Wärmebrücken sind häufig die Ursache für erhöhten Heizwärmeverlust, feuchte Wände und Schimmelpilzbildung. Besonders an auskragenden Bauteilen tritt die Problematik auf, da hier sowohl ein Materialwechsel in der Aussenwand als auch ein geometrischer Einfluss auftritt. Um konstruktive Wärmebrücken, z. B. bei Balkonauskragungen, Vordächern oder Brüstungen, zu vermeiden, kommt ein spezielles tragendes Wärmedämmelement zum Einsatz. So z. B. der Isokorb des Herstellers Schöck, welcher als Teil der Wärmedämmung Bauteile thermisch voneinander trennt und einen Teil der Statik bildet.
Vor 38 Jahren hat der Firmengründer Eberhard Schöck den Isokorb eingeführt. Seitdem wurden zahlreiche Variationen davon auf den Markt gebracht – für den Anschluss an Beton, Stahl oder Holz, für Neubau und Sanierung. Zu den neuesten Entwicklungen im Sortiment gehört der kompakte Isokorb für den Höhenversatz, mit dem sich die Höhenunterschiede zwischen auskragenden Bauteilen und Geschossdecken noch einfacher überwinden lassen. Über die Lösung, die von den Lesern der bpz im letzten Jahr zum 3. Sieger beim PraxisAward gekürt wurde, sprachen wir mit dem Schöck-Vorstandsvorsitzenden Mike Bucher sowie Leiter Einbaumeister bei Schöck, Lars Dörfler.
bpz: Im Rahmen des bpzPraxisAwards 2020 haben wir den Lesern Schöcks Isokorb für den Höhenversatz vorgestellt – eine Lösung, die auf großen Zuspruch stieß. Wo sehen Sie die Einsatzbereiche des Produkts?
Bucher: Der Isokorb mit Höhenversatz ist immer dann eine Option, wenn das auskragende Bauteil tiefer oder höher als die Decke im Gebäude sitzt – sei es wegen Estrich, trittfester Dämmung, deckenseitiger Aufbauten aufgrund verlegter Fußbodenheizungen oder häufig auch, um einen barrierefreien Balkonanschluss zu erreichen. Wenn der Balkon höher als die Betondecke im Gebäude angebracht wird, liegt der fertige Bodenbelag nach dem Einbringen des Fußbodenaufbaus wieder auf dem gleichen Niveau wie der Balkon. Eine weitere Einsatzmöglichkeit sind Vordächer, die meist nicht in der direkten Verlängerung der Geschossdecke liegen, sondern etwas tiefer über der Eingangstür. Hier kann der neue Höhenversatzkorb direkt in die Stahlbetonwand eingebaut werden.
bpz: Mit welchen Vorteilen können Bauausführende auf der Baustelle rechnen?
Dörfler:Der Isokorb mit Höhenversatz hat deckenseitig nur noch Kopfbolzenanschlüsse, die auf die Wandbreite oder Aufkantungsbreite abgestimmt sind. Sie können sehr einfach und schnell in die bauseitige Deckenbewehrung integriert werden. Zudem lassen sich die Betonierabschnitte optimieren. So kann beim Einsatz in der Stahlbetonwand bis zur Unterkante des Schöck Isokorb betoniert werden. Anschließend wird der Korb bzw. das Fertigteil mit Korb gesetzt und danach die Wand weiterbetoniert. Es gibtkeine langen Anschlusseisen, die aus dem Korb herausstehen und aufwendig in die bauseitige Bewehrung eingeführt werden müssen. Die neuen Höhenversatzkörbe sind außerdem wesentlich kompakter und leichter, sodass der Einbau auch in der Ein-Mann-Montage ausgeführt werden kann. Darüber hinaus wurde das Handling für die Verarbeiter verbessert.
bpz: Die Produktoptimierung wurde 2019 erstmalig vorgestellt. Wie zufrieden sind Sie mit der Nachfrage nach dieser Isokorb-Weiterentwicklung?
