zum Newsletter anmelden
 

Wandsystem TRIOTHERM von KLB

Massive Schalen mit dämmendem Kern

KLB Klimaleichtblock GmbH

Anschrift:
Lohmannstr. 31
56626 Andernach
Deutschland

Kontakt:

+49 (0) 2632 2577-0

+49 (0) 2632 2577-770

» zur Internetseite

» per E-Mail kontaktieren

Eine Außenwand hat viele Aufgaben: Sie soll vor Witterung schützen, dämmen, das Haus tragen und ihm zeitgleich ein Gesicht geben. Diesen Anforderungen kommen beim weit verbreiteten zweischaligen Wandaufbau in der Regel unterschiedliche Baustoffe nach. Das innovative Wandsystem KLB-TRIOTHERM hebt diese Trennung jetzt auf.

In Anlehnung an eine zweischalige Mauerwerkskonstruktion mit außenliegendem Verblendmauerwerk besteht das TRIOTHERM-System aus zwei gemauerten Leichtbetonwänden mit Kerndämmung und Außenputz. „Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass die klassische Funktionstrennung zwischen den Wandbestandteilen hier aufgehoben wird“, erklärt KLB-Geschäftsführer Andreas Krechting. „Auf diese Weise tragen beide Mauerwerksschalen zu einem hervorragenden Wärmeschutz bei und bieten zeitgleich besten Schutz für die Kerndämmung.“

Optimierte Wärmedämmung durch Naturbims

Über den gezielten Einsatz von Naturbims in den KLB-Leichtbetonblöcken wird die Wärmedämmung der Mauerwerkschalen definiert. So kann der Wärmeschutz der Wandkonstruktion insgesamt deutlich optimiert werden. Liegt der Fokus beispielsweise auf der statischen Auslastung, muss die innere Mauerwerkschale eine besonders hohe Festigkeit und Rohdichte aufweisen. Infolgedessen kann sie zur Wärmedämmung häufig nur wenig beitragen. Umso wertvoller ist es, dass die Außenwandschale dies durch die Verwendung wärmedämmender Produkte ausgleichen kann. Massives Außenmauerwerk aus Leichtbeton kann somit in Kombination mit Kerndämmung WDV-Systeme ersetzen und in seiner Wärmedämmleistung das übliche Verblendmauerwerk um ein Vier- bis Sechsfaches übertreffen.

Über die exzellente Wärmedämmung hinaus, weist dieser Premium-Wandaufbau neben einem hohen Schallschutz auch sehr gute statische Werte auf. Nachteile, wie sie beim außenliegenden WDV-System auftreten können, werden mit dieser Wandkonstruktion vermieden. „Da der innenliegende Dämmstoff vor mechanischer Beschädigung sowie vor Feuchteeinflüssen gut geschützt ist, wird das Risiko von Veralgung oder Schimmelpilzbildung deutlich minimiert“, betont Diplom-Ingenieur Andreas Krechting. „Selbst starker Schlagregen kann der massiven Außenschale nichts anhaben. So bietet die KLB-TRIOTHERM-Wand nicht nur eine hohe Dämmleistung, sondern auch besten Witterungsschutz.“

Effiziente Verarbeitung

Gegenüber anderen Wandsystemen weist KLB-TRIOTHERM auch wirtschaftliche Vorteile auf: Durch die Verwendung von großformatigem Mauerwerk für die Innen- und Außenschale sind deutlich weniger Versetzvorgänge nötig, als bei einer zweischaligen Wand mit äußerem Verblendmauerwerk. Greift der Maurer beispielsweise für die innere und äußere Schale auf KLB-Planhohlblöcke zurück, müssen genau 16 Steine pro Quadratmeter Wand versetzt werden. Das sind ebenso viele wie bei einer einschaligen Konstruktion mit einer Wandstärke von 42,5cm (Format 14 DF) oder 36,5 cm (Format 12 DF). Bei einem herkömmlichen doppelschaligen Wandsystem werden dagegen allein für die tragende Innenwand (Wandstärke: 17,5 cm, Format: 3 DF) 32 Steine pro Quadratmeter verarbeitet. Hinzu kommen noch circa 48 Steine für die äußere Verblendschale. Während für einen Quadratmeter TRIOTHERM-Wand also 16 Versetzvorgänge sowie ein Verputzvorgang benötigt werden, summiert sich der Aufwand für eine übliche doppelschalige Wandkonstruktion auf 80 Versetzvorgänge pro Quadratmeter. Hier wird der zeitliche Vorteil zum Kostenvorteil, da das neue Gebäude schneller errichtet und bezogen werden kann.

