Mit Hilti Unboxed 2025 hat der liechtensteinische Werkzeughersteller ausgewählten Pressevertretern und Social-Media-Creators einen exklusiven Einblick in die deutsche Hauptverwaltung in Kaufering gewährt. Dort, wo sich die zentrale Entwicklungsgesellschaft sowie ein Produktionsstandort befinden, präsentierte Hilti über mehrere Tage hinweg neue Produkte, die auf der Nuron-Technologie basieren und nun sukzessive in den Markt eingeführt werden. An themenspezifisch aufgebauten Stationen konnten Meinungsbildner und Influencer aus aller Welt die Neuheiten selbst ausprobieren und auf Herz und Nieren testen. Unser Fazit: Hilti hat den Puls der Branche genau im Blick – und zeigt sich gut gerüstet für die digitale Zukunft.
Die Reise begann Mitte 2022: Ebenfalls in Kaufering wurde damals der Fachpresse die neu entwickelte 22-V-Akkuplattform Nuron vorgestellt. Das Batteriesystem vereint ein breites Spektrum an Werkzeugen in einem einzigen Ökosystem – von der einfachen LED-Lampe bis hin zum schweren Abbruchhammer – und liefert für alle Anwendungen zuverlässig die nötige Leistung. Nach rund sechs Jahren Entwicklungszeit drückte Hilti 2022 schließlich den Startknopf für die Plattform und brachte sie zusammen mit rund 70 neuen Geräten gleichzeitig auf den Markt.
Nächster Produktivitätsschub
Drei Jahre nach der Einführung der Plattform geht Hilti den nächsten großen Schritt und erweitert das Portfolio um mehr als 60 zusätzliche Nuron-Geräte. Damit erschließt das Unternehmen Anwendungsbereiche, in denen akkubetriebene Maschinen bislang als kaum realisierbar galten: Schwerer Abbruch, Betonsägen, anspruchsvolle Holzbearbeitung oder Bodenverdichtung lassen sich nun dank der leistungsstarken Nuron-Technologie vollständig kabellos bewältigen. Die Akku-Geräte arbeiten nicht nur leise und emissionsfrei, sondern bieten auch wirtschaftliche Vorteile gegenüber der traditionellen Technik. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Bau besser machen“, betont Thomas Hillbrandt, Mitglied der Hilti-Konzernleitung. „Wir steigern die Produktivität unserer Kunden – und verbessern gleichzeitig Komfort und Sicherheit auf der Baustelle.“
Dank schnellerer Ladezeiten und erhöhter Akkuverfügbarkeit spricht Hilti von möglichen Effizienzsteigerungen von bis zu 25 % auf der Baustelle. „Ein Akku lässt sich in nur 15 Minuten nachladen“, erklärt Ted Przybylowicz, Head of Business Unit Electric Tools & Accessories. „Das ist im Grunde nur eine Kaffeepause.“
Wie Peter Brand, Segment Marketing Manager bei Hilti Deutschland, erläutert, basieren die neuen Nuron-Entwicklungen auf intensiven Gesprächen mit Vertrauenskunden, Fokusgruppen und umfassenden Arbeitsstudien direkt vor Ort. „Von Anfang an tauschten wir uns eng mit der Praxis aus und versuchten frühzeitig abzuschätzen, welche Bedürfnisse unsere Kunden mittel- und langfristig haben werden. Eine Lösung zu entwickeln, die diesen Anforderungen wirklich gerecht wird, ist eine enorme Herausforderung“, so Brand.
Gleichzeitig müsse immer auch bedacht werden, welche Auswirkungen eine technologische Umstellung beim Kunden nach sich zieht. „Wenn ein Betrieb von Benzin auf Akku umstellt, hat er plötzlich eine große Zahl an Akkus auf der Baustelle – und muss klären, wie diese zuverlässig geladen werden sollen“, erklärt Brand. „Solar? Laden über Nacht? Welche Informationen bekommt der Kunde im Zweifel über seine Geräte? Diese ganze Infrastruktur mitzudenken und weiterzuentwickeln funktioniert nur, wenn man von Beginn an offen miteinander spricht.“
Akkulösungen für schwere Jobs
„Wir sehen sehr deutlich, dass sich die Welt verändert“, erklärt Moritz Schweizer, Produktmanager bei Hilti. „Heute kann niemand mehr erwarten, dass Bauarbeiter im Graben den ganzen Tag CO2-Emissionen ausgesetzt sind.“ In vielen Bereichen findet daher zwangsläufig ein schrittweiser Wechsel von benzinbetriebenen zu akkubetriebenen Geräten statt – begünstigt durch die kontinuierlich steigende Performance moderner Akkus, die inzwischen auch große und schwere Maschinen zuverlässig versorgen.
