MaGaZiN

Construction Equipment Forum 2018

Construction Equipment Forum 2018
Am 9. und 10. Oktober 2018 veranstaltet das Institut für Produktionsmanagement in Hannover das Construction Equipment Forum 2018. Das Leitthema der Konferenz mit begleitender Fachausstellung lautet: Baumaschinen der Zukunft, die Innovationsagenda 2025. Praxisnah adressiert werden Themenfelder wie alternative Antriebe, Digitalisierung der Baustelle, Automatisierung und zunehmender Wettbewerb.

Um als Bauunternehmen für die Zukunft gerüstet zu sein, müssen Trends stehts im Auge behalten werden. Denn durch technologische Vorteile kann man eigene Prozesse schlanker gestalten, die Kosteneffizienz erhöhen oder die Produktivität steigern. In der Summe kann man sich als innovatives Unternehmen vom Wettbewerb abheben.

Bei der Konferenz "Construction Equipment Forum 2018" dreht sich alles um die Megatrends in der Bauwirtschaft: ob Digitalisierung, Automatisierung oder die zunehmende Nachfrage nach alternativen Antrieben - all das sind Themen, denen sich erfolgreiche Bauunternehmen auf Dauer nicht entziehen können.

Gründungspartner der Konferenz ist sind Wacker Neuson Gruppe, die Robert Bosch GmbH und die Ammann Group. Die Konferenz wird die Entscheider von Abnehmern, Anbietern und Zulieferern zusammenbringen, um gemeinsame Themen für die Ausrichtung der Bauindustrie der Zukunft zu diskutieren. In der begleitenden Ausstellung zeigen führende OEMs, Tier-Supplier sowie Technologie- und Softwareprovider ihre Innovationen für die Baumaschinen der Zukunft. Folgende Entscheider werden mit Redebeiträgen vor Ort dabei sein: Martin Lehner, CEO, Wacker Neuson SE, Klaus Graner, Geschäftsführer, Liebherr-Components Biberach GmbH, Martin Knoetgen, CEO, SANY Europe, Dr. Anton Demarmels, Head of Technology Management, Ammann Schweiz AG, Dr. Johannes-Joerg Rueger, Präsident des Geschäftsbereichs Commercial Vehicle und Off-Road, Robert Bosch GmbH oder Dr. Markus Schwaderlapp, Senior Vice President Research and Development, Deutz AG.

Auch die bpz ist ein Partner des Events, daher gibt es für bpz-Leser und User von bpz-online.de vergünstigte Tickets für die Veranstaltung. Für die Anmeldung nutzen Sie den untenstehenden Link. Mit dem Rabattcode CEF18COOP1 erhalten Sie im letzten Schritt der Anmeldung einen Preisnachlass von 10%.

- Konferenzprogramm

- Anmeldung

Mehr zum Thema MaGaZiN

Baustelle des Monats: Omniturm

Der Trick mit dem Knick

bpz0618BaustelledesMonats1

Die markante Form des neuen Omniturm-Hochhauses im Frankfurter Bankenviertel macht Mischnutzung möglich

Architekten sind stets auf der Suche, gestalterisch Außergewöhnliches zu erschaffen. Mit diesem Entwurf des international renommierten Architekten Bjarke Ingels dürfte die Rechnung aufgehen: Das neue bereits im Bau befindende Hochhaus Omniturm im Herzen Frankfurts hat durchaus das Zeug dazu, zu einem Wahrzeichen der Stadt zu werden. Dabei ist sein „Hüftschwung“ etwa auf halber Gebäudehöhe nicht nur Effekthascherei. Durch den Knick in der Fassade entsteht Raum für Balkone, wodurch einer Mischnutzung des Hochhauses Tür und Tor geöffnet wird. Für die bauausführende Adolf Lupp GmbH & Co. KG und deren Schalungstechniker von Doka ist die spiralförmige Verschiebung der Ebenen eine ungewöhnliche Herausforderung.

