Messe-Dossier

bauma 2019

bauma 2019 (angezeigt bis Montag, 20. Mai 2019 12:00:00)

Vom 8. bis zum 14. April 2019 öffnet die bauma in München zum 32. Mal ihre Tore. Eine Veranstaltung der Superlative, denn die zu erwartende Besucherzahl könnte locker eine Großstadt füllen – rund 600.000 Gäste aus über 200 Ländern werden in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet. Auf einem riesigen 605.000 m² großen Areal werden 3.400 Aussteller Neues und Bewährtes aus der Welt der Baumaschinen, Baugeräte, Baustelleneinrichtung und Nutzfahrzeuge präsentieren. In unserer Special informieren wir schon jetzt über Messeneuheiten und bewährte Produkte der Aussteller, die in München dem Fachpublikum gezeigt werden.

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MaGaZiN

Tarifsymposiums der Bauwirtschaft in Berlin

Tarifsymposium der Bauwirtschaft
„Tarifverträge sind in der modernen Arbeitswelt wichtiger denn je“, lautete die Quintessenz des – bereits achten – Tarifsymposiums der Bauwirtschaft am 31.01.2019 in Berlin. Das Thema „Tarifverträge 4.0 – Tarifautonomie als Gestaltungsinstrument für die Zukunft der Arbeit“ lockte über 130 hochkarätige Gäste aus Wissenschaft, Politik, Rechtsprechung und Tarifvertragsparteien ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die Vorstände von SOKA-BAU, Gregor Asshoff und Manfred Purps, konnten in ihren Eröffnungsansprachen auf eine 70-jährige Erfolgsgeschichte ihrer Institution zurückblicken. Ihren Ursprung findet SOKA-BAU nämlich in der „Gemeinnützigen Urlaubskasse für die Bauwirtschaft“, die sogar noch sechs Wochen vor Inkrafttreten des Grundgesetzes gegründet worden ist. Dies vor Augen, unterstrichen Asshoff und Purps, dass in Deutschland in erster Linie die Tarifvertragsparteien aufgerufen sind, die Arbeitsbeziehungen zu gestalten. Die Politik könne und müsse diese Prozesse aber konstruktiv unterstützen.

Damit befanden sie sich auf einer Linie mit Dr. Matthias Bartke, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages, der die Teilnehmer stellvertretend für die Politik begrüßte und betonte: „Sozialpartner und Politik haben ein gemeinsames Ziel: Die Sozialpartnerschaft in bewährten Geschäftsfeldern auszubauen und in neuen Geschäftsfeldern zu etablieren.“

Die Veranstaltung war geprägt durch rechtswissenschaftliche Vorträge auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Moderiert vom ehemaligen Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht Prof. Klaus Bepler diskutierten außerdem Andreas Schmieg, stellvertretend für die Arbeitgeberverbände der Bauwirtschaft, und Robert Feiger, Bundesvorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, mit den Bundestagsabgeordneten Max Straubinger (CSU), Michael Gerdes (SPD), Pascal Kober (FDP), Jutta Krellmann (Die Linke) sowie Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Grüne). Im Zentrum stand die Frage, wie die Gestaltung der Arbeitswelt als gemeinsame Herausforderung für Sozialpartner und Politik gelingen kann. Kontrovers debattiert wurde, wie Solo-Selbständige künftig in den Schutzbereich der Tarifautonomie einbezogen werden können.

Das achte Tarifsymposium der Bauwirtschaft 2019 hat einmal mehr den Willen und das Engagement der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft, ihrer gemeinsamen Einrichtungen, aber auch der Politik aufgezeigt, die Tarifautonomie in Deutschland gemeinsam und partnerschaftlich weiterzuentwickeln.

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Baustelle des Monats: Das Victoria & Albert Museum

Der Küstenlandschaft nachempfunden

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Inspiriert von den Klippen aus Sedimentgestein entstand im schottischen Dundee ein Ableger des Victoria & Albert Museum

Seit der Jahrtausendwende wird in der schottischen Stadt Dundee die auf dreißig Jahre und 1,14 Mrd. Euro angelegte Erneuerung der Uferzone vollzogen. Im Mittelpunkt der Stadtteilerneuerung steht zweifelsohne der im Sommer 2018 abgeschlossene Bau des neuen V & A Museum of Design. Bei der Formgebung und Oberflächengestaltung dieses außergewöhnlichen Bauwerks ließ sich der weltberühmte japanische Architekt Kengo Kuma von zerklüfteten Klippen entlang der nordöstlichen Küste Schottlands inspirieren. Der gewagte Bau vereint komplexe Betonarchitektur mit viel Glas und einer Betonfassade. Der Schalungshersteller Peri unterstützte das ausführende Bauunternehmen mit Rat und Tat.

