Messe-Dossier

bauma 2019

bauma 2019 (angezeigt bis Montag, 20. Mai 2019 12:00:00)

Vom 8. bis zum 14. April 2019 öffnet die bauma in München zum 32. Mal ihre Tore. Eine Veranstaltung der Superlative, denn die zu erwartende Besucherzahl könnte locker eine Großstadt füllen – rund 600.000 Gäste aus über 200 Ländern werden in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet. Auf einem riesigen 605.000 m² großen Areal werden 3.400 Aussteller Neues und Bewährtes aus der Welt der Baumaschinen, Baugeräte, Baustelleneinrichtung und Nutzfahrzeuge präsentieren. In unserer Special informieren wir schon jetzt über Messeneuheiten und bewährte Produkte der Aussteller, die in München dem Fachpublikum gezeigt werden.

Weiterlesen

MaGaZiN

Atlas Copco schließt 2018 weltweit mit Rekorden ab

Atlas Copco
Der schwedische Industriekonzern Atlas Copco hat seinen Umsatz 2018 um 11 % auf weltweit 95,4 Mrd. Schwedische Kronen (SEK) gesteigert, das sind umgerechnet 9 Mrd. Euro. Die Auftragseingänge summierten sich auf 97 Mrd. SEK - ein Plus von 8 % gegenüber dem Vorjahr (2017: 90 Mrd. SEK). Der Betriebsgewinn stieg von 18,7 auf 21,2 Mrd. SEK (+ 13 %), der Gewinn vor Steuern legte um 18 % auf 20,8 Mrd. SEK zu. Damit betrug die Gewinnmarge 21,9 % vom Erlös.

Atlas Copco fertigt und vertreibt Kompressoren, Druckluft- und Vakuumtechnik, Ausrüstungen für die Energietechnik sowie Industriewerkzeuge und Montagesysteme. Zum Jahresende 2018 beschäftigte der Konzern in den fortgeführten Geschäftsbereichen weltweit knapp 37.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, etwa 2.200 mehr als Ende 2017. In Deutschland waren für Atlas Copco Ende 2018 unter dem Dach zweier Holdings 3.290 Menschen tätig, darunter etwa 120 Auszubildende.

Gaskompressoren boomen, großes Service-Wachstum in Europa

Herausragend lief es 2018 im größten Konzernbereich Kompressortechnik. Der Bereich schloss mit einem Rekordumsatz von 44 Mrd. SEK ab (+ 13 % gegenüber 2017). Die erhaltenen Aufträge stiegen um 12 % auf 45,6 Mrd. SEK. Sehr hoch war die Nachfrage nach Gas- und Prozesskompressoren; auch das Geschäft mit klassischen Industriekompressoren entwickelte sich in vielen Regionen weltweit überproportional. Beim Service verzeichnet Atlas Copco nachhaltiges Wachstum, mit der stärksten Entwicklung in Europa. Die Einführung einer neuen Generation öleingespritzter Schraubenkompressoren im vierten Quartal, die laut Hersteller sehr kompakt sowie deutlich energieeffizienter sind als vergleichbare Maschinen auf dem Markt, soll das Geschäft 2019 weiter ankurbeln.

In der Vakuumtechnik erlöste Atlas Copco 22 Mrd. SEK, nach 19,5 Mrd. SEK im Vorjahr. Die Nachfrage nach Vakuumpumpen schwächte sich zuletzt aber ab. Vor allem die Halbleiterindustrie und Hersteller von Flachbildschirmen hielten sich mit Investitionen zurück, etwa in Südkorea, Nordamerika und Europa. Dadurch lagen die Auftragseingänge aufs Jahr gesehen um etwa 2 % unter dem Vorjahr (21,5 Mrd. SEK nach 21,9 Mrd. SEK 2017).

Automobilindustrie schiebt Investitionen auf

Mit Industriewerkzeugen und Montagelösungen, wie Schraubsystemen, Klebe- und Dosier- oder Stanzniettechnik, erlöste Atlas Copco 2018 knapp 18 Mrd. SEK. Das waren rund 9 % mehr als 2017. Die Nachfrage aus der allgemeinen Industrie legte weltweit in allen Regionen zu und wurde speziell von Aufträgen aus dem Offroadbereich, der Luftfahrt- und Elektronikindustrie getrieben. Dagegen setzte Atlas Copco mit der Automobilindustrie etwa gleich viel um wie im Vorjahr. Dabei war die Entwicklung rund um den Globus unterschiedlich: Die Automobilhersteller (OEM) rüsteten ihre Werke in Asien und Nordamerika deutlich auf, hielten sich in Europa und Südamerika aber gegenüber dem Vorjahr zurück. Viele OEMs hätten geplante Investitionen aufgeschoben, stellte Atlas Copco fest.

