Wandbaustoffe / Mauerwerk

Mit dem Isokorb Höhenunterschiede zwischen auskragenden Bauteilen und Geschossdecken überwinden
Barrierefreier Übergang 1
Barrierefreier Übergang

Wärmebrücken sind häufig die Ursache für erhöhten Heizwärmeverlust, feuchte Wände und Schimmelpilzbildung. Besonders an auskragenden Bauteilen tritt die Problematik auf, da hier sowohl ein Materialwechsel in der Aussenwand als auch ein geometrischer Einfluss auftritt. Um konstruktive Wärmebrücken, z. B. bei Balkonauskragungen, Vordächern oder Brüstungen, zu vermeiden, kommt ein spezielles tragendes Wärmedämmelement zum Einsatz. So z. B. der Isokorb des Herstellers Schöck, welcher als Teil der Wärmedämmung Bauteile thermisch voneinander trennt und einen Teil der Statik bildet.

Kalksandstein als nachhaltiger Baustoff
Ökologisch bauen mit Mauerwerk
Ökologisch bauen mit Mauerwerk

Der rücksichtsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist nicht nur „in“, sondern auch von der Gesellschaft gefordert. Auch beim Bauen spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. So gibt es weltweit anerkannte Zertifizierungsverfahren, die ein mehr oder weniger nachhaltiges Bauen und Nutzen von Gebäuden dokumentieren. Wesentlicher Aspekt dieser Zertifizierungen sind die verwendeten Baustoffe. Deren Ökobilanzen fließen in die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden mit ein.

Bellenberg: Mauerziegel MZ60
In den MZ60 Mauerziegel sind Dämmpads aus natürlicher Mineralwolle integriert und sorgen für hohe Wärmedämmung. (Bild: Ziegelwerk Bellenberg/Gerd Schaller)
Erfüllt alle Effizienzhausstandards

Zur Neuregelung der Förderprogramme für Wohngebäude stellt das bayerisch-schwäbische Ziegelwerk Bellenberg einen neuen Mauerziegel für den Bau von Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern vor. Dank einer Reihe technischer Vorteile können mit dem MZ60 künftig alle Effizienzhaus-Standards erfüllt werden. Planer und Verarbeiter profitieren von der Wirtschaftlichkeit und Ausführungssicherheit. Bauherren erwartet neben einer zertifizierten Nachhaltigkeit bis zu 150.000 Euro Fördermittel.

James Hardie Europe: Fermacell-Gipsfaserplatten
Fermacell-Gipsfaser-Platten dürfen aufgrund ihrer spezifischen Materialeigenschaften als mittragende und aussteifende Beplankung von Wänden, als brandschutztechnische Bekleidung von Holzbauteilen sowie als aussteifende Komponente von Decken- und Dachscheiben verarbeitet werden.(Bild: James Hardie Deutschland GmbH)
Alternative zu Holzwerkstoffplatten

Die Preise im Holzwerkstoffmarkt steigen rasant, das Material ist knapp, es gibt Lieferprobleme. Für viele Holzbauunternehmen ist es in dieser Situation schwierig, ihre Fertigungstermine einzuhalten. Fermacell-Gipsfaser-Platten von James Hardie Europe sind eine Alternative für eine reibungslose und termingerechte Vorfertigung. Sie sind wie Holzwerkstoffplatten statisch voll einsetzbar, ermöglichen aber im Vergleich dazu deutlich schlankere Wandkonstruktionen. Beim Einsatz der Gipsfaser-Platte Vapor entfällt zudem das Aufbringen einer dampfbremsenden Schicht.

Jasto: Leichtbeton-Planstein Plan Quadro Lang
Der Jasto Plan Quadro Lang kann durch seine Länge als zeitsparendes Innen- und Außenwandmauerwerk eingesetzt werden. (Jasto Baustoffwerke)
Ersetzt vier Einzelsteine

