Volvo: Radfertiger P6870D ABG

Präziser Einbau auch in schwierigem Gelände

Volvo Construction Equipment Germany GmbH

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Volvo Construction Equipment hat an der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit seiner Radfertiger gearbeitet. Der P6870D ABG ist ein gutes Beispiel hierfür. Dieser Fertiger liefert bei einer Vielzahl von Einbauanwendungen – ganz gleich, ob in kleinen Wohnsiedlungen oder bei großen Autobahnprojekten – gute Ergebnisse. Fertiger von Volvo verfügen über eine sehr gute Traktion für einen stabilen, sicheren Betrieb und einen präzisen Einbau unter allen Bedingungen. Der P6870D ABG bildet da keine Ausnahme. Mit einer Drei-Punkt-Lagerung zur Stabilisierung des Oberaufbaus sorgt ein statisch bestimmtes Fahrwerk mit selbstnivellierenden Eigenschaften des Fertigers für maximale Traktion und einen reibungslosen Einbau – auch in schwierigem Gelände. Das Volvo-Antriebssystem unterstützt den präzisen und sanften Einbau durch eine hohe Traktionskraft.

Der P6870D ABG ist mit unabhängigen Antrieben für alle sechs Räder ausgestattet, wobei die größeren Hinterräder Leistung bereitstellen, während die vier Vorderräder durch den hydrostatischen Antrieb für eine hervorragende Manövrierfähigkeit sorgen.

Der Fertiger ist zudem mit drei Antriebsarten ausgestattet: „Einbau“, „Manövrieren“ und „Transport“. Der ECO-Modus ist die Standardeinstellung. Diese adaptive Drehzahlregelung senkt den Geräuschpegel drastisch und reduziert den Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 %. Radfertiger von Volvo bieten einen zusätzlichen Modus, den sogenannten Manövrier-Modus, der sich ideal zum Manövrieren und Verladen eignet. In diesem Modus sind die Einbaufunktionen deaktiviert und die Aktivlenkung zum Wenden mit einem extrem engen Innenradius von 2,5 m aktiviert. Im Transport-Modus steht die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h für ein schnelles Umsetzen der Maschine zur Verfügung. Die automatische Leerlaufdrehzahl wird eingestellt, wenn der Fertiger nicht in Bewegung ist.

Die kompakten Abmessungen des P6870D ABG erleichtern auch den Transport zwischen den Baustellen. Sowohl der Manövrier- als auch der Transport-Modus regeln die Motordrehzahl proportional, um die Kraftstoffeffizienz zu erhöhen. Der Motor selbst kombiniert hohes Drehmoment und niedrige Drehzahlen, um eine hervorragende Leistung und Effizienz zu liefern. Für einen reduzierten Kraftstoffverbrauch und den adaptiven ECO-Modus passt sich die Motorleistung stets an die Anforderungen der Baustelle an.

Volvo hat die Steuerung für den Bediener nochmals erleichtert, indem er einfach zu bedienende Funktionen wie den Pave Assist entwickelt hat. Der durch den Volvo Co-Pilot unterstützte Pave Assist bietet ein leistungsstarkes Set an digitalen Werkzeugen, darunter Material Manager, Thermal Profiling und Wetterprognose, die das Arbeiten des Bedieners erleichtern, den Einbauvorgang dokumentieren und die Oberflächenqualität verbessern sollen.

Ein weiteres Merkmal ist das EPM3-Bedienpult (Electronic Paver Management) der nächsten Generation. Die Bedienelemente des EPM3-Systems sind in einem System zusammengefasst und in einer Vogelperspektive dargestellt, um den Bediener intuitiv durch die einzelnen Arbeitsfunktionen zu führen. Mit dem Jog-Wheel kann der Bediener schnell Funktionen für eine bessere Maschinensteuerung, einfache Bedienung und optimale Effizienz auswählen und einstellen. Das EPM3-System beinhaltet den Settings Manager. Mit dieser Funktion können Bediener benutzerdefinierte Einstellungen im EPM3 speichern und gespeicherte Parameter für vergleichbare Einsätze abrufen, um eine gleichbleibende Einbauqualität bei jedem Auftrag zu gewährleisten. Für diese gespeicherten Parameter lässt sich eine zusätzliche Feinabstimmung vornehmen, um Leistung und Produktivität an die jeweilige Baustellensituation anzupassen und zu optimieren.