Ein Beispiel dafür konnten wir vor Ort selbst testen: Der neue batteriebetriebene 30-kg-Abbruchhammer TE 3000-22 – ausgestattet mit einem speziellen Spitzmeißel mit Polygon-Schaft – trat im direkten Vergleich gegen ein klassisches Druckluftgerät an. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Der Akkuhammer arbeitete sich deutlich schneller durch einen massiven Betonblock und überzeugte mit spürbarer Kraftentfaltung. Trotz seiner enormen Leistung wird das Gerät lediglich von zwei großen 22-Volt-Akkus betrieben, ohne dabei an Grenzen zu stoßen. Damit eignet es sich für schwere Betonabbrucharbeiten, das Trennen von Asphalt oder das Setzen von Erdleitern. Mit seiner Markteinführung im Laufe des Jahres 2026 erweitert er das Hilti-Portfolio konsequent nach oben.
Auch die neuen Rüttelplatten NVP 15-22 und NVP 20-22, die demnächst ins Sortiment aufgenommen werden, unterstreichen die Leistungsfähigkeit der Nuron-Technologie. Gleichzeitig erschließt der Werkzeughersteller damit ein völlig neues Produktfeld, denn die Verdichtungstechnik war bislang keine Hilti-Domäne.
Obwohl die Akkus inzwischen auch schwere Anwendungen bewältigen, bleibt an Einsatzorten ohne Baustromverteiler eine Lademöglichkeit per Stromerzeuger weiterhin eine praktikable Option. „Wir werden eine Übergangsphase erleben, in der sich viele Baustellen-Teams mit einer großen Powerbank durch den Tag arbeiten“, so Schweizer. „Mit dem mobilen Stromversorger B 3600 haben wir bereits eine passende Lösung im Programm – und sowohl wir als auch unsere Kunden werden solche Systeme noch eine Zeit lang brauchen.“ Mit dem Fortschritt der Zelltechnologie – maßgeblich vorangetrieben von der Automobilindustrie – werden Akkus langfristig jedoch genügend Kapazität bieten, um auch längere und härtere Einsätze vollständig abzudecken.
Hilti Flottenmanagement
Die Integration der Hilti-Asset-Management-Software ON!Track in das Nuron-Ökosystem verschafft Bauunternehmen Transparenz über ihren Geräte- und Akkubestand. Damit lassen sich viele Vorteile realisieren: kürzere Durchlaufzeiten, weniger ungeplante Verzögerungen, bis zu 20 % weniger außerplanmäßige Ausfallzeiten, reduzierte Arbeitskosten und insgesamt höhere Projektmargen. Die relevanten Nutzungsdaten werden direkt auf dem Nuron-Akku erfasst und während des Ladevorgangs automatisch in die Cloud übertragen. Dort stehen sie den Anwendern zentral zur Verfügung – etwa zur Standortbestimmung von Geräten oder zur Beurteilung des Akkuzustands.
Dass sich professionelles Flottenmanagement in der Praxis bezahlt macht, unterstreicht Moritz Schweizer mit einem konkreten Beispiel: „Stellen wir fest, dass ein Kunde seine Bohrhämmer dauerhaft am Leistungsmaximum bewegt, empfehlen wir ihm ein stärkeres Modell. Diese Beratung – kombiniert mit den ausgewerteten Nutzungsdaten – ist für uns als Direktvertrieb ein entscheidender Schlüssel zur Kundenbindung.“
Das Hilti-Flottenmanagementsystem sorgt damit nicht nur für vorausschauende Wartung und Reparaturen, sondern auch für einen Gerätepark, der exakt auf die Anforderungen der jeweiligen Projekte abgestimmt ist. Gleichzeitig lässt sich der Bestand effizient verschlanken. „Hat ein Kunde zehn Bohrhämmer und wir sehen, dass vier davon so gut wie nie im Einsatz sind, kann er seinen Gerätepark deutlich schlanker aufstellen“, erläutert Peter Brand. Gerade deshalb lohne sich ON!Track aus seiner Sicht von Anfang an. „Sobald man erlebt hat, wie viel Zeit verloren geht, wenn in WhatsApp-Gruppen nach verschwundenen Geräten gesucht wird – während 15 Leute von der eigentlichen Arbeit abgehalten werden –, stellt niemand mehr die Sinnhaftigkeit einer solchen Investition infrage. Denn es geht nicht nur um Produktivität, sondern auch um den Fachkräftemangel.“
Damit Geräte zuverlässig erkannt und erfasst werden können, sind sie mit Bluetooth-Tags ausgestattet. Über installierte Gateways in Fahrzeugen, Lagern und auf Baustellen lassen sie sich lokalisieren und nachverfolgen – eine Inventur auf Knopfdruck, die Prozesskosten reduziert. „Auch die Fahrzeuge selbst werden dank dieses Systems auffindbar“, ergänzt Schweizer. „Große Kunden mit mehreren Hundert Fahrzeugen, die mit Gateways ausgerüstet sind, wissen jederzeit, wo sich ihre Flotte befindet und welches Equipment an Bord ist.“ Über das Hilti Großgeräte-Gateway erhalten Kunden zudem volle Transparenz über Tracking, Planung und Wartung ihrer Baumaschinen über die Bluetooth- und GPS-fähige Lösung. Die Live-Bestandsüberwachung ermöglicht darüber hinaus automatische Benachrichtigungen, wenn Geräte unerwartet aus nicht besetzten Lagerbereichen entfernt werden.
