Messe-Dossier

bauma 2019

bauma 2019 (angezeigt bis Montag, 20. Mai 2019 12:00:00)

Vom 8. bis zum 14. April 2019 öffnete die bauma in München zum 32. Mal ihre Tore. Eine Veranstaltung der Superlative, denn die Besucherzahl könnte locker eine Großstadt füllen – über 620.000 Gäste aus über 200 Ländern kamen in die bayerische Landeshauptstadt, um Neues und Bewährtes aus der Welt der Baumaschinen, Baugeräte, Baustelleneinrichtung und Nutzfahrzeuge in Erfahrung zu bringen. In umserem bauma-Special informieren wir über Neuheiten und Messeexponate.

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MaGaZiN

Komatsu: Veränderungen in der Geschäftsführung

Veränderungen in der Geschäftsführung von Komatsu Germany GmbH
Herr Ralf Petzold, aktuell Mitglied der Geschäftsführung der Komatsu Germany GmbH, wird am 1. April 2019 die Gesamtleitung aller drei Geschäftsbereiche, namentlich der Mining-, Construction- und Industries-Division, als Vorsitzender der Geschäftsführung übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Herrn Taiichiro Kitatani an, der eine neue Führungsaufgabe in der Konzernzentrale der Komatsu Ltd. in Tokyo, Japan, übernehmen wird.

Petzold blickt auf eine über 30-jährige Erfahrung in verschiedenen Führungspositionen am Standort Düsseldorf zurück und verantwortete zuletzt als Executive Vice President das Mining Geschäft der Gesellschaft.

Der frühere langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung der Komatsu Germany GmbH, Dr.-Ing. Norbert Walther, wird aus der Geschäftsführung in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Herr Ansgar Thole wird zum 1. April 2019 als Geschäftsführer und Executive Vice President für die Mining Division bestellt. Thole war bisher als Vice President und Supply Chain Manager für die Bereiche Fertigungssteuerung, Einkauf, Logistik und Cost Control in der Mining Division verantwortlich. Die Komatsu Germany GmbH ist im September 2016 aus der Verschmelzung der Komatsu Hanomag GmbH in Hannover mit der Komatsu Mining Germany GmbH in Düsseldorf unter Beibehaltung beider Standorte entstanden; Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf.

Zur Geschäftsführung gehören außerdem Herr Göksel Güner (Construction Division) sowie Herr Takeshi Asanuma (Administration Division).

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Baustelle des Monats: Grande Arche

Pariser Würfel im neuen Kleid

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Bei der Sanierung der weltbekannten Grande Arche wurde der Carrara-Marmor an der Fassade durch Granitplatten ersetzt

Die Grande Arche im Pariser Geschäftsviertel La Défense wurde noch unter dem Präsidenten François Mitterrand erbaut.1989 eröffnet, hat das 110 m hohe neue Wahrzeichen über Jahre von seinem Dach aus eine majestätische Aussicht auf die französische Hauptstadt ermöglicht. Ein Vierteljahrhundert später stand die Sanierung des beliebten Touristenziels auf dem Programm – die Büros sollten renoviert, die Panoramaaufzüge modernisiert, die Dachterrasse neu gestaltet werden. Der in die Jahre gekommene Marmor an der Fassade wurde durch weißen Granit ersetzt. Die Befestigungslösung dafür ist „made in Germany“.

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Fliegl: Stone Master-Sattelkipper

Curved Chassis für mehr Nachhaltigkeit und Stabilität

Geringes Leergewicht bedeutet mehr Nutzlast. Mehr beförderte Ladung pro Fahrt sorgt für effizienten Kraftstoffverbrauch. Mit den „Greenline“-Kippern von Fliegl werden Kosten minimiert und der Umweltschutz maximiert. (Bild: Fliegl Fahrzeugbau)

Mit seinem Sattelkipper Stone Master will Fliegl auf der bauma 2019 zeigen, wie die hohen Anforderungen an Fahrzeuge für das Baugewerbe formschön und nachhaltig in einem Kippauflieger realisiert werden können. Die konisch geformte Mulde des Stone Master aus Original Hardox HB 450 ist mit der schrägen Stirnwand optimal auf das „Curved“-Chassis abgestimmt. Diese Kombination ermöglicht eine hohe Stabilität und bedeutet gleichzeitig eine hervorragende Gewichtsbilanz. Darüber hinaus ist durch die konische Bauform ein geringerer Kippwinkel erforderlich, um eine optimale Entleerung des Ladeguts zu gewährleisten.

