MaGaZiN

Verstärkung in der Meiller-Geschäftsführung

Meiller Geschäftsführung
Mit Wirkung zum ersten Dezember wurde Dr. Sebastian Simon zum Geschäftsführer Technik der F. X. Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik - GmbH & Co KG bestellt. Dr. Simon übernimmt künftig bei Meiller die Führung der Bereiche Entwicklung und Konstruktion, Auftragsmanagement und Logistik mit Exportkontrolle, Fahrzeugbau, Leistungs-zentrum Hydraulik sowie Produktsicherheit und Homologation. In Slany (Tschechien) tritt Dr. Simon als Mitgeschäftsführer in das Unternehmen ein.

Bis Oktober 2018 war Dr. Simon als Geschäftsführer Technik und Finanzen für die Palfinger Platforms GmbH tätig. Seit 2015 richtete er dort die Business Unit Hubarbeitsbühne erfolgreich neu aus und konnte die Marktanteile in entscheidenden Segmenten nachhaltig steigern.

Dr. Simon hat an der TU Darmstadt sein Diplom in Wirtschaftsingenieurwesen sowie seine Promotion erworben. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der internationalen Strategieberatung McKinsey & Company, bei der er von 2003 bis 2006 Klienten aus der Automobilindustrie und dem Maschinenbau beriet. Anschließend verantwortete Dr. Simon von 2006 bis 2015 verschiedene Positionen für die Bosch Rexroth AG in Neu-Ulm (Leitung Produktionsprogrammplanung im Leitwerk hydraulische Antriebe), Peking (Leitung Logistik hydraulische Antriebe für mobile Anwendungen und Windenergie) und Lohr am Main (Leitung Stabsstelle für Benchmarking und Restrukturierung).

Mehr zum Thema MaGaZiN

Baustelle des Monats: Die Trinitatiskirche

Sonderverfugung sperrt Feuchtigkeit aus

bpz0918BaustelledesMonats1

Geneigte Klinkerflächen der Trinitatiskirche mit Spezialmörtel gegen Wassereintritt abgedichtet

Die Trinitatiskirche in Hainichen besitzt eine außergewöhnliche Ziegelfassade: Viele verklinkerte Bereiche an den Außenwänden bilden deutliche Schrägen aus. Um die höhere Beanspruchung durch langsamer ablaufendes Wasser oder liegenbleibenden Schnee abzufangen, wurden diese schrägen Flächen mit glasierten Ziegeln ausgeführt. Allerdings erwies sich die Glasur als Schwachstelle, die zu einem allmählich schwindenden Verbund zwischen dem Fugenmörtel und den Ziegeln führte. Nach über 115 Jahren Standzeit erforderte der Zustand von Mauerwerk und Fugen dringend eine umfassende Sanierung.

Mehr zum Thema Baustelle des Monats

Bobcat: Teleskoplader TL43.80

Maximale Kapazität und Hubhöhe

Dank einer hohen Hubkraft von 4,3 t und einer maximalen Hubhöhe von fast 8 m verfügt der TL43.80HF trotz seiner kompakten Abmessungen (Breite 2,30 m, Länge unter 5 m) über beeindruckende Leistungsparameter. (Bild: Doosan Bobcat EMEA)

Der neue leistungsstarke Bobcat-Teleskoplader TL43.80 hat auf der GaLaBau seine Deutschlandpremiere gefeiert. Er soll zukünftig den oberen Abschluss der Teleskoplader-Reihe von Bobcat bilden. Der TL43.80HF ist eine Lösung für Anwendungen zum Transport schwerer Lasten in Bereichen wie Industrie, Fertigung, Baustoffe, Lagerhaltung, Steinbruch und Bergbau sowie in einer speziellen Agri-Ausführung auch im Agrar-Bereich. Dank einer hohen Hubkraft von 4,3 t und einer maximalen Hubhöhe von fast 8 m verfügt der TL43.80HF trotz seiner kompakten Abmessungen (Breite 2,30 m, Länge unter 5 m) über beeindruckende Leistungsparameter, in denen Robustheit, die Fähigkeit zum Arbeiten in unwegsamem Gelände und Anwenderfreundlichkeit für den Bediener in der gleichen Maschine vereint werden.

