HD Hyundai Construction Equipment Europe
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Nach der Übernahme von Doosan Infracore im vergangenen Jahr betreibt Hyundai nun zwei Baumaschinenunternehmen nebeneinander, die sich in ihrem Produktangebot teilweise überschneiden. Dong-Youn Sohn ist als CEO der Zwischenholding Hyundai Genuine zuständig für die Ausrichtung beider Unternehmen. Im Interview mit der bpz erläutert er die Hyundai-Strategie in Sachen emissionsfreie Baumaschinen und erklärt, wie die Unternehmen gegeneinander abgegrenzt und wo Synergien erschlossen werden sollen.
bpz: Herr Sohn, Hyundai Genuine legt auf der diesjährigen bauma einen starken Fokus auf emissionsfreie Baumaschinen. Welche Neuentwicklungen präsentieren Sie dem Publikum?
Sohn: Wir präsentieren gleich vier neue Maschinen. Hyundai Construction Equipment (HCE) zeigt einen batteriebetriebenen 1,8- Tonnen-Minibagger und einen 14 t schweren Wasserstoff-Bagger. Hyundai Doosan Infracore (HDI) ist mit einem 1,7-Tonnen-Minibagger präsent. Zwar nicht ganz emissionsfrei, aber als Zwischenschritt in eine emissionsfreie Zukunft stellt HDI darüber hinaus einen neuen 14-Tonnen-Hybridbagger vor.
bpz: Was sind die wichtigsten Eigenschaften der beiden elektrischen Minibagger?
Sohn: Zunächst einmal bewegt sich die Performance der beiden Bagger auf dem gleichen Niveau wie das ihrer dieselbetriebenen Pendants. Der HDI-Bagger verfügt über eine Batteriekapazität von 20 kWh und kann maximal viereinhalb Stunden im S-Modus verwendet werden. Da die Bagger aber in der Praxis meist nicht ununterbrochen benutzt werden, beträgt die reale verfügbare Betriebszeit in den meisten Fällen mehr als diese viereinhalb Stunden. Zudem funktioniert der Bagger auch, wenn ein Langsamladekabel eingesteckt ist. Dementsprechend können Fahrer den Bagger ohne Einschränkungen überall mit 110 V/220 V-Strom nutzen.
Wenn ein Benutzer den Bagger mit einem Schnellladegerät auflädt, nachdem er die Maschine vier Stunden lang benutzt hat (wenn sie voll aufgeladen war), dauert es nur 70 Minuten, um die Batterie bis zu 80 % ihrer vollen Kapazität aufzuladen. Der Benutzer kann die Schnellladung so z.B. in der Mittagspause einstecken und nach der Rückkehr zur Arbeit wieder verwenden. Ein Schnellladegerät ist als Option erhältlich.
Der 1,8-Tonnen-Minibagger von HCE hat eine Batteriekapazität von 30 kWh, alternativ wird er auch mit 40 kWh verkauft. Seine Betriebsdauer beläuft sich ebenfalls auf maximal acht Stunden.
bpz: Sind die Batterien eine Eigenentwicklung oder arbeiten Sie mit Technologiepartnern zusammen?
Sohn:Die Akkupakete von beiden Maschinen sind eine Eigenentwicklung der Motorenabteilung von HDI. Wir verfolgen mit HDI die Strategie, mit dem bisher auf Verbrenner fokussierten Motorengeschäft stark in den Markt für elektrische Lösungen zu expandieren. Wir haben auch bereits einen externen Kunden für unsere Minibagger-Akkupakete gewonnen, dessen Namen ich allerdings noch nicht verraten kann. Wir erhoffen uns durch das Angebot selbstentwickelter Elektrotechnologien in Zukunft insbesondere einen Schub auf dem europäischen Markt, wo die Nachfrage nach emissionsfreien Lösungen steigt.
bpz: Setzen Sie auch bei der Wasserstofftechnologie auf Eigenentwicklungen?
