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Bema unter den Besten beim "Großen Preis des MIttelstandes"

Bema unter den Besten beim "Großen Preis des MIttelstandes"
Bema erreicht zum vierten Mal in Folge die zweite Stufe beim bedeutendsten deutschen Wirtschaftswettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes". Die Oskar-Patzelt-Stiftung nimmt sich bundesweit der Würdigung hervorragender Leistungen mittelständischer Unternehmen an und verleiht diesen Wirtschaftspreis seit 1994 jährlich im Herbst.

Im Vordergrund dieser Auszeichnung steht nicht nur die Gesamtentwicklung des Unternehmens, sondern auch die Rolle, die das Unternehmen in der Gesellschaft einnimmt. Unter dem Motto „Gesunder Mittelstand – Starke Wirtschaft – Mehr Arbeitsplätze“ fordert die Oskar-Patzelt-Stiftung jedes Jahr Kommunen, Verbände und andere Institutionen auf herausragende Unternehmen zu nominieren. In diesem Jahr wurden für den Wettbewerb insgesamt 4.917 Unternehmen vorgeschlagen. Die Bema GmbH Maschinenfabrik aus dem niedersächsischen Voltlage-Weese gehört im Bezirk Niedersachsen/Bremen zu den insgesamt 230 nominierten Firmen.

In der zweiten Stufe des Wettbewerbs fordert die Jury von den benannten Unternehmen einen Nachweis über hervorragende Leistungen in den Bereichen Gesamtentwicklung, Innovation und Modernisierung, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Engagement in der Region, sowie Service, Kundennähe und Marketing. Mit der Auszeichnung „Jurystufe erreicht“ hat der Maschinenbauspezialist bema zum vierten Mal in allen fünf Wettbewerbskategorien überzeugt.

Nun stehen bundesweit 742 Unternehmen vor der letzten Wettbewerbshürde. Zwölf Regionaljurys entscheiden in diesen Tagen über Finalisten, Preisträger und Sonderpreisträger. Die ausgewählten Unternehmen werden im September 2018 geehrt. Bis dahin bleiben die Ergebnisse jedoch unter Verschluss. Höhepunkt und Abschluss des Wettbewerbs 2018 ist der Bundesball im Oktober in Berlin, wo die bundesweiten Sonderpreise für dieses Jahr vergeben werden.

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Baustelle des Monats: Der neue Flughafen Istanbul

Teamwork für hohe Qualität

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Deutsches Straßenbau-Know-how schafft eine gute Grundlage für den Bau des weltgrößten Flughafens in Istanbul

Der neue Flughafen Istanbul gehört zu einer Reihe von Mega-Projekten, die in der Türkei zum 100. Jahrestag der Staatsgründung beschlossen und bis zum Jahr 2023 nach und nach umgesetzt werden. Noch wird eifrig gebaut. Doch schon im Herbst dieses Jahres soll der neue Airport in Betrieb gehen und bereits in der ersten Phase den europäischen Platzhirsch London-Heathrow überholen. Bis Ende 2018 sollen drei Landebahnen betriebsbereit sein, im dazugehörigen Terminal ist die Abfertigung von 90 Millionen Passagieren im Jahr vorgesehen. Nach der vierten Ausbauphase 2018 soll mit einer Kapazität von bis zu 200 Mio. Passagieren pro Jahr und sechs Start- und Landebahnen alles bisher da gewesene in den Schatten gestellt werden. Für den Bau der Straßen auf und rund um den Flughafen setzen die Bauunternehmen auf eine Wirtgen Group Flotte, die aus über 50 Maschinen und Anlagen besteht.

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Avant: Multifunktionslader

Vielfältig einsetzbar in der Kommunaltechnik

Der Avant 225, der kleinste der Multifunktionslader, schafft den Spagat zwischen Wendigkeit und Vielseitigkeit (Bild: Avant)

Die Multifunktionslader des finnischen Unternehmens Avant vereinen Vielseitigkeit, Kompaktheit und Effizienz in einer Maschine und stellen daher insbesondere im Kommunalbereich eine Allzweckwaffe dar. Avant-Multifunktionslader sind bereits in vielen Kommunen im Einsatz. Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten im Winterdienst, der Grundstückspflege und der Grünpflege im Sommer sind dabei nur ein Argument. Auch die niedrigen Betriebs- und Wartungskosten und der geringe Wartungsaufwand machen die Avant-Lader zu echten Allroundmaschinen.