Fahrbare Kompressoren und Stromerzeuger im Vermietgeschäft gefragt

Atlas Copcos Umsatz mit Ausrüstungen für die Energieerzeugung erholte sich 2018 weiter. Der vor einem Jahr neu strukturierte Konzernbereich Energietechnik ("Power Technique") setzte in den fortgeführten Geschäften 12 Mrd. SEK um und damit 7 % mehr als 2017. Dieser Konzernbereich bietet fahrbare Kompressoren, Stromerzeuger, Lichtmasten, Pumpen sowie handgeführte Abbruchwerkzeuge an. Vor allem das Vermietgeschäft boomte. Schwerpunkte des Wachstums waren die USA und Südamerika, während sich Europa flacher entwickelte und in Asien Rückgänge zu verzeichnen waren. Die Auftragseingänge legten weltweit jedoch zweistellig zu auf 12,5 Mrd. SEK (+ 11 %). Der Konzernbereich brachte 2018 einen neuen, fahrbaren Kompressor für das Vermietgeschäft auf den Markt. Der Kompressor arbeitet sehr effizient und senkt mit seinem emissionsarmen Motor den Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub auf nahe null.

Mehr zum Thema MaGaZiN

Baustelle des Monats: Das Historische Archiv der Stadt Köln

Wohltemperierter „Tresor“

bpz0119BaustelleDesMonats1

Modifizierte Doppelwände stellen beim neuen Kölner Archiv ideale Raumklimabedingungen sicher

Am 3. März 2009 stürzte der Gebäudekomplex des Kölner Stadtarchivs ein, wodurch 30 Regalkilometer Archivmaterialien schwer beschädigt wurden. Nach der Bergung der Bestände ist ihr Wiederaufbau nicht die einzige gigantische Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Auch der Neubau eines geeigneten Ersatzgebäudes ist eine große Aufgabe. Am Eifelwall errichtet die Stadt Köln seit 2017 Europas modernstes kommunales Archiv, in dem das Historische Archiv der Stadt Köln und das Rheinische Bildarchiv ihren neuen Platz finden. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, erhält das Gebäude – nach Baufertigstellung unsichtbare – technische Finessen.

Mehr zum Thema Baustelle des Monats

Hägele: Cleanfix Umschaltventilatoren

Überhitzung von Baumaschinen vermeiden

Die Cleanfix-Umschaltventilatoren verfügen über eine automatische Kühlerreinigung und tragen zu einer optimalen Kühlung und verlängerten Lebensdauer der Maschine bei. (Bild: Hägele)

Bagger, Radlader oder Brecher arbeiten unter härtesten Bedingungen. Für die Kühlsysteme der Motoren sind Staub und Schmutz eine große Herausforderung. Ein verschmutzter Kühler führt oft zu einer Überhitzung von Motor, Getriebe und Hydraulik. Die Maschinenbetreiber sehen sich mit häufigen und teuren Ausfallzeiten durch Reparaturen, Wartung und Reinigung, sowie höherem Kraftstoffverbrauch und einer reduzierten Leistung der Klimaanlage konfrontiert. Um Überhitzung zu vermeiden und die Effizienz des Motors zu steigern, werden immer häufiger die Cleanfix Umschaltventilatoren der Hägele GmbH in Maschinen wie Brecher, Zerkleinerer und Siebanlagen eingesetzt.

Cleanfix Umschaltventilatoren stellen eine sehr gute Kühlsystemreinigungslösung für Arbeitseinsätze dar, bei denen Staub- und Schmutzpartikel die Kühlsysteme verstopfen und zur Überhitzung des Motors führen. Besonders effektiv ist Cleanfix für Anwendungen in der Steinverarbeitung und im Recycling, sowie in allen weiteren Bereichen in denen Maschinen in staubigen Umgebungen eingesetzt werden. Die Cleanfix-Umschaltventilatoren verfügen über eine automatische Kühlerreinigung und tragen zu einer optimalen Kühlung und verlängerten Lebensdauer der Maschine bei. Ein sauberer Kühler bedeutet reduzierte Wartung, weniger Ausfallzeiten und erhöht somit die Profitabilität des Betriebs. Darüber hinaus ermöglicht das Cleanfix-System erhebliche Kraftstoffeinsparungen. Die Cleanfix- Ventilatoren sind intelligent. Nicht nur, dass sie den Luftstrom umkehren, um den Kühler kräftig zu reinigen, sondern auch der Flügelwinkel passt sich automatisch dem Kühlbedarf des Motors an, so dass Kühlung und Luftströmung optimiert werden, um Kraftstoff zu sparen.

