Funke Kunststoffe zeigt Neues für Kanalbau und Entwässerung und spricht über wichtige Themen der Branche

Problemlöser für den Tiefbau

Funke Kunststoffe GmbH

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Siegenbeckstraße 15
59071 Hamm
Deutschland

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Früher bestanden die Abwasser- und Regenwasserleitungen hauptsächlich aus den Werkstoffen Beton, Steinzeug oder Gusseisen. In den letzten 30 Jahren haben sich in den Leitungsnetzen Rohre aus Kunststoff etabliert. Einer der führenden Hersteller für solche Produkte ist die Funke Gruppe aus Hamm. Im Rahmen einer Werksbesichtigung sprachen wir mit dem Management-Team nicht nur über die Vorteile des Werkstoffs PVC-U und die neuesten Produkte des Unternehmens, sondern auch über die Verantwortung eines Herstellers von Kunststofflösungen für Trendthemen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Die Kunststoffindustrie hat es heute nicht leicht: Durch die omnipräsenten Bilder von plastikverseuchten Meeren geraten sie verstärkt unter Rechtfertigungsdruck. Von großen Teilen der Gesellschaft wird ein komplettes Branchensegment stigmatisiert. Die Pauschalisierung lässt jede Objektivität vermissen, dabei gibt es aus ökologischer Sicht durchaus große Unterschiede zwischen der Verpackungsindustrie und Herstellern von Kunststoffen für die Investitionsgüter. Während die Verpackung nur zum Zwecke der Schutzfunktion eingesetzt wird – um für eine kurze Zeit Ware und Umwelt voneinander abzuschirmen – stehen die Kunststoffe, die z. B. für Kanalrohrsysteme eingesetzt werden, umgekehrt als Garant für eine lange Nutzung der Produkte.

Auf lange Nutzungsdauer ausgelegt

Bei seinen Rohren und zahlreichen Systemen für die Regenwasserbewirtschaftung setzt Funke auf das thermoplastische Polymer PVC-U (Polyvinylchlorid). Neben anderen Vorteilen ist gerade die Nachhaltigkeit des Werkstoffs ein Argument für das Familienunternehmen, auch in der Zukunft auf PVC-U zu setzen. Denn anders als ihre Pendants aus Polypropylen (PP) bestehen die Produkte aus Hart-PVC nur zu 43 % aus dem fossilen Rohstoff Erdöl. Die restlichen 57 % bildet Chlor, das durch Elektrolyse aus Steinsalz gewonnen wird.
Dieser Mix sorgt für eine enorme Langlebigkeit der Produkte. Die Rohrsysteme sind beständig gegenüber chemischen Einflüssen und Korrosion und daher so gut wie unverrottbar. Auf einen weiteren Vorteil der HS-Kanalrohre aus dem Hause Funke geht der Technische Leiter Rudolf Töws ein: „Wir setzen auf wandverstärkte Systeme, wodurch sich die Rohrverformungen auch bei hohen Verkehrslasten im geringen Prozentbereich befinden.“ Anders als bei biegesteifen Rohren aus Beton oder Steinzeug werden bei biegeweichen Funke-Rohren die Belastungen zum großen Teil an das umgebende Erdreich abgegeben. Ändert sich die Belastungssituation, dann punkten die Hart-PVC-Rohre durch Verformungszunahme, während es bei biegesteifen Rohren zu Brüchen des Materials kommen kann.

Auch der Materialbedarf ist geringer als bei anderen Thermoplasten: „Durch die höhere Stabilität fallen bei PVC-U die Wanddicken deutlich geringer aus als bei Produkten aus PE oder PP. Bei unseren Boxen für das Regenwassermanagement wird dadurch weniger Material nötig, wodurch mehr Raum für die Niederschläge übrig bleibt“, betont Töws. Ein Beispiel dafür ist das Rigolensystem D-Raintank 3000, welches aufgrund der hohen Materialfestigkeit eine Speicherkapazität von 97 % des Gesamtvolumens besitzt.

Unverzichtbarer Umweltfeind?

