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Neuer Vertriebsleiter bei KLB

Vertriebsleiter KLB
Seit dem 1. August ist Axel Zeuner (50) neuer Vertriebsleiter des Leichtbeton-Herstellers KLB Klimaleichtblock. In dieser Funktion folgt er auf Wolfgang Wirtgen (64), der zum Ende des Jahres in den Ruhestand wechselt. Zeuner verfügt über langjährige Produktions- und Vertriebserfahrung in der Bims- bzw. Baustoffindustrie und zeichnet künftig verantwortlich für die Sicherung sowie den Ausbau der Marktposition von KLB.

Zudem liegt die Erweiterung des Fachkunden-Netzwerkes in seiner Hand. „Wir sind froh, dass wir mit Axel Zeuner einen erfahrenen Mann für diese Aufgabe gewinnen konnten, der auch noch aus unserer Region stammt“, betont KLB-Geschäftsführer Andreas Krechting. Die Zeit bis zum Jahresende wollen Zeuner und Wirtgen nutzen, um den Übergang für die Kunden so komfortabel wie möglich zu gestalten. „Für seine langjährige Treue zum Unternehmen sind wir Wolfgang Wirtgen außerordentlich dankbar“, so Krechting weiter. Mit inzwischen über 40 Jahren im Unternehmen gehört Wirtgen zum „Ur-Bimsgestein“ von KLB. Mit Zeuner übernimmt nun ein ebenfalls äußerst branchenerfahrener Mann den Posten des Vertriebsleiters.

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Baustelle des Monats: Omniturm

Der Trick mit dem Knick

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Die markante Form des neuen Omniturm-Hochhauses im Frankfurter Bankenviertel macht Mischnutzung möglich

Architekten sind stets auf der Suche, gestalterisch Außergewöhnliches zu erschaffen. Mit diesem Entwurf des international renommierten Architekten Bjarke Ingels dürfte die Rechnung aufgehen: Das neue bereits im Bau befindende Hochhaus Omniturm im Herzen Frankfurts hat durchaus das Zeug dazu, zu einem Wahrzeichen der Stadt zu werden. Dabei ist sein „Hüftschwung“ etwa auf halber Gebäudehöhe nicht nur Effekthascherei. Durch den Knick in der Fassade entsteht Raum für Balkone, wodurch einer Mischnutzung des Hochhauses Tür und Tor geöffnet wird. Für die bauausführende Adolf Lupp GmbH & Co. KG und deren Schalungstechniker von Doka ist die spiralförmige Verschiebung der Ebenen eine ungewöhnliche Herausforderung.

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Liebherr: Fahrmischer-Generation 05

Wirtschaftlicher, ergonomischer und sicherer

Der neue Fahrmischer von Liebherr bietet mehr Wirtschaftlichkeit und viele Innovationen für höheren Kundennutzen. (Bild: Liebherr)

Die Auslieferung der ersten neuen Liebherr-Fahrmischer der Generation 05 hat mit der gängigsten Type HTM 905 bereits begonnen. Verkaufsstart war im vergangenen Januar. Die neue Fahrmischer-Generation wurde grundlegend überarbeitet für gesteigerte Wirtschaftlichkeit, eine verbesserte Ergonomie und mehr Sicherheit. Ein Online-Konfigurator hilft bei der Auswahl vieler neuer Optionen und ermittelt individuell die mögliche Zuladung.

Die Wirtschaftlichkeit wurde weiter verbessert durch eine neue Stahlqualität: Die komplette Trommel inklusive der Spiralbleche und der Verschleiß-Schutzstreifen der Fahrmischer-Generation 05 werden aus dem Sonderstahl LICRO 500 gefertigt. Dieser exklusiv für Liebherr hergestellte Stahl ist dank eines höheren Chromanteils und der besonders harten Titancarbonitride sehr verschleißfest.  So profitiert der Kunde von einer längeren Lebensdauer der Trommel. Außerdem wurde das Leergewicht gegenüber dem Vorgänger-Modell um bis zu 300 kg reduziert, was der Nutzlast zugutekommt. Besonderes Augenmerk lag bei der Entwicklung der Generation 05 auf dem Thema Reinigung: Schmutzanfällige Kanten wurden beseitigt und glatte Flächen geschaffen, sodass die neuen Modelle eine geringere Anfälligkeit für Verschmutzungen haben, wodurch sich auch der Reinigungsaufwand reduziert. Die optionale Trommelsteuerung Litronic-EMC regelt die Dieselmotordrehzahl bedarfsgerecht beim Be- und Entladen. Während der Fahrt werden durch Constant-Speed-Drive unnötige Trommelumdrehungen vermieden. Die Einsparung von Kraftstoff sowie die Verschleißreduzierung erhöhen die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