Die geräumige, komfortable und ergonomisch gestaltete Arbeitsumgebung bietet dem Bediener eine hervorragende 360o-Rundumsicht auf den Einbauprozess, mit direktem Blick in den Kübel und den Schneckenkanal sowie mit freier Sicht auf den gesamten Arbeitsbereich. Das Design der Motorhaube ermöglicht es auch, die Materialzufuhr und den Materialfluss stets im Auge zu behalten. Die Sicht zu beiden Seiten der Plattform hat sich durch einen konvexen Spiegel unter dem Wetterdach und verstellbare Sitzkonsolen, die über die Außenkante des Fertigers hinaus ausgeschoben werden können, zusätzlich verbessert.

Der Komfort für den Bediener steht im Vordergrund, der P6870D ABG weist einen niedrigeren Geräuschpegel auf und verfügt über Fuß- und Armlehnen, Warmluftauslass und Getränkehalter. Der Bedienkomfort wird durch die Home Light-Funktion weiter erhöht, welche die Plattform nach dem Betätigen des Hauptschalters und nach dem Ausschalten der Zündung für drei Minuten beleuchtet. Die Kübelklappen lassen sich einfach von der Plattform aus verriegeln.

Bei Einbauarbeiten sind Schnelligkeit und Qualität gleichermaßen wichtig. Die branchenführenden Bohlen von Volvo bieten höchste Einbauqualität für eine glatte und gleichmäßige Oberfläche. Die Bohle VB79 ist die perfekte Wahl, wenn es darum geht, spezielle Dachprofile in der Fahrbahnoberfläche einzubauen, wie etwa bei spezifischen Drainageanforderungen. Die ausfahrbaren Bohlen verfügen über zwei zusätzliche Gelenkabschnitte und sind um 10 % (5,7 o) nach oben oder unten verstellbar, sodass unregelmäßige Profile einfacher, materialsparender und kostengünstiger eingebaut werden können.

Die Variomatic Bohle fährt hydraulisch aus. Optionale Anbauverlängerungen ermöglichen den Einbau von bis zu 9 m Arbeitsbreite und lassen sich mit Hilfe des einzigartigen hydraulischen Schnellkupplungssystems von Volvo leicht an- und abbauen. Dank dieses Systems von Volvo sind keine Spezialwerkzeuge zum Ein- und Ausbau von Bohlenverbreiterungen erforderlich, wodurch die Umrüstung nur rund 20 Minuten dauert.

Eine hohe Verdichtungsleistung hinter der Bohle erzeugt eine glattere, gleichmäßigere Oberfläche und reduziert den Bedarf an nachfolgender Walzenverdichtung erheblich. Bohlen von Volvo CE sind mit elektrischer Heizung erhältlich.

Eine vielseitige und einfach zu bedienende Maschine ist zwar gut und schön, aber sie muss auch zuverlässig sein. Ungeplante Ausfallzeiten können einen Flottenmanager mehr als 450 Euro pro Tag und Maschine kosten. Volvo hat deshalb den P6870D ABG entsprechend mit intelligenten Wartungssystemen ausgestattet, die es leichter machen, einen Fertiger stets am Laufen zu halten und seine Leistung zu optimieren.

Das Telematiksystem CareTrack von Volvo CE ist als optionales Add-on für den P6870D ABG erhältlich. CareTrack ermöglicht es der Baustellenleitung, ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden und einen effizienten Betrieb des Fertigers sicherzustellen. Berichte über Maschinenstandort, -nutzung, -produktivität, -verbrauch und -zustand können aus der Ferne abgerufen werden, um festzustellen, welche Bereiche verbessert werden müssen, um den Betrieb weiter zu optimieren.

Der P6870D ABG weist in puncto Verfügbarkeit und Effizienz Verbesserungen auf. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die hohe Kapazität des Kübels von 13 t und die Größe des Kraftstofftanks, die einen konstanten Einbau über zehn Stunden hinweg ermöglichen. Darüber hinaus gibt es ein Warnsystem vor Kraftstoffdiebstahl. Volvo offeriert auch eine Reihe von Beleuchtungssets, damit die Kunden auch bei schlechten Lichtverhältnissen mehr sehen und bewältigen können.