Kundenservice im Fokus
Nicht nur ON!Track zeigt es deutlich: Hilti setzt seit Jahren konsequent auf Komplettlösungen. Full-Service-Pakete gehören dabei zum Kern des Angebots – inkl. kostenlosem Reparaturservice, Diebstahlabsicherung und bedarfsgerechten Mietgeräten. Das dahinterstehende Prinzip lässt sich einfach zusammenfassen: Unternehmer führen die Firma, Hilti sorgt dafür, dass die Geräte verfügbar bleiben.
Als Global Head of Product Marketing Business Unit Tool Services & Software trägt Cornelia Hauth die Verantwortung dafür, die Produktivität der Kunden durch ein leistungsfähiges Serviceangebot sicherzustellen. „Dafür stehen uns weltweit 63 Tool-Service-Center zur Verfügung, in denen wir Reparaturen schnell und zuverlässig durchführen“, erklärt Hauth. Flottenmanagement-Kunden können während der Reparatur kostenlos auf Leihgeräte zurückgreifen – oder sie decken kurzfristige Bedarfsspitzen durch Mietgeräte ab, etwa bei zusätzlichen Projekten oder überraschenden Auftragsschwankungen.
Besonderen Wert legt Hilti auf schnelle Verfügbarkeit: In den meisten Fällen ist ein Gerät – inklusive Versand – innerhalb von nur drei Tagen repariert zurück beim Kunden. Bei großen oder technisch komplexen Maschinen kann es etwas länger dauern, doch dank kostenfreier Leihgeräte bleiben Kunden voll arbeitsfähig und können ihre Projekte ohne Unterbrechung fortführen.
Zukunftstrend Digitalisierung
Auf die Zukunftsthemen angesprochen, gilt Künstliche Intelligenz (KI) bei Hilti als einer der zentralen Trends. Joaquim Sardà, Mitglied der Konzernleitung und u. a. verantwortlich für Europa und das strategische Marketing, ordnet die Bedeutung klar ein: „KI wird global eine tiefere Veränderung der Gesellschaft und der Wirtschaft auslösen, davon ist auch Hilti nicht befreit.“ Die Baubranche zähle zu den Sektoren mit dem geringsten Digitalisierungsgrad – entsprechend groß sei das Potenzial. „Man denke da nur an positive Effekte hinsichtlich der Produktivität, Mehrleistung und Kosteneinsparungen beim Bauen“, so Sardà. Bereits heute setzte Hilti im Softwarebereich KI-gestützte Funktionen ein.
Für Sardà steht fest, dass die Digitalisierung insgesamt eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Bauindustrie spielen wird. „Daher wollen wir auch Teil davon sein. Nicht umsonst haben wir bereits vor zehn Jahren mit ON!Track als eine eigene Entwicklung begonnen und haben mit Fieldwire eine Lösung für die Baustellenplanung und mit 4PS Construct eine Cloud-Lösung für Geschäftsprozesse auf den Markt gebracht.“
Mit Fieldwire können Fachkräfte Baustellen digital planen, Aufgaben nachverfolgen, Checklisten bearbeiten und teamübergreifend kommunizieren – direkt über Smartphone oder Tablet. „Das ist eine smarte Lösung, um Informationen zwischen der Baustelle und dem Büro zu transferieren“, erklärt Sardà. „Bilder, Aufgaben, Grundrisse lassen sich so schnell digital weiterleiten. Der Austausch ist einfach und man ist stets auf dem aktuellsten Stand.“ Die gesamte Arbeit rund um die Baustellendokumentation und die Überwachung der Projekte lässt sich vollständig über die App erledigen. Zeitfresser wie E-Mails, Telefonate oder manuelle Dokumente werden dadurch deutlich reduziert.
4PS Construct ist eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS), die bei Hilti online erhältlich ist und im Abonnement bereitgestellt wird. Sie verbindet, automatisiert und rationalisiert sämtliche Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Projektmanagement, Service & Wartung, Kalkulation, Materialmanagement, Planung und Finanzverwaltung sind in einem einzigen Softwarepaket integriert. Alles, was dafür benötigt wird, ist eine Internetverbindung und ein mobiles Endgerät.
Als umfassende ERP-Lösung für die Baubranche ist 4PS Construct deutlich umfangreicher als Fieldwire und bildet die zentrale Plattform der IT-Landschaft vieler Bauunternehmen. „Gedacht ist sie für größere Unternehmen ab 50–100 Mitarbeitern“, sagt Sardà. Laut Hilti wurde die Software bereits bei mehr als 600 Unternehmen – vom mittelständischen Betrieb bis zum internationalen Großkonzern – erfolgreich implementiert. Zudem ist 4PS weltweit der größte Microsoft-Dynamics-Partner für die Baubranche.
