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Aktive Personenerkennung von Liebherr ausgezeichnet

Aktive Personenerkennung für Liebherr-Radlader ausgezeichnet
Auf der Bauma 2019 präsentierte Liebherr dem Fachpublikum erstmals ein Gesamtpaket mit mehreren intelligenten Assistenzsystemen für die XPower-Großradlader. Der Zweck dieser Assistenzsysteme ist es, Sicherheit und Komfort bei der täglichen Arbeit mit einem Radlader zu optimieren. Die neue aktive Personenerkennung heckseitig ist eines der Systeme und steht auf Kundenwunsch zur Verfügung. Es warnt den Maschinenführer vor Gefahren im hinteren Bereich des Radladers. Dabei unterscheidet es selbstständig mit Hilfe von Sensoren zwischen Personen und Objekten. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) prämierte die aktive Personenerkennung von Liebherr im Rahmen der Bauma 2019 mit dem EuroTest-Preis 2019.

Die aktive Personenerkennung warnt automatisch am Display sowie mit akustischen Signalen vor Gefahren im Heckbereich des Radladers. Bewegt sich eine Person im hinteren Bereich der Maschine, so alarmiert das System den Maschinenführer auf größere Entfernung als bei statischen Objekten wie Wänden oder Säulen. Der Fahrer erhält somit eine gezieltere Warnung bei der drohenden Gefahr eines Personenschadens. Die aktive Personenerkennung vermeidet dadurch unnötige Warnsignale, was die Belastung für den Maschinenführer reduziert. Das Risiko von schweren Unfällen sinkt.

Dr.-Ing. Herbert Pfab, Leiter Entwicklung und Johann Stickler, Geschäftsführer und Technischer Leiter der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH, nahmen den EuroTest-Preis 2019 für die aktive Personenerkennung persönlich entgegen. Liebherr gehört zum exklusiven Kreis von nur fünf Preisträgern, die von der BG Bau im Rahmen der Bauma 2019 in Kooperation mit weiteren Organisationen ausgezeichnet wurden. Mit dem EuroTest-Preis würdigt die BG Bau herausragende Leistungen in den Bereichen des technischen Arbeitsschutzes und der Produktsicherheit.

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Baustelle des Monats: Die Konzernzentrale von HeidelbergCement

Beton in seiner schönsten Form

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Beim Bau seiner neuen Hauptverwaltung gewährt ein Weltkonzern visuelle Einblicke in die eigene Produktpalette

Fast schon unscheinbar präsentierte sich die 1963 errichtete Hauptverwaltung der HeidelbergCement AG der Öffentlichkeit. Damals für etwa 100 Mitarbeiter gebaut, bot der Firmensitz schon lange nicht mehr den Platz, um die rund 800 in Heidelberg Beschäftigten unterzubringen, sodass auf andere Standorte in der Stadt ausgewichen werden musste. Ein Neubau an der Stelle des alten Bauwerks soll Räumlichkeiten für bis zu 1.000 Personen zur Verfügung stellen und zum Aushängeschild des zweitgrößten Baustoffherstellers der Welt werden. Kein protziger Klotz, sondern eine repräsentative Konzernzentrale mit einer Mischung aus viel Glas und geschwungener Betonfassade. Letztere soll die besonderen Möglichkeiten des Baustoffes Beton – eines der Kernprodukte des Unternehmens – unterstreichen.

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Humbaur: Anhänger für die Baubranche

Breites Spektrum an Neuheiten

Zu den besonderen Merkmalen des Satteltiefladers HTS 40K gehört die besonders niedrige Ladehöhe von 790 mm, der hohe Korrosionsschutz durch sein komplett feuerverzinktes Chassis und die Ausstattung mit zusätzlichen Zurrpunkten.(Bild: Humbaur)

Humbaur hat auf der bauma 2019 ein breites Spektrum an Neu- und Weiterentwicklungen vorgestellt. Eine der Neuheiten ist der Satteltieflader HTS 40K. Zu seinen besonderen Merkmalen gehört die besonders niedrige Ladehöhe von 790 mm, der hohe Korrosionsschutz durch sein komplett feuerverzinktes Chassis und die Ausstattung mit zusätzlichen Zurrpunkten.

