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Liebherr eröffnet neue Niederlassung im Hamburger Hafen

Liebherr eröffnet neue Niederlassung im Hamburger Hafen
Die Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH investiert rund 20 Mio. Euro in eine neue Niederlassung im Hamburger Hafen. Am 6. September 2019 fand die offizielle Übergabe statt. Auf einem Areal von 44.000 m² im Kuhwerder Hafen wurde das neue Liebherr-Vertriebs- und -Service-Center offiziell eröffnet.

Der Standort bietet eine gute und vielseitige Infrastruktur: Anbindungen an Autobahn und Eisenbahn, ein öffentliches Verkehrsnetz und einen Wasseranschluss über drei Kaikanten. Die neue Niederlassung ist zuständig für die Betreuung von Hafenmobilkranen, Schiffskranen, Offshore-Kranen sowie Baumaschinen aus den Produktbereichen der Seilbagger, Raupenkrane und Spezialtiefbaugeräte. Der neue Standort dient auch als Knotenpunkt für Mietgeräte und Rücknahmegeräte. Eine weitere wichtige Funktion sind Überholungen von Komponenten wie auch die Ausführung von komplexen Reparaturaufträgen an Geräten, die teilweise über den Seeweg direkt nach Hamburg transportiert werden.

„Wir investieren in einen Standort, der langfristig Wachstumspotentiale in viele Richtungen bietet. Der Hamburger Hafen ist aufgrund der logistischen Voraussetzungen unser zentraler Hub für Miet- und Rücknahmegeräte wie auch für Reparaturen aller Art aus dem europäischen Raum“, sagt Jörg Schmidt, Geschäftsführer der Liebherr-MCCtec Vertriebs- und Service GmbH.

„Ich bin stolz darauf, dass ein derartig traditionsreiches und zugleich der Zukunft zugewandtes Unternehmen wie Liebherr diesen Standort für ein langfristiges Engagement gewählt hat. Diese Ansiedlung fügt sich auch in die hafenpolitische Strategie des Senats ein“, ergänzt Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.

„Uns als Hamburg Port Authority macht es sehr stolz, wenn wir heute sehen, was für einen attraktiven Standort die Firma Liebherr hier im Herzen unseres Hamburger Hafens innerhalb kürzester Zeit aufgebaut hat“, sagt Jens Meier, CEO der HPA. „Liebherr steht mit seinen Industrie-Produkten in der maritimen Wirtschaft sowohl für Innovationskraft, als auch wörtlich gesehen für echte Größe. Somit passt diese Ansiedlung perfekt in den Hamburger Hafen.“

Auf der neuen Fläche entstanden eine Werkstatt (2.160 m²), ein Lager (1.080 m²), eine offene Lagerfläche (10.000 m²) sowie ein 4-geschossiges Bürogebäude (3.750 m²). Die Baumaßnahmen konnten zum großen Teil innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Anlässlich der feierlichen Übergabe und Eröffnung wurden vielfältige Lösungen aus dem Produkt- und Dienstleistungsprogramm gezeigt. Neben den klassischen Dienstleistungen im Bereich Reparatur, Überholung, Logistik, Lagerhaltung und Ersatzteilversorgung wurden auch zahlreiche digitale Lösungen präsentiert. Dazu zählen Echtzeit-Simulatoren für den Einsatz im Trainingsbereich, Online-Services, Flottenmanagement, Augmented-&-Virtual-Reality-Lösungen und vieles mehr.

Derzeit sind am Standort Hamburg rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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Baustelle des Monats: Benediktinerabtei

Solide Basis für ein Stück Geschichte

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Bei einer Kirchensanierung wurde Schaumglasschotter als ökologische Dämmung gegen das Erdreich eingebaut

Vor 800 Jahren verwendeten Baumeister vor allem Materialien, die vor Ort verfügbar waren. In Seckau in der Steiermark war dies der Sandstein. Entsprechend wurde die Stiftskirche aus Seckauer Sandstein erbaut. Zu den Eigenheiten von Sandstein zählt allerdings auch, dass er Feuchtigkeit aufsaugt, insbesondere vom Erdreich aufsteigende. Dies war mit der Grund für eine umfassende Innenrenovierung der Basilika. Jetzt schützt Glapor Schaumglasschotter, der den Kirchenboden gegen das Erdreich dämmt und trocken hält, die altehrwürdigen Mauern eines der ältesten und kostbarsten Klöster Österreichs.