Trotzdem weiß Funke um seine große Verantwortung für das Thema Umweltschutz und ist auch offen für den kritischen Diskurs. Daher kam im Rahmen der Funke-Pressekonferenz mit Florian Brüning von der Uni Paderborn auch ein unabhängiger Experte zu Wort. In seinem Votrag macht der Wissenschaftler deutlich, dass die Kunststoffindustrie das Potenzial der Rezyklate noch nicht ausreichend ausnutzt und überwiegend auf Neumaterial setzt. Einen Grund für Plastik-Bashing gäbe es jedoch trotzdem nicht – zu groß sei die Rolle der Kunststoffe für die moderne Gesellschaft. „Dieses Material ist sehr stark an unserem Wohlstand beteiligt, so z. B. an der Versorgung mit sicheren Lebensmitteln oder am Ausbau der digitalen Infrastruktur. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie unverzichtbar die Kunststoffe auch bei der Gesundheitsversorgung sind“, erklärt Brüning. Auch beim Thema Leichtbau – z. B. im Verkehrssektor – seien diese Werkstoffe ein „must have“, weil sie durch Gewichtsreduzierung zur Energie- und CO2-Einsparung beitragen. „Nicht zuletzt im kommunalen Ausbau bieten die Kunststoffe die nötige Designfreiheit und Funktionsintegration.“ Natürlich seien diese Stoffe direkt und indirekt am Artensterben, an der Umweltverschmutzung und an Treibhausgasemissionen beteiligt. Die Kunststoffindustrie könne den ökologischen Fußabdruck jedoch verkleinern, wenn sie z. B. von fossilen auf eine Kombination aus erneuerbaren Sorten und Kunststoffabfällen umstellt. 

Kreislaufwirtschaft am Bau

Es gilt also, die Menge des fossilen Ursprungs zu reduzieren – nicht zuletzt aufgrund der Endlichkeit solcher Ressourcen. Die effizienteste Verwertung bietet lt. Brüning das wertstoffliche Recycling, bei dem die entsorgten Stoffe nach mechanischem Zerkleinern und Einschmelzen als Basis für neue Produkte dienen. Aktuell werden in der Bauindustrie jedoch nur 23 % der Kunststoffmenge aus Rezyklaten hergestellt. „Das Hauptproblem beim Recycling in der Baubranche ist die Tatsache, dass es zwar eine getrennte Sammlung von Abfällen gibt, diese jedoch nicht sortenrein erfolgt. Zudem macht der Anteil an Kunststoffen an der Masse des Abbruchmaterials nur etwa 1 bis 3 % aus“, sagt Brüning. Erschwerend käme hinzu, dass dieses oft untrennbar mit anderen Baustoffen verbunden ist. Perspektivisch werden sämtliche Hersteller von Kuststoffprodukten nach dem Konzept „Design vor Recycling“ agieren müssen, wonach bereits bei der Entwicklung von Produkten Konzepte erstellt werden müssen, wie für sie am Ende des Produktlebenszyklus das Recycling aussehen wird. Brüning: „Der beste Abfall ist der, der gar nicht entsteht“. So lange es möglich ist, sollen die Kunststofferzeugnisse werkstofflich wiederverwendet werden, auch wenn es dabei um Downcycling und zuguter letzt um die thermische Verwertung geht.

Am Willen, die eigene Recyclingquote zu erhöhen, mangelt es bei Funke nicht. Lt. Funke-Exportleiter Karl-Heinz Diekel besteht die Schwierigkeit eher darin, dass es aufgrund der langen Nutzungsdauer der Rohrsysteme am Input des gebrauchten Materials fehlt, welches erst in den 90ern im großen Stil verbaut wurde und noch nicht ersetzt werden muss. „Es fehlt aber auch an politischem Mut, verpflichtende Regelungen für das Recycling der alten Rohrsysteme festzulegen“, ergänzt Rudolf Töws. „In den Niederlanden musste schon früh das alte Material im Austausch gegen das neue zwingend zurückgenommen und dann später dem Kreislauf zugeführt werden. In Deutschland gibt es solche Vorgaben nicht.“ Es bleibt abzuwarten, ob der Green Deal der EU eines Tages auch auf die Baubranche heruntergebrochen wird – z. B. in Form eines veränderten Nationalgesetzes.

