Marbos: Spritz- und Verpresssystem mit Bremer Muschelkalk

Schonender Mörtel für historische Bauwerke

Marbos GmbH & Co. KG

Kontakt:
Kressenweg 15
44379 Dortmund
Deutschland

Tel.: 0231 9957 0

Online:

Bericht teilen?

Die statische Bauwerkssicherung gehört zu den wichtigsten Bestandteilen einer Restaurierungsmaßnahme. Denn oftmals ist die Standsicherheit historischer Bauwerke nach jahrelanger Beanspruchung gefährdet. Zur Wiederherstellung und Sicherung des Mauerwerks bietet die Marbos GmbH & Co. KG ein zementloses Spritz- und Verpresssystem an, welches den Bauteilen die ursprüngliche Stabilität verleiht. Sind Bauwerke erst einmal in die Jahre gekommen, werden häufig umfangreiche Sanierungsmaßnahmen fällig. Eine oberflächliche Instandsetzung ist nicht ausreichend, wenn die Schäden bis in die Tiefe der Bausubstanz reichen. So kann es vorkommen, dass die Standfestigkeit eines Gebäudes gefährdet ist. Die Ursachen hierfür können ganz unterschiedlich sein und sind auf verschiedenste Einflüsse zurückzuführen – wie zum Beispiel Alterungsprozesse oder Erschütterungen in Grundstücksnähe. Hierbei bedarf es denkmal- und bestandsgerechter Konzepte, um die Standfestigkeit der historischen Bauwerke wiederherzustellen. Die Marbos GmbH & Co. KG stellt hierfür ein zementfreies Spritz- und Verpresssystem zur Verfügung, das sich insbesondere zur Riss- sowie Hohlraumverfüllung eignet und so die ursprüngliche Stabilität wiederherstellt.

Die Zusammensetzung der Mörtel ist besonders schonend und auf die Materialien bestehender Mauerwerke abgestimmt. Daher findet das System vor allem im Bereich der Denkmalpflege Anwendung. Die mineralischen Werkstoffe kommen ohne Zement aus und enthalten Bindemittel aus Bremer Muschelkalk. Dieser wird aus gewaschenen, gebrannten und gelöschten Seemuscheln und Puzzolan gewonnen. Darüber hinaus bilden ausgesuchte Gesteinskörnungen aus geprüften Vorkommen nach DIN EN 13139 die Rohstoffbasis. Das System ist zudem frostbeständig und lässt sich sowohl im Außen- als auch Innenbereich einsetzen. Auch mit Salzen belastetes Mauerwerk stellt kein Problem dar.

Um Hohlräume innerhalb des Mauerwerks aufzufüllen, eignet sich der Muschelkalk-Verpressmörtel (MuKa VPS) von Marbos. Es handelt sich dabei um einen Normalmauermörtel nach DIN EN 998-2. Er wird der Mörtelklasse M 5 zugeordnet. Das Größtkorn ist hier maximal 0,3 mm groß und macht den Mörtel sehr fließfähig, sodass sich dieser auch zum Verpressen von kleinen, feinen Rissen in der Fassade eignet. Das Produkt kann wahlweise drucklos oder unter Druck mit Pressluft verarbeitet werden. Dies sollte möglichst mithilfe von Mauerwerkspackern erfolgen. Hierbei kann auch mit einer Schnecken- oder Kolbenpumpe gearbeitet werden. Das Verfüllen hingegen wird über in die Wand eingebaute Rohre empfohlen.

Der Muschelkalk-Spritzmörtel (MuKA SPM) ist ebenfalls ein Normalmauermörtel nach DIN EN 998-2. Er entspricht der Mörtelklasse M 2,5. Das Größtkorn liegt hier wahlweise bei vier oder acht mm. Der Mörtel lässt sich im Trockenspritzverfahren mittels Druckluft in tiefe, breite oder schmale Fugen einbringen. Zudem eignet er sich auch für die pneumatische Förderung mit entsprechenden Rotor- und Kammermaschinen. Durch die sorgfältige Zusammensetzung der Rohstoffe ergibt sich – nach Zugabe der entsprechenden Wassermenge – ein gut haftender Spritzmörtel mit geringem Rückprall. Das Spritzsystem von Marbos ist insbesondere auf Natur- sowie Mischmauerwerk abgestimmt und findet häufig Verwendung bei Feld-, Bruch- sowie behauenem Granitsteinmauerwerk. Denn die Fugen können hier bis zu 15 cm breit und 100 cm tief sein. Die angewandte Technologie – in Kombination mit dem Muschelkalk-Spritzmörtel – ermöglicht eine vollständige Verfugung sowie eine sofortige Stabilisierung des Mauerwerks. Und das in einem Arbeitsgang. Dies gelingt durch den verwendeten Luftdruck beim Spritzen und der dadurch entstehenden hohen Packungsdichte des Mörtels.

