Kiesel GmbH
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Hohe Ambitionen verfolgt KTEG, die aus der Hitachi Construction Machinery Co. Ltd. und der Kiesel Technology GmbH hervorging, mit ihrer P-Line: Die Systemlösung aus Bagger, digitalen Assistenzsystemen, dem vollhydraulischen Rotationsschnellwechsler KTEG OQR und KTEG-Anbaugeräten soll Prozesskosten gegenüber herkömmlichen Systemen mit Tiltrotator oder Drehmotor um mindestens 30 % verringern und die Produktivität auf der Baustelle in einigen Fällen sogar um 100 % erhöhen. Nach der Ankündigung auf der bauma 2022 geht das System jetzt in die reguläre Vermarktung. Auf dem Ausstellungsgelände des Coreum in Stockstadt hat das Unternehmen jetzt vor Journalisten die Fähigkeiten der P-Line ausgiebig vorgestellt.
Das KTEG P-Line-System kostet 20.000 Euro. Umgerechnet auf eine fünfjährige Nutzungszeit sind dies 20 Euro pro Tag. Die Investitionskosten sollen sich für den Bauunternehmer u. a. durch die Mechanisierung von zuvor händisch verrichteten Arbeiten schnell wieder einspielen. „Eh-da-Kosten“, wie Kiesel-Geschäftsführer Toni Kiesel sie nennt, also Kosten, die bisher immer da waren, denen aber wenig Beachtung geschenkt wird, sollen damit reduziert werden: Wartezeiten, Rüstzeiten, Umbauzeiten, Reparaturkosten, Kosten für Hilfskräfte und Kompaktradlader als Hilfsund Ladegeräte. Die Unterstützung handwerklicher Arbeit und die einfache Bedienung der KTEG P-Line auch durch Hilfskräfte soll den Bauunternehmen helfen, dem grassierenden Fachkräftemangel zu begegnen.
Mehr als nur ein Schnellwechsler
Herzstück der KTEG P-Line ist der Rotationsschnellwechsler KTEG OQR, der Schnellwechsler und Drehwerk in einem ist. Vor allem durch die Integration der Rotation in den Schnellwechsler werden Produktivitätspotenziale erschlossen. Jedes Anbaugerät kann damit in alle Richtungen 360° gedreht werden. Bei den speziell entwickelten KTEG-Anbaugeräten wie Verdichter oder Greifer kann auf das Drehwerk verzichtet werden. Darüber hinaus lassen sich Anbaugeräte, die ohne den Rotations-Schnellwechsler nur in eine Richtung betrieben werden können, nun in alle Richtungen drehen. Die Flexibilität des Baggerfahrers
wird so laut Kiesel um 80 % gesteigert. Er kann in Bereichen arbeiten, die für ihn ohne den vollhydraulischen Rotations-Schnellwechsler gar nicht oder nur schwer zu erreichen wären.
Insgesamt stehen mehr als 50 Anbaugeräte zur Verfügung. Der Bagger wird so mit der KTEG P-Line je nach Einsatzanforderung zum geländegängigen Hebegerät (zentrisch aufgehängter Lasthaken), zur optimalen Lademaschine (Verladung per 6 in 1 Klappschaufel, wie ein Radlader), zum geländegängigen Gabelstapler (hydraulisch verstellbare Palettengabel) oder zum universellen Multi-Tool-Carrier mit maximaler Reichweite, Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Der Gerätewechsel dauert mit der KTEG P-Line nur zehn Sekunden. Der Fahrer koppelt den Schnellwechsler, ohne aussteigen zu müssen, vollständig aus der Kabine heraus an das Anbaugerät. Ein zeitaufwendiges Hantieren mit den verschiedenen Geräten Schnellwechsler, Tiltrotator bzw. Drehmotor, Anbaugerät und den entsprechenden Hydraulikschläuchen ist damit passé. Kostspielige Schäden durch eine unfachgemäße Montage der Einzelteile werden vermieden, da alle Hydraulikleitungen vollständig im Anbaugerät integriert und deshalb geschützt sind. Toni Kiesel: „Alle Systeme der KTEG P-Line müssen hilfskraftkompatibel sein.“
Zudem ist es KTEG gelungen, die Bauhöhe und das Gewicht des Rotationsschnellwechslers gering zu halten, sodass die Leistung der betriebenen Anbaugeräte nicht gemindert wird. Der KTEG OQR ist derzeit in sechs unterschiedlichen Baugrößen für Bagger von 2 bis 20 t zu haben.