Höchste Bedienerfreundlichkeit und Komfort

Die neue Fahrmischer-Generation wurde mit dem Blick auf die die tägliche Arbeit des Bedieners geschaffen. Ein neuartiges Plattformkonzept erlaubt die Montage von Zubehör wie Staufächern, Halterungen oder Verlängerungsschurren an verschiedenen Positionen. Diese Flexibilität für Anbaumöglichkeiten erlaubt dem Nutzer unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. Auch der nachträgliche Anbau von Optionen ist möglich. Alle Bedienelemente sind für höchste Bedienerfreundlichkeit gestaltet worden. Die Betonübergabeschurre lässt sich seitlich komplett wegschwenken, ohne über die seitlichen Außenmaße des Fahrzeugs hinauszuragen. Dies ist von Vorteil beim Entleeren in große Betonkübel und ermöglicht einen besseren Zugang bei Reinigungsarbeiten. Die Übergabeschurre wurde um ca.120 mm nach oben versetzt, so verbessert sich der Fließwinkel bei der Betonübergabe. Die neue Schurren-Bremse fixiert die Schwenkschurre mit einer Handbewegung schnell und sicher. Die seitliche Aufbewahrung der Verlängerungsschurren wurde tiefer positioniert, um die Entnahme bequemer zu gestalten. Das neue Leiterpodest bietet mehr Platz, die Schiebeleiter aus Aluminium ist leichter und lässt sich einfach bedienen. Ein optionales Bedienerdach am Heck des Fahrmischers schützt den Fahrer gegen Witterungseinflüsse.

Viele Optionen für mehr Sicherheit

Das neuartige Plattformkonzept erlaubt auch die Montage von Stauboxen, Werkzeugkästen oder Halterungen und somit die sichere Unterbringung von Werkzeugen, Handschuhen, Kellen, Schaufeln, Besen oder Sonstigem und ist problemlos für den Fahrer erreichbar. Der neue schräge Aufstieg und das vergrößerte Podest machen die Arbeit am oberen Fahrzeugheck sicherer. Die Geländer-Rohre haben einen größeren Durchmesser für besseren Halt. Die optionale Trommelsteuerung Litronic-EMC erhöht die Sicherheit zusätzlich: Sie verhindert Fehlbedienungen wie zum Beispiel eine schlagartige Änderung der Drehrichtung. Ebenso kann während der Fahrt das hintere Bedienteil ausgeschaltet werden - eine Betätigung durch Unbefugte ist nicht möglich. Bei der Mischtrommel wurde das Wassermaß vergrößert, insbesondere beim Transport von flüssiger Konsistenz wirkt dies einem Herausschwappen entgegen.

Mit den vielen Möglichkeiten der flexiblen Plattformkonzeption werden laut Liebherr noch weitere interessante Zubehöre und Optionen folgen. Dabei sei immer der Fahrer und die tägliche Arbeit beim Betontransport im Fokus.

Fahrmischer ist online konfigurierbar

Im Online-Konfigurator kann der Interessent seinen HTM 905 hinsichtlich Normal- oder Leichtbau, Optionspakete, Zubehör und Lackierung selbst konfigurieren. Der Ersteller kann seinen Wunschfahrmischer von verschiedenen Seiten betrachten. Die mögliche Zuladung in m³ Beton wird in allen Konfigurationsschritten live mitgerechnet. Die persönliche Wunschzusammenstellung kann gespeichert oder direkt angefragt werden. Der Konfigurator steht unter der Domain www.fahrmischer-konfigurator.de zur Verfügung.

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Trend

Elektro-Autobahn im Feldversuch

Elektro-Autobahn im Feldversuch

Seit über einem Jahr ist Auto-Diesel das neue Umweltmonster der Nation. Ob gerechtfertigt oder nicht – will man das Problem mit der Feinstaub-Belastung und dem Stickoxid-Ausstoß ernsthaft angehen, dann müssen auch die Lkw umweltfreundlicher werden. Um den Güterverkehr zu elektrifizieren und dadurch effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten, hat Siemens das Forschungsprojekt „eHighway” ins Leben gerufen. Bei diesem Konzept übertragen die ins Dach des Führerhauses eingebauten Stromabnehmer die Energie von der Oberleitung zum Elektromotor des eHighway-Lkw. Für verbleibende Strecken verfügen die Fahrzeuge über einen Hybridantrieb.

