Mobile Recyclinglösungen schaffen Kreisläufe auf der Baustelle

Beton und Asphalt im zweiten Einsatz

Rubble Master HMH GmbH

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Steigende Rohstoffpreise, strengere Umweltauflagen und wachsender Kostendruck zwingen den Straßen- und Tiefbau zum Umdenken. Der effiziente Umgang mit Ressourcen und die Umsetzung einer echten Kreislaufwirtschaft rücken immer stärker in den Fokus von Bauunternehmen und Auftraggebern. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das mobile Recycling von Beton, Asphalt und mineralischen Baustoffen direkt auf der Baustelle. Rubble Master bietet mit seinen kompakten Prallbrechern und Siebanlagen praxisnahe Lösungen, um Materialkreisläufe zu schließen, Transportwege zu reduzieren und nachhaltiges Bauen wirtschaftlich umzusetzen.

Mineralische Bauabfälle werden zwar seit Jahren als Füll- oder Unterbaumaterial eingesetzt, doch handelt es sich dabei meist nur um ein Downcycling – zu wenig, um das enorme Potenzial dieser Baustoffe auszuschöpfen. Dieses liegt in einer konsequenten Kreislaufwirtschaft, bei der Ausbauasphalt und Beton so aufbereitet werden, dass sie erneut in hochwertigen Anwendungen Verwendung finden.

Mobile Recyclinglösungen wie die kompakten Brech- und Siebanlagen des österreichischen Herstellers Rubble Master  können den Bauprozess nachhaltiger gestalten. Mit ihrer Hilfe muss Abbruchmaterial nicht mehr zu zentralen Aufbereitungsplätzen transportiert werden, während gleichzeitig Primärrohstoffe aufwendig zur Baustelle gebracht werden. Stattdessen erfolgt die Aufbereitung direkt vor Ort – das senkt Kosten, reduziert Emissionen und vereinfacht die Baustellenlogistik.

Hochwertiges Endkorn essenziell

Asphalt- und Betonrecycling stellen hohe technische Anforderungen an die eingesetzten Brechanlagen. Entscheidend ist die Qualität des Endmaterials: Es muss sauber, möglichst kubisch und frei von Fremdstoffen sein, um für den Wiedereinbau oder die erneute Asphalt- bzw. Betonherstellung geeignet zu sein.
„Ziel ist immer ein hochwertiges, definiertes Endkorn“, sagt Werner Ammerer, Head of Global Marketing bei Rubble Master. „Dafür müssen Fremdstoffe wie Bewehrungseisen, Holz oder Kunststoffe zuverlässig entfernt werden, und die Korngeometrie muss stimmen.“ Prallbrecher haben sich hierfür besonders bewährt, da sie durch ihre Brechgeometrie eine kubische Kornform erzeugen, die für viele Anwendungen im Straßen- und Tiefbau essenziell ist.

Moderne mobile Anlagen kombinieren den Brechprozess mit integrierten Magnetabscheidern, Windsichtern und optionalen Sieb- oder Anbausieb-Lösungen. Dadurch lassen sich definierte Korngrößen erzeugen und flexibel an unterschiedliche Einsatzszenarien anpassen – von der Unterbauschicht bis hin zu hochwertigen Recyclingbaustoffen.

Rubble Master etwa hat sich auf die Herstellung solcher kompakter, mobiler Prallbrecher spezialisiert. Das Portfolio mit den unterschiedlichen Modellgrößen – vom RM 70GO! bis zum RM 120X – reicht von kleineren Anlagen für flexible Einsätze bis hin zu leistungsstarken Maschinen für hohe Durchsätze. Je nach Material und gewünschter Körnung lassen sich Durchsatzleistungen von rund 150 bis 350 t pro Stunde realisieren. „Welche Maschine zum Einsatz kommt, hängt stark vom Projekt, vom Material und vom gewünschten Output ab“, erläutert Ammerer. „Entscheidend ist, dass die Anlagen mobil, schnell einsatzbereit und vielseitig einsetzbar sind – egal ob im Asphalt-, Beton- oder gemischten Bauschuttrecycling.“

Einfach im Transport und schnell betriebsbereit

Dank kompakter Abmessungen lassen sich die Maschinen in der Regel mit Standard-Tiefladern transportieren. Das erleichtert den Wechsel zwischen Baustellen und macht mobile Prallbrecher besonders attraktiv für Bauunternehmen, die an wechselnden Einsatzorten arbeiten oder abschnittsweise vorgehen, etwa bei Straßen- oder Autobahnsanierungen.