Automatische Anbaugeräte-Erkennung
Seit der Präsentation auf der letzten bauma hat KTEG besonders an den Assistenzsystemen gearbeitet, die die Produktivität der KTEG P-Line steigern. Steuerungsplattform ist der KTEG CoPilot, der alle Assistenzsysteme in der Fahrerkabine auf einen Bildschirm bringt. Mittlerweile stehen eine ganze Reihe von KTEG-Assistenzsystemen zur Verfügung, etwa die automatische Werkzeugeinstellung Zaxis Smart Control. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der automatischen Erkennung von Anbaugeräten. Das System gewährleistet vollautomatisch die Einstellung des korrekten Anbaugeräte-Modus, d. h. den richtigen Öldruck für Anbauverdichter, Hydraulikhammer, Ladeschaufel und Co. Der Fahrer muss damit keine manuelle Auswahl mehr treffen. Ein fehlerhafter Anschluss von Anbaugeräten, der in teuren Schäden enden kann, ist damit ausgeschlossen.
Ein weiteres produktivitätssteigerndes Assistenzsystem ist die Baggerwaage Dynamic Scale. Diese wiegt den Inhalt jedes Baggerlöffels, etwa bei der Beladung eines Lkw, sodass ein Überschreiten von Beladungsobergrenzen vermieden wird. Der Wiegevorgang erfolgt dynamisch während der Beladung und erfordert damit keine Unterbrechung des Ladevorgangs. Hier kommt die Funktion des KTEG CoPilot als Kommunikationsplattform ins
Spiel. Durch eine Cloud-Anbindung können alle Prozessbeteiligten, also Lkw-Fahrer, Disponenten, Betreiber und Auftraggeber, auf die Informationen Zugriff erhalten.
Hilfssystem für die „Generation Playstation“
Zu den weiteren verfügbaren Assistenzsystemen gehören Grade Assist zur Automatisierung von Ausleger- und Löffelbewegungen vor allem beim Planieren sowie die Fencing-Funktion, eine passive Höhen- und Tiefenbegrenzung, die den Fahrer mit akustischen und visuellen Warnsignalen unterstützt, sodass Schäden an Oberleitungen, Decken oder tiefliegenden Leitungen vermieden werden. KTEG will den CoPilot im nächsten Schritt zur offenen Plattform weiterentwickeln und den Nutzern so die Möglichkeit verschaffen, eigene Steuerungs-Apps integrieren zu lassen. „Einige Baumaschinenhersteller rühmen sich, dass man von ihren Baggern aus zehn Anbaugeräte steuern kann. Bei uns sind es potenziell 9.999, die der Nutzer selbst einstellen kann“, verdeutlicht Toni Kiesel.
Mit dem KTEG CoPilot will Kiesel auch den Nachwuchssorgen der Baubranche entgegenwirken. Mit den einfach zu bedienenden Assistenzsystemen „können wir die Generation Playstation erreichen“, hofft der Kiesel-Chef.
Auch bei den für die KTEG P-Line entwickelten Anbaugeräten gibt es Neues. Ein Beispiel hierfür ist die „6-in-1-Klappschaufel“, mit der man planieren sowie beladen kann. Auch das präzise Verfüllen von Gräben ist möglich. Diese Anwendungen waren bisher nur mit einem Bagger und einem Radlader möglich. Jetzt geht alles mit nur einer Maschine und einem Fahrer.
bpz meint: Bei der KTEG P-Line handelt es sich um ein komplexes System und eine nicht unbeträchtliche Investition pro Bagger, die ja vielfach bereits mit Schnellwechsler und Tiltrotator/ Drehmotor versorgt sind. Wer den Bagger nicht nur zum Erdaushub benötigt und bereit ist, die Maschine konsequent als Allrounder zum Greifen, Heben, Fräsen, Verdichten, Hämmern, Sieben, Mischen und Planieren einzusetzen, kann von der neuen Lösung profitieren. Kiesel zufolge können in diesem Fall die Flexibilität des Baggers um 80 % gesteigert und die Prozesskosten um über 30 % gesenkt werden.