Weitere Produkte aus der Kategorie Bauchemie:

Bauchemie
Der neue Universalzement CEM II/A-LL 42,5 N ist insbesondere für den Estrichbau, aber auch für Putz- und Mauermörtel sowie für Anwendungen im Beton- und Stahlbetonbau geeignet. (Bild: Cemex)
Universeller Sackware-Zement
Cemex: Zement CEM II/A-LL 42,5 N
Der neue Universalzement CEM II/A-LL 42,5 N ist insbesondere für den Estrichbau, aber auch für Putz- und Mauermörtel sowie für Anwendungen im Beton- und Stahlbetonbau geeignet. (Bild: Cemex)

Cemex erweitert sein Angebot im Bereich Sackware: Ab dem 1. April 2026 ist der neue CEM II/A-LL 42,5 N erhältlich. Dieser ist ein insbesondere für den Estrichbau universell einsetzbarer Portlandkalksteinzement. Er zeichnet sich durch gute Leistungsfähigkeit bei moderater Anfangsfestigkeit und verlängerter Verarbeitungszeit aus. Der Zement ist außerdem für Putz- und Mauermörtel sowie für Anwendungen im Beton- und Stahlbetonbau geeignet.

Bauchemie
Sika wird Bodenbeschichtungen in Stuttgart künftig mit einem Epoxidharz herstellen, das einen biobasierten Anteil von 28 % enthält, darunter die Verlaufsbeschichtung und Versiegelung Sikafloor-264 Plus. (Bild: Sika Deutschland)
Produkte werden nachhaltiger
Sika: Bodenbeschichtungen
Sika wird Bodenbeschichtungen in Stuttgart künftig mit einem Epoxidharz herstellen, das einen biobasierten Anteil von 28 % enthält, darunter die Verlaufsbeschichtung und Versiegelung Sikafloor-264 Plus. (Bild: Sika Deutschland)

Sika Deutschland stellt am Standort Stuttgart die Produktion von Bodenbeschichtungen vollständig auf ein Epoxidharz mit biobasiertem Kohlenstoffanteil um. Diese leistungsfähigen Materialien senken den CO2-Fußabdruck und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen. Die Grundierung Sikafloor 150 Plus sowie die Verlaufsbeschichtung und Versiegelung Sikafloor 264 Plus nutzen bereits die verbesserte Rezeptur. Das verbesserte Epoxidharzproduktportfolio ist nicht nur nachhaltiger als fossile Alternativen, sondern auch sicherer für die Anwender. Durch die gezielte Produktoptimierung und den Einsatz zukunftsweisender Materialien bietet es ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.

Bauchemie
Flexmörtel Light: geschmeidige Konsistenz, leichtgängiges Aufziehen. (Bild: PCI)
Doppelte Verlegereichweite
PCI: Fliesenkleber Flexmörtel Light
Flexmörtel Light: geschmeidige Konsistenz, leichtgängiges Aufziehen. (Bild: PCI)

Mit PCI Flexmörtel Light bringt die PCI ein Produkt im 12,5-kg-Gebinde auf den Markt, das dank innovativer Leichtfüll-Technologie die doppelte Verlegereichweite im Vergleich zu herkömmlichen Fliesenklebern bietet. Zusätzlich zeichnet sich der neue Leichtkleber durch besonders komfortable Verarbeitungseigenschaften aus: Er lässt sich leicht und mit geringem Kraftaufwand aufbringen sowie geschmeidig verarbeiten.

Bauchemie
sika
Neue Maßstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit
DIE ALL IN ONE-EPOXIDHARZKLEBSTOFFE SIKADUR-31+ UND SIKADUR-31+ RAPID
sika

Epoxidharzklebstoffe werden für das kraftschlüssige Verkleben und für Instandsetzungen verwendet. Mit Sikadur-31+ und Sikadur-31+ Rapid hat die Sika Deutschland CH AG & Co KG zwei neue Epoxidharzklebstoffe im Portfolio, die neue Maßstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit setzen.  

Bauchemie
Mit dem zementfreien Mörtel StoLevell AimS können EPS-, Mineralwolle- und Holzweichfaser-Dämmplatten geklebt werden. So lässt sich der CO2-Fußabdruck der eingesetzten Baustoffe senken – für den Klebemörtel etwa um die Hälfte. (Bild: Sto SE & Co. KGaA)
EPS-/Mineralwolleplatten zementfrei kleben
Sto: Klebemörtel StoLevell Neo AimS
Mit dem zementfreien Mörtel StoLevell AimS können EPS-, Mineralwolle- und Holzweichfaser-Dämmplatten geklebt werden. So lässt sich der CO2-Fußabdruck der eingesetzten Baustoffe senken – für den Klebemörtel etwa um die Hälfte. (Bild: Sto SE & Co. KGaA)

Der zementfreie mineralische Klebe- und Armierungsmörtel „StoLevell Neo AimS“ ist jetzt auch für EPS- und Mineralwolle-Platten zugelassen. Bislang galt die Zulassung im WDV-System „StoTherm AimS“ nur für Holzweichfaserplatten. Der Kleber spart bei seiner Herstellung (A1-A3) rund die Hälfte CO2 im Vergleich zu Standard-Kalk-Zement-Armierungsmörtel (217 kg CO2/t vs. 433 kg CO2/t beim Referenzmörtel gemäß VDPM).

