zum Newsletter anmelden
 

Skid-Steer-Lader und kompakte Lader auf Gummiraupen bieten eine außerordentliche Aufgabenvielfalt

Kraftvolle Winzlinge

Komatsu Europe GmbH

Anschrift:
Hanomagstraße 9
30449 Hannover
Deutschland

In den USA, dem Heimatland dieser Gerätegattung, sind die antriebsgelenkten Kompaktlader, auch Skid-Steer-Lader genannt, seit über 60 Jahren eine beliebte Systemmaschine. Durch die schier unendlich breite Palette von Anbauausrüstungen können sowohl die Kompaktlader mit Radlaufwerk als auch ihre Brüder auf Gummiraupen für Bauarbeiten aller Art eingesetzt werden. An deutschen Grenzen endete jedoch der Siegeszug dieser Allrounder – ihre Vorzüge und spezifischen Einsatzmerkmale werden hierzulande scheinbar nicht gebührend berücksichtigt. Dabei können die wendigen Kraftpakete gerade auf engen Baustellen andere Baumaschinen komplett ersetzen.

Einer der Gründe, wieso sich die Laderzwerge auf heimischen Baustellen selbst ein halbes Jahrhundert nach ihrer Premiere noch nicht durchgesetzt haben, ist die große Konkurrenz an knick- und allradgelenkten Kleinladern im Land. Noch in den 1960er- und 1970er-Jahren setzte sich in Deutschland die Knicklenkung bei kleineren Radladern durch, sodass zahlreiche Hersteller sehr früh entsprechende Modelle in ihr Sortiment aufgenommen haben und seitdem stetig weiterentwickeln.

Dabei haben die Kompaktlader durchaus Vorteile gegenüber anderen Kleinladern. Weil ihre Räder starr montiert sind, erfolgen die Richtungswechsel durch die sogenannte Panzerlenkung: Die seitlichen Radpaareoder Raupenbänder rotieren gegenläufig und sorgen für eine enorme Wendigkeit der Maschinen. Dadurch wird eine Drehung um 360° auf der Stelle möglich. Besonders auf engen Baustellen, wie man sie in den Innenstädten oder stadtnahen Wohnsiedlungen vorfindet, kann die hohe Manövrierfähigkeit der Kompaktlader den Unterschied ausmachen. Wo die Radlader mit Knicklenkung aufgrund des größeren Platzbedarfs an die Grenzen ihrer Möglichkeiten kommen, können die Skid-Steer- und Raupenlader die Bauarbeiter maschinell unterstützten.

Produktiv in der Enge

Beim Drehen auf der Stelle ähneln die Kompaktlader mehr Mini- oder Kurzheckbaggern als kleinen Radladern, sind aber bedeutend schneller unterwegs und können bei manchen Einsätzen im GaLaBau, bei Entkernungen, oder im Stollenbau sämtliche Baumaschinen überflüssig machen. Ohne zeitraubende Rangierfahrten arbeiten die Allrounder auf engstem Raum und beladen anschließend Kleindumper, Transporter, Anhänger und Lkw. Besonders Kompaktlader, die mit einem Raupenlaufwerk ausgestattet sind, können auf Baustellen mit wenig Lagerplatz als Schlüsselgerät eingesetzt werden. Konstruktionsbedingt sind sie in der Lage, Aushub und Füllmaterial steil aufzuhalden, weil sie selbst extreme Hänge mühelos erklimmen. So können die Unternehmer den einen oder anderen Minibagger getrost auf dem Betriebshof stehen lassen.

Auch wenn sie sich auf den ersten Blick ähnlich sind, lassen sich Unterschiede zwischen den beräderten Skid-Steer-Ladern und Raupenladern herausstellen. Auf Gummiketten unterwegs, sinken Letztere bei der Arbeit auf weichen und bindigen Böden nicht so tief ein und arbeiten bodenschonender auf empfindlichen Flächen wie Rasen oder Planum, wenn sie nicht gerade auf der Stelle drehen müssen. Dank ihrer langer Raupen sind sie zudem standfester und können daher größere Lasten transportieren. Punkten können die Raupenlader auch mit höheren Vortriebskräften, weil sie sich über eine große Kontaktfläche mit dem Untergrund verzahnen. Durch die bessere Traktion lassen sie sich effizienter als andere Ladervarianten z. B. mit einer Grabenfräse einsetzen, mit einem Anbau-Planierschild beim Nivellieren oder als Geräteträger für den Winterdienst.

Multifunktional einsetzbar

Die Kompaktlader sollten keineswegs nur auf die Arbeit mit der Schaufel reduziert werden, vielmehr sind sie als geländegängige Geräteträger konzipiert. Schnellwechsler in Verbindung mit unzähligen Anbauwerkzeugen machen schnelle Ausrüstungswechsel und eine hohe Auslastung der Maschinen möglich. Mit einer Kehrmaschine oder einem Hochdruckreiniger ausgestattet, lassen sie sich z. B. als Reinigungsgerät nutzen. Für die Einsätze im Erdbau verwandeln sie sich nach der Ankopplung eines Anbaubaggers oder -dumpers kurzerhand in komplett andere Maschinen. Mit einem Anbaugrader wird der Lader zu einem Hochleistungsplanierer umfunktioniert, während die Vibrationswalze den Raupenlader zum idealen Gerät für Beton- und Grabenverdichtung macht. Auch im Straßenbau lassen sich die Lader einsetzten – dafür gibt es entsprechende Straßenfertiger-Anbaugeräte. Und nach dem Anbau eines Betonmischers lässt sich das Material viel schneller als mit eigenständigem Mischer und Schubkarre mischen, transportieren und ablassen. Zu guter Letzt können sie als mobile hydraulische Antriebsstationen und Stromversorgungsquellen zweckentfremdet werden – z. B. als Häcksler oder Betonpume.

Vorteilhafte Bauweise

Neben ihrer Vielseitigkeit als ganzjährig nutzbarer Geräteträger punkten die Kompaktlader auch in der B-Note. So z. B. beim Thema Transport: Durch ihre kompakten Abmessungen benötigen sie weniger Platz als klassische Radlader und begnügen sich bei der Anlieferung zum Einsatzort auch mit einem kleineren Anhänger. Oder sie fahren als Beipack auf dem Tieflader mit, der eine größere Maschine auf die Baustelle bringt.

