser aktivieren, wodurch sich das Mauerwerk schneller und einfacher herstellen lässt. Nun hat der Patentinhaber sein beliebtes Produkt ökologisch optimiert.
Wo einst der Feind außerhalb der sogenannten „Horchgänge“ der Festung Petersberg belauscht wurde, war das Mauerwerk zuletzt sichtbar in die Jahre ge- kommen. Mit behutsamer Handarbeit, passenden Produkten und gänzlich ohne moderne Hilfsmittel konnte nun Abhilfe geschaffen werden. Für die farbliche und mechanisch-physikalische Angleichung der neuen Mörtelfugen zu den vorhandenen Natursteinen setzten die Verarbeiter auf einen Mörtel aus dem Hause Maxit.
Mit ihrer neuen Kalk-Stroh-Putzträgerplatte „maxit Strohpanel“ bringt die Maxit-Gruppe jetzt eine besonders ressourcenschonende Trockenbaulösung auf den Markt. Aufgrund von Lieferproblemen sowie Preissprüngen bei Holz, Stahl und Dämmstoffen suchen immer mehr Bauprofis nach Alternativen zu traditionellen Trockenbaulösungen. Stroh ist dabei eine nahezu unbegrenzt verfügbare Ressource, da es in der Landwirtschaft stetig nachwächst. Derzeit finden rund 20 % des in der Landwirtschaft anfallenden Strohs keine Verwendung. Für die pflanzlichen Putzträgerplatten entwickelte Maxit eigens ein natürliches Bindemittel auf Kalkbasis, das künstliche Lösungen wie beispielsweise PU-Kleber ersetzt. Daher lassen sich die Panele nach ihrer Nutzungsdauer auch industriell kompostieren
Denkmalgeschützte Fassaden sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch wichtige Zeitzeugen der Architektur. Sollen ältere Bausubstanzen den energetischen Standards moderner Zeiten angepasst werden, kommt daher häufig nur eine Innendämmung in Frage. Jedoch herrscht hier weit verbreitete Skepsis: Unweigerlich führt die Anbringung an der Innenseite der Fassade etwa zu einer Verkleinerung der Wohn- und Nutzfläche. Was jedoch noch schwerer wiegt, ist die Sorge vor entstehenden Hohlräumen zwischen Wand und Dämmprodukt. Denn sobald ein Untergrund nicht vollkommen gerade ist, stoßen gängige Plattenlösungen an ihre Grenzen. Wird hier nicht präzise gearbeitet, können Wärmebrücken sowie Feuchtigkeit entstehen. Im schlimmsten Fall führt dies zu Schimmel, der die Bausubstanz angreift und zudem gesundheitliche Folgen haben kann. Eine neue Dämmtechnologie will diesen Sorgen nun einen Riegel vorschieben: die aufspritzbare Ecosphere-Dämmung von Maxit.
Radon kommt als Edelgas im Erdboden vor. Sind die Referenzwerte zu hoch, empfiehlt sich aus Gesundheitsgründen eine sichere Gebäudeabdichtung. Um Wanddurchführungen und Bauteilfugen radondicht zu verschließen, hat Franken Maxit die flexible Dichtschlämme maxit SDS 16 ins Sortiment aufgenommen. Als Zweikomponenten-Produkt ist ihre Anwendung denkbar einfach: Nach Zusammenmischen beider Bestandteile entsteht eine leicht zu verarbeitende Masse mit kontrolliertem Abbindeverhalten. Das Radonrisiko sinkt, je besser die Gebäudehülle gegen das Erdreich abgedichtet ist. Maxit SDS 16 ist geprüft radondicht und schützt auch unterkellerte Gebäude vor der geruchlosen Gefahr aus dem Erdreich.
Temperaturgefälle als ernstzunehmender Risikofaktor auf der Baustelle: Besonders im Frühjahr und Herbst wirken sich Witterungsänderungen mit nächtlichem Frost negativ auf die Materialeigenschaften mancher Baustoffe aus. Im Ernstfall entstehen teure Baumängel. Aus diesem Grund hat Franken Maxit (Azendorf) den kälteresistenten Klebe- und Armierungsmörtel „maxit multi 292 EIS“ entwickelt. Bis zu - 8 °C ist er verarbeitungssicher. Auf diese Weise lassen sich die Bauphasen besonders effizient nutzen, ohne dass ein Sicherheitsrisiko bei der Verarbeitung besteht. Denn der rein mineralische Mörtel härtet so schnell aus, wie er abkühlt – und bleibt dabei unempfindlich gegen Frost. Bereits in der vergangenen Wintersaison hat er seine Qualitäten unter Beweis gestellt.
Auf der Fachmesse BAU 2017 in München stellte Franken Maxit aus Azendorf den mineralischen Leichtmauermörtel „maxit therm 825“ vor, der zugleich hochfest und wärmedämmend sein soll. Laut Hersteller können Maurer diesen Ergänzungsmörtel quasi als Allrounder auf der Baustelle einsetzen, etwa zum Anlegen der Kimmschicht, zur Vermörtelung von Stoßfugen oder bei Stürzen und Rollladenkästen. Kompromisse zwischen hoher Druckfestigkeit und geringer Wärmeleitfähigkeit seien damit passé. In Kombination mit den „Mörtelpads“ von Maxit müssten Maurer also nur noch auf zwei unterschiedliche Mörtelprodukte für die Errichtung von Planstein-Mauerwerk zurückgreifen.