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TomTom Telematics: Flottenmanagement-Lösung WEBFLEET

Neues Tool TachoShare erlaubt Tachodaten-Fernauslese

Die Flottenmanagement-Lösung WEBFLEET wurde um das neue Remote Download- und Archivierungsmodul TachoShare erweitert, mit dem sich Tachographendaten von Fahrzeugen per Fernauslese herunterladen lassen. (Bild: TomTom Telematics)

TomTom Telematics hat seine Flottenmanagement-Lösung WEBFLEET für den Transportsektor erweitert. Mit dem neuen Remote Download- und Archivierungsmodul TachoShare lassen sich Tachographendaten von Fahrzeugen per Fernauslese herunterladen. Nutzern ist es darüber hinaus möglich, Daten direkt mit ihrer Analysesoftware auszutauschen.

TachoShare wurde entwickelt, um Transportunternehmen dabei zu unterstützen, einige der häufigsten Probleme bei der Verwaltung von Tachographendaten zu vermeiden. Bei traditionellen manuellen Downloads mussten sich die Lastwagen für den Datenaustausch bisher in einer entsprechend ausgestatteten Örtlichkeit befinden. Das kostete Zeit, die für den produktiven Einsatz fehlte. Mit TachoShare ist das nicht mehr notwendig. Das erhöht die Produktivität und verringert den Verwaltungsaufwand. Gleichzeitig hat der Nutzer damit ein Werkzeug zur Hand, das es ihm ermöglicht, alle rechtlichen Vorschriften einzuhalten.

TachoShare kann vom Benutzer nach Belieben in vorhandene Analysesoftware für Tachgraphendaten integriert werden. Es lässt sich einfach in die bestehende IT-Umgebung eines Unternehmens integrieren. Auf diese Weise trägt das Tool dazu bei, den Zeitaufwand für administrative Aufgaben zu reduzieren, Flottenmanager in die Lage versetzen, intelligentere und schnellere Entscheidungen zu treffen und die Produktivität auf einem hohen Niveau halten. TachoShare bietet dem Nutzer eine effizientere Möglichkeit, die Vorschriften einzuhalten und erlaubt einen schnelleren Zugriff auf wichtige Fahrer- und Fahrzeugdaten.

TomTom Telematics hat sein Portfolio an Telematik-Produkten zudem um das neue Flottenmanagementgerät TomTom LINK 710 erweitert. Der TomTom LINK 710 ermöglicht WEBFLEET den Zugriff auf fahrzeugspezifische Informationen, während er gleichzeitig mit Sensoren und Ein- und Ausgabe-Schnittstellen im Fahrzeug verbunden bleibt. Dies ermöglicht eine reibungslose, übergreifende Integration einer Vielzahl von Funktionalitäten und Anwendungen, die die Personal- und Ressourcenplanung verbessern können.

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Trend

Altreifen: Von der Straße in den Asphalt

Reifen für den Asphalt

Alle Jahre wieder müssen die alten, abgefahrenen Pneus durch neue ersetzt werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe einzuhalten. Das lässt einen riesigen Gummiberg anwachsen: Pro Jahr fallen allein in Deutschland etwa 570.000 t Altreifen an, europaweit sind es über 3,5 Mio. t. Doch eine stoffliche Verwertung gibt den Reifen eine zweite Chance. Ein gutes Beispiel dafür ist die Verwendung des Reifengummis als Zusatz für den Straßenasphalt. Zu Granulat geschreddert kann das Gummi zur Modifizierung von Bitumen eingesetzt werden.

Die Autobesitzer kennen das Problem: alle Jahre wieder müssen die alten, abgefahrenen Pneus durch neue ersetzt werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe einzuhalten. Das lässt einen riesigen Gummiberg anwachsen: Pro Jahr fallen allein in Deutschland etwa 570.000 t Altreifen an, europaweit sind es über 3,5 Mio. t. Weil die Altreifen nicht verrotten, sind sie eine Gefahr für die Umwelt und dürfen daher seit 2006 nicht mehr deponiert werden. Doch was tun mit dem schwarzen Rund?