Durch ihre robuste und relativ einfache Bauweise mit zwei starren, ungefederten Achslinien sowie zwei oder vier Hydromotoren, sind die Skid-Steer-Lader zudem in der Regel günstiger in der Anschaffung als Knicklenker. Die Konstruktion ist nicht so komplex wie bei anderen Ladern, sodass auch die Instandsetzung weniger Aufwand mit sich bringt. Problematischer ist allerdings der mühsame Einstieg über die Ladeschwinge, weil sich die Tür bei den meisten Modellen aufgrund der seitlich angeordneten Hubarme an der Maschinenvorderseite befindet. Gerade wenn der Lader während des Arbeitstages immer wieder für wenige Minuten in Betrieb genommen wird, kann die Kletterpartie des Fahrers zur lästigen Angelegenheit werden. Bequemer geht das bei Modellen mit einem Monoarm-Konzept, auf das z. B. der Hersteller JCB setzt. Dadurch gewinnt der Fahrer nicht nur Sicherheit beim Ein- und Ausstieg, sondern hat auch eine bessere Rundumsicht auf die Arbeitsbereiche. Ganz ohne Kabine geht das jedoch auch: bei Mini-Kompaktladern nimmt der Fahrer stehend auf dem Bedienerpodest Platz und hat dadurch eine ungestörte 360°-Rundumsicht. Außerdem ist er innerhalb von Sekunden „betriebsbereit“.

Die Kompaktlader sind nicht perfekt, verdienen jedoch angesichts ihrer Stärken deutlich mehr Anerkennung auf heimischen Baustellen. Die Technik ist mehr als ausgereift, die Anzahl der passenden Anbaulösungen wächst stetig und das maschinelle Angebot in Deutschland ist vielfältig. Einige Modelle der Skid-Steer- und Raupenlader unterschiedlicher Größen stellen wir auf den folgenden Seiten vor.

JCB: Neue Stufe-V-Baureihe

JCB bringt 2021 eine Reihe von Kompaktladern und Kompaktraupenladern auf den Markt, die die EU-Abgasnorm Stufe V erfüllen und Verbesserungen sowohl für den Bediener als auch für die Übersicht bieten. Die Modellbezeichnung der Kompaktraupenlader trägt den Zusatz „T“. Die Betriebsgewichte bei den Kompaktladern bewegen sich zwischen 2,9 und 3,9 t. Die Kompaktraupenlader sind aufgrund der Ketten schwerer und haben je nach Modell ein Betriebsgewicht zwischen 3,6 und 5,0 t.

Die Modelle 155, 215 und 215T sind mit den 1,9- und 2,5-Liter-Motoren von JCB by Kohler mit 42 kW (PS) bzw. 55 kW (PS) ausgestattet. Die neuen Modelle werden mit Dieselpartikelfilter (DPF) ausgestattet und erfüllen somit die Emissionswerte gemäß EU-Stufe V.
Die Modelle 270 und 270T, sowie die Teleskid-Modelle 3TS-8W und 3TS-8T werden nun mit dem neuesten 3,0-Liter-Diesel-MAX-Motor von JCB ausgestattet. Mit einer Leistung von 55 kW (74 PS) und einem laut JCB klassenbesten Drehmoment von 440 Nm bietet der Stufe-V-konforme Vierzylinder-Motor ein um 10 % höheres Drehmoment und eine Kraftstoff- und CO2-Einsparung von 5 % im Vergleich zum Vorgängermodell. Aufgrund verbesserter Technik können die Service- und Wartungskosten bei den neuen Modellen zusätzlich um 30% gesenkt werden.
Mit dem Stufe-V-Update wurden nicht nur die Motoren, sondern auch die Kabine überarbeitet. Die Kabine wird hohen ergonomischen Anforderungen gerecht und bietet einfache Bedienung, bessere Sicht dank der um 30% vergrößerten Glasflächen und eine flexiblere Sitzeinstellung.
Ein Alleinstellungsmerkmal der JCB-Kompaktlader und Kompaktraupenlader ist der einseitige Ladearm rechts neben der Kabine. Im Vergleich zu Kompaktladern mit Doppelarm bietet diese Konstruktion einen bequemen Einstieg in die Kabine, da der Bediener nicht vorne über das Anbaugerät in die Kabine klettern muss. Zusätzlich ist die Rundumsicht dank des 270°-Sichtfeldes deutlich besser. 

Case: Kompaktlader der B-Serie

Case hat 2020 mit der B-Serie eine neue Kompakt- und Raupenkompaktlader-Generation auf den Markt gebracht. Die neun Kompaktradlader-Modelle sind mit radialer oder vertikaler Hubgeometrie und in zahlreichen Leistungs- und Größenklassen verfügbar. Der Rahmen und die Konstruktion wurden beibehalten, doch alle wesentlichen Systeme wurden mit dem Ziel einer Leistungssteigerung neu konzipiert. Diese Systeme wurden vollständig in neue Steuer- und Bedienschnittstellen integriert.
Die B-Serie verfügt über ein neu gestaltetes Instrumentenbrett, einschließlich neuer rechts- und linksseitiger Bedienungselemente bei allen Modellen, kombiniert mit einfacher Zündung, Starttaste, einfacher Gaspedalsteuerung und intuitiver Schaltbedienung für alle zentralen Maschinenfunktionen. Der Fahrer kann bei der Auswahl seiner Maschine auch zwischen mechanischen und elektrohydraulischen Steuerelementen wählen. 

Das neue 8-Zoll-LCD-Multifunktionsdisplay fungiert als Steuerungszentrale der Maschine. Als Novum für die Branche verfügen die Maschinen über eine Rückfahrkamera, die in einer geteilten Bildschirmanzeige auch die Maschinendaten darstellt. Die Kamera kann sowohl im Vorwärts- als auch im Rückwärtsgang eingesetzt werden. Außerdem bietet die B-Serie dem Fahrer ein umfassendes Paket an neuen Komfort-Funktionen:
· Neue elektrohydraulische Steuerfunktionen: Der Maschinenführer kann das Ansprechverhalten der Maschine an leichte, normale oder anspruchsvolle Einsatzbedingungen anpassen oder die Absenk-, Hub- und Fahrgeschwindigkeit sowie die Steuerung des Ladearms und des Antriebs unabhängig voneinander einstellen. · Neue „Schleichgang“-Funktion · Neue Bedienprofile: Bediener können spezifische Einstellprofile speichern und abrufen, um sie an individuelle Präferenzen oder Einsatzbedingungen anzupassen.