Weitere Informationen:
www.kiesel.net
Seit über 20 Jahren ist Kiesel als Generalimporteur von Hitachi bekannt. Auf der GaLaBau in Nürnberg zeigte das Familienunternehmen, dass sein Produkt- und Serviceangebot weit über die Rolle als Baumaschinenhändler hinausreicht. Neben Kompaktmaschinen und Anbaugeräten seiner Partner präsentierte der Dienstleister mit der KTEG P-Line ein umfassendes, modulares System zur Baustellenmechanisierung. Seine Innovationskraft unterstrich Kiesel auch durch die Kooperation mit dem Start-up Makineo, das auf der Messe Lösungen für die digitale Baustelle vorstellte.
Hohe Ambitionen verfolgt KTEG, die aus der Hitachi Construction Machinery Co. Ltd. und der Kiesel Technology GmbH hervorging, mit ihrer P-Line: Die Systemlösung aus Bagger, digitalen Assistenzsystemen, dem vollhydraulischen Rotationsschnellwechsler KTEG OQR und KTEG-Anbaugeräten soll Prozesskosten gegenüber herkömmlichen Systemen mit Tiltrotator oder Drehmotor um mindestens 30 % verringern und die Produktivität auf der Baustelle in einigen Fällen sogar um 100 % erhöhen. Nach der Ankündigung auf der bauma 2022 geht das System jetzt in die reguläre Vermarktung. Auf dem Ausstellungsgelände des Coreum in Stockstadt hat das Unternehmen jetzt vor Journalisten die Fähigkeiten der P-Line ausgiebig vorgestellt.
Das vielen immer noch in erster Linie als Baumaschinenhändler bekannte Unternehmen Kiesel hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr auch zum Anbieter von technischen Lösungen für seine Kunden entwickelt. Auf der bauma 2022 zeigte die KTEG, die Technologietochter von Kiesel, mit der P-Line eine neue Systemlösung für Bagger, mit der die Nutzer erhebliche Prozesskosten einsparen können. Auch sein Angebot an elektrischen Lösungen für die Bauindustrie baut das Unternehmen weiter aus. Einen weiteren Schub soll eine noch engere Kooperation mit dem japanischen Partnerunternehmen Hitachi Construction Machinery im Rahmen eines neuen Joint Ventures bringen.
Der neue Hitachi-Radlader ZW310-7 ist für die schwere Arbeit in Steinbrüchen, im Kieswerk oder im Recycling konzipiert und spielt seine Stärken bei Rückverladung und Beschickung aus. In der neuen Serie 7 hat Hitachi nochmals vieles optimiert – vor allem bei den Assistenzfunktionen. Laut Hitachi-Vertriebspartner Kiesel ist die Maschine zuverlässig und langlebig und bietet geringe Ausfallzeiten und maximale Maschinenverfügbarkeit.
Ein wesentliches Hindernis zur Verbreitung der Elektromobilität auf der Baustelle ist, dass es dort bisher an der entsprechenden Ladeinfrastruktur fehlt. Gängig ist hier Wechselstrom, der dafür leider ungeeignet ist. Nötig wäre ein Gleichstromanschluss. Das Unternehmen KTEG hat nun zusammen mit der Deutz AG den Powertree entwickelt, der die Anforderungen der Baustelle erfüllt und mithilfe des CCS2 Standards verschiedenste batterieelektrisch betriebene Baumaschinen und -fahrzeuge in kürzester Zeit lädt. Im Gewand eines robusten und maximal ortsflexiblen 10 Fuß-Containers ist der Powertree für jegliche Offroad Anwendung geeignet. Er kombiniert dabei ein 800-Volt-System samt 125 kWh starker und kundenindividuell skalierbarer Pufferbatterie mit einer Schnellladesäule für den Baustelleneinsatz.
Der neue Tobroco-Giant Teleskoplader GT5048 ist seit Kurzem in Deutschland ausschließlich über die Kiesel GmbH erhältlich. Das kompakte und vielseitige Modell ist vor allem für Arbeiten in der Höhe konzipiert. Dafür wurden die umfassenden Erfahrungen mit dem Vorgängermodell 4548 TENDO HD auf die nächste Stufe gebracht. Kombiniert mit neuesten Technologien, präsentiert das Unternehmen nun einen modernen 2x2-Meter-Teleskoplader mit einem Schaufeldrehpunkt von 4,8 m.