Volvo hat auch den Zugriff auf wichtige Kontrollpunkte und Tanks am Fertiger vereinfacht, was eine schnellere und sicherere Wartung ermöglicht. Eine große Klappe auf der Fahrerplattform sorgt für einen einfachen Zugang zu den Kontrollpunkten, während der Zugang zum Kraftstoff- und AdBlue-Tank sowie das bequeme Erreichen der Zentralschmierstelle das Betanken und die Wartung erleichtern. Zudem können Flottenmanager mit einem einzigen Schlüssel schnell auf jede Zünd- und Serviceklappe innerhalb einer gesamten Flotte zugreifen.

Wenn es um die Lösung von Problemen und den Austausch von Teilen geht, steht den Kunden das Volvo Care Kit zur Verfügung. Volvo Care Kits stellen eine optimale Ersatzteilleistung und Lebensdauer sicher und vermeiden unnötiges Rätselraten, welche Teile genau ersetzt werden müssen. Obwohl es relativ kostspielig erscheint, Teile zu ersetzen, die auf den ersten Blick noch in Ordnung sind, kann dies ein wesentlicher Bestandteil einer guten Instandhaltung sein. Mit dem Austausch nur von größeren oder sichtbar abgenutzten Teilen ist es nicht immer getan. Das Volvo Care Kit spart Zeit, reduziert die Kosten und verschafft den Kunden Zugang zu den neuesten technischen Verbesserungen.

Schließlich lassen sich mit dem Volvo Service Interval Manager die Wartungsanforderungen automatisieren und die Maschinenverfügbarkeit maximieren. Das EPM3-Bedienpult verfügt über eine spezielle Anzeige, die den Bediener auf erforderliche oder geplante Wartungsarbeiten aufmerksam macht, die im System aufgezeichnet und im Verlauf der Wartung gespeichert werden.

Weitere Produkte des Herstellers Volvo Construction Equipment Germany GmbH:

Volvo: Digitallösung Efficient Load Out
Efficient Load Out verbindet  den Maschinenbediener, den Lkw-Fahrer und die Bauleitung in Echtzeit miteinander, um die Profitabilität und Nachhaltigkeit von Projekten im Massenaushub zu maximieren. (Bild: Volvo Construction Equipment)
Optimiert die Effizienz des Massenaushubs
Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat jetzt mit Efficient Load Out eine digitale Lösung vorgelegt, die den Maschinenbediener, den Lkw-Fahrer und die Bauleitung in Echtzeit miteinander verbindet, um die Profitabilität und Nachhaltigkeit von Projekten im Massenaushub zu maximieren.
Volvo: Bagger EC350E
Die Arbeit mit dem EC350E ist dank der Technologie zur Reduzierung der Auslegerschwingungen für den Bediener weniger anstrengend. (Bild: Volvo Construction Equipment)
35-Tonnen-Modell komplettiert Mittelklasse
Der neue EC350E von Volvo Construction Equipment füllt die Lücke zwischen den Baureihen EC300E und EC380E und vervollständigt das nunmehr lückenlose Angebotsspektrum im mittelschweren Baggersegment. Die 35-Tonnen-Maschine ist für allgemeine Anwendungen prädestiniert. Beim Verladen auf einen Anhänger, bleibt die Gesamthöhe unter vier Metern, wodurch sich der Bagger ohne Demontage transportieren lässt und einen einfachen Umzug zum nächsten Einsatzort ermöglicht.