Bucher: Wir sind sehr zufrieden. So wie wir das sehen, hat sich der Isokorb mit Höhenversatz dank der Verarbeiterfreundlichkeit des Produkts durchgesetzt. Die Vorteile für Fertigteilwerke kommen zum einen beim Produktionsprozess zum Tragen, zum anderen auch beim Transport der Fertigteilbalkone mit Schöck Isokorb. Es gibt keine weit auskragenden Anschlusseisen mehr, die früher häufig Transportbreitenprobleme verursacht haben. Auch die Verarbeiter auf den Baustellen haben die Vorteile erkannt, da sie die neuen Höhenversatzkörbe schnell und einfach in die bauseitige Deckenbewehrung integrieren können.
bpz: Die Energieeffizienz von Gebäuden wird immer wichtiger, sodass die Vermeidung von Wärmebrücken bei Neubauprojekten obligatorisch ist. Müssen Sie noch Überzeugungsarbeit für den Einsatz des Isokorb leisten?
Dörfler:Nein, die Vorteile des Schöck Isokorb sind im Markt sehr gut bekannt und das Produkt ist etabliert. Der Schöck Isokorb ist auf seine Wärmedämmeigenschaften sowie auf seine statische Tragfähigkeit hin optimiert. Bei Anforderungen an den Brandschutz bietet er zusätzlich die höchsten Anforderungen mit REI 120. Unsere Produktingenieure sind im ständigen Dialog mit Architekten, Tragwerksplanern und Bauphysikern, um sie über neue Produkte und neue Anforderungen aus dem Markt auf dem Laufenden zu halten. Und natürlich auch, um von ihnen Rückmeldung zu unseren Produkten zu erhalten, die dann beispielsweise bei einer Optimierung in die Entwicklung einfließen.
bpz: Ist der Einbau des Isokorb für den Höhenversatz auf der Baustelle mit einer aufwendigen Anpassung der Prozesse verbunden?
Dörfler: Nein, im Gegenteil. Wenn der Isokorb mit seiner kompletten Höhe in der Aufkantung sitzt, könnte die Decke unabhängig vom Schöck Isokorb betoniert werden. Anschließend wird der Korb in die Aufkantung integriert. Die Betonierabschnitte kommen so dem Bauablauf sehr entgegen. Bei der Planung der bauseitigen Bewehrung ist der Einsatz des neuen Höhenversatzkorbes natürlich zu berücksichtigen. Dann ist der Einbau auf der Baustelle sehr einfach. Die kurzen Kopfbolzen in Richtung Geschossdecke können schnell und einfach in die bauseitige Bewehrung eingebunden werden.
bpz: Nicht nur seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wird klar, dass die Baubranche mehr Digitalisierung benötigt. Mit welchen Tools unterstützen Sie die Akteure auf der Baustelle – von der Konstruktion bis zur Ausführung?
Bucher: Als Vorreiter in der Branche setzen wir auf einen effektiven digitalen Workflow. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Qualitätssicherung. In Kooperation mit dem IT-Spezialisten Generic.de Software Technologies AG wollen wir Softwarelösungen entwickeln, die nutzerorientiert, effizient, nachhaltig und langfristig nutzbar sind. Die Programmierung erfolgt nach dem Clean Code Development, sie richtet sich also nach einem fundamentalen Wertesystem, das die Nachvollziehbarkeit der Lösung zugrunde legt. Das heißt, unsere zukünftige Softwarearchitektur ist serviceorientiert angelegt und offen für neue Features, die nachträglich integriert werden können. Das garantiert die notwendige Flexibilität, um Lösungen auf individuelle, sich verändernde betriebliche Anpassungen anpassen zu können.
bpz: Die Baubranche wird von zahlreichen kurzfristigen und langfristigen Trends geprägt: Fachkräftemangel, demografischer Wandel und nachhaltiges Bauen treiben die Betriebe am Bau genauso um wie die aktuellen Preissteigerungen oder der hohe Digitalisierungsdruck. Worin besteht Ihrer Meinung nach Schöcks größte Herausforderung der Zukunft?
Bucher: Jedes der von Ihnen genannten fünf Themen beschäftigt uns, allerdings auf unterschiedlichenen Ebenen. Besonders im Bereich der Digitalisierung besteht die Herausforderung unter anderem darin, bei der Entwicklung von Softwarelösungen auch als Schöck das gesamte Bauprojekt im Blick zu haben, Schnittstellen zu bieten und damit Kompatibilität mit Anwendungen anderer Hersteller zu ermöglichen. Insellösungen eines Projekts können so zusammengeführt und der effektive Datenfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Bauprojekts garantiert werden.
bpz: Herr Bucher, Herr Dörfler, ich danke Ihnen für die Ausführungen.
