MTS hat auf der bauma 2025 gleich mehrere zukunftsweisende und innovative Neuheiten präsentiert. Im Mittelpunkt standen dabei besonders der neue Tiltrotator TR 10 und die neuen MIC4.0-DUO-Anbauverdichter. Wesentliche Innovation des neuen Tiltrotators ist das integrierte DUO-Konzept, das seinen Einsatz unabhängig von elektrotechnischen Schnittstellen macht. Für die Kunden bedeutet das maximale Ausfallsicherheit und größtmögliche Flexibilität durch die Option, den Tiltrotator auch an Trägergeräten ohne CPX-Steuerung vollumfänglich einsetzen zu können. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des neuen TR10 ist die Offenheit für bisherige und künftige Standards wie MIC4.0.
Zusätzliche Neuheiten sind das direkt am unteren Schnellwechsler verbaute Greifermodul mit Drei-Finger-Klauen als integrierter Helfer für die Aufnahme und das Handling von Materialien wie Rohre oder Steine und die Option zum Festanbau. Da bei kleineren Baggern das Gewicht der Anbaugeräte (am Baggerarm) eine entscheidende Rolle spielt, bietet MTS speziell für kleinere Unternehmen denTR10 in einer Festanbau-Variante an. Zusätzliche Optimierungen in Geometrie und Servicetechnik runden das Konzept ab.
Im Rahmen des mit dem letzten bauma-Innovationspreis ausgezeichneten Projekts MIC 4.0 setzte MTS die im Konsortium erarbeiteten Vorgaben zum neuen MIC-Verdichter zur diesjährigen bauma um. Damit bringt das Unternehmen den weltweit ersten DUO MIC4.0-Verdichter auf den Markt gebracht, der vollumfänglich mit seinem Trägergerät kommunizieren und seine Anforderungen für den Werkzeugwechsel übergeben kann. So teilt das intelligente Anbaugerät dem Bagger geräte- und einsatzbezogene Parameter wie Geometrie, Schwerpunkt und hydraulische Anforderungen mit, womit die Notwendigkeit einer zusätzlichen Installation des CPX-Terminals für die Ansteuerung entfällt. Anstelle dessen erfolgt die Ansteuerung über das bereits ohnehin im Bagger installierte Display. Dank automatischer Werkzeugerkennung mittels RFID-Sensor sowie integriertem Drehwinkelsensor lassen sich überdies Echtzeit-Informationen zu Position und Schwerpunkt des Anbaugeräts nutzen.
Zusätzlich punktet der neue MIC-Verdichter von MTS mit der in seiner Steuerungselektronik integrierten Programmumschaltung von MIC 4.0 auf konventionelle Steuerungstechnik. Das MIC-Protokoll wird dabei priorisiert, trotzdem lassen sich die neuen Verdichter optional auch an Baggern mit konventioneller Steuerung betreiben - ohne Umbau oder Nachrüstung. Leitgedanke ist bei diesem Feature laut MTS die maximale Einsatzflexibilität bezüglich aller auf dem Markt befindlichen Trägergeräte.
Auch die neue Generation der kleinen MTS-Verdichter wartet mit neuen Features auf. Dazu gehört die neue Siebschaufel, die an den kompakten V3- und V4-Wechseladapter-Verdichtern zum Einsatz kommt und rein durch die Vibration des Verdichters betrieben wird. Und natürlich mit der Option jederzeit auf weitere Werkzeuge für die WA-Verdichter zu wechseln. Sie kann im GaLaBau aber auch im Tiefbau zum Einsatz kommen, beispielsweise wenn um Schächte herum Material abgesiebt werden soll. Geeignet ist das neue Werkzeug vorrangig für trockenes Material und Humus-Erde (um gröberes Material vorm Wiedereinbau zu separieren).
Ebenfalls neu sind die komplett überarbeiteten V3- und V4-Standard-Verdichter. Dank ihrer noch kompakteren Geometrie lassen sie sich noch besser unter Kabelleitungen oder direkt am Rohr platzieren. Zudem gewährleistet die veränderte Geometrie der Grundplatte und damit die Platzierung der Masseschwerpunkte eine noch höhere Laufruhe und Verdichtungsleistung der kleinen Wechseladapter-Verdichter.
