zum Newsletter anmelden
 

Anbau-Kettenfräse löst schwierige Aufgabe im Kanalbau

Stufenartig ausgefräst

Kemroc Spezialmaschinen GmbH

Anschrift:
Jeremiasstr. 4
36433 Leimbach
Deutschland

Kontakt:

+49 3695 850 2550

+49 3695 850 2579

» zur Internetseite

Wir bauen die Verbindungen der Zukunft – so lautet das Motto der Firmengruppe Rohde aus Korbach, die sich dem Erhalt und Ausbau der öffentlichen Infrastruktur widmet. Das Leistungsprofil des Unternehmens reicht im Bausektor vom Straßen- und Tiefbau über den Fräsdienst bis hin zu Baustofflogistik und Entsorgung. Dabei verwendet Rohde leistungsfähige Maschinen für nachhaltiges Bauen. So wie bei einem Erschließungsprojekt, für welches ein 25-t-Raupenbagger mit einer Anbau-Kettenfräse angemietet wurde.

Im hessischen Waldeck am Edersee waren in der zweiten Jahreshälfte 2022 auf einer Gesamtfläche von rund 50.000 m2 insgesamt 45 Bauplätze für Eigenheime zu erschließen. Das Gelände befindet sich in attraktiver Lage zwischen einem Golfplatz, dem Nationalpark und dem Edersee. Hier übernahm Rohde sämtliche Arbeiten im Tief- und Straßenbau inklusive der zweimal 720 m Schmutzwasser- (DN 200 – DN 400) und Regenwasserkanäle (DN 300 und DN 400) unter der Straße.

Die Tiefbauexperten von Rohde fanden auf dem Gelände oberhalb des Edersees schwierige Bedingungen vor: Nach dem Aushub von Mutterboden auf der gesamten Straßenbreite trafen sie auf Oberboden bis in 40 cm Tiefe und dann auf verschiedene Arten von Festgestein, an anderen Stellen stießen sie unmittelbar auf Fels bis in 5 m Zieltiefe. Diese Bodenverhältnisse waren bei Rohde bereits aus früheren Bauvorhaben bekannt. Deswegen wurde laut Swen Meier, dem Technischen Geschäftsführer des Unternehmens, von vornherein der Einsatz eines Baggers mit Stemmhammer oder Reißlöffel ausgeschlossen. Den Anforderungen entsprach vielmehr ein 25-t-Raupenbagger mit einer Kettenfräse KEMROC EK 110 (110 kW) mit 80 cm Arbeitsbreite. Beide Maschinen wurden vom regionalen Händler Bischoff Baumaschinen GmbH angemietet. Damit wurde von September bis Dezember 2022 ein Großteil der Kanalgräben geöffnet, Schmutz- und Regenwasserkanäle verlegt und die Gräben wieder verfüllt.

Fräsen ohne Zwischensteg

Die Kettenfräsen von Kemroc haben zwischen ihren seitlichen Schneidköpfen eine mit Hartmetallmeißeln bestückte Fräskette. Sie arbeiten sich durch weiches bis mittelhartes Material und erzeugen ein gleichförmiges Fräsbild über die gesamte Arbeitsbreite. Dabei bleibt kein typischer Mittelsteg aus Gestein stehen wie beim Einsatz herkömmlicher Querschneidkopffräsen. So entstehen Gräben von exakt vorbestimmter Breite, ohne dass der Ausleger seitlich verschwenkt werden muss, um den Mittelsteg zu entfernen. Das beschleunigt den Arbeitsfortschritt und senkt den Energieverbrauch, den Verschleiß sowie die Kosten für den Abtransport von Aushubmaterial.
Auf der Baustelle errichtete man bei den Erschließungsarbeiten keinen üblichen Verbau, denn dieser wäre beim abschnittsweisen Verlegen von Schmutz- und Regenwasserkanal hinderlich gewesen.