Mehr zum Thema Baustelle des Monats

Wienäber Baumaschinen: Hyundai Mobilbagger HW 160 mit Anbausauglöffel TinBin TC2

Schonendes Freilegen und leistungsstarkes Absaugen

Schwere und langwierige Handschachtung gehören mit der Kombination Hyundai HW 160 und Saugbaggerlöffel der Vergangenheit an. Ein Haupteinsatzbereich ist der innerstädtische Tiefbau zum beschädigungsfreien Freisaugen von Versorgungsleitungen, zur Herstellung von Suchschlitzen oder Graben- und Kopflöchern. Die Entschlammung von Baugruben ist ebenso schnell und effizient möglich. (Bild: Wienäber Baumaschinen)

Der 17 t schwere Hyundai Mobilbagger HW 160 ist schnell, wendig und kraftvoll. Aufgrund hoher Leistungen und unterschiedlichster Abstützmöglichkeiten, wie Schild, 2 oder 4 Pratzenabstützung, hat er die besten Voraussetzungen für ein leistungsstarkes Trägergerät für unterschiedlichste Anbaugeräte. Für den GalaBau, Tiefbau und kommunalen Bau sind besonders die Kombination mit dem Bagger-Anbausauglöffel TinBin TC2 interessant. Wienäber Baumaschinen, exklusiver Hyundai-Vertragshändler im gesamten norddeutschen Raum, hat diese Kombination im Angebot.

Der Anbausauglöffel TinBin TC2 wurde entwickelt von dem Berliner An- und Aufbaugerätehersteller BSB GmbH & Co. KG. Der TinBin TC2 ist eine Weiterentwicklung und stellt somit die neuste Generation von Saugbaggerlöffel dar. Wesentliche Verbesserungen zum Vormodel ergeben sich aus der optimierten Saugleistung und aus dem neu festgelegtem Schwerpunkt zur Aufnahme an der Bagger- Schnellwechseleinrichtung. Dadurch lassen sich kleinere Rotatoren verbauen, welche ein verbessertes Handling durch die Gewichtseinsparung gewährleisten.

Idealer Einsatzbereich für die Kombination des Hyundai Mobilbaggers HW 160 und dem Saugbaggerlöffel ist im Landschafts- und Umweltbau. Die Kombination ist effizient beim beschädigungsfreien Freilegen von Baumwurzeln, Bodenaustausch im Wurzelbereich, Absaugen kontaminierter Böden oder von Ölteppichen auf Gewässern. Durch die ausgeklügelte Saugrohrtechnik arbeitet das Anbaugerät besonders bei der Materialentnahme schonend und beschädigungsfrei.

Ein weiterer Einsatzbereich ist der innerstädtische Tiefbau, wie beispielsweise zum beschädigungsfreien Freisaugen von Versorgungsleitungen, zur Herstellung von Suchschlitzen oder Graben- und Kopflöchern. Das Entschlammung von Baugruben ist ebenso zeitsparend möglich. Für den kommunalen Bau bietet der Mobilbagger mit einem Saugbaggeranbaugerät unterschiedlichste Lösungen - angefangen vom Reinigung der Abwasserschächte oder Straßengräben bis hin zum Austausch von Spielplatzsand. Schwere und langwierigen Handschachtung gehören der Vergangenheit an. Die Anbindung an Auslegerkinematik des HW160 sichert überlegenes Arbeiten.

Zur Lockerung des Materials dient das klappbare und drehbare Saugrohr mit verstärkter gezahnter Saugkrone. 3,50 m ist die maximale Saugtiefe und der Saugschlauchdurchmesser beträgt ganze 250 mm. Das umweltschonende Arbeiten ist auch wegen der geringen Lärmemission möglich.

Angetrieben wird der TC2 über die Hammerleitung. Wegen des Leistungsbedarfs von 120 l/min bei 280 bar kann der Saugstrom Erdstoffe bis zur Größe des Schlauchdurchmessers aufnehmen. Selbst Klinker und Granitpflastersteine saugt das Gerät auf. Bei einem Fassungsvolumen von 0,5 cbm wiegt der Saugbagger 2,5 t. Das im Gerät aufgenommene Gut wird über Bodenklappen entleert und erlaubt so seitliche Lagerung für den Wiedereinbau durch Verfüllen und Verdichten. Übriges Material wird über Container oder LKW abgefahren.

Nicht jeder Bagger ist für diesen leistungsstarken Saugbaggerlöffel geeignet. Der Mobilbagger HW 160 von Hyundai erfüllt alle Anforderungen, die zum reibungslosen Betrieb des Saugbaggers nötig sind. Durch optimale Gewichtsverteilung steht das Gerät absolut sicher. Über seinen leistungsstarken 134 kW Cumminsmotor QSB6.7 und über die elektronisch gesteuerten Pumpen liefert er zuverlässig und im Kraftstoffverbrauch effizient, die erforderliche hydraulische Leistung. Herzstück des Hydrauliksystems ist eine verstellbare Axialkolben-Verstellpumpe in Tandemausführung mit einer Liefermenge von 2 × 172 L/min.