Der neue MTS-Rover und seine komplett überarbeitete Software (MTS-GEO) punkten mit einer optimierten Bedienoberfläche, die sich durch eine klare und verständliche Menüführung auszeichnet. Die übersichtliche Aufteilung in die drei zentralen Arbeitsbereiche (Arbeiten, Dokumentation und Assistenten) sorgt dafür, dass Anwender sich schnell und gezielt auf ihre Aufgaben konzentrieren können.
Ein weiteres neues Feature vom neuen MTS-Rover MiraQLX S2 ist der LaserX, ein Laserdistanzmessgerät, das auf die Roverstabspitze aufgesteckt wird, um die Messdistanz zu verlängern und so auch in schwer zugänglichen Bereichen Messungen präzise und einfach vornehmen zu können; beispielsweise das Messen und Dokumentieren von Kanalschächten, Grabenkanten und Leitungen, ohne Schacht oder Grube dafür betreten zu müssen, das Ermitteln der Schachtmitte, auch wenn der Konus bereits verbaut wurde oder die schnelle Urgeländeaufnahme ohne Absetzen des Rovers.
Die neue Version des MTS-NAVI präsentiert sich mit einer deutlich verbesserten Benutzeroberfläche und einem modernen Design. Mit einer klaren Menüführung und einer übersichtlichen Aufteilung in drei zentrale Arbeitsbereiche (Arbeiten, Dokumentation und Assistenten) ist die Software leicht zu bedienen.
Die neue Software-Version integriert außerdem leistungsstarke Vermessungsfunktionen. Besonders hervorzuheben sind die Erstellung von digitalen Geländemodellen und schiefen Ebenen, das Löschen von Punkten und Linien für eine unkomplizierte Bearbeitung und Anpassung von Daten, die Bearbeitung von Punkten und Linien und die Layer-Verwaltung.
Weitere Produkte des Herstellers MTS Maschinentechnik Schrode AG:
Unter dem Motto „Ready for the future“ präsentiert sich MTS auf der Tiefbau Live 2025 gemeinsam mit der Röser Vertriebs GmbH. Auf über 500 m² Standfläche zeigt der Hayinger Spezialist für Automatisierung und Digitalisierung zukunftsweisende Produktlösungen – von intelligenten Anbaugeräten bis hin zum fachgerechten Einbau von Stahlbetonrohren. Highlights sind die MIC-Baustelle mit Live-Demos des neuen MIC-Verdichters sowie die Musterbaustelle Infrastrukturbau, auf der der V6 Duo im Gleisbau-Einsatz zu sehen ist.
MTS hat auf der bauma 2025 gleich mehrere zukunftsweisende und innovative Neuheiten präsentiert. Im Mittelpunkt standen dabei besonders der neue Tiltrotator TR 10 und die neuen MIC4.0-DUO-Anbauverdichter. Wesentliche Innovation des neuen Tiltrotators ist das integrierte DUO-Konzept, das seinen Einsatz unabhängig von elektrotechnischen Schnittstellen macht. Für die Kunden bedeutet das maximale Ausfallsicherheit und größtmögliche Flexibilität durch die Option, den Tiltrotator auch an Trägergeräten ohne CPX-Steuerung vollumfänglich einsetzen zu können. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des neuen TR10 ist die Offenheit für bisherige und künftige Standards wie MIC4.0.
Die modellbasiertes Bauen im Tiefbau funktionieren kann, wurde 2019 im Schwäbischen Erbstetten präsentiert. Im Rahmen einer Exkursion wurde 80 Vertretern aus Politik und Wirtschaft unter realen Einsatzbedingungen gezeigt, welches Potenzial BIM im Tiefbau besitzt. Die Modellbaustelle hat auch den Hayinger Bürgermeister Kevin Dorner zum Umdenken bewegt. Diesem Umstand ist zu verdanken, dass in „seinem“ idyllischsten Städtchen Deutschlands die erste nach BIM ausgeschriebene Tiefbaumaßnahme erfolgreich umgesetzt wurde.
Mitte Oktober hat der Automatisierungsspezialist MTS Deutschlands erste Leistungsschau für den kommunalen Verkehrswege- und Tiefbau (K-VTB) auf dem eigenen Demonstrationsgelände in Hayingen veranstaltet. Ziel war es, den Fachbesuchern einen gesamtheitlichen Live-Überblick über den BIM-Prozess im kommunalen Verkehrswege- und Tiefbau sowie interessante Automatisierungstechnologien anhand einer Musterbaustelle. Flankiert wurde das Ganze von einer umfangreichen Software- und Geräteausstellung.
