Schwamborn Gerätebau GmbH
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Robert-Bosch-Strasse 8
73117 Wangen / Göppingen
Deutschland
Tel.: 02858 58240-50
Gepflasterte Oberflächen im öffentlichen Raum sind oft Teil eines historischen Stadtbildes und nicht selten denkmalgeschützt. Gleichzeitig erfüllen sie jedoch die Vorgaben der DGUV oder DIN Vorschriften für Barrierefreiheit nicht und auch der notwendige Lärmschutz war bisher nur mit hohen Kosten oder gar nicht erreichbar. Jetzt bietet ein neues, der DIN Norm 18040-3 entsprechendes Verfahren einen vergleichsweise kostengünstigen, zielführenden Lösungsansatz.
In Kooperation mit dem Betonbearbeiter Podobnik GmbH und dem Untergrundvorbereiter Falkenstein GmbH aus Schorndorf hat der Göppinger Baumaschinenhersteller und Bodenspezialist Schwamborn ein Verfahren entwickelt, auch gepflasterte Oberflächen kostengünstig, schnell und nachhaltig eben, leise und barrierefrei zu machen.
Grundlage für ein solches Verfahren ist die Fräsmaschine BEF 400RC von Schwamborn, die in der Lage ist, unebene, harte Naturstein-Oberflächen im großen Stil einzuebnen. Bei einer Arbeitsbreite von 400 mm kann die per Fernsteuerung und damit ergonomisch bedienbare Maschine sowohl mit klassischen Fräsrotoren als auch mit Trennscheiben, die den Boden einebnen, bestückt werden.
„Schwamborn ist seit vielen Jahren in einem intensiven Austausch mit den Anwendern seiner Maschinen. Wir nehmen Anregungen und Verbesserungsvorschläge auf und versuchen so, für nahezu jede Aufgabenstellung in der Bodenbearbeitung eine bestmögliche Lösung zu entwickeln,“ betont Siegmund Griesheimer, Leiter der Schwamborn-Anwendungstechnik. Im Zuge dieses Austausches kam es auch zu dem gemeinsamen Projekt mit den Oberflächenspezialisten von Podobnik GmbH und Falkenstein, die ähnliche Aufgabenstellung im Auftrag der Städte Augsburg und Heidelberg hatten. Da die Herstellung von Barrierefreiheit der steigenden Bedeutung der Inklusion in den städtischen Aufgaben entspricht und es entsprechende DGUV- und DIN-Vorschriften gab, entschloss man sich, gemeinsam ein Verfahren zu entwickeln, das diesen Normen entspricht und auf Oberflächen ähnlicher Beschaffenheit übertragbar ist.
Sicher durch die Innenstädte
In der DIN 18040-3 heißt es: „Die Oberflächenbeschaffenheit von Bewegungs- und Begegnungsflächen sollte bei jeder Witterung leichtes, erschütterungsarmes und gefahrloses Begehen und Befahren mit dem Rollstuhl ermöglichen. Kennzeichen für solche Oberflächen sind, dass sie griffig und rutschfest sind.“ In der DGUV Information zum Thema Barrierefreiheit auf öffentlichen Flächen heißt es: „Natursteine oder Natursteinpflaster erfüllen diese Anforderungen in der Regel nicht.“ Dabei spielt nicht nur die Oberfläche der Steine sondern vor allem auch die Tiefe und Breite der Fugen eine entscheidende Rolle.
Auf Basis dieser Anforderungen und mit Hilfe der neuen Fräsmaschine wurde ein mehrstufiges Verfahren definiert. Zuest kommt zum Ebnen der Oberfläche die Schwamborn BEF 400RC mit dem Trennscheiben-Rotor zum Einsatz. Danach werden die Fugen um den Pflasterstein ausgespült/ausgeräumt und mit einem speziellen Fugenmaterial verfüllt. Optional kann das Ergebnis zudem durch den Einsatz einer professionellen Schleifmaschine (z. B. Schwamborn DSM 800RC) weiter verbessert werden, da das Schleifen die feinen Streifen, die durch den Fräsrotor entstehen, noch weiter einebnet ohne die Griffigkeit zu vermindern.
Technische Lösung für den städtischen Straßenbau
Der Falkenstein-Geschäftsführer Andreas Falkenstein betont, dass „ohne die neue BEF der Abtrag des Oberflächenmaterials kaum in einer solch kurzen Zeit erreichbar wäre, zumal mit der BEF 400RC auch auf leichte Gefälle durch die flexible an jeder Seite einstellbare Frästiefe reagiert werden kann und somit die Herstellung einer wirklich ebenen Oberfläche möglich ist.“ „Darüber hinaus sind herkömmliche Fräsen nur mit Muskelkraft zu bedienen, was die BEF 400RC mit Fernbedienung so besonders ergonomisch macht. Sie ermöglicht, pro Tag eine erheblich größere Fläche zu bearbeiten“, ergänzt der Podobnik-Geschäftsführer Kay Podobnik.
Weitere Informationen:
www.schwamborn.com
Das Bearbeiten von Böden, Wänden und Decken ist ein mechanischer Vorgang, bei dem zwangsläufig Staub entsteht. Das ist nicht nur gesundheitsgefährdend, sondern führt auch dazu, dass sich immer weniger Arbeiter finden, die diese Tätigkeit gerne ausführen. Für Unternehmen, die kontaminiertes oder umweltschädliches Material abschleifen oder fräsen, ist die Staubreduktion von besonderem Interesse. Schwamborn Gerätebau hat im vergangenen Jahr die komplette Staubsaugerlinie überarbeitet, um bessere Saugleistungen zu erzielen. So konnte bei fast allen Saugern der neuen STS-Linie die Kubikmeterleistung in der Stunde verbessert werden. Darüber hinaus wurde die Drei-Stufen-Filterung perfektioniert.