So schafft auch der Avant 225, das kleinste der insgesamt 22 verschiedenen Ladermodelle, den Spagat zwischen Wendigkeit und Vielseitigkeit. Ausgestattet mit dem Avant-typischen starren Knickgelenk erreicht er problemlos auch die engsten Stellen, egal ob es auf einer Baustelle Bauschutt mit der Standardschaufel zu verfahren gilt oder im Garten der Rasen mit dem Mähwerk zu mähen ist. Mit fast 100 verschiedenen Anbaugeräten, die sich mittels des Avant-Schnellwechselsystems im Handumdrehen austauschen lassen, sind den Anwendungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt.

Ein weiterer Vorteil: Durch sein geringes Gewicht von gerade einmal 700 kg lässt sich der Avant 225 auf Baustellen mittels Hebegurten/-ketten auch in höher gelegene Etagen heben. In der Grundstückspflege garantiert das Leichtgewicht auf empfindlichen Oberflächen ein bodenschonendes Arbeiten und auch bei Regenwetter kommt der allradangetriebene Multifunktionslader nicht ins Rutschen.

Eine solch kompakte Bauweise – das Einsteigermodell ist gerade einmal einen knappen Meter breit und nur 1,88 m hoch – legt den Verdacht der Leistungseinbußen nahe. Aber: Der Manövrierkünstler hebt mit seinem 20-PS-Aggregat 350 kg auf eine Höhe von 1,40 m und verfährt diese mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h. Die 200-Serie verfügt über ein optimales Verhältnis von Kraft und Eigengewicht und zeigt, dass Avant gerade im Kommunalbereich mehr kann als nur Pflege.

Braucht es dann doch mal etwas mehr Power, bietet das Unternehmen 22 Avant Multifunktionslader, über 40 Optionen und über 170 Anbaugeräte. Das Topmodell, der Avant 760i, bietet mit 57 PS, Straßenzulassung, Komfortkabine und auf Wunsch auch Klimaanlage eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 30 km/h, sodass auch längere Strecken in der Gemeinde schnell zu bewältigen sind. Der Avant 760i verfügt über eine maximale Hubhöhe von 3.100 mm, kann eine Last von 1.500 kg verfahren und hat ein Eigengewicht von 2.000 kg. So ist das Topmodell von Avant auch mit  einem Zugfahrzeug bis 3.5 t Zuglast hervorragend auf längeren Strecken zu transportieren.

Auf leisen Pfoten – der e6

Der neue, rein elektrisch betriebene Multifunktionslader Avant e6 bietet darüber hinaus weitere wichtige Eigenschaften, die besonders für den Winterdienst einen entscheidenden Vorteil darstellen. Neben der Emissionsfreiheit, die das Arbeiten im Indoor-Bereich ermöglicht, ist die äußerst geringe Lärmbelastung des mit Lithium-Ionen-Akku betriebenen e6 zu erwähnen, müssen Gehwege und Straßen im Winter doch schon in den frühen Morgenstunden mit Schneeschild, Kehrmaschine oder Winterdienststreuer begeh- und befahrbar gemacht werden. Sich über zu laute Maschinengeräusche beschwerende Anwohner gehören dank des umweltfreundlichen Laders der Vergangenheit an.

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Kommentar

Dicke Luft

Diesel Fahrverbote

Wer hätte es vermutet, dass die VW-Abgasaffäre eine weitreichende Krise in der Automobilindustrie auslöst? Damals dachte man: Pech für VW und die Bestrebungen, einen Markt für den Selbstzünder zu begeistern, in dem der Anteil der Diesel-Pkws bei etwas über einem Prozent liegt. Eine kurzlebige Schlagzeile – nicht mehr und nicht weniger. Doch der Trubel rund um die Abgasmanipulationen führte in den Monaten danach dazu, dass das Problem der überhöhten Stickoxidwerte immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit erregte. Heute ist die Technologie, die seit 125 Jahren mit einem gegenüber anderen Verbrennungsantrieben besseren Wirkungsgrad und geringerem Verbrauch punktet, in Verruf geraten.