Volvo: Kompaktbagger ECR58
Der ECR58 bietet laut Volvo einen neuen Standard beim Fahrerkomfort und die geräumigste Kabine der Branche. (Volvo Construction Equipment)
Auf höchsten Fahrerkomfort getrimmt
Beim neuen Kompaktbagger ECR58 ist es Volvo nach eigener Einschätzung gelungen, alle bewährten Verfahren der Branche in einem einzigen Produkt zu vereinen. Der Sechstonnen-Kurzheckbagger ECR58 schöpfe das volle Potenzial seines kurzen Schwenkradius aus und erreiche dabei Top-Leistungen bei einer Vielzahl von Anwendungen. Er lässt sich laut Volvo auch besser bedienen als viele größere Bagger. Auch kombinierte Operationen lassen sich reibungsloser ausführen.
Volvo: Radlader L120H bis L260H
Die Load-Assist-Steuerung gibt es jetzt serienmäßig für die Volvo-Radlader-Modelle L120H bis L260H. (Bild: Volvo Construction Equipment Europe)
Jetzt serienmäßig mit Load-Assist-Steuerung
Alle Kunden der Radlader-Baureihen Volvo L120H bis L260H in Europa erhalten jetzt serienmäßig die Volvo Co-Pilot-Hardware mit einer Auswahl von Load Assist-Anwendungen. Das System bleibt beim Modell L110H optional. Der Volvo Co-Pilot liefert Echtzeit-Maschinendaten auf den Bildschirm in der Kabine und unterstützt die Bediener dabei, ihre Produktivität, Effizienz und Sicherheit zu erhöhen. Optional können die Daten auch in eine Cloud geladen werden, um aus der Ferne auf die Maschinen-informationen zugreifen zu können. Dies macht es auch für Flottenmanager zu einem wertvollen Tool.
Volvo: Minibagger ECR25
Der neue Volvo-Elektrobagger ECR25 (hier im Testeinsatz beim französischen Bauunternehmen Spac) kommt Mitte 2020 auf den Markt. (Bild: Volvo Construction Equipment)
Neues Elektromodell ist ab Mitte 2020 verfügbar
Volvo hat auf der bauma eine Offensive bei der Elektrifizierung seiner kompakten Bagger und Radlader angekündigt. Mitte 2020 sollen die ersten Modelle auf den Markt kommen und zugleich die Weiterentwicklung der dieselbetriebenen Modelle eingestellt werden. Eines der neuen Modelle ist der ECR25, der auch bereits erfolgreiche Kundentests bestanden hat. Der 2,5 t schwere e-Bagger ersetzt mit dem mit 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterien betriebenen Elektromotor den herkömmlichen Verbrennungsmotor.
Volvo: Neue Kompaktbagger der E-Serie
Der Kompaktbagger EC15E ist der kleinste der Volvo-Palette. Er zeichnet sich durch einfache Bedienbarkeit und das erforderliche Durchhaltevermögen für alltägliche harte Arbeit aus. (Bild: Volvo)
Sicher und wirtschaftlich auf kleinstem Raum
Die neuen Kompaktbagger der E-Serie, die Volvo Construction Equipment auf der GaLaBau 2018 vorgestellt hat, bewältigen härteste Jobs an den schmalsten Stellen und zeichnen sich durch geringe Gesamtbetriebskosten im täglichen Einsatz aus. Die Modelle EC15E, EC18E und EC20E sind klein, aber robust und ersetzen die bisherige D-Serie. Der ECR18E mit kurzem Schwenkradius ergänzt die Kompaktpalette von Volvo CE. Die Modelle der E-Serie verfügen über eine identische Plattform, bei der die Haltbarkeit an erster Stelle steht. Umlaufende Stahlbleche, die sicher 10 mm hinter das Volvo-typische gusseiserne Gegengewicht mit hohem Profil zurückgesetzt sind, sorgen beim Graben für Schutz und Stabilität.
Volvo: Muldenkipper R100E
Der R100E ist mit Abstand der größte Muldenkipper von Volvo Construction Equipment und eignet sich besonders für Tagebau und Steinbrüche. (Bild: Volvo Construction Equipment)
Schwergewicht senkt maßgeblich Betriebskosten
Mit seiner Größe und Leistungsfähigkeit ist der neue starre Muldenkipper R100E nicht nur das mit Abstand größte Modell von Volvo Construction Equipment, sondern er reduziert maßgeblich die Gesamtbetriebskosten für Kunden durch ein hohes Maß an Produktivität, Verfügbarkeit und Bedienkomfort. Mit einer effektiven Nutzlast von 95 t kann der Bediener des neuen Flaggschiffs der Volvo-Flotte seine Produktionsziele viel schneller erreichen. Der leistungsstarke R100E hat einen kraftvollen Premium-Motor mit 783 kW (1.075 PS). Der kombinierte Antriebsstrang liefert ein hohes Drehmoment und eine einzigartige, klassenführende Zugkraft für eine optimale Traktion. Die neue Volvo Dynamic Shift Control steuert den Antrieb sowie das Maschinenmoment und passt automatisch, abhängig von Einsatzort und Arbeitslast, die Schaltpunkte für das Getriebe exakt an.
Volvo: Mobilbagger EW220E
Mobilbagger EW220E (Bild: Volvo)
Neuer Ausleger mit hoher Hubleistung und Reichweite
Der EW220E ist das neueste Mitglied der E-Serie der Mobilbagger von Volvo Construction Equipment. Er bietet alle bekannten Funktionen seines kleineren Bruders, des EW180E, und noch einiges mehr. Dank des neuen, besonders robusten, zweiteiligen Auslegers mit hoher Hubleistung und einer Reichweite von über 10 m bewältigt er auch die anspruchsvollsten Aufgaben problemlos.
Volvo-Mobilbagger EW160E und EW180E
Volvo CE Mobilbagger
Individuell konfigurierbare Baumaschinen
Der EW160E und der EW180E, die überarbeiteten Mobilbagger von Volvo Construction Equipment (Volvo CE), sind für alle Anforderungen auf Baustellen konzipiert.
Volvo „Aggressive Cut“-Löffel
Volvo Aggressive Cut 1
Produktivität rauf
Volvo-Radlader der H-Serie
Volvo-Radlader der H-Serie außen
Robust und effizient