(Autor: Paul Deder)
Weitere Produkte des Herstellers Schöck Bauteile GmbH:
Mit einem neuen ganzheitlichen Ansatz legt die Schöck Bauteile GmbH ihren Fokus auf schnelles, bauzeitenflexibles und wirtschaftliches Bauen und setzt damit neue Maßstäbe im Bauwesen: Unter der geschützten Marke „Telligent“ präsentiert der Bauteile-Spezialist ein intelligentes Prinzip, das wegweisende Produkte für vorgefertigte Bauteile sowie kunden- und objektspezifische Lösungen mit der jahrzehntelangen Erfahrung an hochwertigem Experten-Wissen kombiniert. Angesichts des steigenden Drucks im Kosten- und Zeitmanagement geht Schöck so mit neuen, effizienten Lösungen für das Bauwesen voran.
Wo einst das Bade- und Freizeitzentrum „Blub“ bis zu 600.000 Besucher jährlich in den Berliner Ortsteil Britz lockte, entsteht heute auf 36.000 m² hochwertiger Wohnraum: 860 Wohnungen, darunter 100 Sozialwohnungen, sollen bereits 2026 bezugsfertig sein. Möglich macht das die serielle Bauweise – insgesamt 15 Gebäude werden mit vorgefertigten Bauelementen realisiert, die im Werk produziert und vor Ort montiert werden. Das beschleunigt die Abläufe erheblich und sorgt für eine hohe Ausführungsqualität. Auch beim Thema Energieeffizienz wurde sorgfältig geplant: Besonders der Vermeidung von Wärmebrücken wurde große Aufmerksamkeit geschenkt.
Herkömmliche Betonstahlbewehrung korrodiert mit der Zeit unweigerlich aufgrund von eindringendem chloridhaltigem Tauwasser. Die Folge ist ein Abplatzen des Betons, wodurch chloridhaltiges Tauwasser noch schneller an die Betonstahlbewehrung vordringen kann. Fortschreitende Korrosion gefährdet zudem die Tragfähigkeit der Bewehrung. Die Instandsetzung von korrodierten Stahlbetonbauteilen ist zeitintensiv und teuer. Eine verlässliche und dauerhafte Lösung gegen Korrosion bietet Schöck mit dem Produkt Combar.
Mit dem optimierten Stacon Typ SLD bietet Schöck Tragwerksplanern einen nach dem neuesten Stand der Technik geprüften Schwerlastdorn, der – als einziger Schwerlastdorn überhaupt – die Europäisch Technische Bewertung (ETA) vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) mit CE-Kennzeichnung erhalten hat. In Kombination mit der optional erhältlichen Brandschutzmanschette ermöglicht Stacon Typ SLD zudem eine Fugenkonstruktion in der Feuerwiderstandsklasse R 120. Das wurde in verschiedenen Versuchen getestet und in der Europäisch Technischen Bewertung ETA 21/0439 geregelt. Tragwerksplanern gibt das die Sicherheit: Mit Stacon Typ SLD behält ein konstruktives Bauteil auch im Brandfall seine Tragfähigkeit für eine nachgewiesene Dauer von 120 Minuten.
Als drittgrößte Stadt Deutschlands ist München auf eine intakte Infrastruktur angewiesen. Weil das S-Bahn-Netz der Millionen-Metropole langsam an seine Kapazitätsgrenzen stößt, entsteht gerade eine rund 11 km lange zweite Stammstrecke zwischen Laim und Leuchtenbergring. 7 km davon verlaufen in einem bis zu rund 48 m unter dem Gelände liegenden Tunnel. Für die Haltestelle „München Hauptbahnhof“ in 40 m Tiefe wurden Schlitzwände errichtet, die später mit den Tunnelbohrmaschinen (TBM) durchörtert werden. In diesem Bereich wurde die Glasfaserbewehrung Schöck Combar eingesetzt.