Bewusst nachhaltig
Im bpz-Gespräch mit der Konzernleitung geht Sardà auch auf den allgemeinen Nachhaltigkeitstrend ein. „Durch unser Flottenmanagement-Angebot haben wir den kompletten Lebenszyklus unserer Geräte unter Kontrolle. Daher können wir einen großen Beitrag zu mehr Zirkularität und Nachhaltigkeit in der Branche leisten.“
Auch Cornelia Hauth ist dieses Thema besonders wichtig. „Unser Geschäftsmodell macht uns zum Vordenker und Spitzenreiter in dieser Sache“, sagt die Produktmarketing-Expertin. Das beginne bereits damit, dass Hilti als Direktvertriebler Kunden aktiv berät und schon im Vorfeld darauf achtet, keine überfüllten Lager zu erzeugen. Ganz im Sinne des Prinzips Reduce werde nur das geliefert, was tatsächlich benötigt wird. Gleichzeitig ermöglicht die Option, Geräte bedarfsbezogen auszuleihen, eine effiziente Nutzung des Maschinenparks und schont Ressourcen.
„Mit Nuron braucht der Kunde zudem nur einen Batterietyp und nicht viele verschiedene“, ergänzt Hauth. Das reduziere den Gerätebestand zusätzlich. „In Summe kann der Kunde mit uns nicht selten rund 30 % seines Geräteparks einsparen.“
Kehren Geräte nach der Nutzung zurück, prüft Hilti zunächst, ob sie als Leihgeräte weiterverwendet werden können oder als Ersatzteilspender dienen. Gebrauchte Elektronik, die in der Regel sehr langlebig ist, kann nach Tests erneut eingesetzt werden – ohne Qualitätsverlust. Darüber hinaus arbeitet Hilti in den einzelnen Ländern mit Recyclingpartnern zusammen, um Metalle und Kunststoffe in den Ressourcenkreislauf zurückzuführen. „Wir haben sogar einige Closed-Loop-Recyclingprozesse und machen aus geschredderten alten Geräte-Koffern wieder neue.“
Hersteller und Dienstleister
Hilti liefert nachhaltig produzierte, leistungsfähige akkubetriebene Baugeräte, stellt bei Bedarf Leihgeräte für Defekte oder Zusatzprojekte bereit, optimiert mit Flottenmanagement-Systemen die Nutzung der Geräte und die Organisation des Maschinenparks und sorgt mit ergänzender Software für schlanke, digitale Abläufe über alle Bauphasen hinweg. „Außerdem bieten wir technische Unterstützung für die Baustelle, etwa BIM-Dienstleistungen, Konstruktionsberatung für Verankerungen, Befestigungen und MEP-Systeme oder Prüfungen vor Ort“, erklärt Sardà.
Hilti-Experten stehen den Kunden auch bei der BIM-Planung zur Seite, beispielsweise wenn Hiltis semi-autonomer Roboter Jailbot zum Einsatz kommt. Vor der Vermietung werden die vorhandenen BIM-Daten geprüft und ausgewertet. Bei der Berechnung des Bohrplans kann der Kunde zusätzlich auf den Engineering-Service von Hilti zurückgreifen, falls diese Arbeit nicht intern durchgeführt werden kann. Darüber hinaus übernimmt Hilti die Vorkonfektionierung und den Zuschnitt von Rohrleitungen, Klima- und Kabeltrassen, um auf der Baustelle Zeit und Kosten zu sparen.
Selbstbewusst in die Zukunft
Trotz des guten Standings bei Kunden sieht Hilti sich auch als Premiumhersteller dem Wettbewerbsdruck aus Fernost und anderen Anbietern ausgesetzt. „Wir sind Teil eines globalen Marktes, produzieren weltweit und wissen daher um den großen Wettbewerbsdruck – nicht nur aus China. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die ähnliche Produkte führen“, erklärt Sardà. „Umso wichtiger ist es, sich nicht nur auf einzelne Produkte zu fokussieren, sondern Mehrwerte aus ganzheitlichen Lösungen zu schaffen, wie ich sie zuvor beschrieben habe.“
„Wir sind Partner unserer Kunden“, erklärt Claudia Wallner, Leiterin Unternehmenskommunikation der Hilti Deutschland AG. „Unser Anspruch ist es, ihre Herausforderungen wirklich zu verstehen und sie bestmöglich zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um das richtige Gerät, sondern ebenso um sichere Arbeitsbedingungen und hohe Effizienz – damit Teams mit den vorhandenen Ressourcen maximale Leistung erzielen können. Genau darin unterscheidet sich unser Geschäftsmodell grundlegend vom reinen Geräteverkauf.“
bpz meint: Unser Besuch in Kaufering hat gezeigt: Hilti ist längst mehr als ein Hersteller leistungsfähiger Baugeräte. Mit Nuron verschiebt das Unternehmen technologische Grenzen und adressiert zugleich die realen Herausforderungen auf der Baustelle. Darüber hinaus positioniert sich Hilti konsequent als Problemlösungsanbieter: Ob integriertes Akku-Ökosystem, schnelle Serviceprozesse, intelligente Geräteverwaltung, oder Software für Planung und Dokumentation – Hilti denkt die komplexen Abläufe moderner Bauprojekte ganzheitlich und begleitet Kunden über den gesamten Geräte- und Projektlebenszyklus.