Neue Produktentwicklungen

Ungeachtet dessen leistet Funke mit innovativen Lösungen seinen Beitrag zum Umweltschutz. So bringt das Unternehmen aktuell mit Funke BeWa ein Produkt auf den Markt, das passive Bewässerung von Baumstandorten möglich macht.
Der Bewässerungsablauf ist so konstruiert, dass er auf der einen Seite mit dem Regenwasserkanal verbunden ist und auf der anderen Seite das gesammelte Oberflächenwasser zum Baumstandort leiten kann. Die Besonderheit: Die spezielle Konstruktion ermöglicht den Wechsel zwischen Sommer- und Winterbetrieb. Dadurch kann im Winter das gesamte Oberflächenwasser in den Kanal geleitet und der Baum vor streusalzhaltigem Wasser geschützt werden.
Eine weitere Neuheit von Funke ist der HS-Prüfabzweig. Dabei handelt es sich um eine beidseitig verlängerte Ausführung eines Standardabzweiges aus dem HS-Kanalrohrsystem. Die Verlängerung bietet ausreichend Anpressfläche für den Einsatz handelsüblicher Muffenprüfgeräte. Die Möglichkeit, Prüf- oder Absperrblasen einfach zu positionieren, schafft die Voraussetzung für exakte Messergebnisse bei Dichtheitsprüfungen. Der HS®-Prüfabzweig ist in den Nennweiten DN/OD 160, 200, 250 und 315 sowie in den Farben braun (Schmutzwasser) und blau (Regenwasser) erhältlich. Er verfügt über eine Baulänge von 1 m und ist als 45°- oder 90°-Abzweig lieferbar.

bpz meint: Kunststoffe werden uns auch in der Zukunft begleiten. Rohrsysteme aus PVC sind ein gutes Beispiel für sinnvollen Einsatz dieser Werkstoffe in der Baubranche. Weil sie komplett recycelbar sind, ist eine Wiederverwendung der Stoffe gewährleistet. Im Moment fehlt es jedoch an altem Material, gesetzlichen Regelungen und entsprechenden Ausschreibungen, um den Einsatz von Rezyklaten im Kanal- und Entwässerungsbau zu pushen. Bis dahin tragen Hersteller wie Funke mit ihren Rohrsystemen und intelligenten Lösungen für die Regenwasserbewirtschaftung zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz bei.

Weitere Informationen:
www.funkegruppe.de

Weitere Produkte des Herstellers Funke Kunststoffe GmbH:

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
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Ressourcenschonender Kanalbau
Klimafreundlichere Rohrsysteme für zukunftsfähige Infrastruktur
Funke

Lange Zeit bestanden Regen- und Abwasserrohre überwiegend aus Beton, Steinzeug oder Guss. Heute werden diese traditionellen Werkstoffe zunehmend durch Kunststoffe wie PVC-U ersetzt. Das harte PVC überzeugt im Tiefbau durch hohe Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit, Langlebigkeit sowie mechanische Robustheit. Sein geringes Gewicht erleichtert zudem Transport und Handhabung auf der Baustelle. Da dieser Kunststoff jedoch zu 43 % aus Erdöl besteht,  rücken nachhaltigere Alternativen immer stärker in den Fokus. Als führender Hersteller von PVC-U-Tiefbaulösungen bietet Funke daher umweltbewussten Kunden inzwischen auch ressourcenschonende Produktvarianten an.   

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
78 24 Funke
Systemlösungen für die Infrastruktur
Funke Kunststoffe zeigt Neues und Bewährtes auf der IFAT
78 24 Funke

Auf der IFAT 2024 hat die Funke Kunststoffe neue zukunftsweisende und bedarfsgerechte Systemlösungen für ein modernes Wassermanagement und für eine nachhaltige Kanalinfrastruktur präsentiert – allesamt entwickelt im Austausch mit den Netzbetreibern und Planern sowie den Anwendern vor Ort auf den Baustellen.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Mit Hilfe des VPC-Delta-Rings können unterschiedliche Rohrwerkstoffe mit unterschiedlichen Nennweiten sohlengleich verbunden werden. (Bild: Funke Kunststoffe)
Alle Abwasserrohre versatzfrei verbinden
Funke Kunststoffe: VPC-Delta-Ring
Mit Hilfe des VPC-Delta-Rings können unterschiedliche Rohrwerkstoffe mit unterschiedlichen Nennweiten sohlengleich verbunden werden. (Bild: Funke Kunststoffe)

