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Handwerk im 3. Quartal 2019: 5,2 % mehr Umsatz als im Vorjahresquartal

Im 3. Quartal 2019 stieg der Umsatz im zulassungspflichtigen Handwerk in Deutschland gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,2 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren Ende September 2019 im zulassungspflichtigen Handwerk 0,2 % weniger Personen beschäftigt als Ende September 2018.

In allen sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks wurden im 3. Quartal 2019 höhere Umsätze als im 3. Quartal 2018 erwirtschaftet. Die größten Umsatzsteigerungen erzielte das Kraftfahrzeuggewerbe (+7,7 %). In den Handwerken für den gewerblichen Bedarf stiegen die Umsätze am geringsten (+1,8 %). In fünf der sieben Gewerbegruppen waren Ende September 2019 mehr Personen beschäftigt als Ende September 2018. Im Gesundheitsgewerbe nahm die Beschäftigung mit +0,8 % am stärksten zu. Demgegenüber nahm die Zahl der Beschäftigten in den Handwerken für den privaten Bedarf (-2,6 %) und im Lebensmittelgewerbe (-2,0 %) ab.

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Baustelle des Monats: Die neue Continental-Zentrale

Baubeschleuniger gesucht

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Beim Neubau der Continental-Unternehmenszentrale werden dank schneller Deckenschalung kurze Schalzeiten erreicht

Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, was veränderte Denk- und Arbeitsweisen der Marktteilnehmer erforderlich macht. Für ihre Beschäftigten baut Continental gerade die für vernetztes und flexibles Arbeiten passende Umgebung: nach den Plänen des Architekturbüros Henn aus München entsteht seit Mitte 2018 in Hannover die neue Unternehmenszentrale des Automobilzulieferers. Der Einzug der 1.250 Mitarbeiter soll 2021 und rechtzeitig zum 150-jährigen Firmenjubiläum vollzogen sein.

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Iveco: Neue Generation des Transporters Daily

Mehr Konnektivität für höhere Wirtschaftlichkeit

Iveco greift mit dem neuen Daily Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Servitization zum Nutzen seiner Kunden auf. (Bild: Iveco)

Die Nutzfahrzeugbranche erlebt aufgrund von Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung, Elektrifizierung und Servitization Veränderungen in einem höchst rasanten Tempo. Iveco greift mit seiner neuen Generation des Transporters Daily diese Trends auf. So eröffnet die neue Generation des Iveco Daily neue Wege im Bereich der Konnektivität: Begonnen hat alles 2016 mit der Daily Business UP-App, die erstmalig eine intelligente Konnektivitäts-Option bei Transportern und leichten LKW eingeführt hat. Weiterentwickelt wurde auf der Basis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Iveco. Die Partnerschaft mit Microsoft zielt darauf ab, die Welt der Industriefahrzeuge über eine auf Microsoft Azure Cloud basierende Plattform neu zu definieren.

Nun stellt der Neue Daily die Konnektivität auf eine gänzlich neue Stufe als Wegbereiter für ein umfassendes Sortiment an neuen Serviceleistungen. Es handelt sich dabei um ein ein komplettes Paket, das den individuellen Betriebs- und Geschäftsanforderungen der Kunden gerecht werden soll. Die Konnektivität des neuen Daily bringt das Fahrzeug in direkten Kontakt mit Ivecos Control Room durch Lieferung von Echtzeitdaten. So können die Iveco-Spezialisten die Betriebszeit des Fahrzeugs mittels Durchführung proaktiver Diagnosen, des Ergreifens von vorbeugenden Maßnahmen und der effizienten Planung von Wartungs- und Serviceeingriffen maximieren. Die Optimierung der Anzahl der Werkstattbesuche bringt gleichzeitig einen geringeren Arbeitsausfall auf Seiten des Kunden mit sich.

