Nüdling: Trecona-perfekt-Entwässerungsrinnensystem

Einfach und zeitsparend Geraden und Bögen erstellen

FRANZ CARL NÜDLING Basaltwerke GmbH + Co. KG

Kontakt:
Ruprechtstraße 24
36037 Fulda
Deutschland

Tel.: +49 661 8387-0

Online:

Bericht teilen?

Bei der Anlage von Straßen und Plätzen ist die Entwässerung der Fläche sicherzustellen. Dies geschieht in der Regel über Rinnensysteme, die das Oberflächenwasser den Kanalisationsschächten zuführen. Besonders einfach und zeitsparend lassen sich Rinnen mit dem neuen Trecona perfekt-System von F.C. Nüdling Betonelemente GmbH + Co. KG erstellen. Auch wenn die Versickerung des Regenwassers an Ort und Stelle nach dem Wasserhaushaltsgesetz immer mehr an Bedeutung gewinnt, werden öffentliche Straßen zur sicheren Entwässerung an ein Kanalisationssystem angeschlossen. Die Wasserführung übernimmt eine Rinne, die meist im Bordsteinbereich angelegt wird. Sie sollte im Idealfall eine Muldenausprägung aufweisen, um auch größere Niederschlagsmengen aufnehmen zu können. Zudem muss die Befahrbarkeit gewährleistet sein. Mit dem Trecona perfekt-System lassen sich Rinnen optimal gestalten und in kurzer Zeit regelgerecht einbauen.

Das Trecona perfekt-System besteht aus leicht versetzbaren Betonsteinelementen, die sich zu einer kompletten Rinne mit hoher und dauerhafter Verbundwirkung zusammensetzen lassen. Der Rinnenstein ist in 30 cm und in 50 cm Breite sowie mit und ohne Stich erhältlich und passt zu den gängigen Ablaufschächten. Die Elemente sind bereits als Rinne vorgeformt. Sie bestehen aus dreiteiligen Betonsteinen, die versetzt zueinander angeordnet sind. Mit nur einem Rinnenelement können geradlinige Rinnenführungen sowie Rechts- oder Linksbögen hergestellt werden. Ein Passschnitt ist nur bei Bewegungsfugen notwendig. Die Steine sind dann im verlegten Zustand kraftschlüssig miteinander verbunden. Durch eine 3,5 cm tiefe Scheinfuge entsteht die Optik von drei Quadrat-Steinen im Läuferverband mit einem gleichmäßigen Fugenbild. Die Seiten der Steine sind senkrecht ausgebildet und eignen sich daher als Widerlager für anzupflasternde Flächen. Da das Verbundsystem des Pflasters eine 4 mm breite Zwangsfuge vorgibt, lässt sich bei der Verlegung immer ein gleichmäßiges Fugenbild erzielen. Außerdem können durch den DIN-gerechten Stich auch die Anschlüsse an genormte Guss-Einlaufelemente problemlos erstellt werden.

Die Verlegung

Die Rinnensteine sind auf einem Betonfundament gem. DIN 18318: 2012, Pkt. 3.9.2 von 20 cm Dicke höhen- und fluchtgerecht zu versetzen. Der Fugenabstand von mindestens 8 mm und höchstens 12 mm ist einzuhalten. Da die Steinkopflänge von der einen zur anderen Rinnenseite zunimmt, entsteht eine leichte Keilform. Soll die Rinne gerade verlegt werden, müssen die einzelnen Elemente jeweils abwechselnd um 180° gedreht eingebaut werden, so dass die schmale Seite abwechselnd rechts oder links liegt. Wird die Schmalseite links verlegt, entsteht ein Linksbogen. Entsprechend lässt sich ein Rechtsbogen durch die Schmalseite nach rechts ausbilden. Aufgrund der bereits vorgeformten Steine mit den gleichmäßigen Scheinfugen entstehen die bei der Erstellung von Bögen üblicherweise auftretenden Keilfugen nicht. Vor Verlegung der Rinnenelemente ist eine Schnur zu spannen, entlang deren Führung die Elemente verlegt werden. Sollen Bögen verlegt werden, müssen diese durch den vorgegebenen Verlauf des Pflasters nicht extra abgesteckt werden.