Die wannenförmige Mulde ist nur 1.450 mm hoch. Somit wird ein niedriger Schwerpunkt gewährleistet, die geringe Ladehöhe erleichtert die seitliche Beladung und die Oberkante der Mulde überragt nicht die Zugmaschine, was den Verbrauch deutlich minimiert. Das Fahrzeug wiegt trotz der umfangreichen Ausstattung und einem Volumen von rund 25 m³ nur ca. 5.500 kg und zählt damit zu den Leichtgewichten in diesem Segment.

Der Stone Master verfügt über viele innovative technische Details. So hat Fliegl als erster Hersteller das patentierte „Curved“-Chassis in die Serienfertigung übernommen. Mit allen bekannten Vorteilen, die der Stahlbau im Chassis bietet, ist das „Curved“-Chassis fast gewichtsgleich im Vergleich zu einem teuren und anfälligen Alu-Chassis. Durch die geringe Halshöhe von nur 180 mm verringert sich die Gesamthöhe des Aufbaus – der Ladungsschwerpunkt ist damit tiefer und sorgt so für mehr Fahrsicherheit und Kippstabilität.

Der Stone Master ist in erster Linie für den Baustellenbetrieb, im Abbruch und für die Beförderung von Geröll, Schotter und z.B. schweren Fluss-Steinen ausgelegt. Kurze Strecken, hochfrequente Kippzyklen bei extremer Beanspruchung werden vom „Curved“-Chassis gleichermaßen locker weggesteckt wie von der robusten Mulde aus Original Hardox HB 450.

Doch auch auf der Langstecke bringt der DHKS 390 seinem Nutzer Vorteile. Die Verbindung der „Curved“-Chassis-Form und der konisch geformten Mulde sowie der nach außen gewölbten Membran-Rückwand sorgen für einen hervorragenden cw-Wert und verringern so die Kraftstoffkosten. Hinzu kommt, dass die geringe Muldenhöhe von nur 1.450 mm nicht über die Kabine der Zugmaschine herausragt und so zusätzlicher Luftwiderstand verringert wird. Unternehmenseigene Messungen haben allein dadurch eine Verringerung des Verbrauchs von 8 % ergeben.

Eine weitere Innovation ist der automatisch klappbare Unterfahrschutz, der durch eine robuste Pneumatik automatisch beim Kippvorgang angehoben wird. Zusätzlich kann der Fertiger-taugliche Unterfahrschutz auch noch manuell angehoben werden. Die um 21° Grad geneigte Stirnwand erleichtert die Entladung auch von bindigen Gütern und sorgt für eine bessere Gewichtsverteilung. Die automatisch geschaltete Liftachse, zusätzlich aus der Zugmaschine schaltbar, kann auch als Anfahrhilfe eingesetzt werden. Durch das Liften erhöht sich der Satteldruck und die Zugmaschine findet auch bei schlüpfrigem Boden genug Grip.