Der neue Leichtbeton-Planstein Jasto Plan Quadro Lang ist speziell auf einen effektiven Baufortschritt im mehrgeschossigen Wohnungsbau zugeschnitten. Mit einer Länge von einem Meter ersetzt er vier Einzelsteine im Format 8 DF und verringert so Arbeitsschritte und Bauzeiten. Dabei kann er gleichermaßen als Innen- und Außenwandmauerwerk eingesetzt werden. Mit Hilfe einer speziell entwickelten Steinform wird der Leichtbeton-Planstein mit moderner Maschinentechnik produziert, er kommt auf eine exakte Größe von 99,7 x 24,0 x 24,9 cm (L x B x H) (32 DF). Im Unterschied zu herkömmlichen großformatigen Steinen setzt Jasto mit dem Quadro Lang auf eine Optimierung über die Steinlänge, anstatt die Höhe zu verändern. Wie für alle großformatigen Steine ist auch für den Quadro Lang der Einsatz von Versetzgeräten oder Minikränen erforderlich. Aufgrund der gewohnten Steinhöhe erlaubt er hierbei eine schnellere Verarbeitung und ein leichteres Handling. Viele Unternehmen sind heute schon dazu übergegangen, auch normalformatige Steine hoher Rohdichte mit maschineller Hilfe zu verbauen. Mit dem neuen Quadro Lang lässt sich dieser Arbeitsprozess nun ohne aufwendige Umstellungen nochmals beschleunigen.

Lehmorange: Lehmbauplatten
Lehmbauplatten von Lehmorange binden überschüssige Feuchtigkeit im Raum und regulieren die Zimmertemperatur auf natürliche Art und Weise. (Bild: Lehmorange)
Für ein behagliches und gesundes Raumklima

Der natürliche Baustoff Lehm erweist sich aufgrund seiner besonderen bauphysikalischen Eigenschaften und seiner hohen thermischen Masse seit Jahrtausenden als raumklimaförderndes Element. Das Unternehmen Lehmorange macht sich dies zunutze und bietet Lehmbauplatten für den nachhaltigen Innenausbau als Alternative zu herkömmlichen Bauplatten an. Sie sorgen ganzjährig für ein behagliches Raumklima und beugen Erkrankungen vor.

Juwö Poroton: Ziegelserie ThermoPlan RX
RX-Ziegel sorgen für sehr gute Wärmedämmung und werden klimaneutral produziert. (Bild: Jüwo Poroton)
Geringere Wandstärke sorgt für mehr Wohnfläche

Mit der neuen ThermoPlan RX-Ziegelserie will Juwö Poroton im monolithischen Massivbau für deutlich mehr Wohnfläche, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sorgen. In der heutigen Praxis des Wohnbaus ist häufig ein funktionsgetrennter Wandaufbau anzutreffen. Auf 20 cm Stahlbeton oder Mauerwerk wird ein 16 cm starkes Wärmedämmverbundsystem aufgebracht, was neben einer geringeren Wohnfläche auch deutlich zu Lasten der Langlebigkeit und Nachhaltigkeit geht. Mit den neuen ThermoPlan RX-Ziegeln kann die gesamte Wandstärke um rund 20 % reduziert werden – in monolithischer Ziegelbauweise ohne zusätzliche Wärmedämmung auf der Außenwand.

maxit Gruppe: Putzträgerplatte Strohpanel
Die neue Putzträgerplatte aus Stroh von Maxit ist eine ökologische Alternative zu herkömmlichen Gipskarton-Lösungen. (Bild: maxit Gruppe)
Ökologische Trockenbaulösung

Mit ihrer neuen Kalk-Stroh-Putzträgerplatte „maxit Strohpanel“ bringt die Maxit-Gruppe jetzt eine besonders ressourcenschonende Trockenbaulösung auf den Markt. Aufgrund von Lieferproblemen sowie Preissprüngen bei Holz, Stahl und Dämmstoffen suchen immer mehr Bauprofis nach Alternativen zu traditionellen Trockenbaulösungen. Stroh ist dabei eine nahezu unbegrenzt verfügbare Ressource, da es in der Landwirtschaft stetig nachwächst. Derzeit finden rund 20 % des in der Landwirtschaft anfallenden Strohs keine Verwendung. Für die pflanzlichen Putzträgerplatten entwickelte Maxit eigens ein natürliches Bindemittel auf Kalkbasis, das künstliche Lösungen wie beispielsweise PU-Kleber ersetzt. Daher lassen sich die Panele nach ihrer Nutzungsdauer auch industriell kompostieren

Leipfinger-Bader: Recycling-Ziegel
Der neue Innenwand-Vollziegel  besteht aus recyceltem Ziegelsand und trocknet an der Luft, um seine finale Druckfestigkeit sowie Rohdichtezu erlangen. (Bild: Leipfinger-Bader)
Erster Innenwand-Vollziegel aus recyceltem Material

