Dienstag, 7. April 2026

Rockwool investiert am Standort Flechtingen

Mit einer modernisierten Produktionsanlage erweitert Rockwool in Flechtingen seine WDVS-Fertigung und produziert die Putzträgerplatte Coverrock X-2 künftig auch im Format 1.200 x 400 mm. Die Investition in Höhe von rund 16 Mio. Euro soll Lieferwege verkürzen, die Verfügbarkeit verbessern und zugleich die CO2-Emissionen senken. Am 1. April feierte das Unternehmen gemeinsam mit u. a. Ministerpräsident Sven Schulze die Inbetriebnahme Anlage.

„Nun fertigen wir sowohl im bayerischen Neuburg als auch hier in Flechtingen Platten im Format 1.200 x 400 mm“, erklärte die Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Rockwool, Gülnaz Atila. „Damit können wir unsere Steinwolle-Lösungen künftig über kürzere Distanzen in ganz Deutschland liefern – das spart Treibstoff, reduziert Emissionen und verbessert zugleich Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit für unsere Kunden.“

Rund 16 Mio. Euro hat die Rockwool Group in die Modernisierung ihrer WDVS-Produktion in Flechtingen investiert. Die Anlage arbeitet nun mit neuer Beschichtungs-, Trocknungs- und Transporttechnik und verfügt über eine erhöhte Gesamtkapazität. Vor allem werden die in Flechtingen produzierten WDVS-Dämmplatten auf Paletten gestapelt. Sie lassen sich damit auch in automatisierten Baustofflagern besonders effizient transportieren. 

Energiebedarf senken, Lieferwege verkürzen 

Dank des Ausbaus im Werk Flechtingen können Baustoffhandel und Baustellen in Nord- und Ostdeutschland künftig über deutlich kürzere Lieferwege mit WDVS-Dämmplatten von Rockwool versorgt werden – nun auch im Format 1.200 x 400 mm, das sich auf der Baustelle besonders effizient verarbeiten lässt. Eine in doppelter Hinsicht gute Nachricht, betonte Atila: „Kürzere Wege sparen nicht nur Zeit, sondern auch Treibstoff – und reduzieren damit CO2-Emissionen. Gleichzeitig erleichtert das neue Format Handling und Verarbeitung und schafft damit spürbaren Mehrwert für unsere Kunden.“ 

Zunahme der Nachfrage erwartet 

Für Atila steht außer Frage, dass die Kapazitätserweiterung in Flechtingen zur richtigen Zeit kommt: „Wir rechnen bereits ab 2026 wieder mit einer steigenden Nachfrage nach Fassadendämmungen.“ Entsprechend seien die Investitionen Teil eines umfassenden Engagements von Rockwool, um auch künftig eine hohe Lieferfähigkeit für Fachhandel und Fachhandwerk in gesicherter Qualität zu gewährleisten. 

Zukunftsweisende Produkte aus Deutschland 

Ministerpräsident Sven Schulze dankte der Rockwool Gruppe für ihre erneute Investition und ihr klares Bekenntnis zum Standort Flechtingen: „Die Investition von Rockwool in Flechtingen zeigt: Unser Standort hat Zukunft. Als Land Sachsen-Anhalt setzen wir auf verlässliche Rahmenbedingungen, Innovation und regionale Wertschöpfung – und genau das zahlt sich aus. Dass Unternehmen hier investieren und wachsen, stärkt unseren Standort nachhaltig. Diesen Weg gehen wir gemeinsam weiter – für eine starke Wirtschaft in Sachsen-Anhalt.“

Weitere Informationen:

www.rockwool.com

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