Bertelsmann Stiftung
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Viele Unternehmen suchen voll ausgebildete Alleskönner. Aber die sind immer schwerer zu finden. Dabei erledigen heute schon 70% der sogenannten „Ungelernten“ Aufgaben und Standardtätigen von Fachkräften. Mitarbeiter, die über langjährige Erfahrung verfügen, aber eben nicht über einen Ausbildungsabschluss.Ein neuer Test zeigt, was Menschen mit Berufserfahrung können.
Das Testverfahren MYSKILLS zeigt, welches berufliche Handlungswissen sich Arbeitnehmer am Arbeitsplatz angeeignet haben, die keinen formalen oder in Deutschland anerkannten Berufsabschluss haben. Das können Flüchtlinge aus Syrien sein, aber auch viele Deutsche, die heute nicht mehr in ihrem ursprünglichen Ausbildungsberuf arbeiten.
MYSKILLS ist ein computergestützter, videobasierter Test, der vom Jobcenter oder der Arbeitsagentur durchgeführt wird. Um Sprachbarrieren zu verringern, ist der Test in sechs Sprachen verfügbar - Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Russisch und Türkisch. Er dauert ungefähr 4 Stunden. Den Teilnehmer werden ca. 120 Fragen zu konkreten beruflichen Handlungssituationen gestellt. Derzeit gibt es den Test für acht Berufe – darunter für den Beruf Hochbaufacharbeiter/-in mit Schwerpunkt Maurerarbeiten. Im Jahresverlauf werden Tests für 30 Berufe zur Verfügung stehen.
"In Hinsicht auf die Fachkräfteknappheit gehen wir in unserer Branche in die Richtung einer ganz prekären Situation“, sagt Bauingenieurin Karin Petrie, verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung am Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg des Bauindustrieverbandes am ÜAZ Bauwirtschaft Frankfurt (Oder) und Koordinatorin für die MYSKILLS-Testentwicklung für
den Beruf Hochbaufacharbeiter/-in mit Schwerpunkt Maurerarbeiten. “Viel mehr Facharbeiter hören altersbedingt auf als junge nachkommen. Das führt zu Wartezeiten bei den Kunden und Umsatzeinbußen. Gerade mittlere und kleine Betriebe finden keine geeigneten Mitarbeiter und geraten zunehmend in echte Schwierigkeiten.“
„Der MYSKILLS-Test ist in unterschiedliche Handlungsfelder aufgeteilt, die an der tatsächlichen beruflichen Praxis und am aktuellen deutschen Ausbildungsstandard ausgerichtet sind“, sagt Frank Kranz, Ausbildungsmeister für den Bereich Hoch- und Mauerwerksbau beim Berufsförderungswerk des Bauindustrieverbandes Frankfurt (Oder), der den Test inhaltlich entwickelt hat.
„Der Test zeigt sehr genau, welche handlungspraktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten jemand schon hat, wo man ihn bereits einsetzen kann und wo der weitere Schulungs- und Qualifizierungsbedarf besteht, um jemanden mittelfristig zur Fachkraft zu entwickeln. Und zwar in sechs Handlungsfeldern. Das reicht vom Erstellen von einschaligen Baukörpern, über das Erschließen von Bauwerken, das Herstellen von Baukörpern mit tragenden Funktionen, das Abdichten und Dämmen von Baukörpern, die Durchführung von einfachen Ausbauarbeitern bis zur Herstellung von besonderen Bauteilen und Sichtmauerwerk.“ Zahlreiche Vertreter der Innungen, Kammern, Ausbildungsmeister, Betriebsinhaber und Unternehmensvertreter aus der Branche haben in Expertenrunden an den konkreten Fragestellungen und Testanforderungen beratend mitgearbeitet.
„Besonders interessant für Arbeitgeber ist ja, dass man durch den Test sieht, in welchen konkreten Arbeitsfeldern jemand bereits direkt anschlussfähige Fähigkeiten hat und gezielt einsetzbar ist“, sagt Kranz. „Wenn ein Baubetrieb z. B. Aufträge zum Fassadenputzen im Verbundsystem hat, kann er bei seiner Arbeitsagentur oder beim Jobcenter gezielt nach Menschen fragen, die in diesem Arbeitsbereich im Test gut abgeschnitten haben. Die fehlenden Fähigkeiten können dann über die Zeit entwickelt werden, während man schon zusammen arbeitet. Im besten Fall bis zur vollen Qualifikation über eine Externenprüfung. Dafür gibt es Wege, die zusammen mit den Arbeitsagenturen oder Jobcentern gefunden werden können. Das ist für Betriebe ein neuer Weg, um zukünftige Fachkräfte zu finden und zu entwickeln.“
Im Anschluss an den Berufstest für Hochbaufacharbeiter, der schon bundesweit in allen Arbeitsagenturen und Jobcenter durchgeführt wird, folgen noch weitere Tests für die Berufe Ausbau- und Tiefbaufacharbeiter.
Mehr Informationen zu MYSKILLS unter www.myskills.de
Beispiel einer erfolgreichen Vermittlung finden sie hier.
Künstliche Intelligenz verändert grundlegend, wie Marken im digitalen Raum wahrgenommen und gefunden werden. Die Agentur LINGNER.COM stellt ein neues, KI-basiertes B2B-Ranking am Beispiel der Baubranche vor. Das Ranking zeigt erstmals, wie relevant Bauunternehmen im Antwortraum großer Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Google Gemini und Claude erscheinen – und was das für die Sichtbarkeit der Marken im digitalen Wettbewerb bedeutet. KI-basierte B2B-Rankings für weitere Branchen befinden sich in der Entwicklung.