Alle Mobilbagger aus der neuen HW-Serie von Hyundai sind als ergonomische und leistungsstarke Hydraulikbagger konzipiert. Der Stufe IV Motor sowie ein neues Design überzeugen ebenso wie umfangreiche Neu- und Weiterentwicklungen bei Kabine, Komponenten und Bedienung. Auch die Sicherheit hat bei Hyundai-Produkten höchste Priorität. Die Rückfahrkamera ist serienmäßig eingebaut. Optional liefert Hyundai das System AAVM (Advanced Around View Monitoring) für verbesserte Rundumsicht. Hierbei erscheint auf dem Display eine 360°-Rundumsicht, zusammengesetzt aus den Bildinformationen von vier am Bagger montierten Kameras. Mit dem ebenfalls erhältlichen Überwachungssystem IMOD (Intelligent Moving Objects Detection) werden Objekte erkannt, die sich rund um den Bagger bewegen auf dem Touchscreen visualisiert.

Das kapazitive Touchscreen Display wurde auf 8 Zoll vergrößert. Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, zahlreiche Parameter in übersichtlichen und intuitiv geführten Menüpunkten einzustellen. Zwei Ansichten und drei Modi sind abrufbar. Neben Anzeigen und Schaltern lassen sich viele Einstellungen intuitiv mittels einblendbarer Schieberegler bequem einstellen. Um dem Fahrer effizientes Arbeiten zu erleichtern, verfügt das Display über eine große farbige ECO-Anzeige. Ein farbiges Balkendiagramm im Drehzahlmesser signalisiert die Effizienz. Grüner Balken bedeutet effizientes Arbeiten, rot hoher Kraftstoffverbrauch und Verschleiß. Drei Arbeitsmodi, ECO, Standard und Power, lassen sich per Knopfdruck anwählen.

Der Fahrer hat die Möglichkeit, auf 20 Speicherplätzen Öldruck und -menge für Anbaugeräte abzuspeichern und per Knopfdruck wieder abzurufen. Für besonders anspruchsvolle Anbaugeräte lässt sich die hydraulische Förderleistung durch das Zusammenschalten von zwei Pumpen steigern - auch diese Konfigurationsdaten werden zusammen mit Druck und Ölliefermenge im Hyundai-System hinterlegt. Dieses Feature ist sehr wichtig ist, wenn permanent zwischen Anbaugeräten gewechselt werden.

Auch Komfort und Sicherheit für den Fahrer sind bei dem neuen Mobilbaggers HW 160 gesichert. Die neue ROPS-/FOPS-Kabine wird auf besonders gut isolierenden Dämpfern montiert, welche die Schwingungen am Fahrerplatz deutlich reduzieren. Der Fahrersitz stellt sich automatisch auf das Fahrergewicht ein. Er bildet mit Bedienkonsolen und Joysticks eine Einheit.

Bei Wienäber Baumaschinen ist eine Anmietung der Kombination sowohl in der Vertriebszentrale in Wesenberg / Reinfeld, die direkte an der A1 zwischen Hamburg und Lübeck liegt, möglich, als auch in der großen Niederlassung Meinersen zwischen Hannover und Wolfsburg. Hoch im Norden steht die Kombination des TinBin TC2 Saugbaggers mit einem Hyundai Mobilbagger HW160 bei Hamburger Baumaschinen A. Necker GmbH in Brokenlande zur Miete bereit.

Mehr zum Thema Große Erdbaumaschinen

Trend

Vorbeugen statt heilen

Präventives Bauen

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. Der Bauexperte Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist überzeugt, dass mehr Vorbeugung der Schlüssel sein kann, um die Infrastruktur auch ohne teure Instandsetzung dauerhaft fit halten zu können. Dafür hat der Leiter der Forschungsgruppe „Mineralische Grenzflächen“ Konzepte entwickelt, mit denen sich die Lebenszyklen von Bauwerken enorm verlängern lassen.