Außerdem macht es der innovative Remote Assistance Service möglich, Datensatzänderungen, Diagnosesitzungen und sogar "Over The Air"-Software-Uploads aus der Ferne durchzuführen, um Stopps in der Werkstatt zu vermeiden. Dadurch ergeben sich erhebliche Vorteile für die Betriebszeit des Fahrzeugs und das Geschäft des Kunden.

Die vom Daily bereitgestellten Echtzeitdaten geben Iveco außerdem die Möglichkeit, neue maßgeschneiderte Finanzierungsangebote zu entwickeln. Diese Pläne berücksichtigen die Schwankungen in der Geschäftstätigkeit des Kunden, die bedeuten können, dass das Fahrzeug weniger verwendet wird, als ursprünglich angenommen, und passen die Zahlungen entsprechend an. Mit den Daten kann Iveco zudem genaue Vorhersagen der Fahrzeugverwendung erstellen und Wartungsverträge ausarbeiten, die der Geschäftstätigkeit des Kunden gut entsprechen.

Die Konnektivität des Neuen Daily bietet auch Telematiklösungen, um die Eigentümer/Fahrer und Flottenmanager dabei zu unterstützen, ihre Effizienz zu optimieren. Über das MyDaily Portal, das auch über die MyDaily App zugänglich ist, können Fahrzeugeigentümer ihren Daily von ihrem PC aus bzw. unterwegs von ihrem Mobilgerät aus überwachen. Sie können Leistung und Kraftstoffverbrauch sowie den Fahrstil des Fahrers analysieren. Überdies sendet der Daily regelmäßige Smart Reports zu den Schlüsselparametern für das Fahrzeug mit Empfehlungen, wie man den Fahrstil verbessern kann, um Kraftstoff zu sparen. Die Kunden können auch die Serviceeingriffe des Daily planen, um seine Effizienz auf ein Maximum zu steigern.

Für Flottenmanager bietet der neue Daily eine Komplettlösung von Verizon Connect, mit der die Flottenausgaben mit besserer Navigation, Flottensichtbarkeit, moderner Motordiagnose und Echtzeit-Kilometerstandberichten reduziert werden können. Die umfangreichen Funktionalitäten können ihnen dabei helfen, mit Verzögerungen umzugehen, sich an geänderte Liefertermine anzupassen und ihren Kunden schneller zu antworten, die Wartungsplanung und die Flottensicherheit zu verbessern, die Nutzung zu überwachen und vieles mehr. Kunden, die bereits ihr eigenes Flottenmanagementsystem haben, können die Daten des neuen Daily über seine Web API-Schnittstelle empfangen und in ihr System integrieren.

Der neue Daily führt auch eine ganze Reihe von Fahrerassistenzsystemen ein, die es dem Fahrer ermöglichen, sich auf seinen Job zu konzentrieren und seine Sicherheit erhöhen. Bei der Entwicklung dieser Features hat sich Iveco auf Funktionen konzentriert, die speziell darauf abzielen, den Fahrern bei städtischen Einsätzen zu helfen.

Das Notbremssystem AEBS mit City Brake PRO verhindert Kollisionen bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h und mildert den Aufprall bei höheren Geschwindigkeiten ab. Es erfasst eigenständig die Wahrscheinlichkeit für eine bevorstehende Kollision und bremst entsprechend, falls der Fahrer nicht eingreift, um einen Unfall zu verhindern. Der neue Daily geht mit der City Brake PRO noch einen Schritt weiter. Damit werden Unfälle auch bei sehr langsamem Tempo (5 km/h) verhindert.

Außerdem greift der Transporter auf Technologien zurück, die den Stresslevel der Fahrer senken. Bei städtischen Einsätzen, bei denen die Kunden oft im dichten Verkehr unterwegs sind, sorgt die Funktion Queue Assist durch Überwachung des vorausfahrenden Fahrzeugs in zähfließenden bis stehenden Verkehr für eine große Erleichterung. So ist der Start-Stop-Verkehr nicht mehr so nervenaufreibend. Der Neue Daily ist das erste 7,2 t-Fahrzeug mit Queue Assist und City Brake PRO.

