Steelwrist AB
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Gleich mehrere Produktinnovationen hat der schwedische Hersteller Steelwrist jetzt an seinem neuen Deutschland-Standort Norderstedt (bei Hamburg) internationalen Journalisten präsentiert. Kernstück ist die neue Tiltrotatoren-Generation. Mit Eigenschaften wie einem integrierten Schmiersystem und einer sensorbasierten Sicherheitslösung bietet sie neue technologische Lösungen, die Effizienz und Arbeitssicherheit von Baggern weiter steigern sollen.
Eine für Steelwrist komplett neue Produktkategorie – die Rotorkupplung – soll Nutzern zudem als einfache und kostengünstige Lösung den Weg in die Welt der Rotationstechnologie erleichtern. Darüber hinaus kommt Steelwrist auch mit einer neuen Generation von Anbauverdichtern und neuen Greifer-Modellen auf den Markt.
„Bei unserem neuen Tiltrotator XTR20 handelt es sich nicht um ein Facelift der vorherigen Modellgeneration, sondern um ein völlig neues Produkt“, sagt Steelwrist-CEO Stefan Stockhaus in Norderstedt. Zunächst einmal ist der XTR20 leichter und flacher als sein Vorgänger. Trotz dieser kompakten Bauweise behält das auf Bagger von 16 bis 20 t ausgerichtete Modell den Neigungswinkel von 45° bei und hat ein höheres Drehmoment. Dazu wurde das Getriebe neu konstruiert, sodass es nun für die laut Stockhaus beste Neigungsgeometrie seiner Klasse sorgt. Für hohe Genauigkeit bei der Positionierung sorgen die standardmäßig eingebauten Neigungs- und Rotationssensoren.
Integriertes Schmiersystem
Eine komplette Neuentwicklung ist auch das in den Tiltrotator integrierte Schmiersystem OptiLube. Das System sorgt automatisch für die Schmierung, sodass der Tiltrotator immer in der richtigen Menge, zum richtigen Zeitpunkt und mit einem optimierten Fett geschmiert wird. Die Gefahr, dass der Bediener vergisst, das Gerät zu schmieren oder es nicht ausreichend schmiert, ist damit gebannt. Das verwendete Schmiermittel wurde speziell für Steelwrist-Tiltrotatoren entwickelt. Es reduziert die Reibung und verlängert die Lebensdauer. Es verhindert auch die Nutzung von sehr flüssigem oder minderwertigem Fett, was vorkommt, wenn der Tiltrotator an das Zentralschmiersystem des Baggers angeschlossen ist.
OptiLube ist in das Steuersystem des Tiltrotators integriert, ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Schmierleistung und warnt den Bediener, wenn es Zeit ist, die Schmierstoffkartusche auszutauschen. Diese Funktion macht Rätselraten und Routinekontrollen überflüssig und ermöglicht dem Bediener, sich ohne Unterbrechungen auf die Arbeit zu konzentrieren.
Sensorgestützte Sicherheitslösung
Für besonders zukunftsweisend hält man bei Steelwrist die neue Tiltrotator-Sicherheitslösung Locksense. Das patentierte, sensorgestützte System sorgt für eine sichere Verriegelung der Anbaugeräte und macht die bisher nötigen Kabel an exponierten Stellen überflüssig. Bediener erhalten sowohl visuelle als auch akustische Bestätigungen, sodass jeder Wechsel des Arbeitsgeräts sicher und zuverlässig erfolgt. Die Batterielebensdauer beträgt etwa fünf Jahre. Bei Steelwrist ist man überzeugt, dass man mit dieser Lösung kommenden EU-Vorschriften zur Sicherheit von Tiltrotatoren vorausgreift. „In fünf Jahren könnte die Sensortechnologie bereits vorgeschrieben sein“, sagt Stefan Stockhaus.
Die neuen Tiltrotatoren sind mit Schnittstellen nach dem symmetrischen Standard (S-Standard) erhältlich, dem international am schnellsten wachsenden Standard. Dank des modularen Aufbaus ist es möglich, den Tiltrotator vom S-Typ auf den SQ-Typ aufzurüsten. Mit der Steelwrist SQ-Technologie kann der Fahrer in nur wenigen Sekunden zwischen hydraulisch angetriebenen Arbeitsgeräten wechseln, ohne dabei die Kabine zu verlassen. Optional kann der XTR20 zusätzlich mit einem eigens zugeschnittenen Drei-Finger-Greifer ausgerüstet werden, der die Reichweite des Baggers verbessert und seine Effizienz noch mal vergrößert. Dank einer verbesserten Geometrie hat der Greifer eine große Öffnungsweite, er schließt nahezu vollständig und er bietet eine laut Steelwrist unübertroffene Präzision bei der Handhabung. Dem XTR20 sollen Zug um Zug weitere Modelle für Bagger anderer Größenklassen folgen.
