Je besser die Wärmedämmwerte der Wände und Fenster eines Gebäudes sind, umso problematischer ist der Anschluss zwischen beiden Bauteilen. Denn eine optimal wärmedämmende Wand besitzt konstruktionsbedingt eine geringe Festigkeit, ein optimal wärmedämmendes Fenster dagegen ein hohes Gewicht. Die energetische Notwendigkeit der Fenstermontage in der Dämmebene verschärft die Anforderungen an den Bauteilanschluss zusätzlich. Hier ist eine Lösung gefordert, die besonders in Bezug auf Statik, Abdichtung und Befestigung absolut zuverlässig und sicher funktioniert. Mit seinen kleberbasierten Vorwandmontage-Lösungen bietet tremco illbruck ein System an, das vom ift Rosenheim für diesen Einsatz so umfangreich geprüft ist.
Als Maßstab für das Vorwandmontage-System setzt Tremco Illbruck die statisch einwandfreie, passivhaustaugliche, einbruchsichere und schalltechnisch perfekte Montage von Fenstern in der Dämmebene vor der tragenden Wand. Zudem kann der durch die Systemzargen entstehende Fensterrahmen mit dem Multifunktions-Abdichtungsband TP652 einfach und fachgerecht abgedichtet werden. Das Vorwandmontage-System besteht aus fünf spezialisierten Komponenten: einer Zarge aus Recyclingwerkstoff, einem Dämmkeil, dem Multifunktions-Abdichtungsband TP652 Illmod trioplex+, dem SP340 Soforthaft-Kleber und dem AT140 Primer.
Mit jetzt insgesamt 23 Prüfungen ist das Illbruck Vorwandmontage-System das meistgeprüfte System. Für alle bauphysikalischen Anforderungen bezüglich Statik, Brandschutz, Schallschutz, Einbruchschutz, Wärmedämmung, Abdichtung und Befestigung hat das Unternehmen entsprechende Prüfungen durchführen lassen. So ist die Statik für die Klebkraft auf allen Untergründen auch nach klimatischer Belastung ebenso nachgewiesen wie für die Fensterbefestigung in der Zarge und die zusätzliche Sicherungsverschraubung. Prüffähig nachgewiesen ist zudem der ungünstigste Lastfall des schwersten Elements in größter Ausladung in Verbindung mit dem schwächsten Baustoff. Die projektbezogene statische Überprüfung für das Vorwandmontage-System verschafft Planern und Anwendern nicht nur entsprechende Sicherheit, sondern bietet insbesondere den Vorteil, für diese Fenstermontage keine weiteren statischen Berechnungen durchführen zu müssen.
Auch beim Schallschutz zeigt sich das Vorwandmontage-System vorbildlich. Es erreicht mit dem SP525 Hochbaufugen-Dichtstoff eine Schalldämmung bis zu 43 dB, das entspricht dem Schallschutzwert des Fensters. Brandschutztechnisch ist das Vorwandmontage-System nachweislich bis zur Gebäudeklasse 5 anwendbar. Der Test zum Einbruchschutz nach DIN EN 1627 belegt die Widerstandsklasse RC2 selbst bei einem Einbruchversuch während der Bauphase zwischen Fensterelement und System.
Durch die zahlreichen Prüfungen bekommen Planer größtmögliche Sicherheit und Handwerker ein System, das sich schnell und fehlerlos montieren lässt. Umfangreiche Unterstützung bei Planung und Montage durch Beratung, Schulungen und Einweisung auf der Baustelle ist selbstverständlich. Das Illbruck-Tool ist ein Wärmebrückenkatalog, in dem die Wärmedämmwerte gemäß Beiblatt 2 für alle möglichen Montagekombinationen bereits errechnet und einfach abzulesen sind. Energetische Nachweise lassen sich damit mühelos erstellen.
Das Vorwandmontage-System ist in vier Varianten mit verschiedenen Ausladungen erhältlich, die sich in der Zarge unterscheiden. So wird Planern und Architekten die nötige Flexibilität gewährt, für jedes Gebäude, jeden Wandaufbau und jede Montagesituation das exakt passende System zu wählen. Zu den drei bereits erhältlichen Systemtypen kommt die vierte Variante eco hinzu. Diese ist für eine Ausladung von 120 bis 200 mm geeignet. Der Typ 4 eco besteht aus der PR020 Fenstermontage-Ecke und der PR021 Fenstermontage-Konsole. Als Ecke verklebt überbrückt diese Montagevariante die Schnittstelle Brüstung und tragendes Mauerwerk und leitet einwirkende Funktionskräfte sicher über die Klebung linienförmig in die senkrechte Tragschale ab. Die seitliche Befestigung erfolgt mit den Konsolen. Der PR012 Dämmblock aus WDV-Polystyrol ermöglicht den einfachen Anschluss an das Folgewerk. Jede Variante erfüllt die spezifischen bauphysikalischen und statischen Anforderungen der unterschiedlichen Einbaumethoden.
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