MTS Maschinentechnik hat die Möglichkeiten seiner Miniverdichter und Tiltrotatoren um Einiges erweitert. Für die Miniverdichter bietet das Unternehmen ab sofort Modellvarianten mit Wechseladapter an, über den sich der Verdichter mit unterschiedlichen Werkzeugen ausstatten lässt: aktuell mit einem speziellen Verdichterfuß für kleine Leitungsgräben, einer für bindige Böden optimierten Schaffußplatte und mit drei Wechselplatten unterschiedlicher Breite für maximale Flexibilität im Einsatz. Weitere nützliche Spezialwerkzeuge sind bereits in Entwicklung. Dazu kommt das neue und speziell für Anbauverdichter konzipierte R3-Drehwerk, das ein exaktes und betriebssicheres Positionieren erlaubt - auch an schwer zugänglichen Stellen. Ebenfalls neu ist das Grundrahmengrundkonzept: Die komplett aus einem Guss und ohne Schweißtechnik gefertigte Grundplatte sowie die deutlich tiefer sitzende Erregereinheit machen sie noch kompakter als bisher.
Um auch Großrohre schnell und sicher vom Lkw abladen, zwischenlagern, wiederaufnehmen und einbauen zu können, hat die Maschinentechnik Schrode AG (MTS) in Zusammenarbeit mit der Gollwitzer GmbH ein hydraulisches Rohrverlegegerät entwickelt, das Rohrleitungen von DN1200 bis 2200 mit einer Gebrauchslast bis 15 t bewegen, verlegen, positionieren und transportieren kann. In seiner zweiten Ausbaustufe, so MTS, kann das Anbaugerät nun auch Großrohre fügen – und zwar ausschließlich über die hydraulische Energie des Baggers. Durch die neue Produktlösung sollen sich Kanalarbeiten schneller, sicherer und wirtschaftlicher durchführen lassen.
Der Kostendruck zwingt Bauunternehmer, sich früher oder später über die Optimierung auf der Baustelle Gedanken zu machen. Denn auch in unserem hochtechnisierten Land lassen sich durch maschinelle Lösungen und angepasste Strategien Arbeitsabläufe auf der Baustelle wirtschaftlicher gestalten. Mit welcher Effizienz eine Baugebietserschließung abgewickelt werden kann, bewies die Hayinger Schrode Tief- und Straßenbau GmbH am Beispiel einer Baustelle in Reutlingen: Hier erschloss das Bauunternehmen in sieben Monaten Bauzeit 30 Bauplätze inklusive der kompletten Infrastruktur. Bauleiter Wolfgang Schmid fasst rückblickend die maßgeblichen Einsparpotenziale zusammen.
Weitere Produkte aus der Kategorie bauma 2025:
Mit zwei neuen Akku-Trennschleifern und einem leistungsstarken Akku-Kernbohrgerät auf Basis der Nuron-Plattform bringt Hilti frischen Schwung in die Welt der kabellosen Elektrowerkzeuge. Die neuen Geräte vereinen starke Leistung mit erweiterten Sicherheitsfunktionen, verbesserter Ergonomie und digitaler Intelligenz – und sollen laut Hilti benzin- oder netzbetriebenen Lösungen in nichts nachstehen. Bei unserem Besuch auf dem bauma-Stand zeigte der liechtensteinische Werkzeughersteller die neuen Akku-Geräte im Praxiseinsatz und präsentierte u. a. auch den bewährten Jaibot – einen semi-autonomen Bohrroboter, der auf Baustellen mit hohem Bohrvolumen für hohe Produktivität sorgt.
In nur zwei Jahrzehnten hat sich die Westtech Maschinenbau GmbH mit Sitz im oberösterreichischen Prambachkirchen als Spezialist für innovative Forsttechnik etabliert. Firmengründer und Geschäftsführer Werner Steininger entwickelte auf Wunsch seines Vaters das erste Gerät für den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb – eine hydraulisch angetriebene Spaltzange – und legte damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die heute weltweit Anerkennung findet. Im bpz-Interview spricht Steininger über die Bedeutung von Kundenservice, die Qualität „Made in Austria“ und aktuelle Entwicklungen rund um die Woodcracker-Baureihen.
