ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Kontakt:
Badstr. 115
71336 Waiblingen - Neustadt
Deutschland
Tel.: Tel.: +49 7151 26-0
Immer noch stellt die Corona-Krise die deutsche Industrie vor große Herausforderungen. Zwar leidet die wiedererstarkte Wirtschaft nicht mehr unter fehlender Nachfrage der Verbraucher und zurückhaltender Investitionsbereitschaft der Unternehmer. Jedoch fehlt es den Betrieben an Rohstoffen und Vorprodukten, was zu spürbaren Produktionsbehinderungen und in der Folge zu langen Lieferzeiten führt. Auch die Stihl Gruppe verzeichnet in 2021 weltweites Absatzwachstum, klagt jedoch über eine angespannte Liefersituation. Über Sorgen und Lichtblicke im zweiten Corona-Jahr sprach die bpz-Redaktion mit Heribert Benteler, Geschäftsführer der für den deutschen Markt verantwortlichen Stihl Vertriebszentrale in Dieburg.
bpz: Im Jahr 2020 konnte Stihl weltweit beim Umsatz um 16,5 % wachsen und in heimischem Markt erstmals die 400-Millionen-Euro-Marke übertreffen. Wie ist das gute Ergebnis angesichts der grassierenden Pandemie zu erklären?
Benteler: Es war bei uns in Deutschland nicht zu heiß und es hat immer wieder geregnet. Für uns ist das gute Wetter ein positiver Faktor und stets ein Impuls für einen guten Geschäftsverlauf. Hinzu kommt, dass die privaten Endverbraucher durch Lockdown und Home-Office viel Zeit in die Pflege des eigenen Umfelds investiert haben und so für eine anhaltend starke Nachfrage nach Produkten für Haus und Garten sorgten.
bpz: Die Kommunen haben 2020 weniger an Gewerbesteuern eingenommen als in den Jahren davor, was in der Baubranche auch Folgen für die Investitionsbereitschaft hatte. Spürten Sie die Auswirkungen des Pandemiejahres?
Benteler: Wir hatten schon die Befürchtung, dass die Kommunen ihre Budgets reduzieren und 2021 vorsichtiger planen. Eine Zurückhaltung können wir bislang jedoch nicht erkennen. Mag sein, dass langfristige Projekte zögerlicher vorangetrieben werden, in der kurzfristigen Betrachtung sehen wir jedoch keine Unterschiede beim Einkaufsverhalten unserer Kunden.
bpz: Das ist auch an den Zahlen abzulesen: Von Januar bis August wurde weltweit ein Umsatz in Höhe von 3,51 Mrd. Euro erwirtschaftet, was einem Wachstum von 11,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Herrscht in der deutschen Vertriebszentrale von Stihl Zuversicht für 2021?
Benteler:Bislang verzeichnen wir ein gutes Jahr, weil wir nach wie vor einen hohen Bedarf draußen spüren – sowohl im Privatsektor als auch bei den professionellen Anwendern. Letztere arbeiten im Grünen und haben gut zu tun, weil dank optimaler Witterungsverhältnisse die Vegetation gedeiht und sie in der Folge gepflegt werden muss. Wie erfolgreich das Jahr wird, hängt allerdings heute weniger von unserer Vertriebsleistung ab, sondern von der Lieferleistung unserer Werke. Könnten wir unseren aktuellen Auftragsbestand komplett und zeitnah abwickeln, dann wäre 2021 sicherlich ein Rekordjahr.
bpz: Das klingt so, als hätte auch Stihl mit Lieferengpässen zu kämpfen?
