MaGaZiN

Apolo MEA firmiert um

Zum 1. Januar 2019 firmiert Apolo MEA Befestigungssysteme GmbH zu CELO Befestigungssysteme GmbH um. Von der Umfirmierung ist lediglich der Firmenname betroffen. Die Rechtsform, die Geschäftsführer und die Anschrift ändern sich nicht.

Die Umfirmierung wird auch von einem Markenwechsel begleitet. Dieser Schritt ist die logische Konsequenz aus dem dynamischen Wachstum der CELO-Gruppe, zu der Apolo MEA Befestigungssysteme seit 2009 gehört. Die CELO-Gruppe ist eine international erfolgreiche Unternehmensgruppe in Familienhand, deren Kernkompetenz die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von hochwertigen technischen Schrauben und technischen Befestigungen ist. Die Gruppe expandierte u.a. durch Firmenzukäufe in den vergangenen Jahren stark – insofern ist es an der Zeit, die Markenvielfalt in der CELO-Gruppe zusammen zu führen.

Mit einem einheitlichen, frischen Auftritt der kompletten Gruppe rüstet sich CELO für die Zukunft: eine einheitliche Marke erleichtert nicht nur CELO selbst, sondern auch allen Kunden die Marktkommunikation. Die CELO-Gruppe beschäftigt rund 360 Mitarbeiter weltweit in 17 Ländern, verfügt über vier Produktionsstandorte in Deutschland, Spanien, China und den USA und vertreibt ihre Produkte in mehr als 80 Länder.

CELO Befestigungssysteme GmbH wird dem Standort Aichach treu bleiben. Die letzten Jahre wurden von hier aus innovative Befestigungssysteme auf den Markt gebracht. Geplant sind aufgrund der guten Geschäftsentwicklung weitere Investitionen am Standort.

Mehr zum Thema MaGaZiN

Baustelle des Monats: Das Victoria & Albert Museum

Der Küstenlandschaft nachempfunden

bpz1118Peri1

Inspiriert von den Klippen aus Sedimentgestein entstand im schottischen Dundee ein Ableger des Victoria & Albert Museum

Seit der Jahrtausendwende wird in der schottischen Stadt Dundee die auf dreißig Jahre und 1,14 Mrd. Euro angelegte Erneuerung der Uferzone vollzogen. Im Mittelpunkt der Stadtteilerneuerung steht zweifelsohne der im Sommer 2018 abgeschlossene Bau des neuen V & A Museum of Design. Bei der Formgebung und Oberflächengestaltung dieses außergewöhnlichen Bauwerks ließ sich der weltberühmte japanische Architekt Kengo Kuma von zerklüfteten Klippen entlang der nordöstlichen Küste Schottlands inspirieren. Der gewagte Bau vereint komplexe Betonarchitektur mit viel Glas und einer Betonfassade. Der Schalungshersteller Peri unterstützte das ausführende Bauunternehmen mit Rat und Tat.

Mehr zum Thema Baustelle des Monats

Renault Trucks: Antriebssystem Optitrack

Neue Funktionen für mehr Zugkraft

Das Antriebssystem Optitrack verleiht mehr Zugkraft unter extremen Bedingungen mit schwerer Ladung oder auf ansteigendem Gelände. (Bild: Renault Trucks)

Renault Trucks ergänzt sein Optitrack System mit neuen Funktionen, die die Zugkraft des Fahrzeugs erhöhen und gleichzeitig die Wendigkeit auf jedem Untergrund bewahren. Ab sofort ist darüber hinaus eine Optitrack+ Version mit neuen Hydraulikmotoren verfügbar, die speziell für Fahrzeuge im extremen Einsatz konzipiert ist. Die Optitrack Technologie wurde 2009 von Renault Trucks gemeinsam mit Poclain Hydraulics entwickelt und ist für Fahrzeuge der Modellreihe Renault Trucks C 2.5 verfügbar. Das System bietet durch die zwei in der Vorderachse untergebrachten Hydraulikmotoren vorübergehend zusätzliche Antriebskraft. Die Einschränkungen eines herkömmlichen Allradantriebs bezüglich des Kraftstoffverbrauchs, der Ladehöhe, der Wartungskosten und des Mehrgewichts sind dabei hinfällig.

