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Bohnenkamp mit zusätzlicher Lagerkapazität

Bohnenkamp mit zusätzlicher Lagerkapazität
Mit dem Sortimentsausbau in den Bereichen Landwirtschaft, Erdbewegung, LKW und Kleinreifen geht auch das räumliche Wachstum der Bohnenkamp Unternehmensgruppe am Hauptsitz Osnabrück voran. Sechs Jahre nach Eröffnung des neuen Logistikzentrums an der Dieselstraße nimmt Bohnenkamp im Mai die bereits fünfte logistische Erweiterung „Nelos 5“ in Betrieb.

Eine zweigeschossige Halle bietet ab sofort 12.220 qm zusätzlichen Lagerplatz für über 10.000 Reifen und entspricht den Anforderungen modernster Lagerlogistik. Hierzu Thomas Kettler, Leiter Logistik bei der Bohnenkamp AG: „Die große Sortimentsbreite und die hohe Verfügbarkeit stellen immense Anforderungen an die Lagerkapazitäten und die Logistik. Mit der aktuellen Erweiterung können wir nun alle Reifen sowie die Radmontage an einem Standort bündeln und so die Prozesse weiter beschleunigen.“ Dabei steht neben der Fläche besonders die technische Ausstattung der Ladefläche im Mittelpunkt. “Unser Lagerverwaltungssystem ist EDV-gestützt, daher müssen unsere Mitarbeiter jederzeit und an jedem Punkt der Hallen eine sichere Verbindung zu unserem Netzwerk haben. Hierfür haben wir in Nelos 5 über 30.000 m Kabel verlegt, alleine 5.000 m davon sind EDV-Kabel,“ beschreibt Thomas Kettler die Ausstattung der neuen, zweistöckigen Lagerfläche.

Zukünftig sollen im Obergeschoss 7.000 Reifen mit Durchmessern zwischen 1,40 m und 2,10 m eingelagert werden, die mit einem Vertikalförderer aus dem Hause SSI nach oben befördert werden. Im Untergeschoss finden 1.000 Gestelle mit kleineren Reifen bis 1,35 m Durchmesser Platz in der einen Hälfte der Halle, in der anderen Hälfte findet die Radmontage ihren neuen Standort.

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Baustelle des Monats: Der neue Flughafen Istanbul

Teamwork für hohe Qualität

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Deutsches Straßenbau-Know-how schafft eine gute Grundlage für den Bau des weltgrößten Flughafens in Istanbul

Der neue Flughafen Istanbul gehört zu einer Reihe von Mega-Projekten, die in der Türkei zum 100. Jahrestag der Staatsgründung beschlossen und bis zum Jahr 2023 nach und nach umgesetzt werden. Noch wird eifrig gebaut. Doch schon im Herbst dieses Jahres soll der neue Airport in Betrieb gehen und bereits in der ersten Phase den europäischen Platzhirsch London-Heathrow überholen. Bis Ende 2018 sollen drei Landebahnen betriebsbereit sein, im dazugehörigen Terminal ist die Abfertigung von 90 Millionen Passagieren im Jahr vorgesehen. Nach der vierten Ausbauphase 2018 soll mit einer Kapazität von bis zu 200 Mio. Passagieren pro Jahr und sechs Start- und Landebahnen alles bisher da gewesene in den Schatten gestellt werden. Für den Bau der Straßen auf und rund um den Flughafen setzen die Bauunternehmen auf eine Wirtgen Group Flotte, die aus über 50 Maschinen und Anlagen besteht.

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ATLAS: Zweiwegebagger 1604 ZW

Kraft und Standfestigkeit in schwierigsten Gleisstellen

Der 22 t-Bagger 1604 ZW hat mit seinem 115 kW/157 PS starken Tier 4 Final-Motor und seiner AWE4-Hydraulik die Kraft und Standfestigkeit, bis zu 15 t Gewicht zu heben und zu bewegen. (Bild: Atlas)

Atlas Zweiwegebagger, wie das Modell 1604 ZW, sind speziell für die Schiene entwickelt und vereinen perfekte Mobilbaggertechnik und modernstes Know-how für die Schiene. Das garantiert Höchstleistung auch in schwierigsten Gleisstellen. Als einziger Anbieter weltweit bietet Atlas das Computergesteuerte Anpressdruck-Regelsystem (CARSY). Die Bagger sind vielseitig einsetzbar, von Böschungsarbeiten bis hin zur Modernisierung von Gleisanlagen.

