BASF hat ihr Geschäft mit Styrodur, einem Dämmstoff aus extrudiertem Polystyrol (XPS), an die Karl Bachl Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG verkauft. Nach Genehmigung durch die zuständigen Behörden wurde die Transaktion mit Wirkung zum 30. Juni 2025 abgeschlossen. Der Verkauf umfasst auch die Marke Styrodur. Über die finanziellen Details der Transaktion haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.
Die Karl Bachl Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG hat bereits im Januar 2025 mit der Übernahme des Vertriebs der Styrodur-Produkte ihren Verkaufsradius erweitert. Das Unternehmen zählt zu den führenden Dämmstoffherstellern in Deutschland und ist seit vielen Jahren Vertriebspartner der BASF für Styrodur. Die Marke Styrodur ist inzwischen ein fester Bestandteil des Bachl-Produktportfolios. „Wir sind stolz darauf, die Marke Styrodur zu übernehmen und blicken äußerst zuversichtlich auf deren Zukunft“, sagt Michael Küblbeck, CEO von Bachl. Die Unternehmensgruppe verfügt über umfassende Erfahrung im Umgang mit Styrodur und freut sich auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern.
„BASF setzt ihren strategischen Fokus konsequent auf expandierbares Polystyrol mit den bekannten Marken Neopor und Styropor“, erklärt Dr. Klaus Ries, Leiter Business Management Styrenics Europe bei BASF. „Wir wollen unser EPS-Geschäft ausbauen und unsere Stellung im Markt weiter stärken.“ In diesem Zusammenhang wird BASF die Produktionskapazität von Neopor am Standort Ludwigshafen um 50.000 t auf insgesamt 250.000 t pro Jahr erhöhen. Die erweiterte Kapazität soll ab Anfang 2027 zur Verfügung stehen.
Im Styrodur-Geschäft der BASF SE sind rund 50 Mitarbeiter in den Bereichen Produktion, Marketing und Vertrieb tätig. Sie verbleiben weiterhin bei der BASF SE.