Weitere Produkte aus der Kategorie Straßenbau / -sanierung:

Stehr: Minigrader SUG 20
Das Gewicht des anbaubaren Plattenverdichters SBV 80 HC 2 mit 2 x 80 kN Wuchtkraft verleiht dem Grader SUG 20 die nötige Traktion. (Bild: Stehr Baumaschinen)
Sicher und wendig auf engem Gelände
Die Stehr Baumaschinen GmbH hat den Minigrader SUG 20 im Angebot. Dieser ist und 1,40 m breit mit einem Radstand 2,80 m und einer Höhe von 2 m. Mit Allradantrieb und Allradlenkung ist der Minigrader in jedem Gelände sicher unterwegs und vor allem auf engen innerstädtischen Baustellen sehr wendig. Das Herzstück der Maschine ist das patentierte Knickschar. Es lässt sich hydraulisch von 1,40 auf 2,20 m verbreitern. Daran sind absenkbare Aufreißzähne aus handelsüblichen Rundschaftmeißeln angebracht, um festeren Boden zu lockern.
Wirtgen: Streumaster der MC- und MT-Baureihen
Auf einem Trägerfahrzeug montierte Bindemittelstreuer wie der Streumaster SW 318 MC eignen sich für das präzise Ausstreuen der Bindemittel bei großflächigen Anwendungen sowohl im Off- als auch On-Road-Einsatz. (Bild: Wirtgen Group)
Neue Bindemittelstreuer mit High-Speed-Befüllung
Mit den neuen Modellen der MC- und TC-Streumaster-Baureihen will Wirtgen neue Maßstäbe in puncto Befüllung, Streugenauigkeit und Bedienerfreundlichkeit setzen. Besonders die beidseitige Highspeed Befülleinrichtung, die selbstreinigenden Dosierschleusen und das neue Bedienpanel sollen für ein leistungsstarkes Streuergebnis mit höchster Präzision der als Anhänger oder für den Aufbau auf ein Trägerfahrzeug konzipierten Bindemittelstreuer sorgen.
Tyrolit: Bump Grinder PC4504CE und Groover PC1505
Der PC4504CE erfüllt alle Anforderungen für den europäischen Markt (Bild: Tyrolit)
Optimale Fahrbahnbearbeitung
Tyrolit entwickelt und produziert in Zusammenarbeit mit der US-Tochterfirma Diamond Products Systeme für die Bearbeitung von großen Beton- und Asphaltflächen: Das Sortiment umfasst Grinding- und Grooving-Maschinen sowie Werkzeuge, die optimal auf die entsprechenden Anwendungen und Leistungsklassen abgestimmt sind. Ziel beim Grinding ist es, eine definierte Rauigkeit der Oberfläche zu erzeugen, um die erforderliche Griffigkeit gewährleisten zu können und gleichzeitig die Fahrbahngeräusche zu minimieren. Seit Herbst 2019 bietet Tyrolit einen CE-zertifizierten Grinder: Der PC4504CE Bump Grinder ist eine selbstfahrende Maschine für die Oberflächenbearbeitung von Asphalt und Beton, die sehr gut für Straßen geeignet ist.
Wirtgen: PKD-Fräswerkzeuge
Je nach Anwendung bieten Wirtgen PKD Fräswerkzeuge eine deutlich längere Lebensdauer, höhere Maschinenproduktivität und -verfügbarkeit, ein konstantes Fräsbild sowie verbesserte Arbeitsbedingungen aufgrund eines geringeren Wartungsaufwands. (Bild: Wirtgen)
Für Feinanwendungen bei der Deckschichtsanierung
Wirtgen hat Fräswerkzeuge mit einer Spitze aus polykristallinem Diamant (PKD) im Programm, die für eine deutliche Steigerung der Produktivität sorgen. PKD-Fräswerkzeuge sind aufgrund ihrer heutigen Werkzeuggeometrie und Werkzeugmaterialien vor allem für die Deckschichtsanierung geeignet und kommen dabei insbesondere in Feinfräsanwendungen zum Einsatz. Beim Feinfräsen von Fahrbahnen werden Fräswalzen mit einem Linienabstand von 6 oder 8 mm (LA6 oder LA8) genutzt. Eine Standardfräswalze für herkömmliche Fräsarbeiten hat im Vergleich dazu einen Linienabstand von 15 mm (LA15).