Es sieht spielerisch leicht aus, wenn der Atlas 1604 ZW ein Gleisjoch aushebt und neben der Bahnstrecke platziert. Der 22 t-Bagger hat mit seinem 115 kW/157 PS starken Tier 4 Final-Motor und seiner AWE4-Hydraulik die Kraft und Standfestigkeit, bis zu 15 t Gewicht zu heben und zu bewegen. Der TIER 4 Final-Motor des Atlas 1604 ZW ist mit einem Dieselpartikelfilter mit passiver, kontinuierlicher Regeneration ausgerüstet. Das sorgt für minimale Schadstoffemissionen. Der gekapselte Motor hat einen Schallpegel von 97 dB außen und 71 dB in der Kabine. Sich neben dem Bagger stehend oder in der Kabine zu unterhalten, ist kein Problem. Sicherheit spielt bei der Hydraulikanlage eine wichtige Rolle. So verfügt zum Beispiel das AWE 4-Hydrauliksystem des 1604 ZW über eine Primär- und eine Sekundärabsicherung gegen Überlast und über Rohrbruchsicherungen in Kreislaufsystem und Stielzylinder. Der Unterwagen mit zwei Planetenachsen wird vollhydraulisch angetrieben, wobei Straßen-, Gelände- und Kriechgang stufenlos aus der Kabine geschaltet werden. Der 1604 ZW ist äußerst vielseitig einsetzbar. Er kann mit 16 verschiedenen Arbeitswerkzeugen wie Schlegelmähwerk, Vibrationsbär, Hydraulikhammer, Kleinstopfgerät u. a. arbeiten. Die Arbeitswerkzeuge sind aus der Kabine über ein Potentiometer einstellbar.

Flotter Wechsel von Straße auf Schiene

Für den Schienenbetrieb beträgt die Spurweite 1.435 mm. Der Atlas 1604 ZW ist mit einem patentierten computergesteuerten Anpressdruck-Regelsystem ausgerüstet. In Abhängigkeit vom vorgewählten Betriebszustand und von der Stellung des Auslegesystems werden die einzelnen Spurradzylinder elektronisch gesteuert und dies bei getrennt schaltbaren vorderen und hinteren Spurachsen, die so das Ein- und Ausgleisen leichter machen und den Reifenverschleiß erheblich reduzieren. Flott wechselt der Atlas von Fahrbahn auf Schiene; nicht nur auf der Straße und auf ebenem Untergrund, sondern auch auf Feldwegen oder freier Strecke. Um weiter reichen zu können, ist dieser Atlas Zweiwegebagger mit einem Sonderausleger von 3.700 mm – statt 3.300 mm – ausgerüstet. Selbstverständlich gehört die Schwenkbegrenzung, die über einen elektronischen Drehwinkelgeber stufenlos einstellbar funktioniert, zur Standardausrüstung.

Beste Übersicht in der Zentrale

Die neue Doppelkabine ist die Zentrale des 1604 ZW. Sieben starke LED-Leuchten tauchen die Arbeitsumgebung in hellstes Licht. Gut sichtbar, auch bei Sonneneinstrahlung, sind die Daten auf den verschiedenen Displays zur Steuerung des Baggers. Zudem ist die Kabine mit Wärmeschutzglas ausgerüstet. Die Frontscheibe kann geöffnet und unters Dach geschoben werden, Heizung und Klimaanlage sind eingebaut. Für optimale Ergonomie kann der Fahrer Lenksäule und Komfortsitz getrennt von den Bedienkonsolen einstellen. Sicherheit gibt auch der gut sichtbare Farbmonitor der Rückfahrkamera. Ein weiteres Detail der durchdachten Kabinenkonstruktion: Die Scheibenwischer sind unten außerhalb des Sichtfeldes montiert; dadurch wird der Blick aufs Arbeitsfeld nicht behindert.

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Kommentar

Rosinenpickerei

Rosinenpickerei

Seit nunmehr acht Jahren boomt die Baubranche, sodass investitionsfreudige Städte und Gemeinden zunehmend auf das Problem stoßen, keine Baufirmen und Handwerksbetriebe für öffentliche Aufträge finden zu können. Die einst geschätzte Erlösquelle ist bei vielen Baubetrieben zur unliebsamen Aufgabe geworden. Aktuelle Auswertungen von Building Radar – einer Suchmaschine für Bauprojekte – bestätigen diese Entwicklung: So konnten 25,9 % der öffentlichen Bauausschreibungen seit dem Jahr 2014 nicht vergeben werden und mussten dadurch zurückgezogen werden. Die Misere der Öffentlichen Hand trifft auf das Luxusproblem der Bauausführenden, sich nur auf die leckeren Stückchen des Auftragskuchens stürzen zu können: Viele Firmen können sich heute gewissermaßen aussuchen, wo sie ihr Geld verdienen und derzeit sind die Gewinnmargen bei privatwirtschaftlichen Bauvorhaben einfach höher.