Seit über einem Jahr ist Auto-Diesel das neue Umweltmonster der Nation. Ob gerechtfertigt oder nicht – will man das Problem mit der Feinstaub-Belastung und dem Stickoxid-Ausstoß ernsthaft angehen, dann müssen auch die Lkw umweltfreundlicher werden. Alternativen gibt es bereits: zahlreiche Hersteller haben Lkw mit Erdgasantrieb (LNG) in die Konfiguration aufgenommen. Anders als beim Diesel fallen beim Flüssig-erdgas kein Schwefeldioxid und keine Rußpartikel an, auch der Kohlendioxidausstoß ist deutlich geringer. Trotzdem sehen viele Experten in dieser Antriebsform zumindest vorerst keine echte Alternative zum Selbstzünder. Zum einen ist die Kraftstoffeffizienz von mit Flüssigerdgas betriebenen Fahrzeugen im Vergleich zu dieselbetriebenen Fahrzeugen niedriger. Zum anderen haben die Brummis durch die isolierten Tanks ein höheres Fahrzeuggewicht und sind dazu auch noch etwa 30.000 Euro teurer als Diesel-Lkw, was eine schnelle Amortisation der Investition erschwert. Hinzu kommt, dass ein bedarfsgerechtes LNG-Tankstellennetz für Lkw noch nicht vorhanden ist.

Auch Elektroantriebe sind bei schweren Lkw derzeit noch Zukunftsmusik. Die Akkus sind teuer und besitzen ein hohes Gewicht, welches die Nutzlast reduziert. Auch Schnellladestationen würden in der Praxis beim „Tanken“ lange Stehzeiten nach sich ziehen, was für Speditionen kaum hinnehmbar wäre. Um den Güterverkehr trotzdem zu elektrifizieren und dadurch effizienter und umweltfreundlicher gestalten zu können, hat Siemens das Forschungsprojekt „eHighway” ins Leben gerufen. Bei diesem Konzept wird der Lkw mit einem effizienten Verbrennungsmotor als Basisantrieb ausgestattet. Dessen Leistung wird an einen Generator übertragen, der den nachgeschalteten Elektromotor antreibt. Nähert sich das Fahrzeug jedoch einer Oberleitung, dann wird diese von Sensoren im Dach des Lkw erkannt. Die ins Dach des Führerhauses eingebauten Abnehmer werden dann ausgefahren und an die Oberleitung angedockt. So wird der Strom  zum Elektromotor und der Batterie des Lkw geleitet. Einer rein elektrischen Weiterfahrt steht dann nichts mehr im Wege.

Volkswagen und Siemens werden diese Technologie entwickeln, während Scania die Elektro-Hybrid-Fernverkehrs-Lkw zur Verfügung stellt. Um diese Idee zu verwirklichen, müssen wie auf Bahnstrecken entlang der Autobahn Strommasten aufgestellt werden. Damit die ersten Lastwagen mit Stromabnehmern ab 2019 im realen Verkehr getestet werden können, wird derzeit an einem 5 km langen Autobahnabschnitt der A5 gearbeitet. Weitere  Teststrecken entstehen in Schleswig-Holstein auf der A1 und in Baden-Württemberg auf der B462.

Ob das Konzept eine Zukunft hat, lässt sich noch nicht beantworten. Das hängt davon ab, wie dicht das Oberleitungsnetz sein wird und ob sich die Anschaffung der sicherlich im Vergleich zum Standard-Lkw teuereren Technik wirtschaftlich rechnet.  Der Traum von einem emissionsfreien Lkw und damit einer nachhaltigen Zukunft im Transportwesen lebt mit dem Projekt jedoch erst einmal weiter.