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Merlo: Panoramic- und Roto-Teleskopstapler

Runderneuerung der bewährten Modellreihen

Die ersten Exemplare des neuen Panoramic-Teleskopladers P 35.11 TT sind bereits seit diesem Jahr in Deutschland in Einsatz. (Bild: Merlo Deutschland)

Der italienische Baumaschinenhersteller Merlo hat seine Teleskopstapler der Panoramic- und Rotoserien um neue Funktionen und Ausstattungsmerkmale erweitert. Sie erhalten mehr Hubkraft und Hubhöhe. Merlo produziert die Maschinen nun wie seine prämierten und absatzstarken Agrar-Serien in Modulbauweise. Sie erhalten dabei die modulare Komfortkabine, Technologien zur Fahrerassistenz und Kraftstoffeinsparung sowie noch intelligentere Sicherheitssysteme. Im direkten Vergleich mit den bekannten Vorgängern weisen sie aufgrund eines erhöhten Eigengewichts verbesserte Leistungsdaten auf. Die Serien mit Abstützungen bieten im neuen Gewand 3,5 bis 7 t Hubkraft, 11 bis 35 m Hubhöhe, die gewohnten starren oder drehbaren Modelle und viele bewährte Funktionen, wie den Seitenverschub und Niveauausgleich.

1987 stellte Merlo seine ersten Panoramic-XS vor. Die hydrostatisch angetriebene Teleskop-Serie hatte einen seitlich gelagerten Motor, die sprichwörtliche Panorama-Sicht, den Seitenverschub des Chassis und den Niveauausgleich. Komplett neu entworfen und modular produziert beherbergt die Reihe nun Maschinen von 3,5 bis 5 t Hubkraft und 11 bis18 m Hubhöhe. Zwei vordere Abstützungen sorgen für Standsicherheit. Alle Modelle sind für Einsätze mit Hubarbeitsbühnen vorgesehen.

Augenscheinlichstes Merkmal der Neuen ist die geräumige, ergonomische und um 10% Glasfläche erweiterte Kabine, die in zwei Ausstattungsvarianten verfügbar ist. Sie ist nach ROPS/FOPS Level II zertifiziert. Zudem lagert sie auf Silentblöcken, die die Vibrationsübertragung auf den Fahrer reduzieren.

Eine dynamische Lastkontrolle MCDC zeigt dem Bediener in der Vollversion bei den Plus-Modellen auf einem Display wesentliche Lade- und Maschinenparameter an. Die Light-Variante arbeitet mit einer Ampel am vorderen Kabinenholm. Die Funktionen Seitenverschub und Niveauausgleich, zwei Markenzeichen der Panoramics, sind weiterhin serienmäßig eingebaut.

Die modernen Vier-Zylinder-Motoren bieten abhängig vom Modell 75 oder 102 PS. Der aus den Agrar- und Schwerlast-Serien bekannte Eco-Power-Drive (EPD) ist nun auch Teil der Plus-Panoramics. Damit kann die Motorendrehzahl unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit reguliert werden. Das EPD-System ermöglicht, Kraftstoff einzusparen und reduziert die Geräuschentwicklung im Einsatz.

Die ersten neuen Panoramics sind seit kurzem in Deutschland verfügbar. Der P 35.11 TT ist laut Merlo bei den Kunden bereits sehr beliebt. Er hat 3,5 t Hubkraft und ermöglicht Schüttguteinlagerungen bis in 11 m Hubhöhe, ohne dabei auf Abstützungen stehen zu müssen. Im abgestützten Modus hebt er 2,5 t bis auf die maximale Ausfahrlänge des Teleskoparms nach oben. Trotz der hohen Leistungsdaten bleibt er kompakt und wendig. Er ist 2.465 mm hoch, 2.290 mm breit und 5.055 mm lang.

Merlos erste Teleskopmaschine mit drehbarem Oberwagen entstand 1991. Seit 1999 bietet der Hersteller die Endlosdrehung im Teleskoplader. Wie bei den Panoramics werden Merlos Rotoren im Laufe dieses Jahres alle modular produziert. Dabei entstehen neue Modelle, welche die Möglichkeiten der Vorgänger aufnehmen und um im Einsatz nützliche Faktoren erweitern. Die neue Serie umfasst zwei Baureihen: <20 m und >20 m Hubhöhe.