Neben der robusten Technik ist auch der Faktor Umwelt und Nachhaltigkeit wichtig: die „Curved“-Chassis werden komplett in Triptis gefertigt – somit entfallen Transportwege. Fliegl legt bereits in der Konstruktion Wert auf Nachhaltigkeit. Viele weitere Punkte sprechen für das „Curved“-Chassis. Neben der hohen Stabilität ist das Aufsatteln deutlich einfacher, da der kritische Bereich besser einsehbar ist. Eine Achslasterkennung im Auflieger, gesteuert über das EBS, informiert den Fahrer im Fahrerhaus zuverlässig über das Ladungsgewicht. Bei dem im Aufbau verwendeten Stahl wird ausschließlich Original Hardox HB 450 eingesetzt. Dies bedeutet eine hervorragende Abriebfestigkeit auch bei abrasiven Ladungen und steht gleichzeitig für ein geringes Gewicht. Bei dem ausgestellten Sattelkipper sind die Wände und der Boden durchgehend 4 mm stark, im besonders beanspruchten letzten Drittel ist der Boden 5 mm dick. Außerdem wird im Bereich des Obergurtes das Hardox mit 4 mm Stahl unterfüttert. Dies ergibt einen wirksamen Schutz vor Beschädigungen beim Ladevorgang.

Die für Fliegl-Trailer typische Membran-Rückwand ist als Pendelklappe ausgeführt und wird mit zwei außen liegenden Haken verriegelt. Falls erforderlich, sorgen zwei zusätzliche Klemmschrauben mit Knebelverschlüssen für eine perfekte Abdichtung der Heckklappe. Auch bei den Sattelkippern werden die Achsen per Laser eingemessen. Dies vermindert den Verschleiß und minimiert die Kraftstoffkosten.

Der auf der bauma gezeigte Sattelkipper ist mit vielen Optionen ausgerüstet, die im täglichen Einsatz einen hohen Nutzwert haben und dem Fahrer das Arbeiten erleichtern. Dazu zählen eine Voll-LED-Beleuchtung und zusätzliche Rückfahrscheinwerfer in LED. Der automatische Achslift mit Anfahrhilfe ist gleichermaßen hilfreich wie die automatische Absenkung beim Kippvorgang. Das elektrische Schiebeverdeck kann am Auflieger und mit einer Fernbedienung betätigt werden. Schaufel- und Besenhalter sind griffgünstig montiert, gleichermaßen wie seitlich montierte Aufstiegsleiter.

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Kommentar

Zeit für Inspiration

Zeit für Inspiration

Was würde ein technisch versierter Mensch wohl tun, wenn er nach 30 Jahren aus dem Koma erwacht? Wieder bei klarem Verstand, würde er über den Fortschritt rundum wohl nicht mehr aus dem Staunen kommen: Moderne IT in den Büros, Roboter und vollautomatisierte Bearbeitungszentren in den Fabriken, Smart Home statt Eiche rustikal, E-Commerce anstelle von Tante-Emma-Läden und eine Welt, die vom Geist der Digitalisierung durchtränkt ist. Dann besucht er eine Baustelle und fühlt sich zurückversetzt in die „guten alten Zeiten“. Zumindest auf den ersten Blick ist wenig Neues erkennbar: Bewährte Technik im neuen Kleid, Baupläne auf DIN A3 und Zettelwirtschaft im Baubüro.

Was würde ein technisch versierter Mensch wohl tun, wenn er nach 30 Jahren aus dem Koma erwacht? Wieder bei klarem Verstand, würde er über den Fortschritt rundum wohl nicht mehr aus dem Staunen kommen: Moderne IT in den Büros, Roboter und vollautomatisierte Bearbeitungszentren in den Fabriken, Smart Home statt Eiche rustikal, E-Commerce anstelle von Tante-Emma-Läden und eine Welt, die vom Geist der Digitalisierung durchtränkt ist. Dann besucht er eine Baustelle und fühlt sich zurückversetzt in die „guten alten Zeiten“. Zumindest auf den ersten Blick ist wenig Neues erkennbar: Bewährte Technik im neuen Kleid, Baupläne auf DIN A3 und Zettelwirtschaft im Baubüro. Die Prozessmodelle haben sich im Baugewerbe in den letzten Jahrzehnten auch tatsächlich kaum verändert. Immer noch müssen gut qualifizierte Fachkräfte zu einem großen Teil Aufgaben durchführen, die außerhalb der Baustelle, unter den Bedingungen einer stationären Fertigung auch von Hilfskräften schneller und günstiger hergestellt werden könnten. Dabei würden nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch die Qualität  gesteigert – dank besserer Qualitätsprüfung und vollständiger operativer Kontrolle.