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Kaltziegel“ haben die Ziegelwerke Leipfinger-Bader eine völlig neue Generation von besonders nachhaltigen Mauerziegeln entwickelt. Bestehend aus recycelten Ziegelresten und mineralischen Bindemitteln wird der Vollziegel in einem speziellen Verfahren gepresst und anschließend an der Luft getrocknet. Der Ziegel muss nicht gebrannt werden und verfügt somit nur über einen geringen Energieeinsatz. Ziel der Forschung war es, einen Mauerziegel mit hoher Rohdichte und Druckfestigkeit zu entwickeln, der die Anforderungen tragender Innenwände erfüllt. Das ist dem Unternehmen nach eigenen Angaben gelungen. Für eine Serienfertigung des Vollziegels hofft das Familienunternehmen nun auf staatliche Investitionsförderung, die die hohen Anfangskosten zumindest teilweise auffangen soll.

DGfM: Die Zukunft mineralischer Baustoffe
Dr. Hannes Zapf, erfolgreicher Unternehmer und Vorsitzender der DGfM, ist zuversichtlich, dass die Mauerwerksbranche bereits vor 2050 klimaneutral produziert. Bild: DGfM
Mauerwerksindustrie wird immer grüner

Vor Corona stand der Klimaschutz ganz oben auf der politischen Agenda. Auch wenn die CO2-Emissionen aufgrund des Shutdowns drastisch gesunken sind, dürfte das Thema nach Bewältigung der Krise wieder in den Fokus rücken. Im Interview erläutert Dr. Hannes Zapf, Gesellschafter der auf Kalksandstein spezialisierten Zapf Daigfuss-Gruppe, Schwaig b. Nürnberg und ehrenamtlicher Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM), warum im Wohnungsbau die Gebäudenutzung gegenwärtig der größte CO2-Treiber ist.

JASTO Ultra Therm
Die neuen Jasto Plan Thermsteine vereinen Wärme- und Schallschutz auf einem neuen Level. Die Ultra Therm Variante ist rot eingefärbt. (Bild: Jasto Baustoffwerke)
Mehr Ruhe im Alltag

Bei der Produktion von Wandbaustoffen treten Wärme- und Schallschutz in Konkurrenz zueinander: Je leichter der Stein, desto besser die Wärmedämmung und je schwerer der Stein, desto besser der Schallschutz. Der JASTO Ultra Therm Objektstein vereint nun beide Eigenschaften und erfüllt mit seinen höheren Rohdichten alle bauphysikalischen Anforderungen. Steine mit integrierter Dämmung und einer Dicke von 36,5 cm erreichen in der Rohdichteklasse 0,50 eine Wärmeleitfähigkeit von 0,09 W/mk (U-Wert: 0,23 W/m²K), in der Rohdichteklasse 0,55 kommen diese Ultra Therm Objektsteine auf einen Wert von 0,10 W/mK (U-Wert: 0,25 W/m²K).

DGfM: Corona-Pandemie in der Bauwirtschaft
Corona-Pandemie im Wohnungsbau
Kommt nun die Krise im Wohnungsbau?

Corona bedroht nicht allein unsere Gesundheit. Mittlerweile hat sich das Virus auch auf die deutsche Wirtschaft übertragen. Vormals gesunde Unternehmen kämpfen heute ums Überleben. Während die Automobil- und Luftfahrtbranche bereits seit Wochen stillstehen, spürt der Wohnungsbau erst seit kurzem die Auswirkungen der Corona-Krise. Im Interview erläutern Matthias Günther, Vorstand des Pestel Instituts Hannover, und Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau, welche Auswirkungen die Pandemie auf den deutschen Wohnungsmarkt hat und längerfristig haben könnte.

Xella: Ytong Porenbetonstein ThermStrong
Für den Bau von mehrgeschossigen Gebäuden bestens geeignet: der Ytong Porenbetonstein ThermStrong. (Bild: Xella)
Verbesserte Wärmedämmung bei hoher Tragfähigkeit

Die Nachfrage nach massiven mehrgeschossigen Wohngebäuden steigt stetig. Viele Faktoren bestimmen dabei die Nachfrage. Stichworte wie demografischer Wandel, Baulandverknappung oder auch Stadtrevitalisierung sind nur einige, die für den Mehrgeschossbau sprechen. Im Vergleich zu früher sind heute jedoch moderne Wohneinheiten gefragt, die optimal auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind, sich wirtschaftlich erstellen lassen und höchste Sicherheit bieten. Wo die Nachfrage an hochwertigem Wohnraum auf knappes Bauland trifft, bietet die Kombilösung des neuen Ytong ThermStrong und Ytong ThermSuper mit seinen massiven und monolithischen Produkten wirtschaftliche und sichere Wandkonzepte.