Sohn: Die Brennstoffzellen des Wasserstoffbaggers stammen von unserer Schwestergesellschaft, dem Automobilhersteller Hyundai Motor Company. Das ist eine bewährte Technologie, die bereits seit 2021 im Serien-Auto Hyundai Nexo eingesetzt wird. Hyundai Motor ist auf dem Automobilmarkt Vorreiter in Sachen Brennstoffzellen. Die Brennstoffzellenaggregate verleihen dem 14-Tonnen-Bagger daher eine hohe Zuverlässigkeit und ermöglichen die gleiche Arbeitsleistung wie beim entsprechenden Bagger mit Dieselantrieb. Ein großvolumiger Wasserstofftank sorgt dafür, dass der Bagger acht Stunden ununterbrochen arbeiten kann. In nur zehn Minuten ist der Bagger vollgetankt.
bpz: Wann werden die neuen klimafreundlichen Maschinen denn auf den Markt kommen?
Sohn: Der Marktlaunch der beiden elektrischen Minibagger ist bereits für März 2023 geplant. Auch der Hybridbagger soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Der Wasserstoffbagger ist technologisch so ausgereift, dass wir ihn eigentlich sofort auf den Markt bringen könnten. Hier warten wir aber ab, bis sich die erforderliche Marktinfrastruktur entwickelt hat. Das kann wohl noch ein paar Jahre dauern.
bpz: Wie wird sich der Markt für emissionsfreie Maschinen aus Ihrer Sicht weiterentwickeln?
Sohn:Viele Baumaschinenhersteller kommen ja gerade mit elektrischen Maschinen auf den Markt, größtenteils Minibagger, aber auch schon ein paar Maschinen der mittleren Gewichtsklasse. Dieser Trend zu schwereren Maschinen wird sich weiter fortsetzen. Ich sehe die Grenze hier bei 20-Tonnen-Maschinen. Darüber hinaus wird der Einsatz der Batterietechnologie zu teuer und die Wasserstofftechnologie kommt ins Spiel.
Bei der Wasserstofftechnologie gibt es für die Zukunft zwei Optionen: Brennstoffzellen oder Wasserstoffverbrennung über Direkteinspritzung. HDI arbeitet auch selbst an der Entwicklung der Wasserstoffverbrennungs-Technologie. Hier kooperieren wir zudem mit zwei externen Motorenherstellern. Die Entwicklung ist auch schon fast abgeschlossen. Es muss sich zeigen, welche Technologie sich schließlich am Markt durchsetzt. Wir können jedenfalls die komplette Bandbreite an Antriebstechnologien der Zukunft bieten.
bpz: Hyundai hat vor rund einem Jahr Doosan Infracore übernommen. Sie führen dadurch zwei Baumaschinenunternehmen, deren Produktportfolio sich in Teilen, z. B. im Baggersegment, stark überschneidet. Wo grenzen Sie die Unternehmen gegeneinander ab? Wo wollen Sie Synergien heben?
Sohn: Zunächst einmal bleiben beide Unternehmen eigenständig und konkurrieren am Markt miteinander. Sie verfolgen ihre eigenen Marketingstrategien und sollen als Marken voneinander unterscheidbar sein. Zugleich wollen wir aber auch Synergien heben, indem wir z. B. unsere Einkaufsmacht bündeln. Dasselbe gilt für die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Technologieinvestitionen, wie das Beispiel der Antriebsarten der Zukunft ja deutlich zeigt. Eine meiner Aufgaben ist es, auf die Differenzierung der Marken zu achten, sodass es nicht zu Produktkannibalisierung kommt. Das kann bspw. heißen: Die Maschinen beider Marken haben die gleiche Antriebstechnologie, aber ein stark unterschiedliches Kabinendesign.
bpz: Welche Strategie verfolgen Sie hinsichtlich des europäischen und speziell des deutschen Marktes?
Sohn: Weder Hyundai noch Doosan schlagen sich bisher besonders gut im deutschen Markt. Wir werden mit beiden Unternehmen stark in Deutschland investieren, um mehr Marktanteile zu erzielen. Im Detail kann ich darüber aber noch nicht reden.
bpz: Denkbar wäre doch ein stärkeres Engagement im Vertrieb.
Sohn: Ja, wir beabsichtigen, mehr in Vertriebswege und in den Service zu investieren. Unser Ziel wird es sein, uns als Komplettanbieter im Minibaggermarkt zu etablieren. HCE präsentiert auf der bauma gerade vier neue Minibaggermodelle der HX-Serie und auch HDI ist mit neuen Zwei- bis Fünf-Tonnen-Minibaggermodellen am Start. 2023 sollen weitere Modelle hinzukommen.
bpz: Internationale Wettbewerber wie Komatsu und Bobcat verfügen über eigene Produktions- und Entwicklungsstandorte in Europa. Ist das eine Option für Hyundai?
