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KLB-Leichtbeton

Umweltfreundlicher Baustoff aus regionalen Ressourcen

KLB Klimaleichtblock GmbH

Anschrift:
Lohmannstr. 31
56626 Andernach
Deutschland

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Baustoffe aus nachwachsenden Quellen gelten als umweltfreundlich und genießen eine politische Bevorzugung – oft zu Unrecht: Denn sowohl preislich als auch ökologisch verlieren diese an Wert, wenn man die zunehmenden Transportwege berücksichtigt. Vor allem Nadelholz muss bereits größtenteils aus dem Ausland importiert werden, um den Bedarf hierzulande zu decken. Anders beim Mauerwerksbaustoff Leichtbeton. Das Neuwieder Becken beherbergt den europaweit größten verfügbaren Bimsbestand und liefert damit den Rohstoff zur regionalen Herstellung von Leichtbeton des in Andernach ansässigen Unternehmens KLB. Dank der kurzen Transportwege können so im Vergleich zu Bauholz neben CO2 auch Kosten eingespart werden.

Keine Ressource ist unerschöpflich – diese unumstößliche Wahrheit gilt auch für Baustoffe. Somit wäre eigentlich auch in der Bauindustrie eine gewisse Ausgewogenheit bei der Förderung von Materialien vonnöten. Dennoch nimmt gerade Bauholz als nachwachsender Rohstoff hier eine politische Sonderstellung ein. Mit fatalen Folgen: Durch den hohen Flächenbedarf bei der Holzbeschaffung nimmt die Naturbeanspruchung immer stärkere Ausmaße an, je mehr die Bedeutung von Holz als Baustoff wächst. Zudem benötigt das Nachwachsen viel Zeit. So ging beispielsweise der deutsche Nadelholzvorrat in den letzten Jahren bereits zurück. Die Transportwege zur Beschaffung von Bauholz werden hierdurch länger. Mittlerweile werden Nadelhölzer größtenteils aus dem Ausland importiert, um den Rohstoffbedarf in Deutschland zu decken. Die zunehmend langen Wege, die das Holz zurücklegt, üben dabei einen negativen Einfluss auf die Ökobilanz des Baustoffes aus.

Alternative: Leichtbeton

Regionale Vorkommen von Bims und Blähton, wie sie für die Produktion von Leichtbeton verwendet werden, können hier Abhilfe schaffen. Neben der hohen Verfügbarkeit des Rohstoffs Bims in Deutschland ist sein nachhaltiger Abbau ein weiterer positiver Faktor. Dieser darf nur auf Gelände stattfinden, wo eine naturnahe Rekultivierung gewährleistet werden kann. Beim Bimsabbau erfolgt die Rückführung in der Regel binnen kürzester Zeit, was die Flächenbeanspruchung reduziert. Zusätzlich lockert der Abbauprozess den Boden auf. Die Ertragsfähigkeit wird auf diese Weise gesteigert und ehemalige Waldgebiete können zeitnah wieder aufgeforstet werden.

Die Produktionskette von Leichtbeton beschränkt ihren Umwelteinfluss außerdem auf das Nötigste. Der Erhärtungsprozess der fertig geformten Mauersteine findet energiesparend ohne Wärmebehandlung statt. Durch die Nähe der Rohstoffquellen im Neuwieder-Becken, kurze Lieferwege zu den Baustellen sowie die Lufttrocknung im Hochregallager ist der Primärenergieverbrauch von Leichtbeton-Steinen mit gerade mal 339 Megajoule pro Quadratmeter Außenwand – bei einem Uw-Wert von 0,23 W/m²K – sehr niedrig. Andere Mauerwerksbaustoffe verbrauchen hier oft das Doppelte. Dies spiegelt sich auch in den CO2-Emissionen wider: Mit gerade einmal 93 kg CO2-Äquivalent pro Kubikmeter Leichtbeton Mauerwerk fallen sie ebenfalls sehr gering aus. Dank der grobporigen Struktur des Baustoffes sowie des Dämmstoffkerns sind die hochwärmedämmenden KLB-Mauersteine für eine Bauweise bis hin zum Passivhaus-Standard geeignet. Eine außenliegende Zusatzdämmung (WDVS) wird bei dieser monolithischen Bauweise nicht benötigt. Leichtbeton bietet damit eine echte und vor allem ökologisch hochwertige Alternative zum Bauholz.

Weitere Produkte des Herstellers KLB Klimaleichtblock GmbH:

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12 01 24 KLB 1
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Hohe Wärmespeicherung mit Leichtbeton
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Die aktualisierte Infoschrift „Das Wichtigste für Planung und Ausführung“ von KLB Klimaleichtblock zeigt, dass Leichtbetonsteine besonders gut für den Bau von Niedrigenergie- und Passivhäusern geeignet sind. (Bild: KLB Klimaleichtblock)
Leichtbetonmauerwerk für Niedrigenergiehäuser
Warum massives Mauerwerk aus Leichtbeton für die Umsetzung von Niedrigenergie- und Passivhäusern besonders gut geeignet ist, zeigt die neue 60-seitige Broschüre „Das Wichtigste für Planung und Ausführung“ von KLB Klimaleichtblock. Darin sind nicht nur energieeffiziente Mauerwerks- und Schornsteinsysteme sowie ergänzende Bautabellen des Herstellers aufgeführt: Die Infoschrift beinhaltet zudem das Gebäudeenergiegesetz, die geänderten Konditionen der „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) sowie aktualisierte DIN-Vorgaben wie etwa beim Schallschutz. Die Broschüre enthält alle einschlägigen Neuregelungen und Gesetzesänderungen. 2020 trat beispielsweise das Gebäudeenergiegesetz in Kraft. Ebenso wurden die erhöhten Anforderungen an den baulichen Schallschutz im Hochbau im Rahmen der DIN 4109-5 überarbeitet.
Großformatige Wandelemente beim Bau eines Seniorenzentrums
bpz 11 2022 KLB I
Bauen im XXL-Format
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Ökonomie und Ökologie im Einklang
KLB Ausgabe 3 2022 1
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Für rund 2 Mio. Euro wurde in Koblenz eine Tagesklinik mit angeschlossener Institutsambulanz für psychisch kranke Kinder und Jugendliche errichtet – mit 20 Plätzen, verteilt auf zwei Stationen. Nach der zweijährigen Bauzeit zogen 2019 die ersten Patienten ein. Da das Projekt ohne öffentliche Zuwendungen auskommen musste, waren die Baukosten durch den Bauherren streng reglementiert. Zugleich hatte die Umsetzung eines baubiologisch unbedenklichen und ökologisch verantwortlichen Bauens oberste Priorität. Mit dem Leichtbeton-Mauerwerk von KLB Klimaleichtblock ließen sich jedoch beide Vorgaben angemessen berücksichtigen.
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KLB TRIOTHERM
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Schnell mehr Wohnungen zu schaffen, die bezahlbar sind, ist eines der drängendsten Themen in der deutschen Wohnungsbaupolitik. Das „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ fördert daher nun explizit auch das serielle Bauen, um das Tempo beim Wohnungsbau zu beschleunigen. Die Ziegel-Wandelemente von der Fertigteile Bayern GmbH – ein Unternehmen der Firmengruppe Leipfinger-Bader – können dabei Teil der Lösung sein. Sie vereinen die Vorteile eines modernen Ziegelhauses mit der Geschwindigkeit der Fertigbauweise und beschleunigen damit den Baufortschritt.