Hörl & Hartmann Ziegeltechnik/Ziegelwerk Klosterbeuren: Energiesparziegel
Mit den Energiesparziegeln der Silvacor-Reihe von Hörl & Hartmann erweitert die Unternehmensgruppe ihr Produktprogramm im Bereich ökologisches und nachhaltiges Bauen. Mit ihrer Füllung aus Nadelholzfasern vereinen die  Planziegel die besten Eigenschaften von Ziegel und Holz. (Bild: Ziegelwerk Klosterbeuren)
Produktprogramm für ökologisches Bauen erweitert

Hörl & Hartmann Ziegeltechnik bietet jetzt neben den Top-Energiesparziegeln der MZ-Generation – den mit Steinwolle gefüllten ThermoPlan-Modellen MZ70, MZ80-GS und MZ90-GMS – auch die Silvacor-Planziegel an, mit Nadelholzfasern gefüllte Energiesparziegel, die das Beste aus Ziegel und Holz vereinen. Dank seiner herausragenden Isolationswirkung erreicht beispielsweise der neue W07 Silvacor von Hörl & Hartmann, der am Standort Dachau hergestellt wird, einen herausragenden Wärmeleitwert von 0,07 W/(mK). Diese Neuheit ist damit genauso ideal für den Bau von Passiv- und KfW-Effizienzhäusern geeignet wie der in Klosterbeuren produzierte und mit Steinwolle gefüllte ThermoPlan-Ziegel MZ70.

KS: Flächenheiz- und -kühlsystem QUADRO THERM
KS-Flächenheiz- und -kühlsystem QUADRO THERM
Thermische Bauteilaktivierung, einfach realisiert

Die thermische Bauteilaktivierung mit dem Flächenheiz- und -kühlsystem KS-QUADRO THERM von KS ermöglicht aufgrund des großflächigen Energieeintrags und niedriger Vorlauftemperaturen eine angenehme, wohngesunde und energiesparende Klimatisierung von Gebäuden. Grundlage für das Temperierungssystem sind die massiven, wärmespeichernden Wände des großformatigen Kalksandstein-Mauerwerkssystems KS-QUADRO E, das zugleich für einen einfachen und schnellen Baufortschritt steht.

Jasto: Neuer Amboss-Stein
Das Geheimnis des neuen Jasto-Steins liegt in seiner Geometrie. Es gibt keine Stelle im gemauerten Wandbereich, die nicht von einer integrierten Dämmstoffschicht geschützt wird.
Gute Wärmedämmung bei sehr niedriger Rohdichte

Die Jasto Baustoffwerke aus Ochtendung haben jetzt einen Mauerstein mit einer komplett neuen Steingeometrie im Sortiment. Vom Format her ist der „Neue“ ein konventioneller 12 DF Stein aus Leichtbeton mit einer Wandstärke von 36,5 cm. Doch die Geometrie birgt entscheidende Besonderheiten: Durch die Anordnung und Größe der integrierten Dämmstoffkammern kann der Amboss-Stein mit sehr niedrigen Rohdichten und hervorragenden Wärmedämmwerten produziert werden. Mit der gleichen Geometrie lassen sich zudem hohe Rohdichten und Steinfestigkeiten bei immer noch sehr guter Wärmedämmung erreichen. Damit qualifiziert sich der neue Stein für unterschiedlichste Gebäude in monolithischer Bauweise ohne zusätzliche Wärmedämmung (Wärmedämmverbundsystem). Er eignet sich für Einfamilienhäuser, die den wärmetechnischen Anforderungen der EnEV 2014/16 und der höchsten KfW-Förderstufe (KfW-Effizienzhaus 40) genügen, er ist aber auch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau prädestiniert.