Weil die Wiederaufbereitung zu runderneuerten Reifen auf immer weniger Nachfrage stößt, ist die Verbrennung der alten Schlappen in Mode gekommen. Die energetische Verwertung ist nicht uninteressant, denn der hohe Wärmewert macht die Pneus zu einem Alternativbrennstoff für Industrien mit energieintensiven Prozessen. Die Altreifen enthalten bis zu 50 % mehr Energie als Kohle und sind zudem billig zu haben. Trotzdem ist der in den Altreifen enthaltene Rohstoff viel zu schade zum simplen Abfackeln.

Auch die stoffliche Verwertung gibt den Reifen eine zweite Chance. Ein gutes Beispiel dafür ist die Verwendung des Reifengummis als Zusatz für den Straßenasphalt. Zu Granulat geschreddert kann das Gummi zur Modifizierung von Bitumen eingesetzt werden. In den USA nutzt man gummihaltige Asphaltmischungen bereits seit vielen Jahrzehnten – mit Erfolg. Langzeitstudien haben dort eine deutliche Verbesserung der Langlebigkeit bewiesen. Ein Ansatz, bei dem die öffentliche Hand hellhörig werden sollte – fordert sie doch unentwegt hohe Qualität und Robustheit der Straßen. Könnten durch Bitumen-Gummigemisch Risse und Spurrinnen vermieden werden, dann ginge es um die Einsparung von Instandhaltungskosten. Dem Ziel des kostengünstigen Straßenbaus würde die Republik einen Schritt näher kommen.

Doch die „gummierten“ Straßenbeläge können noch mehr: So lassen sich dadurch auch Abrollgeräusche um bis zu 5 dB reduzieren. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass bereits ein Rückgang des Lärms um 3 dB wie eine Halbierung des Verkehrsaufkommens empfunden wird. Einer der Anbieter, der diese Technologie im Straßenbau vorantreibt, ist Evonik. Mit dem Prozessadditiv VESTENAMER ermöglicht das Spezialchemieunternehmen, Gummimehl aus Altreifen zu einem gummihaltigen Asphalt zu verarbeiten. Der wiedergewonnene Werkstoff wird Straßenbaubitumen oder Straßenbauasphalten beigemischt, um die Dauerhaftigkeit von Straßenbelägen zu verlängern. Auch die Ökobilanz der Technologie stimmt: Laut einer Studie des Prüfinstituts ifeu aus Heidelberg werden bei der Wiederverwertung pro Tonne eingesetztem Gummimehl rund 2,7 t  Kohlendioxid eingespart, die sonst bei der Verbrennung entstehen würden.

Im Rahmen einer Versuchsstrecke in Paderborn wurde in 2012 auf der Detmolder Straße der Straßenbelag erneuert. Die Erstellung der neuen Mischgutrezeptur erfolgte unter Verwendung von Gummimehl und VESTENAMER. Je 100 m Fahrbahn wurden so 80 Altreifen zu einer elastomermodifizierten Straßendecke verarbeitet. Im Frühjahr 2013 wurden gummimodifizierte Bitumen und Asphaltarten durch die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen in das deutsche Regelwerk für Straßenbau aufgenommen.

Autor: Paul Deder

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Doosan: Portable-Power-Produkte

Neue mobile Kompressoren und Generatoren

Der neue mobile Kompressor 7/53R liefert 5,0 m3/min (177 cfm) Druckluft bei einem Nenndruck von 7 bar. (Bild: Doosan)

Doosan Portable Power (DPP) zeigt auf der bauma 2019 erstmals mehrere neue mobile Kompressoren und Generatoren. Dazu gehören die neuen mobilen, Stufe V konformen Kompressoren 12/205 und 12/255, der neue mobile Kompressor 7/53R für die Mietindustrie und der neuen Generator G20. Die Modelle 12/205 und 12/255 sind Teil einer Plattform der neuen Generation großer mobiler Doosan Kompressoren der Stufe V, bestehend aus sechs Modellen mit einer Luftliefermenge von 20,5 bis 30,0 m3 /min, bei Betriebsdrücken von 8,6 bis 21,0 bar. Beide Modelle sind mit dem neuen Cummins B6.7-Motor der Stufe V mit integriertem Nachbehandlungssystem und effizienterem Kraftstoffverbrauch ausgestattet.

