Nach zweijähriger intensiver Entwicklungs- und Testphase in Zusammenarbeit mit Leica hat Beutlhauser nun ein neues Assistenzsystem auf den Markt gebracht: Die Abziehautomatik ist eine semiautomatische Baggersteuerung, die in Verbindung mit Leica 2D- und 3D-Baggersteuerungen eingesetzt werden kann. Die Automatik unterstützt den Fahrer beim Abziehen von Flächen durch das parallele Ansteuern von Hubgerüst, Löffelzylinder und Schwenklöffel. Anhand des Geländemodells oder der gewünschten Einstellung (bei einer 2D-Steuerung), übernimmt die Semiautomatik zum Beispiel beim Abziehen einer Böschung mit 45°-Winkel oder einer geraden Fläche die Steuerung des Auslegers, des Löffelzylinders und des Schwenklöffels. Nur durch die Bedienung des linken Joysticks bestimmt der Fahrer den Startpunkt sowie die Abziehgeschwindigkeit, der rechte Joystick wird hier im Automatikmodus nicht mehr benötigt.
Das Ziel der semiautomatischen Steuerung ist die Arbeitserleichterung für den Maschinenbediener und eine höhere Genauigkeit der Arbeiten, sodass exakte Höhen und Steigungen eingehalten werden. Der erste Test auf einem R 924 bei der Firma V&C Metzner hat laut Beutlhauser gezeigt, dass die Maschine mit Abziehautomatik im Schnitt 30 % schneller als eine herkömmlich gesteuerte Maschine sein kann.
Dies steigert die Effizienz beim Maschineneinsatz gerade für Feinplanie und Böschungsarbeiten ungemein. Vor allem bei überlagerten Bewegungen mit Drehen und der Ansteuerung des Schwenklöffels tut sich der Baggerfahrer nun deutlich leichter. Bei dem Projekt wurden insgesamt fast 300.000 m2 planiert und 1.600 Betriebsstunden zum Teil im Zwei-Schichtbetrieb mit der Maschine gefahren.
Die genaue Einmessung des Baggers und der Hydraulik sowie die Kalibrierung wann und mit welcher Geschwindigkeit die Maschine reagiert und arbeitet, übernehmen die Beutlhauser Monteure verschiedener Standorte, mit der Unterstützung von Beutlhauser Smart Systems.
Weitere Produkte des Herstellers Beutlhauser Holding GmbH :
Umwelt- und Ressourcenschutz spielen auf dem Bau eine immer größere Rolle. Das zeigt auch ein aktuelles Projekt auf der Großbaustelle Lagarde Campus Bamberg, wo die Nürnberger Zech Bau SE ein Bürogebäude realisiert. Bei diesem Netto-Nullenergie-Bauwerk steht die Nachhaltigkeit besonders im Fokus. So sollen hier eine DGNB-Zertifizierung in Gold angestrebt und die förderrelevanten Standards des QNG (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) umgesetzt werden. Dabei greift das Team um Bauleiter Christian Hackl nicht nur auf ressourcenschonende Baustoffe zurück: Auch das Baustellenmanagement von
Beutlhauser soll zur CO 2-Einsparung beitragen.
Einst galt sie als die größte Orgel der Welt. Nun soll das imposante Instrument im Passauer Dom restauriert werden. Dazu werden die beinah 18.000 Pfeifen ausgebaut, um sie in Fachwerkstätten sanieren zu können. Eine wortwörtlich „tragende“ Rolle dabei spielt der Liebherr L1-24: Der Schnelleinsatzkran aus dem Beutlhauser-Mietpark soll die bis zu 8 m langen und 300 kg schweren Orgelpfeifen herunterheben.
Unter der Marke Beutlhauser Safe Work bietet Beutlhauser Diensteistungen an, die Menschen bei der Arbeit auf der Baustelle von Schäden bewahren sollen. Eines der Angebote ist die Ausbildung zum Turmdrehkranführer. Die vom Zulassungsausschuss ZUMBau zertifizierte Ausbildung umfasst zehn Tage und eine Abschlussprüfung. Im Fokus steht dabei das sichere und zugleich materialschonende Fahren. Denn der Mensch ist Unfallfaktor Nummer eins. Wenn Krane unsachgemäß bedient werden, kann das zu Personen- und Sachschäden führen. Dem will Beutlhauser mit einer guten Ausbildung entgegenwirken. Ein materialschonender Umgang wiederum ist wichtig, um möglichst verschleißarm zu arbeiten.