Unika: Kalksandstein-Funktionswand
Bei großen Fensterflächen verhindert außenanliegender Sonnenschutz das Aufheizen der Räume. Zusätzlich federt Mauerwerk aus Unika Kalksandstein Temperaturspitzen ab.
Angenehmes Raumklima auch bei sommerlichen Temperaturen

Beim Thema Wärmeschutz denkt man zuerst an die kalten Wintermonate. Dabei muss der Wärmeschutz auch im Sommer funktionieren, um auch bei großer Hitze für ein angenehmes Raumklima zu sorgen. Sommerlicher Wärmeschutz ist von einer Reihe von Faktoren abhängig. Dazu zählen neben dem Außenklima und der Sonneneinstrahlung auch konstruktive Aspekte, wie Größe, Orientierung und Neigung von Fensterflächen, der g-Wert der Verglasung, das Lüftungsverhalten und natürlich der Wärmeschutz der Außenhülle. Eine weitere wesentliche Rolle spielt die Wärmespeicherfähigkeit der Außen- und Innenwände. Dabei kommt der Speicherfähigkeit der verwendeten Baustoffe eine maßgebliche Rolle zu. Hier bietet die Unika Kalksandstein-Funktionswand mit außenliegender Wärmedämmung deutliche Vorteile. Dank der hohen Rohdichte verfügen Wände aus Unika Kalksandstein über eine sehr gute Speichermasse.

KLB-Leichtbeton
Gewinn für die Umwelt: Dank ihrer grobporigen Struktur und den eingesetzten Dämmstoffkernen eignen sich gefüllte, hochwärmedämmende KLB-Mauersteine für eine Bauweise bis hin zum Passivhaus-Standard.
Umweltfreundlicher Baustoff aus regionalen Ressourcen

Baustoffe aus nachwachsenden Quellen gelten als umweltfreundlich und genießen eine politische Bevorzugung – oft zu Unrecht: Denn sowohl preislich als auch ökologisch verlieren diese an Wert, wenn man die zunehmenden Transportwege berücksichtigt. Vor allem Nadelholz muss bereits größtenteils aus dem Ausland importiert werden, um den Bedarf hierzulande zu decken. Anders beim Mauerwerksbaustoff Leichtbeton. Das Neuwieder Becken beherbergt den europaweit größten verfügbaren Bimsbestand und liefert damit den Rohstoff zur regionalen Herstellung von Leichtbeton des in Andernach ansässigen Unternehmens KLB. Dank der kurzen Transportwege können so im Vergleich zu Bauholz neben CO2 auch Kosten eingespart werden.

Ytong: Porenbeton ThermStrong
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Hohe Tragfähigkeit bei verbesserter Wärmedämmung für den massiven Mehrgeschossbau

Die Nachfrage nach massiven mehrgeschossigen Wohngebäuden steigt stetig. Viele Faktoren bestimmen dabei die Nachfrage. Stichworte wie demografischer Wandel, Baulandverknappung oder auch Stadtrevitalisierung sind nur einige, die für den Mehrgeschossbau sprechen. Im Vergleich zu früher sind heute jedoch moderne Wohneinheiten gefragt, die optimal auf die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt sind, sich wirtschaftlich erstellen lassen und höchste Sicherheit bieten. Wo die Nachfrage an hochwertigem Wohnraum auf knappes Bauland trifft, bietet die Kombilösung des neuen Ytong ThermStrong und Ytong ThermSuper mit seinen massiven und monolithischen Produkten wirtschaftliche und sichere Wandkonzepte.

Franken Maxit: Klebe- und Armierungsmörtel maxit multi 292 EIS
Innovationsprodukt von Franken Maxit: Der Klebe- und Armierungsmörtel „maxit multi 292 EIS“ ist durch seine erweiterte Rezeptur bei bis zu - 8 °C verarbeitungssicher.
Verarbeitungssicher - auch im Winter

Temperaturgefälle als ernstzunehmender Risikofaktor auf der Baustelle: Besonders im Frühjahr und Herbst wirken sich Witterungsänderungen mit nächtlichem Frost negativ auf die Materialeigenschaften mancher Baustoffe aus. Im Ernstfall entstehen teure Baumängel. Aus diesem Grund hat Franken Maxit (Azendorf) den kälteresistenten Klebe- und Armierungsmörtel „maxit multi 292 EIS“ entwickelt. Bis zu - 8 °C ist er verarbeitungssicher. Auf diese Weise lassen sich die Bauphasen besonders effizient nutzen, ohne dass ein Sicherheitsrisiko bei der Verarbeitung besteht. Denn der rein mineralische Mörtel härtet so schnell aus, wie er abkühlt – und bleibt dabei unempfindlich gegen Frost. Bereits in der vergangenen Wintersaison hat er seine Qualitäten unter Beweis gestellt.