Rotorkupplungen als Einstieg
Um Unternehmen den Einstieg in die Rotationstechnologie zu erleichtern, bietet Steelwrist nun auch Rotorkupplungen an: die Modelle XR7 für Bagger von 4 bis 7 t und XR20 für Bagger von 14 bis 20 t. Rotorkupplungen sind zwar weniger effizient als Tiltrotatoren, doch ebenso wie die Tiltrotatoren ermöglichen sie eine stufenlose 360°-Drehung des Anbaugerätes, sind dabei aber einfacher zu bedienen und kostengünstiger. Zum Listenpreis von 11.000 Euro soll der XR7 angeboten werden. Das sind 60 % weniger als der vergleichbare Tiltrotator.
Die Rotorkupplungen XR7 und XR20 zeichnen sich durch eine robuste Bauweise, eine geringe Bauhöhe und ein geringes Gewicht aus. Die Installation ist schnell und einfach, da kein separates Steuerungssystem erforderlich ist. Die Maschine muss mit mindestens einer Doppelanschluss-Hilfsleitung ausgestattet sein. Eine zusätzliche Hilfsleitung kann zum Betrieb einer optionalen Greifereinheit oder eines hydraulischen Arbeitsgeräts unter der Rotorkupplung verwendet werden. Die Drehgelenke mit hohem Durchfluss im XR7 und XR20 ermöglichen den Einsatz von Arbeitsgeräten mit hohem Durchflussbedarf wie Hydraulikhämmern, Verdichtern und Greifern. Das High-Flow-Schwenkdesign sorgt für maximale Durchflusseffizienz, sodass die Arbeitsgeräte ihre beste Leistung erbringen können. Es ist möglich, die Rotorkupplung XR7 und XR20 mit einem absoluten Rotationssensor aufzurüsten, um die Genauigkeit, Steuerung und Integration mit Maschinensteuerungssystemen zu verbessern. Die nächsten Modelle, den XR10 für Bagger von 8 bis 10 t sowie eine Rotorkupplung für Kompaktbagger von 4 bis 5 t hat Steelwrist bereits in der Pipeline.
Neue Anbauverdichter
Steelwrist präsentierte in Norderstedt auch eine neue Generation von Anbauverdichtern, die für den Einsatz unter den Tiltrotatoren optimiert wurden. Die HCX-Reihe verfügt über die gleiche Verdichtungskraft der Vorgängerreihe, benötigt aber nur noch die Hälfte des Öldurchflusses. Die neue Verdichterreihe besteht aus sechs Modellen vom HCX6 bis zum größten HCX26 und deckt Bagger von 2 bis 26 t ab. Die Verdichter bieten eine reibungslose, intuitive Manövrierfähigkeit und ermöglichen eine präzise Positionierung und optimale Verdichtung. Darüber hinaus verfügen die HCX-Verdichter über ein energieeffizientes Design, das zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch führt.
Neues gibt es auch bei den Steelwrist-Greifern. Fünf neue Mehrzweckgreifer (MGC) und vier Sortiergreifer (SGX) hat das Unternehmen jetzt im Angebot. Die Mehrzweckgreifer reichen vom MGX2 für die kleinsten Kompaktbagger bis zum MGX26 für Bagger bis 26 t. Die vielseitigen Mehrzweckgreifer sind für den Einsatz im allgemeinen Baugewerbe, beim Heben schwerer Lasten, beim Steinlegen, Sortieren, beim Laden von Holz, bei der Handhabung von Altholz und bei leichten Abbrucharbeiten konzipiert.
Bei den Sortiergreifern reicht die Palette vom kleinsten Modell für Bagger von 5 bis 8 t (SGX8) bis zu SGX26 für Bagger bis 26 t. Die Sortiergreifer eignen sich besonders für den Umgang mit härteren Materialien wie Steinen, großen Steinen, Holz und Schrott sowie für Recycling, Sortierung und mittelschwere Abbrucharbeiten.
bpz meint: Bei kaum einem Produkt für die Bauindustrie tut sich im Moment so viel wie bei den Tiltrotatoren: Rototilt, Engcon, Oilquick und nun auch Steelwrist sind in den letzten ein bis zwei Jahren mit Produktinnovationen auf den Markt gekommen. Bei einer Marktdurchdringung im einstelligen Bereich ist das Potenzial für Tiltrotatoren in Deutschland enorm. Doch zugleich lassen die hohen Einstiegsinvestitionen viele potenzielle Käufer zögern. Steelwrist versucht es nun mit einer zweigleisigen Strategie: zum einen damit, den Tiltrotator technologisch weiter zu verbessern, um die Kunden mit noch höheren Effizienzgewinnen für ihre Bagger zu überzeugen, und zum anderen mit dem Angebot eines kostengünstigeren Einstiegsproduktes, das diejenigen erreichen soll, denen die Investition in einen Tiltrotator noch zu hoch ist.