Das aufwendige Zusammentragen von wichtigen Daten wie Verbräuche und Leerlauf aus verschiedenen Hersteller-Portalen oder die zeitraubende Suche nach Baugeräten kann sich kein Unternehmen leisten. Maschinen, Geräte und Mengenartikel müssen produktiv im Einsatz sein. Die Taktung ist hoch und die Zeitfenster von einem Einsatz zum nächsten sind knapp bemessen. Wer da noch handgeschriebene Listen führt, Belege nur in Papierform auf Ordner verteilt oder umfangreiche Excel-Tabellen pflegt, verliert schnell den Überblick.
Die Digitalisierung hat in allen Bereichen Einzug erhalten, so auch in der Baubranche. Vorangetrieben wird sie durch das geänderte Markt- und Konsumverhalten, in welchem Lösungen, Prozessberatung und Systemangebote an Attraktivität gewinnen. Digitale Maschinenakten, Automatisierung und Telematik sind dabei bedeutende Schlüsselwörter. Bei der Verwaltung und Wartung der Daten nutzen viele Bauunternehmen inzwischen IoT-Lösungen um die Effizienz zu steigern. Mit OneStop Pro hat die Beutlhauser-Gruppe eine neue, cloudbasierte Lösung auf den Markt gebracht, die herstellerübergreifend eine einfache Verwaltung, Disposition und Auswertung kompletter Fuhrparks bzw. Equipments ermöglicht. Das Besondere der modularen Web-Anwendung ist die Verknüpfung von technischen Stammdaten, operativen Livedaten und kaufmännischen Daten für eine digitale Abbildung des jeweiligen Gerätes auf einer Plattform. Als Software as a Service (SaaS) wird die Lizenz für die Nutzung verschiedener Module erworben. Ausgehend vom Basismodul Base, können diese nach individuellem Bedarf zusammengestellt und kombiniert werden.
Weitere Produkte aus der Kategorie Baumaschinentechnik:
Parts Assistant ist eine digitale Anwendung zur Vereinfachung der Teile-Identifikation und der Wartungsvorbereitung für Liebherr-Spezialtiefbaumaschinen, -Seilbagger und -Raupenkrane bis zu einer Traglast von 400 t. Die App kombiniert KI-gestützte Teile-Erkennung mit einer Auflistung der fälligen Wartungsintervalle und soll eine seit Langem bestehende betriebliche Herausforderung lösen: die schnelle, fehlerfreie Bestellung der passenden Teile zum richtigen Zeitpunkt.
Pfreundt bietet ab sofort eine flexible Lösung für Unternehmen, die moderne Wiegetechnik nutzen möchten, ohne hohe Investitionskosten in Kauf nehmen zu müssen: die WK60 Absetzkipperwaage gibt es jetzt auch zur Miete. Das kabellose Wiegesystem kann unabhängig vom Fahrzeughersteller in jeden Absetzkipper eingebaut werden, auch nachträglich. Im Mietpaket enthalten sind eine ab Werk konformitätsbewertete WK60 Absetzkipperwaage sowie der Einbau durch einen Pfreundt-Servicetechniker. Die Waage ist nach der Montage sofort einsatzbereit, sei es für den gewerblichen Handel oder als Kontrollwaage zur Vermeidung von Überladungen.
Dieci führt neue Hi-Tech-Lösungen zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz und des Remote-Flottenmanagements seiner Maschinen ein. Im Mittelpunkt steht das Dieci Telematics System (DTS), das vom Unternehmen entwickelte Telematiksystem. Ab sofort ist das Dieci Telematics System serienmäßig an allen damit kompatiblen Maschinen installiert und als kostenloses, 36 Monate laufendes Abonnement im Preis inbegriffen. Darüber hinaus führt Dieci eine Drei-Jahres-Garantie auf seine Maschinen ein und baut damit sein Engagement in Sachen Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenbetreuung weiter aus.