Für jede Anforderung die richtige Kombination

Da alle KLB-Mauerwerksprodukte bauphysikalisch und bautechnisch aufeinander abgestimmt sind, bieten sie nach dem Baukastenprinzip für jede Anforderung die passende Lösung. Auch das Wandsystem TRIOTHERM kann problemlos auf die verschiedensten Bedürfnisse  zugeschnitten werden. Liegt bei der Planung eines Bauobjektes beispielsweise der Schallschutz im Fokus, so eignet sich eine TRIOTHERM-Kombination aus KLBQUADRO-Blöcken für die Innen- (15 Zentimeter) und Außenwand (11,5 Zentimeter) besonders gut. Mit einer 12 Zentimeter starken Kerndämmung, erreicht dieses Wandsystem einen Wärmedämmwert von 0,25 W/m²K und einen Schallschutzwert gemäß E-DIN 4109-32 von bis zu 72,4 Dezibel. Aufgrund der zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten der KLB-Produkte ist auch die Gewichtung auf eine starke Wärmedämmung oder hohe Statik komfortabel planbar.

Weitere Produkte des Herstellers KLB Klimaleichtblock GmbH:

KLB: Leichtbeton-Schalungssteine
Wände aus KLB-Schalungssteinen zeichnen sich durch hohe Tragfähigkeit und sehr gutem Schallschutz aus. (Bild: KLB Klimaleichtblock)
„Lego-Mauerwerk“ für vielfältige Anwendungen
Die Leichtbeton-Schalungssteine von KLB Klimaleichtblock lassen sich ohne Mörtelfuge trocken versetzen und sind daher besonders einfach zu verarbeiten. KLB bezeichnet Wände aus diesem Baustoff daher auch als „Lego-Mauerwerk“. Von der Stützmauer bis zum Mehrfamilienhaus lassen sich damit vielfältige Bauprojekte realisieren. Nicht nur Heimwerkern ist es damit möglich unter Anleitung Eigenleistung zu erbringen. Auch Experten können von den geringeren Kosten für die Baustelleinrichtung – beispielweise in Bezug auf Transport und Montage – profitieren.
KLB-Leichtbeton
Gewinn für die Umwelt: Dank ihrer grobporigen Struktur und den eingesetzten Dämmstoffkernen eignen sich gefüllte, hochwärmedämmende KLB-Mauersteine für eine Bauweise bis hin zum Passivhaus-Standard.
Umweltfreundlicher Baustoff aus regionalen Ressourcen
Baustoffe aus nachwachsenden Quellen gelten als umweltfreundlich und genießen eine politische Bevorzugung – oft zu Unrecht: Denn sowohl preislich als auch ökologisch verlieren diese an Wert, wenn man die zunehmenden Transportwege berücksichtigt. Vor allem Nadelholz muss bereits größtenteils aus dem Ausland importiert werden, um den Bedarf hierzulande zu decken. Anders beim Mauerwerksbaustoff Leichtbeton. Das Neuwieder Becken beherbergt den europaweit größten verfügbaren Bimsbestand und liefert damit den Rohstoff zur regionalen Herstellung von Leichtbeton des in Andernach ansässigen Unternehmens KLB. Dank der kurzen Transportwege können so im Vergleich zu Bauholz neben CO2 auch Kosten eingespart werden.

Weitere Produkte aus der Kategorie Wandbaustoffe / Mauerwerk:

Mit dem Isokorb Höhenunterschiede zwischen auskragenden Bauteilen und Geschossdecken überwinden
Barrierefreier Übergang 1
Barrierefreier Übergang
Wärmebrücken sind häufig die Ursache für erhöhten Heizwärmeverlust, feuchte Wände und Schimmelpilzbildung. Besonders an auskragenden Bauteilen tritt die Problematik auf, da hier sowohl ein Materialwechsel in der Aussenwand als auch ein geometrischer Einfluss auftritt. Um konstruktive Wärmebrücken, z. B. bei Balkonauskragungen, Vordächern oder Brüstungen, zu vermeiden, kommt ein spezielles tragendes Wärmedämmelement zum Einsatz. So z. B. der Isokorb des Herstellers Schöck, welcher als Teil der Wärmedämmung Bauteile thermisch voneinander trennt und einen Teil der Statik bildet.
Kalksandstein als nachhaltiger Baustoff
Ökologisch bauen mit Mauerwerk
Ökologisch bauen mit Mauerwerk
Der rücksichtsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist nicht nur „in“, sondern auch von der Gesellschaft gefordert. Auch beim Bauen spielt die Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. So gibt es weltweit anerkannte Zertifizierungsverfahren, die ein mehr oder weniger nachhaltiges Bauen und Nutzen von Gebäuden dokumentieren. Wesentlicher Aspekt dieser Zertifizierungen sind die verwendeten Baustoffe. Deren Ökobilanzen fließen in die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden mit ein.
Bellenberg: Mauerziegel MZ60
In den MZ60 Mauerziegel sind Dämmpads aus natürlicher Mineralwolle integriert und sorgen für hohe Wärmedämmung. (Bild: Ziegelwerk Bellenberg/Gerd Schaller)
Erfüllt alle Effizienzhausstandards
Zur Neuregelung der Förderprogramme für Wohngebäude stellt das bayerisch-schwäbische Ziegelwerk Bellenberg einen neuen Mauerziegel für den Bau von Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern vor. Dank einer Reihe technischer Vorteile können mit dem MZ60 künftig alle Effizienzhaus-Standards erfüllt werden. Planer und Verarbeiter profitieren von der Wirtschaftlichkeit und Ausführungssicherheit. Bauherren erwartet neben einer zertifizierten Nachhaltigkeit bis zu 150.000 Euro Fördermittel.
James Hardie Europe: Fermacell-Gipsfaserplatten
Fermacell-Gipsfaser-Platten dürfen aufgrund ihrer spezifischen Materialeigenschaften als mittragende und aussteifende Beplankung von Wänden, als brandschutztechnische Bekleidung von Holzbauteilen sowie als aussteifende Komponente von Decken- und Dachscheiben verarbeitet werden.(Bild: James Hardie Deutschland GmbH)
Alternative zu Holzwerkstoffplatten
Die Preise im Holzwerkstoffmarkt steigen rasant, das Material ist knapp, es gibt Lieferprobleme. Für viele Holzbauunternehmen ist es in dieser Situation schwierig, ihre Fertigungstermine einzuhalten. Fermacell-Gipsfaser-Platten von James Hardie Europe sind eine Alternative für eine reibungslose und termingerechte Vorfertigung. Sie sind wie Holzwerkstoffplatten statisch voll einsetzbar, ermöglichen aber im Vergleich dazu deutlich schlankere Wandkonstruktionen. Beim Einsatz der Gipsfaser-Platte Vapor entfällt zudem das Aufbringen einer dampfbremsenden Schicht.
Jasto: Leichtbeton-Planstein Plan Quadro Lang
Der Jasto Plan Quadro Lang kann durch seine Länge als zeitsparendes Innen- und Außenwandmauerwerk eingesetzt werden. (Jasto Baustoffwerke)
Ersetzt vier Einzelsteine
Der neue Leichtbeton-Planstein Jasto Plan Quadro Lang ist speziell auf einen effektiven Baufortschritt im mehrgeschossigen Wohnungsbau zugeschnitten. Mit einer Länge von einem Meter ersetzt er vier Einzelsteine im Format 8 DF und verringert so Arbeitsschritte und Bauzeiten. Dabei kann er gleichermaßen als Innen- und Außenwandmauerwerk eingesetzt werden. Mit Hilfe einer speziell entwickelten Steinform wird der Leichtbeton-Planstein mit moderner Maschinentechnik produziert, er kommt auf eine exakte Größe von 99,7 x 24,0 x 24,9 cm (L x B x H) (32 DF). Im Unterschied zu herkömmlichen großformatigen Steinen setzt Jasto mit dem Quadro Lang auf eine Optimierung über die Steinlänge, anstatt die Höhe zu verändern. Wie für alle großformatigen Steine ist auch für den Quadro Lang der Einsatz von Versetzgeräten oder Minikränen erforderlich. Aufgrund der gewohnten Steinhöhe erlaubt er hierbei eine schnellere Verarbeitung und ein leichteres Handling. Viele Unternehmen sind heute schon dazu übergegangen, auch normalformatige Steine hoher Rohdichte mit maschineller Hilfe zu verbauen. Mit dem neuen Quadro Lang lässt sich dieser Arbeitsprozess nun ohne aufwendige Umstellungen nochmals beschleunigen.
