Im Jahr 2021 wurde der mineralische Betonersatzmörtel weber.floor 4640 Outdoor RepFlow von Saint-Gobain Weber in den Markt eingeführt. Das System entspricht der DIN EN 1504 und wurde nun zusätzlich nach der Technischen Richtlinie Instandhaltung bestätigt. Diese Anforderungen werden regelmäßig durch das Polymerinstitut Kiwa GmbH überwacht. Damit ist weber.floor 4640 Outdoor RepFlow ab sofort für alle Anwendungen im Hoch-, Verkehrs- und Wasserbau in Deutschland zugelassen.
Mit weber.floor 4640 Outdoor RepFlow bietet Saint-Gobain Weber den ersten fließfähigen Betonersatzmörtel in Deutschland an, der mit moderner Pumptechnik verarbeitet werden kann. Der Betonersatzmörtel wird aus dem Weber MixMobil oder einem Silo per Schlauch direkt an die Einsatzstelle gepumpt. Dort wird das hochfließfähige Material im Stehen gegossen und mit einer Schwabbelstange verarbeitet. Im Vergleich zur herkömmlichen Verarbeitung lassen sich so bis zu 90 % Zeit und Personal einsparen. Selbst große Flächen können so innerhalb weniger Stunden eingebaut werden - ein Vorteil bei zeitkritischen oder verzögerten Bauvorhaben. Für kleine und mittlere Baustellen bietet Saint-Gobain Weber mit der Misch- und Förderpumpe M-tec DuoMix 2000 auch Fördertechnik für Sackware an.
Der weber.floor 4640 Outdoor RepFlow ist nicht nur ein hochwertiger Betonersatzmörtel, sondern kann auf Betonuntergründen auch als Ausgleichsmasse (CT-C50-F7-AR1) eingesetzt werden. Er kann beschichtet werden oder ist sogar bei mittleren Belastungen direkt nutzbar. Aufgrund seiner hohen Frost- und Tausalzbeständigkeit ist er sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet.
Die TR Instandhaltung regelt alle Aspekte rund um die Instandsetzung von Betonbauwerken und wurde gemeinsam vom Deutschen Ausschuss für Stahlbeton (DafStb) und dem Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) ausgearbeitet. Die neue Technische Richtlinie ist im Januar 2021 in Kraft getreten und hat damit im Zuge der Umsetzung der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen 2020/1 in den Ländern weite Teile der DAfStb-Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen“ vom Oktober 2001 abgelöst.
Weitere Produkte des Herstellers Saint-Gobain Weber GmbH:
Stark beschädigte Alt-Untergründe sind bei der Bestandssanierung keine Seltenheit. Um eine ebene und trittfeste Basis für dünnschichtige Estriche auf Trenn- oder Dämmlage sowie für Trockenbauestriche zu schaffen, hat der Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber einen neuen Höhenausgleich entwickelt. Mit weber.floor 4305 lassen sich unebene Rohböden schnell und effizient egalisieren. Die Ausgleichsmasse schließt zuverlässig Ausbrüche bis zu 50 mm Tiefe.
Seit März 2024 bietet Saint-Gobain Weber das recyclingfähige Wärmedämm-Verbundsystem weber.therm circle auch mit Holzfaser-Dämmplatten an. Holz schneidet in der Ökobilanz verschiedener Baustoffe hervorragend ab, denn bei seiner „Produktion“ entsteht kein CO2, sondern es wird vielmehr CO2 gebunden – pro Kubikmeter Holz rund eine Tonne des klimaschädlichen Treibhausgases. Zudem ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, der sich immer wieder selbst erneuert. Damit ist eine auf Holzfaser basierende Dämmplatte die konsequente Weiterentwicklung des nachhaltigen WDVS weber.therm circle. Die neuen auf Holzfaser basierenden Dämmplatten geben den Nutzern die Freiheit, Schwerpunkte nach ihren jeweiligen Anforderungen zu setzen: Beim Brandschutz bietet Mineralwolle die höchste Sicherheit, während Holz beispielsweise durch seine sehr hohe Diffusionsoffenheit punktet.
Saint-Gobain Weber hat seine bewährte reaktive Dickbeschichtung weber.tec Superflex D 24 mit einem abgestimmten Topfzeitverzögerer ergänzt. Durch weber flextime wird die Verarbeitungszeit der bitumenfreien Bauwerksabdichtung verlängert und das Arbeiten auch bei hohen Temperaturen entschleunigt.
Saint-Gobain Weber ergänzt seine bewährte reaktive Dickbeschichtung weber.tec Superflex D 24 mit einem abgestimmten Topfzeitverzögerer. Durch weber flextime wird die Verarbeitungszeit der bitumenfreien Bauwerksabdichtung verlängert und das Arbeiten auch bei hohen Temperaturen entschleunigt. Seit der Einführung der reaktiven Dickbeschichtung weber.tec Superflex D 24 2008 wurden in Deutschland tausende Objekte sicher gegen Feuchtigkeit und Radongas abgedichtet.