Hitachi Construction Machinery (Europe) bringt seine neue Großbagger-Serie Zaxis-7 auf den Markt. Mit einigen neuen Features sorgt die neue Serie für eine erheblich gesteigerte Arbeitseffizienz. Die neuen Modelle ZX490LCH-7, ZX530LCH-7, ZX690LCH-7 und ZX890LCH-7 stehen in Stockstadt im „Coreum“ des deutschen Hitachi-Generalimporteurs Kiesel für Testläufe parat. Einer der besonderen Vorzüge der neuen Baggergeneration ist die komplett neu konstruierte Kabine mit einem Platzangebot, das laut Kiesel selbst zwei Meter große Fahrer entspannt arbeiten lässt. Für volle Kontrolle über die Maschine sorgen in der Kabine zum einen die großen Scheiben und ein spezielles Kamerasystem mit 270°-Vogelperspektive, mit denen man das komplette Umfeld rund um die Maschine sicher im Blick hat.
Im digitalen Zeitalter sind smarte Systeme und Maschinensteuerungen zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Deshalb bietet Kiesel gemeinsam mit seinem Partner Leica Geosystems zukunftsorientierte Lösungen in diesem Bereich an. Leica Geosystems ist in 38 Ländern als Spezialist für modulare 3D-Maschinensteuerungen aktiv und verfügt über ein starkes Vertriebs- und Servicenetz. Das Sortiment, das gemeinsam mit Kiesel angeboten wird, umfasst eine Bandbreite von 2D-Steuerungen bis hin zu Systemen wie der 3D-Dual-GNNS-Steuerung mit Funkmodem und Internetanbindung für Korrekturdaten.
Kiesel hat die Zweizylinderscheren von Demarec mit Unterstützung seiner Kunden weiterentwickelt. Ab sofort gibt es für die gesamte Baggerrange von 14 bis 80 t DCC-Scheren mit langem Messer und wechselbaren Brechzähnen. Erst 2018 hatte Demarec seine neue DCC-Baureihe von Zweizylinderscheren für Bagger bis 80 t auf den Markt gebracht. Kunden, die Konstruktionen mit hartem Beton und einem moderaten Anteil an Bewehrungseisen bearbeiten mussten, waren mit den kurzen Messern der Baureihe zufrieden. Für Kunden, die es oft mit extremem Stahlbeton zu tun haben, reichte die Baureihe jedoch nicht aus.
Boßeln verloren, fachlich gewonnen: Beim Journalisten-Stammtisch von Funke Kunststoffe gab es in Hamm-Uentrop jede Menge Innovationen zu entdecken. Im Fokus standen nachhaltige Kanalrohrsysteme, neue Montagekonzepte und digitale Werkzeuge für die Regenwasserbewirtschaftung. Deutlich wurde dabei, dass Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit im Tiefbau längst kein Widerspruch mehr sein müssen. Viele der vorgestellten Entwicklungen zielen darauf ab, den Arbeitsalltag auf der Baustelle spürbar zu erleichtern.
Vom 19. bis 21. Juni zeigte das Thermometer in Fornsbach bei Murrhardt mehr als 30 °C im Schatten – beste Voraussetzungen also für ein Festwochenende mit kühlen Getränken, guter Stimmung und gleich zwei Anlässen zum Feiern. Holp beging sein 25-jähriges Firmenjubiläum und weihte zugleich den neuen Firmensitz ein, der genügend Platz für die weitere Entwicklung des Maschinenbauers bieten soll. Den Auftakt machte am Freitag eine Veranstaltung mit Händlern, Geschäftspartnern und Vertretern der Fachpresse. Bei einer persönlichen Führung gewährte Geschäftsführer Günter Holp Einblicke hinter die Kulissen und nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die Unternehmensgeschichte. Dabei wurde schnell klar: Der Weg des schwäbischen Tüftlers war alles andere als geradlinig – am Ende aber eine echte Erfolgsgeschichte.
Die Bodenverdichtung ist seit der Sesshaftwerdung des Menschen von zentraler Bedeutung. Bereits die alten Römer entwickelten sich zu Meistern des Straßenbaus und wussten, dass ein tragfähiger Untergrund entscheidend ist, damit Verkehrswege den hohen Belastungen durch Karren und marschierende Legionen standhalten. Der Straßenkörper wurde in mehreren Schichten aufgebaut, wobei jede Lage mit schweren Handrammen und steinernen Walzen verdichtet wurde. Im Jahr 2026 haben sich Materialien und Technologien in der Flächenbefestigung grundlegend weiterentwickelt. Unverändert geblieben ist jedoch die große Bedeutung der Verdichtung bei der Vorbereitung des Untergrunds für eine hohe Tragfähigkeit. An die Stelle der Handarbeit ist die motorisierte Verdichtung getreten, bei der Walzen und Walzenzüge für die Bearbeitung großer Flächen heute nahezu alternativlos sind.