Zeppelin: Kompaktlader der Serie D3

Fünf neue Cat-Kompaktlader mit 2,7 bis 4,5 t Einsatzgewicht hat Zeppelin seit März 2020 auf den deutschen Markt gebracht. Sie wurden in puncto Qualität, Komfort und Performance weiterentwickelt. Deutliche Verbesserungen wurden bei der Bedienung und Standsicherheit erzielt. Dem Fahrer bieten die neuen Maschinen eine geräumigere ROPS/ FOPS-Kabine mit verbreitertem Einstieg, großer Beinfreiheit durch mehr Platz zwischen den Joystickkonsolen, Komfortsitz, Seitenschiebefenster und optimaler Rundumsicht auch durch die serienmäßige Rückfahrkamera. Zwei vorgesteuerte und damit sehr präzise Joysticks steuern Fahr- und Arbeitshydraulik, alle Bedienelemente sind ergonomisch optimal angeordnet. Das gesamte Cockpit orientiert sich am Cat-Standard. Optional ist eine geschlossene Vollkabine verfügbar.

Besonderes Augenmerk bei der Entwicklung wurde auf die leichte Erreichbarkeit aller Wartungspunkte und die langen Wartungsintervalle gelegt. Alle Typen sind optional mit High-Flow-Hydraulik (HF) für den Einsatz leistungsstarker Anbaugeräte lieferbar. Der 272D3 kommt als XE-Ausführung mit noch mehr Literleistung und höherem Arbeitsdruck sogar im Vergleich zu den HF-Maschinen.

Die Modelle 242D3, 262D3 und 272D3 XE bieten mit der Vertikalhubkinematik mehr Reichweite und damit Vorteile z. B. beim Beladen von Lkws. 236D3, 242D3 und 262D3 und 272D3 XE sind mit CAT-Stufe-V-Motor ausgerüstet. Lediglich der Cat 226 D3 ist noch nicht in dieser Version verfügbar. Mit der Anbaugeräte-Erkennung und der automatischen Einstellung der jeweils optimalen Hydraulikwerte zeichnen sich die neuen D3-Maschinen durch hohe Effizienz in Einsätzen mit oft wechselnden Anbaugeräten aus.

Bobcat: Kompaktradlader

Bobcat verfügt über ein breites Sortiment von 13 Kompaktradladern, inkl. einer großen Auswahl an Original-Anbaugeräten. Bobcats Kompaktlader zeichnen sich durch das problemlose Navigieren bei engen Platzverhältnissen auf Baustellen, bei Durchfahrten oder in Gebäuden aus. Mit ihrem starren Chassis bieten sie Allrad-Antrieb über zwei unabhängige, variabel ansteuerbare Fahrpumpen. Dadurch kann die Maschine gegenläufig gelenkt und quasi „auf dem Teller“ gedreht werden. Dank dieser Wendigkeit kann mehr Arbeit in weniger Zeit verrichtet werden.

Die Kompaktlader sind auf einfache und zügige Bedienung ausgelegt: So lassen sich z. B. Anbaugeräte schnell wechseln und je nach Terrain einsetzen. Um die max. Schubkraft zu erreichen, sind die Maschinen sorgfältig ausbalanciert. Außerdem kennzeichnet sie eine hohe Grableistung, welche besonders bei Arbeiten unter Gebäuden wichtig ist, wo kompakte, bewegliche und nicht zuletzt starke Lader gefragt sind. Zu den gefragtesten Modellen gehören der S100 und der S450.

Der S100 hat mit einer Kipplast von über 900 kg die richtige Größe und genug Hubkraft zum Arbeiten auf kleinem Raum. Er stellt eine widerstandsfähige Lösung für alle Industriearbeiten dar und ist für tägliche Arbeiten sehr komfortabel. Des Weiteren zeichnet er sich durch große Ausbrechkraft, hohe Nutzlast, kurze Taktzeiten und große Wendigkeit aus.
Der Kompaktlader S450 mit einer Kipplast von 1.308 kg ist breit aufgestellt und dadurch besonders leistungsstark. Dank des engen Wendekreises ist er ideal für große Einsätze auf kleinstem Raum. In der Neuausführung ist der S450 mit dem speziell entwickelten Stage-V-konformen Motor mit höherem Drehmoment ausgestattet. Seine radialen Hubarme bieten eine größere max. Reichweite für Arbeiten in mittleren Arbeitshöhen wie z. B. dem Ausschütten über Mauern sowie Verfüll- und Entladearbeiten.

Manitou: Gehl-Kompaktradlader

Die zur französischen Manitou-Gruppe gehörige Marke Gehl verfügt ebenfalls über ein breites Angebot: Bei den elf verschiedenen antriebsgelenkten Kompaktradladern kann man zwischen zwei Optionen wählen, der Radialhub- und der Vertikalhub-Konstruktion. Die Maschinen mit Radialhub sind am besten geeignet, wenn der Großteil der Arbeit unterhalb der Augenhöhe ausgeführt wird. Sie bieten eine bessere Leistung beim Aushub, Planieren und Graben im Erdreich. Aufgrund des Radialhubwegs ist die maximale Reichweite in der Mitte der Hubhöhe größer. 

Die Maschinen mit Vertikalhub sind ideal zum Heben und Auskippen auf größere Höhen. Sie haben eine größere Reichweite bei voller Hubhöhe. Da die Last näher an der Maschine bleibt, sind die Hubkapazitäten höher als bei Modellen mit Radialhub.

Besonders vielseitig sind die Gehl-Kompaktlader der mittleren Größe mit den Modellen R135, R150 und R165. Diese Radialhubmaschinen bieten Nutzlasten von 612 bis 748 kg und Hubhöhen von 2.784 bis 3.023 mm und sind mit 34,5- bis 52- kW-Yanmar-Motoren ausgestattet. Durch die serienmäßige Proportionalsteuerung der Zusatzhydraulik kann der Fahrer die Drehzahl der Anbaugeräte mit der stufenlos verstellbaren Durchflusssteuerung anpassen. Die serienmäßige Hilfsarretierung (bei vollem Durchfluss) ermöglicht es dem Fahrer, den Hydraulikdurchfluss auf Dauerbetrieb einzustellen.

Der R165 bietet optional eine High-Flow-Zusatzhydraulik mit Durchflussraten bis zu 94,6 l/min (25 gpm). Die Schnellkupplungen für die Zusatzhydraulik, die den Anschluss unter Druck ermöglichen, befinden sich in Reichweite an der Vorderseite des linken Hubarms. Zuschaltbar ist bei allen drei Modellen eine Schaufelnivellierung. Mit dieser Option wird die Schaufel während des Hub-/Absenkzyklus gerade gehalten. Sie kann mit einem Schalter in der Kabine ein- und ausgeschaltet werden. Ein farbiges Display zeigt den aktuellen Kraftstoffverbrauch, die Motordrehzahl, Betriebsstunden, Fehlercodes des Motors, Warnleuchten und vieles mehr an.