Außerdem behält die Adaptive Cruise Control in Kombination mit Queue Assist die Geschwindigkeit und den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug gemäß Einstellung bei, während der ProActive Lane Keeping Assist mit einer aktiven Lenkunterstützung dafür sorgt, dass das Auto nicht unfreiwillig die Spur verlässt. Bei seitlichen Windböen hilft Crosswind Assist dem Fahrer, das Fahrzeug stabil in der Spur zu halten.

Der neue Daily reduziert die Ermüdung und verbessert die Produktivität mit der elektrischen Feststellbremse, die automatisch eingreift, wenn das Fahrzeug geparkt wird, und sich löst, wenn der Fahrer wieder anfährt. Bei städtischen Einsätzen mit vielen Stopps (wie z.B. Paketlieferung) reduziert diese Funktion Armbeschwerden durch wiederholte Bewegungen. Sie spart geschätzt fünf Stunden pro Monat und verbessert die Produktivität. Dieses Feature hat den zusätzlichen Vorteil, dass der Fahrer mehr Bewegungsfreiheit in der Kabine hat, da der Handbremshebel entfällt.

Die neuen LED-Leuchten haben einen viel schärferen, weiter reichenden Leuchtkegel, der die Sicht und die Hinderniswahrnehmung um 15 % verbessert, sodass die Sicherheit bei schlechten Sichtbedingungen steigt. Der City Mode verstärkt die Lenkunterstützung, sodass sich der Kraftaufwand für die Lenkradbetätigung um bis zu 70 % reduziert, um das Fahrzeug mühelos durch die Straßen der Stadt zu manövrieren oder einzuparken.

Der neue Daily hilft dem Fahrer auch bei herausfordernden Fahrbedingungen mit Features wie Hill Descent Control, das ihn dabei unterstützt, auf langen, stark abschüssigen Strecken langsam und sicher zu fahren, und Traction Plus, das einen festen Halt auf rutschigem Untergrund wie Sand, Schlamm oder Schnee garantiert. Der neue Daily ist das erste Fahrzeug in seiner Klasse, das diese beiden Features bei Modellen mit Hinterradantrieb bietet.

Der neue Daily ist das einzige Fahrzeug in seinem Segment, das zwei spezielle Nutzfahrzeugmotoren für die beste Leistung bei jedem Einsatz bietet. Der 2,3-Liter-F1A-Motor ist nun in der LDV und HDV Homologation mit einer Nennleistung zwischen 116 und 156 PS verfügbar. Der 3,0-Liter-F1C-Motor im schweren Transportersegment bietet drei Leistungsstufen mit verbesserter Leistung zwischen 160 und 210 PS, sowie einer Natural Power-Version (CNG-Antrieb).

Als erstes Fahrzeug in seinem Segment erfüllt der neue die Emissionsstandards Euro 6D/Temp (WLTP & RDE) und Euro VI D. Der neue Daily zeichnet sich auch durch seine Kraftstoffeinsparung aus, die er durch eine Reihe von Features wie Start- &- Stop-System, nunmehr standardmäßig bei allen Modellen mit dem 2,3-Liter-F1A-Motor, inklusive Daily Hi-Matic, erzielt. Der neue elektronisch gesteuerte VTG-Lader ist nicht nur reaktionsschneller unter schnell wechselnden Betriebszuständen, sondern auch effizienter. Außerdem tragen die exklusiven Super Eco-Reifen der Klasse A mit niedrigem Rollwiderstand, die speziell für den Daily entwickelt wurden, und die neue intelligente Lichtmaschine mit 220 A (12 V) weiter zur Kraftstoffeffizienz des Daily bei.