Xella: Silka-Kalksandstein
Xella bietet für den Mehrgeschossbau mit dem großformatigen Bausystem Silka XL effektive Lösungen an.
Effektiver Schallschutz für den Mehrgeschossbau

Hohen Schallschutz durch hohe Rohdichten sowie einen zügigen Baufortschritt versprechen die Funktionswände aus dem großformatigen Bausystem „Silka XL“ und dem „Multipor“-Wärmedämm-Verbundsystem der Xella International GmbH. Vor allem bei größeren Bauvorhaben können damit große Wandflächen in deutlich kürzerer Zeit erstellt werden als bei herkömmlichem Mauerwerk. Das rein mineralische WDVS ist leicht rückbaubar sowie gut recycelbar und kann dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden.

Unipor-Ziegel-Gruppe: Gebäudehülle im Fokus
Die energetischen Anforderungen an Gebäudehüllen steigen weiter. Wandbaustoffe spielen dabei eine wichtige Rolle und können helfen, die Energiebilanz zu verbessern.
Systemprodukte für die energetische Optimierung von Neubauten

Steigende Anforderungen an die Energiebilanz von Gebäuden erfordern innovative Baustoff-Lösungen. Mit der richtigen Planung lassen sich dann auch anspruchsvolle energetische Ziele realisieren. Eine ideale Lösung bietet die monolithische Ziegelbauweise. Ergänzt durch intelligente System-Komponenten, bilden hochwärmedämmende Mauerziegel eine stabile, energieeffiziente und wohngesunde Gebäudehülle. Aus diesem Grund versteht sich die Münchener Unipor-Ziegel-Gruppe immer mehr als Systemanbieter von nachhaltig aufeinander abgestimmten Wandbaustoff-Lösungen. Diese Philosophie zeigt sich aktuell in der Mauerziegel-Gattung „Unipor Silvacor“: Mit ihrer natürlichen Dämmstoff-Füllung aus reinen Nadelholzfasern erreicht diese laut Hersteller ökologische und bauphysikalische Bestwerte.

Unika: Kalksandsteine
Unika bietet seine Kalksandsteine mit hohen Schalldämmwerten in unterschiedlichen Formaten an.
Eine hohe Rohdichte der Plansteine sorgt für gute Schalldämmung

Als „echtes Leistungspaket in Sachen Schallschutz“ preist Unika seinen Kalksandstein an. Durch die hohe Rohdichte des Kalksandsteins seien sehr gute Schalldämmwerte beim Mauerwerk garantiert, so das Unternehmen aus dem hessischen Rodgau. Denn je schwerer ein Baustoff, desto besser sei seine Schalldämmung. Selbst die Dicke einer Wand sei nicht so entscheidend wie die Rohdichteklasse (RDK) des verwendeten Baumaterials. Je höher die RDK ist, desto besser ist der Schallschutz. Mit Rohdichteklassen von 1,8 bis 2,2 ist Unika-Kalksandstein in Sachen Schallschutz leichteren Mauerwerkstoffen weit voraus. Die Anforderungen an den Schallschutz beim Wohnungsbau lassen sich mit Kalksandstein-Planelementen oder den KS-R-Plansteinen in RDK 2,0 von Unika problemlos erfüllen.

Franken Maxit: Planstein-Ergänzungsmörtel
Mit dem „maxit therm 825“ bietet Franken Maxit einen flexibel einsetzbaren Ergänzungsmörtel an.
Wärmedämmung und Statik: Allrounder auf der Baustelle

Auf der Fachmesse BAU 2017 in München stellte Franken Maxit aus Azendorf den mineralischen Leichtmauermörtel „maxit therm 825“ vor, der zugleich hochfest und wärmedämmend sein soll. Laut Hersteller können Maurer diesen Ergänzungsmörtel quasi als Allrounder auf der Baustelle einsetzen, etwa zum Anlegen der Kimmschicht, zur Vermörtelung von Stoßfugen oder bei Stürzen und Rollladenkästen. Kompromisse zwischen hoher Druckfestigkeit und geringer Wärmeleitfähigkeit seien damit passé. In Kombination mit den „Mörtelpads“ von Maxit müssten Maurer also nur noch auf zwei unterschiedliche Mörtelprodukte für die Errichtung von Planstein-Mauerwerk zurückgreifen.

