SocialMe GmbH
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Deutschland
Immer mehr Baubetriebe wollen neue Mitarbeiter über die sozialen Medien wie Facebook, Instagram und LinkedIn finden. Doch mit ein paar Postings ist es nicht getan. Stattdessen sollten Baufirmen eine gezielte Recruiting-Kampagne starten. Wie diese gelingt, erklärt Social-Media-Experte Matthias Klügl, Inhaber der Agentur SocialMe aus Dillingen.
1. Zielgruppe definieren
Wie bei jeder Kampagne ist es wichtig, zu überlegen, wen die Firma ansprechen möchte. Diese Fragen helfen:
· Möchte ich nur Bewerber ansprechen oder auch Kunden?
· Wie alt ist die Zielgruppe und wo liegen deren Interessen?
· Was könnte einen künftigen Mitarbeiter interessieren?
· Was ist im Unternehmen ansprechender als beim Wettbewerb?
· Welche Benefits hat der Betrieb zu bieten?
· Was unterscheidet unsere Arbeitsweise von anderen Unternehmen? · Welche Klischees über den Beruf können wir widerlegen?
2. Passende Plattformen finden
Es ist klug, mehrere Social Media-Plattformen mit Inhalten, dem Content, zu füttern. Neben den Business-üblichen Xing und LinkedIn sollten Betriebe sich überlegen, welche Kanäle geeignet sind, um Bewerber in deren Freizeit anzusprechen. Je nach Zielgruppe sind das Facebook, Instagram, TikTok oder YouTube. „Vor allem Jugendliche, die viele dieser Kanäle konsumieren, können für Bauberufe gewonnen werden, die sie kaum kennen. Oder von denen sie ein verzerrtes Bild haben“, sagt Klügl. Dieses lässt sich mit authentischen Fotos und Videos justieren. Darauf und darin sollten Mitarbeiter einen Einblick in ihren Arbeitsalltag geben.
3. Karriere-Seite einrichten
Wichtig ist nach Ansicht Klügls eine Landingpage: Auf dieser Webseite können sich Interessierte direkt bewerben. Sie dient nur diesem Zweck. In den Postings sollten die
Betriebe immer wieder auf die Landingpage hinweisen. Bewerber finden darauf, welche Berufe gesucht sind, und vor allem einen Button, um sich zu bewerben. Das unterscheidet den virtuellen vom analogen Weg. Statt Lebenslauf und Anschreiben abzugeben, klicken sich Interessierte durch maximal 15 Fragen. Ein dynamisches System im Hintergrund ordnet die Interessenten den jeweiligen Berufen zu und verkürzt so den Prozess.
4. Direkte Kommunikation
Auf Social Media wird mit „Du“ angesprochen. Das soll Hierarchien abflachen, Nähe und Vertrauen schaffen und ist in der Freizeit üblich. Ebenfalls üblich sei es, Mitarbeiter nach ihrer Meinung über den Betrieb zu fragen und Formate für Bewerber-Fragen anzubieten, berichtet Klügl. Pflicht ist, die Community zur Interaktion einzuladen: „Schreib uns eine Nachricht“, „Hinterlasse deine Meinung in den Kommentaren“.
5. Kollegen einbinden
„Menschen kaufen bei Menschen“ – das gilt auch für das Gewinnen neuer Mitarbeiter. Am besten lassen sich Benefits und Unternehmenskultur erfahren, wenn Kollegen darüber berichten. Video-Interviews zu Firmenkultur und persönlichen Highlights bieten sich an. Diese Videoschnipsel teilen die Mitarbeitenden im Nachbarn- und Freundeskreis, dadurch entsteht ein Sog. „Immer mehr Menschen interessieren sich für diese Informationen und abonnieren den Social-Media-Kanal“, erklärt Klügl. Gerne gesehen werden regelmäßige Formate: Mitarbeiter-Vorstellungen oder Ehrungen zum Jubiläum.
6. Content is King
Hochwertiger und authentischer Content ist die Maßgabe. Social Media ist eine Bühne. Jeder hat die Chance, täglich darauf zu stehen und sich zu zeigen – und zwar unabhängig von der Firmengröße. Stattdessen gilt die Faustformel: Schlagzahl × Schlagkraft = Erfolg. Je häufiger und je hochwertiger, desto mehr Aufmerksamkeit wird erzeugt. Wobei Videos die vordringliche Variante der Präsentation sind. „Alle Social-Media-Plattformen ranken Videos besser als Bilder und Texte“, weißt Experte Klügl.
7. Erfolge messen und überwachen
Der große Vorteil an Online-Werbung ist, sie ist mess- und auswertbar. Um eine Kampagne stetig zu optimieren, ist es wichtig, Kennzahlen zu kontrollieren, zu bewerten und Stellschrauben zu drehen. Wichtige Zahlen sind Reichweite, Engagement-Rate, Kosten pro Klick, Kosten pro Bewerbung, Anzahl der Webseiten-Aufrufe (Landingpage) und das Wachstum des Firmenprofils. Bei bezahlten Werbeanzeigen, den „Ads“, lassen sich alle Parameter der Zielgruppe definieren: Interessen, Ausbildung, Bildungsgrad, usw.