Zusammen mit den eingeführten technischen Verbesserungen sorgen diese Features für eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 10 %. Außerdem bietet der neue Daily ein Reifendrucküberwachungssystem, das den Reifendruck in Echtzeit überwacht und anzeigt. Er ist das einzige Fahrzeug seiner Klasse, das dieses Feature bei den Modellen mit Einzel- und mit Doppelbereifung bietet. Er erzielt auch erhebliche Einsparungen bei den Wartungskosten. Sie sind bis zu 10 % geringer bei städtischen Einsätzen als Ergebnis von Produktverbesserungen und längeren Ölwechselintervallen. Darüber hinaus verlängert eine neue größere Ölwanne, die für Langstreckeneinsätze entwickelt wurde, die Serviceintervalle auf 60.000 km.

Das Lenksystem wurde umgestaltet, der Fahrer kann das Lenkrad nun in der Höhe und in der Neigung verstellen. Das kleinere multifunktionale Lederlenkrad bietet eine umfassende Reihe an Bedienelementen in unmittelbarer Reichweite und bietet mehr Platz für die Beine, sodass sich der Gesamtkomfort erhöht. Der Daily weist auch eine neue elektrische Servolenkung auf, die sehr präzise auf die Fahrereingaben reagiert, Vibrationen dämpft, sowie Drift und Radunwuchten ausgleicht.

Der neue Instrumenten-Cluster verfügt über ein hochauflösendes TFT-Farbdisplay, das eine höchst benutzerfreundliche, intuitive Schnittstelle mit allen wichtigen Einstellungen und Funktionalitäten des Fahrzeugs bietet.

Der neue Daily bietet den Bordkomfort und das Fahrerlebnis eines PKW. Das neue Hi-Connect Infotainment-System mit Sprachsteuerung ermöglicht es dem Fahrer, sein Mobilgerät mit Apple Car Play und Android Auto™ zu spiegeln und seine Apps während der Fahrt in absoluter Sicherheit zu verwenden. Es bietet einen 7"-Bildschirm, DAB-Radio, ein Rückfahrkamera-Display und ein TOM TOM Auto- und LKW-Navigationssystem, sowie das Driving Style Evaluation-System von Iveco für Echtzeit-Unterstützung.

Der Daily ist sofort an seinem Design erkennbar. Jedes Designelement verfolgt einen klaren Zweck: von den neuen Leichtmetallfelgen, die zur Optimierung der Nutzlast beitragen, bis zu den „For Life“-LED-Leuchten, die die Sicherheit erhöhen und die Kosten reduzieren, da sie während der gesamten Lebensdauer des Fahrzeugs nicht ausgewechselt werden müssen. Der neue Kühlergrill wurde vergrößert, um die Durchströmung zu erhöhen und gleichzeitig Motor und Kühler zu schützen. Dank des Prozesses, mit dem er gefertigt wird, ist er außerdem höchst robust und dauerhaft.

Weitere Designelemente tragen auch zu den niedrigen Gesamtbetriebskosten des Transporters bei: Die neue Stoßstange ist in drei Abschnitte unterteilt. So muss bei kleineren Unfällen, die bei städtischen Einsätzen häufiger auftreten, nur der beschädigte Teil anstelle der gesamten Stoßstange ausgetauscht werden. Dadurch ergeben sich erheblich niedrigere Reparaturkosten – besonders da dies laut den Statistiken von Iveco in 90 % der Fälle auftritt.

Der Daily hat sich mit Innovation, Leistung und hoher Kundenzufriedenheit in seinen 40 erfolgreichen Jahren einen Namen gemacht. Mit dem jüngsten Neuzugang legt er die Messlatte wieder ein Stück höher und weist den Weg in die neue Welt der Serviceleistungen, um eine umfassende, maßgeschneiderte Lösung zu bieten, die der Nutzung des Fahrzeugs durch die Kunden und ihrem Geschäft bestens entspricht – und die Art und Weise verändert, wie sie an den Kauf herangehen: nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein komplettes Paket.