Folgende neue Funktionen erweitern zukünftig das Optitrack System von Renault Trucks:

Der Hydraulikdruck des Systems wurde von 420 auf 450 bar erhöht, was zu einer Erhöhung des maximalen Drehmoments um 7 % führt. Dies verbessert die Zugkraft und unterstützt so in extremen Fahrsituationen mit schwerer Ladung oder auf stark ansteigendem Gelände. Um die Höchstleistung beim Anfahren unter extremen Bedingungen und gleichzeitig eine sichere Beherrschung des Fahrzeugs zu gewährleisten, hat Renault Trucks eine „Boost“-Funktion eingeführt. Durch deren Aktivierung kann der Fahrer den maximalen Druck von 450 bar auf die Vorderachse bringen, um so beim Anfahrvorgang das maximale Drehmoment zu erzielen.

Das Optitrack System arbeitet aus dem Stand, je nach Antriebsstrang, bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 31 km/h. Zwischen 31 und 50 km/h (bisher zwischen 31 und 40 km/h) bleibt das System in Bereitschaft, arbeitet aber nicht. Beim Wiedererreichen von 20 km/h erfolgt, ohne Zutun des Fahrers, die Wiedereinschaltung. Wird eine Geschwindigkeit von über 50 km/h erreicht, deaktiviert sich das System automatisch. Das Optitrack+ System arbeitet dagegen bis ca. 20 km/h, generiert dafür aber bis zu 30 % mehr Drehmoment. Beim Wiedererreichen von 15 km/h erfolgt hier, ebenfalls ohne Zutun des Fahrers, die Wiedereinschaltung. Zusätzlich kann die Technologie jetzt auch im zweiten Rückwärtsgang (R2) genutzt werden.

Sicher auf jedem Gelände mit Optitrack+

Lastwagen, die unter extremen Bedingungen genutzt werden, können mit Optitrack+, einer verstärkten Version des Systems, ausgestattet werden. In Optitrack+ wurden neue hydraulische Motoren integriert, die für einen Drehmomentgewinn auf der Vorderachse von bis zu 30 % sorgen. Diese verstärkte Version ermöglicht so einen Antrieb ohne Unterbrechung bei schwerer Ladung auf steiler Strecke oder weichem Untergrund. Optitrack+ ist besonders geeignet für den Straßenbau sowie für den Transport von Schüttgut unter schwierigen Bedingungen.

Mehr zum Thema Lkw und Aufbauten

Trend

„Schlank“ gebaut mit Lean Construction

Lean Construction

Der japanische Autobauer hat es vorgemacht, westliche Wissenschaftler haben dieser Produktionsmethode den passenden einprägsamen Namen gegeben: es geht um Lean Management. Die Grundlage des in den 60er Jahren eingeführten Produktionssystems von Toyota ist die komplette Beseitigung der Verschwendung. Dass das Bauen sich zunehmend einer industriellen Produktion angleichen muss, haben schlaue Köpfe schon vor langer Zeit erkannt. Es wird nämlich immer schwieriger, Bauvorhaben zielgerichtet zu steuern ohne dabei die Termintreue, Qualität und Kostensituation aus dem Blickfeld zu verlieren. Die Bauprojekte sind für althergebrachte Prozesse inzwischen viel zu komplex, daher gilt es heute, möglichst viel Energie in die Planung zu stecken.

Der japanische Autobauer hat es vorgemacht, westliche Wissenschaftler haben dieser Produktionsmethode den passenden einprägsamen Namen gegeben: es geht um Lean Management. Die Grundlage des in den 60er Jahren eingeführten Produktionssystems von Toyota ist die komplette Beseitigung der Verschwendung. Während für die meisten erfolgreich operierenden Autohersteller in den Nachkriegsjahren die Massenfertigung der einzig richtige Weg für Kostenoptimierung war, entwickelte Toyota ein gegensätzliches Konzept. Bewusst wurde auf Überproduktion verzichtet: die für den Montageprozess benötigten Teile standen ohne Umwege über Lager in der richtigen Menge und zur rechten Zeit zur Verfügung. Mit der neuen Idee kam der Erfolg: Dank der Optimierung der Arbeitsabläufe  konnte Toyota in den 80ern im Vergleich zu westlichen Montagewerken eine dreimal höhere Produktivität erreichen – und das mit der Hälfte an Mitarbeitern. Die Japaner konnten deutlich schneller liefern, hatten doppelt so viele Modelle im Angebot und brachten es fertig, die Modellentwicklungszeiten zu halbieren.

