Grader gehören zu den ältesten Erdbaumaschinen – die erste Maschine dieser Art wurde bereits im Jahre 1876 in den USA gebaut. Doch die Anforderungen an Grader – wie auch an Baumaschinen insgesamt – haben sich seitdem verändert. Bauunternehmer wollen heute technisch flexibler ausgestattet sein – für eine Vielzahl von Bauvorhaben. Die Nachfrage nach nützlichen Anbaugeräten, die aus einem Bagger, Radlader oder Schlepper eine Universalmaschine machen, steigt überdurchschnittlich an. Eine weitere interessante Entwicklung heißt Universal Grader SUG 40 T und kommt aus dem Hause Stehr.
Es handelt sich um eine Planiervorrichtung, die an Grader oder an Schlepper mit einer Rückfahreinrichtung angebaut wird. In der Transportstellung lässt sich die komplette Ausrüstung mit Frontangebautem Plattenverdichter mit 60 km/h zum Einsatzort transportieren. Sämtliche Funktionen werden proportional, elektronisch über einen Joystick gesteuert. Somit lässt sich auch eine Lasersteuerung schnell adaptieren. Über die schlepperseitige Load-Sensing-Funktion erfolgt die Bereitstellung der hydraulischen Energie. Wird mit einem Grader planiert, dann kann beobachtet werden, dass die für einen gleichmäßigen Materialauftrag erforderliche Materialfüllung vor der Schar nicht immer sichergestellt ist. Überschüssiges Material läuft seitlich an der Schar ab und bleibt als Grat liegen oder es fehlt an anderer Stelle. Deshalb sind für eine ordentliche Feinplanierung immer mehrere Grader-Überfahrten nötig – und diese kosten Zeit.
Durch das viele hin- und herbewegen des Materials erfolgt außerdem eine Entmischung und eine Austrocknung desselben – dadurch ist eine nachfolgende optimale Verdichtung nicht möglich. Dieser Effekt tritt ganz besonders bei Wald- und Feldwegen mit einer wassergebundenen Decke auf, deren Dachprofil häufig mit einem Anhängegrader am Schlepper angelegt wird. Stehr hat seiner Planiervorrichtung eine neue Kinematik verpasst, wodurch das Schild in sämtliche Richtungen (gerade, in beide Richtungen schräg, V-förmig nach vorne offen oder geschlossen) verstellt werden kann. Als vorteilhaft hat sich zudem auch die direkt am Schild angebrachte, hydraulisch absenkbare Aufreißvorrichtung erwiesen. Da diese am Schild angebracht ist, kann man vorher die Oberfläche bis zu 10 cm tief aufreißen und gleichzeitig mischen. Durch das in Fahrtrichtung offene 4 m breite V-Schild, das auf 2,55 m zur Transportstellung zusammengefahren werden kann, bleibt immer genügend Material vor der Schar. Ein besonderer Effekt stellt sich ein, wenn in V-Stellung der Anlenkpunkt des Zugbalkens angehoben oder abgesenkt wird. Es lässt sich bereits mit einem Übergang ein sauberes Rinnen- oder Dachprofil, was im land- und forstwirtschaftlichen Wegebau oftmals gefordert ist, erstellen. Durch das schnellere Profilieren kann zeitnaher verdichtet werden. Ein großer Vorteil, denn so weist das Material noch eine gewisse Feuchte auf. Aber auch das übliche Feinplanieren geht mit dem Stehr-Planierschild leichter und schneller – laut Hersteller erreichen Kunden bei manchen Einsätzen das gewünschte Ergebnis bis zu fünfmal schneller als mit dem herkömmlichen Equipment.
Weitere Produkte des Herstellers Stehr Baumaschinen GmbH :
Die Stehr Baumaschinen GmbH hat den Minigrader SUG 20 im Angebot. Dieser ist und 1,40 m breit mit einem Radstand 2,80 m und einer Höhe von 2 m. Mit Allradantrieb und Allradlenkung ist der Minigrader in jedem Gelände sicher unterwegs und vor allem auf engen innerstädtischen Baustellen sehr wendig. Das Herzstück der Maschine ist das patentierte Knickschar. Es lässt sich hydraulisch von 1,40 auf 2,20 m verbreitern. Daran sind absenkbare Aufreißzähne aus handelsüblichen Rundschaftmeißeln angebracht, um festeren Boden zu lockern.