Die Erfolgsgeschichte von SBM begann mit der Entwicklung der sogenannten Schwenk-Balken-Mühle (SBM). Mit dieser neuartigen Brechtechnik revolutionierte Franz Wageneder, Eigentümer eines Sand- und Kieswerks, den Markt und legte damit den Grundstein für die erfolgreiche Positionierung des Unternehmens. Heute zählt SBM mit Sitz in Oberweis (Österreich) zu den europaweit führenden Anbietern – nicht nur im Bereich mobiler und stationärer Aufbereitungstechnik, sondern auch bei Betonmischanlagen für Transport- und Werksbeton. Auf der bauma feierte das Unternehmen sein 75-jähriges Bestehen und präsentierte Neuheiten aus beiden Sparten.
Mit der Übernahme der ABG-Fertigerproduktion von Volvo hat Ammann einen wichtigen Schritt hin zum Komplettanbieter im Straßenbau gemacht. Auf der bauma 2025 in München zeigt das Unternehmen erstmals sein erweitertes Portfolio – von Mischanlagen über Verdichtungstechnik bis hin zu Asphaltfertigern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Elektrifizierung der Produktpalette, innovative Lösungen für den Einbau von Niedrigtemperaturasphalt sowie das Comeback der Marke ABG. Im Gespräch mit bpz erläutert Bernd Holz, Vice President Division Road Equipment, welche strategischen Chancen die Akquisition eröffnet und wie Ammann die Zukunft der Fertigerproduktion gestalten will.
Develon stellte auf der bauma erstmals in Europa die neue Baggergeneration der 9er-Serie vor. Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen zwei neue Kettenbagger, die mit intelligenten Assistenzsystemen und einer modernen Maschinensteuerung ausgestattet sind: der DX230LC-9, der im statischen Ausstellungsbereich gezeigt wurde, sowie der DX260LC-9, der auf dem Demogelände live im Einsatz zu sehen war. Beide Modelle gehören zur sogenannten „Smart“-Reihe und markieren einen weiteren technologischen Meilenstein in den Bereichen Sicherheit, Bedienkomfort, Effizienz und Design.
Weycor – die Marke aus dem Hause Atlas Weyhausen – präsentierte auf der bauma acht Radlader-Modelle. Zu den Highlights zählten die exklusive Black Edition des AR 680 mit markantem Design, leistungsstarkem Antrieb und hochwertiger Ausstattung sowie die komplett neu entwickelte 3er-Serie, die frischen Schwung in die Kompaktklasse bringt.
Auf der bauma 2025 in München präsentiert der finnische Hersteller von Kompaktladern und Anbaugeräten, Avant Tecno, eine Innovation für die elektrifizierte Baustelle. Die neuen Lader-Modelle e727 und e747 vereinen emissionsfreies Arbeiten mit hoher Leistung, Energieeffizienz und modernster Technologie – und setzen damit neue Maßstäbe für schwere Elektrolader in anspruchsvollen Einsatzbereichen.
Auf der diesjährigen bauma präsentierte Atlas ein umfassendes Spektrum an zukunftsweisenden Lösungen für die Bau- und Hebetechnik. Im Mittelpunkt standen leistungsstarke Mobil- und Raupenbagger, innovative Umschlagmaschinen, vielseitige Ladekrane sowie moderne Kabinen- und Steuerungskonzepte. Die gezeigten Produkte überzeugten durch Effizienz, Sicherheit, Ergonomie und technologische Innovationskraft. Atlas unterstreicht damit seine Rolle als verlässlicher Partner für praxisnahe und qualitativ hochwertige Maschinen „Made in Germany“.
In der bergigen Flurstraße von Wipperfürth wurde nicht nur der Anschluss ans Glasfasernetz realisiert – auch im Tiefbau kam moderne Technik zum Einsatz. Das Unternehmen Rexhepi Tiefbau testete vor dem Kauf die neue, weltweit einzigartige lenkbare Duplexwalze ARW 65-S von Ammann unter realen Baustellenbedingungen. Das Ergebnis: hohe Manövrierfähigkeit, effiziente Verdichtung und durchdachte Bedienerfreundlichkeit – selbst in anspruchsvollem Gelände.