Mensch, waren das düstere Zeiten! Schon wenige Jahre nach den Freudentänzen auf der Mauer begann im wiedervereinigten Deutschland eine Baurezession, die ein ganzes Jahrzehnt andauern sollte. Die lange Talfahrt der Branche hat Opfer gefordert: mit Konzernen wie Philipp Holzmann oder Walter Bau gingen bedeutende Schwergewichte komplett unter. Weitere Bauriesen wie Hochtief sind dank laxem Schutz vor Übernahmen heute mehrheitlich in ausländischen Händen. Andere wiederum mussten sich neu aufstellen, um in die Rentabilitätsspur zurückzufinden. So hat sich Bilfinger Berger als die einstige Nummer drei der größten deutschen Flagschiffe von seinem Bau- und Immobiliengeschäft getrennt und ist dadurch zum reinen Dienstleister für die Industrie verkommen. Ein deutsches Bauunternehmen von Rang und Namen gibt es auf der europäischen Bühne seit dem Höhepunkt der Pleitewelle nicht mehr.

Heute ist die hiesige Baubranche praktisch nur noch von Mittelständlern und kleinen Firmen besetzt, und auch sie haben einen langen Leidensweg hinter sich. Auf ein überlebensfähiges Maß geschrumpft, unterboten sich die Baufirmen bei Ausschreibungen gegenseitig, um Aufträge an Land zu ziehen. Billigtrupps aus Osteuropa, die nicht an Tarifverträge gebunden sind und den gesetzlichen Mindestlohn  nicht beachten müssen, verschärfen den Konkurrenzkampf am Bau zusätzlich. Auch wenn letztere heute immer noch die Rahmenbedingungen auf innerdeutschen Baustellen verwässern, treten gerade in den Ballungsräumen Schwierigkeiten einer ganz anderer Art auf. Seit nunmehr acht Jahren boomt die einst angeschlagene Branche, sodass investitionsfreudige Städte und Gemeinden zunehmend auf das Problem stoßen, keine Baufirmen und Handwerksbetriebe für öffentliche Aufträge finden zu können. Die von der Branche einst geschätzte Erlösquelle ist bei vielen Baubetrieben zur unliebsamen Aufgabe geworden.

Aktuelle Auswertungen von Building Radar – einer Suchmaschine für Bauprojekte – bestätigen diese Entwicklung: So konnten 25,9 % der öffentlichen Bauausschreibungen seit dem Jahr 2014 nicht vergeben werden und mussten dadurch zurückgezogen werden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Bei vielen Bauunternehmen sind die Auftragsbücher voll und die Kapazitätsgrenzen erreicht. Die Misere der Öffentlichen Hand trifft auf das Luxusproblem der Bauausführenden, sich nur auf die leckeren Stückchen des Auftragskuchens stürzen zu können: Viele Firmen können sich heute gewissermaßen aussuchen, wo sie ihr Geld verdienen und derzeit sind die Gewinnmargen bei privatwirtschaftlichen Bauvorhaben einfach höher. Den Baubetrieben ist dabei kein Vorwurf zu machen – das nennt man Marktwirtschaft. Zudem fehlt es vorne und hinten an Personal, um auch die weniger attraktiven öffentlichen Bauvorhaben mittragen zu können. Die Bauwirtschaft ist vom Fachkräftemangel betroffen und hier rächen sich die Fehler der Vergangenheit. Wenn man einem systematischen, über zwei Jahrzehnte andauernden Kapazitätsabbau nichts entgegensetzen kann, dann darf man sich über das momentane Personaldilemma nicht wundern. Mitte der 90er Jahre hatte das Bauhauptgewerbe noch über 1,4 Mio. Beschäftigte. Danach ging es nur noch bergab, bis 2009 mit etwas über 700.000 Beschäftigten die Talsohle erreicht wurde. Erst mit dem Bauboom der letzten 8 Jahre drehte sich das Bild, sodass die Branche heute über 800.000 Arbeitnehmer in ihren Reihen zählt.