Wer hätte es vermutet, dass die VW-Abgasaffäre eine weitreichende Krise in der Automobilindustrie auslöst? Damals dachte man: Pech für VW und die Bestrebungen, einen Markt für den Selbstzünder zu begeistern, in dem der Anteil der Diesel-Pkws bei etwas über einem Prozent liegt. Eine kurzlebige Schlagzeile – nicht mehr und nicht weniger. Doch der Trubel rund um die Abgasmanipulationen führte in den Monaten danach dazu, dass das Problem der überhöhten Stickoxidwerte immer mehr öffentliche Aufmerksamkeit erregte. Heute ist die Technologie, die seit 125 Jahren mit einem gegenüber anderen Verbrennungsantrieben besseren Wirkungsgrad und geringerem Verbrauch punktet, in Verruf geraten.

Nicht nur das: Am 27. Februar hat das Bundesverwaltungsgericht Diesel-Fahrverbote in den Städten für grundsätzlich zulässig erklärt. Damit erreicht die seit Monaten laufende Hetzkampagne gegen den Diesel ihren traurigen Höhepunkt. Die Fahrzeuge mit Euro-5-Norm, die noch bis vor zwei Jahren als ökologisch effizient galten, sind nun auch amtlich zu Dreckschleudern erklärt worden. Mit dem extremen Rückgang der Neuzulassungen für Diesel-Pkw geraten auch die Preise der Gebrauchten zusehends unter Druck. Wer heute noch für sein älteres Dieselfahrzeug einen passablen Preis erzielt, könnte auch in der Wüste Sand verkaufen. Für die Autofahrer, die im Vertrauen auf geltende gesetzliche Regelungen angeblich umweltfreundliche Dieselfahrzeuge gekauft haben, gleichen die drohenden Fahrverbote einer kalten Enteignung. Dabei hat die völlig fehlgeleitete Diesel-Politik der großen Koalition es zu dieser Eskalation der Lage kommen lassen. Gefangen zwischen der Ungunst der Dieselfahrer und der Macht der Autokonzerne wurde das Problem mit den Stickoxid-Grenzwerten ausgesessen. Spätestens seit dem VW-Dieselgate wusste man im Verkehrsministerium offiziell vom Ausmaß der Grenzwertüberschreitungen und ihren Auswirkungen. Das Problem hätte schon vor zwei Jahren angepackt und die Industrie nach dem Verursacherprinzip zügig zur Nachbesserung verdonnert werden sollen. Stattdessen wurde die Luft der Innenstädte munter weiter verschmutzt – mit krebserregendem Feinstaub und giftigen Stickoxiden.

Immer deutlicher wird, dass die Auswirkungen der Dieseldebatte fast nur Verlierer hervorbringen. Das Ansehen der Dieseltechnologie, unserer Volksvertreter und der Autoindustrie ist kaum zu verschlechtern. Klar – die Städter können bald richtig durchatmen. Aber erst nachdem sie womöglich ihre eigenen Diesel verlustreich losgeworden sind. Nur in den Räumen der notorisch klagenden Deutschen Umwelthilfe (DUH), die nun durch den Leipziger Richterspruch einen Sieg erringen konnte, dürften die Sektkorken knallen. Dass diese Lobbygruppe seit zwei Jahrzehnten vom Marktführer für Benzin-Hybridantriebe Toyota finanziell unterstützt wird, ist natürlich reiner Zufall. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Ist der Dieselmotor als effizienteste Verbrennungskraftmaschine dem Untergang geweiht? Im Nutzfahrzeug ist der bewährte Antrieb nicht wegzudenken und auch in größeren Pkws wird er in der Zukunft Verwendung finden. Schwer zu glauben, dass dem Elektroantrieb allein die Zukunft gehört. Zu teuer, zu wenig Lademöglichkeiten, zu kleine Reichweiten: diese Technologie kann die Erwartungen – besonders im gewerblichen Bereich – nicht einmal ansatzweise erfüllen. Und eine weiße Weste hat der bejubelte Antrieb auch noch nicht, zumindest solange der Strom dafür aus Kohlekraftwerken kommt. Fest steht, dass die Diesel-Diskussion zu einer Zeit geführt wird, wo das Stickoxid-Problem technisch bereits gelöst ist. Der Motorenexperte Thomas Koch vom KIT in Karlsruhe sagte jüngst gegenüber der „Zeit“, dass die modernsten Diesel heute schon das niedrige Stickoxid-Niveau eines Hybrid-Fahrzeugs im Realbetrieb erreichen können. Nicht ausgeschlossen also, dass den Handwerkern in der Stadt der Umstieg auf den Pferdewagen erspart bleibt. Rudolf Diesel würde das freuen.