Vielmehr wurden die oberen Partien des Grabens per Kettenfräse stufig angeböscht. Das bedeutete zwar mehr Bodenbewegung, aber weniger Arbeit mit dem Verbau. Im Graben stellte sich als zielführende Vorgehensweise heraus, den Fels abschnittsweise mit der Kettenfräse rund 30 bis 50 cm tief zu lösen, die Grabenpartie mit dem Löffel auszuräumen und wieder auf die Kettenfräse zu wechseln, um die nächste Lage Fels zu lösen. Bei diesem Verfahren bezeichnete der Polier und Schachtmeister Karl-Otto Schwäbe den Verschleiß an der Kettenfräse als gering: „Das Material ist zwar relativ schwierig zu lösen, aber nicht besonders fest. Insofern hatten wir keine nennenswerte Abnutzung an den seitlichen Schneidköpfen und an der Fräskette.“

Technik unterstützt nachhaltigen Ansatz

Nach dem vorläufigen Abschluss der Kanalbau-Arbeiten im Dezember 2022 werden dort die Erschließungs- und Bauarbeiten vorangehen. „Wir projektieren das Gesamtvorhaben im Neubaugebiet unterhalb von Schloss Waldeck selbst und führen auch den Straßen- und Tiefbau aus“, schildert Meier das weitere Vorgehen. Gemeinsam mit einer Hochbaufirma hat man hierzu eine Investorengemeinschaft gegründet. Wie bereits bei der Planung wurde auch bei der baulichen Umsetzung auf Nachhaltigkeit fokussiert. So sahen die Planungen die Versickerung von anfallendem Regenwasser im Baugebiet vor, um eine Grundwasserneubildung zu fördern. Zudem erreichte man im Zuge der Kanal- und Tiefbauarbeiten, unnötige Transportwege bei der Erdbewegung zu vermeiden. „Alle verdrängten Massen verbleiben auf der Baustelle“, unterstreicht Schwäbe. Einen wesentlichen Anteil daran hat seiner Aussage nach das beim Grabenbau durch die Kettenfräse erzeugte, relativ feinkörnige und homogene Fräsgut: „Das Material weist Körnungen von 0/56 bis 0/80 auf. Wir können es ohne weitere Brech- und Siebvorgänge beim Verfüllen der Kanalgräben verwenden sowie beim Anheben der Grundstücke auf das zukünftige Straßenniveau.“ 

Während der Winterpause 2022/2023 war der Kanalbau zu rund 80 % abgeschlossen. Swen Meier und sein Polier Karl-Otto Schwäbe gingen davon aus, dass im weiteren Verlauf des Projekts die Kettenfräse erneut auf den Plan kommen würde. Denn noch fehlten rund 50 m Kanal sowie fünf Hausanschlüsse, genug Arbeit für etwa eine Woche. Nach aktuellen Überlegungen könnte zukünftig das im Wohngebiet aufgefangene Regenwasser auch zur Bewässerung eines nahegelegenen Golfplatzes dienen. Dafür wäre das Verlegen von weiteren Rohrleitungen notwendig.

Bei Aushubarbeiten im Kanal- und Rohrleitungsbau sind je nach Bodenbeschaffenheit unterschiedliche Verfahren möglich. Bei diesem Projekt trafen die Ausführenden auf schwierig zu lösendes Material, sodass der Einsatz einer Kettenfräse die wohl optimalste Variante darstellte. Zudem konnte das feinkörnige Fräsgut direkt wiederverwendet werden, was Vorteile bei Kosten und Nachhaltigkeit mit sich brachte.

Weitere Informationen:
www.kemroc.de

Weitere Produkte des Herstellers Kemroc Spezialmaschinen GmbH:

Kemroc: Kettenfräsen der Serie EK
Die Arbeit mit Kettenfräsen der Serie EK spart Zeit und bis zu 40 % Energie, wirkt baggerschonend und erzeugt ein feinkörniges Fräsgut, welches oftmals an Ort und Stelle beim Verfüllen des Grabens wiederverwendet werden kann. (Bild: Kemroc)
Fräsen über die gesamte Breite
Kettenfräsen der Baureihe EK von Kemroc sind mit einer einzigartigen Fräskette zwischen den seitlichen Schneidköpfen bestückt. Sie lösen das Material auf der gesamten Fräsenbreite ohne Unterschnitt oder einen Mittelsteg, der beim Einsatz herkömmlicher Querschneidkopffräsen stehen bleiben würde. Damit öffnen sie Gräben von exakt definierter Breite. Die Arbeit damit spart Zeit und bis zu 40 % Energie, wirkt baggerschonend und erzeugt ein feinkörniges Fräsgut, welches oftmals an Ort und Stelle beim Verfüllen des Grabens wiederverwendet werden kann.
Kemroc: Neue Firmensparte Kemsolid
Auf Spezialtiefbau fokussiert Kemroc mit seinem neuen Geschäftszweig KEMSOLID. Dessen zentrale Elemente, die KSI-Injektoren, durchmischen den Boden mit einer Zementsuspension. So entstehen genau definierte, solide und dichte Erdbetonkörper. (Bild: Kemroc)
Fräsprodukte und -verfahren für den Spezialtiefbau
Der Fräsenhersteller Kemroc stellt auf der bauma 2022 unter anderem seine neue Firmensparte KEMSOLID vor. In diesem Geschäftszweig entwickelt der Hersteller neuartige Produkte und Verfahren für den Spezialtiefbau. Zentrale Elemente sind dabei die KSI-Mischfräsen für den Baggeranbau. Mit ihren umlaufenden Fräsketten dringen sie in den Boden ein und durchmischen ihn im selben Arbeitsgang mit einer Bindemittel-Suspension. Ohne jeden Bodenaustausch entstehen dabei massive, belastbare und dichte Körper aus Erdbeton von genau definierter Größe und Gestalt. Auf Grundlage von Expertenwissen und gemeinsam mit ihren Kunden gehen die Spezialisten von KEMSOLID komplexe Einsätze zur Baugrundabdichtung und Bodenverbesserung bei großen Infrastrukturprojekten an. Als ein Highlight des KEMSOLID-Programms zeigt Kemroc an einem 30-Tonnen-Bagger die Mischfräse KSI 7000 mit ihrem 7 m langen Fräs- und Injektionsschwert.
Mit dem Kemsolid-Verfahren Einsätze zur Baugrundabdichtung und Bodenverbesserung sicher angehen
45 2022 Kemroc
Technik trifft Know-how
In einem neuen Geschäftszweig namens Kemsolid bündelt der Hersteller Kemroc seine Technologie rund um die KSI-Mischfräsen zur Bodenstabilisierung. Dabei beschäftigt sich dieser Unternehmensbereich nicht nur mit der Entwicklung, Erprobung und Herstellung der Mischfräsen, sondern stellt den Kunden auch Expertenwissen aus dem Spezialtiefbau für ihre individuellen Projekte zur Verfügung.
Kemroc: KRC-Anbaufräsen
Marktweit einzigartig sind laut Kemroc die schräg gegeneinander angestellten Fräsköpfe der KRC-Anbaufräsen, die ein lückenloses Fräsbild hinterlassen. (Bild: Kemroc Spezialmaschinen)
Versetzte Schneidköpfe fräsen lückenlos
Die neue Generation von Kemroc-Anbaufräsen der Baureihe KRC ermöglicht ein nahezu durchgängiges Fräsbild. Die Doppelkopffräsen haben zwei winkelig zueinander angeordnete Schneidköpfe, deren Hartmetallmeißel lückenlos aneinander anschließen. Sie kommen ohne die typische Mittelkette aus, die man von den Kettenfräsen der Baureihe EK kennt. So wird der beim Arbeiten mit üblichen Querschneidkopffräsen entstehende Mittelsteg aus Gestein oder Beton vollständig abgetragen oder auf ein Minimum reduziert. Auf diese Weise kann in nahezu allen Felsarten ein seitliches Bewegen des Baggerarms mit Schneidkopf zum Entfernen des Mittelstegs vermieden werden.
Spezial-Anbaufräse sorgt für Rekordtempo beim Öffnen der Kabelgräben für den Breitbandausbau
Mit Vollgas zur Datenautobahn
Mit Vollgas zur Datenautobahn
Die Firma Bautechnik Schödl aus Grimma beteiligt sich daran, den Breitbandausbau im sächsischen Schneeberg voranzutreiben. Insgesamt 26 km Leerrohre werden in einem ersten Bauabschnitt verlegt, um die Haushalte an das Glasfasernetz anzuschließen. Mit einem Schneidrad SMW 80 von Kemroc am firmeneigenen 16-t-Mobilbagger kommt das Bauunternehmen beim Öffnen der Kabelkanäle auf hohe Geschwindigkeit.
Kemroc: SCHÖKEM-Verfahren für den Spezialtiefbau
Den Boden durchmischen und durch Zugabe einer Bindemittel-Suspension stabilisieren – beim neuartigen SCHÖKEM-Verfahren entstehen Erdbetonkörper ganz ohne Bodenaustausch. (Bild: Kemroc)
Erdbeton schnell und ohne Bodenaushub
Grabenfräsen von Kemroc sind die Grundlage für das neuartige, gemeinsam mit Schönberger Bau entwickelte SCHÖKEM-Verfahren zur Herstellung von Erdbeton. Dabei dringt eine am Standard-Hydraulikbagger montierte Stabilisierungsmaschine in den Boden und durchmischt ihn durch Injektoren mit einer Bindemittel-Suspension – ganz ohne Bodenaushub und Verfüllung. Dadurch entsteht nach wenigen Tagen Abbindezeit ein standsicherer, wasserdichter Erdbetonkörper. Bei Eignungsprüfungen und in ersten Feldeinsätzen wurden durch das Geotechnische Ingenieurbüro Dipl.-Ing. A. Pampel GmbH (GCE) aus Leipzig die Homogenität, Festigkeit und Dichtigkeit der Erdbetonkörper nachgewiesen. Sie erreichen – je nach Bodenart und Bindemittelanteil – rund 3 bis 4 MPa Druckfestigkeit.