Mit der Bürokratie steht ein weiterer Bremsklotz im Weg: Gerade kleinere Unternehmen schrecken vor der Komplexität der Auftragsvergabe zurück. Es muss sich also einiges ändern, damit öffentliche Anfragen nicht im Sande verlaufen. Eine Lockerung des Vergaberechts wie zu Zeiten der Finanzkrise, frühzeitiges Ausschreiben der Projekte weit vor der Bausaison, die Berücksichtigung von aktuell üblichen langen Wartezeiten und eine auf realistischen Marktzahlen begründete Kalkulation der Projekte sind Möglichkeiten, Bauauschreibungen nicht ins Leere laufen zu lassen.

Autor: Paul Deder

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Stanley: SDS-plus Akku-Kombihammer sowie Akku-Nass-/Trockensauger

18,0-Volt-Akku-Sortiment erhält neue Werkzeuge

Er bohrt und meißelt wie ein Profi, und ist dabei kompakt, leicht und langlebig: der 18,0 Volt SDS-plus Akku-Bohrhammer FMCD900M2S von Stanley FATMAX. (Bild: Stanley)

Stanley erweitert das FATMAX 18,0-Volt-Akkusystem um einen SDS-plus Akku-Kombihammer und einen robusten Akku-Nass-/Trockensauger für den Einsatz zu Hause, in der Werkstatt oder auf Montage. Der Kombihammer ist wahlweise mit oder ohne Akkus und Ladegerät erhältlich; der Nass-/Trockensauger wird ohne Akkus geliefert und eignet sich somit als praktische und preisgünstige Ergänzung zu bereits vorhandenen Werkzeugen aus dem Stanley FATMAX 18,0-Volt-Akkusystem. Das 18,0-Volt-Sortiment von Stanley FATMAX umfasst derzeit 18 Akkuwerkzeuge, die alle mit den gleichen Akkus betrieben werden können, und es wird ständig erweitert.

Als kompakter Allrounder ist der 18,0-Volt-Akku-Kombihammer FMCD900M2S konzipiert. Er eignet sich zum Schlagbohren von Befestigungslöchern bis 20 mm Durchmesser in Beton, Ziegel und Mauerwerk, und kann dank seiner verhältnismäßig leichten 2,8 kg auch überkopf eingesetzt werden. Dank Drehstopp eignet er sich aber ebenso gut für leichte Meißelarbeiten in Putz und Fliesen. Und wer Holz oder Metall bohren möchte, kann dies in der Bohrfunktion mithilfe eines über Adapter einsetzbaren 13 mm Bohrfutters erledigen. Egal welche Einstellung gewählt wird – immer sorgt der kohlebürstenlose („Brushless“) Motor für einen guten Arbeitsfortschritt. Und bei aktivierter Schlagfunktion trägt das optimal auf den Motor abgestimmte pneumatische Hammerwerk zu einer sehr guten Bohrleistung in harten Materialien bei. Die bürstenlose Motortechnologie gewährleistet außerdem eine lange Motor-Lebensdauer. Gleichzeitig erleichtern die kompakte, leichte Bauweise und das ergonomische Design mit großflächiger Gummierung die Arbeit mit der Maschine, ebenso wie das vibrationsreduzierende Inline-Design. Ein verstellbarer Zweithandgriff mit Tiefenanschlag, ein LED-Arbeitslicht, die Akkuladezustandsanzeige im Gehäusegriff, zwei Akkus mit 4,0 Ah Kapazität und eine Werkzeugtasche komplettieren die Ausstattung.

Die qualitativ hochwertige Verarbeitung und das profigerechte Design erlauben anspruchsvolle und harte Einsätze; dennoch ist die Maschine preislich im Semi-Profi-Bereich angesiedelt und sowohl für Handwerker als auch für ambitionierte Heimwerker attraktiv. Das gilt insbesondere für die preisoptimierte Basisversion FMCD900B, die ohne Akkus und Ladegerät geliefert wird und mit allen Akkus des Stanley FATMAX 18,0-Volt-Akkusystems kompatibel ist.

Wo gebohrt und gemeißelt wird, entsteht viel Staub. Und damit wird der neue 18,0-Volt Akku-Nass-/Trockensauger FMC795B ebenso spielend fertig wie mit anderem trockenen und nassen Schmutz. Auch überschüssiges Wasser, das beispielsweise bei der Sanitärinstallation oft auf dem Boden landet, ist kein Problem. Mit 28 Minuten Laufzeit pro Akkuladung und einer Saugleistung von 990 l/min ist der Sauger für die typischen Ansprüche beim Reinigen von Werkstätten, Fahrzeugen und Sanitärbereichen bestens gerüstet.