Autor: Paul Deder

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Stanley: SDS-plus Akku-Kombihammer sowie Akku-Nass-/Trockensauger

18,0-Volt-Akku-Sortiment erhält neue Werkzeuge

Er bohrt und meißelt wie ein Profi, und ist dabei kompakt, leicht und langlebig: der 18,0 Volt SDS-plus Akku-Bohrhammer FMCD900M2S von Stanley FATMAX. (Bild: Stanley)

Stanley erweitert das FATMAX 18,0-Volt-Akkusystem um einen SDS-plus Akku-Kombihammer und einen robusten Akku-Nass-/Trockensauger für den Einsatz zu Hause, in der Werkstatt oder auf Montage. Der Kombihammer ist wahlweise mit oder ohne Akkus und Ladegerät erhältlich; der Nass-/Trockensauger wird ohne Akkus geliefert und eignet sich somit als praktische und preisgünstige Ergänzung zu bereits vorhandenen Werkzeugen aus dem Stanley FATMAX 18,0-Volt-Akkusystem. Das 18,0-Volt-Sortiment von Stanley FATMAX umfasst derzeit 18 Akkuwerkzeuge, die alle mit den gleichen Akkus betrieben werden können, und es wird ständig erweitert.

Als kompakter Allrounder ist der 18,0-Volt-Akku-Kombihammer FMCD900M2S konzipiert. Er eignet sich zum Schlagbohren von Befestigungslöchern bis 20 mm Durchmesser in Beton, Ziegel und Mauerwerk, und kann dank seiner verhältnismäßig leichten 2,8 kg auch überkopf eingesetzt werden. Dank Drehstopp eignet er sich aber ebenso gut für leichte Meißelarbeiten in Putz und Fliesen. Und wer Holz oder Metall bohren möchte, kann dies in der Bohrfunktion mithilfe eines über Adapter einsetzbaren 13 mm Bohrfutters erledigen. Egal welche Einstellung gewählt wird – immer sorgt der kohlebürstenlose („Brushless“) Motor für einen guten Arbeitsfortschritt. Und bei aktivierter Schlagfunktion trägt das optimal auf den Motor abgestimmte pneumatische Hammerwerk zu einer sehr guten Bohrleistung in harten Materialien bei. Die bürstenlose Motortechnologie gewährleistet außerdem eine lange Motor-Lebensdauer. Gleichzeitig erleichtern die kompakte, leichte Bauweise und das ergonomische Design mit großflächiger Gummierung die Arbeit mit der Maschine, ebenso wie das vibrationsreduzierende Inline-Design. Ein verstellbarer Zweithandgriff mit Tiefenanschlag, ein LED-Arbeitslicht, die Akkuladezustandsanzeige im Gehäusegriff, zwei Akkus mit 4,0 Ah Kapazität und eine Werkzeugtasche komplettieren die Ausstattung.

Die qualitativ hochwertige Verarbeitung und das profigerechte Design erlauben anspruchsvolle und harte Einsätze; dennoch ist die Maschine preislich im Semi-Profi-Bereich angesiedelt und sowohl für Handwerker als auch für ambitionierte Heimwerker attraktiv. Das gilt insbesondere für die preisoptimierte Basisversion FMCD900B, die ohne Akkus und Ladegerät geliefert wird und mit allen Akkus des Stanley FATMAX 18,0-Volt-Akkusystems kompatibel ist.

Wo gebohrt und gemeißelt wird, entsteht viel Staub. Und damit wird der neue 18,0-Volt Akku-Nass-/Trockensauger FMC795B ebenso spielend fertig wie mit anderem trockenen und nassen Schmutz. Auch überschüssiges Wasser, das beispielsweise bei der Sanitärinstallation oft auf dem Boden landet, ist kein Problem. Mit 28 Minuten Laufzeit pro Akkuladung und einer Saugleistung von 990 l/min ist der Sauger für die typischen Ansprüche beim Reinigen von Werkstätten, Fahrzeugen und Sanitärbereichen bestens gerüstet.

Besonders positiv bewerten Testanwender den flexiblen, 2,4 m langen Gummischlauch, der dem Nass-/Trockensauger eine großzügige Reichweite verleiht. Ebenfalls praktisch ist die Gebläsefunktion, mit deren Hilfe schlecht erreichbare Stellen gereinigt und feuchte Böden getrocknet werden können. Die mitgelieferte Flächen- und die Fugendüse werden direkt am bzw. im Gehäuse aufbewahrt. Und der 7,5 l große Tank für trockenen Schmutz und Wasser lässt sich dank der Schnellverschlüsse unkompliziert leeren.

Auch der Nass-/Trockensauger FMC795B ist Teil des 18,0-Volt-Sortiments von Stanley FATMAX, kann also mit bereits vorhandenen 18,0-Volt-Akkus des Systems betrieben werden. Er ist ausschließlich in einer preisoptimierten Version ohne Akkus und Ladegerät erhältlich.