Egal, ob ein vorhandener Rohrstrang aufdimensioniert oder ob ein überdimensionierter Hauptkanal verkleinert werden muss – Kanalsanierungen mit Nennweitenwechsel sind für Tiefbauer keine Seltenheit. Häufig liegen sogar zwei oder mehr Nennweiten zwischen dem Altbestand und dem neu anzuschließenden Hauptkanal. Wenn die Rohre dann noch aus unterschiedlichen Werkstoffen mit bauartbedingt stark abweichenden Außendurchmessern bestehen, war es bislang schwierig, für die Verbindung eine technisch ausgereifte und zuverlässige Lösung zu finden. Mit dem VPC-Delta-Ring von Funke Kunststoffe soll die Suche nun der Vergangenheit angehören.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Funke 1
Effektive Entwässerung
Dezentrale Behandlung und Versickerung von belastetem Niederschlagswasser in einem Dachauer Neubaugebiet
Funke 1

München platzt aus allen Nähten, was auch die Kommunen im Speckgürtel der bayerischen Landeshauptstadt als Wohnort immer beliebter macht. Dazu gehört auch Dachau – eine große Kreisstadt im gleichnamigen oberbayerischen Landkreis, die 20 km nordwestlich von München liegt. Um der Nachfrage nach Wohnraum entgegenzukommen, wird in Dachau derzeit das Gebiet Augustenfeld-Mitte mit Platz für 500 neue Wohneinheiten erschlossen. Damit das Regenwasser von den Straßenflächen im Neubaugebiet in unbedenklichem Zustand ins Grundwasser gelangen kann, setzen die Planer insgesamt 780 m D-Rainclean-Sickermulden von Funke ein.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Im System gelöst 1
Im System gelöst
Professionelles Entwässerungskonzept bei der Erschließung eines Wohngebiets in Schwanau
Im System gelöst 1

Im Ortsteil Allmannsweier in der südbadischen Gemeinde Schwanau entsteht derzeit ein neues Wohngebiet. Auf einem 2,67 ha großen Areal werden 23 Einfamilien- und vier Mehrfamilienhäuser gebaut, die insgesamt 180 Einwohnern Platz bieten sollen. Bei der Planung lag ein besonderer Fokus auf dem hohen Grundwasserstand, auf Höhendifferenzen zwischen dem Sammler und den Hausanschlussleitungen sowie auf einer zuverlässigen Behandlung und Versickerung von belasteten Oberflächenabflüssen. Die Systeme für die hohen entwässerungstechnischen Anforderungen kamen von der Funke Kunststoffe GmbH.

Weitere Produkte aus der Kategorie Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau:

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Mit FA-UNI 150 hat Fernco ein universelles Element auf den Markt gebracht, das Rohre aller Art mit der Nennweite DN 150 unkompliziert seitlich an vollwandige Hauptrohre mit einer Wandstärke ab 23 mm anschließt. (Bild: Fernco)
Hauptrohre fehlerfrei seitlich anbinden
Fernco: Universalanschluss FA-UNI 150
Mit FA-UNI 150 hat Fernco ein universelles Element auf den Markt gebracht, das Rohre aller Art mit der Nennweite DN 150 unkompliziert seitlich an vollwandige Hauptrohre mit einer Wandstärke ab 23 mm anschließt. (Bild: Fernco)

Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Für die Herstellung von Flüssigboden wird Bodenaushub wiederverwertet. (Bild: Max Wild)
Im Vorteil gegenüber Sandverfüllung
Max Wild: Recycling-Flüssigboden
Für die Herstellung von Flüssigboden wird Bodenaushub wiederverwertet. (Bild: Max Wild)