Die Stehr Baumaschinen GmbH hat jetzt den SUZ 300, einen universalen, mobilen Walzenbrecher mit Zapfwellenantrieb zum Zerkleinern von fast allen Materialien vorgestellt. Ohne aufwendige, kostenintensive Tieflader-Transporte ist die Kombination, ausgelegt als Anhänger vor allem von Traktoren für mögliche Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h, schnell umzusetzen und innerhalb von nur ca. 30 Sekunden einsatzbereit.
Die Firma Stehr hat ein bekanntes Problem bei der Bodenstabilisierung gelöst: das staubfreie Einmischen von Bindemittel. Kalk oder Zement sind als Bindemittel sehr effektiv, jedoch auch relativ aggressiv. Dies macht Bodenstabilisierung in der Nähe von Wohngebieten, im Straßenverkehr, bei parkenden Autos und auf Flugplätzen oftmals unmöglich. Dies gilt insbesondere bei windigem Wetter. Das Bindemittel wird mit dem Stehr-Bodenstabilisierungssystem SBF 24-6 bestehend aus Fräse und Streuer staubfrei aufgebracht und gleichzeitig in den Boden gemischt. Ein separates, kostenintensives Streufahrzeug wird nicht mehr benötigt. Die enorme Verschmutzung der Maschinen und der Umgebung entfällt.
Wo Material auf einer Baustelle eingebaut wird, muss auch verdichtet werden. Der Transport von einer schweren Walze auf die Baustellen ist oft umständlich und mit hohen Kosten verbunden. Eine interessante Alternative bietet seit der Bauma 2013 der Spezialmaschinen-Hersteller Stehr mit seinem Anbauverdichter SBV 240/2.
Weitere Produkte aus der Kategorie Anbaugeräte:
Vom 19. bis 21. Juni zeigte das Thermometer in Fornsbach bei Murrhardt mehr als 30 °C im Schatten – beste Voraussetzungen also für ein Festwochenende mit kühlen Getränken, guter Stimmung und gleich zwei Anlässen zum Feiern. Holp beging sein 25-jähriges Firmenjubiläum und weihte zugleich den neuen Firmensitz ein, der genügend Platz für die weitere Entwicklung des Maschinenbauers bieten soll. Den Auftakt machte am Freitag eine Veranstaltung mit Händlern, Geschäftspartnern und Vertretern der Fachpresse. Bei einer persönlichen Führung gewährte Geschäftsführer Günter Holp Einblicke hinter die Kulissen und nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die Unternehmensgeschichte. Dabei wurde schnell klar: Der Weg des schwäbischen Tüftlers war alles andere als geradlinig – am Ende aber eine echte Erfolgsgeschichte.
Die Anforderungen im Abbruch haben sich in den letzten Jahren in zweierlei Hinsicht stark gewandelt: Zum einen kommen nun immer häufiger Gebäude aus den 80er, 90er oder gar aus den 2000er Jahren zum Abbruch, die ursprünglich auf eine längere Lebensdauer ausgerichtet waren, besonders feste Betonstrukturen aufweisen und mit viel Stahl bewehrt sind. Zum anderen muss heute ein Pulverisierer nicht nur den eigentlichen Rückbau auf effiziente Art meistern, sondern auch die sekundären Arbeiten wie die Zerkleinerung des abgebrochenen Materials direkt auf der Baustelle mit erledigen, wozu beispielsweise das Schneiden von Stahlbewehrungen gehört. Um den Anforderungen des Marktes immer einen Schritt voraus zu sein, bietet der niederländische Anbaugeräte-Hersteller Rotar die RDP-Serie der Abbruch-Pulverisierer, die derzeit weiter optimiert wird.
Mit dem neuen PTH Excavator Crusher EC-S bringt PTH Products Maschinenbau eine Weltneuheit für Minibagger von ca. 2 bis 5 t auf den Markt. Das kompakte Anbaugerät kombiniert Steinbrecher, Fräse und Mulcher in einem Gerät und erweitert den Minibagger um völlig neue Einsatzmöglichkeiten im Trailbau, Erdbau, Forst, Garten- und Landschaftsbau sowie im kommunalen Bereich und für alle Minibagger Besitzer.