Weitere Informationen:
www.steelwrist.de
Gleich mehrere Produktinnovationen hat der schwedische Hersteller Steelwrist jetzt an seinem neuen Deutschland-Standort Norderstedt (bei Hamburg) internationalen Journalisten präsentiert. Kernstück ist die neue Tiltrotatoren-Generation. Mit Eigenschaften wie einem integrierten Schmiersystem und einer sensorbasierten Sicherheitslösung bietet sie neue technologische Lösungen, die Effizienz und Arbeitssicherheit von Baggern weiter steigern sollen.
Steelwrist erweitert sein Produktportfolio um vollständig gegossene TCX-S30/180- und S30/180-Schnellwechsler. Beide Typen können je nach Kundenwunsch mit mechanischer oder hydraulischer Verriegelung geliefert werden. Schnellwechsler aus Gussstahl sind hinsichtlich der Kombination aus Festigkeit und Gewicht gegenüber geschweißten Modellen im Vorteil. Zusätzlich werden sowohl der TCX als auch der S30-Schnellwechsler mit einem vorderen Sicherheitshaken geliefert, der den neuen Vorschriften für die Sicherheit von Schnellwechslern entspricht.
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Sehr ambitioniert waren die Ziele des Geräteherstellers Stihl nach dem ersten Corona-Jahr. Verständlich: Während viele Branchen unter massiven Einbrüchen litten, erlebte Stihl einen regelrechten Nachfrageboom, weil zahlreiche Menschen in der Pandemie verstärkt in Haus und Garten investierten. Die damals angepeilten 8 Mrd. Euro Jahresumsatz erwiesen sich jedoch im weiteren Verlauf der Krisenjahre als nicht erreichbar. Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre zeigte sich Stihl bemerkenswert widerstandsfähig und behauptete seine starke Marktposition. Aktuelle Unsicherheitsfaktoren wie Zölle, geopolitische Spannungen und eine verhaltene Konsumstimmung dämpfen allerdings die Erwartungen. Um auch künftig erfolgreich zu bleiben, setzt das Unternehmen konsequent auf Akkutechnologie, Innovationskraft und die bewährte Qualität seiner Produkte „Made in Waiblingen“.
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Die Garten- und Landschaftsbauer sind wahre Allrounder für alles, was draußen wächst, steht, läuft oder fließt – vom ersten Spatenstich bis zur dauerhaften Pflege. Sie planen und gestalten Parks, Gärten und Außenanlagen, entwickeln Ideen und setzen diese fachgerecht um. Zum Repertoire gehören der Bau von Wegen, Terrassen, Einfahrten und Plätzen ebenso wie die Errichtung von Stützmauern, Zäunen oder Carports. Auch die Installation von Bewässerungssystemen und Außenbeleuchtung zählt zu ihren Aufgaben. Nach Abschluss der Bauarbeiten sorgen sie zudem für die fachgerechte Pflege und Instandhaltung der Anlagen. Für all diese Tätigkeiten setzen GaLaBauer auf kompakte, leistungsfähige Maschinen, die den Arbeitsalltag deutlich erleichtern.
In Erlangen bewegt sich was – und das im großen Stil. Im Süden der traditionsreichen Universitätsstadt, die seit dem Zweiten Weltkrieg vom Technologiekonzern Siemens geprägt ist, entsteht mit dem Siemens Campus Erlangen ein neuer, lebendiger Stadtteil. Auf rund 540.000 m² Fläche werden großzügige Grünanlagen, Freiflächen, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und Services das Gelände zu einem modernen Arbeits- und Lebensraum machen. Auch im Westen der Stadt herrscht rege Bautätigkeit. Auf dem Areal des Siemens-Standorts F80, westlich des Main-Donau-Kanals, entsteht ein High-Tech-Campus für Entwicklung und Fertigung. Besonders bemerkenswert: Beim Rückbau der alten Produktionsgebäude werden ausschließlich elektrische Baumaschinen eingesetzt.