Sohn: Wir beobachten natürlich auch die gestiegenen Transportkosten von Südkorea nach Europa, die unsere Margen verringern. Ich will nicht zuviel sagen: Aber auch darüber denken wir nach.
bpz: Herr Sohn, ich danke Ihnen für das Gespräch.
Weitere Informationen:
www.hyundai-genuine.com
Hyundai zeigt sich den Fachbesuchern der Steinexpo 2026 mit „maßgeschneiderten Systemlösungen für Steinbrüche und Großbaustellen.“ Das Unternehmen präsentiert auf Stand F 45 mit den drei Schlüsselmaschinen - den Knickdumper HA30A, den Großradlader HL985A und den Raupenbagger der neuesten Generation HX400 –, wie moderne Steuerungstechnik, maximale Zuverlässigkeit und hohe Kraftstoffeffizienz ineinandergreifen.
Von einer Baukrise will Hyundai-Produktmanager Peter Sebold im Interview mit der bpz nichts wissen. Sein Unternehmen präsentierte denn auch vor internationalen Journalisten in der Europa-Zentrale im belgischen Tessenderlo gleich elf neue Baumaschinen, die 2026 auf den europäischen Markt kommen. Im Fokus stand vor allem die neue Generation von Kettenbaggern, die dank Elektrohydraulik mehr Möglichkeiten als bisher bieten. Sebold gewährte der bpz auch schon einen Blick ins Jahr 2027: Da will Hyundai Construction Equipment erstmals mit drei der – in Deutschland so beliebten – Kompakt-Radlader den Markt betreten.
Der neue Hyundai-Raupenbagger HX800AL wurde standardmäßig speziell für große Bau- und Infrastrukturarbeiten entwickelt, etwa große Abbruchprojekte. Das 80-Tonnen-Modell ist aber auch in einer Bergbau- und Steinbruchkonfiguration lieferbar. Mit Hochdruck-Einspritzdüsen, einem Twin-Scroll-Wastegate-Turbolader und elektronischer Steuerung leistet er kraftvolle 539,1 PS (402 kW) bei nur 2.100 U/min. Die vielseitige Maschine kann mit verschiedenen Leistungs- und Arbeitsmodi an unterschiedliche Arbeitsbedingungen angepasst werden.
Die beiden knickgelenkten Hyundai-Dumper HA30A/HA45A bieten im Gelände große Vorteile, denn sie verfügen als einzige in ihrer Klasse über ein besonderes Fahrwerk mit oszillierenden Hinterachsen (Tandem-Fahrwerk). Der HA30A bietet einen Muldeninhalt von 16,8 m3, der mit Heckklappe auf 17,8 m3 steigt. Der größere HA45A bietet einen Muldeninhalt von 24,4 m3 (mit Heckklappe 26,0 m3). Eine Scherenheckklappe, Muldenheizung und extra Verschleißplatten zum Transport von abrasivem Material sind optional erhältlich.
In rasantem Tempo hat HD Hyundai seit rund zwei Jahren einen Bagger der neuen A-Serie nach dem anderen auf den Markt gebracht. Den letzten Lückenschluss zum Komplettangebot bei Mobilbaggern hat das – Anfang des Jahres von vormals Hyundai Construction Equipment in HD Hyundai unbenannte – Unternehmen jetzt mit dem Zehn-Tonnen-Modell HW100A bewerkstelligt. Dieses wurde im Mai zusammen mit zwei neuen Midi-Baggern in der Europazentrale im belgischen Tessenderlo erstmals den Journalisten präsentiert. Zudem hat Hyundai in den letzten Monaten einige neue Maßnahmen ergriffen, um seine Kunden besser und schneller zu bedienen, wie die bpz am Rande der Veranstaltung im Gespräch mit Sales & Marketing Director Hubertus Münster erfuhr.
Hyundai CE ergänzt seine Reihe schwerer Bau- und Erdbaumaschinen um zwei knickgelenkte Muldenkipper. Die Dumper HA30A und HA45A mit Nennnutzlasten von 28 bzw. 41 t passen optimal zu Hyun- dai‘s größeren Raupenbaggern und Radladern. Beide Maschinen sind auf die Marktsegmente der 30 und 45-Tonnen-Klassen ausgerichtet und nach dem Konzept eines permanenten Sechsradantriebs gebaut. Für eine gute Traktion in schwierigem Gelände verfügen sie über Sperrdifferentiale vorn und hinten sowie ein Längsdifferential, das sich manuell sperren lässt.