Knauf Gipsfaserplatte Vidiwall
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Handliche Platten

Die Gipsfaserplatte ‚Vidiwall 1 Mann’ von Knauf im handlichen Format eignet sich zum Ausbau in schwer zugänglichen Bereichen und für die Ein-Mann-Verarbeitung im Standard-Trockenbau. Sie ist universell einsetzbar als Beplankung in Trockenbausystemen für Unterdecken, Decken- und Dachgeschossbekleidungen sowie nichttragende Metall- und Holzständerwände. Das handliche Format von 1000 x 1500 mm bei einer Plattendicke von 10 mm oder 12,5 mm erlaubt eine schnelle und präzise Ein-Mann-Montage auch an schwer erreichbaren Stellen und über Kopf.

Xella Multipor Baustoffe
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Dämmung vom Sockel bis zum Putz

Eine Dämmung der Sockelflächen und die Oberflächengestaltung mit einem Wärmedämm-Verbundsystem schützt die Bausubstanz durchgehend und wirkungsvoll. Der Oberputz eines Multipor WDVS muss eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen. Er ist Schutz gegen Wetter, er muss mechanischen Beanspruchungen standhalten und bauphysikalische Funktionen wie die Regulierung der Feuchtigkeit übernehmen. Und er ist prägend für die Optik des Hauses. Abgestimmt auf das Multipor WDVS sind der Münchner Rauputz sowie der Scheibenputz, die zur Diffusionsoffenheit des gesamten Systems beitragen.

Unipor-Ziegel-Gruppe: Coriso-Kimmziegel
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Millimetergenaue Wärmedämmung

Hochwertiges Planziegelmauerwerk erfüllt immer erhöhte Ebenheitsanforderungen und unterstützt zudem die Anlegeschicht. Hier leisten Kimmziegel wichtige Vorarbeit. Die Coriso-Kimmziegel der Unipor-Gruppe entsprechen dem Systemgedanken im Mauerwerksbau.

Saint-Gobain Weber Ziegelleichtputz
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Wärmedämmender Unterputz

Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) hebt ab 1. Januar 2016 den energetischen Standard für Neubauten an. Mit dem Leichtunterputz weber.dur 142 HLZ bietet Saint-Gobain Weber Bauherren und Planern eine einfache Lösung. Weber.dur 142 HLZ ist ein neuer, sehr leichter Unterputz mit einer extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,05 W/mK. Er wurde speziell für hoch wärmedämmendes einschaliges Ziegelmauerwerk entwickelt.

Tox Nylon-Dübel
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Der Joker für den Altbau

Hohe Decken, Stuck und viel Platz. Altbauten haben ihren Charme. Doch ihr Mauerwerk ist berüchtigt. Denn wenn es um das Befestigen von Lampen, Regalen, Garderoben oder schlicht Bildern geht, wird’s gerne knifflig. Die Wände bröseln, der Putz bröckelt – und es dauert ewig, bis sich eine Stelle findet, in der ein Dübel einigermaßen sitzt. Der Nylondübel von Tox nimmt es mit jedem unberechenbaren Mischmauerwerk auf.

StoCretec Schnellreparaturmörtel
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Tempo für die Fläche

Schäden fix und dauerhaft reparieren ist an Bauteilen aus Stahlbeton wie Fassaden und Balkonbrüstungen genauso gefragt wie an Böden. Dabei unterscheiden sich die Anforderung an das Reparaturmaterial deutlich. Wegen der unterschiedlichen Belastungen senkrechter und waagerechter Flächen gibt es für die Betonintandsetzung spezifische Reparaturmörtel. Besonders schnell und robust sind kunststoffmodifizierte Mörtel.

Apolo MEA Befestigungssysteme
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Isolationsdübel für Wärmedämmsysteme

Isolationsdübel bieten eine wärmebrückenfreie Lösung für die Befestigung von Regenfallrohren in Wärmedämmverbundsystemen (WDVS). Sie lassen sich einfach, schnell, flexibel und justierbar verarbeiten.