Alle neuen Rotoren bekommen die modulare Premium-Komfortkabine. Die meisten Modelle der großen Gruppe sind mit einer um 20° nach hinten kippbaren Variante verfügbar.

Alle Rotoren erhalten zudem neue Joysticks. Statt Totmannschalter werden die Funktionen nun über eine Berührungs-Sensorik freigeschaltet. Standard wird der kapazitive 5x1-Joystick. Er greift die Ergonomie einer PC-Maus auf und befindet sich in der Armlehne. Abhängig vom Modell ist seine Arbeitsweise vollelektronisch oder elektro-proportional und mechanisch. Optional gibt es einen neuen vertikalen, kapazitiven Joystick.

Wie gewohnt liefert Merlo Deutschland seine Rotoren serienmäßig mit der Funk- und Arbeitsbühnenvorbereitung aus. Neu ist ein Stauraum hinter dem Fahrersitz für die mögliche Funkfernsteuerung. Praktisch im Einsatz gestattet der Hersteller nun das Verfahren der Maschinen auf der Baustelle auch bei nicht komplett eingezogenen Abstützungen.

Merlos neue Rotoren erhalten außerdem das ASCS, d. h. das Adaptive-Stability-Control-System. Mit ihm werden die Geschwindigkeit der Bewegungen, der Arbeitsbereich des Teleskoparms und andere Informationen per Display angezeigt. Eine Vielzahl an Berechnungen laufen in Echtzeit im Hintergrund. Die Funktion nutzt dem Bediener in dem Moment, da er die Last aufnimmt und der Bildschirm ihm exakt anzeigt, welche Bewegungen er in seiner aktuellen Situation mit der Maschine ausführen kann.

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Kommentar

Scheitern vorprogrammiert?

Murphys law

Die Welt ist voller Gesetze. Die einen beschreiben die Regelmäßigkeit von Vorgängen in der Natur, die nächsten regeln als Rechtsnormen das menschliche Verhalten, die anderen wiederum geben religiösen Menschen die Lebensordnung vor. Doch keines der Prinzipien dürfte auf so viel Zustimmung stoßen, wie das Gesetz des Scheiterns vom US-amerikanischen Luftfahrtingenieur Edward A. Murphy. Die bekannteste Kurzform seiner Eingebung lautet: „Was schief gehen kann, wird auch schief gehen.“

Die Welt ist voller Gesetze. Die einen beschreiben die Regelmäßigkeit von Vorgängen in der Natur, die nächsten regeln als Rechtsnormen das menschliche Verhalten, die anderen wiederum geben religiösen Menschen die Lebensordnung vor. Doch keines der Prinzipien dürfte auf so viel Zustimmung stoßen, wie das Gesetz des Scheiterns vom US-amerikanischen Luftfahrtingenieur Edward A. Murphy. Die bekannteste Kurzform seiner Eingebung lautet: „Was schief gehen kann, wird auch schief gehen.“ 

Kurz nach dem zweiten Weltkrieg nahm Murphy an einem Forschungsprojekt der US-amerikanischen Luftwaffe teil, bei dem die Reaktion des menschlichen Körpers auf hohe Beschleunigung untersucht werden sollte. Dazu setzte man die Testperson in ein Fahrzeug mit Raketenantrieb und brachte ein gutes Dutzend Sensoren an seinem Körper an. Aus genau zwei Möglichkeiten, die Sensoren anzuschließen, wählte Murphys Assistent die falsche, sodass sämtliche Messwerte am Ende unbrauchbar waren.  „Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet, dann wird es jemand genauso machen.“ Murphys Ausspruch nach dem teuren und letzten Endes gescheiterten Experiment beschreibt eine Gesetzmäßigkeit, die jeder von uns kennt und die es schon immer gegeben haben muss: Der Säbelzahntiger kam immer dann ums Eck, wenn der rettende Baum meilenweit entfernt war. Dass er dabei auch noch stets Kohldampf hatte, versteht sich von selbst. Heute stehen wir im Stau grundsätzlich in der falschen Spur – und das ändert sich auch nicht, wenn wir sie wechseln. Das Tor fällt immer dann, wenn man sich ein Bier holt, und das, was wir suchen, ist in der Regel dort, wo wir erst zum Schluss nachschauen.