Benteler: Produktion und Logistik der Stihl-Gruppe leisten hervorragende Arbeit, trotzdem können wir leider nicht alles produzieren und liefern, was bei uns geordert wird. Auch wir haben mit Materialknappheit zu kämpfen, mit fehlenden Produktionskapazitäten bei Lieferanten und Wartezeiten beim Transport der benötigten Teile. Dennoch haben wir immer noch einen hohen Bestand an Produkten, die lagernd und somit zügig lieferbar sind. Es gibt aber auch Geräte, auf die unsere Händler nach der Bestellung eine Zeitlang warten müssen. Dies ist durch die eben erwähnten Rahmenbedingungen begründet, aber auch durch die anhaltend hohe Nachfrage. Stihl investiert massiv in die weitere Ausweitung der Produktion, wir haben zahlreiche neue Mitarbeitende eingestellt und arbeiten in allen Werken weltweit an der Kapazitätsgrenze. Es wird jedoch dauern, die Lager wieder aufzufüllen. Daher gehen wir davon aus, dass die Liefereinschränkungen uns auch im Jahr 2022 beschäftigen werden.
bpz: Gerade die professionellen Kunden können aber nicht wochen- und monatelang auf ihre Geräte warten. Besteht nicht die Gefahr, dass sie auf der Suche nach schnellen Lösungen an fremden Türen klopfen?
Benteler: Zum einen haben viele unserer Händler die Situation richtig eingeschätzt, sich rechtzeitig mit der Ware eingedeckt und können so ihren Kunden zeitnah passende Lösungen bieten. Auf der anderen Seite treffen die Schwierigkeiten in der Lieferkette unsere Wettbewerber sicherlich in einem vergleichbaren Maß. Doch auch wenn die Beziehung zwischen dem Handel und seinen Kunden durch die aktuell über alle Branchen hinweg herrschenden Unwägbarkeiten manchmal schwierig sein mag, sind wir davon überzeugt, dass diese dadurch nicht nachhaltig beeinträchtigt wird. Was uns betrifft, wir haben hervorragende Produkte, sind innovativ und haben ein gutes Fachhandelsnetz. Und wir haben kompetente Händler, auf die sich die Kunden bei Beratung und Service vollkommen verlassen können.
bpz: Gibt es angesichts der Probleme in der Lieferkette Gedankenspiele über eine mögliche Erhöhung der Fertigungstiefe?
Benteler:Diese Quote ist bei Stihl mit etwa 50 % bereits sehr hoch – Vergaser, Schalldämpfer, Kunststoffteile, Elektromotoren und Sägeketten kommen z. B. aus unseren eigenen Werken. Was möglicherweise helfen könnte, ist die Qualifikation weiterer Lieferanten für Komponenten, die wir nicht selbst bauen – wie z. B. Halbleiter. Auch daran arbeiten die Experten in unserem Supply-Chain-Management mit Hochdruck. Die Globalisierung der Lieferkette ist aus meiner Sicht jedoch weiter die richtige Strategie. Allein schon die Stihl Standorte im Ausland tragen dazu bei, mehr Resilienz in der Produktion zu erreichen. Es ist ein Trugschluss zu glauben, wir könnten alles allein in Europa oder Deutschland produzieren. Die in anderen Teilen der Erde sukzessive aufgebauten Kompetenzen sind in einer arbeitsteiligen Welt nicht so einfach zu ersetzen.
bpz: Erst im Juli wird in Dieburg das neue Logistikgebäude und das Fertigwarenlager in Betrieb genommen. Vom Ausbau der Kapazitäten können die Kunden wahrscheinlich noch nicht profitieren?
Benteler: Die Maßnahmen werden ihnen zwar nicht über Nacht, aber sicher mittelfristig Nutzen bringen. Unser Maßstab ist es, dass der Händler am nächsten Tag mit der bestellten Ware beliefert wird – möglichst zu 100 %. Momentan ist dieser Anspruch aus beschriebenen Gründen leider nicht zu erfüllen.
bpz: Werden in der Zukunft die Lagerkapazitäten erhöht?