Tobroco-Giant: Skidsteer-Lader

Der niederländische Baumaschinenproduzent Tobroco-Giant hat drei Skid-Steer-Lader im Angebot: die Modelle Giant SK 202 G, Giant SK 212 G und Giant SK 252 G mit Einsatzgewichten von 750 bis 810 kg. Der kleinste ist mit einem 15,5-kW-Honda-Motor ausgestattet, die beiden größeren mit Kubota-Motoren (15 bzw. 17,5 kW). Alle Modelle verfügen über eine Hubhöhe von 2.100 mm, eine Kipplast von 434 kg und eine Länge von 1.371 mm (ohne Schaufel). Die Maschinen heben nicht nur Sand, Beton oder Zementsäcke auf der Baustelle, sondern sind auch in vielen anderen Branchen im Einsatz. Im GaLaBau transportieren sie Erde, Pflanzen oder Pflastersteine. In Recycling-Betrieben halten sie unter Transportbändern Ordnung.

Durch ihre kompakten Maße können sie Orte erreichen, an die keine anderen maschinellen Helfer gelangen können. So werden die Skidsteers in Kommunen zu einer Hilfe im Unterhalt von engen Plätzen und schmalen Wegen. Mit Hilfe von Anbaugeräten wie Wildkrautbürste, Kehrbürste oder Schneeschild ersetzen sie gleich mehrere andere Maschinen. Der kleinste Giant ist insbesondere auch in der Bau- und Abbruchwirtschaft von Nutzen, nicht nur durch die Beseitigung und den Transport zahlreicher Lasten auf den Baustellen, sondern auch im Abbruch durch den Gebrauch eines Hydraulikhammers. Aufgrund seines geringen Gewichts ist es möglich, den Skidsteer-Lader im Innenabbruch auch an schwer zugänglichen Orten mit geringer Tragfähigkeit einzusetzen. Große Radmotoren sorgen für immer ausreichende Traktion, gute Fahreigenschaften und auch für längere Wartungsintervalle. Die große Hydraulikpumpe ist auf hohe Leistung ausgelegt. Das Bedienerpodest kann ganz einfach eingeklappt werden. Abhängig von der Art des Einsatzes kann aus einer großen Anzahl an verschiedenen Reifentypen gewählt werden, die leicht vor Ort gewechselt werden können. 

Zahlreiche Optionen wie ein hydraulisches Schnellwechselsystem oder eine weiche Bremse stehen für die drei Modelle zur Verfügung. Um mit hydraulisch angetriebenen Anbaugeräten arbeiten zu können, können die Maschinen mit einer Zahnrad-Doppelpumpe ausgestattet werden, sodass zahlreiche doppeltwirkende Funktionen möglich sind.

Komatsu: Kompaktradlader SK820-5

Komatsu hat vier Kompaktlader mit Nutzlasten von 500 bis 900 kg im Programm. Der größte von ihnen ist das Modell SK820-5 mit einer Motorleistung von 36,2 kW bei 2.600 U/min. Dieser antriebsgeladene Kompaktlader hat ein Betriebsgewicht von 3.080 kg und bietet eine Nutzlast von 900 kg. Dank seiner umfangreichen Standardausrüstung zeichnet sich der Kompaktlader in jeder Einsatzart durch hohe Effizienz aus. So verfügt er z. B. über eine automatische Parallelführung für den Palettengabeleinsatz. Gaspedal und Antrieb mit 2 Fahrstufen erhöhen die Einsatzproduktivität zusätzlich. Dank der PPC-Servosteuerung ist der SK820-5 intuitiv und ergonomisch zu bedienen: Die Produktivität wird gesteigert, Ermüdungserscheinungen beim Fahrer werden minimiert. Über den rechten Joystick werden die Arbeitsfunktionen gesteuert, über den linken die Fahr- und Lenkfunktionen. Mit dem System zur Antriebskontrolle (APC) steht dem Fahrer stets die max. Motorleistung zur Verfügung; gleichzeitig wird Leistungsverlust und Überlastung vorgebeugt. Zunächst wird die Arbeitsausrüstung versorgt, darüber hinaus verfügbare Leistung dann an den Fahrantrieb weitergeleitet. Auch unter harten Einsatzbedingungen wird so das „Abwürgen“ des Motors effektiv verhindert.

Einen weiteren Vorteil stellt die geräumige Fahrerkabine des SK820-5 dar. Der breite Einstieg sowie der großzügige Innenraum und der einstellbare Fahrersitz sorgen für maximalen Komfort bei der Arbeit. Die gute Rundumsicht und die einfache, ergonomische Bedienung erhöhen die Sicherheit. Zur Steigerung des Bedienerkomforts kann der SK820-5 optional mit Fronttür, Seitenscheiben und Heizung oder Klimaanlage ausgestattet werden. Die LCD- und Analog-Anzeigen zur Kontrolle aller Maschinenfunktionen sind in den Sicherheitsbügel integriert. So sind alle wichtigen Anzeigen wie Kraftstoffstand, Kühlwassertemperatur, Luftfilter, Motoröldruck etc. stets im Blickfeld des Fahrers.

Sampierana: Eurocomach Kompaktlader

Samperiana hat sich im Laufe der Jahre von einem Spezialhersteller von Raupenfahrwerken zu einem Anbieter von kompakten Baumaschinen unter der Marke Euromach entwickelt. In den frühen 2000er Jahren entwickelte das Unternehmen erste Raupenkompaktlader. Aktuell hat Samperiana zwei Rad- und zwei Raupenkompaktlader im Angebot. Die kleineren Modelle 17SK (auf Rädern mit 3.600 kg Einsatzgewicht) und 18 TL (Raupe mit 4.300 kg Einsatzgewicht), ausgestattet mit einem STAGE-V-Kubota-Turbo-Aggregat von 67,1 PS, bieten Hublasten (bei 50 % der Kipplast) von 980 kg beim 17SK und 1.640 kg beim 18TL. Die Topmodelle 19SK auf Rädern mit seinem Betriebsgewicht von 4.350 kg, sowie die Raupe 20TL mit 5.470 kg, teilen sich einen 73 PS starken STAGE-V-Yanmar-Turbo-Motor und verfügen über Nutzlasten von 1.450 kg (19SK) und 2.572 kg (20TL).