Hydraulik arbeitet unter oft widrigen Bedingungen. Hohe Drücke, wechselnde Temperaturen, dynamische Bewegungen und unterschiedliche Medien wirken permanent auf alle Komponenten ein. Während Zylinder, Pumpen oder Ventile konstruktiv viel Aufmerksamkeit erhalten, wird die Dichtung häufig als notwendiges Standardbauteil betrachtet. Erst wenn Leckagen auftreten oder Stillstände entstehen, rückt sie in den Fokus. Genau an diesem Punkt setzt das Unternehmen ttv an. Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich ttv mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen Hydrauliksysteme in der Praxis maximal effizient und zuverlässig arbeiten.
Bohnenkamp bietet ein umfassendes Reifenportfolio und praxisnahe Einsatzberatung für Recycling, Abbruch und Schrottumschlag. Auf Recyclinghöfen und in vergleichbaren Einsatzbereichen herrschen besonders anspruchsvolle Betriebsbedingungen. Scharfkantige Materialien, hohe Einsatzgewichte, permanente Rangierbewegungen und wechselnde Untergründe führen zu außergewöhnlich hohen mechanischen Belastungen. Dabei werden Profil, Karkasse und Felgen kontinuierlich beansprucht, was den Verschleiß deutlich erhöht.
Aufbauend auf der Einführung der Raupenbagger der Serie 9 im Jahr 2025 stellt das Develon nun eine neue Generation intelligenter Sicherheitslösungen vor, die optional erhältlich sind. Dazu gehört das E-Stop-System als erste speziell für den Baggermarkt entwickelte Technologie dieser Art. Dieses System stoppt die Maschinenbewegung automatisch, sobald sich eine Person innerhalb einer Sicherheitszone von 4 m befindet. Die E-Stop-Technologie ist mit Notbremssystemen aus der Automobilindustrie vergleichbar.
Schalter, Tasten, Hebel: Früher bewegten sich ohne sie keine Bagger, Radlader oder Raupen. Längst hat sich jedoch die Art und Weise verändert, wie Fahrer mit ihren Arbeitsgeräten per Wischbewegung interagieren, seitdem Touchscreen-Monitore das Nonplusultra in der Kabine geworden sind und sich die Bedienlogik von Smartphones bei der Steuerung von Fahrzeugen durchgesetzt hat. Durch Touchpads wird die Maschinenbedienung sicherer und benutzerfreundlicher, indem sich darüber zentrale Maschinenfunktionen, Arbeitsmodi und Assistenzsysteme auf einen Blick erfassen und einstellen lassen. Gleichzeitig ermöglichen Touchpads eine in-dividuell anpassbare Benutzeroberfläche, ausgerichtet auf verschiedene Fahrerprofile.
Für Cat Radlader der unterschiedlichsten Größenklassen gibt es eine Vielzahl Assistenzsysteme, die den Maschineneinsatz noch effizienter gestalten und den Bediener gezielt unterstützen. Während erfahrene Fahrer mit ihrer Hilfe das Potenzial des Geräts voll ausschöpfen, erzielen Neulinge sofort gute Arbeitsergebnisse.
Mehr Effizienz, weniger Stillstand – 1.000 statt 500 Betriebsstunden: Liebherr verdoppelt das Wartungsintervall seiner Materialumschlagmaschinen der Generation 6. Während die ersten beiden Wartungen bei 500 bzw. 1.000 Betriebsstunden bestehen bleiben, setzt Liebherr ab der dritten Wartung auf das neue Intervall. Möglich machen dies diverse Optimierungen in Verbindung mit Liebherr-Originalersatzteilen und Liebherr-Schmierstoffen in den entsprechenden Maschinen. Mit dem neuen Wartungsintervall von 1.000 Betriebsstunden lassen sich die Wartungskosten um bis zu 30 % senken. Das verlängerte Intervall gilt ab jetzt für elektrisch- und dieselbetriebene Materialumschlagmaschinen der Modelle LH 40 bis zum LH 150 (Elektroantrieb) und vom LH 30 bis LH 150 (Dieselantrieb).
