Freitag, 17. März 2017

Maxit Gruppe investiert in Entwicklung und Produktion

Im Jahr 2017 will die maxit Gruppe (Azendorf) erneut Investitionen in Millionenhöhe tätigen. Im Fokus des mittelständischen Unternehmens stehen dabei die letzten Bauabschnitte des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums sowie die Ausweitung der Mörtelpad-Produktion. Der Kapitaleinsatz der vergangenen Jahre trägt aber nicht nur am oberfränkischen Stammsitz Früchte: Nach Sanierung des dortigen Schulungszentrums soll der Standort Niederwinkling (Niederbayern) ab sofort verstärkt zur Gewinnung und Ausbildung von Fachkräften dienen. Regelmäßige Investitionspakete kamen über die Jahre auch den Niederlassungen in der Tschechischen Republik und in den neuen Bundesländern zugute. Mehr als 100 Millionen Euro habe man dabei laut Firmenangaben ausgegeben.

„Erfolgreiches Investieren benötigt Zeit, Disziplin und Geduld“, so das Credo des US-Großinvestors Warren Buffet. Mittelständisch geprägte Familienunternehmen beherzigen diese Vorgehensweise meist von Beginn an – und das unter Einsatz einer hohen Eigenkapitalquote. Das Mittelstandspanel 2016 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bestätigt dies: „Die Unternehmen nutzen ihr in der Vergangenheit aufgebautes finanzielles Polster und setzen so viele Eigenmittel ein wie nie“, heißt es dort. Auch die maxit Gruppe hat im vergangenen Jahr zu dieser Entwicklung beigetragen. Der Strategie zukunftsorientierter Reinvestitionen will man auch 2017 folgen.

Rund zehn Millionen Euro steckt der renommierte Mörtel- und Farbenhersteller dabei in den Ausbau der Mörtelpad-Produktionsanlagen und in den Neubau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums am Stammsitz in Azendorf (Oberfranken). „Wir sind als Mittelständler zu kreativem Erfindergeist gezwungen, um auf dem Markt bestehen zu können. Innovative Produkte, wie zum Beispiel das Mörtelpad, eröffnen uns immer wieder neue Geschäftsfelder und sichern so Arbeitsplätze. Unsere Tüftler bekommen mit dem Forschungszentrum nun das optimale Arbeitsumfeld für entsprechende Fortschritte“, erläutert Hans-Dieter Groppweis, geschäftsführender Gesellschafter der maxit Gruppe. Aktuelle Forschungsansätze gehen beispielsweise in Richtung energetisch optimierter Fassadensysteme, die auf den Erkenntnissen mit Solarfarben und -putzen beruhen.

Solche Ideen entstehen jedoch zunächst in klugen Köpfen, bevor sie im Labor greifbar werden. Ein hohes Maß an Qualifikation des vorhandenen Personals ist also gerade hinsichtlich des drohenden Fachkräftemangels unabdingbar. Auch in diesen Bereich hat maxit bereits im vergangenen Jahr investiert: Nach der Sanierung des Schulungszentrums in Niederwinkling stehen dem Unternehmen ab sofort moderne, bestens ausgestattete Lehrräume zur Verfügung. Erst im Jahr 2013 hatte der Standort in Niederbayern von einem Investitionspaket profitiert, das unter anderem zu einem neuen Versandgebäude und circa 3.500 Quadratmetern zusätzlicher Lagerfläche geführt hatte. Insgesamt nahm das Unternehmen dafür fünf Millionen Euro in die Hand.

Zusätzliche Kapazitäten gibt es seit vergangenem Jahr auch am Stammsitz in Azendorf: Ausgaben in zweistelliger Millionenhöhe haben die Anschaffung eines der modernsten Kalköfen Europas sowie den Bau einer 1.800 Quadratmeter großen Produktionshalle für Mörtelpads ermöglicht. In letztere sollen in den kommenden Jahren rund 17 Millionen Euro fließen, womit die bisherigen fünf Produktionslinien um bis zu 22 weitere ergänzt werden sollen. Der erste Schritt dazu erfolgt im laufenden Jahr 2017.

Weitere Artikel:

07. Oktober 2026
ISTE
ISTE warnt vor Verknappung heimischer Rohstoffe
ISTE
Der neue Landesrohstoffbericht des LGRB liefert wichtige Daten zur langfristigen Sicherung mineralischer Rohstoffe in Baden-Württemberg – und zeigt zugleich eine alarmierende Entwicklung: Die Zahl der Gewinnungsstätten ist seit 2000 um 29 % gesunken. Der ISTE warnt vor einem schleichenden Verlust regionaler Standorte und fordert eine vorausschauende Rohstoffpolitik, die Versorgungssicherheit, kurze Transportwege und regionale Wertschöpfung stärker in den Blick nimmt.
06. Oktober 2026
Maxit
Maxit baut Präsenz im Großraum München aus
Maxit
Baustoffhersteller Maxit hat am 2. Oktober seine neue Niederlassung in Dachau offiziell eingeweiht. Von dem Standort in der Hans-Böckler-Straße aus wird künftig die Metropolregion München und ihr Umland noch direkter und umfassender mit Maxit-Produkten versorgt. Mit der 19. Depandise bundesweit stärkt Maxit nach der Übernahme der Trockenmörtelsparte von Saint Gobain-Weber seine Präsenz im strategisch wichtigen Großraum München.
05. Oktober 2026
Knauf
Knauf Gips: Roßkopf leitet ab 2027 Region DACH
Knauf
Michael Roßkopf übernimmt zum 1. Januar 2027 die Leitung des Knauf Gipsgeschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er folgt in dieser Funktion auf Jan Ellringmann, der die Region DACH seit seiner Berufung zum Leiter des Geschäftsbereichs Gips für Europa, Naher Osten und Afrika zusätzlich kommissarisch geführt hatte und sich künftig auf seine übergeordnete Aufgabe konzentriert.
05. Oktober 2026
Kubota
Kubota erweitert Ersatzteilservice um Online-Marktplatz
Kubota
Terrako startet im September 2026 in Deutschland und erweitert den digitalen Ersatzteilservice von Kubota, Kverneland und Vicon. Über die neue E-Commerce-Plattform können gewerbliche und private Kunden Originalteile rund um die Uhr suchen, online bestellen und über teilnehmende Vertragshändler beziehen. Neben der klassischen Suche nach Teilenummer oder Maschinenmodell soll insbesondere die bildbasierte Ersatzteilsuche „Smart Search“ die Identifikation passender Komponenten vereinfachen.
05. Oktober 2026
Atlas
Mehr als 200 Arbeitsplätze bei Atlas gesichert
Atlas
Die Übernahme der Atlas Gruppe durch Buhler Versatile ist vollzogen. Mit dem Abschluss der Transaktion zum 1. Oktober 2026 wird das operative Geschäft des traditionsreichen Baumaschinenherstellers künftig unter dem Dach des kanadischen Landmaschinenkonzerns fortgeführt. Die Sanierung in Eigenverwaltung konnte damit nach weniger als acht Monaten erfolgreich abgeschlossen werden. Mehr als 200 Arbeitsplätze am Standort Ganderkesee bleiben erhalten.
02. Oktober 2026
Rockwool Wall Systems GmbH
Heck Wall Systems wird Rockwool Wall Systems
Rockwool Wall Systems GmbH
Die Heck Wall Systems GmbH tritt seit dem 1. Oktober 2026 unter dem Namen Rockwool Wall Systems GmbH auf. Mit der Umfirmierung und dem neuen Markenauftritt wird die seit 2014 bestehende Zugehörigkeit zur Rockwool Gruppe sichtbar, während das Unternehmen weiterhin eigenständig als Systemhalter für Wärmedämm-Verbundsysteme agiert. Für Kunden und Partner bleibt dabei alles Wesentliche unverändert: Ansprechpartner, Zulassungen, Verträge sowie Bestell- und Lieferprozesse bestehen fort.
02. Oktober 2026
Dolezych
Dolezych bringt amerikanische Branchenexperten nach Selm
Dolezych
Zum ersten Mal fand die Herbsttagung der amerikanischen Web Sling & Tie Down Association außerhalb Nordamerikas statt. Auf Einladung von Dolezych und Doleco USA kamen Fachleute aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland, um sich über aktuelle Anforderungen in der Ladungssicherung und textilen Hebetechnik auszutauschen. Ein Praxistag im Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung in Selm machte dabei sichtbar, wie europäische und nordamerikanische Regelwerke auf dasselbe Ziel einzahlen: sichere Transporte. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun auch die internationale Fach- und Normungsarbeit bereichern.
30. September 2026
Straßenbau
Bau im Juli 2026: Aufträge brechen ein, Umsatz legt zu
Straßenbau
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt um 9,2 % gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 8,4 % und im Tiefbau um 10,0 % ab. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von Mai 2026 bis Juli 2026 um 2,7 % höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: -2,7 %; Tiefbau: +7,6 %).
30. September 2026
EXP Germany
5,4% der Wohnimmobilien in Deutschland sanierungsbedürftig
EXP Germany
Eine aktuelle Untersuchung des Immobilienunternehmens eXp Germany zeigt, dass 5,4% der bundesweit zum Verkauf stehenden Wohnimmobilien als renovierungsbedürftig ausgewiesen sind. Besonders hoch ist dieser Anteil in Bremen: Dort sind 9,3% aller angebotenen Häuser und Wohnungen renovierungsbedürftig – fast jede zehnte Immobilie. Für kaufinteressierte Haushalte kann dies eine Chance bedeuten, Wohneigentum günstiger zu erwerben und durch gezielte Modernisierungen nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.