zum Newsletter anmelden
 

Mitarbeitergewinnung durch Social Media

Gesucht – gefunden

SocialMe GmbH

Anschrift:
Jakobstal 27
89407 Dillingen an der Donau
Deutschland

Immer mehr Baubetriebe wollen neue Mitarbeiter über die sozialen Medien wie Facebook, Instagram und LinkedIn finden. Doch mit ein paar Postings ist es nicht getan. Stattdessen sollten Baufirmen eine gezielte Recruiting-Kampagne starten. Wie diese gelingt, erklärt Social-Media-Experte Matthias Klügl, Inhaber der Agentur SocialMe aus Dillingen.

1. Zielgruppe definieren

Wie bei jeder Kampagne ist es wichtig, zu überlegen, wen die Firma ansprechen möchte. Diese Fragen helfen:
· Möchte ich nur Bewerber ansprechen oder auch Kunden?
· Wie alt ist die Zielgruppe und wo liegen deren Interessen?
· Was könnte einen künftigen Mitarbeiter interessieren?
· Was ist im Unternehmen ansprechender als beim Wettbewerb?
· Welche Benefits hat der Betrieb zu bieten?

· Was unterscheidet unsere Arbeitsweise von anderen Unternehmen? · Welche Klischees über den Beruf können wir widerlegen?
2. Passende Plattformen finden

Es ist klug, mehrere Social Media-Plattformen mit Inhalten, dem Content, zu füttern. Neben den Business-üblichen Xing und LinkedIn sollten Betriebe sich überlegen, welche Kanäle geeignet sind, um Bewerber in deren Freizeit anzusprechen. Je nach Zielgruppe sind das Facebook, Instagram, TikTok oder YouTube. „Vor allem Jugendliche, die viele dieser Kanäle konsumieren, können für Bauberufe gewonnen werden, die sie kaum kennen. Oder von denen sie ein verzerrtes Bild haben“, sagt Klügl. Dieses lässt sich mit authentischen Fotos und Videos justieren. Darauf und darin sollten Mitarbeiter einen Einblick in ihren Arbeitsalltag geben.

3. Karriere-Seite einrichten

Wichtig ist nach Ansicht Klügls eine Landingpage: Auf dieser Webseite können sich Interessierte direkt bewerben. Sie dient nur diesem Zweck. In den Postings sollten die

Betriebe immer wieder auf die Landingpage hinweisen. Bewerber finden darauf, welche Berufe gesucht sind, und vor allem einen Button, um sich zu bewerben. Das unterscheidet den virtuellen vom analogen Weg. Statt Lebenslauf und Anschreiben abzugeben, klicken sich Interessierte durch maximal 15 Fragen. Ein dynamisches System im Hintergrund ordnet die Interessenten den jeweiligen Berufen zu und verkürzt so den Prozess.

4. Direkte Kommunikation

Auf Social Media wird mit „Du“ angesprochen. Das soll Hierarchien abflachen, Nähe und Vertrauen schaffen und ist in der Freizeit üblich. Ebenfalls üblich sei es, Mitarbeiter nach ihrer Meinung über den Betrieb zu fragen und Formate für Bewerber-Fragen anzubieten, berichtet Klügl. Pflicht ist, die Community zur Interaktion einzuladen: „Schreib uns eine Nachricht“, „Hinterlasse deine Meinung in den Kommentaren“.

5. Kollegen einbinden

„Menschen kaufen bei Menschen“ – das gilt auch für das Gewinnen neuer Mitarbeiter. Am besten lassen sich Benefits und Unternehmenskultur erfahren, wenn Kollegen darüber berichten. Video-Interviews zu Firmenkultur und persönlichen Highlights bieten sich an. Diese Videoschnipsel teilen die Mitarbeitenden im Nachbarn- und Freundeskreis, dadurch entsteht ein Sog. „Immer mehr Menschen interessieren sich für diese Informationen und abonnieren den Social-Media-Kanal“, erklärt Klügl. Gerne gesehen werden regelmäßige Formate: Mitarbeiter-Vorstellungen oder Ehrungen zum Jubiläum.

6. Content is King

Hochwertiger und authentischer Content ist die Maßgabe. Social Media ist eine Bühne. Jeder hat die Chance, täglich darauf zu stehen und sich zu zeigen – und zwar unabhängig von der Firmengröße. Stattdessen gilt die Faustformel: Schlagzahl × Schlagkraft = Erfolg. Je häufiger und je hochwertiger, desto mehr Aufmerksamkeit wird erzeugt. Wobei Videos die vordringliche Variante der Präsentation sind. „Alle Social-Media-Plattformen ranken Videos besser als Bilder und Texte“, weißt Experte Klügl.