Terra Infrastructure GmbH hat auf der Bau- und Handwerksfachmesse OstBau im Juni in Bernau Produkte aus den Bereichen Maschinentechnik, Grabenverbau und Ankertechnik vorgestellt. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem eine Müller Seitengriff-Baggeranbauvibrationsramme MS-6. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vibrationsrammen, die von oben auf das Profil aufgesetzt werden müssen, greift die MS-6 das Bauteil von der Seite. Dadurch eignet sie sich besonders für Arbeiten bei geringer Bauhöhe, enge Baustellen, sowie innerstädtische Baustellen mit wenig Platz.
Erde, Sedimente und Kies lassen sich auch ohne teure Spezialgeräte von groben Steinen, Wurzeln und Unrat trennen. Sortierlöffel sind dafür eine oft unterschätzte Lösung, die viel Effizienzpotenzial birgt. Mit den drei Sortierlöffel-Serien MSL, CSL und HSL von Lehnhoff können Unternehmer diese Effizienzchance nutzen. Mit ihren durchdachten Siebböden und widerstandsfähiger Konstruktion lassen sich Materialien gezielt separieren, Arbeitsprozesse beschleunigen und Ressourcen schonen. Vor allem in der Pflege von Flussläufen, im Tiefbau oder im Garten- und Landschaftsbau können sie viel Nutzen bringen. Aber auch für die Vorabsortierung bei der Weiterverarbeitung mit Brech- und Siebanlagen können sie einen wertvollen Beitrag leisten.
Seit Januar 2026 rückwirkend liefert Epiroc ausgewählte Baggeranbaugeräte, die mit dem Epiroc-Telematiksystem HATCON ausgestattet sind, mit einer erweiterten Garantie aus, die 36 Monate oder eine definierte Anzahl von Betriebsstunden abdeckt – bis zu 3.000 Stunden je nach Produktkategorie, je nachdem, was zuerst eintritt. Die Garantie gilt für: Epiroc Combi Cutter, Concrete Busters, Bulk- und Demolition-Pulverisierer sowie hydraulische Verdichter. Sie umfasst außerdem alle Querschneidkopffräsen und V-Schneidkopffräsen, die von Epiroc und Erkat Powered by Epiroc hergestellt werden, sofern sie mit HATCON ausgestattet sind.
Die Woodcracker C-Serie deckt mit sechs Modellen ein breites Einsatzspektrum in der mechanisierten Holzernte ab. Dank schlanker Bauweise, hoher Schneidleistung und flexibler Anbaumöglichkeiten eignen sich die Fällgreifer für unterschiedlichste Trägerfahrzeuge und Einsatzbedingungen – von der klassischen Baumernte über Hanglagen bis hin zu Arbeiten entlang von Verkehrswegen und bei der Problembaumfällung. Robuste Konstruktion, verschleißfeste Materialien und ein auf den harten Außeneinsatz ausgelegtes Beschichtungssystem unterstreichen den professionellen Anspruch der Serie.
Mit einem kompakten Mobilbagger und einem fest angebauten Rotationsadapter erledigt der Lohnunternehmer Andreas Jansen aus Rheinland-Pfalz vielfältige Aufgaben in der Landschaftspflege besonders effizient. Die Kombination aus JCB Hydradig und RotoTop ermöglicht flexible Arbeitsbewegungen, reduziert den Bedarf an manueller Nacharbeit und hat sich sowohl im kommunalen Einsatz als auch in der Land- und Forstwirtschaft bewährt.
Die HS-Schoch Gruppe hat einen neuen Felstieflöffel der Klasse 16 für den schweren Erdbau und Gesteinsabbau auf den Markt gebracht. Der Löffel bietet mehr Effizienz und geringeres Gewicht – bei gleichbleibender Lebensdauer. Im Fokus der Entwicklung stand ein smarter Materialeinsatz: Durch die Kombination aus HARDOX 400 und 450, teils in 30 mm Materialstärke, konnte auf zusätzliche Verschleißstreifen verzichtet werden. Das Ergebnis: Bis zu 500 kg weniger Eigengewicht – bei unveränderter Standzeit. Das spart Kraftstoff und reduziert die Belastung für die Maschine und damit langfristig die Betriebskosten.