GMS: Diamantfräswalzen
Besonders hohe Qualität der Textur nach dem Fräsen mit der PKD-Mikrofeinfräswalze von GMS (Bild: GMS Günter Meyer - Gesellschaft für Fahrbahnsanierungen mbH)
Besonders hohe Oberflächenqualität
Beim Stichwort "Diamant" denken nur die wenigsten Menschen an die Fahrbahnsanierung. Aber tatsächlich ist der superharte Werkstoff mittlerweile in einigen wenigen, speziell ausgerüsteten Kaltfräsen zu finden. Die Rede ist von Maschinen mit PKD-Feinfräswalzen. Sie erzeugen Flächen mit äußerst homogener Textur. Der Fräsdienstleister GMS Fahrbahnsanierungen verfügt als einziger Anbieter in Deutschland über derartige Spezialfräswalzen. Gebündelt mit viel entsprechendem Know-how erzeugt GMS damit Fräsflächen höchster Qualität.
Mecalac: Einrollenwalze MBR71
Bei der komplett überarbeiteten Einrollenwalze MBR71 wurde der Riemenantrieb durch ein hydrostatisches System ersetzt, wodurch die Maschine flexibler und einfacher zu bedienen ist. (Bild: Mecalac Maschinenbau)
Mehr Bedienkomfort, Sicherheit und Leistung
Im Jahr 2017 erwarb Mecalac das Terex-Werk im englischen Coventry, einer Produktionsstätte für Baggerlader, Baustellenkipper und Verdichtungsgeräte. Eines der damit hinzugewonnenen Produkte ist die Einrollenwalze MBR71, die Mecalac nun mit zahlreichen technischen Neuerungen zur Verbesserung von Bedienkomfort, Sicherheit und Leistung ausgestattet hat. Beim neuen MBR71 wurde der Riemenantrieb durch ein hydrostatisches System ersetzt. Dadurch ist die Maschine flexibler und einfacher zu bedienen. So konnte auch die Breite der Einrollenwalze reduziert werden, um so nah wie möglich an einer Mauer entlang zu arbeiten.
Weisig: Selbstfahrende Anspritzmaschine Weiro TM
Die Anspritzmaschine Weiro TM ist bereits mit Antriebsmotoren gemäß Emissionsverordnung EU 2016/1628 Stufe V ausgestattet. (Bild:Weisig Maschinenbau GmbH)
Neu mit Stufe-V-Motor und Dosierautomatik
Die Weisig Maschinenbau GmbH hat ihre selbstfahrenden Anspritzmaschinen der Baureihe Weiro TM komplett überarbeitet. So haben die Maschinen ein neues ergonomisches Design und eine neue Motorisierung erhalten. Die neuen Maschinen sind mit Antriebsmotoren gemäß Emissionsverordnung EU 2016/1628 Stufe V ausgestattet. Dies beinhaltet unter anderem einen Dieselpartikelfilter, deshalb können die neuen Maschinen auch auf Baustellen innerhalb von kommunalen Bereichen eingesetzt werden, die einer besonderen Luftqualitätsverordnung unterliegen.
Bomag: Asphaltfertiger BF 200
Der neue BF 200 von Bomag wurde speziell für die Bedürfnisse der Straßenfertigung im Innenstadtbereich entwickelt. Die Einbaubreite beginnt bereits bei 1,10 m und lässt sich in mehreren Schritten bis auf 3,40 m verbreitern.(Bild: Bomag)
Kompaktmodell mit nur 110 cm Breite
Der Bomag BF 200 besitzt eine minimale Einbaubreite von nur 110 cm. Als kleinster aller kompakten City-Fertiger erobert er ganz neue Anwendungsfelder im urbanen Straßenbau: So ermöglicht er beispielsweise den Einbau zwischen S-Bahngleisen. Dank dem einzigartigen Zwei-Plattform-Konzept kann er außerdem in höhensensiblen Bereichen wie Fußgängerunterführungen optimal eingesetzt werden.