Weitere Informationen:
Weitere Produkte des Herstellers Hilti Deutschland AG:
Mit Hilti Unboxed 2025 hat der liechtensteinische Werkzeughersteller ausgewählten Pressevertretern und Social-Media-Creators einen exklusiven Einblick in die deutsche Hauptverwaltung in Kaufering gewährt. Dort, wo sich die zentrale Entwicklungsgesellschaft sowie ein Produktionsstandort befinden, präsentierte Hilti über mehrere Tage hinweg neue Produkte, die auf der Nuron-Technologie basieren und nun sukzessive in den Markt eingeführt werden. An themenspezifisch aufgebauten Stationen konnten Meinungsbildner und Influencer aus aller Welt die Neuheiten selbst ausprobieren und auf Herz und Nieren testen. Unser Fazit: Hilti hat den Puls der Branche genau im Blick – und zeigt sich gut gerüstet für die digitale Zukunft.
Am 26. und 27. November 2025 präsentierte Hilti auf der BIM World 2025 in München, wie digitale Innovationen die Produktivität und Effizienz in der Bauindustrie vorantreiben. Als verlässlicher Partner für digitale Lösungen zeigt Hilti, wie Unternehmen mit modernen Softwarelösungen und Building Information Modeling ihr gesamtes Potenzial ausschöpfen können.
Mit zwei neuen Akku-Trennschleifern und einem leistungsstarken Akku-Kernbohrgerät auf Basis der Nuron-Plattform bringt Hilti frischen Schwung in die Welt der kabellosen Elektrowerkzeuge. Die neuen Geräte vereinen starke Leistung mit erweiterten Sicherheitsfunktionen, verbesserter Ergonomie und digitaler Intelligenz – und sollen laut Hilti benzin- oder netzbetriebenen Lösungen in nichts nachstehen. Bei unserem Besuch auf dem bauma-Stand zeigte der liechtensteinische Werkzeughersteller die neuen Akku-Geräte im Praxiseinsatz und präsentierte u. a. auch den bewährten Jaibot – einen semi-autonomen Bohrroboter, der auf Baustellen mit hohem Bohrvolumen für hohe Produktivität sorgt.
Hilti hat seine Nuron 22 Volt-Akku-Plattform um die leistungsstarke Kapp- und Gehrungssäge SM 60-22 erweitert. Diese akkubetriebene Säge wurde für Präzision, Effizienz und Bedienerfreundlichkeit entwickelt. Der schnelle Auf- und Abbau ermöglicht ein mobiles und effizientes Arbeiten auf der Baustelle und in der Werkstatt. Die Säge ist geeignet für den Holzrahmenbau, Betonschalungszuschnitte, Schräg- und Gehrungsschnitte, Fräsarbeiten, Schneiden von Aluminium oder PVC, ABS und Leerrohren. Mit der SM 60-22 können Holzbalken und -latten mit Abmessungen bis zu 100 x 355 mm geschnitten werden.
Am 26. und 27. November 2024 präsentierte Hilti auf der BIM World in München, wie digitale Lösungen die Produktivität in der Bauindustrie nachhaltig verbessern können. Mit innovativen Softwarelösungen und Building Information Modeling (BIM) zeigt Hilti Wege auf, die Effizienz zu steigern und einen deutlichen Mehrwert für Kunden in der Bauindustrie zu schaffen. Auch auf der bauma in München wird Hiltis Kompetenz im Bereich BIM neben einer Vielzahl von Elektrowerkzeugen und Befestigungssystemen im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen.
Beim Bauen stellen Feinstäube eine große Gefahr dar. Die beim Bohren, Fräsen oder Schleifen entstehenden Teilchen mit Partikelgröße von weniger als 5 μm sind lungengängig und dringen daher bis in die Lungenbläschen vor, wo sie Allergien und Reizungen sowie schwere Krankheiten wie Silikose oder Lungenkrebs hervorrufen können. Um sich dagegen zu schützen, sollten entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Dazu gehört auch der Einsatz von Luftreinigern, welche die Menge gesundheitsgefährdender Feinstäube signifikant reduzieren.