Zwei Innovationstreiber bündeln ihre Kräfte: Kärcher und Stihl haben am 2. Juli in Winnenden ihre gemeinsame Akku-Allianz vorgestellt. Ziel der Partnerschaft: ein markenübergreifender, leistungsstarker und zukunftssicherer Akkustandard für professionelle Anwendungen. Herzstück bildet das von Stihl entwickelte ALLPRO-System, das künftig in Profi-Geräten beider Hersteller eingesetzt wird. Anwender profitieren von höherer Flexibilität, geringerer Komplexität und einer durchgängigen Energieplattform über unterschiedliche Einsatzbereiche hinweg.
Die GaLaBau 2026 findet vom 15. bis 18. September in Nürnberg statt und vereint rund 1.100 Aussteller auf 14 Hallen sowie Aktionsflächen im Freigelände – begleitet von einem vielfältigen Rahmenprogramm und neuen Formaten. Im Fokus von Europas führender Fachmesse für Garten- und Landschaftsbau stehen Vernetzung, praxisnahe Erlebnisse und frische Impulse für die grüne Branche. Mit Highlights wie dem Grün-Blauen Pfad, der E-Mobility Area und dem Landschaftsgärtner-Cup wird der Branchentreff in Nürnberg zum gesetzten Event für alle, die die Zukunft des grünen Sektors aktiv gestalten wollen.
Die steinexpo 2026 steht trotz angespannter Rahmenbedingungen in der Rohstoff- und Baustoffindustrie vor einem vielversprechenden Start. Im bpz-Interview spricht der Messechef Dominik Rese über die aktuelle Stimmung der Branche, die Entwicklung der Ausstellerzahlen und die Erwartungen an die Besucherresonanz. Außerdem geht es um die besonderen Live-Demonstrationen im Steinbruch, neue Showkonzepte und die wichtigsten Technologietrends der Messe. Deutlich wird: Die steinexpo bleibt eine zentrale Plattform für Praxis, Austausch und Innovation.
Am 15. April öffnete Zeppelin seinen Standort in Garching für Pressevertreter, um im Rahmen des Medientags 2026 einen umfassenden Einblick in die Geschäftsentwicklung sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens zu geben. Neben der Vorstellung der Finanzergebnisse für das Jahr 2025 standen aktuelle Markttrends, technologische Entwicklungen und künftige Handlungsfelder im Fokus der Veranstaltung. Dabei wurde deutlich, wie das Unternehmen auf ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld reagiert und gleichzeitig die Weichen für weiteres Wachstum stellt. Im Mittelpunkt standen zudem konkrete Lösungen und Innovationen, mit denen Zeppelin den steigenden Anforderungen der Branche begegnen will.
Kobelco Construction Machinery Europe (KCME) hat seinen europäischen Hauptsitz neu aufgestellt – ein Schritt, der vor allem dem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens, dem Ausbau des Händlernetzwerks sowie steigenden Anforderungen an Service, Logistik und Schulung geschuldet ist. Im Rahmen eines Pressetages stellte Kobelco den neuen Komplex im niederländischen Lelystad offiziell vor und nutzte die Gelegenheit, um Einblicke in die strategische Entwicklung in Europa zu geben. Neben der Rolle des Standorts als zentrale Drehscheibe für Vertrieb, Service und Training standen dabei auch aktuelle Marktentwicklungen, technologische Innovationen sowie Produktneuheiten im Fokus.
Von einer Baukrise will Hyundai-Produktmanager Peter Sebold im Interview mit der bpz nichts wissen. Sein Unternehmen präsentierte denn auch vor internationalen Journalisten in der Europa-Zentrale im belgischen Tessenderlo gleich elf neue Baumaschinen, die 2026 auf den europäischen Markt kommen. Im Fokus stand vor allem die neue Generation von Kettenbaggern, die dank Elektrohydraulik mehr Möglichkeiten als bisher bieten. Sebold gewährte der bpz auch schon einen Blick ins Jahr 2027: Da will Hyundai Construction Equipment erstmals mit drei der – in Deutschland so beliebten – Kompakt-Radlader den Markt betreten.