Autor: Paul Deder

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Kärcher: Neue Mittelklasse-Hochdruckreiniger

Zwei Varianten für vielfältige Anwendungen

Kärcher bringt eine neue Generation an Kaltwasser-Hochdruckreinigern der Mittelklasse auf den Markt. Als mobiles Standardgerät (beispielsweise der HD 8/18) sind die neuen Hochdruckreiniger für vielfältige Anwendungen geeignet.(Bild: Kärcher)

Kärcher hat eine neue Generation an Kaltwasser-Hochdruckreinigern der Mittelklasse auf den Markt gebracht. Die modular aufgebauten Geräte sind durch den Einsatz hochwertiger Materialien besonders robust und langlebig. Um den Bedürfnissen und Besonderheiten verschiedener Zielgruppen zu entsprechen, sind die neuen Hochdruckreiniger zunächst in zwei Varianten verfügbar. Als mobiles Standardgerät sind die neuen Hochdruckreiniger für vielfältige Anwendungen geeignet. Dank ausziehbarem Schubbügel und leichtgängigen Rädern ist der Transport komfortabel. Das Zubehör kann platzsparend am Gerät angebracht werden. Eine Schlauchtrommel ist einfach nachrüstbar. Das Stationärgerät eignet sich beispielsweise für Anwendungen im Automobil-Bereich. Diese Hochdruckreiniger sind für die Wandbefestigung ausgelegt und für eine einfache Montage vorbereitet.

In beiden Varianten schützen ein großer Filter am Wasserzulauf und das automatische Druckentlastungssystem die Pumpenkomponenten. Nach dem Schließen der Pistole wird der Druck im Inneren gesenkt. Das erhöht die Lebensdauer, senkt die Reparatur- und Wartungskosten und verringert die aufzubringenden Abzugskräfte an der Hochdruckpistole.

Das mobile Standardgerät ist mit der EASY!Force-Pistole ausgestattet. Das wesentliche Merkmal dieses ergonomischen Zubehörs ist der Abzug, der mit dem Handballen in den Griff geschoben wird. Dadurch erübrigt sich nach dem Auslösen praktisch jegliche Haltearbeit: Der Rückstoß des Wasserstrahls drückt den Abzug von selbst in die Hand. Die bisher nötige, dauerhafte Anspannung von Hand- und Fingermuskulatur entfällt. Bei der Konstruktion der Hochdruckreiniger wurde viel Wert auf einen einfachen Service gelegt. Die Pumpe ist dafür erreichbar, ohne dass die Hülle geöffnet werden muss. Je nach Anwendung und Arbeitsumfeld lassen sich die Geräte in stehender oder liegender Position nutzen. Die neuen Kaltwasser-Hochdruckreiniger der Mittelklasse werden in Leistungsklassen mit einer Fördermenge von 560 bis 800 l/h und einem Arbeitsdruck von 140 bis 180 bar angeboten.

 

HD 6/15 M

HD 8/18-4 M St

Anschlussleistung

230 V / 1 ~ / 50 Hz

400 V / 3 ~ / 50 Hz

Spannung/Stromart

3,1 kW

4,6 kW

max. Temperatur Zulauf

60° C

60° C

Arbeitsdruck

150 bar / 15 MPa

30 - 180 bar /
 3 - 18 MPa

max. Druck

200 bar / 20 MPa

200 bar / 20 MPa

Fördermenge

560 l/h

400 – 800 l/h

Gewicht
 (ohne Zubehör)

30 kg

32 kg

Abmessungen
 (L x B x H)

400 x 456 x 960 mm

302 x 290 x 560 mm

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Hermann Meudt Betonsteinwerk: Bordsteinsysteme

