HECO-Schrauben GmbH & Co. KG
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Deutschland
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Schräg geneigte Betondächer sind eine etablierte Bauweise bei urbanen Nachverdichtungs- und Aufstockungsprojekten. Im dicht bebauten städtischen Umfeld werden sie häufig bei Gebäudeverlängerungen nach oben eingesetzt, da Beton die hohen Anforderungen an den Brandschutz erfüllt. Aber gerade bei geneigten Betonflächen treffen komplexe Geometrien auf hohe technische Anforderungen. Druck-, Sog- und Schublasten müssen sicher aufgenommen werden, ohne die Dämmung zu beeinträchtigen. Gleichzeitig spielen Montagezeit und Ausführungssicherheit eine zentrale Rolle. Neben den statischen Anforderungen sind energetische Aspekte zu berücksichtigen. Neubauten müssen aktuellen Standards entsprechen, Bestandsgebäude werden häufig energetisch saniert. Leistungsfähige Aufdachdämmsysteme auf Betondächern benötigen daher Befestigungslösungen, die hohe Lasten sicher abtragen und zugleich eine wirtschaftliche Montage ermöglichen. Mit der MULTI-MONTI-plus Therm bietet Heco eine speziell für diese Anwendungen entwickelte Schraublösung für Aufdachdämmungen sowie gedämmte Fassadenkonstruktionen auf Beton und Mauerwerk.
Der selbstschneidende Schraubanker wird dabei direkt in das vorgebohrte Bohrloch gesetzt und kommt ohne zusätzlichen Dübel aus. Dadurch reduzieren sich Arbeitsschritte, Bohrlochdurchmesser und Montageaufwand deutlich. Die spreizdruckfreie Verankerung ermöglicht zudem randnahe Befestigungen und erhöht die Ausführungssicherheit, insbesondere bei komplexen Dachgeometrien und beengten Einbausituationen im Bestand. Die Schraube ist unmittelbar nach dem Setzen belastbar und sorgt so für einen schnellen und kalkulierbaren Baufortschritt. Unterschiedliche Setztiefen bieten zusätzliche Flexibilität auf der Baustelle.
Die MMS-plus Therm verfügt über ein Holz-Beton-Doppelgewinde. Das Holzgewinde fixiert die Konterlatte, während das Betongewinde die auftretenden Lasten sicher in den tragfähigen mineralischen Untergrund einleitet. So werden Kräfte gezielt übertragen, ohne die Dämmstoffschicht zu belasten. Die Lösung eignet sich sowohl für druckfeste als auch für druckweiche Dämmstoffe. Die Dämmwirkung bleibt erhalten, Setzungen im Dämmstoff werden vermieden. Schublasten müssen über zusätzliche konstruktive Maßnahmen aufgenommen werden. Dies erfolgt beispielsweise über Schubhölzer. Für diese Anwendungen bietet Heco mit der MMS-TimberConnect eine ergänzende Lösung zur sicheren Aufnahme von Querkräften.
Gerade im Sanierungsfall zeigt die Lösung laut Heco zusätzliche Vorteile: Bestehende Dachkonstruktionen können mit reduziertem Aufwand ertüchtigt werden, da auf aufwendige Dübel- oder Injektionssysteme verzichtet wird. Das senkt Staub- und Lärmbelastung und verkürzt die Montagezeit, insbesondere im bewohnten Bestand ein relevanter Faktor. Auch unter Nachhaltigkeitsaspekten bietet die MMS-plus Therm Vorteile. Der reduzierte Materialeinsatz durch den Verzicht auf Dübel vereinfacht die Logistik auf der Baustelle. Gleichzeitig ermöglicht die Demontierbarkeit und die teilweise Wiederverwendbarkeit von Schraubankern eine ressourcenschonende Nutzung, etwa bei temporären Konstruktionen oder Rückbaukonzepten. Durch die konstruktive Trennung von Tragstruktur und Dämmstoff trägt das System zudem zu einer dauerhaft stabilen Gebäudehülle und einer langfristig hohen energetischen Qualität moderner Dachaufbauten bei.
Moderne Dach- und Fassadenkonstruktionen stellen Planer und Verarbeiter vor neue Herausforderungen: steigende Dämmstärken, unterschiedliche Dämmstoffqualitäten und komplexe Lastsituationen aus Sog- und Druckkräften. Gleichzeitig wächst die Bedeutung eines sicheren Lastabtrags, der die Konstruktion zuverlässig trägt, ohne die Dämmung zu belasten. Mit der MULTI-MONTI-plus Therm hat Heco eine Lösung entwickelt, die speziell für Aufdachdämmungen und gedämmte Fassadensysteme auf Beton und Mauerwerk ausgelegt ist – unabhängig von dessen Druckfestigkeit.