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Trend

Lehmbau: Zurück in die Zukunft

Lehmbau: Zurück in die Zukunft

Er schien fast schon vergessen und nun stehen die Zeichen gut, dass dieser Baustoff das ökologische Bauen der Zukunft mitgestalten kann. Das traditionelle Baumaterial Lehm, das sich hierzulande zumeist in den Ausfachungen von Fachwerkhäusern findet, wurde dank seiner natürlichen Inhaltsstoffe aus einem über 100 Jahre langen Dornröschenschlaf geweckt.

Dabei ist das Bauen mit Lehm beinahe so alt wie das Bauen selbst. Und auch heute noch leben weltweit Schätzungen zufolge etwa ein Drittel aller Menschen in Lehmhäusern. In Europa jedoch wurde der Baustoff seit Ende des 19. Jahrhunderts nach und nach durch industriell gefertigte Baustoffe verdrängt. Nun erlebt der Klassiker eine Renaissance: Als Vewitterungsprodukt fester Gesteine ist Lehm ein Gemisch aus natürlichen Stoffen wie Kies, Sand, Schluff  und Ton und dadurch prädestiniert für den nachhaltigen Wohnungsbau. Er benötigt mit den geringsten Primärenergiebedarf, ist vielerorts verfügbar und kann zu 100 %  recycelt werden. Auch seine bauphysikalischen Eigenschaften können sich sehen lassen: aufgrund seiner hohen Masse bietet er auch gute Schallschutzeigenschaften, ist nicht brennbar, feuchteregulierend und besitzt ein großes Wärmespeichervermögen.

All das führt dazu, dass nun im Rahmen eines Projekts der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) die Nutzung des Lehmmauerwerks für den ökologischen Wohnungsbau erforscht werden soll. Dabei soll das Tragverhalten von Lehmmauerwerk im Hinblick auf Versagensmechanismen untersucht werden, um eine Bemessung nach der allgemeingültigen Mauerwerksnorm DIN EN 1996/NA zu ermöglichen. Gefördert wird das Vorhaben, an dem auch die Technische Universität Darmstadt und die ZRS Ingenieure GmbH beteiligt sind, fachlich und finanziell von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Bisherige Forschungsarbeit zum Lehmbau hat in Deutschland zur Einführung der Produktnormen für Lehmsteine, Lehmmauermörtel und Lehmputze im Jahr 2013 und für Lehmplatten im Jahr 2018 geführt. Im Bereich der Lehmputze ist es bereits gelungen, Lehmputz in die allgemeine Anwendungsnorm für Putzmörtel zu integrieren. Selbiges gilt es für Lehmsteine und Lehmmauermörtel zu erreichen, um eine Breitenanwendung von Lehmmauerwerk auf Grundlage allgemeingültiger Bemessungsvorschriften zu ermöglichen.

Ziel des Vorhabens ist es, die bereits umfangreich erarbeiteten Kenntnisse zum Tragverhalten von Lehmmauerwerk so zu erweitern, dass eine vereinfachte Bemessung von Lehmmauerwerk analog zur konventionellen Mauerwerks-Bemessungsnorm DIN EN 1996/NA möglich ist.

Autor: Paul Deder

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Kiesel: Demarec-DCC-Zweizylinderscheren

Jetzt auch mit langem Messer für extremen Stahlbeton

Die C-Variante der Demarec-Zweizylinderscheren verfügt über ein längeres Messer für extremen Stahlbeton. (Bild: Kiesel)

Kiesel hat die Zweizylinderscheren von Demarec mit Unterstützung seiner Kunden weiterentwickelt. Ab sofort gibt es für die gesamte Baggerrange von 14 bis 80 t DCC-Scheren mit langem Messer und wechselbaren Brechzähnen. Erst 2018 hatte Demarec seine neue DCC-Baureihe von Zweizylinderscheren für Bagger bis 80 t auf den Markt gebracht. Kunden, die Konstruktionen mit hartem Beton und einem moderaten Anteil an Bewehrungseisen bearbeiten mussten, waren mit den kurzen Messern der Baureihe zufrieden. Für Kunden, die es oft mit extremem Stahlbeton zu tun haben, reichte die Baureihe jedoch nicht aus.