Weitere Produkte aus der Kategorie Dämmsysteme:
Die neue Dämmplatte ULTIMATE FSP-030 von Isover zeichnet sich insbesondere durch eine niedrige Wärmeleitstufe (WLS 031) und bestmögliche Brandschutzeigenschaften aus. Dank dieser Performance lassen sich mit der neuen Dämmplatte bei gleichbleibenden U-Werten besonders schlanke und effiziente Fassaden realisieren. Zudem vergrößert sich die Geschossfläche, wodurch zusätzlicher Platz zum Beispiel für Büroräume geschaffen wird, was wiederum für höhere Miet- beziehungsweise Verkaufserlöse sorgt – ein geldwerter Vorteil für alle Bauherren und Immobilienentwickler.
Mit dem neuen XPS D N MRS PLUS bietet Ursa eine weiterentwickelte Lösung zur Wärmebrückendämmung im zweischaligen Mauerwerk. Der druckstabile Mauerrandstreifen zeichnet sich durch eine noch niedrigere Wärmeleitfähigkeit (λB) von 0,032 W/(m·K) aus und bietet damit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängerprodukt.
Die Anforderungen an Dämmstoffe steigen kontinuierlich. Energieeffizienz, Brandschutz und Nachhaltigkeit müssen heute nicht nur technisch erfüllt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert und regelkonform geplant werden. Zum Jahresbeginn stellt Xella dazu passend drei Neuerungen rund um die Multipor Dämmsysteme vor: Neue Nachhaltigkeitsdatenblätter für Multipor-Mineraldämmsysteme erleichtern ab sofort die Planung und Nachweisführung. Multipor erweitert außerdem sein Wärmedämm-Verbundsystem um die Anwendung „unterseitige Deckendämmung“. Und schließlich ist das bewährte Multipor Dämmbuch in der 4. Auflage erschienen.
Mit MW ecoCYCLE bringt Heck Wall Systems ein neuartiges, zum Patent angemeldetes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf den Markt, das für den Rückbau und die sortenreine Trennung seiner Komponenten konzipiert wurde. Integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, Dämmstoff, Putz, Kleber und Befestigungselemente am Ende der Nutzungsdauer zu separieren und der Wiederverwertung zuzuführen. Aus einem klassischen WDVS wird damit ein zirkuläres System, das Ressourcen schont und CO₂-Emissionen deutlich reduziert.
Ob Markisen, Vordächer, französische Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenanlagen – bei der Montage der Anbauteile am WDVS muss die Befestigung im Verankerungsgrund hinter dem Dämmstoff verankern, ohne eine Wärmebrücke in der Fassade zu verursachen. Die neuen TherMax-II-Systeme von Fischer mit Gewindestangen M12 und M16 erlauben eine zulassungskonforme Verankerung schwerer Lasten mit thermischer Entkopplung an gedämmten Außenwänden und Deckenstirnseiten. Die Gewindestangen aus galvanisch verzinktem Stahl oder Edelstahl überbrücken Dämmstoffdicken von 60 bis 300 mm in Beton und bis 250 mm in Lochbaustoffen, ohne den Wärmeschutz zu beeinträchtigen.
Mit neuem Unterdach, schwerentflammbaren PU-Elementen und einer innovativen Deckendämmung präsentiert sich puren auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln. Das Unternehmen aus Überlingen setzt auf Innovation aus Erfahrung – bleibt sich treu und denkt zugleich neu.
Wenn es um Befestigung auf Wärmedämmverbundsystemen geht, haben Handwerker heute viele Möglichkeiten. Doch wo andere Systeme auf Vorbohren, zusätzliche Dübel oder Kompromisse bei der Optik setzen, geht BTS mit der TEREDO-Dämmstoffschraube einen Schritt weiter: Sie bohrt sich direkt durch Blech, Kunststoff oder Zink – ohne Vorbohren, ohne Wärmebrücke – und das ganz ohne Dübel. Und das Beste: Als einzige Dämmstoffschraube am Markt ist TEREDO auch mit farbig beschichtetem Schraubenkopf erhältlich – für perfekte Integration in moderne Fassadenoptik.
Ein Projekt mit Weitblick: In Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Fassadenfläche von rund 2.000 Quadratmetern energetisch saniert. Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch signifikant zu senken, die Wohnqualität für die Bewohner zu erhöhen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher kam der Einblasdämmstoff Pure Floc KD von Ursa zum Einsatz. Er stellt eine besonders wirtschaftliche Lösung dar, da das Einblasen ohne aufwändige Eingriffe in das zweischalige Mauerwerk erfolgt. Zudem überzeugt das Material durch seine hohe Wärmedämmung sowie sehr gute Schall- und Brandschutzeigenschaften.
Die österreichische Velox Werk GesmbH hat das Qualitätszeichen des unabhängigen Umweltverbands natureplus für seine Produkte aus Holzbeton erhalten. Durch die Kombination von Holzspänen und Zement stellt Velox weltweit einzigartige Bau- und Dämmplatten her. Die daraus entstehenden modularen Bauprodukte reduzieren nach Angaben des Unternehmens Bauzeit und -kosten und besitzen eine hohe ökologische und gesundheitliche Qualität.