Unter dem Leitgedanken „Asphaltstraßenbau im Wandel“ präsentiert die Wirtgen Group auf den 23. Deutschen Asphalttagen 2026 in Berchtesgaden ihr gebündeltes Know-how rund um Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit im Straßenbau. Im Mittelpunkt stehen vernetzte Produktlösungen und intelligente Technologien, die bereits heute den Weg zu mehr Effizienz, Prozesssicherheit und Ressourcenschonung auf der Baustelle ebnen.
Das Unternehmen Schäfer-technic hat in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden für verschiedene Anforderungen Bitumenvorspritzmaschinen für einen optimalen Schichtenverbund, Nähte- und Randausbildung für den Baustelleneinsatz und -ablauf entwickelt. Diese transportieren, temperieren und verspritzen alle üblichen Straßenbau-Bitumenemulsionen, welche keiner Gefahrenklasse unterliegen. Sie erfüllen alle Anforderungen der Bauträger-Verordnung und sind entsprechend den Erfordernissen mit Tankinhalten bis zu 12.000 l und Spritzbreiten bis 4,6 m konfigurierbar. Die BSM-Typen verfügen über eine große Palette von Anpassungs- und Individualisierungsmöglichkeiten. Kürzlich hat das Schäfer-technic der Straßen- und Tiefbau Marose GmbH in Hattstedtermarsch, Schleswig-Holstein, eine Bitumenvorspritzmaschine vom Typ BSM-P geliefert. Diese ist auf einem Scania Fahrgestell aufgebaut. Der 18-Tonnen-Zweiachser ist kompakt und dabei wendig.
Verdichtungsspezialist Hamm hat ein neues Modell in der Reihe der schemelgelenkten Tandemwalzen vorgestellt: die HX 70e VV-S. Das Modell mit zwei Vibrationsbandagen ist vollständig elektrisch angetrieben. Neben der HX 70e VV-S wird mit der HX 70e VO-S auch eine Variante mit Oszillationsbandage angeboten. Als laufendes Technologie-Projekt werden die beiden Tandemwalzen zunächst bei innerstädtischen Baustellen in Europa zum Einsatz kommen.
Vögele hat den ersten Mini-Fertiger der Strich-5-Generation auf den Markt gebracht. Mit neuem Materialbehälter, neuem Bedienstand und neuem Lichtkonzept bietet der SUPER 800-5 P einen hohen Bedienkomfort und optimale Sicht.
Mit dem System WEIRO HK 1000 PH bietet die Firma Weisig Maschinenbau eine Aufsatzspritzmaschine zur Herstellung des Schichtenverbundes im Asphaltbau zur Montage auf Trägerfahrzeuge. Die Module Tank, Bindemittelpumpenantrieb und Spritzrampe werden dabei den jeweiligen Kundenanforderungen und dem Trägerfahrzeug individuell angepasst. Unlängst erwarb ein belgisches Straßenbauunternehmen eine solche Maschine. Das ausgelieferte Gerät ist auf einem MAN-Dreiachs-Fahrgestell mit 26 t zulässiger Gesamtmasse montiert und vereint einen mittels Dieselbrenner beheizten 8.000 l fassenden Emulsionstank, einen 2.000 l Wassertank, sowie ein 1.000-Liter-Dieseltankstellenmodul als Einheit. Wasser- und Emulsionstank sind dabei wärmegedämmt unter der gleichen Tankverkleidung aus Edelstahlblech untergebracht.
Seit Januar 2025 ist die neue Großfräse W 210 XF erhältlich und auf Baustellen im Einsatz. Verfügbar ist sie ab sofort in den USA, Europa, Australien, Japan und Taiwan. Von der Deckschichtsanierung über den Komplettausbau bis zu Feinfräsarbeiten deckt die Wirtgen Fräse ein breites Anwendungsspektrum ab.
Um einen Fuß- und Transportweg am Gipfel des Niesen einzubauen, musste das ausführende Bauunternehmen den Vögele Fertiger MINI 500 per Standseilbahn zur Bergstation transportieren und per Hubschrauber beschicken.
Mit der Modernisierung und Zusammenführung zweier bestehender Asphaltmischanlagen an den Standorten Götzis und Nenzing hat Benninghoven für das österreichische Bauunternehmen Hilti & Jehle eine leistungsfähige und zukunftssichere Lösung geschaffen. Durch den modularen Aufbau der TBA-Anlagen konnten zahlreiche Komponenten weiterverwendet und mit innovativen Retrofit-Technologien kombiniert werden. Das Ergebnis ist eine moderne Asphaltmischanlage am Standort Götzis, die mit erhöhter Flexibilität, gesteigerter Energieeffizienz und erweitertem Recyclingpotenzial überzeugt.
Sachte, sauber, stark – Ammann bringt mit seinen elektrischen leichten Vibrationsplatten und Stampfern moderne Verdichtungstechnik auf die Baustelle. Die emissionsfreien Verdichter sind die ideale Wahl für Stadtzentren oder Innenräume. Für mehr Flexibilität kommen sie nun auch mit DeWalt-Power.