Er verfügt über einen Bobcat D34 Motor, der 130 PS leistet und die Emissionsvorschriften der Stufe IV/T4final erfüllt. Wie alle Bobcat-Teleskoplader besitzt der TL43.80 einen hochgradig leistungsstarken Hydrostatikantrieb, der leichtgängige Leistung mit hohem Raddrehmoment zum Graben und Schieben schnell dann liefert, wenn man ihn braucht. Der Betrieb ist sicher und einfach, und es gibt viele zusätzliche Funktionen, die beim schnellen und effizienten Erledigen von Arbeiten helfen: zwei sofort umschaltbare Drehzahlbereiche, Schaltautomatik bei hohen Lasten, Speed-Management-System (SMS), dynamisches Bremsen und Kriechpedal.

Mit der Bobcat HF-Technologie (HF = „High Flow“, hoher Hydraulikdruck) erhält der TL43.80 dank branchenweit bester Ausleger-Arbeitstaktzeiten die zusätzliche Energie, die er zum Ausführen anspruchsvollster Aufgaben benötigt. Selbst bei niedrigen Motordrehzahlen lässt sich die Produktivität steigern: die lastabhängig geregelte Pumpe liefert 190 l/min bei 250 bar (Zusatzhydraulikleitung: 150 l/min). Bei gleichzeitiger Verwendung aller Hydraulikfunktionen liefern das Schnellstart- und Durchflussverteilungssystem zum Gewährleisten einer optimalen Produktivität sofort den vollen Öldruck.

Zum Gewährleisten von Langlebigkeit auch bei anspruchsvollsten Arbeiten ist der TL43.80 mit Schwerlastachsen von Dana-Spicer ausgestattet. Diese Hochleistungsachsen verfügen über zentrale Differentialkegelräder, Betriebsbremsen im Ölbad, drei Planetengetriebe in Naben, einen in der oberen Position geschützten Lenkzylinder sowie einen Positionssensor zum Neuausrichten der Räder nach dem Wechsel des Lenkmodus.

Mehr zum Thema Hebe- / Fördertechnik

Trend

Tiny Houses – Wohnen im Kleinformat

Tiny Houses

Die Finanzkrise 2007/2008 hat in den USA nicht nur Billionenwerte vernichtet – sie hat auch bei Teilen der Bevölkerung zu einem Umdenkungsprozess geführt. Denn seit dem großen Knall werden die Wohnungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten immer kleiner. So verkleinerte sich die durchschnittliche Wohnfläche eines Einfamilienhauses bereits zwei Jahre nach dem absoluten Spitzenwert von 2007 um 5 % auf 226 m². Die Phase des Gesundschrumpfens wurde eingeläutet. Weil „Bigger is better“ immer weniger Anhänger fand, entstand in der Zeit nach der Krise mit dem sogenannten Tiny House Movement eine gesellschaftliche Bewegung, die das Leben in kleinen Häusern propagiert.

Die Finanzkrise 2007/2008 hat in den USA nicht nur Billionenwerte vernichtet – sie hat auch bei Teilen der Bevölkerung zu einem Umdenkungsprozess geführt. Denn seit dem großen Knall werden die Wohnungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten immer kleiner. So verkleinerte sich die durchschnittliche Wohnfläche eines Einfamilienhauses bereits zwei Jahre nach dem absoluten Spitzenwert von 2007 um 5 % auf 226 m². Die Phase des Gesundschrumpfens wurde eingeläutet. Weil „Bigger is better“ immer weniger Anhänger fand, entstand in der Zeit nach der Krise mit dem sogenannten Tiny House Movement eine gesellschaftliche Bewegung, die das Leben in kleinen Häusern propagiert. Die reduzierten, in der Regel  mobilen Eigenheime sind 30 bis 50 m² groß und ihre Bau- und Folgekosten daher wesentlich geringer als bei großen Einfamilienhäusern.