Der HTS 40K ist mit einem fünfachsigen luftgefederten Tiefladerfahrwerk mit elektronischer Fahrwerksregelung ECAS ausgestattet. Die fünf Achsen setzen sich zusammen aus zwei Nachlauflenkachsen und drei Liftachsen (zwei Kreise). Eine EBS-Bremsanlage in der Konfiguration 4S/3M sorgt für sichere Fahrt, Federspeicherfeststellbremsen wirken im Stand auf die Achsen 1, 2 und 3. Drei Fahrwerks-Niveaus sind ab Werk definiert: Zum Be- und Entladen wird der Tieflader auf Stützfüße abgesenkt, um optimale Stabilität zu erreichen. Neben dem Standard-Fahrniveau gibt es außerdem ein Gelände-Fahrniveau mit mehr Bodenfreiheit, um das Fahrwerk und wichtige Anhängerteile auf unebenem Untergrund zu schützen.

Der HTS 40K verfügt über eine massive Schweißkonstruktion aus hochfestem Feinkornstahl, durchgestreckte Querträger sorgen für höchste Stabilität. Die heckseitige Kröpfung sorgt zusammen mit den Kletterleisten für einen niedrigen Auffahrwinkel und damit für zusätzliche Sicherheit beim Be- und Entladen.

Baumaschinentransporter HBTZ Tridem

Ebenso neu ist der Baumaschinentransporter HBTZ Tridem für den Transport von Baumaschinen und Material im beengten Straßenverkehr. Der flexibel einsetzbare Baumaschinentransporter lässt sich dank seiner drei Achsen leichter rangieren als ein Drehschemelanhänger. Die Luftfederung sorgt für hohen Fahrkomfort und erleichtert die Bedienbarkeit des Fahrzeuges. Der Starrdeichselanhänger bietet eine enorm hohe Nutzlast und ist für stahl- und gummibereifte Baumaschinen geeignet. Der HBTZ Tridem ist kompatibel mit vielen Zugmaschinen. Die Wartungskosten sind generell geringer als z.B. bei einem Drehschemelanhänger.

Optional lässt sich der Anhänger mit einer Nachlauflenkachse ausstatten und ist dann speziell auf engen Wegen und Straßen sehr gut einsetzbar. Dank der geringen Gesamtlänge des Anhängers sind außerdem Sondergenehmigungen leichter zu erhalten.

Der Bauunternehmer kann durch den Einsatz HBTZ Tridem laut Humbaur lukrative Aufträge in Ballungsgebieten annehmen, braucht keine zusätzlichen Fremdfirmen für den Transport zu beauftragen, hat eine größere Auswahl an potenziellen Fahrern und schont die Umwelt durch Anheben der Liftachse bei Leertransporten, da dadurch der Reifenverschleiß wie auch der Spritverbrauch merklich sinken.

Der HBTZ Tridem ist in Versionen mit 24 t oder 30 t technischem Gesamtgewicht verfügbar. Die Innenlänge beträgt ca. 7,2 m. Die erste Achse ist als Liftachse ausgeführt, die zweite Achse starr, die dritte Achse starr oder optional als Nachlauflenkachse ausgeführt. Der Rahmen bietet eine massive Schweißkonstruktion mit Querträgern für höchste Stabilität. Die Ladehöhe fällt mit 800 mm/900 mm besonders niedrig aus. Die Auffahrrampen sind seitlich verschiebbar und sind mit einem Federhebewerk ausgestattet. Die Brücke verfügt über abklappbare und abnehmbare Aluminium-Bordwände, die Eckrungen sind steckbar.