Mit gut 2,5 Mio Erwerbstätigen und einem Anteil von über 5 % an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung gehört das Baugewerbe zu den wichtigsten Wirtschaftsgruppen des Landes. Trotzdem sind neue Verfahren am Bauwesen bisher mehr oder weniger vorbeigegangen. Seit der Erfindung des Mikrochips hat eine Branche nach der anderen neue Technologien zu Produktivitätssteigerungen genutzt. Nur der Bausektor  zeigt sich so „behäbig“ wie eh und je. Ganz langsam beginnt die Einführung von Automation und Robotik auf der Baustelle und auch bei der digitalen Entwicklung lässt sich die Branche zu viel Zeit. Sicher hinkt der direkte Vergleich zwischen strukturierten Fertigungsstraßen eines Industriewerks und dem organisierten Chaos einer Großbaustelle. Bei Planung,  Konstruktion und Ausführung eines Bauprojekts sind viele Personen beteiligt, die aus unterschiedlichen Unternehmen und Fachbereichen kommen und sich nicht automatisch zu einem guten, produktiven Teamgefüge formen lassen. Unterschiede im Workflow und in der Sichtweise, aber auch beim Digitalisierungsgrad oder beim Selbstverständnis für die Qualität der Arbeit, erschweren die Kommunikation und Interaktion der Bauakteure. Das Ganze wird weiter erschwert durch die typischen Gemengelagen einer Open-Air-Fabrik: Witterungseinflüsse, Lieferengpässe für Materialien oder Geräte, fehlende Standardisierung und regionale Unterschiede bei Bauvorschriften, unerwartete Baugrubenbeschaffenheit, Änderungswünsche der Bauherren usw. All das kann den Ablauf erheblich stören und dazu führen, dass die geplanten Kosten- und Zeitrahmen nicht eingehalten werden können.

All diese Unwägbarkeiten sind jedoch kein Grund, sprichwörtlich mit Pfeil und Bogen weiterzukämpfen. Auch wenn die enorme Nachfrage am Markt viele Baufirmen zur Untätigkeit animiert, können Anbieter schon bald ihre Aufträge an die produktivere Konkurrenz verlieren. Die immer weiter voranschreitende Digitalisierung der Branche fügt dem Wettbewerb eine neue Dimension hinzu – es ist höchste Zeit für ein Upgrade auf „Baustelle 4.0“.

Ideen und Anregungen für das Umkrempeln des traditionellen Baualltags holt man sich am Besten auf der kommenden bauma 2019 in München: Die Digitalisierung ist eine der Top-Themen der Messe. Aus erster Hand kann dort in Erfahrung gebracht werden, wie digitales Maschinenmanagement und Telematiklösungen, Sensorik und intelligente Assistenzsysteme oder auch digitale Planungshilfen und hilfreiche Smartphone-Apps schon heute die Stellschrauben sein können, um der Produktivität im eigenen Betrieb den richtigen Schub zu geben. Lassen wir uns inspirieren!

Autor: Paul Deder

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Bergmann Maschinenbau: Multifunktionsraupe RCC 600

Kompakter Geräteträger mit hoher Leistungsfähigkeit

Die Bergmann Multifunktionsraupe RCC 600 punktet mit hydraulischer Leistung, Steigfähigkeit und intelligenter Fernbedienung. (Bild: Bergmann Baumaschinen)

Bergmann Maschinenbau bringen mit der bauma 2019 den neuen Bergmann Geräteträger RCC 600 auf den Markt. Diese kompakte Fahrmaschine vereint in sich eine deutliche Reihe von Vorteilen, die in der Summe laut Bergmann eine Alleinstellung markieren. Mit dem Remote-Crawler-Carrier (RCC) 600 erhalten die Hersteller von Zusatzgeräten eine Powerbank, die die Leistungsfähigkeit der angeflanschten Module beeindruckend umsetzt. Dies wirkt sich positiv auf die Bedienung, das Handling und die effizienten Arbeitsergebnisse aus.