Hyundai Construction Equipment bringt im beliebten 13- bis 15-Tonnen-Segment drei EU-Stufe-V-konforme Raupenbagger der A-Serie auf den Markt. Der HX130A LCR mit verringertem Überhang, der konventionelle HX140A L und der HX145A LCR mit reduziertem Überhang werden von den neuesten Cummins-Dieselmotoren angetrieben und verfügen über eine verbesserte Hydrauliksteuerung, die eine höhere Produktivität und längere Betriebszeiten ermöglicht.
Die im Herbst 2021 von Hyundai Construction Equipment Europe angekündigte neue A-Serie von Mobilbagger ist seit Februar bei den Vertragshändlern verfügbar. Die vier Maschinen mit Betriebsgewichten von 14-23 t verfügen über schadstoffarme Cummins-Dieselmotoren der EU-Stufe V mit einem kombinierten Nachbehandlungssystem, das keine Abgasrückführung (AGR) erfordert und den Kunden eine höhere Produktivität bei geringeren Emissionen bietet.
Als Erweiterung seiner Produktpalette im Midibagger-Bereich hat Hyundai jetzt die neue HX85A Konzeptmaschine auf den europäischen Markt gebracht. Dieser Kompaktbagger der Acht- bis Neun-Tonnen-Klasse ist mit einem zweiteiligen Ausleger ausgestattet und somit für Arbeiten im urbanen Bereich prädestiniert. Das Design der Heckhaube des HX85A trägt zur Verbesserung der Stabilität der Maschine bei und optimiert gleichzeitig die Sicht nach hinten. Der Kabineninnenraum ist übersichtlich gestaltet und mit der neuesten, intuitiven Technologie ausgestattet, die dem Fahrer am Einsatzort volle Kontrolle über seine Maschine ermöglicht. Die fortschrittliche Technologie entlastet den Bediener und verringert so während eines langen Arbeitstages die Ermüdung. Komfort und Zweckmäßigkeit für den Bediener werden auch durch die ergonomische Innenraumgestaltung und die ausgezeichnete Rundumsicht gewährleistet.
Hyundai Construction Equipment Europe (HCEE) hat den neuen HX220AL auf den Markt gebracht - eine der ersten Hyundai-Maschinen der neuen A-Serie, die Stufe V erfüllen. Mit der neuen Stufe-V-Motorplattform, einer neuen Hydraulikflussregelung, verbesserten Bedienelementen mit 2D-/3D-Maschinenführung, neuen Sicherheitsmerkmalen und verbesserter Verfügbarkeit und Produktivität soll der 22-Tonnen-Raupenbagger potenzielle Käufer beindrucken. Hyundai will mit dem Modell der Nachfrage der modernen Gesellschaft nach intelligenten und sauberen Maschinen gerecht werden, die aber dennoch robust und produktiv sind.
Hyundai Construction Equipment stellt auf der Bauma 2019 15 Produkte vor, von denen sechs Europa-Premiere haben. Die neue 1-Tonnen-Maschine HX10 A und 8,5-Tonnen-HX85A-CR-Maschine sind die lang erwarteten Ergänzungen zum Sortiment der Kompaktbagger. Die Reihe umfasst außerdem die Veröffentlichung der neuesten Modelle der Bagger und Radlader der Stage-V-Reihe: den HX85A CR, HX220A L, HX300A L und HL960A. Der neue Bagger HX900 L, der speziell für die Anforderungen der europäischen Bau- und Steinbruchindustrie entwickelt wurde, ersetzt den R800LC-9. Diese 90-Tonnen-Maschine wurde mit marktführenden Technologien entwickelt, um eine außergewöhnliche Produktivität zu erbringen. Der HX900 L ist die zweitgrößte Hyundai-Maschine des Sortiments nach dem gewaltigen 120-Tonnen- Bagger R1200-9.
