Naturbo Lehmputz Trockenbausysteme GmbH & Co KG
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87657 Görisried
Deutschland
Ein ausgewogenes Raumklima wird entscheidend von der relativen Luftfeuchtigkeit, der Luftqualität und der Raumtemperatur beeinflusst. Die einzigartigen bauphysikalischen Eigenschaften von Lehm als natürlichem Baustoff regulieren diese Faktoren und schaffen somit eine gesunde und angenehme Raumumgebung. Darüber hinaus absorbieren die Tonmine- rale im Lehm Gerüche und Schadstoffe, verringern die Anzahl an Bakterien in der Luft und ziehen aufgrund ihrer antistatischen Eigenschaften kaum Staub an.
Lehm kann viel Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und wieder abgeben, wodurch ein ausgeglichenes Raumklima entsteht. Dieser Feuchtepuffer-Effekt trägt dazu bei, die relative Luftfeuchtigkeit im Raum dauerhaft auf einem optimalen Niveau zu halten. In Räumen mit Lehmputzwänden herrscht eine konstante Raumluftfeuchte von etwa 45 bis 50 %. Dieser Wert gilt als medizinisches Ideal für den menschlichen Organismus – für die Bronchien und die Schleimhäute – und ist der beste Schutz gegen Infektionen aus der Raumluft. Bei einer Luftfeuchtigkeit von 50 % sinken zudem Aerosole, die Träger von Keimen und Bakterien, schneller ab und können nicht mehr eingeatmet werden. Lehmputz an den Wänden erweist sich damit als eine gute Lösung für Allergiker und empfindliche Menschen.
Auch in Nassräumen kommen die Stärken von Lehmputz zum Tragen, denn das Wasserdampfsorptionsvermögen von Lehm übertrifft das anderer Baustoffe. Dies liegt an seinen mineralischen Komponenten: Die Feuchtigkeit wird in der feinen Kristallstruktur der Tonminerale zwischengespeichert. Untersuchungen zeigen, dass Wandaufbauten auf Lehmbasis eine mehr als 3-fach höhere Sorptionsfähigkeit aufweisen als herkömmliche Wandaufbauten.
Optimal gegen Schimmelbildung
Für Schimmelpilze dagegen ist eine kons- tante Raumluftfeuchte von 50 % zu trocken. Die Gefahr von Schimmelbildung hängt u.a. von der thermischen Qualität der Bausubstanz und der Dauer hoher Feuchtebelastungen ab. Um Schimmelpilzbildung zu vermeiden, müssen daher die im Wohnungsbau üblichen Schwan- kungen der Luftfeuchtigkeit, die zum Beispiel durch Heizen, Kochen oder Duschen entstehen, ausgeglichen werden. Hier kommt die hervorragende Sorptionsfähigkeit von Lehmputz ins Spiel, der in der Lage ist, hohe Raumluftfeuchtebelastungen durch temporäre Wasserdampfspeicherung abzupuffern. Schon dünne Lehmputzschichten von 2 mm speichern die überschüssige Feuchte in der Lehmoberfläche und geben sie zeitverzögert über die Raumluft nach außen wieder ab – eine wirkungsvolle Ergänzung zur Raumlüftung.
Natürliche Temperatureffekte
Da Lehm ein schwerer Baustoff ist, erfüllt er wichtige Voraussetzungen für einen guten Temperaturpuffer. Die Masse des Lehmputzes nimmt die Wärme auf und gibt sie bei sinkender Raumtemperatur langsam wieder ab. Dadurch entsteht ein natürlicher Temperaturausgleich, der dazu beiträgt, Temperaturschwankungen zu reduzieren und ein gleichmäßiges Raumklima zu schaffen. Gleichzeitig bewirkt die Wärmeaufnahme eine hohe Oberflächentemperatur der Putzflächen, der Wärmerückstrahlungswert von Lehmputz liegt bei 63 %. Beide Effekte wirken sich positiv auf das Raumklima aus und sorgen für Energieeinsparung bei den Heizkosten, denn mit Lehmputz fühlen sich die Bewohner bereits bei 19 °C Raumtemperatur wohlig warm. An heißen Sommertagen hilft Lehm mit einem sanften Kühleffekt. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft. Steigt also die Temperatur, geben die Tonminerale im Lehm die vorher gespeicherte Feuchtigkeit wieder an die Raumluft ab. Die dabei an der Oberfläche entste- hende Verdunstungskälte sorgt für einen angenehmen Kühleffekt.
Lehmputz wird aus getrocknetem Lehm hergestellt und ist ein reines Naturprodukt. Er ist schadstofffrei und verändert seine chemische Struktur bei der Herstellung nicht. Zusammen mit Feuchtigkeit kann der Lehm auch in hohem Maß Schad- und Geruchsstoffe aus der Raumluft aufnehmen und fest einlagern. Sie werden in der Molekularstruktur der Lehmoberfläche gebunden oder dort umgewandelt. Dank dieser einzigartigen Eigenschaft herrscht in Innenräumen mit Lehmputzwänden gute Luftqualität. Dieser Frischlufteffekt wird auch durch die natürliche Ionisierung der Raumluft durch den Lehmputz unterstützt.