Benteler: Für die Industrie wird zu prüfen sein, ob die Just-in-time Belieferung tatsächlich die richtige Methode ist, um die Effizienz auf die Spitze zu treiben. Auch wir bei Stihl denken natürlich über Lagerreichweite nach.
bpz: Nach dem Ausbruch der Pandemie haben Sie in Dieburg relativ schnell reagiert und Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und zur Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit getroffen. Gab es konzeptionelle Anpassungen, die sich nachhaltig bewährt haben und auch in der Zukunft Anwendung finden?
Benteler: Wir entwickeln gerade ein Zielbild darüber, was wir an Gutem in die Zeit nach der Pandemie mitnehmen. Auch wenn der Arbeitsplatz unserer Beschäftigten hier am Standort Dieburg bleibt – das Arbeiten von Zuhause aus wird sicher auch in der Zukunft eine Rolle spielen. Vor Corona war Home-Office nicht unbedingt das Mittel der Wahl, heute wissen wir aus Erfahrung, dass die Arbeit aus der Ferne gut funktioniert. Auch bei internen Sitzungen und Gesprächen mit unseren Kunden werden wir sicherlich auch in Zukunft auf digitale Plattformen als Zusatzangebot setzen. Zu guter Letzt werden wir auch einen Teil der Schulungen und Informationsveranstaltungen online durchführen. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Stihl Treff für den Fachhandel, der 2020 erstmals per Live-Stream im Internet stattfand, und nun ein Jahr später erfolgreich wiederholt wurde. Wir werden in den kommenden Jahren auf den persönlichen Kontakt mit den Händlern und den Dialog vor Ort keinesfalls verzichten wollen, es macht aber durchaus Sinn, begleitende Informationsblöcke auszugliedern und später separat zu streamen. Ähnlich verfahren wir bei allen Schulungen, für die keine Anwesenheitsnotwendigkeit besteht. Hier haben sich Live-Online-Trainings bewährt.
bpz: Bis Ende 2021 gibt es so gut wie keine Messen. Wie wird über Neuheiten informiert?
Benteler: Die Messen fehlen, denn es gibt Informationsbedarf – und zwar auf beiden Seiten, bei den Kunden wie auch bei uns. Mit den Stihl Profitagen, die im Oktober stattfanden, haben wir daher erstmals ein Online-Event zum Austausch mit Profis ins Leben gerufen. Dieses Format umfasst Fachbeiträge und Informationen rund um Neuheiten bei Stihl und wird aus meiner Sicht auch in der Zukunft unser Engagement auf Fachmessen und Veranstaltungen vor Ort ergänzen.
bpz: Mit einem eigenen Online-Shop ist Stihl im Frühjahr 2020 dem E-Commerce-Trend gefolgt. Wie ist das Fazit nach fast zwei Jahren stihl.de?
Benteler: Wir sind mit dem Beginn der Pandemie online gegangen und müssen heute gegen Versorgungsengpässe kämpfen. Allesamt keine idealen Bedingungen für den Start eines E-Commerce-Angebots. Die fehlende Ware macht uns zu schaffen, gerade weil ein Online-Shop von Verfügbarkeit lebt. Trotzdem: die Organisation steht, der Online-Direktvertrieb funktioniert und Interessierte haben eine weitere Plattform, um sich über Stihl-Produkte zu informieren und diese zu beziehen.
bpz: Was sind die neuesten Lösungen im Stihl-Sortiment?
Benteler:Anfang 2022 führen wir die MSA 300 als stärkste Akku-Säge im Markt ein. Insbesondere bei Arbeiten in lärmsensiblen Bereichen wird sie den Anwendern neue Dimensionen eröffnen. Ein Highlight ist auch der neue Akku AP 500 S, der die MSA 300 antreibt. Dessen Technologie sorgt für eine höhere Energiedichte und eine doppelt so lange Lebensdauer im Vergleich mit unseren herkömmlichen Akkus. Zudem haben wir mit dem BGA 300 in Kürze das erste rückengetragene Blasgerät in unserem Akku-Sortiment, das sich durch reduzierte Geräuschemissionen und große Blaskraft auszeichnet. Mit allen drei Lösungen stoßen wir im Akkubereich in neue Leistungsklassen vor, die besonders für Profi-Kunden interessant sind.
bpz: Der Fokus liegt klar auf Akku-Technologien.