Extra Tipp: Ganzheitlich denken
Kleinere Betriebe trauen sich oft nicht, eine Werbekampagne über Social Media zu starten. Doch gerade kleine und mittelständische Unternehmen haben beste Chancen, sich lokal eine Marke aufzubauen und Aufsehen zu erregen. Wichtig ist eine gesunde Mischung aus Mehrwert, Persönlichem und Reklame. Es gilt das 40:40:20 Prinzip.
bpz meint: Die Zahl der Social-Media-Nutzer steigt stetig: Der durchschnittliche Deutsche kommt lt. Digital 2021 Report auf eine tägliche Internet-Nutzung von über 5 Stunden – beinahe 1,5 Stunden davon werden auf sozialen Netzwerken verbracht. Diese Kanäle können dafür genutzt werden, das eigene Unternehmen attraktiv darzustellen und potenzielle Jobkandidaten aktiv anzusprechen, statt auf Bewerbungen zu warten. Gerade junge Nutzer können auf diese Weise als Mitarbeiter gewonnen werden.
Die Holzbauquote in Deutschland steigt. Dabei findet Holz als Baustoff seinen Einsatzort zunehmend auch in größeren und mehrgeschossigen Bauprojekten. Um eine fachgerechte Planung sowie reibungslose Umsetzung – und damit Schadensfreiheit – zu erzielen, spielt die Qualitätssicherung eine wichtige Rolle. Mit Holzbaufachplanern und eigenen Sachverständigen, die sich speziell mit der Qualitätssicherung im Holz befassen, bietet Plansite integral design & engineering diese als Leistungsbereich an.
Künstliche Intelligenz verändert grundlegend, wie Marken im digitalen Raum wahrgenommen und gefunden werden. Die Agentur LINGNER.COM stellt ein neues, KI-basiertes B2B-Ranking am Beispiel der Baubranche vor. Das Ranking zeigt erstmals, wie relevant Bauunternehmen im Antwortraum großer Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Google Gemini und Claude erscheinen – und was das für die Sichtbarkeit der Marken im digitalen Wettbewerb bedeutet. KI-basierte B2B-Rankings für weitere Branchen befinden sich in der Entwicklung.
Mit einem neuen ganzheitlichen Ansatz legt die Schöck Bauteile GmbH ihren Fokus auf schnelles, bauzeitenflexibles und wirtschaftliches Bauen und setzt damit neue Maßstäbe im Bauwesen: Unter der geschützten Marke „Telligent“ präsentiert der Bauteile-Spezialist ein intelligentes Prinzip, das wegweisende Produkte für vorgefertigte Bauteile sowie kunden- und objektspezifische Lösungen mit der jahrzehntelangen Erfahrung an hochwertigem Experten-Wissen kombiniert. Angesichts des steigenden Drucks im Kosten- und Zeitmanagement geht Schöck so mit neuen, effizienten Lösungen für das Bauwesen voran.
Erdbaumaschinen sind allgegenwärtig auf Baustellen – vom Kompaktbagger innerorts bis hin zu großen Muldenfahrzeugen auf Autobahnbaustellen. Doch jede Maschine arbeitet nur so gut und sicher, wie sie bedient wird. Der Resch-Verlag hat jetzt die Lernbroschüre „Der Erdbaumaschinenführer“ in überarbeiteter 9. Auflage herausgebracht, mit der das Bedienpersonal entsprechend qualifiziert werden kann.
Die Qualifikation des Bedienpersonals für fahrbare Hubarbeitsbühnen ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, und das aus gutem Grund: Immer wieder ereignen sich schwere und sogar tödliche Arbeitsunfälle mit diesen Maschinen. Der Resch-Verlag unterstützt die Ausbilder bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit mit der soeben erschienenen 5. Auflage des Lehrsystems „Sicheres Bedienen von fahrbaren Hubarbeitsbühnen”. Es wurde vom Fachautor Markus Tischendorf an den aktuellen Stand der Technik angepasst und gänzlich neugestaltet.
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Die bauma 2025, die vom 7. bis 13. April auf dem Gelände der Messe München stattfand, hat erneut und eindrucksvoll gezeigt, wozu die Branche auch in schwierigen, von globalen Herausforderungen geprägten Zeiten, fähig ist. Rund 600.000 Besuchern aus über 200 Ländern kamen in die bayerische Landeshauptstadt und trafen auf 3.601 Aussteller aus 57 Nationen. Im Mittelpunkt standen die Themen Klimaneutralität, alternative Antriebe, Digitalisierung und Ressourceneffizienz. Neben zahlreichen Neuheiten wurde auch der bauma Innovationspreis in fünf Kategorien vergeben.
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Die Qualitätssicherung von Kanalbaumaßnahmen hat einen besonders hohen Stellenwert, denn Entwässerungssysteme sind Einrichtungen mit hohen Investitionskosten und notwendigerweise langen Nutzungsdauern. Neben der Ausführung der Maßnahme tragen insbesondere die zugehörigen Ingenieurleistungen wie Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung maßgeblich dazu bei, die Maßnahme aus Sicht des Netzbetreibers erfolgreich umzusetzen. In diesem Zusammenhang kommt es vermehrt zu Unzufriedenheit auf Seiten der Auftragnehmer. Es werden unvollständige und oberflächliche Planungs- und Ausschreibungsunterlagen bemängelt. Um Ausschreibungsunterlagen von Maßnahmen beispielsweise des Kanalbaus oder der Kanalsanierung auf Vollständigkeit zu prüfen, bietet die Gütegemeinschaft Kanalbau praktikable Unterstützung an: in Form der Leitfäden zur Eigenüberwachung für die Gruppen ABAK (offene Bauweise), ABV (Vortrieb) und ABS (geschlossene Sanierung).