Die neue Dämmplatte ULTIMATE FSP-030 von Isover zeichnet sich insbesondere durch eine niedrige Wärmeleitstufe (WLS 031) und bestmögliche Brandschutzeigenschaften aus. Dank dieser Performance lassen sich mit der neuen Dämmplatte bei gleichbleibenden U-Werten besonders schlanke und effiziente Fassaden realisieren. Zudem vergrößert sich die Geschossfläche, wodurch zusätzlicher Platz zum Beispiel für Büroräume geschaffen wird, was wiederum für höhere Miet- beziehungsweise Verkaufserlöse sorgt – ein geldwerter Vorteil für alle Bauherren und Immobilienentwickler.
Mit dem neuen XPS D N MRS PLUS bietet Ursa eine weiterentwickelte Lösung zur Wärmebrückendämmung im zweischaligen Mauerwerk. Der druckstabile Mauerrandstreifen zeichnet sich durch eine noch niedrigere Wärmeleitfähigkeit (λB) von 0,032 W/(m·K) aus und bietet damit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängerprodukt.
Die Anforderungen an Dämmstoffe steigen kontinuierlich. Energieeffizienz, Brandschutz und Nachhaltigkeit müssen heute nicht nur technisch erfüllt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert und regelkonform geplant werden. Zum Jahresbeginn stellt Xella dazu passend drei Neuerungen rund um die Multipor Dämmsysteme vor: Neue Nachhaltigkeitsdatenblätter für Multipor-Mineraldämmsysteme erleichtern ab sofort die Planung und Nachweisführung. Multipor erweitert außerdem sein Wärmedämm-Verbundsystem um die Anwendung „unterseitige Deckendämmung“. Und schließlich ist das bewährte Multipor Dämmbuch in der 4. Auflage erschienen.
Mit MW ecoCYCLE bringt Heck Wall Systems ein neuartiges, zum Patent angemeldetes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf den Markt, das für den Rückbau und die sortenreine Trennung seiner Komponenten konzipiert wurde. Integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, Dämmstoff, Putz, Kleber und Befestigungselemente am Ende der Nutzungsdauer zu separieren und der Wiederverwertung zuzuführen. Aus einem klassischen WDVS wird damit ein zirkuläres System, das Ressourcen schont und CO₂-Emissionen deutlich reduziert.
Ob Markisen, Vordächer, französische Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenanlagen – bei der Montage der Anbauteile am WDVS muss die Befestigung im Verankerungsgrund hinter dem Dämmstoff verankern, ohne eine Wärmebrücke in der Fassade zu verursachen. Die neuen TherMax-II-Systeme von Fischer mit Gewindestangen M12 und M16 erlauben eine zulassungskonforme Verankerung schwerer Lasten mit thermischer Entkopplung an gedämmten Außenwänden und Deckenstirnseiten. Die Gewindestangen aus galvanisch verzinktem Stahl oder Edelstahl überbrücken Dämmstoffdicken von 60 bis 300 mm in Beton und bis 250 mm in Lochbaustoffen, ohne den Wärmeschutz zu beeinträchtigen.
Mit neuem Unterdach, schwerentflammbaren PU-Elementen und einer innovativen Deckendämmung präsentiert sich puren auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln. Das Unternehmen aus Überlingen setzt auf Innovation aus Erfahrung – bleibt sich treu und denkt zugleich neu.
Wenn es um Befestigung auf Wärmedämmverbundsystemen geht, haben Handwerker heute viele Möglichkeiten. Doch wo andere Systeme auf Vorbohren, zusätzliche Dübel oder Kompromisse bei der Optik setzen, geht BTS mit der TEREDO-Dämmstoffschraube einen Schritt weiter: Sie bohrt sich direkt durch Blech, Kunststoff oder Zink – ohne Vorbohren, ohne Wärmebrücke – und das ganz ohne Dübel. Und das Beste: Als einzige Dämmstoffschraube am Markt ist TEREDO auch mit farbig beschichtetem Schraubenkopf erhältlich – für perfekte Integration in moderne Fassadenoptik.
Ein Projekt mit Weitblick: In Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Fassadenfläche von rund 2.000 Quadratmetern energetisch saniert. Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch signifikant zu senken, die Wohnqualität für die Bewohner zu erhöhen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher kam der Einblasdämmstoff Pure Floc KD von Ursa zum Einsatz. Er stellt eine besonders wirtschaftliche Lösung dar, da das Einblasen ohne aufwändige Eingriffe in das zweischalige Mauerwerk erfolgt. Zudem überzeugt das Material durch seine hohe Wärmedämmung sowie sehr gute Schall- und Brandschutzeigenschaften.