Bauchemie
Kleben statt Bohren: Trockenbau MS schützt Kabel und Leitungen im Untergrund, erspart Nacharbeit durch Staub und Lärm und sorgt für ein gesundes Arbeitsumfeld bei der Montage. (Bild: Fischer)
Montieren ohne Staub und Lärm
Fischerwerke: Hybrid-Klebstoff Trockenbau MS
Kleben statt Bohren: Trockenbau MS schützt Kabel und Leitungen im Untergrund, erspart Nacharbeit durch Staub und Lärm und sorgt für ein gesundes Arbeitsumfeld bei der Montage. (Bild: Fischer)

Mit dem neuen, TÜV-zertifizierten fischer Hybrid-Klebstoff Trockenbau MS lassen sich Trockenbauprofile und Beplankungen allein durch Klebkraft montieren – ganz ohne Bohren, Staub, Lärm und die Sorge um versteckte Leitungen. Der elastische Alleskönner ermöglicht einen schnellen, leisen, sauberen und sicheren Ausbau. Er sorgt so für Effizienz, Qualität und ein gesundes Arbeitsumfeld bei Trockenbauarbeiten.

Bauchemie
Entwickelt für anspruchsvolle Anwendungen im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe, eignet sich der MCS Protect Plus für Metall- und Holzbauer ebenso wie für Zimmerer, SHK-Installateure oder große Bauunternehmen. (Bild: Berner Group)
Kommt ohne CLP-Kennzeichnung aus
Berner: Chemischer Verbundmörtel MCS Protect Plus
Entwickelt für anspruchsvolle Anwendungen im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe, eignet sich der MCS Protect Plus für Metall- und Holzbauer ebenso wie für Zimmerer, SHK-Installateure oder große Bauunternehmen. (Bild: Berner Group)

Die Berner Group hat jetzt mit MCS Protect Plus als erster Anbieter einen chemischen Verbundmörtel auf dem Markt gebracht, der ohne CLP-Kennzeichnung als gefährlicher Stoff nach der EU-Chemikalien-Verordnung auskommt. Für Anwender bedeutet das mehr Sicherheit, weniger Gesundheitsrisiken und nachhaltigeres Arbeiten. Das neue Zwei-Komponenten-System ist ab sofort exklusiv nur bei Berner erhältlich.

Bauchemie
StoLevell In FF beschleunigt die Verspachtelung von Gipskartonplatten und ist auch in den Fugen einsetzbar. (Bild: Martin Duckek/Sto SE & Co. KGaA)
Für Fugen und Flächen zugleich
Sto: Pastöse Spachtelmasse StoLevell In FF
StoLevell In FF beschleunigt die Verspachtelung von Gipskartonplatten und ist auch in den Fugen einsetzbar. (Bild: Martin Duckek/Sto SE & Co. KGaA)

Eine neue pastöse Fertig-Spachtelmasse von Sto soll das Verspachteln von Gipskartonplatten und Betonoberflächen beschleunigen und vereinfachen: StoLevell In FF eignet sich für Fugen und Flächen zugleich. Für glatte Innenwände gilt: Die fertige Oberfläche ist immer nur so gut wie ihr Untergrund. Deshalb ist je nach Schlussbeschichtung eine Vorbehandlung der Qualitätsstufen Q1 bis Q4 erforderlich. Mit dem neuen verarbeitungsfertigen StoLevell In FF lässt sich diese Anforderung schnell erfüllen. Die Spachtelmasse lässt sich direkt aus dem Eimer auf mineralischen und organischen Untergründen mit der Traufel geschmeidig aufziehen – bis zu einer Schichtdicke von 5 mm pro Arbeitsgang.

Bauchemie
Franken Systems
Für trockene Keller
Zuverlässige Fugenabdichtung mit FRANKOSIL
Franken Systems

Wasserundurchlässiger Beton bildet die Grundlage moderner Kellerabdichtungen – vorausgesetzt, Fugen, Stöße und Durchdringungen sind zuverlässig abgedichtet. Genau hier setzt Franken Systems mit einem praxisgerechten System aus zwei optimal aufeinander abgestimmten Komponenten an: Die schnellhärtende Spachtelmasse FRANKOSIL Speedfix gleicht Unebenheiten aus und schließt Fugen sicher, während der einkomponentige Flüssigkunststoff FRANKOSIL 1K Plus die dauerhafte Abdichtung übernimmt. Das Ergebnis: ein geprüftes, anwenderfreundliches Abdichtungssystem, das sich durch Flexibilität, Witterungsunabhängigkeit und Nachhaltigkeit auszeichnet – für trockene Keller und dichte Bauwerke, selbst unter anspruchsvollen Bedingungen.