In den letzten Jahren ist der Trend zu den Wohnwürfeln auch in Deutschland zu spüren. Das Leben auf kleinem Fuß wird durch die aktuelle Situation in den deutschen Städten begünstigt: Die Preise für Wohnraum steigen rasant, sodass alternative Wohnmodelle immer interessanter werden. Hinzu kommt, dass die Zahl der Single-Haushalte in Deutschland bei knapp 40 % liegt – und Alleinstehende sind die ideale Zielgruppe für das Leben auf wenigen Quadratmetern. Auch die früheren Statussymbole wie ein großes Haus oder Auto verlieren an Bedeutung. Eine Reduzierung aufs Wesentliche verbunden mit dem Wandel zu einer ökologischen Lebensweise beflügeln den positiven Entwicklungstrend der Tiny Houses noch zusätzlich.

Zu typischen Vertretern der Minihaus-Bewegung gehören aber nicht nur Studenten und Singles auf Öko-Trip, die ihr Domizil als Hauptwohnsitz nutzen wollen. Eine interessante Gruppe bilden Personen, die einen zusätzlichen Raum wie ein Büro oder Studio auf dem eigenen Grundstück benötigen oder auf der Suche nach einer Ferienhaus-Lösung sind.

Die Grenze des neuen Trends markiert die komplizierte Rechtslage in Deutschland. So sind Tiny Houses aus baurechtlicher Sicht weder Wohnwagen noch Fahrzeuganhänger, sondern explizit Gebäude – egal ob sie Räder dran haben oder nicht. Daher ist für alle, die das Minihaus ganzjährig bewohnen wollen, ein erschlossenes Baugrundstück zwingend. Ein autarkes Leben am Waldrand oder Fluss ist bei uns sowieso nicht möglich. Auch ein Aufstellen der Tiny Houses auf einem Campingplatz ist keine Selbstverständlichkeit, weil zahlreiche Landesverordnungen über den Betrieb von Campingplätzen Fahrzeughöhen über 3,5 m ausschließen.

Eine Alternative sind Tiny House Siedlungen – ganze Dörfer von winzigen Häuschen, in denen es sich ökologisch wertvoll und dennoch komfortabel wohnen lässt. Eine solcher Siedlungen entsteht derzeit  auf dem Bauhaus-Campus Berlin. Neun Mini-Häuser – zwischen sechs und zehn Quadratmeter klein – lösen bereits das Wohnraumproblem ihrer Bewohner in der Hauptstadt. Mit dem „Tiny Village“ entsteht im bayerischen Fichtelgebirge aktuell Deutschlands erstes Tiny-House-Dorf. Viele weitere Projekte dieser Art befinden sich noch in der Planung.

Auch wenn das deutsche Recht der großen Freiheit enge Grenzen setzt – die Anzeichen mehren sich, dass die Minihäuser mehr als nur ein mediales Phänomen sind. „Weniger ist mehr“ ist im Kommen!

Autor: Paul Deder

Mehr zum Thema Trend

Bema: Neue Saug-Kehrdüse

Ein Kehrmaschinen-Anbaugerät für zwei Arbeitsgänge

Die Saug-Kehrdüse eröffnet eine neue Produktlinie, in der bema bewährte Kehrmaschinenkomponenten mit innovativer Saug-Technologie kombiniert. (Bild: bema)

Die bema GmbH Maschinenfabrik ihr Produktprogramm um Lösungen für die Laubbeseitigung erweitert und auf der GaLaBau in Nürnberg eine innovative Saug-Kehrdüse vorgestellt. Die Saug-Kehrdüse eröffnet eine neue Produktlinie, in der bema bewährte Kehrmaschinenkomponenten mit innovativer Saug-Technologie kombiniert. Mit dieser neuen Lösung ermöglicht der Maschinenbauspezialist ein verbessertes Reinigungsergebnis, denn festsitzendes Laub und sonstiges Kehrgut wird vor der Absaugung durch die vollwertige Kehrwalze von der Oberfläche gelöst. Wie alle anderen Produkte aus dem Hause bema ist die Saug-Kehrdüse individuell konfigurierbar. So kann sie je nach Gegebenheit mit unterschiedlich höhenverstellbaren Schwerlastlaufrollen ausgestattet werden.