Clever konstruiert: Die Zug- und Querkraftstäbe des neuen Schöck Isokorb für den Höhenversatz präsentieren sich ohne Schlaufe, der Stabausstand ist deckenseitig deutlich kürzer und die Ankerköpfe befinden sich standardisiert auf Höhe des Dämmkörpers. Die Schöck Bauteile GmbH hat ihr tragendes Wärmedämmelement für den Versatz nach oben und unten weiterentwickelt, sodass sich Höhenunterschiede zwischen auskragenden Bauteilen und Geschossdecken nun noch einfacher überwinden, Balkone statisch sicher befestigen und Wärmebrücken minimieren lassen.
Die Schöck Bauteile GmbH hat den Isokorb für den Höhenversatz kompakter und leichter gemacht. Die optimierte Konstruktion des Wärmedämmelements für Balkonanschlüsse mit Höhenversatz erleichtert das Handling, spart Kosten bei Transport und Lagerung und vereinfacht den Einbau. Estrich, trittfeste Dämmung oder deckenseitige Aufbauten aufgrund verlegter Fußbodenheizungen sind mögliche Ursachen für Höhenunterschiede zwischen Geschossdecken und auskragenden Bauteilen wie Balkonen. Der Versatz zwischen Innen und Außen kann dabei sowohl nach unten wie nach oben ausfallen. Hier sorgen die Produkte Schöck Isokorb XT/T Typ K-O und K-U für die statisch sichere Befestigung des Balkons und minimieren Wärmebrücken.
Die Anforderungen an die Sicherheit, aber auch an die energetische Qualität von Gebäuden steigen ständig an. Lösungen, die Wärmebrücken minimieren, gewinnen somit immer mehr an Bedeutung. Der Bauproduktehersteller Schöck setzt daher auch im Betonbau zunehmend auf Combar. Der hochwertige Glasfaserstab hat eine äußerst geringe Wärmeleitfähigkeit und zeichnet sich durch zahlreiche weitere Vorteile aus.
Mit der neuen DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ werden die Anforderungen an den Trittschallschutz bei Treppen verschärft. Die Tronsole Typ T des Bauprodukteherstellers Schöck erfüllt diese Anforderungen. Im Zuge einer Weiterentwicklung des Produkts konnte die Tragfähigkeit für Decken ab 180 mm Dicke um 20 % erhöht werden. Das Herzstück der Tronsole Typ T, das Elastomerlager Elodur, verbindet dabei sehr gute Schalldämmung mit hoher Tragfähigkeit bei geringer Einfederung
Auf der BAU in München präsentierte die Schöck Bauteile GmbH den neuen Isokorb ID für die nachträgliche Montage von Fertigteilbetonelementen im Neubau, wie beispielsweise Balkone. Der frei auskragende oder gestützte Balkon kann am Ende der Rohbauphase vor dem Einbau der Fenster montiert werden. Die Systemlösung besteht aus insgesamt drei Komponenten: Einem Randelement, einem Deckenelement und dem Schöck Isokorb ID.
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Der Leichtbetonstein SK08 zählt zu den Klassikern von KLB Klimaleichtblock, der durch seine hohe energetische Speicherfähigkeit für moderne KfW-55-Effizienzhäuser die geeignete Wahl ist. Der Stein kam jetzt beim Bau eines entsprechenden Mehrfamilienhauses in Mönchengladbach zum Einsatz. Dank der integrierten Dämmstofffüllung verfügt der SK08 über einen niedrigen Wärmeleitwert von 0,08 W/mK. Für die Außenwände des Hauses konnte so bereits bei einer Wandstärke von 36,5 cm ein U-Wert von 0,21 W/m2K erzielt werden – und zwar in monolithischer Bauweise ohne zusätzliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Innen wurde lediglich ein Kalk-Gips-Putz, außen ein Faserleichtputz aufgebracht. Gerade im Hinblick auf begrenztes und oftmals mit Auflagen versehendes Bauland sind schlanke Wände wie diese bei der Wohnraumplanung ein großer Pluspunkt.
Europas führender LVL-Hersteller Metsä Wood ist 2026 mit eigenem Messestand auf der Dach+Holz International in Köln vertreten und stellt in Halle 7 an Stand 7.211 Materialeffizienz beim Bauen mit Holz in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Furnierschichtholzes Kerto LVL – darunter schlanke Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen für Neubauten, bei Aufstockungen oder für das modulare Bauen. Besucher erleben, wie Kerto LVL durch außergewöhnliche Stabilität, Material- und Kosteneffizienz sowie zertifizierte Nachhaltigkeit neue Maßstäbe im Holzbau setzt und ressourcenschonende Lösungen für die Zukunft bietet.