Hochlader HBT 10

Der multifunktionelle Hochlader HBT 10 von Humbaur ist zur bauma grundlegend überarbeitet worden. Das gesamte Fahrzeug wurde gewichtsoptimiert, besonders das Fahrgestell im Gewicht reduziert. Dadurch ergibt sich eine deutlich höhere Nutzlast bei gleichbleibendem Gesamtgewicht. Die Ladehöhe des HBT 10 wurde um rund 60 mm abgesenkt, die Auffahrrampen gleichzeitig um 200 mm verlängert. Dadurch ergibt sich ein deutlich geringerer Auffahrwinkel, der das Be- und Entladen erleichtert.

Ein weiteres Kennzeichen des neuen HBT 10 ist sein Rahmenprofil: Dieses verfügt über eine sehr große Anzahl an Verzurrmöglichkeiten. Geometrisch ist das Profil so gestaltet, dass Spanngurte auch bei geschlossenen Bordwänden im Rahmenprofil eingehängt werden können.  Die Eckrungen an der Stirnseite des Anhängers wurden so optimiert, dass nun Paletten beim seitlichen Beladen vorne bis an die Stirnwand gerückt werden können.

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Kommentar

Zeit für Inspiration

Zeit für Inspiration

Was würde ein technisch versierter Mensch wohl tun, wenn er nach 30 Jahren aus dem Koma erwacht? Wieder bei klarem Verstand, würde er über den Fortschritt rundum wohl nicht mehr aus dem Staunen kommen: Moderne IT in den Büros, Roboter und vollautomatisierte Bearbeitungszentren in den Fabriken, Smart Home statt Eiche rustikal, E-Commerce anstelle von Tante-Emma-Läden und eine Welt, die vom Geist der Digitalisierung durchtränkt ist. Dann besucht er eine Baustelle und fühlt sich zurückversetzt in die „guten alten Zeiten“. Zumindest auf den ersten Blick ist wenig Neues erkennbar: Bewährte Technik im neuen Kleid, Baupläne auf DIN A3 und Zettelwirtschaft im Baubüro.

Was würde ein technisch versierter Mensch wohl tun, wenn er nach 30 Jahren aus dem Koma erwacht? Wieder bei klarem Verstand, würde er über den Fortschritt rundum wohl nicht mehr aus dem Staunen kommen: Moderne IT in den Büros, Roboter und vollautomatisierte Bearbeitungszentren in den Fabriken, Smart Home statt Eiche rustikal, E-Commerce anstelle von Tante-Emma-Läden und eine Welt, die vom Geist der Digitalisierung durchtränkt ist. Dann besucht er eine Baustelle und fühlt sich zurückversetzt in die „guten alten Zeiten“. Zumindest auf den ersten Blick ist wenig Neues erkennbar: Bewährte Technik im neuen Kleid, Baupläne auf DIN A3 und Zettelwirtschaft im Baubüro. Die Prozessmodelle haben sich im Baugewerbe in den letzten Jahrzehnten auch tatsächlich kaum verändert. Immer noch müssen gut qualifizierte Fachkräfte zu einem großen Teil Aufgaben durchführen, die außerhalb der Baustelle, unter den Bedingungen einer stationären Fertigung auch von Hilfskräften schneller und günstiger hergestellt werden könnten. Dabei würden nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch die Qualität  gesteigert – dank besserer Qualitätsprüfung und vollständiger operativer Kontrolle.