Alle aktuellen Modelle entsprechen laut Samperiana den hohen europäischen Leistungs- und Komfortansprüchen: EU-Emissionsstufe V, kraftvolle Turbomotoren mit Partikelfilter, vertikaler Hubarm mit serienmäßiger Schwimmstellung und Parallelstellung bei Aufwärtsbewegung, eine geräumige, abgefederte, abgetrennte und klappbare Kabine sowie ein FAN-DRIVE-Kühlsystem mit manueller und automatischer Umkehrung. Außerdem verfügen die Maschinen über Hochflusshydraulik, Multifunktions-Joystick und moderne Displays, die eine einfache Überwachung des Fahrzeugstatus und die Auswahl der Nutzungskonfigurationen über einfache und intuitive Befehle erlauben. Dank eines speziellen Kabinen- und Armdesigns bieten die Euro-comach-Kompaktlader eine gute Sicht auf das Arbeitsfeld. Die serienmäßigen Rückspiegel und die optionale Rückfahrkamera ermöglichen darüber hinaus eine 360°- Rundumsicht.

Die Einsatzgebiete der Kompaktlader sind vielfältig, von der Erdbewegung, über den Straßen-, GaLa- und Sportplatzbau bis zum Landschaftsmanagement oder zur Forstwirtschaft.

Sherpa: Lader der Z-Serie

Der niederländische Hersteller Sherpa ist ein Spezialist für Kompaktradlader. Er führt derzeit zehn verschiedene Modelle, die spezifisch für unterschiedliche Anwendungsbereiche entwickelt wurden bzw. über unterschiedliche Antriebsarten verfügen, darunter auch Elektrolader.
2021/22 bringt das Unternehmen mit der Z-Serie eine neue Ladergeneration auf den Markt. Den Anfang macht im November das Modell Z10 mit Elektromotor. Beim Z10 setzt Sherpa neueste technische Entwicklungen um. Der Fokus bei der Entwicklung lag auf Technik, Benutzerfreundlichkeit, Ergonomie und Design. Wie sein Vorgängermodell Sherpa 100 hat der Z10 eine Breite von nur 76 cm. So kommt er durch jede Türöffnung und kann auf engstem Raum manövrieren.

Die Z-Serie wird modular aufgebaut sein. Die Maschinen können nach individuellen Bedürfnissen zusammengestellt werden. So hat man die Wahl zwischen verschiedenen Radmotoren, Bleisäure oder Lithium Batterie sowie ein oder zwei Geschwindigkeiten. Nach dem Z10 werden im Jahr 2022 ein 24-Volt-Modell, drei Benzinmodelle und zwei Dieselmodelle rauskommen. Detaillierte Informationen zur neuen Z-Serie gibt Sherpa im November bekannt.

Vermeer: Raupen-Kompaktlader S450TX und S925TX

Die Vermeer Deutschland GmbH ist seit 2002 als Vertragshändler des US-Herstellers Vermeer Corporation tätig. Das Unternehmen bietet eine Palette unterschiedlicher Maschinen für die Bau- und die Agrarwirtschaft, darunter zwei antriebsgelenkte Raupenkompaktlader. Für die Modelle S450TX und den S925TX stehen über 70 Anbaugeräte zur Verfügung. Mit einem geringen Bodendruck von nur 0,2-0,4 bar ist mit beiden Maschinen ein schonender Einsatz auf den unterschiedlichsten Oberflächen sichergestellt. Eine rutschfeste Standplattform gibt dem Fahrer sicheren Halt. Die angebrachten Stoßschutz-Polsterungen in Oberschenkel- und Hüfthöhe sorgen für weiteren Bedienerkomfort, selbst in unbewegtem Gelände. Alle Modelle lassen sich intuitiv und benutzerfreundlich über die Joysticks inkl. einer Einhand-Fahrwerkssteuerung bedienen.

Der S450TX ist kompakt, wendig und verlässlich. Er ist er mit einem Kubota D902 18,2 kW (25 PS) Dieselmotor ausgestattet und verfügt bei einem Eigengewicht von 1.043 kg über eine Kipplast von 649 kg. Mit einem Hydrauliksystemfluss von 47,3 l/min und einem Systemdruck von 203,4 bar lässt sich jedes Anbaugerät kraftvoll bewegen.

Den Vermeer S925TX gibt es in zwei Ausführungen. Wie auch der S450TX ist er mit einem Kubota D902 Motor ausgestattet. Optional wird ein leistungsstarker Kubota WG1605 Benzinmotor mit 29,8 kW (40 PS) angeboten. Mit einem Eigengewicht von nur 1.549 kg verfügt der S925TX über eine Kipplast von 1.198 kg und kommt mit seiner Abladehöhe von 214,6 cm hoch hinaus. Beide Modelle sind serienmäßig mit einem Dual-Hydrauliksystem ausgestattet. Der Dieselmotor verfügt über die hydraulische Leistung des S450TX. Der Benziner bietet einen Hydrauliksystemfluss von 58,7 l/ min und einen Hydrauliksystemdruck von 209,9 bar.

(Autoren: Paul Deder und Kai Moll)

Weitere Produkte des Herstellers Komatsu Europe GmbH:

30 Maschinen von Komatsu
Vielfältige Produktpalette
Vielfältige Produktpalette
Sechs Jahren nach der letzten Veranstaltung nimmt Komatsu wieder an der Intermat teil. Auf seinem Stand und im Ausßengelände wird der japanische Hersteller zahlreiche Maschinen präsentieren. Die kürzlich eingeführten Mobilbagger PW168-11 und PW198-11 erhalten einen besonderen Platz, und ein virtueller Stand wird einen Blick in die Zukunft und auf zukünftige Innovationen von Komatsu ermöglichen. Außerdem können Messebesucher Komatsu-Bagger mit Smart Construction 3D Machine Guidance entdecken, einem 3D-Anzeigesystem, das eine Produktivitätssteigerung mit vielen verschiedenen Baggern ermöglicht.
Komatsu: 13-Tonnen-Bagger PC138E-11
Komatsu arbeitet daran, einen Markt für elektrische Baumaschinen aufzubauen. Den ersten Schritt dazu macht das neue Modell PC138E-11. (Bild: Komatsu)
Elektromodelle für den Mietmarkt
Komatsu hat den 13-Tonnen-Elektrobagger PC138E-11 mit Lithium-Ionen-Batterie als Mietmaschine in Japan eingeführt. Danach soll die Maschine auch auf den europäischen Markt kommen. Komatsu arbeitet daran, einen Markt für elektrische Baumaschinen aufzubauen.
Komatsu: Muldenkipper 930E
Der Muldenkipper 930 E, soll zukünftig von Hydrotec-Brennstoffzellen angetrieben werden. (Bild: Komatsu)
Wasserstoffbetriebene Version in Arbeit
Komatsu und General Motors arbeiten zusammen an einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Modul für den elektrischen Muldenkipper 930E von Komatsu, den weltweit meistverkauften Muldenkipper der Ultra-Klasse. Da Brennstoffzellen sehr leicht sind und das Betanken schnell geht, eignen sie sich besonders für die Elektrifizierung von Maschinen, die bisher von einem Dieselmotor angetrieben wurden. Die Wasserstoffzellentechnologie ermöglicht es, große Energiemengen effizient an Bord der Maschine zu speichern, ohne dass dadurch Nutzlast verloren geht. Außerdem können so auch Maschinen, die extreme Materialmengen transportieren wie der 930E mit einer Nenn-Nutzlast von 320 t emissionsfrei arbeiten.
Komatsu: Smart Construction 3D Machine Guidance Kit
Zusätzlich zum Anzeigesystem verfügt das Smart Construction 3D Machine Guidance Kit optional über eine integrierte Nutzlastwaage für Komatsu-Maschinen. (Bild: Komatsu)
Bagger umkompliziert digital umrüsten
Komatsu bietet ab sofort das Smart Construction 3D Machine Guidance Kit als einfache und flexible technologische Erweiterung für viele Komatsu-Standardmaschinen sowie für gemischte Flotten an. Mit dem Kit kann jeder Hydraulik- oder Mobilbagger mit einem Gewicht von 13 bis 120 t mit einem 2D- und 3D-Anzeigesystem ausgestattet werden. Einer der Hauptvorteile ist die einfache Installation und die Möglichkeit, jeden Bagger, egal aus welcher Generation, jederzeit digital umzurüsten.
Komatsu: Bagger mit Wasserstoff-Brennstoffzelle
Die Konzeptmaschine eines mittelgroßen Hydraulikbaggers mit Wasserstoff-Brennstoffzelle. (Bild: Komatsu)
Konzeptmaschine für mittelgroßes Modell
Komatsu hat einen mittelgroßen Konzept-Hydraulikbagger entwickelt, der eine Wasserstoff-Brennstoffzelle und von Komatsu entwickelte, zentrale Komponenten vereint, um CO2-Neutralität auf Baustellen zu erreichen. Mit dem Start einer Machbarkeitsstudie im Mai 2023 beschleunigt Komatsu sein Vorhaben der kommerziellen Herstellung von mittelgroßen und großen Baumaschinen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen in naher Zukunft.
Komatsu bringt erste Elektromodelle auf den Weg
bpz 11 2022 Komatsu
Unter Strom gesetzt
Bis dato war Komatsu beim Angebot von elektrischen Baumaschinen auf dem europäischen Markt blank. Doch nun nehmen die Pläne des japanischen Konzerns für den Zukunftsmarkt Gestalt an. Auf der bauma 2022 stellte CEO Tadashi Maeda gleich vier neue Modelle vor, von denen zwei im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollen.
Komatsu: Bagger und Radlader
Neben dem Minibagger PC24MR-5 (im Bild) wird Komatsu auf der GaLaBau in Nürnberg zwei brandneue Minibagger-Modelle präsentieren. (Bild: Komatsu)
Mit neuen Minibaggern auf der GaLaBau
Komatsu kündigt für die GaLaBau 2022 die Vorstellung von zwei neuen Minibaggermodellen an. Nähere Informationen lässt das Unternehmen vorab noch nicht raus. Zu sehen gibt es auf jeden Fall die in den letzten beiden Jahren am Markt eingeführten Minibagger PC24MR-5 und PC58MR-5. Der PC24MR-5 lässt sich dank seines geringen Gewichts zusammen mit zwei normalen Löffeln leicht auf einem kleinen 3,5-Tonnen-Anhänger transportieren. Dies ermöglicht dem Fahrer oder der Mietfirma, die Maschine ohne Lkw schnell und einfach zum Einsatzort zu bringen. Der PC58MR-5 bietet 13 % mehr Hubkraft über die Seite. Dank des besonders geringen Schwenkradius mit minimalem Überhang über die Kette (140 mm) kann der Fahrer sich auch auf engem Raum ganz auf den Einsatz konzentrieren.
Komatsu: Hydraulikbagger PC170LC-11
Der neue Hydraulikbagger PC170LC-11 verfügt über einen EU-Stufe-V-Motor und neue Sonderausrüstungen. (Bild: Komatsu Europe)
Mit EU-Stufe-V-Motor und Sonderausrüstung
Komatsu Europe hat den überarbeiteten PC170LC-11 Hydraulikbagger vorgestellt. Dieser ist das neueste Modell in der Komatsu-Produktpalette von Maschinen mit Motor gemäß Abgasnorm EU-Stufe-V. Er verbindet alle Kundenvorteile des Vorgängermodells mit der bewährten Abgasnachbehandlung sowie vielen auf den Kunden zugeschnittenen Sonderausrüstungen.
Komatsu: Mobilbagger PW148-11, PW158-11, PW160-11
Komatsu hat seine Mobilbagger PW148-11, PW158-11 und PW160-11 überarbeitet, sodass sie nun die Abgasvorschriften gemäß EU-Stufe V erfüllen und noch mehr Leistung, neue Funktionen und Mehrwert bei jedem einzelnen Job bieten. (Bild: Komatsu Europe)
Jetzt mit leistungsfähigeren Stufe-V-Motoren