Für Bautätigkeiten werden pro Jahr in Deutschland unter anderem etwa 5 Mio m3 Dämmstoffe und 100 Mio t Sand verbraucht. Diese in Gebäuden gebundenen, endlichen Rohstoffe werden bisher für eine einmalige Nutzung verschwendet. Denn beim Rückbau werden Baustoffe in aller Regel gemischt entsorgt. Damit sind sie für eine weitere Nutzung im Hochbau verloren – teuer und ökologisch unbefriedigend. Saint-Gobain Weber hat jetzt eine Lösung dafür entwickelt: weber.therm circle, das erste recyclingfähige Wärmedämm-Verbundsystem.
Mit der flexiblen Bitumendickbeschichtung weber.tec Superflex 2K bringt Saint-Gobain Weber eine neue zweikomponentige Abdichtungslösung auf den Markt. Seit März 2019 ist sie im Baustofffachhandel erhältlich. Weber.tec Superflex 2K ist ca. fünf % ergiebiger als das Vorgängerprodukt. Darüber hinaus bietet das Profi-Produkt weitere Vorteile bei Planung und Ausführung: Es lässt sich leichter und geschmeidiger verarbeiten und kann bereits ab Luft- und Objekttemperaturen von +1°Celsius angewendet werden. Dies entkoppelt den Baufortschritt stärker von der Witterung und sorgt somit für ein besser planbares und wirtschaftliches Ergebnis.
Wenn es um Brandschutz geht, sind vollmineralische Wärmedämm-Verbundsysteme auf Basis von Mineralwolle erste Wahl. Im Perimeterbereich ist allerdings aufgrund der besonderen Anforderungen an den Feuchteschutz eine Ausführung mit Mineralwolle-Dämmplatten nicht möglich. Hier konnten bislang praktisch ausschließlich EPS-basierte Systeme eingesetzt werden. Nun bietet Saint-Gobain Weber mit einem geprüften Sockelsystem auf Basis von Schaumglas auch für den Perimeter- und Sockelbereich eine mineralische, nicht brennbare Alternative.
Saint-Gobain Weber hat im Mai 2017 zwei innovative High-End-Befestigungselemente auf den Markt gebracht, die Bauverantwortlichen entscheidende Vorteile bieten. Der Fokus bei der Entwicklung der beiden Produkte - ein Schlag- und ein Schraubdübel - lag auf einer erhöhten Sicherheit im Brandfall sowie auf einer Vereinfachung im Bauprozess. Den Anstoß zur Entwicklung gaben die von Fachleuten der Feuerwehr 2016 bei Systemprüfungen zum Sockelbrandszenario formulierten Anforderungen an einen Dübel mit erhöhter Sicherheit im Brandfall. Ein aus Sicht der Feuerwehr optimales Befestigungselement sollte einen Stahlstift enthalten, zudem sollte die Länge des Spreizelements mit mindestens 40 % der Dämmstoffdicke ausgeführt werden. Weber hat dies zusammen mit der Firma Ejot aufgegriffen und umgesetzt: Die neuen Universaldübel enthalten eine robuste, umspritzte Stahlschraube, bzw. einen Stahlnagel mit entsprechender Spreizzone. Damit sind beide Befestiger für die Verdübelung von Brandriegeln geeignet; der Dübelwechsel bei Brandriegeln entfällt.
Bei der Sanierung von Terrassen und Balkonen müssen oft abgeplatzte Betonbauteile an den Brüstungen und Untersichten saniert und gesprungene Fliesen ersetzt und gegebenenfalls auch Bodenaufbau und Wasserabführung erneuert werden. Dafür hat der Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber ein Komplettsystem zusammengestellt. Es umfasst das Betonsanierungssystem „weber.rep duo“, das Multifunktionsprodukt „weber.xerm 844“ als Abdichtung und Fliesenkleber sowie schnell abbindende Estrich- und Ausgleichsmörtel und Beschichtungen.
Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) hebt ab 1. Januar 2016 den energetischen Standard für Neubauten an. Mit dem Leichtunterputz weber.dur 142 HLZ bietet Saint-Gobain Weber Bauherren und Planern eine einfache Lösung. Weber.dur 142 HLZ ist ein neuer, sehr leichter Unterputz mit einer extrem niedrigen Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,05 W/mK. Er wurde speziell für hoch wärmedämmendes einschaliges Ziegelmauerwerk entwickelt.
Gerade im Übergangsbereich zwischen Fassade und Bauwerksabdichtung kommt es immer wieder zu Problemen aufgrund von Feuchtigkeit. Saint-Gobain Weber entwickelt daher seine Produkte laufend weiter und bringt rechtzeitig zum Baubeginn gleich zwei Innovationen auf den Markt.
Ausgleichs- und Spachtelarbeiten im Bodenbereich werden bislang überwiegend noch in beschwerlicher Handarbeit ausgeführt. Mit der weber biene steht nun erstmals eine effiziente Maschinenlösung zur Verfügung, die auch für einen dünnschichtigen Bodenaufbau geeignet ist.