Benteler: Das ist richtig. Wir merken, dass auch Profis zunehmend auf Akku-Geräte setzen, die in punkto Lautstärke sowohl Bediener als auch das Umfeld entlasten. Daher setzt unsere Entwicklung alles daran, um echte Alternativen für benzinbetriebene Geräte bieten zu können Mit der wachsenden Anzahl an Akkus, die genutzt werden, steigt im Übrigen auch die Notwendigkeit für ein rationelles Lademanagement am Einsatzort. Zum Beispiel mit der Firma Bott haben wir dafür ein Akku-Ladesystem für den mobilen Einsatz entwickelt. Der bottTainer wird auf der Grundplatte eines Pritschenfahrzeugs befestigt und ist mit Mehrfachladegeräten für das Laden von Stihl-Akkus ausgestattet. So können bis zu 28 AP-Akkus gleichzeitig geladen werden. Intelligente Lösungen für die Energieversorgung sind die Voraussetzung dafür, Unterbrechungen und Störungen im Einsatz zu vermeiden.
bpz: Mit dem Smart Connector ist Stihl vor drei Jahren in das Thema digitales Flottenmanagement eingestiegen. Was tut sich in diesem Bereich?
Benteler: Hier bieten wir inzwischen mit dem in die Geräte integrierten Smart Connector 2 A die Weiterentwicklung der Flottenmanagement-Lösung für professionelle Anwender an. Mehrere Tausend der Connectoren sind bereits im kommunalen Bereich und im GaLaBau implementiert. Wir sind überzeugt, dass die professionellen Kunden mit unserer Flottenmanagement-Lösung die Effizienz ihrer Arbeit erhöhen können, dadurch, dass sie jederzeit über Einsatzorte und Zustand ihrer Geräte informiert sind.
bpz: Herr Benteler, ich danke Ihnen für das Gespräch.
(Autor: Paul Deder)
STIHL steht seit 1926 für Ingenieurkunst und Technologieführerschaft im Forst – von der Entwicklung der ersten „Baumfällmaschine“, einer Zweimannsäge mit Benzinmotor, über die mit einem manuell verstellbaren Schwenkvergaser ausgestattete erste Einmann-Motorsäge in den 1950ern bis zur MS 500i, der weltweit ersten in Serie gebauten Benzin-Motorsäge mit elektronisch gesteuerter Kraftstoffeinspritzung. Anlässlich des hundertsten Geburtstags präsentiert das Unternehmen diesen jüngsten Meilenstein in der 100-jährigen Geschichte der Benzinmotorsägen von STIHL in einer exklusiven Jubiläumsedition.
Sehr ambitioniert waren die Ziele des Geräteherstellers Stihl nach dem ersten Corona-Jahr. Verständlich: Während viele Branchen unter massiven Einbrüchen litten, erlebte Stihl einen regelrechten Nachfrageboom, weil zahlreiche Menschen in der Pandemie verstärkt in Haus und Garten investierten. Die damals angepeilten 8 Mrd. Euro Jahresumsatz erwiesen sich jedoch im weiteren Verlauf der Krisenjahre als nicht erreichbar. Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre zeigte sich Stihl bemerkenswert widerstandsfähig und behauptete seine starke Marktposition. Aktuelle Unsicherheitsfaktoren wie Zölle, geopolitische Spannungen und eine verhaltene Konsumstimmung dämpfen allerdings die Erwartungen. Um auch künftig erfolgreich zu bleiben, setzt das Unternehmen konsequent auf Akkutechnologie, Innovationskraft und die bewährte Qualität seiner Produkte „Made in Waiblingen“.