Der neue Nuron Akku-Schlagschrauber SIW 4AT-22 mit Außenvierkant ½" von Hilti eignet sich für zahlreiche Anwendungen in Holz, Stahl/Metall und Mauerwerk. Mit drei Gängen, hohen Drehzahlen und einem intelligenten Anzugmodul AT-A22 ist der Schlagschrauber der Kompaktklasse leistungsstark, ausdauernd und verlässlich. Die leistungsstarken Nuron Akkus in Kombination mit dem wartungsarmen bürstenlosen Motor und der verbesserten ½“ Werkzeugaufnahme tragen zu einer sehr hohen Langlebigkeit bei. In der Reihe der Schlagschrauber ordnet sich dieses Modell in der Kompaktklasse ein.
Dass neue Technologien kein unnötiger Schnickschnack, sondern Investitionen mit Mehrwert sind, zeigt der Bohrroboter Jaibot des Herstellers Hilti. Die semi-autonome Maschine, die bereits weltweit bei über 100 Projekten zum Einsatz kam, trägt zur Entwicklung von vernetzter Projektkommunikation sowie einer Entlastung von schweren Arbeiten bei. Die Erfahrungen mit dem Jaibot zeigen, wie groß das Potenzial der Automatisierung ist, um langfristig Produktivitätsgewinne erzielen zu können.
Die Hilti Verbundankerschraube HUS4-MAX ist eine Kombination aus chemischem Dübel (Verbundpatrone HUS4-Max) und mechanischem Dübel (Betonschraube HUS4). Er ist die erste ETA-zertifizierte Verbundankerschraube nach EAD 332795 zur permanenten sowie wiederverwendbaren Befestigung für Durchmesser von 10 bis 16 mm. Eine enorme Zeitersparnis ergibt sich aus den besonderen Eigenschaften des HUS4-MAX Systems: Eine Reinigung des Bohrlochs ist nicht notwendig und es wird keine Aushärtezeit benötigt. Die Vorportionierung in Folienkapseln – je nach Bohrlochgröße – und die höhere Lastgrenze führen zu Materialeinsparungen von Verbrauchsmaterial.
Hilti bringt die dritte Generation der Diamant-Wandsäge DST 10-CA auf den Markt. Ausgestattet ist diese, neben der Anwenderunterstützung Cut Assist, mit dem neu integrierten Bündigschnittflansch. Neu ist auch, dass dank Wasserbypass nun auch ein Trockenschnitt bzw. Trockenflansch möglich ist. Die DST 10-CA erstellt problemlos Öffnungen und Erweiterungen für Fenster, Türen oder Bodenöffnungen. Auch bei Anwendungen an der Fassade und bei der Balkonsanierung schneidet die Säge mit einer Leistung von 10 kW und einer max. Schnitttiefe von 53 cm effizient und zuverlässig armierten Beton, Mauerwerk und Naturstein. Aufgrund der geringen Vibration ist ein präziser Abbruch von Wänden und Böden möglich. Die kompakte Bauweise eignet sich insbesondere für Orte mit wenig Platz und schwieriger Zugänglichkeit.
Mit seinem Sortiment an Bohr- und Abbruchtechnik hat Hilti weltweite Bekanntheit erlangt. Auch wenn das elektropneumatische Arbeitsprinzip bei Bauwerkzeugen von einem anderen Hersteller stammt, steht die Marke „Hilti“ in vielen Regionen immer noch als Synonym für den Bohrhammer. Heute gehört das Unternehmen zu den fortschrittlichsten Anbietern von Werkzeugen und Befestigungstechnik. Die Früchte dieser Innovationskraft wurden jüngst der Fachpresse am deutschen Hilti-Standort in Kaufering präsentiert: die neu entwickelte 22 V Akku-Plattform Nuron, die ein hohes, lt. Hilti sogar beispielloses Leistungsniveau bieten soll.
Misst man den Aufwand, den ein Gerätepark durch seine Koordination und Instandhaltung verursacht, zeigen sich einige versteckte Zeitfresser: Organisation, Werkzeugbeschaffung, unnötige Ausfälle, Gerätesuche, schleichender Leistungsabfall. Dass für leichte und schwere Anwendungen kaum ein Weg an verschiedenen Werkzeugsystemen und Antrieben vorbeiführt, erzeugt dabei zusätzliche Komplexität.
Zur bauma 2019 hat Hilti seinen ersten akkubetriebenen SDS-Max Bohrhammer vorgestellt. Der kabellose Bohrhammer TE 60-A36 schließt nahtlos an die Leistung seiner netzbetriebenen Kollegen an. Das Herzstück des neuen Akku-Kombihammers TE 60- A36 ist seine Batterie: Mit 36 V und 9,0 Ah liefert der Bohrhammer laut Hilti eine bisher unerreichte Leistungsstärke unter den Akkugeräten. In Kombination mit dem speziell von Hilti entwickelten Werkzeug, ist der Bohrhammer für anspruchsvolle Bohr- und Meißelarbeiten in den Gewerken Bau, SHK und Elektro geeignet. Bei einer Schlagenergie von 8,1 J und 3.300 Schlägen pro Minute läuft das Bohren von Ankerlöchern und Durchdringungen auch in armierten Beton fast von allein.