Mit gut 2,5 Mio Erwerbstätigen und einem Anteil von über 5 % an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung gehört das Baugewerbe zu den wichtigsten Wirtschaftsgruppen des Landes. Trotzdem sind neue Verfahren am Bauwesen bisher mehr oder weniger vorbeigegangen. Seit der Erfindung des Mikrochips hat eine Branche nach der anderen neue Technologien zu Produktivitätssteigerungen genutzt. Nur der Bausektor  zeigt sich so „behäbig“ wie eh und je. Ganz langsam beginnt die Einführung von Automation und Robotik auf der Baustelle und auch bei der digitalen Entwicklung lässt sich die Branche zu viel Zeit. Sicher hinkt der direkte Vergleich zwischen strukturierten Fertigungsstraßen eines Industriewerks und dem organisierten Chaos einer Großbaustelle. Bei Planung,  Konstruktion und Ausführung eines Bauprojekts sind viele Personen beteiligt, die aus unterschiedlichen Unternehmen und Fachbereichen kommen und sich nicht automatisch zu einem guten, produktiven Teamgefüge formen lassen. Unterschiede im Workflow und in der Sichtweise, aber auch beim Digitalisierungsgrad oder beim Selbstverständnis für die Qualität der Arbeit, erschweren die Kommunikation und Interaktion der Bauakteure. Das Ganze wird weiter erschwert durch die typischen Gemengelagen einer Open-Air-Fabrik: Witterungseinflüsse, Lieferengpässe für Materialien oder Geräte, fehlende Standardisierung und regionale Unterschiede bei Bauvorschriften, unerwartete Baugrubenbeschaffenheit, Änderungswünsche der Bauherren usw. All das kann den Ablauf erheblich stören und dazu führen, dass die geplanten Kosten- und Zeitrahmen nicht eingehalten werden können.

All diese Unwägbarkeiten sind jedoch kein Grund, sprichwörtlich mit Pfeil und Bogen weiterzukämpfen. Auch wenn die enorme Nachfrage am Markt viele Baufirmen zur Untätigkeit animiert, können Anbieter schon bald ihre Aufträge an die produktivere Konkurrenz verlieren. Die immer weiter voranschreitende Digitalisierung der Branche fügt dem Wettbewerb eine neue Dimension hinzu – es ist höchste Zeit für ein Upgrade auf „Baustelle 4.0“.

Ideen und Anregungen für das Umkrempeln des traditionellen Baualltags holt man sich am Besten auf der kommenden bauma 2019 in München: Die Digitalisierung ist eine der Top-Themen der Messe. Aus erster Hand kann dort in Erfahrung gebracht werden, wie digitales Maschinenmanagement und Telematiklösungen, Sensorik und intelligente Assistenzsysteme oder auch digitale Planungshilfen und hilfreiche Smartphone-Apps schon heute die Stellschrauben sein können, um der Produktivität im eigenen Betrieb den richtigen Schub zu geben. Lassen wir uns inspirieren!

Autor: Paul Deder

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Weber MT: Vibrationsplatten und Bodenverdichter

Innovationen für mehr Bedienkomfort

Weber MT stellte auf der bauma 2019 eine Reihe neuer Vibrationsplatten und Bodenverdichter mit erhöhtem Bedienkomfort vor. (Bild: Weber Maschinentechnik)

Weber MT hat auf der bauma mehrere neue Vibrationsplatten und Bodenverdichter vorgestellt, die sich vor allem durch mehr Bedienkomfort auszeichnen. Mit der Vibrationsplatte CF 1 Hd, die das bisherige Modell ablöst, hat das Unternehmen eine deutliche Gewichtsreduzierung erreicht. Dadurch und durch ihren abnehmbaren Führungsbügel lässt sie sich leichter transportieren – beispielsweise im Kofferraum eines PKW, was einen Vorteil für die Vermietung darstellt.

Die neue Vibrationsplatte CF 2 A ergänzt die Modellpalette um eine speziell für die Asphaltverdichtung konstruierte Vorlaufplatte. Dafür wurde die Geometrie der Bodenplatte entsprechend modifiziert. Auch die Befestigung des Führungsbügels wurde so gestaltet, dass sie dem Profianwender ein perfektes Handling bietet.

Mit dem Bodenverdichter CR1 Hd hat Weber MT optisch und technisch die Vorteile des Bodenverdichters CR 2 auf dieses kleinere und leichtere Modell übertragen. Die nur 92 kg Betriebsgewicht eröffnen dem CR 1 neue Einsatzfelder. Für besonders hohen Bedienkomfort sorgen seine sehr niedrigen Hand-Arm-Vibrationen. Mit nur 1,5 m/s2 liegen sie deutlich unter dem sogenannten Auslösewert (2,5 m/s2 ).