Mit seiner Leistung von 5 kW (Aufnahmeleistung) ist der universell einsetzbare Stihl-Trennschleifer TSA 500 der derzeit leistungsstärkste Akku-Trennschleifer im Stihl-Portfolio. Das neue Modell mit verstellbarem Magnesiumschutz startet auf Knopfdruck und zeichnet sich durch seinen ruhigen Lauf und die geringen Vibrationen aus. Dadurch lässt sich der Trennschleifer exakt führen und ermöglicht in Verbindung mit der 350-Millimeter-Trennscheibe präzise und ergonomische Trennschnitte bis zu 125 mm Stärke in mineralischen und metallischen Bauwerkstoffen.
Im September hat Stihl sein Trennschleifer-Sortiment um zwei leistungsstarke Benzingeräte erweitert. Die neuen Modelle TS 710i und TS 910i ergänzen das Angebot im oberen Leistungssegment und sind ideal für anspruchsvolle Trennschnitte in mineralischen und metallischen Bauwerkstoffen geeignet. Auf der bauma werden diese Geräte, zusammen mit akkubetriebenen Varianten, im Fokus des Messeauftritts stehen.
Corona-Pandemie, Klimawandel, Steigende Energiekosten, Kaufkraftverlust und der Krieg in der Ukraine – auch bei erfolgsverwöhnten Platzhirschen hat die seit 2020 herrschende Krisen-Überdosis Spuren hinterlassen. Besonders anspruchsvoll für die Industrie war das vergangene Jahr – so auch beim schwäbischen Maschinenbauunternehmen Stihl. Wieso der Motorsägen-Weltmarktführer trotz eingetrübter Geschäftsentwicklung zuversichtlich in die Zukunft blickt, erklärte uns Andreas Epple, der seit Anfang 2023 Geschäftsführer der deutschen Stihl-Vertriebszentrale mit Sitz in Dieburg ist. Im bpz-Interview sprachen wir mit dem Marketing- und Vertriebsexperten u. a. über vergangene und zukünftige Herausforderungen auf dem deutschen Markt, die Potenziale im Akku-Segment sowie die Zukunftsfähigkeit von Benzin-Produkten.
Stihl bietet zum Laden seiner akkubetriebenen Baugeräte eine umfangreiche Produktpalette an: von Einzel- und Mehrfachladegeräten über einen Ladeschrank bis hin zu einer All-in-one-Lösung für mobiles Laden. So können Unternehmen die für ihre Bedürfnisse passende Lade-Infrastruktur individuell aufbauen – beginnend in der Werkstatt bis hin zum Einsatzort – und damit ihre Akku-Geräteflotten effizient und wirtschaftlich betreiben.
Seit Jahren kennt die Umsatzentwicklung bei der Stihl Gruppe nur eine Richtung – weiter ins Plus. Auch in den ersten beiden Pandemie-Jahren wuchs das Waiblinger Familienunternehmen im zweistelligen Prozentbereich, während das Auftragsvolumen im deutschen Maschinenbau flächendeckend einbrach. Nach dem Absatz- und Produktionsrekord in 2021 gilt es nun, das Krisenjahr 2022 zu meistern – trotz dauerhaft angespannter Liefersituation und herausfordernder geopolitischer Lage. Heribert Benteler, Geschäftsführer der Stihl Vertriebszentrale in Dieburg sprach mit der bpz über die Absatzprognosen im laufenden Jahr, die Liefersituation bei Stihl, die Zukunftsfähigkeit von Verbrennungstechnologien und stellte die neuesten Produktentwicklungen des Unternehmens vor.
Auf Baustellen ist die Abstimmung mit Kollegen besonders wichtig, um Sicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig ist für Anwender benzinbetriebener Geräte ein Gehörschutz unverzichtbar. Mit dem smarten Gehörschutz ADVANCE ProCOM bietet Stihl nun eine innovative Produktlösung, die beide Anforderungen miteinander verbindet: Das integrierte Konferenzsystem ermöglicht die direkte Verbindung von bis zu 16 Headsets in einer Duplex-Kommunikation auf Konferenzniveau. Gleichzeitig schützen der hohe Dämmwert (SNR 31) der Gehörschutzkapseln und eine aktive Geräuschunterdrückung den Anwender vor Motorgeräuschen und erlauben eine angenehme Kommunikation, auch in lauter Umgebung.