Folgende Radien lassen sich mit Trecona perfekt erreichen:

  • Bei der Breite von 30 cm entsteht ein Mindestradius von 2,00 m ohne ein aufweiten der Außenfugen.
  • Bei einer Breite von 50 cm entsteht ein Mindestradius von 4,00 m ohne ein aufweiten der Außenfugen.

Werden die Außenfugen aufgeweitet, lassen sich die vorgegebenen Mindestradien unterschreiten. Bei kleineren Radien müssen gesägte Einzelsteine bauseits hergestellt werden.

Bewegungsfugen erstellen

Nach DIN 18318:2012 Pkt. 3.9.2 werden bei Entwässerungsrinnen Bewegungsfugen im Abstand von höchstens 12 m und bei befahrenen Rinnen von 4 – 6 m mit mindestens 8 mm und höchstens 15 mm Breite gefordert. Zum Erstellen der Bewegungsfugen müssen zunächst zwei Normalsteine links oben und rechts unten geschnitten werden. Die Sägeabschnitte werden jeweils links und rechts angeschlossen, sodass sich ein gerader Steinverlauf ergibt. Hier werden dann die Bewegungsfugen erstellt. Diese müssen an gleicher Stelle auch durch die begleitenden Bordsteine verlaufen. Im Umfeld von Straßenabläufen (Entwässerungsschächte) sollten nicht nur unmittelbar zum Schachtdeckel hin Bewegungsfugen ausgeführt werden, sondern auch ca. 50 – 80 cm vor und hinter dem Ablauf. Die Bewegungsfuge ist über die gesamte Konstruktion auszuführen (siehe Arbeitspapier 618/2 der FGSV). Diese müssen daher auch durch das Fundament sowie die anschließenden Bordsteine fortgeführt werden. Im Fundament und zwischen den Pflastersteinen wird übereinander ein Dehnfugenband bzw. eine Dehnscheibe aus recyceltem Kautschuk mit einer Shorehärte von ca. 50° eingestellt. Die Verwendung von Styropor oder ähnlichen Stoffen ist nicht zu empfehlen, da die erforderliche Rückstellfähigkeit fehlt. Wird das Pflaster nicht direkt in den Fundamentbeton versetzt, sollte die Bewegungsfuge nur im Beton ausgebildet werden. Im Zuge der Pflasterung wird dann exakt darüber das Dehnfugenband ab Oberkante Fundamentbeton eingestellt.

Fugenschluss

Die Fugen sind mit gebundenem Fugenfüllstoff zu schließen. Vor einbringen des Fugenmaterials ist die Rinne vorzunässen. Durch den angeformten, patentierten Auslaufschutz entfällt das seitliche Schließen der Fugen. Bei der Rinnenbreite 30 cm beträgt der offene Fugenanteil 420 cm³/Stein bzw. der Fugenmaterialverbrauch 3,78 Liter/Meter (420cm³ x 9=3.780 cm³ = 3,78 Liter). Bei der Rinnenbreite 50 cm beträgt der offene Fugenanteil 670 cm³/Stein bzw. der Fugenmaterialmaterialverbrauch 4,02 Liter/Meter (670 cm³ x 6 = 4.020 cm³ = 4,02 Liter). Die Fugenmasse sollte eine Festigkeit von min. 25 N/mm² und max. 35 N/mm² haben.

Trecona perfekt von F.C. Nüdling Betonelemente ist ein System mit vielen Vorteilen. Durch das Ein-Stein-System können Rinnenführungen sowohl gerade als auch im Bogen hergestellt werden. Durch die Scheinfuge entsteht die Optik von drei Einzelsteinen mit einem gleichmäßigen Fugenbild. Der spezielle, dreiteilige Steinaufbau bedingt bei der Verlegung eine automatische Verzahnung der Steine untereinander und ermöglicht so eine hohe Lagestabilität. Durch den patentierten Auslaufschutz an den Außenseiten sind auch bei einem Aufweiten der Außenfugen die Verschlussrippen noch wirksam. Eingebrachtes Fugenmaterial kann nicht heraustreten. Ebenfalls entfällt ein aufwendiges schließen der Außenfugen. Durch die Steinhöhe von 15 cm können die Rinnen- und die Bordsteine auf dem gleichen Fundamentniveau versetzt werden.