Die Menschheit wird also permanent mit Murphys skeptischer Lebensweisheit konfrontiert. Immer wieder stellen wir uns die Frage, warum ausgerechnet wir  vom Pech verfolgt werden. Wie sonst wäre die Tatsache zu erklären, dass die Technik immer kurz nach dem Ablauf der Garantiezeit versagt und einem die Nase immer dann juckt, wenn beide Hände belegt sind. Kein Zweifel – Murphy hatte recht, doch sein Gesetz beschreibt nicht die Realität, sondern nur unsere Wahrnehmung der Realität. Notorisch neigen wir dazu, negative Ereignisse im Alltag überzubewerten, während Positives als Selbstverständlichkeit hingenommen wird und schnell ins Vergessen rutscht. Murphys Gesetz ist trivial und dennoch wichtig, um stets daran erinnert zu werden, was jenseits von persönlichen Missgeschicken aus dem Ruder laufen kann. Nur wenn man weiss, dass Systeme versagen können, kann man Lösungen „idiotensicher“ gestalten. Das Gesetzt zwingt uns dazu, gestellte Aufgaben nicht zu unterschätzen, mögliche Gefahren zu berücksichtigen und stets daran zu denken, dass auch die für unmöglich gehaltenen Szenarien eintreten können. So geht man bei der Planung der Gebäudestatik lieber auf Nummer sicher und denkt bei der Entwicklung von Baumaschinensteuerungen auch an Fahrer mit zwei linken Händen.

Damit ihnen Murphys Gesetzt keinen Strich durch die Rechnung macht, müssen Unternehmer Vorbereitungen treffen, um auch auf ungeplante Ereignisse adäquat reagieren zu können. Kommt ein Prozess auf der Baustelle zum Erliegen, weil Baumaschinen streiken, Bauteile fehlen oder Schlüsselpersonen ausfallen, dann können sämtliche damit verbundenen Abläufe ins Stocken geraten. Neben dem Knowhow der Projektverantwortlichen schaffen spezifische prozessübergreifende Softwarelösungen Abhilfe. Dadurch wird es möglich, die zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal einzusetzen. Zudem hilft ein umfassendes Controlling mit integriertem Chancen- und Risikomanagement, mögliche Gefahren im Verlauf eines Projekts frühzeitig zu erkennen. So ausgestattet steigen die Chancen, dass das Butterbrot beim nächsten Missgeschick ausnahmsweise nicht auf der beschmierten Seite landet.

Autor: Paul Deder

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MTS Maschinentechnik Schrode: Miniverdichter und Tiltrotatoren

Neue Modellvarianten und Werkzeuge

Für seine Miniverdichter bietet MTS ab sofort Modellvarianten mit Wechseladapter an, über den sich der Verdichter mit unterschiedlichen Werkzeugen ausstatten lässt. (Bild: MTS Maschinentechnik Schrode)

MTS Maschinentechnik hat die Möglichkeiten seiner Miniverdichter und Tiltrotatoren um Einiges erweitert. Für die Miniverdichter bietet das Unternehmen ab sofort Modellvarianten mit Wechseladapter an, über den sich der Verdichter mit unterschiedlichen Werkzeugen ausstatten lässt: aktuell mit einem speziellen Verdichterfuß für kleine Leitungsgräben, einer für bindige Böden optimierten Schaffußplatte und mit drei Wechselplatten unterschiedlicher Breite für maximale Flexibilität im Einsatz. Weitere nützliche Spezialwerkzeuge sind bereits in Entwicklung. Dazu kommt das neue und speziell für Anbauverdichter konzipierte R3-Drehwerk, das ein exaktes und betriebssicheres Positionieren erlaubt - auch an schwer zugänglichen Stellen. Ebenfalls neu ist das Grundrahmengrundkonzept: Die komplett aus einem Guss und ohne Schweißtechnik gefertigte Grundplatte sowie die deutlich tiefer sitzende Erregereinheit machen sie noch kompakter als bisher.