Solche Fortschritte in der Prozessoptimierung kann die Baubranche nicht vorweisen. Zeitgemäßes Produktionsmanagement ist auch heute noch eher die Ausnahme als die Regel. Die Bauruine in Berlin ist ein gutes Beispiel dafür, dass im Bauwesen oft Koordinationsmängel und Chaos herrschen. Während die Baufirmen  mittlerweile über moderne Geräte und Maschinen verfügen, sind die Prozesse oft noch sehr traditionell. Die Koordination unzähliger Kleinfirmen, die als Subunternehmer auf der Baustelle eingesetzt werden, überfordert manch einen Auftraggeber.

Dass das Bauen sich zunehmend einer industriellen Produktion angleichen muss, haben schlaue Köpfe schon vor langer Zeit erkannt. Es wird nämlich immer schwieriger, Bauvorhaben zielgerichtet zu steuern ohne dabei die Termintreue, Qualität und Kostensituation aus dem Blickfeld zu verlieren. Die Bauprojekte sind für althergebrachte Prozesse inzwischen viel zu komplex, daher gilt es heute, möglichst viel Energie in die Planung zu stecken. Aus diesem Bedarf heraus ist das Lean Construction entstanden, welches auf  das  Lean  Management  in  der  stationären Industrie  zurückgeht. Sicherlich unterliegt die Produktion  im  Bauwesen eigenen Gesetzmäßigkeiten: jedes Projekt ist eine Einzelfertigung unter freiem Himmel, mit langer Lebensdauer und Einflussnahme der öffentlichen Hand. Trotzdem lassen sich die Störungen im Baubetrieb als Kostentreiber methodisch auf ein Minimum reduzeren.

Bei Lean Construction steht die ganzheitliche Betrachtung von Planung und Ausführung im Vordergrund. Von Beginn an sollen die Prozesse zielorientiert aufeinander abgestimmt und der Ablauf der Bauausführung bis ins Detail ausgetaktet werden. Zu große Bestellungen, überflüssige Transporte, Produktionsfehler oder übertriebenes Lagern lassen sich durch Lean Construcition vermeiden und die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Gewerken verbessern.

Vorreiter bei Lean Construction ist das international tätige Beratungsunternehmen Drees & Sommer, welches sei über zehn Jahren diese Methode praktiziert und inzwischen mehr als 300 Projekte erfolgreich umgesetzt hat. Es geht also doch - mit Planung und System lässt sich die chronisch schlechte Produktivität des Bausektors bekämpfen.

Autor: Paul Deder

Mehr zum Thema Trend

Layher: Aluminiumträger FlexBeam

Hohe Tragfähigkeit und niedrige Bauhöhe

Bei der Sanierung einer Autobahnbrücke an der A1 zwischen Bern und Zürich kam der Aluminium-Träger FlexBeam erfolgreich als Kappengerüst zum Einsatz. (Bild: Layher)

Ein Großteil der deutschen Brücken muss saniert oder neu gebaut werden. Um einen Verkehrskollaps zu vermeiden, will der Bundesverkehrswegeplan 2030 in den nächsten 10 bis 15 Jahren rund 270 Mrd € in den Erhalt der Bestandsnetze sowie Aus- und Neubauprojekten investieren. Entsprechend hoch ist derzeit der Bedarf an sicheren Arbeitsplattformen, zum Beispiel Hängegerüsten als Zugang zu Brückenkappen und zur Brückenuntersicht. Anwendungen, bei denen bislang zeitaufwendige, speziell angefertigte Sonderkonstruktionen aus Holz oder Gitterträgern mit dem Nachteil der geringeren Durchgangshöhe zum Einsatz kamen. Mit dem neuen, hochtragfähigen Aluminiumträger FlexBeam hat Layher für seine Kunden jetzt eine deutlich wirtschaftlichere und zugleich nutzerfreundlichere Systemlösung für stehende und hängende Flächengerüste entwickelt.