Entwickelt wurde der Geräteträger gemeinsam mit Menke Konstruktion, die ihre Kenntnisse im Bereich der fernbedienbaren Raupenfahrzeuge mit eingebracht haben. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird die Menke Konstruktion exklusiv den nationalen und internationalen Vertrieb des Geräteträgers (zum Beispiel als Mäh- oder Forstraupe MR400 und MR600) im Bereich der Landschaftspflege übernehmen, während Bergmann Maschinenbau sich auf spezielle Anwendungen im Bereich der Bauwirtschaft wie Fräsen, Rammen und Räumen konzentrieren wird.

Der Bergmann Geräteträger mit Raupenfahrwerk verfügt über kompakte Maße von etwas über 1 m Höhe bei einer Länge von ca. 2 m sowie der Breite zwischen 1,35 und 1,85 m (dank hydraulischer Spurverbreiterung). Zur hohen Leistungsvielfalt der Raupe trägt das Doppelrad-Kettenführungssystem mit hydraulischer Kettenspannung bei, das ein Abspringen der Kette verhindert. Extreme Seitenlagen können so ohne Probleme gemeistert werden. Hinzu wird die Optik der RCC 600 durch das dynamische Design der Karosserie bestimmt, die sich wie ein Faustkeil stromlinienförmig über der anspruchsvollen Technik wölbt.

Den hydrostatischen Fahrantrieb sowie alle Arbeitsfunktionen stellt ein innovatives Load-Sensing-System mit nur einer Pumpe sicher. Durch diese Auslegung lassen sich Volumenstrom und Druck bedarfsgerecht regeln. Damit „fühlt“ das Wirkprinzip die anliegende Last, die Pumpenleistung wird so angepasst und durch spezielle Steuerblöcke automatisch mit Ventilen geregelt. Die kontinuierliche Anpassung des LS-Systems an die Lastwechsel macht die Hydraulik sehr effizient, da Energie und damit Kosten eingespart werden können.

Die somit stufenlos verstellbare Geschwindigkeit reicht von 0 bis 8,5 km/h und lässt mit dem Raupenfahrwerk eine Seiten- und Steigfähigkeit von bis zu 55° zu. Dazu addiert sich die Arbeitshydraulik bei Abrufen maximaler Energie mit 85 l/min. bei 280 bar hinzu. Flankierend lässt sich zudem für weniger energieaufwendige Funktionen eine Arbeitshydraulik von bis zu 10 l/min. bei 200 bar aktivieren.

Die Fahrmaschine verfügt über die aktuelle kompakte und effiziente Motorentechnologie von Hatz. Ihr Common-Rail-Prinzip mit externer Abgasrückführung erfüllt bereits mit EU Stage V-EPA Tier 4 final die neuesten Vorgaben zur Abgastechnik.

Die mit intelligenter Steuerungs-Software ausgestattete Fernbedienung, im Hause Bergmann Maschinenbau entwickelt und programmiert, setzt die Steuerungsbefehle von Fahrmaschine und Zusatzgeräten problemlos um. Das Handling mit dem ergonomischen Bedienteil ist für den Anwender von beeindruckender Leichtigkeit, perfektes und sicheres Arbeiten ist so jederzeit gewährleistet. Der Geräteträger RCC 600 ist darauf ausgelegt, möglichst vielen unterschiedlichen Anbaugeräten einen hohen Wirkungsrad für beste Arbeitsergebnisse zu ermöglichen.

Umkehrlüfter ermöglichen den kontinuierlichen Einsatz im Funkbetrieb und reinigen die Kühlflächen selbstständig. Das neue Multitool-Feeling ist unter anderem einsetzbar für Funktionen in vielen Branchen wie Kehren, Fräsen, Rammen, Räumen sowie der Grünflächen- und Forstbearbeitung über die Partnerschaft mit Menke Konstruktion.