Anwender benzinbetriebener Geräte im Forst, in der Landwirtschaft oder im Garten vor den Motorengeräuschen zu schützen, ist ein Gehörschutz unverzichtbar. Mit dem neuen DYNAMIC BT bietet STIHL nicht nur einen komfortablen Gehörschutzbügel mit hohem Dämmwert (SNR 29), sondern sorgt dank integrierter Bluetooth-Funktion auch für gute Laune bei der Arbeit. Denn so kann der Anwender beispielsweise Musik kabellos über sein Smartphone streamen oder auch Telefonate führen – ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen.
Mit seiner erweiterten Schutzverstellung und der hohen Durchzugskraft ist der neue Trennschleifer Stihl TS 440 eine gute Wahl, wenn es um Trennaufgaben auf engstem Raum geht. Das neue Kraftpaket ist so konzipiert, dass sich der Scheibenschutz verstellen lässt und die Trennscheibe auch im oberen Bereich zugänglich ist – ideal bei wenig Platz und für die Schnittführung an der Unterseite von Rohren. Dies wird ermöglicht durch die Stihl QuickStop Trennscheibenbremse – eine Weltneuheit. Kommt es bei geöffnetem Scheibenschutz zu einem ausreichend starken Rückschlag, stoppt die Trennscheibe sensorgesteuert im Bruchteil einer Sekunde. Der Stihl TS 440 ist speziell für Trennaufgaben an Versorgungsrohren – egal ob aus Beton, Metall, Guss oder Stein – geeignet, kann aber auch für viele andere Trennaufgaben auf der Baustelle effizient eingesetzt werden.
Die Holzbauquote in Deutschland steigt. Dabei findet Holz als Baustoff seinen Einsatzort zunehmend auch in größeren und mehrgeschossigen Bauprojekten. Um eine fachgerechte Planung sowie reibungslose Umsetzung – und damit Schadensfreiheit – zu erzielen, spielt die Qualitätssicherung eine wichtige Rolle. Mit Holzbaufachplanern und eigenen Sachverständigen, die sich speziell mit der Qualitätssicherung im Holz befassen, bietet Plansite integral design & engineering diese als Leistungsbereich an.
Künstliche Intelligenz verändert grundlegend, wie Marken im digitalen Raum wahrgenommen und gefunden werden. Die Agentur LINGNER.COM stellt ein neues, KI-basiertes B2B-Ranking am Beispiel der Baubranche vor. Das Ranking zeigt erstmals, wie relevant Bauunternehmen im Antwortraum großer Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Google Gemini und Claude erscheinen – und was das für die Sichtbarkeit der Marken im digitalen Wettbewerb bedeutet. KI-basierte B2B-Rankings für weitere Branchen befinden sich in der Entwicklung.
Mit einem neuen ganzheitlichen Ansatz legt die Schöck Bauteile GmbH ihren Fokus auf schnelles, bauzeitenflexibles und wirtschaftliches Bauen und setzt damit neue Maßstäbe im Bauwesen: Unter der geschützten Marke „Telligent“ präsentiert der Bauteile-Spezialist ein intelligentes Prinzip, das wegweisende Produkte für vorgefertigte Bauteile sowie kunden- und objektspezifische Lösungen mit der jahrzehntelangen Erfahrung an hochwertigem Experten-Wissen kombiniert. Angesichts des steigenden Drucks im Kosten- und Zeitmanagement geht Schöck so mit neuen, effizienten Lösungen für das Bauwesen voran.