7. Erfolge messen und überwachen

Der große Vorteil an Online-Werbung ist, sie ist mess- und auswertbar. Um eine Kampagne stetig zu optimieren, ist es wichtig, Kennzahlen zu kontrollieren, zu bewerten und Stellschrauben zu drehen. Wichtige Zahlen sind Reichweite, Engagement-Rate, Kosten pro Klick, Kosten pro Bewerbung, Anzahl der Webseiten-Aufrufe (Landingpage) und das Wachstum des Firmenprofils. Bei bezahlten Werbeanzeigen, den „Ads“, lassen sich alle Parameter der Zielgruppe definieren: Interessen, Ausbildung, Bildungsgrad, usw.

Extra Tipp: Ganzheitlich denken

Kleinere Betriebe trauen sich oft nicht, eine Werbekampagne über Social Media zu starten. Doch gerade kleine und mittelständische Unternehmen haben beste Chancen, sich lokal eine Marke aufzubauen und Aufsehen zu erregen. Wichtig ist eine gesunde Mischung aus Mehrwert, Persönlichem und Reklame. Es gilt das 40:40:20 Prinzip.

bpz meint: Die Zahl der Social-Media-Nutzer steigt stetig: Der durchschnittliche Deutsche kommt lt. Digital 2021 Report auf eine tägliche Internet-Nutzung von über 5 Stunden – beinahe 1,5 Stunden davon werden auf sozialen Netzwerken verbracht. Diese Kanäle können dafür genutzt werden, das eigene Unternehmen attraktiv darzustellen und potenzielle Jobkandidaten aktiv anzusprechen, statt auf Bewerbungen zu warten. Gerade junge Nutzer können auf diese Weise als Mitarbeiter gewonnen werden.

Weitere Produkte aus der Kategorie Unternehmensführung:

Energie Effizienz Profi: Fördermittelservice
Energie Effizienz Profi verspricht, Angebotsprüfungen - wie etwa für Wärmepumpen -  innerhalb von 24 Stunden und Förderanträge in 48 Stunden abzuwickeln. (Bild: Energie Effizienz Profi)
Fördermittel schnell beantragen
Das Startup Energie Effizienz Profi stellt einen innovativen Förderservice vor. Das Angebot richtet sich speziell an Handwerker, die ihren Kunden in der gegenwärtig angespannten wirtschaftlichen Lage schnelle und effiziente Fördermittelbeantragungen ermöglichen möchten. Die aktuelle wirtschaftliche Situation führt dazu, dass Endkunden verstärkt Fördermittel nachfragen. Handwerker mussten bisher auf regionale Energieberater verweisen, was oft zu langen Wartezeiten führte. Denn die über 13.000 zertifizierten Energieexperten in Deutschland sind größtenteils schwer erreichbar oder sogar komplett überlastet.
Resch: Schulungspakete für Ausbilder
Der Resch-Verlag hat eine PowerPoint-Präsentation mit 86 animierten Folien als Basis für die Qualifizierung von Ladekranführern herausgegeben. (Bild: Resch-Verlag)
Qualifizierung von Ladekranführern
Lkw-Ladekrane sind in zahlreiche Unfälle verwickelt. Um diese zu verhindern und die staatlichen Vorschriften sowie die Vorgaben der DGUV zu erfüllen, ist eine ausreichende Qualifizierung des Steuerpersonals verpflichtend. Der Resch-Verlag liefert zusammen mit den Autoren Bernd und Timo Zimmermann eine ausgereifte PowerPoint-Präsentation mit 86 animierten Folien als Basis für die Qualifizierung von Ladekranführern, sodass sich Ausbilder voll und ganz auf die Schulung konzentrieren können. Zu jeder Folie gibt es zusätzlich eine Notizenseite, die beim Vortrag hilft und nützliche Hintergrundinformationen bietet.
Beutlhauser: Safe-Work-Dienstleistungen
Während der Ausbildung haben die Teilnehmer die Gelegenheit, in aller Ruhe und unter geschützten Bedingungen auszutesten, wie sich verschiedene Krane mit unterschiedlichen Anschlagmitteln und Lasten verhalten. (Bild: Beutlhauser)
Ausbildung zum Turmdrehkranführer
Unter der Marke Beutlhauser Safe Work bietet Beutlhauser Diensteistungen an, die Menschen bei der Arbeit auf der Baustelle von Schäden bewahren sollen. Eines der Angebote ist die Ausbildung zum Turmdrehkranführer. Die vom Zulassungsausschuss ZUMBau zertifizierte Ausbildung umfasst zehn Tage und eine Abschlussprüfung. Im Fokus steht dabei das sichere und zugleich materialschonende Fahren. Denn der Mensch ist Unfallfaktor Nummer eins. Wenn Krane unsachgemäß bedient werden, kann das zu Personen- und Sachschäden führen. Dem will Beutlhauser mit einer guten Ausbildung entgegenwirken. Ein materialschonender Umgang wiederum ist wichtig, um möglichst verschleißarm zu arbeiten.
Die Bausaison kann kommen
Tiefbau Live 1
Mit der BAU in München sowie dem Messedoppel RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE startet die Branche ins Baujahr 2023
Wenn sich die kalte Jahreszeit endlich verabschiedet, steigen nicht nur die Temperaturen, sondern sicherlich auch die Bautätigkeit in unserem Land. Um die nötigen Impulse für die Umsetzung kleiner und großer Bauprojekte zu liefern, haben sich zwei wichtige Veranstaltungen in Stellung gebracht: Die BAU in München und die Demonstrationsmesse RecyclingAKTIV & Tiefbau-LIVE (RATL), die auf dem Karlsruher Messegelände stattfindet.
Auf der bauma 2022 informieren sich Entscheider und Macher aus der Bauindustrie über Produkte, Trends und Themen
bpz 9 10 bauma 1
Hier trifft sich die Branche!
In einigen Tagen geht es endlich los: Vom 24. bis 30. Oktober findet mit der bauma 2022 die weltweit größte Messe für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte statt. Auch wenn die Rahmenbedingungen nach zwei Pandemiejahren und dem andauernden Krieg gegen die Ukraine kaum schwieriger sein dürften und die Zukunft der Branche wegen der ausufernden Inflation ungewiss ist, brauchen die Bauakteure endlich wieder eine große Plattform. Für den Austausch mit Marktteilnehmern, Partnern und Anbietern, für die eigene Standortbestimmung aber auch für wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Unternehmen.
Resch: Lehrsystem Erdbaumaschinenführer-Ausbildung
Das neue Lehrsystem Erdbaumaschinenführer-Ausbildung deckt über Bagger und Radlader hinaus das ganze Spektrum der Erdbaumaschinen ab. (Bild: Resch-Verlag)
Deckt ganzes Maschinenspektrum ab
Im Januar 2022 wurde erstmals der DGUV Grundsatz 301-005 „Qualifizierung und Beauftragung von Fahrern und Fahrerinnen von Hydraulikbaggern und Radladern“ von der DGUV veröffentlicht. Neben den theoretischen und praktischen Kenntnissen, die im Rahmen der Qualifikation vermittelt werden sollen, werden darin u. a. auch Anforderungen an Ausbilder sowie Qualifizierungsstätten spezifiziert. Das Führen von Erdbaumaschinen setzt umfangreiche theoretische und praktische Fachkenntnisse voraus. Diesem Leitgedanken folgend haben die Autorenteams das Lehrsystem „Erdbaumaschinenführer-Ausbildung“ erarbeitet und fortlaufend weiterentwickelt.
Bei einer Haus-Kernsanierung wurden im Verbund beheizte Bodenaufbauten realisiert
Herotec Ausgabe 45 2022 1
Gesamtlösung aus einer Hand
Aufgrund der Weiterentwicklung der Technik am Bau verschwimmen die Gewerkegrenzen immer mehr und der Fachkräftemangel kommt erschwerend noch hinzu. Also gilt es, Gewerke zu vernetzen, indem Kooperationen gebildet werden. Das gilt aber nicht nur für Handwerksbetriebe, sondern auch für Hersteller, die produzieren und zugleich Komplett-Lösungen am Markt anbieten wollen. Ihr Konzept sind Industrieverbünde, die mit Hilfe verschiedener Partnerunternehmen das ganze Spektrum von der Beratung über die Planung bis zur Umsetzung abdecken.
Stihl zeigt sich krisenresistent, kämpft jedoch seit Monaten gegen Versorgungsengpässe
Unbeeindruckt auf Rekordkurs 1
Unbeeindruckt auf Rekordkurs
Immer noch stellt die Corona-Krise die deutsche Industrie vor große Herausforderungen. Zwar leidet die wiedererstarkte Wirtschaft nicht mehr unter fehlender Nachfrage der Verbraucher und zurückhaltender Investitionsbereitschaft der Unternehmer. Jedoch fehlt es den Betrieben an Rohstoffen und Vorprodukten, was zu spürbaren Produktionsbehinderungen und in der Folge zu langen Lieferzeiten führt. Auch die Stihl Gruppe verzeichnet in 2021 weltweites Absatzwachstum, klagt jedoch über eine angespannte Liefersituation. Über Sorgen und Lichtblicke im zweiten Corona-Jahr sprach die bpz-Redaktion mit Heribert Benteler, Geschäftsführer der für den deutschen Markt verantwortlichen Stihl Vertriebszentrale in Dieburg.