Liebherr: Schnelleinsatzkran 125 K

Mit bis zu 65,5 m Hakenhöhe größtes Modell seiner Klasse

Liebherr-Werk Biberach GmbH

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Hans-Liebherr-Straße 45
88400 Biberach an der Riß
Deutschland

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Liebherr hat einen neuen Schnelleinsatzkran auf den Markt gebracht: den 125 K. Dieser ist mit 55 m Ausladung und einer maximalen Hakenhöhe von 65,5 m der aktuell größte Schnelleinsatzkran am Markt. Der 125 K wurde speziell für die Anforderungen des Ingenieursbaus, wie beispielsweise Straßenbrücken und des gewerblichen Hochbaus, wie dem Industriehallenbau, entwickelt. Hier benötigt man hohe Traglasten und Ausladungen bei kurzen Projektzeiten.

Standardmäßig hat der 125 K eine beachtliche Grundhakenhöhe von 29,5 m. Fünf Turmstücke lassen sich zusätzlich einklettern, sodass man in Summe auf 41,5 m Hakenhöhe kommen kann. So lassen sich auch richtig große Bauprojekte bewältigen. Sollte diese Hakenhöhe noch nicht ausreichen, kommt man mit der 30°-Ausleger-Steilstellung auf stolze 65,5 m Hakenhöhe. Die maximale Traglast des Liebherr-Krans beträgt 8.000 kg und bei 55 m Ausladung an der Spitze hebt er dank Loadplus 1.300 kg. Seine enorme Flexibilität zeigt sich zudem auch in seinen fünf Ausladungsvarianten von 35 bis 55 m.

Auch in engen Baulücken flexibel einsetzbar

Immer enger werdende Baustellenverhältnisse erfordern auch kompakte Abmessungen für Baukrane. So passt der Liebherr-Schnelleinsatzkran 125 K mit einem Drehkreisradius von nur 3,2 m auch in sehr kleine Baulücken. Mit dem variablen Drehradius, der sich auf 4,0 m erweitern lässt, kann die zu transportierende Ballastmenge reduziert werden – was wiederum Kosten spart.

Neben bekannten Features wie dem Feinpositioniermodus Micromove und dem reinen Zweistrangbetrieb Speed2Lift von Liebherr wurde auch an Verbesserungen im Detail gedacht: So ist beispielsweise ab sofort die Baustellenbeleuchtung mit LED-Scheinwerfern verfügbar, um die Baustelle noch besser auszuleuchten. Die außenliegende K-Krankabine ist auch für den 125 K erhältlich – gerade auf größeren Baustellen, wie sie für den 125 K typisch sind, ist dies von Vorteil. So hat der Kranfahrer immer die gesamte Baustelle im Blick.

Vereinfachter Transport

Große Schnelleinsatzkrane konnten bisher nur mittels Sattelauflieger transportiert werden. Da nicht jedem Kunden ein passendes Zugfahrzeug zur Verfügung steht, hat Liebherr nun die Transportmöglichkeiten erweitert: Der 125 K kann auch als Anhänger mit einem herkömmlichen LKW gezogen werden. So bietet Liebherr Tower Cranes nun eine neue Lösung: das Achssystem LiTRAX.

Passend für das aktuelle Schnelleinsatzkran-Programm hat Liebherr eine neue 80 km/h-Schnellläuferachse entwickelt, die modular eingesetzt werden kann und aus drei Einheiten besteht: aus einer Vorderachse sowie einer starren und einer lenkbaren Hinterachse. So kann mit der Vorderachse und nur einem Teil der Hinterachse ein 53 K oder ein 65 K.1 transportiert werden. Für einen 81 K.1 kann man dann aus zwei einzelnen Hinterachsmodulen eine Tandemachse zusammenstellen. So kann man mit den drei Einheiten für alle Liebherr-Schnelleinsatzkrane die optimale Konfiguration auswählen, um auf der Baustelle kompakt und wendig zu sein.