Diese neuen V-Kompressoren der Stufe V wurden auf Basis der hohen Standards der Modelle der Stufe IV entwickelt, mit entsprechend kompakter Größe und vereinfachten Service- und Wartungsarbeiten. So werden eine sehr gute Kapitalrendite und Benutzerfreundlichkeit gewährleistet. Beide Modelle sind zudem dank serienmäßiger tropfsicherer Bodenwanne und optionalem ECOmizer-System mit einer Kraftstoffeinsparung von bis zu 75 % im Leerlauf noch umweltfreundlicher ausgelegt.

Große mobile Kompressoren wie diese werden zur Druckluftversorgung einer Vielzahl von Bohr- und Ausbohrmaschinen für Steinbruch, Bergbau, Baugrunderkundung, Geothermie, Mineralerkundung und Brunnenbau eingesetzt. Sie decken auch weitere Anwendungen mit Sondermaschinen ab, wie Sandstrahlen, Sprühlackieren und Standby- und temporäre Druckluftversorgung für die Industrie.

Der neue mobile Kompressor 7/53R liefert 5,0 m3 /min (177 cfm) Druckluft bei einem Nenndruck von 7 bar. Der neue 7/53R wurde entwickelt, um den Anforderungen der O1-Anhänger-Kategorie, der 750-kg-Kategorie, gerecht zu werden. Er eignet sich nicht nur für den Mietmarkt, sondern auch als langlebige, kostengünstige Maschine für das 5,0-m3 /min-Segment. Somit können mit ihm die gängigsten Anwendungen im Baugewerbe, bei Versorgungsunternehmen und auf anderen Märkten abgedeckt werden. 

Wie bei allen Doosan-Kompressoren sorgt der modulare Aufbau des 7/53R dafür, dass eine Vielzahl von Sonderausstattungen problemlos hinzugefügt werden können. Neben Polymer "Tough Top", eine neue Option für das Modell 7/53R, oder Stahlabdeckung können kundenspezifische Farben, LED-Leuchten, ein leichtes Hochleistungsgitter, ein Nummernschildclip, Radmutternanzeigen, Fahrwerke mit fester oder variabler Höhe, ein Nachkühler mit Wasserabscheider und eine tropfsichere Bodenwanne mit 110% Flüssigkeitskapazität angeboten werden.

Ein weiteres DPP-Produkt, das neu auf der Bauma zu sehen ist, ist der G20-Generator mit einer Hauptleistung von 19 kVA und einem Yanmar 4TNV88-Dieselmotor mit 18 kW, der die Abgaswerte der EU Stufe V für Generatoren erfüllt. 

Vor der formalen Einführung der Stufe V-Einheiten wird DPP weiterhin den bestehenden G20IIIA und das größere G30IIIA-Modell anbieten, das Robustheit und Zuverlässigkeit, hohe Leistung und eine große Auswahl an Funktionenbietet und so die Anforderungen temporärer Energieanwendungen erfüllt.

Von besonderem Interesse für den Mietmarkt ist die Kraftstofftank-Konfiguration der Generatoren G20 und G30, dank derer eine Autonomie von mindestens 47 bzw. 55 Stunden bei 75 % der Last gewährleistet wird. Bei der Entwicklung dieser Generatoren stand der sichere und einfache Zugang zu Betriebs- und Wartungsbereichen im Vordergrund.

Ein benutzerfreundliches Merkmal ist die Bedieneinheit für die elektrische Steuerung und Leistung, die für höchste Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Flexibilität ausgelegt ist. Alle Steuerungsfunktionen sind auf der benutzerfreundlichen Instrumententafel 4510 Deep Sea Electronics zusammengefasst, auf der kritische Betriebsparameter übersichtlich angezeigt werden.

Die auf der Bauma 2019 gezeigten Produktneuheiten sind Teil des umfassenden Sortiments an Generatoren, mobilen Kompressoren und Beleuchtungsprodukten für die Bau-, Anlagen- und Werkzeugindustrie. Abgerundet wird das Angebot durch Bauwerkzeuge wie druckluftbetriebene Schlackenhämmer, Meißelhämmer, Anschlaghämmer und Asphalthämmer für Arbeiten in den Bereichen Abbruch, Versorgungsunternehmen, Steinbruch und Industrie.