Mehr zum Thema Baumaschinentechnik

Trend

Altreifen: Von der Straße in den Asphalt

Reifen für den Asphalt

Alle Jahre wieder müssen die alten, abgefahrenen Pneus durch neue ersetzt werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe einzuhalten. Das lässt einen riesigen Gummiberg anwachsen: Pro Jahr fallen allein in Deutschland etwa 570.000 t Altreifen an, europaweit sind es über 3,5 Mio. t. Doch eine stoffliche Verwertung gibt den Reifen eine zweite Chance. Ein gutes Beispiel dafür ist die Verwendung des Reifengummis als Zusatz für den Straßenasphalt. Zu Granulat geschreddert kann das Gummi zur Modifizierung von Bitumen eingesetzt werden.

Die Autobesitzer kennen das Problem: alle Jahre wieder müssen die alten, abgefahrenen Pneus durch neue ersetzt werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe einzuhalten. Das lässt einen riesigen Gummiberg anwachsen: Pro Jahr fallen allein in Deutschland etwa 570.000 t Altreifen an, europaweit sind es über 3,5 Mio. t. Weil die Altreifen nicht verrotten, sind sie eine Gefahr für die Umwelt und dürfen daher seit 2006 nicht mehr deponiert werden. Doch was tun mit dem schwarzen Rund?

Weil die Wiederaufbereitung zu runderneuerten Reifen auf immer weniger Nachfrage stößt, ist die Verbrennung der alten Schlappen in Mode gekommen. Die energetische Verwertung ist nicht uninteressant, denn der hohe Wärmewert macht die Pneus zu einem Alternativbrennstoff für Industrien mit energieintensiven Prozessen. Die Altreifen enthalten bis zu 50 % mehr Energie als Kohle und sind zudem billig zu haben. Trotzdem ist der in den Altreifen enthaltene Rohstoff viel zu schade zum simplen Abfackeln.

Auch die stoffliche Verwertung gibt den Reifen eine zweite Chance. Ein gutes Beispiel dafür ist die Verwendung des Reifengummis als Zusatz für den Straßenasphalt. Zu Granulat geschreddert kann das Gummi zur Modifizierung von Bitumen eingesetzt werden. In den USA nutzt man gummihaltige Asphaltmischungen bereits seit vielen Jahrzehnten – mit Erfolg. Langzeitstudien haben dort eine deutliche Verbesserung der Langlebigkeit bewiesen. Ein Ansatz, bei dem die öffentliche Hand hellhörig werden sollte – fordert sie doch unentwegt hohe Qualität und Robustheit der Straßen. Könnten durch Bitumen-Gummigemisch Risse und Spurrinnen vermieden werden, dann ginge es um die Einsparung von Instandhaltungskosten. Dem Ziel des kostengünstigen Straßenbaus würde die Republik einen Schritt näher kommen.

Doch die „gummierten“ Straßenbeläge können noch mehr: So lassen sich dadurch auch Abrollgeräusche um bis zu 5 dB reduzieren. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass bereits ein Rückgang des Lärms um 3 dB wie eine Halbierung des Verkehrsaufkommens empfunden wird. Einer der Anbieter, der diese Technologie im Straßenbau vorantreibt, ist Evonik. Mit dem Prozessadditiv VESTENAMER ermöglicht das Spezialchemieunternehmen, Gummimehl aus Altreifen zu einem gummihaltigen Asphalt zu verarbeiten. Der wiedergewonnene Werkstoff wird Straßenbaubitumen oder Straßenbauasphalten beigemischt, um die Dauerhaftigkeit von Straßenbelägen zu verlängern. Auch die Ökobilanz der Technologie stimmt: Laut einer Studie des Prüfinstituts ifeu aus Heidelberg werden bei der Wiederverwertung pro Tonne eingesetztem Gummimehl rund 2,7 t  Kohlendioxid eingespart, die sonst bei der Verbrennung entstehen würden.