Das in verschiedenen Längen erhältliche Ergänzungsbauteil besitzt im Vergleich zum vielfach eingesetzten Stahlgitterträger 450 eine um ca. 40 % höhere Biegetragfähigkeit, was größere Stütz- und Abhängeraster erlaubt. Layher Systemböden lassen sich dank der U-förmigen Profiloberseite direkt einhängen und mittels einer einfach zu montierenden Abhubsicherung fixieren. In Verbindung mit den schraubenlosen Verbindungstechniken ist so eine deutlich schnellere Montage gewährleistet. Infoblätter mit Statik-Angaben erleichtern die Planung.

Vielseitig im Einsatz

FlexBeam ist leistungsfähig und gleichzeitig flexibel im Einsatz: Trotz höherer Tragfähigkeit ist der Aluminiumträger mit einer Bauhöhe von nur 280 mm rund 40 % niedriger als Stahlgitterträger 450. Die dadurch größere Durchgangs- bzw. Durchfahrtshöhe bei Hängegerüsten bietet erweiterte Anwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel im Straßenverkehr oder in Industrieanlagen. Für Hängegerüste gibt es dabei passende Zusatzbauteile wie einen Aufhängeschuh oder einen Trägeranschluss zum Andübeln am Bauwerk. Auch die Kombination mit Allround-Serienteilen ist problemlos möglich. Für den Weiterbau im Layher Systemmaß – zum Beispiel für den Seitenschutz – steht ein passender Stielanschluss zur Verfügung. Als Systembauteil ist der FlexBeam im Gegensatz zu Sonderkonstruktionen aus Holz zudem wiederholt und flexibel einsetzbar – eine effiziente Lösung.

Mehr zum Thema Schalungen und Gerüste

MC-Bauchemie: MC-Color Flex

Vollwertiger Betonschutz

MC-Color von MC Bauchemie

Anfang 2016 hat MC-Bauchemie mit MC-Color ein komplett neues, modulares Oberflächenbeschichtungsprogramm auf den Markt gebracht, das technische Leistungsmerkmale beim Schutz, der farblichen Gestaltung, dem Graffitischutz und der Rissüberbrückung von Betonoberflächen mit optimalen Verarbeitungseigenschaften verbindet. MC-Color wartet nun mit neuen Prüfnachweisen auf, die die
technischen Eigenschaften eindrucksvoll bestätigen.

Die Produktlinie MC-Color Flex vereint pigmentierte, sehr flexible, riss überbrückende Beschichtungen für einen Betonschutz freibewitterter Außenflächen. Ein unabhängiges Prüfinstitut hat nun die rissüberbrückenden Eigenschaften von MC-Color Flex vision, der Highend-Variante der Produktlinie MC-Color Flex, gemäß DIN EN 1062-7:2004-08 geprüft und mit der Rissüberbrückungsklasse B4.1 (bestimmt bei -20 °C) zertifiziert. Das ist einzigartig für pigmentierte Beschichtungen in diesem Bereich.

MC-Color Flex vision weist darüber hinaus eine geringe Schmutzannahme, einen integrierten Vergrünungsschutz sowie eine gute Kälteflexibilität vor. Es sorgt für einen absolut zuverlässigen Schutz und ein optimales Erscheinungsbild von freibewitterten Betonflächen. Die gebrauchsfertige Reinacrylat-Dispersion ist zudem wasserdampfdiffusionsoffen und karbonatisierungsbremsend, frost- und frosttausalzbeständig sowie farbstabil, da UV- und witterungsbeständig.

Mehr zum Thema Bauchemie

Vergessene Maschinen

Das Eckige ersetzt das Runde

Das Eckige ersetzt das Runde

Die eckige Walze kombiniert die Vorzüge der dynamischen Freifallverdichtung mit der bewährten Vibrationsverdichtung von Walzenzügen – und kommt dazu ohne eigenen Motor und aufwendige Technik aus.

Mehr Vergessene Maschinen

Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.