Komatsu hat seine Mobilbagger PW148-11, PW158-11 und PW160-11 überarbeitet, sodass sie nun die Abgasvorschriften gemäß EU-Stufe V erfüllen und noch mehr Leistung, neue Funktionen und Mehrwert bei jedem einzelnen Job bieten. Die neuen Produkte bringen laut Komatsu höchsten Komfort für den Fahrer, intelligente Sicherheitslösungen, intuitive Ergonomie, deutliche Fortschritte bei der Fahrleistung und Steuerbarkeit, Wartungsfreundlichkeit, eine bewährte Komatsu-Abgasnachbehandlung, das höchste Niveau an Standardspezifikationen sowie eine Reihe von Sonderausrüstungen.
Komatsu stellt seine Stufe-V-Mobilbagger vor
Mit neuen Maschinen in die digitale Zukunft 1
Mit neuen Maschinen in die digitale Zukunft
Mehr Leistung, weniger Verbrauch und höherer Komfort: Diese Merkmale zeichnen die neue Generation von Stufe-V-Mobilbaggern aus, die der japanische Hersteller Komatsu am Standort Hannover produziert. Auf einer Presseveranstaltung stellte das Unternehmen jetzt die neuen Maschinen vor und gab einen Ausblick auf seine Planungen im Bereich Digitalisierung und Automatisierung der Baustelle. Bei einer Werksbesichtigung wurde zudem deutlich, welche Vorteile Komatsu für sich und seine Kunden aus seiner hohen Fertigungstiefe zieht.
Komatsu: Driving Academy
Die Schulungsteilnehmer können ihre Fähigkeiten am Komatsu Fahrsimulator unter realistischen Einsatzbedingungen testen. (Bild: Komatsu)
Fahrerschulungen im Simulator und Virtual Reality Room
Komatsu bietet jetzt im Rahmen einer „Driving Academy“ Fahrerschulungen an, die Kniffe und Tipps bieten, von denen auch erfahrene Baumaschinenführer profitieren können. In der Komatsu Driving Academy kann das sichere und effiziente Bedienen von Baumaschinen in Theorie und Praxis mit Hilfe von ausgewiesenen Experten und innovativen Technologien, wie einem Fahrsimulator mit beweglicher Plattform und einem Virtual Reality Room erlernt und erfahren werden.
Komatsu: Hydraulikbagger PC210LCi‐11, PC290LCi‐11 und PC290NLCi‐11
Der PC210LCi‐11 ist einer der neuen Komatsu-Bagger, die mit der neuen, verbesserten Maschinensteuerung iMC 2.0 ausgestattet sind. (Bild: Komatsu Europe)
Steuerung iMC 2.0 mit neuen Funktionen
Komatsu Europe hat die drei neuen Hydraulikbagger PC210LCi‐11, PC290LCi‐11 und PC290NLCi‐11 mit intelligenter Maschinensteuerung iMC 2.0 am Markt eingeführt. Komatsu ist der einzige Baumaschinenhersteller, der seine Maschinen ab Werk mit eigener integrierter intelligenter Steuerung anbietet. Die Maschinensteuerung iMC 2.0 wartet mit mehreren neuen Funktionen zur Steigerung von Produktion und Effizienz auf. So vereinfacht die neue automatische Schwenklöffelsteuerung Einsätze an Böschungen und Gräben, indem sie automatisch ein Untergraben verhindert und bei jedem Durchgang für einen optimal gefüllten Löffel sorgt. Der Schwenkwinkel des Löffels wird automatisch dem Zielprofil angepasst, so dass der Fahrer nicht manuell nachjustieren muss. Dank der neuen Winkelhaltefunktion muss sich der Fahrer nicht länger darum kümmern, den Löffelwinkel entsprechend der Oberfläche anzupassen. Sobald der gewünschte Winkel eingestellt ist, sorgt das System beim Schließen des Stiels automatisch für den korrekten Winkel.
Komatsu Europe: Kompaktradlader WA100M‐8
Zusätzlich zu hoher Zugkraft, hervorragender Losbrechkraft, großer Hub‐ und Ausschütthöhe sowie Kraftreserven für schwierigste Bodenbedingungen bietet der WA100M‐8 auch einen geringen Kraftstoffverbrauch.(Bild: Komatsu)
Leistungsstärker und vielseitiger als sein Vorgänger
Der neue WA100M‐8 Kompaktradlader von Komatsu bietet neue und weiterentwickelte Eigenschaften. Sein leistungsstarker Motor gemäß EU Stufe IV, das bewährte SCR‐Modul zur selektiven katalytischen Reduktion, das neue, ergonomische Design, hochwertige Serien‐ und neue Sonderausrüstungen ermöglichen kraftsparende und kosteneffiziente Einsätze. Egal ob auf Baustellen, in der Recyclingindustrie oder in der Landwirtschaft, durch den hydraulischen Schnellwechsler, die Easy‐Fork‐Kinematik und viele zur Verfügung stehende Anbaugeräte ist der WA100M‐8 von Komatsu ein zuverlässiges und vielseitiges Werkzeug.
Komatsu Europe: Mobilbagger PW148-11 und PW180-11
Die Joystick-Lenkung, eine integrierte Anbaugerätesteuerung und die ab Werk installierten Schnellwechsler für eine erhebliche Steigerung von Leistung und Effizienz: der Komatsu PW 180-11 (Bild: Komatsu Europe)
Viele neue Funktionen und Eigenschaften
Komatsu Europe führt die neuen Mobilbagger PW148-11 und PW180-11 in den Markt ein. Diese vielseitigen Kompaktmaschinen sind ideal für Einsätze auf begrenztem Raum und auf innerstädtischen Baustellen, bieten viele neue Funktionen und Eigenschaften sowie einen Motor gemäß EU Stufe IV mit bis zu 13 % geringeren Kraftstoffverbrauch Aufbauend auf den marktbewährten Eigenschaften des Vorgängermodells – gleiche Maschinenabmessungen, Hubgerüst und Hauptsteuerblock – bieten der PW148-11 und der PW180-11 Neuerungen im Design- und Technologiebereich, die für größere Vielseitigkeit, Effizienz und gesteigerten Fahrerkomfort sorgen.
Komatsu Radlader WA320‐8
Bild 1
Hohe Einsatzflexibilität und geringerer Kraftstoffverbrauch
Komatsu Europe präsentiert den neuen WA320‐8 Radlader, einen Alleskönner für fast jede Baustelle, mit einem Schnellwechsler kompatibel für verschiedenste Anbaugeräte, einem Motor gemäß EU Stufe IV und mit bis zu 3% geringerem Kraftstoffverbrauch. Aufbauend auf den marktbewährten Eigenschaften des Vorgängermodells bietet der WA320‐8 von Komatsu eine außerordentliche Kombination aus Stabilität, Losbrech- und Zugkraft. Die Z-Kinematik mit Parallelhub und automatischem Einkippen kann bei nahezu jedem Einsatz vom Palettenumschlag bis zum Aushub genutzt werden.
Komatsu PC88MR-10 Kompaktbagger
Komatsu PC88MR-10
Vielseitig im GaLaBau einsetzbar