Poroton-Deckenrandschale (DRS)
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Sichere Ausführung des Deckenauflagers

Da Beton eine eher schlechte Wärmedämmung hat, muss das Deckenauflager, ausgeführt mit hochwärmedämmendem Ziegel, diesen Malus ausgleichen. Die Bauteilgeometrie am Wand-Decken-Knoten ist durch diese unterschiedlichen Materialien und Wärmeleitfähigkeiten inhomogen. Die Wärmeenergieverluste des Betons müssen durch die Ziegelkonstruktion kompensiert werden. Dazu bietet die Deutsche Poroton mit der Poroton-Deckenrandschale (DRS) ein Systemelement zur einfachen und wirtschaftlichen Herstellung der Deckenabmauerung für monolithische Ziegelkonstruktionen. Sie erfüllt die hohen Anforderungen hinsichtlich Statik, Schall- und Wärmeschutz, bietet zudem einen homogenen Putzgrund mit strukturierter Außenseite für maximale Putzhaftung.

MC Bauchemie Oxal HSC
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Nachträgliche Horizontalsperre im feuchten Mauerwerk

Viele Altbauten sind aus heutiger Sicht nicht hinreichend gegen Feuchtigkeit abgedichtet worden. Sie verfügen weder über Vertikal- noch Horizontalsperren. So kann Wasser über Jahre ungehindert in die Wand eindringen und zu massiven Feuchte- und Salzschäden führen. Die Kapillarwirkung des Mauerwerks unterstützt diesen Prozess noch. Abhilfe bieten nachträgliche Horizontalsperren. Mit Oxal HSC hat MC-Bauchemie ein neues Produkt entwickelt, das einfach drucklos ins feuchte Mauerwerk injiziert wird.

PORIT Sonderbauteile
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Energetisch Bauen bis ins Detail

PORIT Porenbeton bietet dank eines umfangreichen Lieferprogramms für nahezu jedes Detail die passende Lösung. Insbesondere die auf das PORIT Steinsystem abgestimmten Sonderbauteile ermöglichen energetisches Bauen auch an kritischen Bauteilübergängen.

Wandsystem TRIOTHERM von KLB
KLB TRIOTHERM
Massive Schalen mit dämmendem Kern

Eine Außenwand hat viele Aufgaben: Sie soll vor Witterung schützen, dämmen, das Haus tragen und ihm zeitgleich ein Gesicht geben. Diesen Anforderungen kommen beim weit verbreiteten zweischaligen Wandaufbau in der Regel unterschiedliche Baustoffe nach. Das innovative Wandsystem KLB-TRIOTHERM hebt diese Trennung jetzt auf.

Schornsteinlösungen von Wienerberger
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Wirkungsvoll in der Dachdämmebene

Hochwärmedämmende und luftdichte Gebäudehüllen haben in den letzten Jahren neben anderen bauphysikalischen Maßnahmen dazu beigetragen den Heizenergiebedarf von Wohnhäusern erheblich zu senken. Heiztechnik und Abgasführung wurden dieser Entwicklung angepasst. Außerdem hat der Gesetzgeber mit der EnEV 2014 und dem EEWärmeG ordnungsrechtlich Einfluss auf die Gebäudeplanung und  -ausführung genommen. Eine nahezu wärmebrückenfreie Gebäudehülle und die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien werden gefordert – und finanziell durch die KfW-Bank gefördert.

Sto-Ecotwist
Sto-Ecotwist
Dübel für Polystyrol-Dämmungen

Ein Dübel für Polystyrol-Dämmungen von 10 bis 40 Zentimetern Dicke, schnell gesetzt und wärmebrückenfrei: Der „Sto-Eco­twist“ passt immer. Das spart Lagerplatz und vereinfacht die Baustellenlogistik, denn unabhängig vom Einsatzort reichen nun dieser Dübeltyp und ein einziges Setzwerkzeug im Gepäck.

Ytong Silka Mörtel-Pellets
Ytong Silka Mörtel-Pellets Bild 1
Staubarme Baustelle

Xella präsentiert auf der BAU 2015 eine Neuheit: die staubarmen Ytong Silka Mörtel-Pellets. Die zu kleinen Briketts gepresste Form ist dabei der Schlüssel zur staubarmen Baustelle. Beim Anmischen entweichen kaum mehr Stäube, die Feinstaubbelastung wird eindeutig reduziert.