Erdbaumaschinen sind allgegenwärtig auf Baustellen – vom Kompaktbagger innerorts bis hin zu großen Muldenfahrzeugen auf Autobahnbaustellen. Doch jede Maschine arbeitet nur so gut und sicher, wie sie bedient wird. Der Resch-Verlag hat jetzt die Lernbroschüre „Der Erdbaumaschinenführer“ in überarbeiteter 9. Auflage herausgebracht, mit der das Bedienpersonal entsprechend qualifiziert werden kann.
Die Qualifikation des Bedienpersonals für fahrbare Hubarbeitsbühnen ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, und das aus gutem Grund: Immer wieder ereignen sich schwere und sogar tödliche Arbeitsunfälle mit diesen Maschinen. Der Resch-Verlag unterstützt die Ausbilder bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit mit der soeben erschienenen 5. Auflage des Lehrsystems „Sicheres Bedienen von fahrbaren Hubarbeitsbühnen”. Es wurde vom Fachautor Markus Tischendorf an den aktuellen Stand der Technik angepasst und gänzlich neugestaltet.
Nach dem Highlight des Baujahres 2025 – der bauma in München – hat die Bauwirtschaft einen durchwachsenen Sommer erlebt. Grund dafür ist u. a., dass die großen Ankündigungen der neuen Bundesregierung bislang nicht in konkrete Projekte mündeten. Viele Experten zeigen sich dennoch optimistisch: Ab 2026 wird eine Trendwende erwartet. Es lohnt sich also, die Investitionsbereitschaft wieder zu beleben – die bevorstehenden Messen NordBau in Neumünster und RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE (RATL) in Karlsruhe bieten dafür die ideale Plattform: für Informationen, Kontakte und Geschäftsabschlüsse.
Die bauma 2025, die vom 7. bis 13. April auf dem Gelände der Messe München stattfand, hat erneut und eindrucksvoll gezeigt, wozu die Branche auch in schwierigen, von globalen Herausforderungen geprägten Zeiten, fähig ist. Rund 600.000 Besuchern aus über 200 Ländern kamen in die bayerische Landeshauptstadt und trafen auf 3.601 Aussteller aus 57 Nationen. Im Mittelpunkt standen die Themen Klimaneutralität, alternative Antriebe, Digitalisierung und Ressourceneffizienz. Neben zahlreichen Neuheiten wurde auch der bauma Innovationspreis in fünf Kategorien vergeben.
Die Infrastruktur in Deutschland und damit auch viele Straßen und Brücken sind in schlechtem Zustand, das ist bekannt. So auch eine alte Bahnbrücke in Porta Westfalica in Ostwestfalen-Lippe, die ersetzt werden musste. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Hering Bahnbau GmbH mietete zur Verstärkung des eigenen Fuhrparks für die gesamte Projektlaufzeit diverse Maschinen und Geräte aus dem HKL-Mietpark.
Die Qualitätssicherung von Kanalbaumaßnahmen hat einen besonders hohen Stellenwert, denn Entwässerungssysteme sind Einrichtungen mit hohen Investitionskosten und notwendigerweise langen Nutzungsdauern. Neben der Ausführung der Maßnahme tragen insbesondere die zugehörigen Ingenieurleistungen wie Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung maßgeblich dazu bei, die Maßnahme aus Sicht des Netzbetreibers erfolgreich umzusetzen. In diesem Zusammenhang kommt es vermehrt zu Unzufriedenheit auf Seiten der Auftragnehmer. Es werden unvollständige und oberflächliche Planungs- und Ausschreibungsunterlagen bemängelt. Um Ausschreibungsunterlagen von Maßnahmen beispielsweise des Kanalbaus oder der Kanalsanierung auf Vollständigkeit zu prüfen, bietet die Gütegemeinschaft Kanalbau praktikable Unterstützung an: in Form der Leitfäden zur Eigenüberwachung für die Gruppen ABAK (offene Bauweise), ABV (Vortrieb) und ABS (geschlossene Sanierung).