Die Max Wild GmbH hat einen Flüssigboden entwickelt, den sie aus mineralischen Bauabfällen aufbereitet. Der innovative Verfüllbaustoff kommt im z.B. Fernwärmenetz als Bettung zum Einsatz und punktet beim Verlegen der Leitungen für Fernwärme und -kälte sowie Lichtwellenleiter. Flüssigboden ist ein zeitweise fließfähiger und selbstverdichtender Verfüllbaustoff für eine hohlraum- und erschütterungsfreie Verfüllung. Er ist dauerhaft wiederaushubfähig, wodurch sich der ausgehärtete Flüssigboden leicht mit einem Spaten lösen lässt. Weil Flüssigboden vorwiegend aus Bodenaushub besteht, der wiederverwertet wird, ist der Recyclingbaustoff zudem eine ressourcenschonende Alternative und ein wichtiger Schritt hin zu CO2-reduziertem Bauen.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Die neue Kombinationsanlage ViaPro erfüllt die Anforderungen des Arbeitsblatts DWA-A 138-1 zur Behandlung von Niederschlagswasser vor Versickerung. (Bild: Mall GmbH)
Erfüllt Anforderungen für Mischflächen
Mall: Versickerungsanlage ViaPro
Die neue Kombinationsanlage ViaPro erfüllt die Anforderungen des Arbeitsblatts DWA-A 138-1 zur Behandlung von Niederschlagswasser vor Versickerung. (Bild: Mall GmbH)

Mit der neuen Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung von Regenwasser lassen sich, wie im DWA-Arbeitsblatt A 138-1 für die Einleitung in eine unterirdische Versickerungsanlage gefordert, objektspezifische Bemessungen auch für Mischflächen mit unterschiedlichen Belastungskategorien durchführen. Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Versickerung steht besonders der stoffliche Aspekt im Vordergrund, damit das Grundwasser als Trinkwasserquelle dauerhaft erhalten bleibt. Hier fordert das Arbeitsblatt deshalb, dass abhängig von der Beurteilung der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter „AFS63“ und „gelöste Stoffe“ erbracht werden.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Dank der korrosionsfreien Konstruktion ist die FV-Klappe langlebig und wartungsarm. (Bild: Fernco)
Sicherer Schutz vor Rückfluss
Fernco: Rückstauklappe FV
Dank der korrosionsfreien Konstruktion ist die FV-Klappe langlebig und wartungsarm. (Bild: Fernco)

Metallische Rückstauklappen sind besonders in feuchter Umgebung anfällig für Korrosion. Ein Problem, das langfristig die Funktion beeinträchtigt und zu hohen Wartungskosten führen kann. Fernco geht einen anderen Weg: Die FV-Klappe besteht vollständig aus hochdichtem Polyethylen (HDPE). Das Material ist widerstandsfähig und resistent gegenüber Rost, Sonneneinstrahlung und Ablagerungen und damit bestens geeignet für den Einsatz in Rückhaltebecken, offenen Gewässern und Kanälen. Die FV-Klappe schützt zuverlässig, selbst nach Jahren im Einsatz.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua vermindert die Flächenversiegelung. (Bild: Kann Baustoffwerke)
Weniger Flächenversiegelung
Kann: Sickerfugenpflaster Zena-Aqua
Das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua vermindert die Flächenversiegelung. (Bild: Kann Baustoffwerke)

Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
AWADOCK Slim wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. (Bild: Rehau Building Solutions)
Kompakte Abwasseranschlusslösung
Rehau: AWADOCK Slim
AWADOCK Slim wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. (Bild: Rehau Building Solutions)

Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Amiblu
Produktionsreststoffe als wertvollen Rohstoff begreifen
Amiblu geht neue Wege in der Rohrherstellung
Amiblu

Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Im unterfränkischen Klingenberg kam Gistrong beim Bau einer Wohnanlage mit 42 Wohneinheiten sowie einer Pflegeschule inklusive Straßen zum Einsatz. (Bild: Gistex GmbH)
Bis zu 30 % Einsparung im Straßenbau
Gistex: Additiv Gistrong
Im unterfränkischen Klingenberg kam Gistrong beim Bau einer Wohnanlage mit 42 Wohneinheiten sowie einer Pflegeschule inklusive Straßen zum Einsatz. (Bild: Gistex GmbH)

Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Dywidag
Für dauerhafte Anwendung zugelassen
Dywidag: DYWI Drill-Hohlstab-System
Dywidag

Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.