Das Achssystem ist mit modernster Fahrsicherheitstechnik ausgestattet. So ermöglicht ein elektronisches Bremssystem schnelle Reaktionszeiten beim Abbremsen. Das Highlight ist jedoch das elektronische Fahrstabilitätsprogramm. Sensoren messen hier die Querbeschleunigung und erkennen frühzeitig Kipp-Tendenzen. Durch gezielte Bremseingriffe einzelner Reifen wird die Achse stabilisiert. Gerade bei unvorhergesehenen Bremsmanövern oder schwierigen Witterungsbedingungen schützt dies vor dem Ausbrechen und sorgt so für deutlich mehr Sicherheit beim Kran-Transport. Der Lenkeinschlag der Vorderachse beträgt 180°, die der gelenkten Hinterachse in beide Richtungen jeweils 27,5°. So werden besonders enge Rangiermanöver mit kleinem Radius möglich und die Krane lassen sich auch in enge Lücken schieben.

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Mit dem neuen 258 HC-L 10/18 Fibre (vorne links) von Liebherr lassen sich dank des Faserseils Hübe schnell und sicher bewältigen. (Bild: Liebherr-Werk Biberach)
Neue Modelle und digitale Lösungen
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Mit dem neuen 258 HC-L 10/18 Fibre (vorne links) von Liebherr lassen sich dank des Faserseils Hübe schnell und sicher bewältigen. (Bild: Liebherr-Werk Biberach)

Liebherr präsentiert auf der bauma 2022 seine ersten Großkrane mit Faserseil und seinen ersten hydraulischen Verstellausleger. Mit der Einführung des hochfesten Faserseils hat Liebherr vor mehr als drei Jahren seine ersten Fibre-Geräte der bekannten Flat-Top-Baureihe EC-B vorgestellt. Jetzt geht Liebherr den nächsten Schritt: Fibre-Krane für besonders anspruchsvolle Hakenhöhen und Hübe.  Erstmals werden nun auch Geräte der Baureihen HC-L und EC-H in Fibre-Ausführung erhältlich sein: der Kran für Sonderprojekte, der 1188 EC-H 40 Fibre und der Verstellauslegerkran 258 HC L 10/18 Fibre.

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Hohe Traglasten: Der neue Liebherr-Kran 470 EC-B ist in der 16- und 20 Tonnen-Variante ab sofort erhältlich. (Bild: Liebherr-Werk Biberach)
Neues Flaggschiff mit bis zu 83 m Auslegerlänge
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Hohe Traglasten: Der neue Liebherr-Kran 470 EC-B ist in der 16- und 20 Tonnen-Variante ab sofort erhältlich. (Bild: Liebherr-Werk Biberach)

Die Baureihe EC-B von Liebherr erhält Zuwachs: den neuen Flat-Top-Kran 470 EC-B. Mit einer maximalen Traglast von 16 beziehungsweise 20 t ist dieser Kran ab sofort der Größte in der EC-B-Baureihe.  Das neue Flaggschiff mit intelligenten Assistenzsystemen bietet eine Auslegerlänge von 80 m. Optional lässt sich die Reichweite mit einer Auslegerverlängerung auf 83 m steigern. Bei einer Auslegerlänge von 80 m erreicht die 16-Tonnen-Variante des 470 EC-B eine Traglast von bis zu 3.200 kg an der Spitze; die 20-Tonnen-Variante bietet eine Spitzentraglast von bis zu 3.000 kg. Der Ausleger lässt sich in zweieinhalb Meter-Schritten teilen, sodass er an die vielfältigen Einsatzanforderungen präzise angepasst werden kann.

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Lasten bewegen, ohne viel Platz einzunehmen
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Die hydraulischen Schnelleinsatzkrane von Liebherr wurden technisch und gestalterisch überarbeitet. Diese kleinste Untendreher-Baureihe mit der Typenbezeichnung L1 besteht aus leistungsstarken Schnelleinsatzkranen mit verbesserter Ergonomie, günstigen Zugängen für Montage und Wartung sowie einem ansprechenden Design.

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Leistungsreserven aktivieren
Liebherr-Mobilbaukran MK 88 Plus
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Hohe Traglasten und eine große Reichweite bei kompakten Abmessungen, das sind die Merkmale des Mobilbaukrans MK 88 von Liebherr. Mit horizontalem Ausleger beträgt bei 45,0 m Ausladung die Traglast an der Spitze 1.850 kg. Mit der Option Plus, die sich einfach über die Kransteuerung aktivieren lässt, steht bis zu 10 % mehr Traglast zur Verfügung. Die Traglast an der Spitze erhöht sich dabei auf 2.000 kg. Mit dem Zusatzballast erreicht der MK 88 Plus bei 45,0 m Ausladung 2.200 kg. In der Praxis bietet die Option daher mehr Flexibilität und einen höhere Umschlagleistung.