Weitere Produkte aus der Kategorie Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau:

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Mall
11. Auflage erschienen
„Ratgeber Regenwasser“ von Mall
Mall

Zwei Jahre nach der letzten Aktualisierung ist die 11. Auflage des „Ratgebers Regenwasser“ von Mall erschienen. Fachbuchautor und Regenwasser-Experte Klaus W. König hat auch diesmal wieder zwölf aktuell diskutierte Fachthemen der Siedlungswasserwirtschaft für einen zeitgemäßen Umgang mit Regenwasser zusammengetragen.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Neben seinen Neu- und Weiterentwicklungen in den Bereichen Regenwasser, Abwasser und wassergefährdende Flüssigkeiten zeigt Mall auf der IFAT 2026 erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasser-Umfeld. (Bild: Mall)
Neue Lösungen für den Trinkwasserbereich
Mall auf der IFAT 2026
Neben seinen Neu- und Weiterentwicklungen in den Bereichen Regenwasser, Abwasser und wassergefährdende Flüssigkeiten zeigt Mall auf der IFAT 2026 erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasser-Umfeld. (Bild: Mall)

Auf der IFAT 2026 präsentiert Mall neben seinen Lösungen für Regenwasser, Abwasser und den Umgang mit wasser-gefährdenden Flüssigkeiten erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasserbereich. Dazu gehört der Mengenmessschacht VodaCheck zur präzisen Durchflussmessung, den Mall erstmals auf seinem Messestand zeigt. Im Produktbereich Regenwasser liegt der Schwerpunkt auf neuen und gemäß den Anforderungen der aktuellen DWA-Arbeitsblätter A 138 und A 102 weiterentwickelten Lösungen zur Behandlung und Versickerung, wie z.B. der Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung vor einer Versickerung.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Dank effektiver Reinigung des Niederschlagswasser nach DWA-A 138-1 eignet sich die ACO Stormclean Familie im Straßenbereich zur Bewässerung der Baumstandorte. (Bild: Aco)
Schlankes System für viele Anforderungen
ACO: Entwässerungslösung ACO DRAIN Stormclean
Dank effektiver Reinigung des Niederschlagswasser nach DWA-A 138-1 eignet sich die ACO Stormclean Familie im Straßenbereich zur Bewässerung der Baumstandorte. (Bild: Aco)

Zur IFAT 2026 erweitert ACO sein Stormclean‑Portfolio um eine neue Systemlösung für die Linienentwässerung. ACO DRAIN Stormclean ist in Kombination mit den ACO DRAIN Rinnensystemen Multiline oder PowerDrain ein lineares Regenwasserbehandlungssystem mit Filterkasten für eine Anschlussfläche von 100 bis 400 m². Eine integrierte Vorbehandlung schützt die nachgelagerte Substratfilterstufe und sorgt für lange Wartungsintervalle. Das mehrstufige System hält abfiltrierbare Stoffe (AFS63), Schwermetalle, Mikroplastik und weitere typische Verkehrsflächenbelastungen sicher zurück.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Rehau
Digitale Tools und modulare Speicher
Rehau: Neue Lösungen für Regenwasser, Kanal und Nahwärme
Rehau

Auf der IFAT präsentiert Rehau als Systemanbieter zukunftssichere Lösungen für Wassermanagement, Kanaltechnik sowie Geothermie und Nahwärme. Zu den Highlights zählen die cloudbasierte Planungssoftware RAUSIKKO NEO, die modulare Speicherlösung RAUSIKKO Box MX und das nachhaltige Abwassersystem nevoPP mit erweiterten Dimensionen bis DN 800. Ergänzt werden diese durch innovative Reinigungslösungen, 3D-Druck-Schächte und TÜV-zertifizierte Erdwärmesonden sowie neue Nahwärmerohre mit flexibler CLIP-FLEX-Muffe.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Fränkische zeigt auf der IFAT unter anderem modular aufgebaute Speicherrigolensysteme, die über Rückhaltung und Ableitung hinaus auch als Zisterne genutzt werden können und so die langfristige Bevorratung von Regenwasser ermöglichen. (Bild: Fränkische)
Lösungen für die klimaresiliente Stadt
Fränkische: Regenwassermanagement
Fränkische zeigt auf der IFAT unter anderem modular aufgebaute Speicherrigolensysteme, die über Rückhaltung und Ableitung hinaus auch als Zisterne genutzt werden können und so die langfristige Bevorratung von Regenwasser ermöglichen. (Bild: Fränkische)