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H-BAU Technik: ISOPRO und ISOMAXX Balkonanschlüsse

Weiterentwicklung bietet noch mehr Wärmeschutz

ISOPRO- und ISOMAXX-Dämmelemente verbinden Außenbauteile thermisch getrennt von der Tragkonstruktion des Gebäudes. (Bild: H-BAU Technik)

Beim Bau von Balkonen müssen einwirkende Kräfte in ein statisches Gleichgewicht gebracht werden. Zudem werden hohe Anforderungen an wärmegedämmte und luftdichte Fassaden gestellt. Seit vielen Jahren bietet die H-BAU Technik GmbH für diese Herausforderungen entsprechende Lösungen. Mit ISOMAXX-Elementen, welche einen deutlich verbesserten Dämmwert vorweisen, bietet das Unternehmen eine Weiterentwicklung der ISOPRO-Elemente. Die Anschlüsse stellen zuverlässig eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Außen- und Innenbauteilen aus Beton her. Durch Sie werden Betonkonstruktionen statisch sicher mit der Tragkonstruktion verbunden und gleichzeitig Wärmebrücken vermieden. Die eingebauten Zug- und Querkraftstäbe sowie Drucklager tragen Momente und Querkräfte sicher ab. Eine Reduzierung des Wärmeverlusts bei gleichbleibender statischer Tragfähigkeit wird durch diese Eigenschaft erreicht.

 

H-Bau Technik konnte den Bewehrungsquerschnitt im Bereich der Zugbeanspruchung bei ISOMAXX wie auch bei ISOPRO in der Dämmfuge um rund 36 % reduzieren. Diese Reduzierung gelang durch den Einsatz von hochfestem Edelstahl.

Die Wärmedämmelemente von H-BAU Technik verringern Wärmebrücken und bieten dem Kunden somit zahlreiche Vorteile. Durch die Anwendung von ISOPRO und ISOMAXX werden Bauschäden vermieden, hierdurch wird der Energiebedarf deutlich reduziert und somit eine nachhaltige Lösung in der Baubranche geboten. Die hohe Wärmeleitfähigkeit von Beton und die große Oberfläche angeschlossener Außenbauteile, im Vergleich zum Anbindungsquerschnitt, sorgen bei nicht oder ungenügend gedämmten Verbindungen für einen erheblichen Wärmestrom. Die Folge davon ist die Bildung von Kondensat an kalten Innenoberflächen, was wiederrum Schimmelpilzbildung nach sich zieht. Der Einsatz der ISOPRO und ISOMAXX Elementen von H-BAU eliminiert diese Schwachstellen zuverlässig. Die Anforderungen an den Wärmeschutz EnEV und DIN 4108-2 Bbl. 2 werden deutlich übertroffen.

Durch die Erhöhung der Drucklagerkraft erreichen die ISOMAXX-Elemente mit Betondrucklagern signifikant höhere Tragstufen, diese reichen bis zu IM 100. Hieraus resultieren zahlreiche Vorteile. Bei einigen Elementen entfallen die Stahldrucklager und werden durch eine kompaktere Variante aus Spezialbeton ersetzt. Neben einer Gewichtsreduzierung bedeutet dies, dass die eben mit dem Dämmkörper abschließenden Lager erhebliche Einbauvorteile gegenüber der früheren Ausführung bieten. Außerdem wird der Wärmefluss im Stabwerk auf ein Minimum reduziert. Für die weiterentwickelten ISOMAXX-Anschlüsse wurden die bauaufsichtlichen Zulassungen Z-15.7-243 und Z-15.7-244 vom DIBt bereits ergänzt. Verfügbar sind die Elemente generell in den Höhen 160 mm bis 250 mm. Das Drucklager besteht aus Hochleistungsspezialbeton, der Dämmkörper aus Neopor-Polystyrol-Hartschaum.

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Vergessene Maschinen

45 Tonnen im freien Fall

45 Tonnen im freien Fall

Nur für eine Aufgabe konstruierte und mit mehreren Tiefladern aufwendig zu transportierende, extrem spezialisierte Maschinen erbringen zwar Höchstleistungen, lassen sich aber kaum international vermarkten.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.