Im Rahmen einer Versuchsstrecke in Paderborn wurde in 2012 auf der Detmolder Straße der Straßenbelag erneuert. Die Erstellung der neuen Mischgutrezeptur erfolgte unter Verwendung von Gummimehl und VESTENAMER. Je 100 m Fahrbahn wurden so 80 Altreifen zu einer elastomermodifizierten Straßendecke verarbeitet. Im Frühjahr 2013 wurden gummimodifizierte Bitumen und Asphaltarten durch die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen in das deutsche Regelwerk für Straßenbau aufgenommen.

Autor: Paul Deder

Mehr zum Thema Trend

Engcon: Hydraulikkupplung EC-Oil 80 für Bagger bis 40

Große Hydraulikwerkzeuge automatisch verbinden

Die Hydraulikkupplung EC-Oil 80 ist kompatibel mit den Engcon-Schnellwechslern der Größen QS45 bis QS80 und wird standardmäßig kostenlos mitgeliefert, wenn der Kunde gleichzeitig einen Engcon-Tiltrotator, einen Q-Safe-Schnellwechsler sowie die DC2-Steuerung bestellt. (Bild: Engcon)

Engcon wird in diesem Jahr die automatische Hydraulikkupplung EC-Oil 80 auf den Markt bringen, die mit dem QS80-Schnellwechsler für Bagger bis 40 t sowie für große und hohe Durchflüsse benötigende Hydraulikwerkzeuge geeignet ist. Begonnen mit der Erprobung des Prototyps EC-Oil 80 hat Engcon bereits im vergangenen Jahr. Jetzt ist das größte Modell von Engcons automatischen Hydraulikkupplungen serienreif und geht in diesem Frühjahr in die Serienproduktion. Das bedeutet, dass künftig auch der Bediener eines Baggers mit einem Eigengewicht von bis zu 40 t von der Kabine aus den Tiltrotator oder ein vollhydraulisches Werkzeug an- bzw. abkuppeln kann. Somit ist das manuelle Kuppeln von vibrierenden hydraulischen Schläuchen und Kupplungen Geschichte.

EC-Oil 80 ist kompatibel mit den Engcon-Schnellwechslern der Größen QS45 bis QS80 und wird standardmäßig kostenlos mitgeliefert, wenn der Kunde gleichzeitig einen Engcon-Tiltrotator, einen Q-Safe-Schnellwechsler sowie die DC2-Steuerung bestellt. Damit reagiert Engcon auf eine stetig steigende Nachfrage nach einer automatischen Hydraulikkupplung für größere Bagger. Denn ¾ Zoll große oder noch größere manuelle Hydraulikkupplungen sind äußerst schwer zu handhaben.

Der Q-Safe 80 ist der leistungsstärkste Schnellwechsler, den Engcon entwickelt hat. Er ist standardmäßig mit einem EC-Oil 70-Block und zwei ¾-Zoll-Kupplungen sowie einem elektrischen Kontakt und einer Zentralschmierung ausgestattet. Dies wird vielen Anforderungen gerecht und ermöglicht den automatischen Anschluss an die Tiltrotatoren von Engcon mit gleichwertigen EC-Oil-Anschlüssen.

Zusätzlich zu dieser Standardkonfiguration kann der Schnellwechsler Q-Safe 80 auch mit einem EC-Oil 80-Block mit zwei 1-Zoll-Kupplungen und einer ½-Zoll-Kupplung sowie zwei elektrischen Kontakten ausgestattet werden. Das ermöglicht dann hydraulische Durchflüsse von bis zu 250 l/min. Sollte noch mehr Durchfluss erforderlich sein, kann man den Block EC-Oil 70 durch einen zusätzlichen Block EC-Oil 80 ersetzen. Damit erreicht man einen Durchfluss von 300 l/min und es können große, leistungsstarke Hydraulikwerkzeuge angeschlossen werden.

Auch Engcons hydraulische Anbaugeräte, wie Verdichter, Palettengabel, Siebschaufel, Stein- und Sortiergreifer oder Kehrwalze, können werkseitig an EC Oil angepasst werden. Zudem bietet Engcon entsprechende Adapter an, dank denen der Kunde seine bereits vorhandenen Hydraulikwerkzeuge anschließen kann.