Hilti hat eine neue Lösung für das Bohren in Beton auf den Markt gebracht: den Bohrer TE-YX, passend für das gesamte Kombihammer-Sortiment von Hilti und speziell angepasst auf die neue Generation der TE 60-ATC/AVR. Dank sechsschneidigem Kopfdesign kann jetzt deutlich schneller in armierten Beton gebohrt und die Gefahr des Verkantens auf ein Minimum reduziert werden.
Hilti bringt eine neue Lösung für das Bohren in Beton auf den Markt: den Bohrer TE-YX, passend für das gesamte Kombihammer-Sortiment von Hilti und speziell angepasst auf die neue Generation der TE 60-ATC/AVR. Dank sechsschneidigem Kopfdesign kann jetzt deutlich schneller in armierten Beton gebohrt und die Gefahr des Verkantens auf ein Minimum reduziert werden.Der Alltagstest auf der Baustelle zeigt: Ungefähr jede dritte Bohrung in Beton trifft auf Armierungseisen. Und jeder Treffer kostet Zeit. Bis zu zwei Drittel der gesamten Bohrzeit sind erforderlich, um Eisentreffer zu durchbohren. Verhakt oder verklemmt sich der Bohrer, potenziert sich dieser Zeitaufwand noch mehr. Bei Bohrarbeiten in Serie kann dies einen zeitlichen Mehraufwand von mehreren Stunden bedeuten. Die Lösung kommt mit dem neuen Bohrer TE-YX von Hilti.
Herausforderungen im Handwerk sind immer vielfältig. Besonders Serienanwendungen und leichte Meißelarbeiten sind alltäglich, bei denen es auf ein leichtes und schnelles aber auch zuverlässiges Gerät ankommt. Der TE 3 Bohrhammer erweitert die Palette der Hilti TE-Reihe um einen schnellen Allrounder, der Bohr-, Meißel- und Schraubarbeiten professionell erledigt. Das Netzgerät bietet hohe Leistung und Lebensdauer, geringes Gewicht und handliche Bauweise.
Wer beim Bohren in Beton und Mauerwerk auf eine integrierte Staubabsaugung zurückgreift, hat nicht nur eine sauberere Baustelle, sondern schützt die eigene Gesundheit durch die Vermeidung von Feinstaub und arbeitet produktiver. Hilti hat deshalb den Akku-Bohrhammer TE 4-A22 mit der DRS-Absaugung ausgestattet.
Hilti bringt den ersten Injektionsmörtel ohne Gefahrensymbole auf den Markt. Mit dem HIT-CT 1 erweitert der Befestigungsspezialist sein HIT-Dübeltechnik Angebot um das erste Produkt einer neuen zugelassenen „Clean-Tec“ Mörtel Generation.
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Kompakt, handgeführt und auf den ersten Blick unscheinbar – Stampfer und Rüttelplatten zählen dennoch zu den unverzichtbaren Baugeräten auf nahezu jeder Baustelle. Sie sorgen für die notwendige Verdichtung des Untergrunds und schaffen damit die Grundlage für dauerhaft tragfähige, ebene und schadensfreie Flächen. Ob im Pflasterbau, bei Asphaltarbeiten oder im Kanal- und Tiefbau: Ohne präzise Verdichtung drohen Setzungen, Risse und kostenintensive Nacharbeiten. Moderne Verdichtungstechnik verbindet heute bewährte Mechanik mit intelligenter Messtechnik und alternativen Antriebskonzepten.
Robust, sichtbar und zunehmend nachhaltig: Arbeitskleidung auf der Baustelle muss heute weit mehr leisten als nur Schutz vor Wind und Wetter. Sie soll extremen Belastungen standhalten, hohe Sicherheitsstandards erfüllen, ergonomisch sitzen und zugleich den wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Welche Lösungen moderne Workwear für Hoch-, Tief- und Straßenbau bietet, welche Rolle Normen und Komfort spielen und warum Arbeitskleidung auch im Wettbewerb um Fachkräfte an Bedeutung gewinnt, darüber spricht bpz mit Andreas Bühner, Sales Director DACH beim Arbeitskleidungsspezialisten Fristads.
Es gibt sicher unangenehmere Dinge, dachte ich mir, als bei Schneematsch und Temperaturen um den Gefrierpunkt in Stuttgart für einige Tage nach Rom zu reisen – eine Stadt, die zu dieser Jahreszeit bereits mit angenehmen Temperaturen und reichlich Sonne lockt. Einen weiteren guten Grund für den Ortswechsel lieferte die jährlich stattfindende Konferenz „World of Solutions“, die sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe entwickelt hat. Dort präsentierte Milwaukee Händlern und Anwendern seine neuesten Entwicklungen aus dem Geräte- und Zubehörprogramm – allerdings nicht im klassischen Messeformat, sondern praxisnah zum Anfassen und Ausprobieren. Eine Vielzahl an Innovationen auf einmal, wie man sie selbst auf großen Fachmessen kaum vermittelt bekommt.
