In Zeiten von Klimawandel, Treibhauseffekt und Energiewende ist der Holzbau zum Symbol für nachhaltiges Bauen schlechthin geworden. Ständig weiterentwickelt und auf die Bedürfnisse der verschiedenen Konstruktionen und Typologien angepasst, werden auch Dämmstoffe aus Holzfasern: Eine universelle Dämmmatte, die besonders biegsam und anpassungsfähig ist und sich für den Einsatz in Holzständerkonstruktionen am Dach und in der Wand sowie auf obersten Geschossdecken und in Installationsebenen eignet, ist HolzFlex von Homatherm. Sie ersetzt die bisher verfügbaren Produkte HolzFlex standard und protect. Mit einer Rohdichte von ca. 50 kg/m3 ist die dreidimensional homogen vernetzte Matte im Format 1.220 x 580 mm, in elf verschiedenen Dicken zwischen 30 und 200 mm lieferbar. Ihre diffusionsoffene Struktur und die niedrige Wärmeleitfähigkeit λD von 0,038 W/(mK) sorgen für einen zuverlässigen Wärme- und Schallschutz sowie für ein gesundes Raumklima.
Auch das umfangreiche Sortiment an druckfesten Dämmplatten von Homatherm wurde optimiert und wird nun ohne die Bezeichnung Q11 geführt. Vom Wärmedämmverbundsystem über stabile Dämmplatten für den Wandaufbau mit VHF und von Unterdeckplatten für den Dachaufbau von außen wie von innen bis hin zu Trittschall- und Innendämmplatten zeichnet sich die breite Paletten an Dämmplatten durch eine zuverlässige Qualität und leichte Verarbeitung aus.
Eine neue Vakuum-Saugspinne optimiert das Handling der druckfesten Holzfaserplatten. Die Lösung erhöht die Prozesssicherheit und sorgt für mehr Durchsatz. Materialschäden an den Platten, hohe Wartungskosten und aufwendige Rüstvorgänge gehören der Vergangenheit an. Die Saugspinne mit vier Saugplatten kann mit unterschiedlichen Dichten, Plattenabmessungen und -gewichten umgehen. Sie nimmt das Dämmmaterial in Plattenstärken von 22 bis 240 mm und Dichten von 110 kg/m3 bis 220 kg/m3 zuverlässig und schonend auf und transportiert es über die Portalanlage zum nächsten Bearbeitungsschritt. So lassen sich bis zu 5.400 Platten pro Tag bewegen.
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Schräg geneigte Betondächer sind eine etablierte Bauweise bei urbanen Nachverdichtungs- und Aufstockungsprojekten. Im dicht bebauten städtischen Umfeld werden sie häufig bei Gebäudeverlängerungen nach oben eingesetzt, da Beton die hohen Anforderungen an den Brandschutz erfüllt. Aber gerade bei geneigten Betonflächen treffen komplexe Geometrien auf hohe technische Anforderungen. Druck-, Sog- und Schublasten müssen sicher aufgenommen werden, ohne die Dämmung zu beeinträchtigen. Gleichzeitig spielen Montagezeit und Ausführungssicherheit eine zentrale Rolle. Neben den statischen Anforderungen sind energetische Aspekte zu berücksichtigen. Neubauten müssen aktuellen Standards entsprechen, Bestandsgebäude werden häufig energetisch saniert. Leistungsfähige Aufdachdämmsysteme auf Betondächern benötigen daher Befestigungslösungen, die hohe Lasten sicher abtragen und zugleich eine wirtschaftliche Montage ermöglichen. Mit der MULTI-MONTI-plus Therm bietet Heco eine speziell für diese Anwendungen entwickelte Schraublösung für Aufdachdämmungen sowie gedämmte Fassadenkonstruktionen auf Beton und Mauerwerk.
Die neue Dämmplatte ULTIMATE FSP-030 von Isover zeichnet sich insbesondere durch eine niedrige Wärmeleitstufe (WLS 031) und bestmögliche Brandschutzeigenschaften aus. Dank dieser Performance lassen sich mit der neuen Dämmplatte bei gleichbleibenden U-Werten besonders schlanke und effiziente Fassaden realisieren. Zudem vergrößert sich die Geschossfläche, wodurch zusätzlicher Platz zum Beispiel für Büroräume geschaffen wird, was wiederum für höhere Miet- beziehungsweise Verkaufserlöse sorgt – ein geldwerter Vorteil für alle Bauherren und Immobilienentwickler.