Für diese entwickelte Kiesel die C-Variante der DCC-Scheren mit längeren Messern. Sie setzt dort an, wo Leistungsgrenzen bisher erreicht schienen: beim Rückbau des stärksten Stahlbetons, wie er bei Viadukten, Kaianlagen oder schweren Fundamenten verwendet wird. Die Variante mit kurzen Messern firmiert nun unter DCC-A.

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Rockwool: Fixrock BWM Brandriegel Kit

Auch wirksam bei Agraffenkonstruktionen in der VHF

Der Einsatz des Fixrock BWM Brandriegel Kit auch dann möglich, wenn die Bekleidung mit Agraffen unsichtbar befestigt wird. (Bild: Deutsche Rockwool)

Viel spricht für den Einsatz einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF), etwa ihre Langlebigkeit oder ihre oft zentrale Rolle für das Brand- und Wärmeschutzkonzept von Gebäuden. Von entscheidender Bedeutung für die ästhetische Wirkung der Fassadenbekleidung ist nicht zuletzt die Art der Befestigung von z. B. Tafeln aus Naturstein, Metall oder Faserzement. Keinen Einfluss muss diese Entscheidung allerdings auf den Brandschutz haben. Das belegt die Deutsche Rockwool mit einer neuen gutachterlichen Stellungnahme für das Fixrock BWM Brandriegel Kit. Sie zeigt Lösungen, wie mit diesem Brandriegel aus Steinwolle auch dann die Anforderungen an den Brandschutz erfüllt werden, wenn die Bekleidung mit Agraffen unsichtbar befestigt wird.

Selbst wenn eine vorgehängte hinterlüftete Fassade komplett mit nichtbrennbaren Materialien ausgeführt wird, so sind ab Gebäudeklasse 4 Brandsperren vorgeschrieben. Seit zwei Jahren im Markt und seither vielfach verarbeitet wurde das Fixrock BWM Brandriegel Kit von Rockwool, ein System, das als geeignete Ergänzung zu einer nichtbrennbaren Flächendämmung aus Steinwolle entwickelt wurde. Mit seinen optimal abgestimmten Systemkomponenten ist dieses Brandsperren-System sehr schnell und wärmebrückenfrei zu montieren.

Das Fixrock BWM Brandriegel Kit verfügt über die Brandschutzklassifizierung A2-s1, d0 und besteht aus zwei miteinander verklebten Steinwolleplatten mit unterschiedlicher Rohdichte. Eingesetzt werden kann es in einem Zwischenraum von bis maximal 400 mm zwischen tragender Wand und Hinterkante der Bekleidung, wenn die Dämmung zweilagig verlegt wird. Der Brandriegel wird einfach zwischen die montierte Flächendämmung gedrückt und durch entsprechende Klemmwirkung und Reibungskräfte in seiner Position stabil gehalten.

Die Anwendung des Systems ist geprüft mit den Flächendämmungen Fixrock 035 VS und Fixrock 033 VS, die aufgrund ihrer spezifischen Rohdichten und ihrer Formstabilität die Voraussetzungen für einen zugelassenen Aufbau erfüllen. Lieferbar ist der Brandriegel in den Versionen S, M, L und XL, also in Dicken von 180 bis 300 mm. Bei Bedarf kann der Brandriegel an der weicheren Innenseite exakt auf eine individuelle Dicke zugeschnitten werden, um eventuell auftretende Toleranzen auszugleichen.

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Vergessene Maschinen

Kleine Schritte, schwere Beine

vergessene Maschinen: Ausgabe 2016 1-2

Was viele Jahrzehnte vor der Verbreitung der Vibrationsverdichtung entstand, war beachtlich: Eine Vibration in Zeitlupe – mit riesiger Amplitude und langsamer Frequenz.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.