Weitere Produkte aus der Kategorie Kompakte Erdbaumaschinen:

Mit dem Start einer eigenen Batterieentwicklung und dem Launch neuer Elektrolader tritt Avant die Flucht nach vorne an
5 24 Avant 1
Mächtig unter Strom
Immer mehr Städte in Europa versuchen, durch strenge Emissionsstandards und Fahrverbote gegen die Luftverschmutzung vorzugehen. Zusammen mit der steigenden Wirtschaftlichkeit der Nutzung von Elektrofahrzeugen gewinnt die E-Mobilität bei den Bürgern immer mehr an Bedeutung. Ein Trend, der auch auf Baustellen zu beobachten ist: Neben der zunehmenden Nachhaltigkeit bei Bauprozessen und -materialien, stehen seit Jahren auch die Arbeitsmaschinen hinsichtlich ihrer Klimabilanz auf dem Prüfstand. Vor diesem Hintergrund hat der finnische Laderhersteller Avant Tecno umfassende Investitionen in die Batterientechnologie getätigt und zwei neue vollelektrische Lader auf den Markt gebracht. Die bpz hat sich die Fertigung der neuen Maschinen im Avant-Werk in Ylöjärvi angeschaut.
JCB: Minibagger 25Z-1 und 26C-1
Mit einer Gesamtbreite von nur 1.550 mm können der 25Z-1 und 26C-1 auf einem 3,5-Tonnen-Anhänger transportiert werden, was die Logistik der Bagger zwischen den Baustellen erleichtert.(Bild: JCB)
Neue 2,5-Tonnen-Modelle
JCB erweitert sein Angebot an Kompaktbaggern mit der Einführung von einer 2,5 t Plattform mit zwei Modellen. Der 25Z-1 ist ein Modell ohne Hecküberstand, das den bisherigen 8025 ZTS ersetzt, während der 26C-1 mit konventionellem Heckschwenkradius und optionalem Zusatzkontergewicht den 8026/8029 CTS ablöst.
Bomag: Mehrzweckverdichter BMP 8500
Die neue Bomag-Grabenwalze arbeitet mit ergonomischer Fernsteuerung im stabilen Funkbetrieb. (Bild: Bomag)
Schnell gekoppelt, sicher verbunden
Bomag hat eine neue Generation seines Mehrzweckverdichters BMP 8500 auf den Markt gebracht, die robuster und leistungsstärker als ihre Vorgänger sein soll. Bei der Fernsteuerung setzt Bomag wieder auf echten Funkbetrieb, da sich dieser, gegenüber dem Einsatz von Infrarotsystemen, als deutlich stabiler erwiesen habe. Bei Bomag entspricht die Verbindung zwischen Fernsteuerung und Maschine einer 100-Prozent-Beziehung. Auf der Baustelle können so gleichzeitig mehrere Grabenwalzen zum Einsatz kommen, ohne dass eine Abstimmung bzw. Anpassung der einzelnen Funkfrequenzen erforderlich ist. Sollte die Fernsteuerung einmal verloren gehen, lässt sich ein Ersatz ohne besondere Kenntnisse und Hilfsmittel koppeln. Nach dem Austausch sind Fernbedienung und Maschine sofort wieder sicher verbunden. Die Verdichtungsarbeit kann weitergehen.
Neue „Saubermänner“ von Wacker Neuson
 CO2-Reduktion im Fokus
CO2-Reduktion im Fokus
Die Intermat im April 2024 steht unter dem Motto „low-carbon“. Für Wacker Neuson ist es eine ideale Gelegenheit, das bereits rund 30 Baumaschinen und Baugeräte umfassende zero emission Portfolio zu präsentieren – vom Akkustampfer bis zum batterieelektrischen Bagger. Der persönliche Austausch und intensive Gespräche mit den Besuchern rund um die Schwerpunktthemen Elektrifizierung, Digitalisierung und Innovation stehen im Fokus des diesjährigen Messeauftritts von Wacker Neuson in Paris. Auf ca. 500 m2 präsentiert Wacker Neuson nicht nur das zero emission Portfolio sondern auch viele weitere Produkte und Lösungen, die den Alltag auf der Baustelle erleichtern.
Bagger und Lader von LiuGong
Neue Elektro-Baureihe
Neue Elektro-Baureihe
Bagger und Lader von LiuGong
Kleindumper auf Rädern und Raupen entlasten Baustellenpersonal und optimieren Transportketten
2 1
Logistikschub durch Dumper
Auf deutschen Baustellen sind sie eine bisher unterschätzte Spezies: Kleindumper auf Rädern und Raupen sind hierzulande weder besonders beliebt noch weit verbreitet. Während die Einsatzmöglichkeiten herkömmlicher Baumaschinen weitgehend selbsterklärend erscheinen, bleibt der Mehrwert von Kleindumpern auf den ersten Blick oft verborgen. Dennoch besitzen sie das Potenzial, den Mechanisierungsgrad auf Baustellen zu erhöhen und die Logistik im Hoch-, Tief- und Straßenbau erheblich zu verbessern.
Ob in der Innenstadt, im Privatgarten oder beim Innenabbruch: Ohne Minibagger geht nichts auf dem Bau
34 24 1
Kompakte Helfer im Arbeitsalltag
Die Bauausführung zählt zu den körperlich anspruchsvollsten Tätigkeiten des Menschen. Über Jahrtausende hinweg wurde harte manuelle Arbeit unter erheblichen Mühen verrichtet. Und auch in der Zukunft wird die klassische Handarbeit einen bedeutenden Platz im Handwerkerberuf einnehmen. Wo es möglich ist, wird der Arbeiter jedoch schrittweise durch Maschinen entlastet. Die Entwicklung des Minibaggers stellt dabei eine entscheidende Unterstützung im Baualltag dar. Diese Maschine führt nicht nur Grabarbeiten aus, sondern kann dank vielfältiger Anbaugeräte bei kleineren Bauprojekten zahlreiche manuelle Tätigkeiten mechanisieren.
Bobcat präsentiert in Paris das Konzept seines autonomen Laders
34 Bobcat
Innovationen und Visionen
Bobcat präsentiert auf der Intermat 2024 die neuesten Entwicklungen des Unternehmens für die Baubranche der Zukunft. Erstmals zeigt das Unternehmen hier sein Konzept des vollelektrischen und autonomen Laders RogueX2, die zweite Generation des ursprünglichen RogueX-Systems. Außerdem werden bestehende Produkte vorgestellt, die den Kunden bereits heute neue Lösungen bieten und eine höhere Produktivität ermöglichen.
Mehr Produktivität auf der Baustelle
12 01 24 Kiesel 1
Durch die Integration der Rotation in den Schnellwechsler soll die KTEG P-Line Handarbeit durch Mechanisierung einsparen
Hohe Ambitionen verfolgt KTEG, die aus der Hitachi Construction Machinery Co. Ltd. und der Kiesel Technology GmbH hervorging, mit ihrer P-Line: Die Systemlösung aus Bagger, digitalen Assistenzsystemen, dem vollhydraulischen Rotationsschnellwechsler KTEG OQR und KTEG-Anbaugeräten soll Prozesskosten gegenüber herkömmlichen Systemen mit Tiltrotator oder Drehmotor um mindestens 30 % verringern und die Produktivität auf der Baustelle in einigen Fällen sogar um 100 % erhöhen. Nach der Ankündigung auf der bauma 2022 geht das System jetzt in die reguläre Vermarktung. Auf dem Ausstellungsgelände des Coreum in Stockstadt hat das Unternehmen jetzt vor Journalisten die Fähigkeiten der P-Line ausgiebig vorgestellt.