James Hardie Europe: Fermacell-Gipsfaserplatten

Alternative zu Holzwerkstoffplatten

James Hardie Europe GmbH

Kontakt:
Bennigsen-Platz 1
40474 Düsseldorf
Deutschland

Tel.: 0211 54236295

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Die Preise im Holzwerkstoffmarkt steigen rasant, das Material ist knapp, es gibt Lieferprobleme. Für viele Holzbauunternehmen ist es in dieser Situation schwierig, ihre Fertigungstermine einzuhalten. Fermacell-Gipsfaser-Platten von James Hardie Europe sind eine Alternative für eine reibungslose und termingerechte Vorfertigung. Sie sind wie Holzwerkstoffplatten statisch voll einsetzbar, ermöglichen aber im Vergleich dazu deutlich schlankere Wandkonstruktionen. Beim Einsatz der Gipsfaser-Platte Vapor entfällt zudem das Aufbringen einer dampfbremsenden Schicht.

Aufgrund ihrer hohen Stabilität können sie sowohl tragend als auch aussteifend verwendet und zur Beplankung und Bekleidung von Bauteilen eingesetzt werden (Nutzungsklasse 1 und 2 gemäß DIN EN 1995-1, s. DIN EN 1995-1-1:2010-10-eurocode 5, Bemessung und Konstruktion von Holzbauten; Teil 1-1, Allgemeines). Die Verarbeitung in allen Erdbebenzonen in Deutschland ist uneingeschränkt möglich. Nationale Verwendbarkeitsnachweise (allgemeine Bauartgenehmigungen / allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse) über Feuerwiderstandsklassen F 30 bis F 90 dokumentieren die Leistungsfähigkeit der Systeme mit Gipsfaserplatten.

Die Herstellung erfolgt in einem umweltfreundlichen Verfahren ausschließlich auf der Basis von natürlichen Materialien (recyceltes Papier, Gips und Wasser) und ohne zusätzliche Leime. Fermacell-Gipsfaser-Platten sind praktisch emissionsfrei und enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe (bestätigt u. a. vom Institut für Baubiologie/IBR-Prüfsiegel und eco-Institut). Das gilt auch für Formaldehyd. Neben den statischen Vorzügen empfehlen sie sich damit auch in gesundheitlicher Hinsicht als geeigneter Ersatz für Holzwerkstoffplatten.

Der homogene Gipsfaser-Aufbau sorgt für die typischen Produktvorteile:

•         Holzähnliche Verarbeitungseigenschaften

•         Hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchung

•         Je nach Befestigungsmittel sind Konsollasten bis 50 kg direkt in der Platte möglich

•         Nicht brennbar, Klasse A2-s1 d0 nach EN 13501-1. Bereits mit 10 mm dicken Platten sind Feuerschutzkonstruktionen von F 30 bis F 120 möglich.

•         Hoher Schallschutz: Normgerecht geprüfte fermacell-Holzständerwände erzielen bereits einlagig beplankt Schalldämmwerte bis Rw 57 dB, zweilagig beplankt Rw 68 dB

•         sehr gute raumklimatische Eigenschaften. Sie sind sehr gut in der Lage die Luftfeuchtigkeit zu regeln (Wasserdampf-Adsorptionsklasse WS II)

•         nach DIN 52 612 geprüften Wärmeleitfähigkeit (lR=0,32 W/mK, Diffusionswiderstandsdauer m=13, Rohdichte 1150 + 50 kg/m³)

•         Schlanke Wandkonstruktionen sorgen zudem für ein Plus an Platz, ermöglichen eine flexible und variable Anordnung sowie jede Form von gestalterischen Freiheiten

•         Kurze Bauzeiten infolge optimierter schlanker Konstruktionen und hoher Vorfertigungsmöglichkeiten

Eine gute Ergänzung zu den Gipsfaser-Platten bzw. zur Gipsfaser-Platte Vapor sind HardiePlank- und HardiePanel-Fassadenbekleidungen aus Faserzement. Die James Hardie Europe GmbH ist damit in der Lage, ganze Wandsysteme für den Trocken- und Holzbau anbieten zu können.

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Das neue fermacell Tape AWS ist ein einseitig selbstklebendes, schiebefestes Polypropylen-Spezialvlies für die luft- und winddichte Verklebung zur Innen- und Außenanwendung. (Bild: James Hardie Europe GmbH)
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Das neue fermacell Tape AWS ist ein einseitig selbstklebendes, schiebefestes Polypropylen-Spezialvlies für die luft- und winddichte Verklebung zur Innen- und Außenanwendung. (Bild: James Hardie Europe GmbH)

Das neue fermacell Tape AWS von James Hardie ist ein einseitig selbstklebendes, schiebefestes Polypropylen-Spezialvlies für die Fugenarmierung sowie luft- und winddichte Verklebung zur Innen- und Außenanwendung. Es hält mechanischen Beanspruchungen stand und bietet Verarbeitungsvorteile sowie ein breites Anwendungsspektrum. So kann das fermacell Tape AWS im Außenbereich für die Fugenarmierung sowohl beim fermacell Powerpanel HD Außenwandsystem als auch beim fermacell Powerpanel H2O Fassadensystem verarbeitet werden.

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Die Außenmauern des neuen Wohnhauses in Mönchengladbach bestehen aus KLB- SK08-Leichtbetonsteinen. Dank ihrer porigen Struktur und integrierten Dämmstofffüllung leisten sie einen hohen Wärmeschutz. (Bild: KLB Klimaleichtblock)

Der Leichtbetonstein SK08 zählt zu den Klassikern von KLB Klimaleichtblock, der durch seine hohe energetische Speicherfähigkeit für moderne KfW-55-Effizienzhäuser die geeignete Wahl ist. Der Stein kam jetzt beim Bau eines entsprechenden Mehrfamilienhauses in Mönchengladbach zum Einsatz. Dank der integrierten Dämmstofffüllung verfügt der SK08 über einen niedrigen Wärmeleitwert von 0,08 W/mK. Für die Außenwände des Hauses konnte so bereits bei einer Wandstärke von 36,5 cm ein U-Wert von 0,21 W/m2K erzielt werden – und zwar in monolithischer Bauweise ohne zusätzliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Innen wurde lediglich ein Kalk-Gips-Putz, außen ein Faserleichtputz aufgebracht. Gerade im Hinblick auf begrenztes und oftmals mit Auflagen versehendes Bauland sind schlanke Wände wie diese bei der Wohnraumplanung ein großer Pluspunkt.

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Im bayerischen Kulmbach hat die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH in Kooperation mit der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH eine moderne Wohnanlage mit 58 barrierefreien Wohnungen errichtet – 52 davon werden einkommensorientiert staatlich gefördert. Die Gebäude entstanden in klassischer Massivbauweise auf einem ehemaligen Bahnhofsareal und erfüllen den KfW-55-Standard. Für die tragenden Wände kamen rund 1.500 m² Silvacor-Hochlochziegel von Leipfinger-Bader zum Einsatz, ergänzt durch das Mörtelpad-System von Maxit zur effizienten Verarbeitung.