Mit der HX-Serie führt Hyundai Construction Equipment Europe (HCEE) eine neu konzipierte Serie moderner ergonomischer und leistungsstarker Hydraulikbagger ein. Der Stufe IV Motor sowie ein neues Design überzeugen ebenso wie umfangreiche Neu- und Weiterentwicklungen bei Komponenten und Bedienung. Das kapazitive Touchscreen-Display wurde von 7 auf 8 Zoll vergrößert. Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, zahlreiche Parameter in übersichtlichen und intuitiv geführten Menüpunkten einzustellen. Zwei Ansichten und drei Modi sind abrufbar. Neben Anzeigen und Schaltern lassen sich viele Einstellungen sehr einfach mit einblendbaren Schiebereglern bequem einstellen und mit minimalem Aufwand anpassen. Zusätzlich befinden sich 18 konventionelle Tasten unter dem Display zum Aktivieren von Zentralschmierung, Standgas, Arbeitsscheinwerfern etc. Das reaktionsschnelle Display ist blendfrei, vibrationsarm und es lässt sich in Neigung und Drehrichtung frei einstellen. Zusätzlich lassen sich Informationen vom Smartphone per Wifi Direkt auf das Display übertragen.
Der 120-t-Bagger wird von einem 567 kW starken Dieselmotor mit Turbolader (Hubraum 23 l) angetrieben und ist für schwere Erdarbeiten, stationäre Grabarbeiten sowie Abbrucharbeiten mit großer Reichweite konzipiert. Die Standardausrüstung umfasst Doppelsteg-Bodenplatten mit einer Breitenabmessung von 710, 800 und 900 mm. Das moderne CAPO-System (CAPO – computergestützte Leistungsoptimierung) sorgt für optimale Leistung des Motors und der beiden Hydraulikpumpen. Die verschiedenen Leistungsbetriebsarten dienen ganz bestimmten Arbeitslasten. Zudem weist das System eine automatische Drehzahlverringerung und eine Leistungsstufe auf.
Hyundai hat unlängst noch ein weiteres neues Modell in das Radladerprogramm des Unternehmens aufgenommen – den HL965. Diese neue Maschine ist mit zuverlässigen und bewährten Komponenten und Systemen von führenden OEMs präzise ausgelegt. Die robuste und zuverlässige Konstruktion sorgt für längere Einsatzzeiten, geringere Betriebskosten und mehr Produktivität. Die Baumaschinen von Hyundai sind aus Stahl höchster Güte gefertigt. Strenge Zyklusprüfungen, Wärmeprüfungen, Schwingungsprüfungen sowie Stoßbelastungsprüfungen werden im Rahmen des Konstruktions- und Fertigungsprozesses aller neuen Modelle durchgeführt, sodass optimale Haltbarkeit und Zuverlässigkeit gewährleistet sind. Der neue HL965 verfügt über ein Betriebsgewicht von 20.100 kg. Die neue Maschine bezieht ihre Leistung von dem elektronisch gesteuerten Abgasnorm Stage IV-Cummins QSL9-Dieselmotor mit einer Bruttoleistung von 200 kW (272 PS) bei 2.100 U/min.
Kernaggregat des 22-Tonnen-Baggers HX 220L ist der luftgekühlte, turboaufgeladene 4-Takt-Dieselmotor Cummins QSB6.7. Der Motor liefert 136 kW (182,6 PS) und erfüllt die Abgasnorm Stufe IV. Laut Hyundai haben die Maschinen der HX-Reihe einen gegenüber der 9A-Serie um 90 % reduzierten NOX-Ausstoß. Hyundai entschied sich dazu für eine kombinierte und bewährte Lösung aus AGR und SCR.
Die Besonderheit des Hyundai-Mobilbaggers R140W-9A ist der verbaute Cummins-Dieselmotor QSB6.7 mit wartungsfreiem Katalysator anstelle eines Dieselpartikelfilters (DPF). Mit Verstellausleger, der besonders in Deutschland stark nachgefragten Variante, und Schild-/Pratzenabstützung wiegt die Maschine einsatzfertig 15.100 kg und wechselt seinen Einsatzort mit bis zu 39 km/h.
Auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg stellt Bobcat mit dem neuen L100 und dem aktualisierten L85 zwei leistungsstarke Kompakt-Radlader für den Garten- und Landschaftsbau vor. Beide Modelle verbinden einen neu gestalteten Bedienerarbeitsplatz mit höherer Hydraulikleistung, vielseitigen Assistenzfunktionen und zahlreichen Optionen für unterschiedliche Einsatzprofile. Zu sehen sind die Maschinen vom 15. bis 18. September in Halle 7 am Stand 7-334.
Auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg präsentiert Weycor seine neuen Radladerlösungen für den Garten- und Landschaftsbau. Im Mittelpunkt stehen die komplett neu entwickelte 3er-Serie mit den Modellen Weycor 360 und 380 sowie die vielseitigen Antriebs- und Hubwerksvarianten für unterschiedliche Einsatzprofile. Ergänzt wird der Messeauftritt in Halle 7, Stand 7-232, durch den AR480 aus der bewährten 4er-Serie.
Auf der GaLaBau 2026 präsentiert sich JCB Deutschland in Halle 7, Stand 7-318 als Fullliner für den Garten- und Landschaftsbau mit einem breiten Maschinen- und Technologieportfolio. Im Fokus stehen emissionsfreie Lösungen wie der Elektro-Minibagger 19C-1E, trailerbare Kompaktmaschinen (26C-1, 514-40) sowie praxisorientierte Technologien für Sicherheit und Effizienz, etwa der seitlich einsteigbare 270T Kompakt-Raupenlader. Live zu erleben sind zudem der Hydradig 110W auf der Kinshofer-Demofläche und der 60C-1 bei NB Baumaschinen.
Schäffer präsentiert auf der GaLaBau 2026 den neuen Multifunktionslader 1422 T mit Teleskoparm. Die zusätzliche Reichweite erhöht die Hubhöhe um 60 cm auf 2,83 m und erleichtert unter anderem das Beladen von Anhängern und Containern. Dabei bleibt der Lader ebenso kompakt und wendig wie der bewährte 1422 und eignet sich damit besonders für beengte Einsatzorte im Garten- und Landschaftsbau, in der Landschaftspflege und bei Hausmeisterdiensten.
Auf der GaLaBau 2026 zeigt Liebherr auf seinem Stand 7-428 verschiedene Vertreter aus dem Erdbewegungsprogramm für den Garten- und Landschaftsbau. Neben dem Mobilbagger A 909 Compact ist in Nürnberg z. B. der batterieelektrische Radlader L 507 E in Kombination mit dem Energiespeichersystem LPO 100 zu sehen. Abgerundet wird der Messeauftritt mit für den GaLaBau passenden Anbauwerkzeugen.
Auf der NordBau in Neumünster präsentiert Paus seine aktuellen Techniklösungen für Bau und Kommunalbetrieb. Am Stand N245 stehen konkrete Anwendungen und technische Details im Mittelpunkt. Gezeigt werden u. a. ein Teleskopschwenklader, ein Schwenklader, ein Dumper sowie elektrisch angetriebene Hebetechnik. Die Exponate decken typische Einsatzbereiche wie Materialumschlag, innerstädtische Baustellen und beengte Arbeitsräume ab.
Ein ummauerter Garten aus dem 17. Jahrhundert in der englischen Grafschaft Devon wird nach über vier Jahrzehnten des Verfalls behutsam restauriert. Mit fachlicher Planung, ökologischer Sensibilität und kompakter Maschinentechnik von Yanmar entsteht aus einem überwucherten Gelände ein öffentlich zugänglicher Ort, der historische Gartenbaukunst bewahrt und zugleich neue Perspektiven für Bildung, Gemeinschaft und nachhaltige Nutzung eröffnet.
Volvo CE erweitert sein Kompaktmaschinen-Portfolio um drei neue Bagger der neuesten Generation. Im Vorfeld der CONEXPO in Las Vegas stellt der Hersteller mit dem Kurzheckbagger ECR90, dem Raupenbagger EC65 und dem Mobilbagger EW65 gleich drei Modelle vor, die durch höhere Motorleistungen, gesteigerte Hydraulikperformance und eine überarbeitete Fahrerumgebung auf mehr Produktivität, Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit im Einsatz abzielen.
Enge Platzverhältnisse, hoher Zeitdruck und steigende Anforderungen an Effizienz und Sicherheit prägen zunehmend den Arbeitsalltag auf innerstädtischen Baustellen. Ob im Kabel- und Rohrleitungsbau, im Straßen- und Wegebau oder im Garten- und Landschaftsbau – kompakte, vielseitige Maschinen sind heute in nahezu allen Gewerken gefragt. Vor diesem Hintergrund gewinnen Schwenk-lader weiter an Bedeutung. Mit dem SL 9088 Pro stellt Paus eine leistungsstarke Lösung für präzise Arbeiten auf engstem Raum bereit, die Wendigkeit, hohen Bedienkomfort und Produktivität vereint.