Im Zentrum des Auftritts von Fränkische auf der IFAT 2026 stehen Lösungen für das Regenwassermanagement in der klimaresilienten Stadt. Im Mittelpunkt stehen dabei Systeme zur Regenwasserbewirtschaftung von der vorgelagerten Behandlung belasteter Regenabflüsse bis zur Rückhaltung und Ableitung des Niederschlagswassers, der nutzungsorientierten Speicherung und der kontrollierten Versickerung. Diese Lösungen unterstützen neben einer umweltschonenden Entwässerung versiegelter Flächen insbesondere die Realisierung blau-grüner Infrastrukturen. Damit schaffen sie die grundlegenden Voraussetzungen für die sichere Bewältigung von klimawandelbedingten Extremwettersituationen wie Starkregen oder langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden. Zudem ermöglichen sie einen optimalen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Mit seinen klimafreundlichen Pflastersteinen reduziert Kann den CO2-Ausstoß gegenüber herkömmlich hergestelltem Betonpflaster. (Bild: Kann)
Positive Klimabilanz
Kann: Nachhaltige Pflastersteine
Mit seinen klimafreundlichen Pflastersteinen reduziert Kann den CO2-Ausstoß gegenüber herkömmlich hergestelltem Betonpflaster. (Bild: Kann)

Kann verfügt über eine ganze Produktpalette an klimafreundlichen Pflastersteinen, die den CO2 einsparen. Das Herzstück ist der neuartige Pflasterstein ProKlima Zero. Er reduziert 100 % CO2 gegenüber einem herkömmlich hergestellten Betonpflaster. Dies gelingt durch den Einsatz eines innovativen CO2-speichernden Rohstoffs. Die Kompensation des CO2 findet beim ProKlima Zero nicht extern statt, sondern im Stein selbst. Basis für diese Technologie ist der natürliche Kohlenstoffkreislauf. Bei diesem Prozess bewegen sich die Kohlenstoffatome frei zwischen der Atmosphäre, dem Land, den Ozeanen sowie den lebenden Organismen. Wälder, Moore und Ozeane nehmen das CO2 aus der Atmosphäre auf und stellen es den Pflanzen zur Photosynthese und zum Wachstum zur Verfügung. Die Pflanzen speichern den Kohlenstoff. Erst durch das Absterben oder Verbrennen wird er wieder freigesetzt.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Funke
Systeme für Entwässerung
Funke: VPS Turbo / UrbanClean Filter
Funke

Auf ihrem Messestand zeigt die Funke Kunststoffe GmbH, wie Infrastruktur heute funktioniert: vernetzt, durchdacht, praxisnah und systemorientiert. Im Fokus stehen innovative Lösungen aus den Bereichen Regenwasserbewirtschaftung, Hausanschlüsse, Rohrverbindungen, Schachtabstürze und Bodenbefestigung. Stellvertretend zu nennen sind der Funke VPS Turbo, mit dem sich Hausanschlüsse nachträglich herstellen lassen, sowie der UrbanClean Filter, der ein breites Spektrum an Schadstoffen aus dem urbanen Raum zurückhält.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Funke
Platzsparende Abwassertechnik
Funke-Lösungen bei innerörtlicher Kanalsanierung
Funke

Im Ansbacher Stadtteil Meinhardswinden ersetzte die Abwasserentsorgung Ansbach AöR ein in die Jahre gekommenes Kanalnetz durch ein modernes, modifiziertes Mischsystem. Besondere Herausforderungen stellten dabei die beengten Platzverhältnisse im Straßenraum sowie die geringe Distanz zwischen Misch- und Fremdwasserkanal dar. Um beide Leitungen trotz enger Baugräben dauerhaft und betriebssicher zu führen, kamen kompakte Rohr- und Schachtlösungen aus Kunststoff zum Einsatz.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Mit FA-UNI 150 hat Fernco ein universelles Element auf den Markt gebracht, das Rohre aller Art mit der Nennweite DN 150 unkompliziert seitlich an vollwandige Hauptrohre mit einer Wandstärke ab 23 mm anschließt. (Bild: Fernco)
Hauptrohre fehlerfrei seitlich anbinden
Fernco: Universalanschluss FA-UNI 150
Mit FA-UNI 150 hat Fernco ein universelles Element auf den Markt gebracht, das Rohre aller Art mit der Nennweite DN 150 unkompliziert seitlich an vollwandige Hauptrohre mit einer Wandstärke ab 23 mm anschließt. (Bild: Fernco)

Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.