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Hermann Meudt Betonsteinwerk: Bordsteinsysteme

Einfache Lösungen für schmale Schrankeninseln

Durch geschickte Kombination von Standard-Ecken aus dem Bordstein-Programm von Meudt lassen sich schmalere Inseln auf einfache Weise herstellen. (Bild: Hermann Meudt Betonsteinwerk)

Immer dann, wenn das Befahren von abgesperrten Bereichen – wie z.B. Zufahrten zu Parkplätzen oder Parkhäusern systematisch geregelt werden soll, kommen spezielle Vorrichtungen zum Einsatz. Sehr beliebt – weil einfach und platzsparend – sind z.B. Schrankensysteme, die erst nach einer Legitimation die Zufahrt freigeben. Da in der Regel Ein- und Ausfahrt unmittelbar nebeneinander liegen, befinden sich genau dazwischen oft Verkehrsinseln, die einer klaren Trennung der Fahrspuren dienen. Auf diesen Inseln finden auch die Vorrichtungen für die Zufahrtskontrollen Platz. Kommen bei der Anlage derartiger „Schrankeninseln“ genormte Bordsteine zum Einsatz, so ergibt sich eine Mindestbreite der Insel von einem Meter, denn nach deutscher Norm beginnen die an den Inselköpfen verwendeten Bordsteinradien erst bei 50 cm, was einen Halbkreis mit einem Durchmesser von 1 m ergeben würde. Für viele Anwendungsfälle sind jedoch schmalere Inseln gefordert. Die Folge: Verarbeiter müssen die Bordsteine häufig mit erheblichem Aufwand zurechtschneiden, um Inseln mit geringerer Breite zu realisieren. Dies kostet Zeit und bringt auch optisch nicht immer das gewünschte Ergebnis. Zwei gute Lösungen, bei denen ohne jeglichen Schneideaufwand Schrankeninseln mit einer Breite von nur 80 cm realisierbar sind, bietet das Betonsteinwerk Hermann Meudt aus Wallmerod.

Das Prinzip dabei ist ganz einfach: Durch geschickte Kombination von Standard-Ecken aus dem Bordstein Programm lassen sich schmalere Inseln auf einfache Weise herstellen. Bei der Variante mit spitzem Kopf kommen auf jeder Seite zwei komplette Hochbord- Außenecken (HB 12/15 x 25) mit 90° zum Einsatz. Bevorzugt der Planer dagegen eine rundliche Kopfausbildung, so kann der Kopf alternativ auch aus je einem Hochbord-Außenradius (HB 12/15 x 25 R=0,50m) und jeweils zwei daran angelegten Hochbord- Eckteilen (HB 12/15 x 25) mit 90° gebildet werden. In gleicher Weise sind diese Lösungen auch mit Rundbordsteinen realisierbar. Sind noch schmalere Inseln gewünscht, so können bei der spitzen Variante auch jeweils die beiden vor Kopf befindlichen Hochbord- Außenecken etwas eingekürzt werden. Auf diese Weise sind auch Inseln in einer Breite von stufenlos 50 bis 80 cm machbar. Bei allen Varianten werden die restlichen Längsseiten der Inseln mit Hochbord- bzw. Rundbord-Normalsteinen HB/RB (12)/15 x 25 ausgeführt.

Die Systeme aus dem Hause Meudt bieten aber noch einen weiteren Vorteil: Neben einem Einbau in herkömmlicher Bauweise, lassen sich die Borde auch nachträglich auf vorhandene Flächen aufkleben. Hierfür werden alle Borde bereits im Betonwerk auf eine exakt gleiche Bedarfshöhe geschnitten. Nach Reinigung der Fahrbahn wird dann in einem Dünnbettklebeverfahren 2-K-Kunststoff auf der Asphalt- oder Betonfahrbahn aufgebracht und die Bordsteine mit der geschnittenen Seite verklebt.  Durch den werkseitigen Schneideprozess werden die sonst üblichen fertigungsbedingten Höhenschwankungen bei den Bordsteinen eliminiert und damit die Steine für die Verklebung sozusagen kalibriert. Maßtoleranzen sind damit nahezu ausgeschlossen.

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Vergessene Maschinen

Anders als die anderen

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Mut, Können und reichlich Know-how der Konstrukteure gehört dazu, bei bewährten Baumaschinen die Konstruktion grundlegend ändern zu wollen. Unser Beispiel zeigt, dass dies keineswegs immer gelingt.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.