Weitere Produkte aus der Kategorie Spezialtiefbau:

Linearverbau sichert Baugrube am Universitätsklinikum Dresden
11 2023 Terra 1
Ringschluss hergestellt
Mit der Errichtung eines Verteiler- bzw. Abzweigbauwerks sowie einer Wärmeübergabestation hat das Dresdener Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in den Ausbau seiner Leitungsinfrastruktur investiert. Diese umfasst begehbare Versorgungskanäle, in denen wichtige Rohrleitungen und Kabel verlaufen. Zur Sicherung der knapp 9 m tiefen, 10 m breiten und etwa 30 m langen Baugrube hat die ausführende Baucom Bautzen GmbH den E+S Linearverbau der Terra Infrastructure GmbH eingesetzt.
Batteriebetriebenes Liebherr-Rammgerät LRH 100.1 unplugged im ersten Einsatz
6 2023 Liebherr 1
Schwerstarbeit mit Akku
Im schwedischen Karlstad wird ein Gebäudekomplex mit Wohnungen, Büros und Einzelhandel gebaut. Um die Lasten des Bauwerks in tragfähige Bodenschichten abzutragen, müssen zahlreiche Betonpfähle in den Boden eingebracht werden. Dafür setzt das Unternehmen Hercules Grundläggning AB auf das Rammgerät LRH 100.1 unplugged von Liebherr, das sich auf diese Weise bei seinem ersten Praxiseinsatz bewähren kann.
Liebherr: Rammgerät LRH 100.1 unplugged
Das LRH 100.1 unplugged rammt im schwedischen Karlstad mit dem Hammer H 6 Pfähle in den Boden. (Bild: Liebherr-Werk Nenzing GmbH)
Besonders großer Arbeitsbereich
Das Rammgerät LRH 100.1 unplugged gehört zu den neuesten Modellen der elektrisch angetriebenen Unplugged-Serie von Liebherr. Es zeichnet sich besonders durch einen großen Arbeitsbereich aus. Eine Ausladung bis zu 8,7 m hat den Vorteil, dass die Maschine beim Arbeiten nicht ständig umgesetzt werden muss. Das Design des Mäklers erlaubt Neigungen bis zu 18o in alle Richtungen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Mäkler 4 m anzuheben oder abzusenken (z.B. in eine Baugrube), was das Gerät noch flexibler macht.
Max Wild: Recycling-Lösung Mudcleaner
Im Inneren des Mudcleaner Trucks leistet die Recyclinganlage die gesamte Aufbereitung des Bohrschlamms im HDD-Verfahren. (Bild: Max Wild)
Ressourcen schonen bei Horizontalbohrungen
Das Bauunternehmen Max Wild GmbH hat für seine selbst entwickelte Recycling-Lösung Mudcleaner Truck den VDBUM-Förderpreis 2023 in der Kategorie „Innovationen aus der Praxis“ gewonnen. Der Mudcleaner Truck arbeitet Bohrschlämme aus Horizontalbohrungen, wie sie für den Bau von Gas-, Wasser- oder Stromleitungen genutzt werden, wieder auf. Durch das Recycling spart der Mudcleaner wertvolle Ressourcen, nämlich 90 % Wasser, und reduziert auch die Entsorgung von Bohrschlamm um 90 %. Max Wild bietet seine Inhouse-Innovation als Produktlösung auch anderen Bauunternehmen sowie Kommunen an.
Bauer Maschinen Gruppe: Bohrgeräte