Mehr zum Thema Anbaugeräte

Sto: Dämmstoff StoTherm Resol

Effizienter Wärmeschutz bei schlankem Wandaufbau

Systemaufbau StoTherm Resol. (Bild: Sto SE & Co. KGaA)

Steht für die Wand nur wenig Platz bereit, muss der Dämmstoff besonders effizient sein, um ein normgerechtes Dämmniveau zu erreichen. Mit rund 0,021 W/mK erfüllt Phenolharz diese Vorgabe optimal. Als Teil des WDVS StoTherm Resol steht es in einem vielseitig gestaltbaren, zugelassenen System zur Verfügung, dass sich in Neubau und Sanierung bewährt.Geringer Dachüberstand oder Bebauung nahe der Grundstücksgrenze auf der einen Seite, Wohnflächenmaximierung auf der anderen: Gründe für einen möglichst schlanken Wandaufbau gibt es sowohl in der Sanierung als auch im Neubau. Um auch unter diesen Rahmenbedingungen ausreichenden Wärmeschutz sicherzustellen, ist ein besonders effizienter Dämmstoff zu wählen – wie Phenolharz: Mit einer Wärmeleitstufe von 021 dämmt es bis zu 40 % besser als EPS und nahezu doppelt so gut wie Standard-Mineralwolle – und kann im Umkehrschluss bei vergleichbarer Dämmleistung oft nur halb so dick ausgelegt werden. Das spart schnell 10 cm Wanddicke. Vorteilhaft ist die dünne Dämmung auch in den Laibungen, da so der lichte Abstand größer bleibt und somit der Lichteinfall nicht behindert wird.

Der Dämmstoff ist schwer entflammbar und schmilzt nicht, daher kann er ohne Brandriegel bis zur Hochhausgrenze eingesetzt werden. Die Platten gibt es in Dicken von 20 bis 200 mm. Bei StoTherm Resol ist Phenolharz Teil der Systemlösung. Das WDV-System kann auf nahezu allen mineralischen Wandbildnern eingesetzt werden und Unebenheiten bis zu 20 mm ausgleichen. Als Schlussbeschichtung eignen sich silikatische, organische und Siliconharzputze sowie Putze mit Lotus-Effect Technology. Außerdem können Flachverblender oder vorgefertigte Putzelemente (Sto-Ecoshapes) verwendet werden. Der schmale Wandquerschnitt und der daraus resultierende Flächengewinn macht die Fassadendämmung hoch wirtschaftlich - besonders in innerstädtischen Lagen.

Auf tragfähigen, klebegeeigneten Untergründen wird StoTherm Resol vollflächig oder mit der Punkt-Rand-Methode verklebt und verdübelt. Als Kleber kommen Sto-Turbofix oder mineralische Klebemörtel in Frage; zum Beispiel StoLevell Novo. Dieser Leichtmörtel dient hier auch als Unterputz. Wird er gemäß den Ausführungsbestimmungen der Zulassung (Z-33.43-1182) verwendet, können sogar Dehnungsfugen in den Außenwandflächen überbrückt werden (z.B. Fugen in den Außenwandflächen von Plattenbauten bei Verwendung von Dreischichtplatten, maximaler Fugenabstand 6,20 m).

Mehr zum Thema Dämmsysteme

Vergessene Maschinen

Mit der Wand durch den Boden

Mit der Wand durch den Boden

Spezielle Baumethoden erfordern spezialisierte Hersteller mit Knowhow für maßgeschneiderte Lösungen. Daran haben jedoch führende ‚Global Player‘ unter den Maschinenherstellern nur selten ernsthaftes Interesse.

Mehr Vergessene Maschinen

Über die bpz

Für die bpz ist die Praxis der Bauunternehmer relevant. Deshalb bietet sie Bauunternehmern im Hoch-, Tief-, Straßen- und GaLa-Bau sowie Baumaschinenhändlern wichtige Impulse von Experten, Anbietern und Kollegen, Praxiserfahrungen sowie Entscheidungshilfen für ihren Geschäftserfolg. Als Generalist berichtet die bpz ganzheitlich über effizientes Baustellenmanagement, den wirtschaftlichen Einsatz von Baumaschinen, -fahrzeugen und -geräten sowie die Potenziale moderner Baustoffe. Dieser ausgewogene Themenmix deckt die komplette berufliche Praxis von Entscheidern am Bau ab. Die Berichterstattung der bpz konzentriert sich auf das Wesentliche und trägt damit dem Informationsbedürfnis und den begrenzten zeitlichen Ressourcen der Zielgruppe gleichermaßen Rechnung. bpz hat das Ohr am Puls der Branche – exklusive Baustellenreportagen, Einsatzberichte, Systemvergleichsberichte, Trend- und Produktberichte sowie Interviews bieten Impulse zu den aktuellen Themen, beantworten Fragen und zeigen Lösungen auf.