Weitere Produkte aus der Kategorie Beton / Betonsanierung:
Die PCI Augsburg hat ihr System OS 5b überarbeitet und verbessert. Das leicht zu verarbeitende, flexible und rissüberbrückende Oberflächenschutzsystem eignet sich gut für die Sanierung auf Betonuntergründen oder Mörtelsystemen wie z.B. PCI Nanocret. Das aktualisierte Oberflächenschutzsystem ist für die Sanierung und Beschichtung von zementären Untergründen wie z.B. Wandflächen in Parkgaragen entwickelt. Es bietet einen sicheren Oberflächen-/Chloridschutz und punktet vor allem mit der einfachen und schnellen Anwendung. Es ist auch bei Minusgraden flexibel.
Mehr Tempo, geringere Kosten, deutlich weniger CO2: In Heidelberg ist ein Projekt gestartet, das dem Wohnungsbau in Deutschland neuen Schub geben soll. Mit dem DREIHAUS wurde erstmals ein vollständig für den seriellen 3D-Gebäudedruck optimierter Wohngebäudetyp der Öffentlichkeit vorgestellt – reproduzierbar, skalierbar und sofort einsetzbar. Das Referenzprojekt gilt als Meilenstein für den industriellen Wohnungsbau aus dem 3D-Drucker und zeigt, wie sich Mehrfamilienhäuser in Rekordzeit, mit reduzierten Baukosten und erstmals unter Einsatz von Net-Zero-Zement realisieren lassen.
Beton vereint Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit und ist daher aus dem Bauwesen nicht wegzudenken. Gleichzeitig zählt seine Herstellung zu den CO2-intensivsten industriellen Prozessen überhaupt. Vor dem Hintergrund steigender Nachhaltigkeitsanforderungen rückt daher eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lässt sich der unverzichtbare Werkstoff ressourcenschonender einsetzen, ohne Abstriche bei der technischen Leistungsfähigkeit zu machen? Eine Antwort darauf liefert z. B. der mineralische Hochleistungsbeton FILCOTEN HPC.
Zeitersparnis, Prozesssicherheit und eine einfache Verarbeitung sind zentrale Anforderungen an moderne Befestigungstechnik. Bei chemischen Befestigungen rücken daher Systeme in den Fokus, die hohe Tragfähigkeit mit einem reduzierten Montageaufwand verbinden. Ein Beispiel dafür ist das VZ-Verbundankersystem der MKT Metall-Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG aus Weilerbach.
Mit der Entwicklung der neuen Fertigteiltreppe Eco Step hat Dennert in Kooperation mit der Bilstein Steel Fiber GmbH den Ressourcenverbrauch um 20 % reduziert. Gewöhnlich sorgt eine Stahlbewehrung aus Stäben und Matten für Stabilität. Dieses Grundgerüst wird dann verschalt und mit Beton ausgegossen. Bei Eco Step werden zur Bewehrung 60 mm lange, hochfeste Stabils-Stahlfasern verbaut, die im ganzen Beton dreidimensional verteilt sind. Auf einen Kubikmeter Beton kommen zwischen 25 und 30 kg Stahlfasern zum Einsatz – und damit deutlich weniger als bei einer konventionellen Bewehrung.
Der Glockenturm der Bugenhagenkirche in Hannover, ein ungewöhnlicher Betonbau aus den 1960er Jahren, wurde jetzt umfangreich saniert. Für die Arbeiten am denkmal-geschützten Turm mit filigranem Tragwerk fiel die Wahl auf Systemlösungen von StoCretec.
Mit Sicorol ECO TN präsentiert Fabrino eine innovative Imprägnierung, die Betonflächen nicht nur zuverlässig vor Wasser, Schmutz und Frostschäden schützt, sondern dabei auch ohne PFAS auskommt. Das macht das Produkt zur zukunftssicheren Lösung für Fertigteilwerke, Kommunen und Bauunternehmen. Bisher griff man zum Feuchteschutz von Betonflächen oft auf Produkte zurück, die sogenannte Ewigkeitschemikalien enthielten. Doch deren Zeit läuft ab: Die EU bereitet derzeit ein weitreichendes Verbot bestimmter per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) vor. Fabrino hat mit Sicorol ECO TN eine ebenso wirksame wie nachhaltige Alternative entwickelt.
Mehr Recycling auf der Straße: Beim Pilotprojekt an der A62 setzte die Autobahn GmbH auf einen Rekordanteil von 70 % Recyclingmaterial im Beton. Dank intensiver Prüfungen durch Heidelberg Materials Beton und guter Zusammenarbeit aller Beteiligten zeigt das Projekt, wie nachhaltiger Straßenbau in der Praxis gelingen kann.
Der Ostbayernring ist eine bestehende, rund 185 km lange Höchstspannungsleitung zwischen Redwitz in Oberfranken und Schwandorf in der Oberpfalz. Da die Einspeisung von Wind- und Solarenergie in der Region stetig zunimmt, erweitert der Übertragungsnetzbetreiber TenneT die Kapazität der Stromtrasse durch einen Ersatzneubau. Cemex Deutschland liefert hierfür Transportbeton für die Fundamente von rund 100 Strommasten in mehreren Bauabschnitten.