Zum 54. Mal hat der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) zu seinem Großseminar eingeladen – und erneut Maßstäbe gesetzt: Mit rund 1.200 Teilnehmern verzeichnete die Veranstaltung, die vom 10. bis 13. Februar im Sauerland Stern Hotel in Willingen stattfand, einen neuen Rekord. Das große Interesse der Bauindustrie kommt nicht von ungefähr – und das trotz herausfordernder geopolitischer Rahmenbedingungen und konjunktureller Unsicherheiten. Im Gegenteil: Die Branche gewinnt spürbar an Bedeutung. Der Investitionsbedarf in die Infrastruktur ist enorm, die Bundeswehr etabliert sich zunehmend als bedeutender Bauherr, und die öffentlichen Ausgaben für Klimaneutralität, Bildungsinfrastruktur, Verkehr und Digitalisierung nehmen weiter Fahrt auf.
Seit 55 Jahren steht Atlas Weyhausen für Radladertechnik mit Charakter – geprägt von unternehmerischem Mut, technischem Know-how und dem festen Willen zur Eigenständigkeit. Was als Familienunternehmen begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem international anerkannten Spezialisten entwickelt. Zum Jubiläum blickt Geschäftsführer Marc Bockelmann nicht nur auf einen langen und erfolgreichen Weg zurück, sondern richtet den Blick entschlossen nach vorn. Im Gespräch mit bpz spricht er über prägende Meilensteine der Unternehmensgeschichte, den Anspruch, Technologietreiber zu bleiben, und darüber, wie ein Mittelständler auch künftig eine aktive Rolle im internationalen Wettbewerb spielen will.
Für deutsche Bauprofis steht dieses Unternehmen wie kaum ein anderes als Synonym und als einer der zentralen Pioniere des modernen Gerüstbaus: Das unmittelbar nach Kriegsende im baden-württembergischen Eibensbach gegründete Unternehmen Wilhelm Layher revolutionierte 1965 mit dem Blitz Gerüst als Steckrahmen-Systemgerüst die Branche. Neun Jahre später setzte Layher mit der Entwicklung des Allround Gerüstes als Modulsystem für komplexe Konstruktionen ein weiteres Ausrufezeichen. Auch 60 Jahre später zählt das Unternehmen weiterhin zu den Innovationstreibern der Branche – inzwischen ebenso im Bereich des digitalen Bauens. Bei einem Besuch in der Unternehmenszentrale haben wir uns die aktuellen digitalen Angebote von Layher genauer angeschaut.
Sie sind weithin sichtbar und gelten als Symbol für Fortschritt: Wo obendrehende Turmdrehkrane in den Himmel ragen, entstehen große Bauprojekte – von Brücken und Industrieanlagen bis hin zu umfangreichen Gebäudekomplexen inmitten urbaner Zentren. Derzeit jedoch hinterlässt die rückläufige Bauproduktion in Deutschland und Europa deutliche Spuren: Die Aktivität auf den Baustellen nimmt ab, und entsprechend verzeichnen Kranhersteller sinkende Umsatzzahlen. Trotz dieser kurzfristigen Dämpfer bleibt der Markt für Turmdrehkrane ein Zukunftsfeld. Urbanisierung, wachsende Infrastrukturbedarfe und steigende Investitionen in moderne Bauvorhaben sorgen mittel- und langfristig für stabile Nachfrage. Sobald die Baukonjunktur wieder anzieht, sind Turmdrehkrane für zahlreiche Projekte unverzichtbar – nicht zuletzt aufgrund der kontinuierlichen Innovationsarbeit der weltweit führenden Hersteller.
Mit dem passenden Anbaugerät wird aus jedem Bagger ein vielseitiger Alleskönner. Statt nur zu graben, kann er heben, schneiden, fräsen, verdichten oder sogar bohren – und das in unterschiedlichsten Einsatzbereichen vom Erd- und Leitungsbau bis hin zu Abbruch und Recycling. Die Vielfalt an Werkzeugen wächst stetig – ebenso wie das Bewusstsein der Anwender, dass in einem Bagger weit mehr Potenzial steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Die Hersteller haben diese Entwicklung längst erkannt und bieten heute eine nahezu grenzenlose Auswahl an hydraulischen und mechanischen Anbaugeräten, die sich flexibel je nach Maschinengröße und Aufgabe kombinieren lassen. Der Grundgedanke dahinter ist klar: Ein Bagger, der mehrere Arbeitsschritte übernehmen kann, spart nicht nur Maschinen und Personal, sondern auch wertvolle Zeit und Logistikaufwand auf der Baustelle.