Die neuen VeroBoard-Allstar-Bauplatten von der Sto-Tochter Verotec lassen sich sehr flexibel im Holzbau und in der Innenraumsanierung einsetzen, beispielsweise als Putzträgerplatten für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) oder als feuchteregulierende Innenausbau- und Raumsanierungsplatten. Die leichten, aus Blähglas gefertigten Platten lassen sich leicht verarbeiten, sind robust, druckfest, nicht brennbar und schadstofffrei und bestens geeignet für das Bauhandwerk. Das Blähglas wird nachhaltig aus Altglas hergestellt. Je nach Einsatz gibt es die Platten in Dicken zwischen 8 und 20 mm.
Zukunftsweisende Systeme für den Wohnungsbau, Produktlösungen für die Fassade und Gebäudekonzepte für Logistik oder Produktion: Für all diese Bereiche entwickelt Brüninghoff das industriell vorgefertigte, ressourceneffiziente Bauen weiter. Als Systemanbieter, der sich die Vorteile der Digitalisierung zu Nutze macht, schafft die Unternehmensgruppe dabei ein verbessertes Schnittstellenmanagement im komplexen Bauprozess.
Eine Studie des internationalen Ingenieur- und Beratungsunternehmens AFRY Management Consulting zeigt: Der Einsatz von Kerto LVL, einem Furnierschichtholz von Metsä Wood, kann bei ausgewählten Decken- und Wandkonstruktionen zu erheblichen Einsparungen beim CO2-Ausstoß und Materialverbrauch führen. Im Vergleich zu herkömmlichem Stahlbeton ermöglicht die innovative Holzbauweise eine deutlich ressourcenschonendere Ausführung – und leistet damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen.
Im bayerischen Kulmbach hat die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH in Kooperation mit der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH eine moderne Wohnanlage mit 58 barrierefreien Wohnungen errichtet – 52 davon werden einkommensorientiert staatlich gefördert. Die Gebäude entstanden in klassischer Massivbauweise auf einem ehemaligen Bahnhofsareal und erfüllen den KfW-55-Standard. Für die tragenden Wände kamen rund 1.500 m² Silvacor-Hochlochziegel von Leipfinger-Bader zum Einsatz, ergänzt durch das Mörtelpad-System von Maxit zur effizienten Verarbeitung.
Nach zehn Jahren Pause ist Xella in diesem Jahr wieder auf der NordBau in Neumünster vertreten und präsentiert dort innovative sowie praxisnahe Lösungen für das ressourcenschonende Bauen von morgen. Mit dabei sind alle Marken des Hauses: Ytong, Silka und Multipor mit Produktvorstellungen – Hebel wird durch regionale Ansprechpartner repräsentiert.
Auch wenn die neue Koalition die Baustandards vereinfachen und den Gebäudetyp E absichern will, bleiben die Baukosten nach wie vor hoch – für viele Bauwillige eine erhebliche Hürde. Intelligente Lösungen können jedoch helfen, Kosten zu senken. So macht etwa eine monolithische Gebäudehülle aus wärmedämmendem Leichtbeton eine zusätzliche Außendämmung überflüssig und reduziert zugleich die Heizkosten. Das schafft gute Voraussetzungen, um staatliche Fördermittel zu erhalten, die in der Regel an eine energieeffiziente und klimafreundliche Bauweise gebunden sind.
Das Jasto Quadro Lang System setzt gezielt auf einen effizienten Baufortschritt. Die Jasto Baustoffwerke haben das Leichtbeton-Mauerwerk mit Blick auf den mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt. Es spielt seine Vorteile jedoch in gleicher Weise auch im Einfamilienhausbau aus. Das System besteht aus dem Jasto Quadro Lang Therm und dem Jasto Quadro Lang Phon. Der Therm-Stein ist für monolithische Außenwände mit hervorragenden Wärmedämmwerten bestimmt, der Phon-Stein ist auf Tragfähigkeit und Schallschutz ausgerichtet.