Optionale Seitenbesen ermöglichen das Arbeiten bis in die letzte Ecke. Je nach Besatzwahl kann lästiges Wildkraut in einem Arbeitsschritt mit beseitigt werden. Bei der Konstruktion hat bema besonderen Wert auf eine stabile und kompakte Bauweise gelegt. Alle Bauteile sind zudem schraubbar und können dadurch schnell und einfach bei Verschleiß ausgetauscht oder ergänzt werden. Der Anwender erhält eine hochwertige und langlebige Anbaulösung für seinen Hoflader, Kompaktschlepper oder Kommunalfahrzeug. Die Saug-Kehrdüse ist wahlweise mit oder ohne leistungsstarkem Häckselgebläse erhältlich und kann mit vorhanden Saugcontainern oder Anhängern kombiniert werden. Ab Sommer 2019 wird bema mit der Vermarktung beginnen.

Mehr zum Thema Anbaugeräte

Heinrich Hahne: Flüssigkunststoff Imberal DAB 30P

Einfaches Abdichten komplexer Bauformen

Der Flüssigkunststoff auf Polyurethan-Basis Imberal DAB 30P ist sowohl streich- als auch rollfähig. (Bild: Heinrich Hahne GmbH)

Mit Imberal DAB 30P bietet die Heinrich Hahne GmbH & Co. KG einen Flüssigkunststoff für die Detailabdichtung am Bau an, der sich besonders durch seine Flexibilität auszeichnet. Er ist auch für schwer zugängliche und komplizierte Konstruktionen – wie erdberührte Sockelbereiche oder Bauteilfugen im Betonbau – geeignet. Das ein-komponentige System auf Polyurethanharz-Basis ist streich- sowie rollfähig und lässt sich somit leicht und sicher verarbeiten. Mit der Luftfeuchtigkeit reagiert der Flüssigkunststoff zu einer dauerhaft elastischen Abdichtung.

Das Produkt ist elastisch, kälteflexibel und styrolfrei. Das Produkt wird zur Abdichtung von Bauteilfugen, Fensteranschlüssen, bodentiefen Türen und als Anschlussabdichtung zwischen Metall, Edelstahl, Kunststoff, Holz und mineralischen Untergründen angewendet. Es haftet auf Bitumen- und Dachbahnen genauso wie auf Beton. Imberal DAB 30P eignet sich als Abdichtung erdberührter Bauteile gemäß DIN 18533 sowie für Fugen im Betonbau. Letztere entsprechen den Anforderungen der Prüfgrundsätze für Fugenabdichtungen (PG-FBB) und für Bauwerksabdichtung im Übergang auf Bauteile aus Beton mit hohem Wassereindringwiderstand (PG-ÜBB).

Leichte Verarbeitung

Imberal DAB 30P ist in einem 7,5-kg-Blechgebinde erhältlich. Das Material wird auf trockenem, sauberem und tragfähigem Untergrund aufgetragen. Die dauerelastische, standfeste Dichtmasse Hadalan FC240 22S schließt Anschlussfugen ab, um ein Verlaufen des Flüssigkunststoffes in Risse und Fugen zu vermeiden. Handelt es sich um einen mineralischen und saugfähigen Untergrund, kommt zunächst eine Grundierung mit Hadalan HV2 30DD zum Einsatz. Bei nichtsaugenden Untergründen wird Imberal DAB 30P mit einem Pinsel oder einer Rolle direkt auf die Fläche aufgetragen. In die so entstandene, frische Schicht wird das Abschlussvlies Dakorit DV110 89V eingelegt. Es wirkt zuglastverteilend und schichtdickenkontrollierend. Die zweite Schicht Imberal DAB 30P folgt entweder frisch in frisch oder nach dem Trocknen der ersten Schicht. Die Fläche kann nach dem Aushärten, das durch Zugabe von Reaktionsbeschleuniger verkürzt wird, belastet werden.

Neben den flexiblen Einsatzmöglichkeiten und der leichten Verarbeitung zeichnet sich die Detailabdichtung durch Witterungs- und UV-Beständigkeit aus. Das Material sorgt für eine druckwasserdichte und alkalibeständige Abdichtung. Die Kombination dieser Eigenschaften gewährleisten eine dauerhafte und langlebige Lösung.

Mehr zum Thema Bauwerksabdichtung

Vergessene Maschinen

Rekorde im Raupenbau

Rekorde im Raupenbau

Die R 125 war wahrscheinlich die erste Raupe der Welt, die mit ihrem Schubschild bereits auf dem Reißbrett als Planierraupe konzipiert wurde.

Mehr Vergessene Maschinen

Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.