Der Bau von Brücken, Tunneln, Autobahnen oder Kanalisationssystemen ist langwierig und teuer. Die lange Nutzung solcher Bauwerke soll den Aufwand entschädigen, doch die Realität sieht ernüchternder aus: Die geplante Lebensdauer wird bei den meisten Infrastruktur-Objekten nicht erreicht. So wurde bei Brücken, die nach dem Zweiten Weltkrieg neu bebaut oder grundlegend saniert wurden, mit einer 100 Jahre langen Lebensdauer gerechnet. In der Praxis sind viele dieser Bauwerke nach der Hälfte der geplanten Nutzung als marode zu bezeichnen: Der zunehmende Güterverkehr auf den Bundesstraßen und Autobahnen und die Witterungseinflüsse lassen die Brücken vorzeitig altern Und das kostet: Auf rund 270 Mrd. Euro beziffert die Bundesregierung den Investitionsbedarf an Straßen, Brücken,

Schienen- und Wasserwegen zum Jahr 2030. Der Bauexperte Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist überzeugt, dass mehr Vorbeugung der Schlüssel sein kann, um die Infrastruktur auch ohne teure Instandsetzung dauerhaft fit halten zu können. Dafür hat der Leiter der Forschungsgruppe „Mineralische Grenzflächen“ Konzepte entwickelt, mit denen sich die Lebenszyklen von Bauwerken enorm verlängern lassen. „Im KIT Innovation Hub ‚Prävention im Bauwesen‘ bringen wir die Wissenschaft auf die Baustelle. Alle Akteure – Bauherren, Rohstoffhersteller, Planer und Bauunternehmer – arbeiten im Projekt zusammen an einem strukturierten Innovationsprozess“, erklärt Gerdes. So sollen Technologien und Dienstleistungen entwickelt werden, mit deren Hilfe die Bauwerke vor Schadensprozessen geschützt werden können.In Frage sollten aber auch die Vergabeprozesse bei öffentlichen Aufträgen gestellt werden. Die Regelwerke dafür unterscheiden Materialien nicht nach deren Leistungsfähigkeit, sondern stellen lediglich Mindestanforderungen. „Dabei sollte doch eigentlich klar sein, dass ich in einem öffentlichen Schwimmbad nicht den gleichen Fliesenkleber verbauen kann wie zu Hause in der Dusche“, so der Materialforscher. Derzeit werde aber stets das kostengünstigste Material eingesetzt – mit fatalen Folgen für die Langlebigkeit von öffentlichen Gebäuden und Infrasktrukturobjekten. 

Der gesamte Lebenszyklus der Bauwerke sollte daher berücksichtigt werden, wenn Investitionen in die öffentliche Infrastruktur anstehen. Spart man zu Beginn bei der Qualität der Materialien, dann können später unkalkulierbare Instandsetzungskosten auf den Bauherren zukommen. In diesem Zusammenhang ist es ebenso wichtig, projektbezogen die Beanspruchung der Materialien genau zu analysieren, um die geplante Nutzungsdauer auch tatsächlich erreichen zu können. Präventives Bauen ist zu Beginn sicher teuerer, langfristig rechnet sich jedoch der anfängliche Aufwand. Der Bauchemiker Gerdes nennt ein Beispiel: Bei Autobahnbrücken umhülle eine Schicht aus Beton die in den Pfeiler eingelegten Bewehrungsstäbe aus Stahl. Gerät Streusalz auf den Beton, saugt er sich voll wie ein Schwamm. Die Folge: Korrosion. Dies könne leicht verhindert werden, indem man die Betonoberfläche imprägniere.

Autor: Paul Deder

Mehr zum Thema Trend

Stanley: SDS-plus Akku-Kombihammer sowie Akku-Nass-/Trockensauger

18,0-Volt-Akku-Sortiment erhält neue Werkzeuge

Er bohrt und meißelt wie ein Profi, und ist dabei kompakt, leicht und langlebig: der 18,0 Volt SDS-plus Akku-Bohrhammer FMCD900M2S von Stanley FATMAX. (Bild: Stanley)

Stanley erweitert das FATMAX 18,0-Volt-Akkusystem um einen SDS-plus Akku-Kombihammer und einen robusten Akku-Nass-/Trockensauger für den Einsatz zu Hause, in der Werkstatt oder auf Montage. Der Kombihammer ist wahlweise mit oder ohne Akkus und Ladegerät erhältlich; der Nass-/Trockensauger wird ohne Akkus geliefert und eignet sich somit als praktische und preisgünstige Ergänzung zu bereits vorhandenen Werkzeugen aus dem Stanley FATMAX 18,0-Volt-Akkusystem. Das 18,0-Volt-Sortiment von Stanley FATMAX umfasst derzeit 18 Akkuwerkzeuge, die alle mit den gleichen Akkus betrieben werden können, und es wird ständig erweitert.