Im Bereich der Multifunktionsgeräte werden die Modelle BG 45 und BG 23 H auf der bauma 2022 einen kleinen Einblick in das Spektrum der Anwendungen von Bauer geben. (Bild: Bauer Maschinen Gruppe)
Nachhaltige Innovationen
Auf dem diesjährigen bauma-Messestand der Bauer Maschinen Gruppe steht vor allem das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Das Unternehmen zeigt mit insgesamt vier Großdrehbohrgeräten einen kleinen Ausschnitt der verschiedene Anwendungsfälle und Gerätelinien. Im Bereich der Multifunktionsgeräte geben die BG 45 und BG 23 H einen kleinen Einblick in das Spektrum der Anwendungen, der Kinematiksysteme und der Trägergeräte.
Klemm: Universal-Bohrgerät KR 800-3G
Die KR 800-3G erfüllt vielseitige Ansprüche für Bohraufgaben unter beengten Platzverhältnissen, wie Mikropfahlarbeiten, Verankerungen, Vernagelungen, Unterfangungen und andere Injektionsbohrarbeiten. (Bild: Klemm Bohrtechnik)
Leichtes und kompaktes Modell
Klemm hat ein neues Universal-Bohrgerät in der Kompaktklasse auf den Markt gebracht: Das Modell KR 800-3G. Mit einem Einsatzgewicht unter 10 t und Dieselmotor „on board“ ist es das leichteste und kleinste Modell der Klemm 800er Typenreihe. Basierend auf einem Pendelfahrwerk besticht es durch kompakte Abmessungen, einen sehr leistungsfähigen Antriebsstrang und eine besonders flexible Kinematik. Mit einer Gesamtbreite von lediglich 1,80 m, einer in ihrer Nutzlänge anpassbaren Bohrlafette und der Aufbaumöglichkeit diverser Kraftdrehköpfe, Hydraulikhämmer sowie einer Doppelkopfbohranlage erfüllt die KR 800-3G vielseitige Ansprüche für Bohraufgaben unter beengten Platzverhältnissen. Mikropfähle, Verankerungen, Vernagelungen, Unterfangungen und andere Injektionsbohrarbeiten sind mögliche Anwendungen.
Bauer Maschinen: Fräsensystem Cube System
Das BAUER Cube System wurde exakt in Container-Abmessungen entwickelt. (Bild: Bauer)
Minimalinvasiv in die Tiefe bauen
Bauer Maschinen bietet ein neuartiges Fräsensystem, das neue Einsatzmöglichkeiten bei der Herstellung von Schlitzwänden eröffnet: das Bauer Cube System. Das elektrisch angetriebene Fräsensystem wurde exakt in Container-Abmessungen entwickelt. Damit kann es beispielsweise in Mikrotunneln mit kleinen Durchmessern von nur 3,8 m problemlos eingesetzt werden.
Mit dem Kemsolid-Verfahren Einsätze zur Baugrundabdichtung und Bodenverbesserung sicher angehen
45 2022 Kemroc
Technik trifft Know-how
In einem neuen Geschäftszweig namens Kemsolid bündelt der Hersteller Kemroc seine Technologie rund um die KSI-Mischfräsen zur Bodenstabilisierung. Dabei beschäftigt sich dieser Unternehmensbereich nicht nur mit der Entwicklung, Erprobung und Herstellung der Mischfräsen, sondern stellt den Kunden auch Expertenwissen aus dem Spezialtiefbau für ihre individuellen Projekte zur Verfügung.