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H-BAU Technik: ISOPRO und ISOMAXX Balkonanschlüsse

Weiterentwicklung bietet noch mehr Wärmeschutz

ISOPRO- und ISOMAXX-Dämmelemente verbinden Außenbauteile thermisch getrennt von der Tragkonstruktion des Gebäudes. (Bild: H-BAU Technik)

Beim Bau von Balkonen müssen einwirkende Kräfte in ein statisches Gleichgewicht gebracht werden. Zudem werden hohe Anforderungen an wärmegedämmte und luftdichte Fassaden gestellt. Seit vielen Jahren bietet die H-BAU Technik GmbH für diese Herausforderungen entsprechende Lösungen. Mit ISOMAXX-Elementen, welche einen deutlich verbesserten Dämmwert vorweisen, bietet das Unternehmen eine Weiterentwicklung der ISOPRO-Elemente. Die Anschlüsse stellen zuverlässig eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Außen- und Innenbauteilen aus Beton her. Durch Sie werden Betonkonstruktionen statisch sicher mit der Tragkonstruktion verbunden und gleichzeitig Wärmebrücken vermieden. Die eingebauten Zug- und Querkraftstäbe sowie Drucklager tragen Momente und Querkräfte sicher ab. Eine Reduzierung des Wärmeverlusts bei gleichbleibender statischer Tragfähigkeit wird durch diese Eigenschaft erreicht.

 

H-Bau Technik konnte den Bewehrungsquerschnitt im Bereich der Zugbeanspruchung bei ISOMAXX wie auch bei ISOPRO in der Dämmfuge um rund 36 % reduzieren. Diese Reduzierung gelang durch den Einsatz von hochfestem Edelstahl.

Die Wärmedämmelemente von H-BAU Technik verringern Wärmebrücken und bieten dem Kunden somit zahlreiche Vorteile. Durch die Anwendung von ISOPRO und ISOMAXX werden Bauschäden vermieden, hierdurch wird der Energiebedarf deutlich reduziert und somit eine nachhaltige Lösung in der Baubranche geboten. Die hohe Wärmeleitfähigkeit von Beton und die große Oberfläche angeschlossener Außenbauteile, im Vergleich zum Anbindungsquerschnitt, sorgen bei nicht oder ungenügend gedämmten Verbindungen für einen erheblichen Wärmestrom. Die Folge davon ist die Bildung von Kondensat an kalten Innenoberflächen, was wiederrum Schimmelpilzbildung nach sich zieht. Der Einsatz der ISOPRO und ISOMAXX Elementen von H-BAU eliminiert diese Schwachstellen zuverlässig. Die Anforderungen an den Wärmeschutz EnEV und DIN 4108-2 Bbl. 2 werden deutlich übertroffen.

Durch die Erhöhung der Drucklagerkraft erreichen die ISOMAXX-Elemente mit Betondrucklagern signifikant höhere Tragstufen, diese reichen bis zu IM 100. Hieraus resultieren zahlreiche Vorteile. Bei einigen Elementen entfallen die Stahldrucklager und werden durch eine kompaktere Variante aus Spezialbeton ersetzt. Neben einer Gewichtsreduzierung bedeutet dies, dass die eben mit dem Dämmkörper abschließenden Lager erhebliche Einbauvorteile gegenüber der früheren Ausführung bieten. Außerdem wird der Wärmefluss im Stabwerk auf ein Minimum reduziert. Für die weiterentwickelten ISOMAXX-Anschlüsse wurden die bauaufsichtlichen Zulassungen Z-15.7-243 und Z-15.7-244 vom DIBt bereits ergänzt. Verfügbar sind die Elemente generell in den Höhen 160 mm bis 250 mm. Das Drucklager besteht aus Hochleistungsspezialbeton, der Dämmkörper aus Neopor-Polystyrol-Hartschaum.

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Vergessene Maschinen

Nicht jeder Grader hatte schiefe Räder

Nicht jeder Grader hatte schiefe Räder

Ohne die geistreiche Idee des amerikanischen Straßenbauinspektors, Grader mit einer Radsturzverstellung auszustatten, wären sie heute möglicherweise vergessene, weil für die Praxis kaum taugliche Maschinen.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.