Neben der Mobilität spielen vor allem kurze Rüstzeiten eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit mobiler Anlagen, denn jede Stunde Stillstand wirkt sich direkt auf den Projekterfolg aus. „Es geht nicht nur darum, eine Maschine schnell aufzubauen“, betont Ammerer. „Mindestens genauso wichtig ist, dass sie sich einfach bedienen lässt und ohne aufwendige Schulungen einsatzbereit ist.“ Funktionen wie leicht zugängliche Verschleißteile, schnell wechselbare Siebeinheiten und klar strukturierte Bedienelemente tragen dazu bei, Stillstandszeiten zu minimieren und die Produktivität auf der Baustelle zu erhöhen.

Ein weiterer Faktor ist das Antriebskonzept der Anlagen. Rubble Master setzt seit vielen Jahren auf diesel-elektrische Lösungen, die im Vergleich zu rein hydraulischen Systemen einen höheren Wirkungsgrad erzielen. „Energieeffizienz stellt einen zentralen Hebel dar, um den ökologischen Fußabdruck von Baustellen zu reduzieren“, so Ammerer. Hybridkonzepte ermöglichen es zudem, flexibel zwischen Dieselbetrieb und elektrischer Versorgung zu wechseln, ohne die Mobilität der Anlage einzuschränken.

Für den Einsatz von Recyclingmaterial im Straßen- und Tiefbau ist die Einhaltung normativer Vorgaben entscheidend, etwa im Hinblick auf TL Gestein-StB oder den Einsatz in Unterbau- und Tragschichten. Technisch bieten moderne Prallbrecher umfangreiche Einstellmöglichkeiten, um die gewünschte Kornqualität zu erzielen. „Die Maschine schafft zwar die Voraussetzungen, die Verantwortung liegt aber beim Betreiber“, erklärt Ammerer. „Beprobung, Dokumentation und Zertifizierung sind organisatorische Aufgaben, die zwingend erfüllt werden müssen.“ In der Praxis erfordert dies eine enge Verzahnung von Technik, Qualitätssicherung und Baustellenorganisation.

Digitale Effizienz-Optimierer

Außerdem gewinnen digitale Assistenz- und Monitoringfunktionen im Baustellenalltag zunehmend an Bedeutung. Kamerasysteme ermöglichen dem Beschicker einen direkten Blick in den Aufgabetrichter und den Materialfluss, während Telemetrie- und Condition-Monitoring-Lösungen wichtige Betriebsdaten liefern. Rubble Master bietet hierfür das System RM XSmart, mit dem sich Produktionsmengen, Verbrauchswerte, Maschinenzustände und Wartungsintervalle überwachen lassen – sowohl lokal per App als auch über cloudbasierte Auswertungen. Ergänzt wird dies durch optische Performance-Indikatoren an der Maschine, die dem Bedienpersonal in Echtzeit anzeigen, wie effizient die Anlage arbeitet.

Mobile Prallbrecher kommen heute in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz: von innerstädtischen Abbruchprojekten über Straßen- und Autobahnsanierungen bis hin zu Flughafen- und Infrastrukturmaßnahmen. Gerade in sensiblen Umgebungen spielen geringe Emissionen, kontrollierte Staubentwicklung und reduzierte Transportbewegungen eine zentrale Rolle. „Vor-Ort-Recycling ist auch im urbanen Raum möglich, wenn die Technik stimmt und die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden“, sagt Ammerer. Neben Baustellen im Hochbau zählen insbesondere Verkehrswege zu den typischen Einsatzgebieten mobiler Recyclinganlagen.

bpz meint: Das mobile Recycling direkt auf der Baustelle ist ein wichtiger Baustein, um die Nachhaltigkeitsziele der Bauwirtschaft zu erreichen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit von Projekten zu steigern. Durch die unmittelbare Wiederaufbereitung von Beton, Asphalt und mineralischen Baustoffen lassen sich Transportwege verkürzen, Rohstoffe schonen und Emissionen reduzieren. 

Weitere Informationen: 
www.rubblemaster.com

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RM 120 Go.jpg

Die Brecher von Rubble Master sind für unterschiedlichste Einsatzbereiche konzipiert. Mit dem Ansatz Spec2App werden die Maschinen anhand ihrer Anwendungsgebiete konfiguriert und das Produktportfolio horizontal erweitert. Auch die neueste Generation der Maschendecksiebe und hydraulisch schwenkbaren Rückführbänder sind Teil des Spec2App Konzepts. Eine RM Maschine kann so für alle Einsatzgebiete in der Naturstein- und Recyclingindustrie verwendet werden.

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