Einfache Lösungen für schmale Schrankeninseln

Durch geschickte Kombination von Standard-Ecken aus dem Bordstein-Programm von Meudt lassen sich schmalere Inseln auf einfache Weise herstellen. (Bild: Hermann Meudt Betonsteinwerk)

Immer dann, wenn das Befahren von abgesperrten Bereichen – wie z.B. Zufahrten zu Parkplätzen oder Parkhäusern systematisch geregelt werden soll, kommen spezielle Vorrichtungen zum Einsatz. Sehr beliebt – weil einfach und platzsparend – sind z.B. Schrankensysteme, die erst nach einer Legitimation die Zufahrt freigeben. Da in der Regel Ein- und Ausfahrt unmittelbar nebeneinander liegen, befinden sich genau dazwischen oft Verkehrsinseln, die einer klaren Trennung der Fahrspuren dienen. Auf diesen Inseln finden auch die Vorrichtungen für die Zufahrtskontrollen Platz. Kommen bei der Anlage derartiger „Schrankeninseln“ genormte Bordsteine zum Einsatz, so ergibt sich eine Mindestbreite der Insel von einem Meter, denn nach deutscher Norm beginnen die an den Inselköpfen verwendeten Bordsteinradien erst bei 50 cm, was einen Halbkreis mit einem Durchmesser von 1 m ergeben würde. Für viele Anwendungsfälle sind jedoch schmalere Inseln gefordert. Die Folge: Verarbeiter müssen die Bordsteine häufig mit erheblichem Aufwand zurechtschneiden, um Inseln mit geringerer Breite zu realisieren. Dies kostet Zeit und bringt auch optisch nicht immer das gewünschte Ergebnis. Zwei gute Lösungen, bei denen ohne jeglichen Schneideaufwand Schrankeninseln mit einer Breite von nur 80 cm realisierbar sind, bietet das Betonsteinwerk Hermann Meudt aus Wallmerod.

Das Prinzip dabei ist ganz einfach: Durch geschickte Kombination von Standard-Ecken aus dem Bordstein Programm lassen sich schmalere Inseln auf einfache Weise herstellen. Bei der Variante mit spitzem Kopf kommen auf jeder Seite zwei komplette Hochbord- Außenecken (HB 12/15 x 25) mit 90° zum Einsatz. Bevorzugt der Planer dagegen eine rundliche Kopfausbildung, so kann der Kopf alternativ auch aus je einem Hochbord-Außenradius (HB 12/15 x 25 R=0,50m) und jeweils zwei daran angelegten Hochbord- Eckteilen (HB 12/15 x 25) mit 90° gebildet werden. In gleicher Weise sind diese Lösungen auch mit Rundbordsteinen realisierbar. Sind noch schmalere Inseln gewünscht, so können bei der spitzen Variante auch jeweils die beiden vor Kopf befindlichen Hochbord- Außenecken etwas eingekürzt werden. Auf diese Weise sind auch Inseln in einer Breite von stufenlos 50 bis 80 cm machbar. Bei allen Varianten werden die restlichen Längsseiten der Inseln mit Hochbord- bzw. Rundbord-Normalsteinen HB/RB (12)/15 x 25 ausgeführt.

Die Systeme aus dem Hause Meudt bieten aber noch einen weiteren Vorteil: Neben einem Einbau in herkömmlicher Bauweise, lassen sich die Borde auch nachträglich auf vorhandene Flächen aufkleben. Hierfür werden alle Borde bereits im Betonwerk auf eine exakt gleiche Bedarfshöhe geschnitten. Nach Reinigung der Fahrbahn wird dann in einem Dünnbettklebeverfahren 2-K-Kunststoff auf der Asphalt- oder Betonfahrbahn aufgebracht und die Bordsteine mit der geschnittenen Seite verklebt.  Durch den werkseitigen Schneideprozess werden die sonst üblichen fertigungsbedingten Höhenschwankungen bei den Bordsteinen eliminiert und damit die Steine für die Verklebung sozusagen kalibriert. Maßtoleranzen sind damit nahezu ausgeschlossen.

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Schwergewichtiger Plattmacher

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Gigantomanie sorgt bei Baumaschinen für höhere Produktivität, erweist sich aber bei häufig wechselnden Einsatzprofilen hinsichtlich der angestrebten Vielseitigkeit als unpraktisch.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.