Anbaugeräte
Sicher und binnen Sekunden kann der Fahrer per Knopfdruck von der Kabine aus zwischen mehreren mechanischen und hydraulischen Anbauwerkzeugen wechseln.
Per Knopfdruck bereit für neue Aufgaben
Liebherr-Schnellkupplungssystem Likufix
Sicher und binnen Sekunden kann der Fahrer per Knopfdruck von der Kabine aus zwischen mehreren mechanischen und hydraulischen Anbauwerkzeugen wechseln.

Viele Baustellen erfordern den Einsatz mehrerer Anbauwerkzeuge an einer Maschine. Wenn der Fahrer per Knopfdruck sicher und schnell von der Kabine aus zwischen mehreren mechanischen und hydraulischen Anbauwerkzeugen wechseln kann, wird Zeit gespart und der Baustellenbetrieb bleibt produktiv. Das vollautomatische Liebherr-Schnellkupplungssystem Likufix, bekannt von Liebherr-Hydraulikbaggern, ist auch für Radlader der mittleren Baureihe (L 524 bis L 542) verfügbar. Es entfaltet seine Vorteile beim Einsatz mehrerer Anbauwerkzeuge. Bei Radladern beispielsweise zwischen Hochkippschaufel, Separatorschaufel, Rohrgreifer oder Betonmischschaufel.

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Liebherr-Kran 172 EC-B 8
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Liebherr-Kran 172 EC-B 8

Liebherr hat den erfolgreichen Flat-Top-Kran 160 EC-B überarbeitet und stellt seinen Nachfolger, den 172 EC-B8 Litronic, vor. Die Traglast des Kranes wurde erhöht und bietet dem Anwender eine gesteigerte Leistungsfähigkeit. Auch die Montage des Krans wurde weiter vereinfacht.

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Potenzial über den Wolken
Obendrehende Turmkrane sind trotz Auftragsflaute unverzichtbar und bleiben das Rückgrat des Hochbaus
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Sie sind weithin sichtbar und gelten als Symbol für Fortschritt: Wo obendrehende Turmdrehkrane in den Himmel ragen, entstehen große Bauprojekte – von Brücken und Industrieanlagen bis hin zu umfangreichen Gebäudekomplexen inmitten urbaner Zentren. Derzeit jedoch hinterlässt die rückläufige Bauproduktion in Deutschland und Europa deutliche Spuren: Die Aktivität auf den Baustellen nimmt ab, und entsprechend verzeichnen Kranhersteller sinkende Umsatzzahlen. Trotz dieser kurzfristigen Dämpfer bleibt der Markt für Turmdrehkrane ein Zukunftsfeld. Urbanisierung, wachsende Infrastrukturbedarfe und steigende Investitionen in moderne Bauvorhaben sorgen mittel- und langfristig für stabile Nachfrage. Sobald die Baukonjunktur wieder anzieht, sind Turmdrehkrane für zahlreiche Projekte unverzichtbar – nicht zuletzt aufgrund der kontinuierlichen Innovationsarbeit der weltweit führenden Hersteller.

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Die neue Pro-Serie der Paus-Teleskopschwenklader ist mit integrieter Lastmomentüberwachung in Quer- und Längsrichtung ausgestattet. (Bild: Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH)
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Die neue Pro-Serie der Paus-Teleskopschwenklader ist mit integrieter Lastmomentüberwachung in Quer- und Längsrichtung ausgestattet. (Bild: Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH)

Alle Teleskopradlader, die seit dem 2. Februar 2025 produziert werden, müssen gemäß der neuen EN 474 Normenreihe, mit einer Lastmomentkontrolle ausgestattet werden. Dies ist schon lange von den Telehandlern bekannt. Mit der weltweit ersten Lastmomentüberwachung in sowohl Quer- als auch Längsrichtung bei den Teleskopschwenkladern der Pro-Serie will die Hermann Paus Maschinenfabrik eine Vorreiterrolle in der Branche einnehmen.