Besonders positiv bewerten Testanwender den flexiblen, 2,4 m langen Gummischlauch, der dem Nass-/Trockensauger eine großzügige Reichweite verleiht. Ebenfalls praktisch ist die Gebläsefunktion, mit deren Hilfe schlecht erreichbare Stellen gereinigt und feuchte Böden getrocknet werden können. Die mitgelieferte Flächen- und die Fugendüse werden direkt am bzw. im Gehäuse aufbewahrt. Und der 7,5 l große Tank für trockenen Schmutz und Wasser lässt sich dank der Schnellverschlüsse unkompliziert leeren.

Auch der Nass-/Trockensauger FMC795B ist Teil des 18,0-Volt-Sortiments von Stanley FATMAX, kann also mit bereits vorhandenen 18,0-Volt-Akkus des Systems betrieben werden. Er ist ausschließlich in einer preisoptimierten Version ohne Akkus und Ladegerät erhältlich.

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Schöck: Trittschalldämmelement Tronsole Typ T

Tragfähigkeit um 20 % erhöht

20 % mehr Tragfähigkeit für Decken ab 180 mm Dicke: das weiterentwickelte Trittschallelement Tronsole Typ T. (Bild: Schöck)

Mit der neuen DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ werden die Anforderungen an den Trittschallschutz bei Treppen verschärft. Die Tronsole Typ T des Bauprodukteherstellers Schöck erfüllt diese Anforderungen. Im Zuge einer Weiterentwicklung des Produkts konnte die Tragfähigkeit für Decken ab 180 mm Dicke um 20 % erhöht werden. Das Herzstück der Tronsole Typ T, das Elastomerlager Elodur, verbindet dabei sehr gute Schalldämmung mit hoher Tragfähigkeit bei geringer Einfederung

Die Tronsole Typ T ermöglicht den Anschluss Treppenlauf an Podest oder an Decke mit einer geraden Fuge. Diese Art des Anschlusses bietet für den Architekten besondere Gestaltungsmöglichkeiten. Im Treppenhaus wird der Typ T durch die Fugenplatte Tronsole Typ L zum technisch sicheren System ergänzt. Die so entkoppelten Treppenläufe halten die Schallschutzstufe III nach VDI 4100 bzw. DEGA Klasse B ein. Die Schallmessungen erfolgten nach DIN 7396, sodass der Nachweis nach neuer DIN 4109 möglich ist. Das Produkt besitzt umlaufende Brandschutzbänder und erreicht standardmäßig die Brandschutzklasse R90. Die Schöck Tronsole Typ T hat eine bauaufsichtliche Zulassung.

Vielfältige Verarbeitung möglich

Im Ortbeton kann Tronsole Typ T als verlorene Schalung verwendet werden. Zudem wurde eine weitere Variante entwickelt, mit der der Treppenlauf in negativer Fertigung hergestellt werden kann. Eigens dafür entworfene Einlegeteile für die Konsolen sorgen dafür, dass Luftblasen zwischen Beton und Konsolauflager aufsteigen können, egal in welcher Position sich die Tronsole beim Betonieren befindet.

Klug vorausplanen

Architekten und Tragwerksplaner sollten beachten, dass im August 2017 die neue Norm DIN 4109 in die Muster-Verwaltungsvorschrift Technischer Baubestimmungen (MVV TB) aufgenommen wurde und seitdem für die Einführung in den einzelnen Bundesländern bereitsteht. Sobald die Norm in einem Bundesland eingeführt ist, sind die dort verankerten Anforderungen bindend und gelten als Minimum der Regel der Technik bei der Bauabnahme. Daher sollte jetzt nach der neuen DIN 4109 geplant werden. In diesem Zuge wurde auch das Produktprogramm bereinigt. Die „alte“ Tronsole Typ T, bei der die Bewehrungsstäbe noch durchlaufen, erreicht nach neuer DIN 4109 die Mindestanforderungen nicht mehr. Daher wurde sie zum Januar 2018 vom Markt genommen und durch die weiterentwickelte, neue Tronsole Typ T ersetzt.

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Schwergewichtiger Plattmacher

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Gigantomanie sorgt bei Baumaschinen für höhere Produktivität, erweist sich aber bei häufig wechselnden Einsatzprofilen hinsichtlich der angestrebten Vielseitigkeit als unpraktisch.

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Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.