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quick-mix: Wärmedämm-Verbundsystem System Natura

Ökologische Holzfaserdämmung für Massivhäuser

Das neue Wärmedämm-Verbundsystem Natura Wall mit Holzfaser-Dämmung ist eine ökologische Alternative zu Hartschaum-Dämmplatten. (Bild: quick-mix)

Mit dem neuen System Natura hat die quick-mix Gruppe (Osnabrück) erstmals ein Wärmedämm-Verbundsystem mit Holzfaserdämmung für Massivhäuser im Programm. Die Neuheit verfügt über eine niedrige Wärmeleitfähigkeit von 0,039 Wm/K und ein besonders handliches Format der Dämmplatten von 400 x 800 mm. Neben der klassischen Variante gibt es das System auch als System Natura HYDROCON. Hier werden die Holzfaserplatten des Systempartners Steico in das biozidfreie Fassadensystem HYDROCON von quick-mix integriert, das Fassaden vor Algen- und Pilzbefall schützt.

Quick-mix komplettiert mit System Natura sein WDV-Sortiment und bietet dort neben Dämmplatten aus Mineralwolle, EPS und Polyurethan-Hartschaum nun erstmals auch Holzfaserdämmung an. Darüber hinaus erweitert quick-mix damit auch ihr Programm an ökologischen Baustoffen. Das neue System eignet sich sehr gut für die Dämmung von massiven Baukörpern aus Ziegeln oder auch Kalksandstein. Das System ist nicht nur im Neubau, sondern vor allem auch in der Sanierung interessant. Es ist eine ökologische Alternative zu konventionellen Dämmplatten aus Hartschaum.

Zentraler Bestandteil von System Natura ist die Holzfaser-Dämmplatten vom Typ Protect L dry von Steico, die in Dämmstoffdicken von 100 bis 200 mm erhältlich sind. Um den Fachhandwerkern wie Stuckateuren oder Malern die Handhabung auf der Baustelle zu erleichtern, bietet quick-mix die im Trockenverfahren hergestellten Dämmplatten nicht im herkömmlichen Raster von 400 x 1.200 mm an, sondern im handlicheren Format von 400 x 800 mm. Die Dämmplatten können im System Natura mit den klassischen mineralischen Edelputzen der Marken quick-mix und Schwenk Putztechnik belegt werden wie zum Beispiel Schwenk Variostar, dem Scheibenputz oder auch dem Münchner Rauputz.

Die Holzfaser-Dämmplatten sind nicht nur besonders stabil, sie unterstützen zudem auf natürliche Weise den Schutz vor Algen und Moosen. Die vergleichsweise hohe Rohdichte sorgt für eine höhere Wärmespeicherfähigkeit. Die Holzfaserplatten nehmen also die Tageswärme auf und kühlen nachts nur langsam aus. Auf dieses Weise wird die Kondensation von Luftfeuchtigkeit auf der Fassadenoberfläche deutlich reduziert, denn die Oberfläche bleibt im Vergleich zu konventionellen WDV-Systemen deutlich trockener. Insofern wirkt System Natura bereits im klassischen Systemaufbau effektiv dem Algen- und Pilzbefall entgegen.

Zusätzlich verstärkt wird dieser hemmende Effekt beim System Natura HYDROCON. Hier werden die Dämmplatten mit dem HYDROCON-Putz- und Farbsystem von quick-mix kombiniert. Dieses besteht ebenfalls aus rein mineralischen Edelputzen und der IR-aktiven Silikat-Fassadenfarbe HC 425. HYDROCON gilt als besonders effektives Schutzschild für hochwärmegedämmte Fassaden, das System schützt biozidfrei vor Algen- und Pilzbefall. Im Gegensatz zu Fassadensystemen, in denen Biozide eingesetzt werden, wirkt HYDROCON nicht toxisch-chemisch, sondern rein physikalisch. Es setzt dabei auf die Kombination aus kontrolliertem Feuchtemanagement im Putzsystem (HydroControl-Effekt) und einer schnelleren Rücktrocknung an der Fassadenoberfläche, die durch eine Steigerung der Oberflächentemperatur um bis zu zehn Grad Celsius bei Sonneneinstrahlung erzielt wird (HydroDry-Effekt). Sowohl das HYDROCON-System als auch die Protect L dry Dämmplatte verfügen über das Baubiologie-Prüfsiegel des Instituts für Baubiologie Rosenheim.

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Vergessene Maschinen

Anders als die anderen

Anders als die anderen

Mut, Können und reichlich Know-how der Konstrukteure gehört dazu, bei bewährten Baumaschinen die Konstruktion grundlegend ändern zu wollen. Unser Beispiel zeigt, dass dies keineswegs immer gelingt.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.