Als kompakter Allrounder ist der 18,0-Volt-Akku-Kombihammer FMCD900M2S konzipiert. Er eignet sich zum Schlagbohren von Befestigungslöchern bis 20 mm Durchmesser in Beton, Ziegel und Mauerwerk, und kann dank seiner verhältnismäßig leichten 2,8 kg auch überkopf eingesetzt werden. Dank Drehstopp eignet er sich aber ebenso gut für leichte Meißelarbeiten in Putz und Fliesen. Und wer Holz oder Metall bohren möchte, kann dies in der Bohrfunktion mithilfe eines über Adapter einsetzbaren 13 mm Bohrfutters erledigen. Egal welche Einstellung gewählt wird – immer sorgt der kohlebürstenlose („Brushless“) Motor für einen guten Arbeitsfortschritt. Und bei aktivierter Schlagfunktion trägt das optimal auf den Motor abgestimmte pneumatische Hammerwerk zu einer sehr guten Bohrleistung in harten Materialien bei. Die bürstenlose Motortechnologie gewährleistet außerdem eine lange Motor-Lebensdauer. Gleichzeitig erleichtern die kompakte, leichte Bauweise und das ergonomische Design mit großflächiger Gummierung die Arbeit mit der Maschine, ebenso wie das vibrationsreduzierende Inline-Design. Ein verstellbarer Zweithandgriff mit Tiefenanschlag, ein LED-Arbeitslicht, die Akkuladezustandsanzeige im Gehäusegriff, zwei Akkus mit 4,0 Ah Kapazität und eine Werkzeugtasche komplettieren die Ausstattung.

Die qualitativ hochwertige Verarbeitung und das profigerechte Design erlauben anspruchsvolle und harte Einsätze; dennoch ist die Maschine preislich im Semi-Profi-Bereich angesiedelt und sowohl für Handwerker als auch für ambitionierte Heimwerker attraktiv. Das gilt insbesondere für die preisoptimierte Basisversion FMCD900B, die ohne Akkus und Ladegerät geliefert wird und mit allen Akkus des Stanley FATMAX 18,0-Volt-Akkusystems kompatibel ist.

Wo gebohrt und gemeißelt wird, entsteht viel Staub. Und damit wird der neue 18,0-Volt Akku-Nass-/Trockensauger FMC795B ebenso spielend fertig wie mit anderem trockenen und nassen Schmutz. Auch überschüssiges Wasser, das beispielsweise bei der Sanitärinstallation oft auf dem Boden landet, ist kein Problem. Mit 28 Minuten Laufzeit pro Akkuladung und einer Saugleistung von 990 l/min ist der Sauger für die typischen Ansprüche beim Reinigen von Werkstätten, Fahrzeugen und Sanitärbereichen bestens gerüstet.

Besonders positiv bewerten Testanwender den flexiblen, 2,4 m langen Gummischlauch, der dem Nass-/Trockensauger eine großzügige Reichweite verleiht. Ebenfalls praktisch ist die Gebläsefunktion, mit deren Hilfe schlecht erreichbare Stellen gereinigt und feuchte Böden getrocknet werden können. Die mitgelieferte Flächen- und die Fugendüse werden direkt am bzw. im Gehäuse aufbewahrt. Und der 7,5 l große Tank für trockenen Schmutz und Wasser lässt sich dank der Schnellverschlüsse unkompliziert leeren.

Auch der Nass-/Trockensauger FMC795B ist Teil des 18,0-Volt-Sortiments von Stanley FATMAX, kann also mit bereits vorhandenen 18,0-Volt-Akkus des Systems betrieben werden. Er ist ausschließlich in einer preisoptimierten Version ohne Akkus und Ladegerät erhältlich.