Die neue Tiltrotatorengeneration von MTS verfügt über sechs neue Werkzeuge, die am "Handgelenk vom Baggerarm" angekuppelt zusätzlich den Automatisierungsprozess unterstützen und aufwendige Handarbeit übernehmen. Die Möglichkeit, hydraulische Anbaugeräte unter dem Tiltrotator zu betreiben, sorgt für zusätzliche Flexibilität und weitere Einsatzmöglichkeiten: Die neuen Tilt- und Powerspaten beispielsweise können das, was bisher nur händisch möglich war; beispielsweise unter schwer zugänglichen Stellen wie Rohren oder Querungen Material rausziehen oder unter Rohrzwickeln Material sauber einbringen. Der neue Driller wird im Zusammenspiel mit dem Tiltrotator noch flexibler beim Positionieren und kann nun auch horizontal bohren. Der neue Planierbalken eignet sich im zum schnellen Einrichten von Baustelleneinfahrten und zum Modellieren von Geländeprofilen. Auch interessant: die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der neuen verschiedenen Transporthubgabelsysteme.

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Franken-Systems: Flüssigkunststoff FRANKOLON Fläche

Flexible, stabile und nachhaltige Bauwerksabdichtung

Für von Franken-Systems geschultes Fachpersonal ist das Aufbringen des Flüssigkunststoffes FRANKOLON Fläche einfach. Das Einsparen des Gewebevlieses schafft eine zusätzliche Zeitersparnis. (Bild: Franken-Systems)

Frei auskragende Betonelemente wie Balkone, Terrassen, Laubengänge und Loggien sind zahlreichen hohen Belastungen ausgesetzt. Sonnenlicht, Feuchtigkeit und mechanische Einwirkungen nagen dauerhaft an der Substanz dieser Bauelemente und sorgen oft für Risse, Abplatzungen und möglichen kostenintensiven Folgeschäden am Gebäudekörper. Umso wichtiger erscheint deshalb auf den optimalen und langfristen Schutz dieser Gebäudeteile zu achten. Flüssigkunststoffe haben sich aufgrund Ihrer Flexibilität und gleichzeitigen Langzeitstabilität als gute Lösung in diesen Anwendungsfällen erwiesen. Mit dem Produkt FRANKOLON Fläche bietet der Flüssigkunststoffhersteller Franken-Systems dazu ein etabliertes, normgerechtes und zuverlässiges Abdichtungssystem.

Der Flüssigkunststoff wird nachhaltig produziert: Er enthält hochwertigen Recyclingkautschuk. Dies senkt den Grauenergieaufwand und macht ihn somit zu einem Produkt, das einen der niedrigsten Werte auf dem Abdichtungsmarkt besitzt. Der zweikomponentige Flüssigkunststoff FRANKOLON mit laut Hersteller einzigartiger Polyurethan-Hybrid-Technologie ist besonders dauerelastisch, rissüberbrückend, frei von Lösungsmitteln und brandgeprüft nach DIN EN 13501-1. Dank sehr guter Hafteigenschaften  weist FRANKOLON einen kraftschlüssigen Verbund zum Untergrund auf und ist bei sehr vielen Untergründen anwendbar.

FRANKOLON Fläche ist nach dem Anmischen und der richtigen Untergrundvorbereitung einfach zu verarbeiten. Das Material wird dazu mit einer Rakel in der vorgegebenen Schichtdicke auf die Fläche aufgebracht. Das graue Material nivelliert sich dabei aus und schafft ebene Flächen für nachfolgende Schichten. Hervorzuheben ist hierbei, dass das Produkt ganz ohne Gewebevlieseinlage im Rahmen der Norm verarbeitet werden kann – idealerweise nur von geschulten Fachfirmen. Dies bedeutet eine enorme Zeitersparnis für die Verarbeiter.

Für Anschlüsse empfiehlt der Hersteller das passende Systemprodukt FRANKOLON Thix zur vliesarmierten Anschlussabdichtung. Eingestreute, auch farbige, Quarzsande und verschiedenfarbige Dekorchips von Franken-Systems runden die Produktpalette nach oben ab. Quarzsande dienen zum Einstellen einer rutschhemmenden und gleichzeitig dekorativen Oberfläche, während sich mit Dekorchips die verschiedensten ansprechenden Oberflächeneffekte erzielen lassen.

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Vergessene Maschinen

Die rasende Raupe

Die Vickers-Planierraupe - Mit ungewöhnlichen Ideen wollten englische Konstrukteure in den 1950ern neue Maßstäbe bei Planierraupen setzen

Ausgeklügelte Federung, Gummiringe an den Umlenk- und Laufrollen, geschmierte Kettenbuchsen, bessere Fahrersicht – bewunderswert, was für schlaue Gedanken sich die Konstrukteure damals machten!

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.