Lehmorange: Lehmbauplatten
Lehmbauplatten von Lehmorange binden überschüssige Feuchtigkeit im Raum und regulieren die Zimmertemperatur auf natürliche Art und Weise. (Bild: Lehmorange)
Für ein behagliches und gesundes Raumklima
Der natürliche Baustoff Lehm erweist sich aufgrund seiner besonderen bauphysikalischen Eigenschaften und seiner hohen thermischen Masse seit Jahrtausenden als raumklimaförderndes Element. Das Unternehmen Lehmorange macht sich dies zunutze und bietet Lehmbauplatten für den nachhaltigen Innenausbau als Alternative zu herkömmlichen Bauplatten an. Sie sorgen ganzjährig für ein behagliches Raumklima und beugen Erkrankungen vor.
Juwö Poroton: Ziegelserie ThermoPlan RX
RX-Ziegel sorgen für sehr gute Wärmedämmung und werden klimaneutral produziert. (Bild: Jüwo Poroton)
Geringere Wandstärke sorgt für mehr Wohnfläche
Mit der neuen ThermoPlan RX-Ziegelserie will Juwö Poroton im monolithischen Massivbau für deutlich mehr Wohnfläche, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sorgen. In der heutigen Praxis des Wohnbaus ist häufig ein funktionsgetrennter Wandaufbau anzutreffen. Auf 20 cm Stahlbeton oder Mauerwerk wird ein 16 cm starkes Wärmedämmverbundsystem aufgebracht, was neben einer geringeren Wohnfläche auch deutlich zu Lasten der Langlebigkeit und Nachhaltigkeit geht. Mit den neuen ThermoPlan RX-Ziegeln kann die gesamte Wandstärke um rund 20 % reduziert werden – in monolithischer Ziegelbauweise ohne zusätzliche Wärmedämmung auf der Außenwand.
maxit Gruppe: Putzträgerplatte Strohpanel
Die neue Putzträgerplatte aus Stroh von Maxit ist eine ökologische Alternative zu herkömmlichen Gipskarton-Lösungen. (Bild: maxit Gruppe)
Ökologische Trockenbaulösung
Mit ihrer neuen Kalk-Stroh-Putzträgerplatte „maxit Strohpanel“ bringt die Maxit-Gruppe jetzt eine besonders ressourcenschonende Trockenbaulösung auf den Markt. Aufgrund von Lieferproblemen sowie Preissprüngen bei Holz, Stahl und Dämmstoffen suchen immer mehr Bauprofis nach Alternativen zu traditionellen Trockenbaulösungen. Stroh ist dabei eine nahezu unbegrenzt verfügbare Ressource, da es in der Landwirtschaft stetig nachwächst. Derzeit finden rund 20 % des in der Landwirtschaft anfallenden Strohs keine Verwendung. Für die pflanzlichen Putzträgerplatten entwickelte Maxit eigens ein natürliches Bindemittel auf Kalkbasis, das künstliche Lösungen wie beispielsweise PU-Kleber ersetzt. Daher lassen sich die Panele nach ihrer Nutzungsdauer auch industriell kompostieren
Leipfinger-Bader: Recycling-Ziegel
Der neue Innenwand-Vollziegel  besteht aus recyceltem Ziegelsand und trocknet an der Luft, um seine finale Druckfestigkeit sowie Rohdichtezu erlangen. (Bild: Leipfinger-Bader)
Erster Innenwand-Vollziegel aus recyceltem Material
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Kaltziegel“ haben die Ziegelwerke Leipfinger-Bader eine völlig neue Generation von besonders nachhaltigen Mauerziegeln entwickelt. Bestehend aus recycelten Ziegelresten und mineralischen Bindemitteln wird der Vollziegel in einem speziellen Verfahren gepresst und anschließend an der Luft getrocknet. Der Ziegel muss nicht gebrannt werden und verfügt somit nur über einen geringen Energieeinsatz. Ziel der Forschung war es, einen Mauerziegel mit hoher Rohdichte und Druckfestigkeit zu entwickeln, der die Anforderungen tragender Innenwände erfüllt. Das ist dem Unternehmen nach eigenen Angaben gelungen. Für eine Serienfertigung des Vollziegels hofft das Familienunternehmen nun auf staatliche Investitionsförderung, die die hohen Anfangskosten zumindest teilweise auffangen soll.