Mehr zum Thema Handgeführte Baugeräte

Hermann Meudt Betonsteinwerk: Bordsteinsysteme

Einfache Lösungen für schmale Schrankeninseln

Durch geschickte Kombination von Standard-Ecken aus dem Bordstein-Programm von Meudt lassen sich schmalere Inseln auf einfache Weise herstellen. (Bild: Hermann Meudt Betonsteinwerk)

Immer dann, wenn das Befahren von abgesperrten Bereichen – wie z.B. Zufahrten zu Parkplätzen oder Parkhäusern systematisch geregelt werden soll, kommen spezielle Vorrichtungen zum Einsatz. Sehr beliebt – weil einfach und platzsparend – sind z.B. Schrankensysteme, die erst nach einer Legitimation die Zufahrt freigeben. Da in der Regel Ein- und Ausfahrt unmittelbar nebeneinander liegen, befinden sich genau dazwischen oft Verkehrsinseln, die einer klaren Trennung der Fahrspuren dienen. Auf diesen Inseln finden auch die Vorrichtungen für die Zufahrtskontrollen Platz. Kommen bei der Anlage derartiger „Schrankeninseln“ genormte Bordsteine zum Einsatz, so ergibt sich eine Mindestbreite der Insel von einem Meter, denn nach deutscher Norm beginnen die an den Inselköpfen verwendeten Bordsteinradien erst bei 50 cm, was einen Halbkreis mit einem Durchmesser von 1 m ergeben würde. Für viele Anwendungsfälle sind jedoch schmalere Inseln gefordert. Die Folge: Verarbeiter müssen die Bordsteine häufig mit erheblichem Aufwand zurechtschneiden, um Inseln mit geringerer Breite zu realisieren. Dies kostet Zeit und bringt auch optisch nicht immer das gewünschte Ergebnis. Zwei gute Lösungen, bei denen ohne jeglichen Schneideaufwand Schrankeninseln mit einer Breite von nur 80 cm realisierbar sind, bietet das Betonsteinwerk Hermann Meudt aus Wallmerod.

Das Prinzip dabei ist ganz einfach: Durch geschickte Kombination von Standard-Ecken aus dem Bordstein Programm lassen sich schmalere Inseln auf einfache Weise herstellen. Bei der Variante mit spitzem Kopf kommen auf jeder Seite zwei komplette Hochbord- Außenecken (HB 12/15 x 25) mit 90° zum Einsatz. Bevorzugt der Planer dagegen eine rundliche Kopfausbildung, so kann der Kopf alternativ auch aus je einem Hochbord-Außenradius (HB 12/15 x 25 R=0,50m) und jeweils zwei daran angelegten Hochbord- Eckteilen (HB 12/15 x 25) mit 90° gebildet werden. In gleicher Weise sind diese Lösungen auch mit Rundbordsteinen realisierbar. Sind noch schmalere Inseln gewünscht, so können bei der spitzen Variante auch jeweils die beiden vor Kopf befindlichen Hochbord- Außenecken etwas eingekürzt werden. Auf diese Weise sind auch Inseln in einer Breite von stufenlos 50 bis 80 cm machbar. Bei allen Varianten werden die restlichen Längsseiten der Inseln mit Hochbord- bzw. Rundbord-Normalsteinen HB/RB (12)/15 x 25 ausgeführt.

Die Systeme aus dem Hause Meudt bieten aber noch einen weiteren Vorteil: Neben einem Einbau in herkömmlicher Bauweise, lassen sich die Borde auch nachträglich auf vorhandene Flächen aufkleben. Hierfür werden alle Borde bereits im Betonwerk auf eine exakt gleiche Bedarfshöhe geschnitten. Nach Reinigung der Fahrbahn wird dann in einem Dünnbettklebeverfahren 2-K-Kunststoff auf der Asphalt- oder Betonfahrbahn aufgebracht und die Bordsteine mit der geschnittenen Seite verklebt.  Durch den werkseitigen Schneideprozess werden die sonst üblichen fertigungsbedingten Höhenschwankungen bei den Bordsteinen eliminiert und damit die Steine für die Verklebung sozusagen kalibriert. Maßtoleranzen sind damit nahezu ausgeschlossen.

Mehr zum Thema Baustoffe für den Tief- und Straßenbau

Vergessene Maschinen

Schwergewichtiger Plattmacher

Schwergewichtiger Plattmacher

Gigantomanie sorgt bei Baumaschinen für höhere Produktivität, erweist sich aber bei häufig wechselnden Einsatzprofilen hinsichtlich der angestrebten Vielseitigkeit als unpraktisch.

Mehr Vergessene Maschinen

Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.