Reduzierte Trocknungszeiten
Lehmputz hat den Nachteil, dass er – nass aufgebracht – Trocknungszeiten von 4 bis 6 Wochen mit sich bringt. Deshalb gibt es ein Lehmputz-Trockenbausystem von Naturbo, welches aus Lehmbauplatten mit und ohne Heiz/-Kühlplatten und mit und ohne integrierter Innendämmung besteht. Bei der naturbo Lehmputzplatte beträgt die Deckschicht 10 mm und hat damit die ideale Lehmschichtdicke, um die raumklimatisch positiven Eigenschaften des Baustoffs optimal auszunutzen. Dabei werden die Trocknungszeiten auf ca. 24 Stunden reduziert.
Mit dem neuen XPS D N MRS PLUS bietet Ursa eine weiterentwickelte Lösung zur Wärmebrückendämmung im zweischaligen Mauerwerk. Der druckstabile Mauerrandstreifen zeichnet sich durch eine noch niedrigere Wärmeleitfähigkeit (λB) von 0,032 W/(m·K) aus und bietet damit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängerprodukt.
Die Anforderungen an Dämmstoffe steigen kontinuierlich. Energieeffizienz, Brandschutz und Nachhaltigkeit müssen heute nicht nur technisch erfüllt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert und regelkonform geplant werden. Zum Jahresbeginn stellt Xella dazu passend drei Neuerungen rund um die Multipor Dämmsysteme vor: Neue Nachhaltigkeitsdatenblätter für Multipor-Mineraldämmsysteme erleichtern ab sofort die Planung und Nachweisführung. Multipor erweitert außerdem sein Wärmedämm-Verbundsystem um die Anwendung „unterseitige Deckendämmung“. Und schließlich ist das bewährte Multipor Dämmbuch in der 4. Auflage erschienen.
Mit MW ecoCYCLE bringt Heck Wall Systems ein neuartiges, zum Patent angemeldetes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf den Markt, das für den Rückbau und die sortenreine Trennung seiner Komponenten konzipiert wurde. Integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, Dämmstoff, Putz, Kleber und Befestigungselemente am Ende der Nutzungsdauer zu separieren und der Wiederverwertung zuzuführen. Aus einem klassischen WDVS wird damit ein zirkuläres System, das Ressourcen schont und CO₂-Emissionen deutlich reduziert.
Ob Markisen, Vordächer, französische Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenanlagen – bei der Montage der Anbauteile am WDVS muss die Befestigung im Verankerungsgrund hinter dem Dämmstoff verankern, ohne eine Wärmebrücke in der Fassade zu verursachen. Die neuen TherMax-II-Systeme von Fischer mit Gewindestangen M12 und M16 erlauben eine zulassungskonforme Verankerung schwerer Lasten mit thermischer Entkopplung an gedämmten Außenwänden und Deckenstirnseiten. Die Gewindestangen aus galvanisch verzinktem Stahl oder Edelstahl überbrücken Dämmstoffdicken von 60 bis 300 mm in Beton und bis 250 mm in Lochbaustoffen, ohne den Wärmeschutz zu beeinträchtigen.
Mit neuem Unterdach, schwerentflammbaren PU-Elementen und einer innovativen Deckendämmung präsentiert sich puren auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln. Das Unternehmen aus Überlingen setzt auf Innovation aus Erfahrung – bleibt sich treu und denkt zugleich neu.
Wenn es um Befestigung auf Wärmedämmverbundsystemen geht, haben Handwerker heute viele Möglichkeiten. Doch wo andere Systeme auf Vorbohren, zusätzliche Dübel oder Kompromisse bei der Optik setzen, geht BTS mit der TEREDO-Dämmstoffschraube einen Schritt weiter: Sie bohrt sich direkt durch Blech, Kunststoff oder Zink – ohne Vorbohren, ohne Wärmebrücke – und das ganz ohne Dübel. Und das Beste: Als einzige Dämmstoffschraube am Markt ist TEREDO auch mit farbig beschichtetem Schraubenkopf erhältlich – für perfekte Integration in moderne Fassadenoptik.
Ein Projekt mit Weitblick: In Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Fassadenfläche von rund 2.000 Quadratmetern energetisch saniert. Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch signifikant zu senken, die Wohnqualität für die Bewohner zu erhöhen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher kam der Einblasdämmstoff Pure Floc KD von Ursa zum Einsatz. Er stellt eine besonders wirtschaftliche Lösung dar, da das Einblasen ohne aufwändige Eingriffe in das zweischalige Mauerwerk erfolgt. Zudem überzeugt das Material durch seine hohe Wärmedämmung sowie sehr gute Schall- und Brandschutzeigenschaften.
Die österreichische Velox Werk GesmbH hat das Qualitätszeichen des unabhängigen Umweltverbands natureplus für seine Produkte aus Holzbeton erhalten. Durch die Kombination von Holzspänen und Zement stellt Velox weltweit einzigartige Bau- und Dämmplatten her. Die daraus entstehenden modularen Bauprodukte reduzieren nach Angaben des Unternehmens Bauzeit und -kosten und besitzen eine hohe ökologische und gesundheitliche Qualität.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema in der Bauindustrie. Austrotherm Dämmstoffe will hier eine Vorreiterrolle einnehmen: Mit dem digitalen SHI-Produktpass des Sentinel Holding Instituts (SHI) erleichtert der Hersteller die Nachweisführung für Gebäudezertifizierungen und fördert Transparenz bei nachhaltigen Baustoffen. Die symbolische Übergabe des Produktpasses erfolgte auf der BAU in München, wo Austrotherm seine neuesten Innovationen vorstellte.