Mit dem neuen XPS D N MRS PLUS bietet Ursa eine weiterentwickelte Lösung zur Wärmebrückendämmung im zweischaligen Mauerwerk. Der druckstabile Mauerrandstreifen zeichnet sich durch eine noch niedrigere Wärmeleitfähigkeit (λB) von 0,032 W/(m·K) aus und bietet damit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängerprodukt.
Die Anforderungen an Dämmstoffe steigen kontinuierlich. Energieeffizienz, Brandschutz und Nachhaltigkeit müssen heute nicht nur technisch erfüllt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert und regelkonform geplant werden. Zum Jahresbeginn stellt Xella dazu passend drei Neuerungen rund um die Multipor Dämmsysteme vor: Neue Nachhaltigkeitsdatenblätter für Multipor-Mineraldämmsysteme erleichtern ab sofort die Planung und Nachweisführung. Multipor erweitert außerdem sein Wärmedämm-Verbundsystem um die Anwendung „unterseitige Deckendämmung“. Und schließlich ist das bewährte Multipor Dämmbuch in der 4. Auflage erschienen.
Mit MW ecoCYCLE bringt Heck Wall Systems ein neuartiges, zum Patent angemeldetes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf den Markt, das für den Rückbau und die sortenreine Trennung seiner Komponenten konzipiert wurde. Integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, Dämmstoff, Putz, Kleber und Befestigungselemente am Ende der Nutzungsdauer zu separieren und der Wiederverwertung zuzuführen. Aus einem klassischen WDVS wird damit ein zirkuläres System, das Ressourcen schont und CO₂-Emissionen deutlich reduziert.
Ob Markisen, Vordächer, französische Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenanlagen – bei der Montage der Anbauteile am WDVS muss die Befestigung im Verankerungsgrund hinter dem Dämmstoff verankern, ohne eine Wärmebrücke in der Fassade zu verursachen. Die neuen TherMax-II-Systeme von Fischer mit Gewindestangen M12 und M16 erlauben eine zulassungskonforme Verankerung schwerer Lasten mit thermischer Entkopplung an gedämmten Außenwänden und Deckenstirnseiten. Die Gewindestangen aus galvanisch verzinktem Stahl oder Edelstahl überbrücken Dämmstoffdicken von 60 bis 300 mm in Beton und bis 250 mm in Lochbaustoffen, ohne den Wärmeschutz zu beeinträchtigen.
Mit neuem Unterdach, schwerentflammbaren PU-Elementen und einer innovativen Deckendämmung präsentiert sich puren auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln. Das Unternehmen aus Überlingen setzt auf Innovation aus Erfahrung – bleibt sich treu und denkt zugleich neu.
Wenn es um Befestigung auf Wärmedämmverbundsystemen geht, haben Handwerker heute viele Möglichkeiten. Doch wo andere Systeme auf Vorbohren, zusätzliche Dübel oder Kompromisse bei der Optik setzen, geht BTS mit der TEREDO-Dämmstoffschraube einen Schritt weiter: Sie bohrt sich direkt durch Blech, Kunststoff oder Zink – ohne Vorbohren, ohne Wärmebrücke – und das ganz ohne Dübel. Und das Beste: Als einzige Dämmstoffschraube am Markt ist TEREDO auch mit farbig beschichtetem Schraubenkopf erhältlich – für perfekte Integration in moderne Fassadenoptik.
Ein Projekt mit Weitblick: In Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Fassadenfläche von rund 2.000 Quadratmetern energetisch saniert. Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch signifikant zu senken, die Wohnqualität für die Bewohner zu erhöhen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher kam der Einblasdämmstoff Pure Floc KD von Ursa zum Einsatz. Er stellt eine besonders wirtschaftliche Lösung dar, da das Einblasen ohne aufwändige Eingriffe in das zweischalige Mauerwerk erfolgt. Zudem überzeugt das Material durch seine hohe Wärmedämmung sowie sehr gute Schall- und Brandschutzeigenschaften.