Mit einem neuen ganzheitlichen Ansatz legt die Schöck Bauteile GmbH ihren Fokus auf schnelles, bauzeitenflexibles und wirtschaftliches Bauen und setzt damit neue Maßstäbe im Bauwesen: Unter der geschützten Marke „Telligent“ präsentiert der Bauteile-Spezialist ein intelligentes Prinzip, das wegweisende Produkte für vorgefertigte Bauteile sowie kunden- und objektspezifische Lösungen mit der jahrzehntelangen Erfahrung an hochwertigem Experten-Wissen kombiniert. Angesichts des steigenden Drucks im Kosten- und Zeitmanagement geht Schöck so mit neuen, effizienten Lösungen für das Bauwesen voran.
Erdbaumaschinen sind allgegenwärtig auf Baustellen – vom Kompaktbagger innerorts bis hin zu großen Muldenfahrzeugen auf Autobahnbaustellen. Doch jede Maschine arbeitet nur so gut und sicher, wie sie bedient wird. Der Resch-Verlag hat jetzt die Lernbroschüre „Der Erdbaumaschinenführer“ in überarbeiteter 9. Auflage herausgebracht, mit der das Bedienpersonal entsprechend qualifiziert werden kann.
Die Qualifikation des Bedienpersonals für fahrbare Hubarbeitsbühnen ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, und das aus gutem Grund: Immer wieder ereignen sich schwere und sogar tödliche Arbeitsunfälle mit diesen Maschinen. Der Resch-Verlag unterstützt die Ausbilder bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit mit der soeben erschienenen 5. Auflage des Lehrsystems „Sicheres Bedienen von fahrbaren Hubarbeitsbühnen”. Es wurde vom Fachautor Markus Tischendorf an den aktuellen Stand der Technik angepasst und gänzlich neugestaltet.
Nach dem Highlight des Baujahres 2025 – der bauma in München – hat die Bauwirtschaft einen durchwachsenen Sommer erlebt. Grund dafür ist u. a., dass die großen Ankündigungen der neuen Bundesregierung bislang nicht in konkrete Projekte mündeten. Viele Experten zeigen sich dennoch optimistisch: Ab 2026 wird eine Trendwende erwartet. Es lohnt sich also, die Investitionsbereitschaft wieder zu beleben – die bevorstehenden Messen NordBau in Neumünster und RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE (RATL) in Karlsruhe bieten dafür die ideale Plattform: für Informationen, Kontakte und Geschäftsabschlüsse.
Die bauma 2025, die vom 7. bis 13. April auf dem Gelände der Messe München stattfand, hat erneut und eindrucksvoll gezeigt, wozu die Branche auch in schwierigen, von globalen Herausforderungen geprägten Zeiten, fähig ist. Rund 600.000 Besuchern aus über 200 Ländern kamen in die bayerische Landeshauptstadt und trafen auf 3.601 Aussteller aus 57 Nationen. Im Mittelpunkt standen die Themen Klimaneutralität, alternative Antriebe, Digitalisierung und Ressourceneffizienz. Neben zahlreichen Neuheiten wurde auch der bauma Innovationspreis in fünf Kategorien vergeben.
Die Infrastruktur in Deutschland und damit auch viele Straßen und Brücken sind in schlechtem Zustand, das ist bekannt. So auch eine alte Bahnbrücke in Porta Westfalica in Ostwestfalen-Lippe, die ersetzt werden musste. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma Hering Bahnbau GmbH mietete zur Verstärkung des eigenen Fuhrparks für die gesamte Projektlaufzeit diverse Maschinen und Geräte aus dem HKL-Mietpark.
Die Qualitätssicherung von Kanalbaumaßnahmen hat einen besonders hohen Stellenwert, denn Entwässerungssysteme sind Einrichtungen mit hohen Investitionskosten und notwendigerweise langen Nutzungsdauern. Neben der Ausführung der Maßnahme tragen insbesondere die zugehörigen Ingenieurleistungen wie Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung maßgeblich dazu bei, die Maßnahme aus Sicht des Netzbetreibers erfolgreich umzusetzen. In diesem Zusammenhang kommt es vermehrt zu Unzufriedenheit auf Seiten der Auftragnehmer. Es werden unvollständige und oberflächliche Planungs- und Ausschreibungsunterlagen bemängelt. Um Ausschreibungsunterlagen von Maßnahmen beispielsweise des Kanalbaus oder der Kanalsanierung auf Vollständigkeit zu prüfen, bietet die Gütegemeinschaft Kanalbau praktikable Unterstützung an: in Form der Leitfäden zur Eigenüberwachung für die Gruppen ABAK (offene Bauweise), ABV (Vortrieb) und ABS (geschlossene Sanierung).
In wenigen Tagen ist es wieder so weit – und glücklicherweise zur gewohnten und bewährten Jahreszeit: Vom 7. bis 13. April öffnet die Messe München ihre Tore für die nächste bauma. Die weltweit größte Messe für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte wird auch dieses Mal Hunderttausende Fachleute aus der Bauindustrie in ihren Bann ziehen. Auch wenn sich die Rahmenbedingungen im Vergleich zur letzten Veranstaltung im Jahr 2022 nicht wesentlich verbessert haben, herrscht Aufbruchsstimmung. Und wo, wenn nicht hier, bietet sich eine ideale Gelegenheit für einen gewinnbringenden Austausch mit Marktteilnehmern, Partnern und Anbietern?